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Das Glück der Geschichtensammlerin
... doch hat sie den Mut, sich ihrer eigenen Geschichte zu stellen?
Ein warmherziger Roman über die lebensverändernde Kraft von Geschichten
Putzfrau Janice kann sich gar nicht mehr daran erinnern, wann sie ihre Sammlung begonnen hat. Doch irgendwann fiel ihr auf, dass die Leute ihr gerne ihre Geschichten erzählen, während sie in deren Wohnzimmern Staub wischt oder ihre Kühlschränke abtaut. Manche davon sind lustig, manche fesselnd, ein paar sind melancholisch und wieder andere lebensbejahend. Sorgfältig bewahrt Janice all diese Geschichten in einer Bibliothek in ihrem Kopf auf und hütet sie, weil sie selbst keine Geschichte zu erzählen hat. Bis sie auf die gewitzte Mrs. B trifft. Die trickreiche Neunzigjährige weiß, dass mehr hinter Janice steckt. Auch sie ist Heldin einer eigenen Geschichte – oder etwa nicht?
- Der Überraschungsbestseller und Publikumsliebling aus Großbritannien
- Für Leserinnen und Leser von Carsten Henn, Rachel Joyce und Lori Nelson Spielman
»Humorvoll, weise und bewegend, mit liebenswerten und unvergesslichen Charakteren.« Hazel Prior
»Klug, lustig, bezaubernd – ein ganz besonderes Buch!« Katie Fforde"
Bibliografische Daten
1. Auflage
Sally Page
Sally Page studierte Geschichte und arbeitete im Marketing, bevor sie eine Ausbildung zur Floristin machte und ihr eigenes Blumengeschäft eröffnete. Sie erkannte bald, dass die Arbeit im Blumenladen ihr einen ganz besonderen Einblick in das Leben anderer Menschen ermöglichte. Und sie stellte fest, dass jeder Mensch eine Geschichte zu erzählen hat – was sie schließlich zu ihrem ersten Roman, ›Das Glück der Geschichtensammlerin‹ inspirierte. Sally Page lebt in Dorset und hat zwei Töchter. Sie arbeitet derzeit an ihrem nächsten Roman.
11 - 10 von 126 Leserstimme
Das Leben schreibt Geschichten
In diesem Roman von Sally Page begleiten wir Janice, eine engagierte Putzfrau und Geschichtensammlerin in ihrem Alltag aber auch im Verlauf bei ihrem eigenen Wachsen.Janice ist überzeugt, dass jeder Mensch eine Geschichte hat und sammelt diese vor allem bei ihren Kund*innen aber auch beim Busfahren. In ihrem Kopf existiert sozusagen eine Bibliothek mit all diesen Geschichten, die sie sich auch immer wieder ins Gedächtnis ruft. Nur ihre eigene Geschichte existiert nicht bzw. will sie diese vielleicht auch nur nicht sehen - geschweige denn erzählen. Die ganze Geschichte kommt erst richtig ins Rollen, als Janice bei der 92-jährigen Mrs B putzen soll. Mit ihrer manchmal bissigen Art aber auch einem Talent für das Erzählen einer Geschichte, nähern sich die beiden Frauen an. Auch die anderen Protagonisten und ihre Schicksale werden verknüpft und fügen sich zusammen, bis auch Janice sich ihrer Vergangenheit stellt.Der Roman ist ruhig und flüssig geschrieben, man merkt, dass Janice eine dunkle Vergangenheit umgibt und auch die Geschichte, die Mrs. B erzählt, zieht einen in seinen Bann. Der unaufgeregte Schreibstil und die vielen kleinen Geschichten haben mich sehr gut unterhalten.
Glück auch beim Lesen
Der Hauptfigur, einer Putzfrau, die doch so viel mehr ist, durch die Geschichte zu folgen hat großen Spaß gemacht. Das Lesen zu unterbrechen gelang nur, um anschließend mehr Tage mit der Geschichte zu verbringen. Die Hauptfigur ist sympathisch und bei etlichen Dialogen musste ich herzhaft lachen. Der Schreibstil gefiel mir gut und die vielen einzelnen kurzen Geschichten machten es sehr abwechslungsreich. Insgesamt ist es sehr schön zu lesen und wer süße Geschichten mag und keine Nervenaufreibende Horrorspannung braucht, der wird nicht enttäuscht werden. Ein Buch, von dem ich mir vorstellen kann, es in einem Jahr nochmal zu lesen. Das Cover ist auch ganz nett. Mir gefielen auch viele der Nebencharaktere und wie sich hier und da fast unmerklich Freundschaften aufbauen. Außerdem gibt es noch einen Hund, der dadurch belebt, dass in seine Reaktionen große Worte hineininterpretiert werden.
Das Außergewöhnliche im scheinbar Gewöhnlichen
Manche Menschen sammeln Briefmarken oder Porzellanfiguren, vielleicht auch Autogramme oder Reiseandenken. Aber Janice sammelt Geschichten. Dabei ist sie nach eigenem Bekunden ja „nur die Putzfrau“. In Wirklichkeit ist sie jedoch so viel mehr…Der Einstieg in die Geschichte ist unspektakulär, aber ich lasse mich von Janice sozusagen an die Hand nehmen und begleite sie auf ihre verschiedenen Putzstellen. Und nun beginnt sich der Zauber der Geschichte nach und nach zu entfalten. Sehr bald wird klar, dass Janice nicht nur eine Haushaltshilfe ist, sondern ein ganz besonderer Mensch, auch wenn das ihr eigener Mann nicht wirklich wahrhaben will. Wir begleiten Janice zu Fiona und Adam, zu Geordie usw. und lernen deren Geschichten kennen, doch Janice sammelt auch Geschichten aus Gesprächen und zufälligen Begegnungen. Dann tritt plötzlich die außergewöhnliche Mrs. B in Janice´ Leben und stellt dieses auf den Kopf, als sie ihr zwar eine Geschichte anbietet, im Gegenzug jedoch Janice´ Geschichte einfordert.Diese Erzählung schleicht sich ganz leise an und springt einem dann mitten ins Herz. Vor allem eine Figur hat sich einen Platz in meinem Herzen erobert, und das ist niemand Geringeres als der Foxterrier Decius. Einfach grandios, wie Janice mit dem Hund Zwiesprache hält, vielleicht sollten wir alle ab und zu auf Decius hören und uns zumindest seiner Gelassenheit und Sprüche bemächtigen. Aber auch die grandiose Mrs. B ist ein wundervoller, verschrobener Charakter mit Raffinesse und Witz.Ein herzerwärmender Roman für alle, die an das Gute in Geschichten glauben!
Starke Geschichten
Als Leserin wurde ich von dem Buch zunächst durch den vielversprechenden Titel, das schöne Cover und die Aussicht auf eine geheimnisvolle Geschichte angezogen. Leider muss ich jedoch sagen, dass der Anfang des Buches eher schleppend verlief. Direkt zu Beginn wurden jede Menge Personen und deren Geschichten vorgestellt, sodass es mir auf den ersten Seiten etwas schwer fiel den Überblick zu behalten und in die Geschichte zu finden. Die Einführung der Charaktere und die Einbindung der Leser in die Welt der Protagonistin waren anfangs eher oberflächlich. Dadurch gelang es mir nicht auf Anhieb, eine emotionale Verbindung zu Janice und ihren Kunden aufzubauen, was für mich als Leserin entscheidend ist, um wirklich in eine Geschichte eintauchen zu können. Als die Handlung im Laufe des Buches an Fahrt gewann und einige positive Aspekte aufwies, konnte es mich nach und nach doch überzeugen. Die letzten zwei Drittel gefielen mir sehr gut und nach hinten raus konnte ich dem Buch immer mehr abgewinnen. Auch der geschichtliche Bezug zur Realität hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es, die verschiedenen Charaktere zum Leben zu erwecken und ihre Geschichten auf eine einfühlsame und authentische Weise darzustellen. Besonders der Foxterrier Decius hat es mir angetan. Jede Begegnung enthüllt neue Facetten des menschlichen Lebens: Liebe, Verlust, Einsamkeit, Freude und Hoffnung.Besonders bewegend ist der Handlungsstrang, in welchem es um Janice eigenes Leben geht. Da ich auf Spoiler verzichten möchte, kann ich darauf jedoch nicht näher eingehen. Die Autorin beschreibt einfühlsam Janice innere Konflikte. Es ist eine Geschichte von Mut und Selbstbestimmung, die den Leser mitfühlen lässt und ihn ermutigt, auch in schwierigen Situationen für sein eigenes Glück einzustehen.Sally Page findet eine gute Balance zwischen den Alltagsgeschichten der Kunden und Janice persönlichem Wachstum, was dem Buch Tiefe und Bedeutung verleiht.
Amüsant
Als ich das Buch in den Händen hielt, habe ich mich erst einmal ein bischen geärgert. Das Cover war unten mit einemrWerbebanderole für das Buch bedruckt. So etwas geht bei mir nur, wenn es aufgesteckt ist. Ein Buch soll wie ein Bild sein ohne störendes, da ist ein Button manchmal schon zuviel.Gestaltet ist es mit einem Einsteckcover, das auch den Schnitt bedeckt. Die korrekte Bezeichnung kenne ich nicht. Schade, dass die Werbung den Gesamteindruck zunichte macht.Ansonsten ist das Buch genau das, was ich erwartet habe. Spielerisch, amüsant, kleinteilig durch die Geschichten, ein Gesamtkonzept durch die Putzfrau Janice. Sie hört zu und nimmt so die eine oder andere Geschichte unbewusst mit. Dann merkt sie, die Geschichten kommen zu ihr. Vermutlich hat sie nur ein Ohr dafür und ist nicht so Ichbezogen in ihrem Leben, dass die Geschichten einfach vorbeiziehen.Ein amüsantes Buch, mehr hatte ich auch nicht erwartet.
Neugierde, von Anfang an
Ich muss zugeben, dass die Aufmachung des Covers durchaus darüber entscheidet welche Bücher ich lese und welche eben nicht. Beim Durchscrollen durch die Neuerscheinungen auf der Vorablesen Seite, sprach mich das Cover und der Titel gleich an. :) Das Cover ist schlicht aber ästhetisch gehalten. Der Hund, der den Eimer auf dem Cover umgeworfen hat, hat sicher mit einer der Geschichten zutun. :DDer Titel gab mir gleich ein wohliges Gefühl, da ich gerade nichts lieber lese als Geschichten, die mich emotional berühren oder mich zum Lachen bringen.Ich bin mir sehr sicher, dass die Geschichten einer Reinigungskraft einen sehr zum Lachen bringen werden. Durch Mrs. B bekommt das Buch die Emotionalität, die mich und sicher viele von euch ansprechen werden! :) Schon nach dem Klappentext stellte ich mir gleich die Frage welche Geschichte Janice selbst zu erzählen hat. Ich freue mich darauf, das Buch zu lesen und über die spannenden Geschichten, die Janice beim Putzen ihrer Kunden erfahren hat, immer näher zu ihrer eigenen Geschichte zu kommen, die ihr selbst noch gar nicht bewusst ist...
Sehr schön
Das Glück der Geschichtensammlerin, ist der erste Roman von Sally Page. Sie hat solche Geschichten in ihrem Blumenladen gehört und in den Roman eingebunden. Wenn ich drüber nachdenke, ,muss ich ihr Recht geben, jeder hat eine Geschichte.Sie hat diese Geschichten mit interessanten eindringlichen Ton mit viel Gefühl.In diesem Roman hat sie die Putzfrau Janice geschaffen, die von ihren Auftraggebern viele Geschichten hört. Als sie bei Mrs. B. Arbeitet, wird es besonders, denn die kitzelt auch deren Geschichte aus ihr heraus. Die Beiden sind ein nettes Gespann.Janice ist fast eine Therapeutin für ihre Familien. Sie kümmert sich um jeden. Sogar eine besondere Beziehung zu einem Hund wird idealisiert.Ich habe das Hörbuch gehört, das von Sandra Voss gelesen wird. Sie versteht es gut, den Leser noch mehr in den Bann der Geschichte zu ziehen.
Angenehm
"Das Glück der Geschichtensammlerin" erinnerte mich insgesamt stark an "Das Fundbüro der verlorenen Träume", sowohl vom Stil als auch von der Geschichte her. In diesem Buch geht es um Janice, eine Putzfrau, und all die Menschen um sie herum, deren Geschichten sie sammelt. Dabei hat sie eigentlich eine eigene, ganz besondere Geschichte zu erzählen, die sie aber lieber verdrängt, bis Mrs B. in ihr Leben tritt. Das löst eine Reihe von Ereignissen und Erkenntnissen in ihrem Leben und in ihrer Umgebung aus, sodass Janice endlich ihr eigenes Leben aufarbeiten und in eine bessere Richtung lenken kann. Der angenehme Schreibstil und die leichte Erzählweise machen das Buch zu einem schnell verdaulichen Werk. Viele sympathische Charaktere und eine gute Prise Humor runden das Buch schön ab. Insgesamt ist es ein netter Wohlfühlroman mit Frauen mittleren Alters als Zielgruppe.
Lebe Deine Geschichte
Janice ist nicht "nur eine Putzfrau", wie ihr egoistischer Mann gerne betont - nein, sie ist eine außergewöhnlich gute Putzfrau. Im Beruf lernt sie die unterschiedlichsten Menschen kennen, und so kommt es dass Janice deren Geschichten sammelt. Nur ihre eigene Geschichte hat sie noch nicht gefunden, da Janice sich zwar selbstlos um das Wohl der anderen kümmert, sich selbst aber immer hintenan stellt.Das ändert sich, als sie bei der alten Mrs B anfängt, die Janice mit ihrer schroffen Art aus der Reserve lockt, bis Janice schliesslich den Mut aufbringt, ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen.Die erste Hälfte des Buches liest sich locker-leicht, um dann aber doch auch einen ernsteren Ton anzuschlagen. Dabei werden vergangene Geheimnisse enthüllt, die lange im Verborgenen schlummerten und Janice das Leben schwer machten.Fazit: ein Buch, das nicht nur Spass macht, sondern auch zum Nachdenken anregt. Was ist Deine Geschichte?
Deine Geschichte
Janice sammelt die Geschichten ihrer Mitmenschen, Menschen bei denen sie putzt, die sie trifft, die sie mag, nur ihre eigene will sie nicht erzählen. Sie gesteht jedem eine Erzählung zu, denn mehr kann sie nicht auseinander halten, so denkt sie. Aber was ist wenn ein Mensch mehrere Geschichten hat oder schlimmer wenn von außen betrachtet die Geschichte ganz anders aussieht. Dann trifft sie Mrs. B., die alte Dame ist hartnäckig, im Tausch von ihrer Geschichte oder Geschichten die sie gehört hat, muss Janice ihre erzählen. Es dauert aber dann gibt es doch eine sehr berührende, mutige, ungewöhnliche, traurig und doch Hoffnung machende Geschichte von Janice.Janice macht sich klein, sie nimmt Schuld auf sich, die gar nicht für sie bestimmt ist, sie sorgt nicht nur für Sauberkeit sondern auch für Wohlgefühl. Sie gibt und nimmt gar nichts. Sie hat Interesse an ihren Gegenüber, ohne Ungeduld, aber mit sehr viel Mitgefühl. Sie ist bei ihren Arbeitgebern sehr beliebt, nur ihr direktes Umfeld sieht nur die Putzfrau. Diese Situation wird sehr detailliert und plastisch dargestellt. Man möchte Janice sagen: du bist so toll, warum stellst du dein Licht unter dem Scheffel. Genau so sehen es die Menschen die sie lieben, sie schauen aus der Ferne zu. Das Buch dreht sich um Janice, am Rande des Zentrums sind die anderen. Jeder für sich, ob er dicht dran oder weiter weg ist, ist eine Persönlichkeit, die berührt oder zornig macht. Der man dankbar ist dafür wie sie mit Janice umgeht oder der man liebsten eine einfache Fahrkarte zum Mond spendieren möchte.Es ist eine emotionale Geschichte, die sich langsam steigert bis zum absoluten Höhepunkt, sie ist leise erzählt und trotzdem sehr intensiv.
Pressestimmen
Wir vergeben einen Oscar für das aufmunterndste Buch.
01.08.2023
Warmherzig und mit britischem Witz erzählt.
27.10.2023
Ein Überraschungsbestseller in England.
18.08.2023