Das Licht von tausend Sternen
Obwohl Harper eigentlich gar keine Zeit für die Liebe hat, erobert Ashton ihr Herz und stellt ihr Leben völlig auf den Kopf.
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Das Licht von tausend Sternen
Genau die richtige Mischung aus Tiefgang und Romantik
Noch nie hat Harper einen Menschen so geliebt wie Ashton. Doch in ihrem Leben ist keine Zeit für Abenteuer, Spontaneität und Kompromisse. Dabei sollte nichts wichtiger sein als die erste Liebe – oder?
Als sie Ashton zum ersten Mal in die Augen sieht, stellt er Harpers Welt völlig auf den Kopf. Doch egal wie stark ihr Herz auch klopfen mag, sie kann sich nicht auf einen Flirt mit Ashton einlassen. Denn jeden Abend schlüpft sie aus ihrem sorglosen Studentenleben in die Rolle der fürsorglichen Schwester, die sich um ihren autistischen Bruder kümmert. Harper hat keine Zeit für Abenteuer, für Spontaneität, für Kompromisse. Und doch erobert Ashton nach und nach ihr Herz. Zum ersten Mal ist ihr etwas wichtiger als ihre Familie – und plötzlich steht Harper vor der wohl schwersten Entscheidung ihres Lebens …
»›Das Licht von tausend Sternen‹ berührt – und besitzt selbst die Strahlkraft eines Sterns.« buchmedia magazin
Folgende weitere Romance-Titel sind von Leonie Lastella bei dtv erschienen:
»Wenn Liebe eine Farbe hätte«
»So leise wie ein Sommerregen«
»Carry me through the night«
»Seaside Hideaway – Unsafe«
»Seaside Hideaway – Unseen«
Bibliografische Daten
1. Auflage
Leonie Lastella
Leonie Lastella wurde in Lübeck geboren und lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf nordwestlich von Hamburg. Seit 2017 widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und wurde unter anderem von der DELIA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautor*innen, für ihre Werke ausgezeichnet. Unter dem Titel ›The Book Hangover – Drei Autorinnen, drei Stimmen, ein Podcast‹ hat sie außerdem gemeinsam mit Valentina Fast und Tonia Krüger einen Podcast ins Leben gerufen.
10 - 10 von 120 Leserstimme
Gut umgesetzte und interessante Themen
In „Das Licht von tausend Sternen“ treffen die beiden Protagonisten Harper und Ashton aufeinander. Beide spuren von Anfang an eine Verbindung und denken die ganze Zeit an den jeweils anderen. Während Harper allerdings keine Zeit für Gefühle für einen Typen hat, lässt Ashton nicht locker und versucht alles um mit Harper ein Date zu bekommen. Doch als ihm das endlich gelingt und die beiden sich immer näherkommt, wird Harpers Leben nur noch komplizierter bis etwas schreckliches passiert und alles droht zusammenzubrechen. Zu allererst möchte ich etwas zum Cover sagen: Es ist traumhaft schön! Ich liebe es! Ich habe gefühlt 500 Bilder davon gemacht, weil es je nach Lichteinfall andere Farben hervorbringt. :-D Aber nicht nur das Cover des Buches hat mich begeistert, sondern auch der Inhalt. Der Schreibstil ist flüssig, toll und beinhaltet Wörter, die ich bisher eher selten in Büchern gelesen habe. Des Weiteren fand ich die Themen des Buches auch sehr interessant und spannend. Es handelt um Krankheit, Schuld, Tod, Liebe, Vergebung, Familie und Freundschaft. Das sind wirklich große Themen und vor allem bei Krankheiten kann es ja schwierig sein sie richtig rüberzubringen. Sie richtig darzustellen, sodass man wirklich versteht wie es dem Betroffenen oder seinem Umfeld damit geht. Ich finde die Autorin hat jeden bereits genannten Themenbereich sehr gut umgesetzt.Die kurzen folgenden Worte über die Charaktere könnten etwas spoilern, aber verraten nichts Ausschlaggebendes über die Story!Die beiden Protagonisten haben beide einen Verlust in ihrem Leben erlebt und sind demnach dadurch geprägt. Durch diesen Verlust fällt es ihnen lange Zeit schwer in vielen Bereichen so zu handeln, wie sie es eigentlich wollen. Dieser Aspekt war für mich teilweise sehr anstrengend. Ich konnte nicht jede Handlung der beiden verstehen, fand sie sogar eher nervig oder sie haben mich total wütend gemacht. Sehr oft hätte ich die beiden gerne am Kragen gepackt, geschüttelt und sie gefragt warum sie so schrecklich/dumm/falsch handeln. Aber als ich das Buch beendet hatte, habe ich mir nochmal alles durch den Kopf gehen lassen und habe festgestellt, dass ich zwar vielleicht anders gehandelt hätte, aber ich habe auch nicht dasselbe durchlebt wie die beiden. Für die beiden ging es in den Momenten einfach nicht anders, sie konnten durch ihr erlebtes nicht anders handeln. Auch wenn sie es teilweise gerne gemacht hätten, wodurch sie auch nach und nach an ihren Fehlern gewachsen sind. Sie haben eingesehen was falsch lief, was sie hätten anders machen soll. Sie haben sich Stück für Stück weiterentwickelt und diese Entwicklung war sehr schön zu lesen, auch wenn es mich hier und da einige Nerven gekostet hat. :-D Neben Ashton und Harper gab es natürlich noch einige andere Charaktere. Vor allem die Freunde von Ash fand ich allesamt super. So stellt man sich wahre Freunde vor. Sie waren immer für ihn da und haben ihm genau das gesagt was er hören musste, auch wenn er es nicht hören wollte. Und auch für Harper sind sie zu tollen Freunden geworden, denn gefühlt hat sie neben Jenna und Ashs Freunden auch keine weiteren. Ein paar Mal wurde eine beste Freundin erwähnt, aber so selten, dass ich nicht wirklich glaube, dass es eine beste Freundin war. Das fand ich etwas schade, hier haben mir ein paar Information gefehlt. Harpers Mom hat mich auch stellenweise sehr aufgeregt. Sie hat ihre Tochter so sehr zu Hause eingespannt, dass Harper kaum ein eigenes Leben haben konnte. Zum Glück hat sie dies auch irgendwann eingesehen und hat Harper mehr Freiraum gegeben.Bens Charakter fand ich sehr interessant. Seine Krankheit hat sehr starke Auswirkungen auf sein Leben und das Leben anderer. Das war sehr faszinierend für mich und auch wirklich toll umgesetzt und geschrieben. Jedenfalls soweit ich das behaupten kann, da ich noch nie im Kontakt mit dieser Krankheit war. Zusammenfassend kann ich das Buch sehr empfehlen, nur habt beim Lesen ein paar Nerven parat. ;-) Die Geschichte war von Anfang bis Ende fesselnd, was an der Story an sich, den liebevollen Charakteren und dem sehr guten Schreibstil der Autorin lag. Ich kann es sehr empfehlen!
Tolle College Liebesgeschichte!
Ich liebe das Buch von Leonie "Das Licht von tausend Sternen"!Als ich das Buch in Händen hielt, war ich von der Aufmachung sofort begeistert. Es war überraschend aus nicht poliertem Material, welches den Buchtitel perfekt in Szene setzt.Der Schreibstil von Leonie ist sehr gut zu lesen. Die schreibt nicht überkandidelt oder übertrieben, lässt Platz die Phantasie auf Reisen zu schicken und sich ein Bild der Protagonisten zu machen.Die Liebesgeschichte von Leonie ist der heutigen modernen Sozialmedia sehr nah und man kann sich gut in die einzelnen Personen einfühlen. Die Geschichte kann jeden treffen, so dass es kein weit hergeholter Storyverlauf, wie in anderen modernen Geschichten, ist. College Feeling garantiert, garniert mit der nötigen Portion Humor und Spannung.
Ein wundervolles Buch!
Harper hat einen Bruder mit Autismus, um den sie sich sehr viel kümmert. Sie verbringt sehr viel Zeit bei ihm zu Hause. Doch als sie Ashton kennen lernt, fühlt sie sich sehr zu ihm hingezogen. Auch er hat Gefühle für Harper. Sie hält allerdings ihre Familie vor ihm Verschwiegen, wodurch sich Ashton immer wieder wundert, warum sie dauernd nach Hause muss. Auch Asthon hat keine leichte Vergangenheit.Der Schreibstil von Leonie Lastella ist großartig. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und bei vielen Szenen dachte ich, ich wäre bei Harper und Asthon dabei. Die Geschichte ist jeweils abwechselnd aus der Sicht von Asthon und Harper verfasst. Die Verbundenheit der beiden konnte ich von Beginn an spüren. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass man so viel über Bens Autismus erfährt. Harper habe ich immer bewundert, wie sie den Alltag mit ihm meistert. Die Liebe zu ihrem Bruder ist deutlich spürbar. Sie ist wirklich sehr stark und fürsorglich. In Ashton habe ich mich von Beginn an verliebt. Er ist so unglaublich sympathisch und authentisch. Generell wurden alle Charaktere sehr gut dargestellt. Besonders Ashtons beste Freundin Becca habe ich in mein Herz geschlossen. Sie beschützt ihn immer und erkennt, was gut für ihn ist – so eine Freundin sollte jeder haben! Die Handlung ist sehr tiefgründig und gefühlvoll. Es wurden auch ein paar eher schwierige Themen angesprochen, die sehr gut verpackt wurden. Mit den beiden Protagonisten konnte ich von Anfang an sehr mitfühlen. Ashtons Vergangenheit konnte mich richtig berühren. Aber auch die romantischen Szenen kamen definitiv nicht zu kurz.Eine wunderschöne, gefühlvolle Geschichte mit großartigem Schreibstil! Ein Buch, das rundum perfekt ist. Absolute Leseempfehlung!
Deine große Liebe oder Familie? Wie entscheidest du dich?
Rezension Das Licht von tausend Sternen >Ich wollte immer, dass mein Leben ein Und ist. Nicht nur ein Oder.< ~ Harper in Das Licht von tausend SternenDas Licht von tausend Sternen ist ein ganz besonderes Buch!Die ernsteren Themen sind locker in die Story eingearbeitet, sodass das Buch leicht zu lesen ist, ohne dass sich große Fragen ergeben. Außerdem wirkt das Buch so alltäglich und doch besonders, was an dem flüssigen Schreibstil und der Story an sich liegen muss.Man fühlt eine Leichtigkeit und dennoch die Schwere von Harpers Bürde, da sie in erster Linie ihrem autistischen Bruder verpflichtet ist. Dieser Zwiespalt wird sehr gut dargestellt und man fühlt die Zerrissenheit der Protagonistin.Auch Ben habe ich in mein Herz geschlossen, der trotz des Autismus seine Liebe zeigt. Es ist sicherlich nicht leicht, mit ihm zu leben und das ganze Leben auf ihn auszurichten, aber er ist so süß und liebevoll!Ich kann Harpers Zwiespalt da sehr gut verstehen, denn auch Ashton legt sich ordentlich ins Zeug, um ihr Herz zu gewinnen!Ashton ist ein sehr starker Charakter, der nicht dem typischen Bad Boy - Klischee entspricht, was eine schöne Abwechslung ist!Er fordert Harper heraus, ist unendlich süß und versucht Harper einfach nur glücklich zu machen! Manchmal wirkt es vielleicht etwas zu gut, um wahr zu sein, aber dennoch war es schön zu lesen!Neben der alltäglichen Leichtigkeit und der ernsten Schwere gab es auch einige Szenen, die mir Lachtränen in die Augen trieben, wofür größtenteils Becca verantwortlich war. Ich liebe sie einfach! Ihre Loyalität und Fürsorge ist bewundernswert, vor allem, weil sie es schafft, sowohl Ashton als auch Harper eine Freundin zu sein. Das war sicher auch ein paar Mal ein echter Drahtseilakt.Außerdem ist Becca wohl die wahre Heldin dieses Buches, denn als Ashton und Harper leider zu wenig kommunizierten, versuchte sie das Beste daraus zu machen. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass die Protagonisten Becca diese Arbeit etwas erleichtert hätten.Deshalb gebe ich diesem Buch 4.5/5 ?Für alle, die sich noch unsicher sind: geht in die nächste Buchhandlung und kauft dieses Buch! Allein wegen dem unglaublichen Cover lohnt es sich schon, doch auch der Inhalt ist wirklich lesenswert!
atemberaubend schöne Geschichte
Harper und Ashton besuchen beide die gleiche Universität. Sie im ersten Jahr, er im Abschluss Jahr. Aber als Harper auf Ashton trifft, dreht sich ihr Leben um 180 Grad. Bei den beiden funkt es sofort und beiden fällt es schwer, die Augen voneinander zu lassen. Ashton setzt alles daran, ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, aber in Harpers Leben ist kein Platz für Abenteuer und Spontanität. Denn nach ihren Kursen wartet ihr autistischer Bruder zuhause, der den Hauptteil in ihrem Leben erfüllt. Wenn ihr Tagesablauf durcheinandergerät, hat es fatale Folgen für sie, ihren Bruder und ihre Mutter, dabei würde sie Ashton gerne näher kennenlernen. Aber plötzlich steht Harper vor einer schweren Entscheidung. Wird sie sich für die Liebe zu Ashton oder für die Liebe zu ihrer Familie entscheiden. Aber nicht nur ihre Geheimnisse sorgen für Anspannungen zwischen den beiden, auch Ashtons Vergangenheit ist immer präsent. Haben die beiden überhaupt eine Chance? Fangen wir beim Cover an. Wow, es ist traumhaft schön. Der Einband besteht aus einer schwarzen rauen Pappe, auf der die Schrift, die je nach Licht in wunderschönen Regenbogen Farben leuchtet, wunderschön heraussticht. Der Titel gewinnt im Laufe des Buches immer mehr Bedeutung. “Das Licht von tausend Sternen” war mein erstes Buch der Autorin und daher wusste ich nicht, was mich erwarten wird. Aber ihr Schreibstil hat mich umgehauen, er war sehr tiefgründig und emotional. Mit jedem Wort und jedem Satz hat sie mich immer weiter in den Bann gezogen, aus dem ich nicht mehr raus wollte. Umso trauriger war ich, als ich die letzte Seite gelesen habe. Dass das Buch auch aus beiden Sichten geschrieben wurde, hat man die Protagonisten sehr gut kennengelernt. Harper ist ein ruhiger Charakter, für sie sind Strukturen sehr wichtig, weil sie weiß, was es für ihren Bruder bedeutet. Sie unterstützt ihre Mutter, wo sie nur kann, auch wenn das heißt, das sie viele Opfer bringen muss. Alle in ihrem Alter ziehen aus, feiern und verlieben sich, aber sie ist für ihre Familie da. Aber ihre Schuldgefühle holen sie immer wieder ein, auch dann wenn sie etwas Zeit für sich haben will. Ashton dagegen kennt eine Familie wie ihre nicht. Seine Schwester ist an Krebs erkrankt und er hat zuhause keine Liebe und Fürsorge bekommen. Er war immer für seine Schwester da, hat Tag und Nacht bei ihr gesessen, auch wenn er für seine Eltern immer nur “da “ war. Aber trotzdem ist er ein sehr liebevoller und ehrenvoller Mensch, er würde für seine Freunde sterben. Auch die Nebencharaktere waren sehr schön beschrieben und mit einbezogen. Vor allem Becca und Will waren toll, die beiden waren einfach besonders. So oft musste ich mit ihnen lachen und ich denke, mit ihnen kann man alles im Leben schaffen. Was das Buch außerdem so besonders gemacht hat, war, das es nicht nur um die klassische Liebesgeschichte mit ihren Problemen ging, sondern auch um ernste Themen angesprochen werden. Krebs, Tod, Autismus und alles, was daraus folgt, spielen in dem Buch eine große Rolle. Die Autorin beschreibt alles sehr schmerzhaft und treffend. Einfühlsam und tiefgründig hat die Autorin das Leben, die Liebe und Schicksal/Verlust geschrieben. Ich habe mit Harper und Ashton gelacht, geweint, hab mit ihnen gezweifelt. Beide waren einfach besonders. Ich liebe dieses Buch. Es war atemberaubend schön.
Doch keine 0815-Liebesgeschichte…
„Das Licht von tausend Sternen“ ist eine Liebesgeschichte, die Autorin Leonie Lastella im amerikanischen Universitäts-Milieu ansiedelt. Zum Klappentext:Als sie Ashton zum ersten Mal in die Augen sieht, stellt er Harpers Welt völlig auf den Kopf. Doch egal wie stark ihr Herz auch klopfen mag, sie kann sich nicht auf einen Flirt mit Ashton einlassen. Denn jeden Abend schlüpft sie aus ihrem sorglosen Studentenleben in die Rolle der fürsorglichen Schwester, die sich um ihren autistischen Bruder kümmert. Harper hat keine Zeit für Abenteuer, für Spontaneität, für Kompromisse. Und doch erobert Ashton nach und nach ihr Herz. Zum ersten Mal ist ihr etwas wichtiger als ihre Familie – und plötzlich steht Harper vor der wohl schwersten Entscheidung ihres Lebens …Als ich diesen Klappentext gelesen hatte, dachte ich, es folgt eine 0815-Uni-Liebesgeschichte. Die Autorin hat mich positiv überrascht!Beide Protagonisten haben schwierige Zeiten in familiärer Hinsicht erlebt oder stecken noch mitten drin. Beide sind sich ähnlicher, als es zunächst den Anschein hat. Mir haben beide Charaktere gut gefallen: Harper ist eine pflichtbewusste und disziplinierte Studentin, die sich ihrer Rolle und ihrer Verantwortung als große Schwester für ihren autistischen Bruder sehr bewusst ist und in ihrem Privatleben bislang strikt zurückgesteckt hat. Welches Motiv neben ihrem Pflichtbewusstsein noch dahintersteckt, wird erst im Laufe der Geschichte klar, aber sie hat noch ein ordentliches Päckchen mit sich herumzuschleppen. Ashton kommt anfangs als der klassische Bad Boy daher, dessen Playboy-Verständnis keine Ablehnung durch ein umworbenes Mädchen akzeptiert – aber schon bald wird klar, dass sein Interesse für Harper einen tieferen Grund hat und auch er eine Last mit sich herumträgt, die sich erst nach und nach zeigt.Mir hat die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen den beiden mit all den Konflikten, die sich daraus für Harper und Ash ergeben haben, sehr gut gefallen! Klare Leseempfehlung für alle , die Liebesgeschichten abseits der gängigen Klischees mögen!
Ein Liebesroman, der aus der Menge heraussticht wie Sterne am Firmament
Um es kurz zu machen: Die Geschichte hat mich umgehauen. Und um es kurz zu machen, ich kann eine klare Leseempfehlung aussprechen. Ich habe es richtig genossen, das Buch zu lesen. Ich habe langsam gelesen, aus dem einen Grund, damit die Geschichte nicht so schnell zu Ende ist und die Seiten nicht so schnell verfliegen (geholfen hat es wenig, da die letzte Seite unweigerlich dann doch kam). Bereits nach dem ersten Kapitel habe ich etwas in der Geschichte erkannt. Ich weiß nicht, wie ich es in Wort fassen soll. Ich wusste einfach mit einer Gewissheit, dass die Geschichte mich begeistern wird.Aber worum geht es. Es geht um Harper und Ashton, die beide an der Montana University studieren. Als sie sich kennenlernen, zieht sich Harper immer wieder zurück. Ashton bleibt jedoch hartnäckig. Harper und Ashton müssen beide ihr Päckchen tragen. Harpers Bruder ist Autist. Dies ist bei ihm stark ausgeprägt. Harper bringt viele Opfer, um für ihren Bruder da zu sein und seinem Leben Stabilität zu geben. Aber genau dies könnte ein Problem mit Ashtons Päckchen geben, über das ich hier nicht zu viel verraten will. Ich habe hier zwar keinerlei Erfahrungen, aber ich denke schon, dass Leonie Lastella das Leben von Harper mit ihrem autistischen Bruder sehr gut eingefangen hat. Es sind immer wieder Kleinigkeiten, die darauf hinweisen, dass Ben kein normales Kind ist. Es zeigt, was es Familien abverlangt und wie sehr ihr Leben dadurch eingeschränkt wird. Aber auch Ashtons familiäre Situation wurde gut eingefangen. Auch dies ging mir ans Herz. Ich habe mit ihm mitgefühlt und konnte seine Gefühlslage verstehen und seine Vorbehalte nachvollziehen.Die Nebencharaktere, allen voran Becca, haben mir auch gut gefallen. Becca ist Ashtons beste Freundin. Sie ist wie eine Schwester für ihn und so benehmen sie sich auch. Ich habe die beiden gerne miteinander beobachtet. Die Liebesgeschichte entwickelt sich der Situation angemessen. Ashton wird Harper immer wichtiger. Sie erkennt, dass sie mehr möchte, als sie sich bisher vom Leben genommen hat. Auch für Ashton ist es neu, sich auf eine ernsthafte Beziehung einzulassen. Er arbeitet daran, es nicht zu vermasseln. Da die Geschichte sowohl von Harper als auch von Ashton erzählt wird, wusste man immer, was in den Köpfen der beiden vorgeht. Ihre Handlungen waren somit nachvollziehbar. „Das Licht von tausend Sternen“ bekommt von mir verdiente 5 Sterne, Leseempfehlung habe ich ja bereits ausgesprochen und wird dieses Jahr auf alle Fälle zu meinen Highlights gehören.
Chaos der Gefühle
Als Harper auf Ashton trifft, steht ihre Welt plötzlich Kopf. Doch egal wie sehr sie sich nach mehr sehnt, kann sie sich auf ihn nicht einlassen. Denn außerhalb ihres Studentenlebens kümmert sie sich jeden Tag um ihren Autistischen Bruder der sie dringend braucht. Allerdings hindert es ihr Herz nicht daran, sich trotzdem in Ashton zu verlieben und zum ersten Mal steht für sie die Familie nicht mehr an erster Stelle.Meine Meinung:„Das Licht von tausend Sternen“ ist das erste Buch was ich von Leonie Lastella gelesen habe. Ich verliebte mich schlichtweg in das wunderschöne Cover, auch wenn es einfach scheint, verbirgt sich darin so viel mehr. Je nach Lichteinfall funkelt es in den schönsten Farben und zieht einen in seinen Bann. Ein wahrer Hingucker.Der Schreibstil verzauberte mich ebenso. Er ist wunderschön, lässt sich einfach und schnell lesen, bringt aber auch jede Menge Gefühl rüber und lässt einen mit seinen detailreichen Beschreibungen tief in die Geschichte eintauchen. Ich habe überhaupt nichts mehr um mich herum wahrgenommen und konnte mich komplett fallen lassen. Geschrieben ist das Buch abwechselnd, in der hauptsächlich Gegenwärtigen Ich-Perspektive, der Protagonisten Harper und Ashton. Dies ermöglicht einen noch tieferen Einblick in beider Leben, Gedanken und Gefühle und lässt bestimmte Handlungen besser nachvollziehen. Sowohl Harper wie auch Ashton waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Harper ist eine liebevolle und starke junge Frau, die klare Ziele vor Augen hat. Sie unterstützt so gut wie es geht ihre Mutter bei der Alltagsbewältigung mit ihrem kleinen Autistischen Bruder und gibt dabei wirklich alles, auch wenn ihr eigenes Leben dabei auf der Strecke bleibt. Ihre Gedanken und Handlungen sind für den Leser gut nachzuvollziehen und haben mich persönlich teils wirklich mit ihr mitleiden lassen. Auch Ashton hatte es im Leben bisher alles andere als leicht, dennoch versucht er das Beste daraus zu machen und seine Träume zu verwirklichen. Dabei bleibt er sehr humorvoll und versteht sich bestens darin die Menschen um sich herum um den Finger zu wickeln. Dennoch ist er auch sehr gebrochen und erscheint vielleicht manchmal egoistisch, aber man kann durch seine Gedanken sehr gut nachvollziehen wieso er ist wie er eben ist, und seine Vergangenheit hat mir mehr als einmal Tränen in die Augen getrieben. Toll sind in dieser Geschichte ganz klar noch die Freunde Becca und Will. Sie zeigen wie wichtig gute Freundschaften sind und wie sehr sie einem in schwierigen Lebenslagen halt geben können. Blut ist eben nicht immer dicker als Wasser. Gerade Becca hat es mir angetan. Ihre lockere und leichte Art und ihr Gespür für ihre Mitmenschen machen sie zu der wohl tollsten Freundin von der ich je gelesen habe. Jeder sollte eine Becca in seinem Leben haben. Während beide sich langsam näherkommen und sich ineinander verlieben, stehen beider Welten plötzlich Kopf. Grade Harper fällt es schwer sich auf Ashton einzulassen und als sie von seiner Vergangenheit erfährt, kann sie ihm nicht einmal mehr sagen wieso sie ihn ständig versetzen und stehen lassen muss. Es ist ein schwerer weg den die beiden gehen müssen um das gemeinsame Glück zu finden, der aber viele große Steine enthält. Man leidet mit beiden Seiten mit, rauft sich des Öfteren die Haare und schüttelt über manch Verhalten der Erwachsenen einfach nur fassungslos den Kopf. So oft wollte ich einfach nur beide in die Arme schließen und ihnen ihre Last abnehmen. Der Taschentuchverbrauch war durch die teils schwer Verdaubare Thematik, die sich mit Autismus, Krebs und Verlust beschäftigt, sehr hoch. Leonie Lastella hat diese Themen schonungslos aber doch sehr authentisch beschrieben und grade auch im Umgang mit Autismus wurden mir die Augen geöffnet, wie schwierig der Umgang mit jemanden der darunter leidet wirklich ist und auch wie sehr die betroffenen Angehörigen unter dem Zusammenleben mit einem Autisten leiden, aber auch welche Wege es zur Bewältigung des Alltags gibt. Beide Protagonisten finden aber auch den Weg zu sich selbst, zu dem was richtig ist und werden im Laufe der Geschichte nochmal ein ganzes Stück erwachsener. Es war schön sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen. Mein Fazit:Dieses Buch ist für mich ein ganz klares Highlight. Ich hatte erwartet das es tiefgründiger und herzzerreißend wird, war auf die Emotionen durch die ich beim Lesen gegangen bin aber absolut nicht eingestellt. Man durchfährt dank des Soges in die einem die Geschichte zieht, jedes Gefühl mit und kommt davon einfach nicht mehr los. Es zeigt wie hart das Leben einen treffen kann, aber auch welchen Umgang man damit pflegen sollte, wie wichtig Freunde, Vertrauen und Kommunikation sind. Für mich ein durch und durch gelungenes Buch, was ich wärmstens jedem empfehlen kann.
Familie vs. erste Liebe
Das erste, was einem an Leonie Lastellas "Das Licht von tausend Sternen" auffällt, ist das wunderschöne Cover. Die Glitzerschrift und das "matte" Cover sind einfach großartig und machen richtig Lust aufs Lesen. Aber noch viel schöner finde ich, dass es die beiden wichtigsten Dinge aus dem Leben der Protagonistin Harper vereint. Der Titel verweist auf ihren Bruder und das Bild auf ihre Liebe zu Ashton. Sehr gelungen!Aber nicht nur das Cover hat mir gut gefallen, sondern auch die Geschichte von Harper und Ashton und ihren Familien. Man konnte das Verlangen der beiden deutlich spüren, sowie Harpers Kampf zwischen ihrem Verantwortungsbewusstsein ihre Familie zu unterstützen und ihrer Verliebtheit zu Ashton.An einigen Stellen fand ich das Buch sehr klischeehaft, wenn nicht schon ein bisschen sexistisch. Manche Formulierungen waren sehr einseitig z.B. die Textstellen, in denen die Figuren miteinander intim wurden, fand ich manchmal schon sehr fraglich. Hier zwei Beispiele: "Ich dränge ihn, mich zu nehmen [...]" oder "Ashton nimmt mich schnell und hart. Er kann nicht anders. Das weiß ich." (S. 195)Gegen Ende hin fand ich das Verhalten von Ashton nicht nachvollziehbar. Seine Reaktion, als er von Harpers "Geheimnis" erfuhr, war meiner Meinung nach völlig überzogen und kindisch. Ja, ich verstehe, dass sein Verhalten auf seine Vergangenheit zurückläuft, aber mit Anfang 20 sollte man zwischen Situationen differenzieren können. Aber zum Schluss hat er ja doch noch die Kurve gekriegt.
Herzschmerz pur!
In diesem Buch treffen Ashton und Harper aufeinander. Es ist Liebe auf den ersten Blick, für beide, doch trennt sie so vieles voneinander. Harper muss immer für ihre Familie und vor allem für ihren kleinen Bruder da sein und Ashton hat sich von seiner Familie aufgrund Geschehnissen aus der Vergangenheit abgewandt. Im Laufe des Buches treffen Ashton und Harper also immer wieder aufeinander und finden immer wieder zueinander, doch trennen sich ihre Wege auch wieder. Durch den Schreibstil der Autorin und die immer abwechselnden Kapitel zwischen Harper und Ashton spürt man die seelischen Schmerzen, dass sie sich einerseits zueinander hingezogen fühlen, andererseits aber auch etliche Dinge gegen diese Beziehung sprechen. Die Leser und Leserinnen können richtig mit den Charakteren fühlen und mitfiebern, wie die Geschichte schlussendlich ausgeht. Natürlich könnte Ashton die Vergangenheit begraben, aber was ist wirklich passiert, wieso er in dieser Lage ist, und kann er das überhaupt? Und gerade Harpers Situation ist schwierig, weil sie immer noch aktuell ist. Gibt es eine Lösung für sie oder bleibt sie gefangen in ihrer Familie? Ein weiterer Grund, warum mir das Buch so gut gefallen hat, war, dass es um zwei Personen geht, die schon auf dem College sind. Natürlich finde ich auch Highschool-Bücher gut, aber die Collegeerfahrungen und das reifere Alter der beiden Hauptcharaktere haben mir ziemlich gut gefallen und waren eine schöne Abwechslung zu anderen Geschichten.Dadurch, dass die Liebe die Hindernisse zwischen Ashton und Harper darstellt aber gleichzeitig auch das ist, was die beiden verbindet, ist es einfach super spannend, den Verlauf der Geschichte zu erfahren und mitzufiebern, ob es ein Happy End gibt!Ich fand dieses Buch einfach großartig und würde es jedem empfehlen, der auf Romantik und Drama steht!
Pressestimmen
›Das Licht von tausend Sternen‹ berührt - und besitzt selbst die Strahlkraft eines Sterns.