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1.700 Kilometer – Lachen, Tränen, Wut und Liebe

Das Verhalten ziemlich normaler Menschen

Asher Hunter will Rache. Er will sich an dem Mann rächen, der betrunken seine Mutter totgefahren hat und vor Gericht durch einen Formfehler ungestraft davongekommen ist. Asher besucht gleich mehrere Trauergruppen, und er findet dort unerwartet Freunde: Da sind Sloane und Will, die etwa so alt sind wie er, und da ist der 80-jährige Henry. Sie alle verbindet, dass sie ihren liebsten Menschen verloren haben. Gemeinsam begeben sie sich auf einen Roadtrip von New Jersey nach Memphis, Tennessee. Was Asher den anderen verschweigt: Er will dort den Mörder seiner Mutter töten. Tausende Kilometer, jede Menge Caesar Salads und einen filmreifen Kuss später steht er vor der Entscheidung seines Lebens. Und wählt: das Leben.

Bibliografische Daten

EUR 16,00 [DE] – EUR 16,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-65040-3
Erscheinungsdatum: 17.10.2024
2. Auflage
352 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Englischen von Ute Mihr
Lesealter ab 14
Autor*innenporträt

K. J. Reilly

 K. J. Reilly schloss ihr Psychologiestudium an der Boston University mit einem BA ab und ging dann nach New York, um in den Marktforschungsabteilungen mehrerer der größten Werbeagenturen der Welt zu arbeiten. Sie liebt Lesen, Schreiben, Hunde, Segelboote, Radfahren, Kinder in allen Formen und Größen und den Anbau eigener Lebensmittel. 
KJReillyAuthor.com 
Instagram
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Übersetzer*innenporträt

Ute Mihr

Ute Mihr, geboren 1959, studierte Anglistik, Slavistik und Philosophie in Tübingen, St. Paul/Minneapolis und Moskau. Sie leitete eine Agentur für literarische Übersetzungen und übersetzt selbst unter anderem die Bücher von Michael G. Bauer, Eoin Colfer, Neal Shusterman und Gary Paulsen. Ute Mihr lebt in Tübingen.

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121 von 121 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.57 von 5 Sternen


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8 - 10 von 121 Leserstimme

liz 2910 am 17.10.2024 08:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

wichtige Botschaft ♥

Meine Mutter ist gestorben und alle sagen, dass ich nicht gut damit umgehe.Seite 7Vor zwölf Monaten, drei Wochen, einem Tag, sechs Stunden und vierzehn Minuten hat ein betrunkener Fahrer hat Ashers Mutter getötet – und kam ungestraft davon. Doch Asher will Rache. In einer Trauergruppe findet er Freunde, Sloane, deren Vater gestorben ist. Will, dessen kleiner Bruder tot ist und Henry, der seiner Frau half in Würde zu sterben. Sie alle starten mit Asher einen Roadtrip nach Memphis, doch sie kennen nicht den wahren Grund für diese Reise: Asher will dort den Mörder seiner Mutter töten.Die Welt ist überhaupt nicht klein. Sie ist sogar so groß, dass man sich leicht verlaufen und nicht mehr nach Hause finden kann.Seite 21Dieses Buch ist keine leichte Kost und es fühlt sich total seltsam an, irgendetwas darin zu bewerten, weil es so schwer und so verletzlich ist und einfach so viel Traurigkeit enthält. Aber darin ist auch Schönheit, in dem Zusammenhalt der Gruppe, in der Heilung, die ganz langsam passiert, in dem Gefühl, dass es trotz allem irgendwie Hoffnung gibt. Es geht um Verlust, aber auch um die Menschen, die bleiben und wie sie damit umgehen. Die Figuren sind in ihrem Schmerz stark, sie sind wunderbar geschrieben und jeder hat seine ganz eigene Geschichte, wie sie jedem passieren könnte, was das Buch sehr nah und echt macht.Ich bin froh, dass ich es gelesen hab, auch wenn ich oft Tränen in den Augen hatte und ich denke, es ist kein schönes Buch, aber ein wichtiges und wertvolles und ich würde mich freuen, wenn es viele Leser findet ♥Die Botschaft ist, dass Menschen wie Löwenzähne sind, die so unbedingt überleben wollen, dass sie, selbst wenn man sie mit Beton übergießt einen Weg finden, ihren Kopf aus einem Riss im Gehweg zu strecken.Seite 111

lilli333 am 17.10.2024 07:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Emotionales Jugendbuch

Inhalt:Vor dreizehn Monaten kam Ashers Mutter bei einem Autounfall ums Leben. Seitdem ist Ashers Welt aus den Angeln. Er findet einfach nicht in ein normales Leben zurück, sondern wird von seiner Trauer, seinem Schuldgefühl und seinem Hass gegenüber dem Unfallverursacher überwältigt. Als er anfängt, Trauergruppen zu besuchen, findet er dort überraschend Freunde: die etwa gleichaltrigen Will und Sloane sowie den 80-jährigen Henry. Die vier begeben sich zusammen auf eine lange Reise von New Jersey nach Tennessee, deren wahren Zweck Asher den anderen aber geflissentlich verschweigt. Er beabsichtigt nämlich, den „Mörder“ seiner Mutter zu töten.Meine Meinung:Das Thema dieses tollen Jugendbuchs ist ein ziemlich ernstes. Doch schon am Cover und am Titel kann man erkennen, dass da auch noch eine heitere Seite dabei ist. So wird man beim Lesen nicht runter gezogen, sondern immer wieder von Lebensmut und Hoffnung erfüllt. Das Buch ist sehr emotional und damit dem Thema absolut angemessen. Ich habe mit den Protas geweint und mich gesorgt, aber auch das ein oder andere Mal über sie geschmunzelt und mit ihnen gelacht. Der Schreibstil ist sehr lebendig und die Gefühle der Protas werden sehr gut dargestellt. Man nimmt sie ihnen total ab. Eigentlich hätte ich gerne 5 Sterne vergeben, aber manches lief mir dann einfach zu glatt, um noch irgendwie realistisch zu sein. Das hat mich persönlich ein wenig gestört, soll aber niemanden davon abhalten, das Buch selbst zu lesen. Dabei denke ich nicht, dass es man es unbedingt lesen sollte, wenn man selbst gerade in tiefster Trauer steckt. Da wird man sich kaum drauf einlasen können. Aber man kann durchaus einige Anregungen mitnehmen, die einem irgendwann im Fall der Fälle weiterhelfen können.

rena am 15.10.2024 12:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Besondere Reise

Das Buch DAS VERHALTEN ZIEMLICH NORMALER MENSCHEN von K. J. REILLY hat mich von Anfang an gefesselt.Das Thema Sterben und Verlust von geliebten Menschen gehört auch zu unserem Leben, ob wir es wollen oder auch nicht. Wir müssen uns damit befassen.So ergeht es auch dem 17 jährigen Asher. Er hat seine Mutter bei einem Autounfall verloren. In den Trauergruppen die er montags und mittwochs, und dienstags und donnerstags besucht, lernt er junge und alte Menschen kennen, denen es ähnlich geht wie ihm. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie in den verschiedenen Trauer Phasen stecken, jeder auf seine Weise.Eine gemeinsame Reise von zu Freunde gewordenen Mitstreitern, Sloane, Will und dem 80 jährigen Henry stellt alles auf den Kopf.Dieses Buch hat mir beim Lesen nicht nur einmal Gänsehaut beschert. Es ist so ergreifend traurig aber auch schön geschrieben, dass es absolut zum Lesen geeignet ist. Allerdings sollte einem bewusst sein, dass es um Tod und Sterben geht. Also kein leichtes Thema

angelj222012 am 14.10.2024 18:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Das Verhalten ziemlich normaler Menschen

Das Verhalten ziemlich normaler Menschen ist ein sehr schönes Buch. Das Grundthema ist natürlich unerfreulich, aber letzten Endes gehören sowohl Tod als auch Trauer zum Leben dazu. Das Buch schafft es den Umgang mit Trauer darzustellen. Dies macht das Buch zwischendurch ein bisschen lang. Ich musste es kurzzeitig zur Seite legen und mir ein leichteres Buch suchen, aber der Schreibstil ist sehr ansprechend und auch die Handlung gefällt mir sehr. Die Hauptcaracktere sind interessant und nicht unbedingt abgegriffen. Auch gefällt mir der Ansatz, einen alten Mann mit Jugendlichen zusammen zu bringen. Das zeigt, das wir von vorangegangenen Generationen lernen können, vielleicht aber neue Blickwinkel von den Generationen nach uns erhalten. Unterhaltsam und schön anzusehen. Es könnte anderen Menschen sogar mit ihrer Trauer helfen.

strohhaken am 14.10.2024 11:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Trauer, Wut, Hoffnung

„Auf dem Weg verliebte ich mich in ein Auto voller Fremder. Und die Hälfte von ihnen war tot.“ Neugierig geworden? Dann solltest Du „Das Verhalten ziemlich normaler Menschen“ von K.J. Reilly lesen.Der 17jährige Asher hat vor einem Jahr durch einen Autounfall seine Mutter verloren. Seitdem ist nichts mehr wie es war oder wie es sein sollte.Wer kann einen verstehen, wenn einem ein lieber Mensch genommen wird? Ashers Alltag dreht sich seitdem um die Schuldfrage. Wer ist am Tod seiner Mutter schuld? Ist es der betrunkene LKW Fahrer? Der Whiskey Hersteller? Asher versucht ins Leben zurückzufinden und besucht verschiedene Trauergruppen - für alte Leute, Teenager und Noch-keine-Toten. „Das Leben ist im Grunde ein elendes, schwarzes Loch, und wir sind nur wegen der Kekse hier.“Asher ist getrieben von Rache und Wut. Er fährt mit drei weiteren Teilnehmern aus seinen Trauergruppen nach Memphis, um …? Ja um was? In dem Roadtrip geht es um vier Charaktere. Asher, der sich neben dem eigenen (Überlebens-)Kampf voll darauf konzentriert, seine kleine Schwester zu schützen und einen perfiden Plan verfolgt. Sloane, deren verstorbener Vater das Motorradfahren liebte. Will hat seinen kleinen Bruder verloren. Und Henry. Er hat seine Frau Evelyne beim Sterben begleitet. Heute begleitet Evelyne ihren Henry noch immer - in einer Urne - verstaut in einer Schachtel. Die Geschichte ist wirklich herzerwärmend. Mit jedem einzelnen Charakter fühlte ich und litt ich mit. Alle durchlaufen verschiedene Phasen der Trauer, fassen zueinander vertrauen, helfen, haben Hoffnung und retten sich. Sie verstehen einander und versuchen nicht, die Trauer der anderen zu unterdrücken. Die Geschichte ist keineswegs nur traurig, sondern durchaus lustig. Henrys Frau Evelyn aß gerne bei Applebee's. Also hält die Gruppe dort immer auf ihrer Reise an und bestellt Essen. Nicht nur für Asher, Sloane, Will und Henry, sondern auch für ihre Toten. Neben dem leicht senilen und liebenswürdigen Henry, hat mir auch Asher’s Vater gut gefallen. Seine Hilflosigkeit und Verlorenheit fand ich berührend. Oder auch Peter Pan, die Leiterin der Trauergruppen. Und plötzlich gibt es einen Verweis auf „Der kleine Prinz“ und sein gemaltes Bild. Was es damit auf sich hat, müsst ihr selbst rausfinden.Das Buch ist. aus der Ich-Perspektive von Asher geschrieben. Das Schriftbild wechselt von „normal“ zu kursiv, Großbuchstaben oder untereinander geschriebene einzelne Wörter. Der Stil ist durchmischt von flüssigen Absätzen, abgehackte Sätze, Monologe, Wiederholungen. Da taucht man wirklich tief in die Emotionen und die Gedankenwelt ein.Ich habe das Buch als Bereicherung empfunden - eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

msl_kl am 14.10.2024 11:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Trauerbewältigung

Asher Hunter sinnt auf Rache. Seine Mutter kam durch einen betrunkenen LKW-Fahrer ums Leben und der Fahrer kam ungeschoren davon. Asher will ihn aufsuchen und sich an ihm rächen. Bei seiner Trauerbewältigung lernt er in verschiedenen Trauergruppen Gleichgesinnte kennen, die sich mit ihm auf den Weg nach Memphis machen, jeder aus einem anderen Grund. Doch keiner ahnt, dass Asher jemanden dort töten möchte.Die Autorin hat das Thema Trauer hier sehr feinfühlig in einen tragischen Roman gepackt. Die Hauptfiguren haben alle jemanden durch den Tod verloren und versuchen in Trauergruppen Hilfe zu finden. Es ist beeindruckend, wie es die Autorin bei diesem sensiblen Thema schafft, trotzdem Hoffnung, Freude am Leben und Optimismus zu verbreiten. Mir hat gut gefallen, dass es hier nicht nur um junge Menschen geht, sondern auch ein alter Mann unter den Figuren ist, der um seine Frau trauert. Dadurch wird klar, der Tod und Trauerbewältigung ist ein Thema für jede Altersgruppe. Obwohl es sich hier um ein so trauriges Thema handelt, lebt die Geschichte von humorvollen Szenen, von tiefgründigen Erkenntnissen und einer unterhaltsamen Fahrt nach Memphis. Ich fand das Buch sehr lesenswert, weil es nicht bei negativen Gedanken hängen bleibt, sondern einen Weg aus der Trauer aufzeigt und die Geschichte nicht nur Jugendliche anspricht.

kisacaeinstein am 14.10.2024 00:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein wunderbares Buch

Das Buch hat mein Interesse durch das Cover und den ungewöhnlichen Titel erweckt.Klappentext und Leseprobe waren dann sehr überzeugend. Ehrlich gesagt, bin ich etwas überrascht, dass das Buch teilweise als Jugendbuch tituliert wird. Ja, die Protagonist:innen sind um die 17-18 Jahre alt. Inhaltlich jedoch war es für mich keine leichte Kost. Das Buch behandelt das Thema Trauer so wundervoll mit einem einzigartigen Schreib- und Erzählstil. Es hat mich von Anfang bis Ende mitgerissen. Ein paar Längen gab es schon, aber am Ende störten mich diese nicht.Ich hätte mir vielleicht noch etwas mehr Präsenz des älteren Protagonisten gewünscht, oder jedenfalls eine noch aktivere, die noch etwas mehr mit den Jugendlichen im Austausch ist.Gegen Ende hab es eine Enthüllung, mit der ich nicht gerechnet hatte. Das Buch nahm mich emotional definitiv mit.

conny bee am 13.10.2024 14:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Trauerverarbeitung

Das Cover und auch der Buchtitel sehen unglaublich harmlos aus und auch nicht sehr auffallend. Dabei hat die Story zwischen den Buchdeckeln sehr viel Power und überwältigend viele Emotionen. Asher ist nach dem Tod seiner Mom immer noch in einer Trauerspirale gefangen, was seine Mitmenschen einfach nicht verstehen. Immer wieder wiederholt er Sätze und Gedanken, die beim Lesen zwar etwas anstrengend sind, aber seinen emotionalen Zustand perfekt beschreiben. Bewegung kommt hinein als er sich entschließt an einer Trauergruppe teilzunehmen und dort neue Leute kennenlernt, die verschiedene Verluste erlebt haben. In der Gruppe bekommt man verschiedene Verarbeitungsweisen mit und auch psychologische Tipps, die unterschiedlich stark bei Asher einschlagen. Dennoch trifft er eine unerwartete Entscheidung und läd seine neuen Freunde auf einen Roadtrip ein. Sloan, Will und vor allem Henry sind dabei ganz verschiedene Typen und unterschiedlich von ihrem Verlust geprägt. Sie haben verschiedene Wege, wie sie mit ihren Gedanken umgehen oder ihren Verlust verarbeiten. Dabei wird schnell klar: ohne Unterstützung kommt man nicht weiter. Seien Bücher, Talkshows, Gegenstände, aber vor allem andere Menschen. Und so lässt auch Asher sich - zunächst unbewusst - auf die Hilfe der Anderen ein, lernt über sich und seine Vergangenheit, aber auch vor allem über Gedanken an die Zukunft. Auch wenn das Ende des Roadtrips in meinen Augen sehr plötzlich kam und nicht sehr realistisch war, sind die Gefühle durch das Buch hinweg der Fokus und absolut nachvollziehbar. Deshalb empfinde ich das Buch als empfehlenswert für Trauernde, aber auch Jugendliche und Erwachsene die Trauernde begleiten wollen.

blondy67 am 13.10.2024 13:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Der Weg aus der Trauer

Asher verliert mit 17 Jahren die Mutter bei einem Verkehrsunfall und findet keinen Weg mit der Trauer und der Bewältigung des Schmerzes umzugehen. Jegliche Therapien schlagen nicht an und es scheint kein Licht am Ende des Tunnels zu geben. Zwei Gesprächsgruppen mit Trauernden führen ihn mit sehr unterschiedlichen Menschen zusammen, die jedoch alle der Schmerz um einen geliebten Menschen bewegt.Mich hat die Lektüre sehr berührt und ich würde den Roman nicht zwingend der Jugendliteratur zuordnen, obwohl der Schreibstil locker ist und die Protagonisten zum Großteil Jungendliche sind. Der Roadtrip der vier Trauernden wird zu einer Zäsur. Was als Zweckgemeinschaft beginnt wird immer mehr zu Freundschaft.Der Twist des Buches ist gut gelungen.Die Angst, um die noch lebenden Familienmitglieder ist greifbar und nachvollziehbar.Die Charaktere sind gut beschrieben und sympathisch.Ein etwas anderes Buch über Trauer und den Umgang damit.

ripeciu am 13.10.2024 12:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Road- Trip der besonderen Art

Ein Road- Trip der besonderen Art. Eine Anleitung mit der Trauer, den Tod und Trauernden umzugehen. Es beschreibt unterschiedliche Wegen mit dem trauern und dem Tod umzugehen.Alle Personen und Handlungen wirken authentisch und die Handlung ist fesselnd und mitreißend. Zu keinem Zeitpunkt entsteht der Eindruck, dass irgendetwas nicht so passieren könnte. Der Schreibstil ist einfach gehalten aber gleichzeitig in keinster Weise niveaulos. Man taucht komplett ein in die Geschichte und fühlt den Schmerz und die Trauer der einzelnen Figuren. Man kann sich wiederfinden. Dem Autor ist es gelungen dieses schwere Thema eine gewisse Leichtigkeit zu verpassen und trotzdem in die Tiefe und Komplexität zu gehen. Man kann verstehen, dass jeder anders trauern kann und muss und nicht immer alles gleich ist. Auch die Vergebung spielt eine Rolle! Auf jeden Fall zu empfehlen.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Migros Magazin
Ein trostreicher Roman, der das schwere Thema Trauer mit viel Herz und Situationskomik anpackt.

Jörg Marquardt, 01.12.2025

Lesen in Tirol
K. J. Reilly gelingt es mit viel Einfühlungsvermögen das emotionale und psychische Trauma, das ein t...ragischer Verlust auslösen kann, zum zentralen Thema eines überaus spannenden und unterhaltsamen Jugendromans zu machen. mehr weniger

Andreas Markt-Huter, 22.04.2025

Deutschlandfunk, Büchermarkt
Um Verlusterfahrung geht es auch im neuen Jugendroman von K.J. Reilly. Ihr Buch ragt heraus aus der ...Fülle der Titel durch seine emotionale Tiefe, seine pointierte Sprache und seinen Humor mehr weniger

Svenja Kretschmer, 25.01.2025

Die Zeit
Ein berührend schräger Roadtrip zum Lachen und Weinen.

09.01.2025

Zeit Online
Das ist toll: Wie akribisch Asher seinen Rachefeldzug plant, um die Verzweiflung über die eigenen Sc...huldgefühle niederzukämpfen, und wie man als Leser und Leserin bei dieser abgrundtief grausamen Geschichte trotz allem immer wieder mit Asher lachen kann und darf – und manchmal auch ein wenig weinen. mehr weniger

Katrin Hörnlein, 12.12.2024

Rheinische Post
Wunderbar einfühlsam geschrieben.

Rena Müller, 12.12.2024

Buch & Maus
Reilly gelingt es meisterhaft, Asher als komplexen Charakter zu zeichnen. (…) Reilly verbindet die S...chwere der Themen Verlust und Rache gekonnt mit unerwartetem Humor und skurrilem Witz, ohne die emotionale Tiefe der Figuren zu mindern. mehr weniger

Alice Werner, 01.12.2024

Thüringer Allgemeine
K. J. Reillys Buch über Lebende und Tote ist so bizarr wie urkomisch, so erschreckend wie herzergrei...fend – und beste Unterhaltung in allen Lebenssituationen. mehr weniger

Anette Elsner, 30.11.2024

FAZ
Reillys Roman findet für junge und alte Leser eine Reihe wohldosierter Trostworte. Es ist ein Plädoy...er für beschützende Freunde als Geburtsrecht und die Vielfalt der Arten des Loslassens und Abschiednehmens. mehr weniger

Steffen Gnam, 25.11.2024

Badisches Tagblatt
Ein Buch über das Weiterleben nach lebensverändernden Verlusten, über Schmerz und Trauer, über Freun...dschaft und vor allem über das Lebenswerte am Leben. Lachen, Tränen und Romantik inklusive. mehr weniger

Tanja Egger, 08.11.2024

Fritz und Fränzi – Das Schweizer Elternmagazin
Die emotional mitreissende Reise ist mit viel Feingefühl für Trauergefühle und kleine Schrulligkeite...n geschildert und lässt Asher mit dem Ausblick auf einen Neubeginn nach Hause zurückkehren. mehr weniger

Aleta-Amiree von Holzen, 08.11.2024

Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V.
Der Roman zeichnet einfühlsame Charaktere und erzählt auf ungewöhnliche Weise von Trauerbewältigung,... Leben, Tod und der Kraft der Literatur. Dabei wechseln sich berührende und humorvolle Elemente ab. mehr weniger

01.11.2024

Bücherschau (Österreichischer Gewerkschaftsbund)
Das Buch liest sich beeindruckend und emotional berührend, es taucht in die Gefühlswelt seiner Figur...en ein und vermittelt ganz klar seine Ansichten uber das Leben, den Schmerz und die Suche nach Sinn. Der Roman lebt sowohl von humorvollen Momenten als auch von ergreifenden und nachdenklichen Passagen. mehr weniger

Brigitte Winter, 01.11.2024

WDR 5, Scala
Beim Lesen ist man ganz nah dran an der Bewältigung seiner Trauer und an diesem nerdigen, schlagfert...igen, witzigen und zugleich stacheligen Charakter. mehr weniger

Jana Magdanz, 29.10.2024

Deutschlandfunk Kultur
Überraschende Begegnungen, absurde Situationen, schlagfertige Dialoge, komische kleine Katastrophen ...und große emotionale Herausforderungen lenken die vier von ihrer Trauer ab. Die neue Freiheit sorgt dafür, dass sie die Enge ihrer verstörten Familien hinter sich lassen und ein Stück Lebensfreude und Vertrauen in die Zukunft entwickeln können. mehr weniger

Sylvia Schwab, 23.10.2024

Eselsohr
Die schrägen und skurrilen Ereignisse während der Reise brechen das Schwere auf. Das Gute überwindet... das Zerstörerische am Ende, es wird aber nie kitschig dabei. mehr weniger

01.10.2024

SIKJM
Mit viel Ironie, scharfsinnig und doch feinfühlig schildert Asher, wie er durch den Roadtrip mit Hen...ry und zwei weiteren trauernden Teenagern einiges entdeckt, das ihn zu einem neuen Lebenssinn führt. mehr weniger

01.10.2024

Buchkultur
Manchmal recht bissig aber gleichzeitig herzerwärmend und auf herrlich absurde Weise komisch – eine ...scharfsinnige Lektüre zum Mitdenken, Mitfühlen und Mitleben. mehr weniger

Andrea Schnepf, 01.05.2024

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›Das Verhalten ziemlich normaler Menschen‹ ist Hoffnung-Buchtipp

›Das Verhalten ziemlich normaler Menschen‹ von K.J. Reilly in der Übersetzung von Ute Mihr wird von der Jury ›Fit für die Zukunft‹ der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur als ...www.akademie-kjl.de/buch-app-empfehlungen/fit-fuer-die-zukunft/" target="">Hoffnung-Buchtipp des Monats November 2024 empfohlen.

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