Eichenblätter auf gelbem Hintergrund, mittig der Text "Die Suche nach dem Käfer und dem, was bewahrt werden muss - im Leben wie in der Natur", rechts davon das liegende 3D-Cover von "Der Einsiedlersommer" von Anne Sverdrup-Thygeson und links das Zitat "
Eichenblätter auf gelbem Hintergrund, mittig der Text "Die Suche nach dem Käfer und dem, was bewahrt werden muss - im Leben wie in der Natur", rechts davon das liegende 3D-Cover von "Der Einsiedlersommer" von Anne Sverdrup-Thygeson und links das Zitat "
Die Suche nach dem Käfer und dem, was bewahrt werden muss  – im Leben wie in der Natur
Der Einsiedlersommer

Mit Wärme, feinem Witz und großem sprachlichem Einfühlungsvermögen erzählt Anne Sverdrup-Thygeson von zwei Frauen aus unterschiedlichen Generationen – und von einem Sommer in den uralten Eichenwäldern Norwegens, der zeigt, wie aus Verletzlichkeit neue Kraft erwachsen kann. Dieser berührende, vielschichtige Roman verbindet die Suche nach dem Eremitenkäfer mit einer entscheidenden Frage unserer Zeit: Was müssen wir bewahren, damit Leben möglich bleibt – in der Natur und in uns selbst?

Nach einem schmerzhaften Verlust zieht sich Eva Wist aus Oslo, Norwegen, in ein Dorf in Vestfold zurück, um den als ausgestorben geltenden Eremitenkäfer zu suchen. Dort begegnet die 33-jährige Biologin ihrer neuen Nachbarin, der exzentrischen Olga. Die 76-Jährige lebt als Einsiedlerin inmitten des uralten Eichenwaldes. Auf ihrem Grundstück soll ein Steinbruch entstehen. Das Projekt verspricht Arbeitsplätze und eine Zukunft für die Region. Doch Olga will das unbedingt verhindern: Für sie ist der Wald lebendige Erinnerung – und der Schlüssel zu einem Familiengeheimnis, das sie endlich aufklären will. Während Eva die Artenvielfalt erkundet und mit Olga Freundschaft schließt, findet sie Schritt für Schritt aus der Trauer und ringt um die Frage, was bewahrt werden muss – im Leben wie in der Natur.

»Niemand schreibt so über die Natur wie Anne Sverdrup-Thygeson« Maja Lunde

Warm, hoffnungsvoll, hochaktuell – ein Roman mit echter Relevanz
Dieser Roman verbindet eine intime, emotional packende Geschichte mit großen Zukunftsfragen: Artensterben, Naturschutz, Verantwortung und die fragile Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Mit Wärme, Hoffnung und erzählerischer Kraft zeigt er, wie Natur trösten kann – und wie Freundschaft Grenzen von Alter, Erfahrung und Lebenswegen überwindet.

Für Fans von Die Geschichte der Bienen‹ von Maja Lunde, Der Gesang der Flusskrebse‹ von Delia Owens und Die Hummerfrauen‹
Wer Romane liebt, die Natur, Menschlichkeit und gesellschaftliche Themen klug miteinander verknüpfen, findet hier die perfekte Lektüre – atmosphärisch, berührend und lange nachhallend.

Internationaler Spitzentitel: Der große Roman der Frankfurter Buchmesse 2025
Ein Titel mit enormer Strahlkraft: auf der Frankfurter Buchmesse 2025 international gefeiert und bereits in 15 Länder verkauft – ein Roman, der Leserinnen und Leser weltweit erreicht.

Warum dieses Buch jetzt lesen?

  • Roman über die besondere und heilsame Kraft der Natur 
  • Generationenübergreifende Freundschaft zwischen Frauen 
  • Aktueller Konflikt um Umwelt, Arbeitsplätze und die Zukunft
  • Warm und hoffnungsvoll, zugleich zugänglich, emotional berührend und richtig gut geschrieben
Bibliografische Daten
EUR 23,00 [DE] – EUR 23,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28566-7
Erscheinungsdatum: 21.07.2026
1. Auflage
480 Seiten
Format : 12,8 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Norwegischen von Franziska Hüther, Nora Pröfrock und Ricarda Essrich
Autor*innenporträt
Anne Sverdrup-Thygeson

Anne Sverdrup-Thygeson ist Professorin für Naturschutzbiologie an der Norwegischen Universität für Biowissenschaften. Sie hat sechs gefeierte Sachbücher veröffentlicht, die in über 25 Sprachen übersetzt wurden, darunter ›Extraordinary Insects‹, ein Sunday Times-Bestseller. ›Der Einsiedlersommer‹  ist ihr erster Roman, der in fünfzehn Ländern weltweit erscheint.

zur Autor*innen Seite
Übersetzer*innenporträt
Ricarda Essrich

Ricarda Essrich, geb. 1976, studierte in Köln Skandinavistik und Linguistik. Heute lebt und arbeitet sie als Fach- und Literaturübersetzerin in Düsseldorf und überträgt sowohl Romane als auch Sachliteratur aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen ins Deutsche.

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Übersetzer*innenporträt
Franziska Hüther

Franziska Hüther, geboren 1988, lebt als freie Übersetzerin aus dem Dänischen, Schwedischen und Norwegischen im Odenwald bei Darmstadt. Sie hat u. a. Werke von Kim Faber & Janni Pedersen und Marianne Kaurin ins Deutsche übertragen.

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Übersetzer*innenporträt
Nora Pröfrock

Nora Pröfrock, geboren 1981, übersetzt aus dem Dänischen, Norwegischen und Schwedischen. Nach zwölf Jahren in Norwegen lebt sie mit ihrer Familie mittlerweile in der Nähe von Aachen.

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10 von 122 Leserstimmen

4.63 von 5 Sternen


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danielaela am 27.06.2026 14:06 Uhr

Ein lebensbejahendes Buch über die Kraft der Freundschaft und die Liebe zur Natur

Anne Sverdrup-Thygesons Roman "Der Einsiedlersommer" handelt von einer jungen Biologin, Eva, die ihrem Auftrag nachgeht, in einem Dorf in Norwegen den vom aussterben bedrohten Eremitenkäfer zu suchen. Dort angekommen freundet sie sich Schritt für Schritt mit ihrer älteren Nachbarin Olga an. Die Lebenswege der beiden Frauen haben Überschneidungen, die sie einander noch näher bringen und ihnen helfen, unverarbeitete Erlebnisse aufzuarbeiten. Eingebettet in eine wunderschöne Naturkulisse erzählt die Autorin von Schmerz, Trauer und Verlust, von Familie, Heimat und Verbundenheit, von Freundschaft und der Liebe zur vielfältigen Natur, die uns umgibt. Auf feinfühlige Art und Weise bringt sie ihre Figuren den Leser*innen Stück für Stück näher und lässt daduch auch deren Eigenheiten nachvollziehbarer wirken. So habe ich vor allem für Olga mit jeder Seite mehr Sympathie empfinden können. Eingewoben in die Geschichte der Gegenwart beleuchtet Sverdrup-Thygeson zudem die Vergangenheit von Olga, zeigt, wie der Krieg Familien auseinandergerissen und unfassbares Leid über die Menschen gebracht hat. In diesem Zusammenhang erfahrt die Leserschaft etwas über Olgas Familiengeheimnis, das sie nachhaltig traumatisiert und zu dem Menschen gemacht hat, der sie ist. Sverdrup-Thygeson befasst sich in ihrem Werk zudem mit umweltpolitischen Fragstellungen. Sie zeigt ihrer Leserschaft eindrücklich, welch unterschiedliche Perspektiven bei umweltpolitischen Entscheidungen berücksichtigt werden müssen und regt dadurch zum Nachdenken an. Ich konnte mich in den Roman ab der ersten Seite hineinvertiefen und hatte die lebendig beschriebenen Wälder, die kleine Ortschaft und die Figuren klar vor meinem inneren Auge. Dass die Autorin selbst begeisterte Naturliebhaberin und -schützerin ist, wird auf jeder Seite greifbar. Ich mochte außerdem die Beschreibungen der Gefühlswelt der Protagonistinnen sowie der Beziehungsdynamiken und nahm die Lektüre als versöhnlich, hoffnungsvoll und lebensbejahend wahr. Dank Eva bewegt sich Olga immer weiter aus ihrem Schneckenhaus, wird mutig, am Ende sogar etwas rebellisch, und verwandelt ihre lange mit sich getragene Wut in die Stärke und den Mut, sich dem Leben auch im hohen Alter neu zu stellen. Die Vielfältigkeit der im Roman behandelten Themen sowie der bewegende Schreibstil der Autorin haben mir unglaublich gut gefallen und mir bei jedem Zur-Hand-Nehmen des Buches Lust aufs Weiterlesen gemacht. Ein Roman, der noch eine ganze Weile nachhallte und den ich nur empfehlen kann, vor allem Personen, die ebenfalls Naturliebhaber*innen sind und sich von dieser Stimmung im Buch mitreißen lassen möchten.

mrsdarcyreveals am 07.06.2026 18:06 Uhr

"Dieser sture Drang des Menschen, sich einfach nach Belieben zu bedienen. Abholzen, graben, sprengen." S. 90

Anne Sverdrup-Thygeson, Professorin für Naturschutzbiologie, hat nach sechs gefeierten Sachbüchern nun ihren ersten Roman vorgelegt - "Der Einsiedlersommer". Eva ist dreiunddreißig und muss raus aus ihrem Leben, denn sie hält die Hilflosigkeit ihrer Trauer nicht mehr aus. Hinter dem Rücken ihres Lebensgefährten nimmt sie einen Sommerjob auf Lopperud an. Im Jahr zuvor tauchte dort unverhofft der Eremitenkäfer - Osmoderma eremita - auf, nachdem man ihn jahrzehntelang in Norwegen für ausgestorben hielt. Gemeinsam mit Hündin Orca begibt sie sich in tiefe Wälder voller uralter Bäume und macht sich auf die Suche - nach dem Käfer und nach sich selbst. Ihre exzentrische Nachbarin Olga, 76 und selbstgewählte Einsiedlerin, wird schnell zur Verbündeten. Gemeinsam sind sie sich Stütze in schwierigen Zeiten und begleiten sich gegenseitig auf dem Weg der Heilung. Auf 477 Seiten entführt Sverdrup-Thygeson ihre Leserinnen und Leser in die Wälder Norwegens. Dabei vermittelt sie nicht nur wertvolles Naturwissen, sondern auch jede Menge Lebensweisheit. Angesichts fortschreitender Umweltzerstörung unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes ist dieses Buch nicht nur hochaktuell, sondern auch brisant. Denn "In der Regel steht die Natur auf der Verliererseite. Sie zieht immer den Kürzeren." S. 319Authentisch und ehrlich erzählt sie von den Problemen unserer Zeit und es wäre wünschenswert, wenn politische Entscheidungsträger dieses Buch in die Hände bekämen. Ein Buch mit angenehmen, flüssigem Schreibstil und kurzen Kapiteln, das uns erkennen lässt "Was wichtig, schön und schützenswert ist, hängt vom eigenen Standpunkt ab." S. 272Eine lesenswerte Geschichte über Ressourcenverschwendung, Nachhaltigkeit und die Klimakrise - mit Nachdruck, ohne dabei aufdringlich zu sein.

regenprinz am 22.06.2026 09:06 Uhr

Waldsommer

Auf der Suche nach dem als ausgestorben geltenden Eremitenkäfer zieht Biologin Eva sich für mehrere Sommermonate in den norwegischen Wald zurück. Die Aufgabe, die Waldgebiete zu kartieren, ist ihr wichtig, doch genauso wichtig ist die persönliche Auszeit in der Natur und der Rückzug in die Abgeschiedenheit für sie, nachdem sie ihr Baby verloren hat und wieder zu sich selbst finden muss. Dafür braucht sie Abstand zu ihrem bisherigen Stadtleben und Partner Eirik.In Eigenbrötlerin Olga, die auf dem Nachbarhof lebt und mehr als doppelt so alt ist wie sie, findet Eva bald eine Freundin, mit der sie sich austauschen kann. Mir hat es gut gefallen, wie in diesem Roman die Lebenswelten der beiden Frauen verknüpft werden, wie Vergangenheit und Gegenwart ineinandergreifen. Der ruhige Erzählstil passt wunderbar dazu! Beziehungen verändern sich langsam, Geheimnisse kommen nach und nach ans Licht und auch der Wald gibt allmählich so einiges preis, was in seinem Totholz verborgen liegt.Das wichtige Thema Artenschutz ist hier elegant in eine persönliche Geschichte verflochten. Man bekommt beim Lesen einen besonderen Blick auf Käfer und Insekten und versteht, wie bedeutsam die Zusammenhänge für die Natur sind. Die Diskussionen im Ort sind realistisch dargestellt. Es gibt einige sympathische Nebenfiguren, aber auch Menschen, die zwiespältig wirken, sobald es um Profite oder die Lokalpolitik geht. Bis zum Ende des Sommers machen Eva und ihr Eremitenprojekt jedenfalls ein paar spannende Entwicklungen durch, ebenso wie ihre großartige Nachbarin Olga.Mir hat die Geschichte bis zum Ende gut gefallen und wirklich schön fand ich, dass manches im Roman ein bisschen in der Schwebe bleibt und Raum lässt für Deutungen.

kräutert am 23.06.2026 14:06 Uhr

Skandinavischer Sommer

Diesen Roman habe ich an einem Wochenende durchgelesen. Die fesselnde Geschichte von Eva, einer Insektenforscherin, die nach einem harten Schicksalsschlag einen Sommer-Job als Waldkartografin in den Skandinavischen Eichen-Wäldern annimmt, hat mich sehr berührt.Es ist eine bewegende Geschichte über eine junge Frau, deren Beziehung nach einem harten persönlichen Unglück eine Auszeit braucht.Diese Auszeit nimmt sich Eva, ohne ihrem Partner Bescheid zu sagen, und verschwindet einfach Richtung Wald. Dort hat sie eine Stelle als Biologin angenommen und kartografiert einen alten Eichenbaumbestand, in der Hoffnung, den ausgestorben geglaubten Eremiten-Käfer dort zu finden. denn der benötigt zum Überleben sehr alte Eichenwälder.Es entwickelt sich eine Frauenfreundschaft, eine unklare Beziehung zu einem ortsansässigen attraktiven Mann und ihre alte Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt.Die Charaktere des Romanes waren für mich mit ihren eigenen Geschichten sofort greifbar. Die Geschichte ist spannend bis zur letzten Seite, ohne das die Emotionalität darunter leiden würde.Ganz geschickt hat Anne Sverdrup-Thygeson biologisches Wissen in den Roman mit eingebaut, was mir besonders gut gefallen hat.Ein sehr gelungener Roman und absolut empfehlenswert für alle Naturliebhaber.

teilzeitbäuerin am 25.06.2026 19:06 Uhr

So beeindruckend!

Eva nimmt - ohne es ihrem Lebensgefährten zu sagen - eine Stelle in einem entlegenen Dorf an, um dort den fast ausgestorbenen Eremitenkäfer zu finden. An diesem einsamen Ort trifft sie vielleicht nicht nur den Käfer, sondern auch Olga, die ein schweres Geheimnis mit sich trägt, und versucht, eine Fehlgeburt zu verarbeiten.Ein bewegendes Buch zwischen Naturbeschreibung und den Tiefen der menschlichen Psyche. Der eindringliche Schreibstil zieht den Leser völlig in den Bann. Eva und ihr Schicksal sind sehr berührend - es werden im Laufe der Geschichte die Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens aufgezeigt. Viele Passagen geben die Gedankengänge der Hauptakteure völlig realistisch wieder.Eine bewegende Geschichte zwischen Umweltsünden, persönlichen Schicksalen und den Irrwegen des Lebens - hat mir SEHR gut gefallen.

leseratte1310 am 26.06.2026 11:06 Uhr

Lesenswert

Ein Verlust hat die Biologin Eva Wist so tief getroffen, dass sie ihren Mann Eirik zurücklässt und in ein einsam gelegenes Haus zieht, um von dort aus ein Waldstück zu kartografieren und den Eremitenkäfer zu finden, der als ausgestorben gilt. Sie muss wieder zu sich selbst finden. Dort begegnet sie der griesgrämigen und schrulligen 76-jährigen Olga Froyshov, die als Einsiedlerin in dem alten Eichenwald lebt und von ihrer neuen Nachbarin nicht begeistert ist. Auf Olgas Grundstück soll ein Steinbruch entstehen, was die alte Frau natürlich verhindern will. Aber nur gemeinsam können sie etwas erreichen und so entsteht langsam eine Freundschaft zwischen den sehr unterschiedlichen Frauen.Dieser Roman der Autorin Anne Sverdrup-Thygeson macht uns noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, die Natur und Umwelt zu schützen. Es ist ein ruhiges Buch, in dem die Umgebung in Norwegen sehr bildhaft beschrieben ist. Man kann sich alles gut vorstellen. Erzählt wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven und dazwischen erfahren wir aus Tagebüchern, wie es mit Evas Arbeit vorangeht.Ich mochte Eva und konnte ihren Schmerz spüren, aber auch ihre Begeisterung für die Natur und ihre Arbeit. Dass sie aber ihren Mann vor vollendete Tatsachen gestellt hat, fand ich nicht richtig. In dieser Abgeschiedenheit der stillen Wälder kann sie sich besinnen und zu sich selbst zurückfinden. Auch Olga hat einen Verlust hinnehmen müssen, Wunden davongetragen und sich in den Wäldern zurückgezogen. Für Eva ist es nicht leicht mit Olga, aber dann nähern sich die ungleichen Frauen vorsichtig an. Geheimnisse kommen ans Licht und gemeinsam kämpfen sie für den Wald.Es ist ein ruhiger einfühlsamer Roman, der auch noch nachwirkt, nachdem man das Buch zugeschlagen hat. Mir hat er gefallen und ich kann ihn nur empfehlen.

booksandmusic am 28.06.2026 10:06 Uhr

Wieviel kann ein Mensch ertragen?

Der Roman "Der Einsiedlersommer" von Anne Sverdrup-Thygeson ist eine Ode an die Freundschaft und an die Natur. Die Geschichte von Eva, die nach einem schweren Schicksalsschlag, den Sommer über in einem kleinen Ort in Norwegen verbringt, um zu sich zu kommen, zeigt viele Parallelen zu Olga, ihrer Nachbarin, die sie zunächst unter schwierigen Bedingungen kennenlernt. Doch Gemeinsamkeiten im Leben, Beharrlichkeit und Menschlichkeit führen diese beiden so unterschiedlichen Frauen zueinander. Sie brauchen einander. Die Grundgeschichte, die Suche nach dem bedrohten Käfer, bildet den Rahmen einer so viel tiefergehenden Geschichte, die mich in den Bann gezogen hat. Der Schreibstil der Autorin gefällt mit außerordentlich gut. Die LeserInnen werden in den Bann gezogen, Spannung wird in allen Themenbereichen aufgebaut und durch detailreiche Beschreibungen untermalt. Das Cover ist äußerst hochwertig gestaltet. Ein bunter Käfer auf zwei unterschiedlich farbigen Blättern ziert den Umschlag. Er ist ein wenig erhaben. Die Blätter könnten in meiner Vorstellung für die beiden Freundinnen stehen. Eine emotionale Nebengeschichte spricht auch diejenigen LeserInnen an, die gerne über Beziehungen und Liebeleien lesen. Die Beschreibung der Natur und die darin steckende starke Zuneigung, beeindruckt am meisten. Liebevolle Ideen und Ausschmückungen lassen das Herz von Naturfreunden höher hüpfen. Die ProtagonistInnen sind authentische Charaktere, die der Geschichte Menschlichkeit verleihen. Ich habe sie schnell lieb gewonnen und mich auf deren Seite geschlagen. Alles in allem ein unglaublich schöner Roman. Ich hoffe, es wird weitere geben von dieser großartigen Autorin. Vielen Dank für dieses Werk!

asc259 am 30.06.2026 16:06 Uhr

Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit und Zwischenmenschliches

Anfangs irritiert mich das Buch mit ein wenig viel Fachwissen. Eva hat einen Job angenommen, der beinhaltet die Kartierung eines Waldgebietes – Kartierung, nicht Kartographierung. Auf der einen Seite findet sie die Aufgabe als Biologin spannend, auf der anderen Seite versucht sie über den Verlust ihres totgeborenen Sohnes hinwegzukommen und flieht vor der Überfürsorge ihres Partners. Bei Eva geht es um Zukunft. Bei ihrer Nachbarin Olga geht es um Vergangenheit, was 1944 gewesen ist und was sie nach all den Jahren nicht verarbeiten konnte. Doch neben Evas Suche nach einem Käfer, der auf der roten Liste steht, scheiden sich die Geister im Ort um Naturschutz und Gesteinsabbaus. Es wird hier kein Lösungsweg gezeigt, sondern genau wie in der Realität die Widersprüche hervorgehoben.Außer langen Naturbetrachtungen und wissenschaftlichen Analysen kommt im Verlauf jedoch eine Spannung in die Handlung, die bis zum Ende hält.Ein Buch, das nachdenklich macht, das Fragen aufwirft im Konflikt um Umweltschutz und Lebensqualität der Einwohner.

werner1966 am 29.06.2026 10:06 Uhr

Still und gleichzeitig kraftvoll

Anne Sverdrup-Thygeson hat mit „Der Einsiedlersommer“ einen Roman geschrieben, der mich sehr begeistert und tief berührt hat. Die Geschichte von Eva, die sich nach einem schmerzhaften Verlust in die norwegische Natur zurückzieht, und von der eigenwilligen Olga, die mit dem alten Eichenwald und seiner Geschichte eng verbunden ist, hat mich von der ersten Seite an gefesselt.Besonders beeindruckt hat mich die wunderbare Atmosphäre des Romans. Die Naturbeschreibungen sind intensiv und lebendig, ohne jemals ausufernd zu wirken. Der Wald, die alten Eichen und die Suche nach dem Eremitenkäfer verleihen der Geschichte eine ganz eigene, stille Kraft. Gleichzeitig erzählt das Buch von Trauer, Einsamkeit, Erinnerung und der vorsichtigen Annäherung zweier sehr unterschiedlicher Frauen – auf eine warmherzige, kluge und unglaublich feinfühlige Weise.Eva und Olga sind zwei Figuren, die mir schnell ans Herz gewachsen sind. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam, glaubwürdig und mit viel emotionaler Tiefe. Gerade diese leisen Töne haben mich sehr bewegt. Dazu kommt der Konflikt um den bedrohten Wald, der dem Roman eine zusätzliche Aktualität verleiht, ohne dass die Geschichte belehrend wirkt.Für mich ist „Der Einsiedlersommer“ ein wunderschöner, stiller und gleichzeitig kraftvoller Roman über Verlust, Heilung, Freundschaft und die Frage, was wir bewahren müssen – in der Natur und in uns selbst. Ein Buch, das nachhallt und das ich sehr gern weiterempfehle.

kleine hexe am 22.06.2026 23:06 Uhr

Ein unvergesslicher Sommer im Wald

Eva muss weg aus Oslo. Nach der Geburt ihres totgeborenen Sohnes muss sie weg. Sie verlässt ihren Partner und nimmt eine Stelle als Biologin in einer Gemeinde an. Ihre Aufgabe: Sie soll das Gebiet kartieren und einen Käfer wiederfinden, von dem man glaubte, er wäre ausgestorben. Sie verbringt die Sommermonate in dieser Gemeinde, wohnt in einem leerstehenden Anwesen außerhalb der Ortschaft und nimmt ihre Arbeit sehr ernst. Ihre nächste Nachbarin ist Olga, eine 76 jährige, die jede menschliche Gesellschaft meidet.Nach etlichen Hindernissen kommen sich die beiden Frauen näher, freunden sich an, stellen fest, wie viele Gemeinsamkeiten sie eigentlich haben und helfen sich gegenseitig. Es stellt sich die Frage, wer hier der eigentliche Einsiedler ist? Eva, die Abstand von ihrem bisherigen Leben sucht, Olga, die ein Trauma und Geheimnis aus der Kindheit hütet und dann der Eremit, der verschollen geglaubte Käfer. Alle drei benötigen die reichen, üppigen Wälder Norwegens, benötigen eine intakte Natur, in der sie sich erholen können, sich entfalten können. Der Käfer, um seine Population langsam und stetig wieder aufzubauen, die beiden Frauen, um ihre Trauer und Verluste zu überwinden. Anne Sverdrup-Thygeson zeichnet mit sehr feiner Feder diese beiden Frauen, erweckt sie vor unseren Augen zum Leben, lässt sie uns von Anfang an sympathisch sein. Auch Eirík, Evas Partner aus Oslo, wächst uns schnell ans Herz, unser Mitgefühl gilt Eva und Eirik für den Verlust von Sander, ihrem Sohn, der nicht leben sollte. Olga, die ihr Leben lang ein schreckliches Geheimnis hüten musste, kann mit Evas Hilfe dieses Drama abschließen, sich mit Arne, ihrem Vater aussöhnen. Im Buch gibt es noch eine andere “Hauptgestalt”: die Wälder, die Natur an sich. So wie die Autorin die Bäume, die Wiesen, die Gewässer und die Käfer beschreibt, haben die Lesenden das Gefühl, mittendrin zu sein, auch an einer alten Eiche zu lehnen, durch den Wald zu streifen und ihn zu erkunden. Dabei ist das Schicksal eines Teils des Waldes schon besiegelt. Unter dem Wald befinden sich reiche Vorkommen an Larvikit, das eine Firma im Tagebau abbauen will. Es ist ein wertvolles Gestein, das reiche Gewinne verspricht und für die unter Bevölkerungsschwund leidende Gegend neue Arbeitsplätze verspricht. Sobald Großindustrielle und Politiker mit Begriffen wie “neue Arbeitsplätze”, “Aufschwung”, “Wachstum”, “Kinder”, “nachhaltiges Wachstum”, “Wertschöpfung”, “Steuereinnahmen”, “Export” um sich werfen, hören alle ökologischen Beweggründe auf zu existieren. Kaum noch zu toppen sind “grünes Wachstum” und “Verantwortung” oder “lebendige nachhaltige Lebenswelt” und “grüner Wandel” (S. 372). Als die Gemeinde Eva mit der Kartierung und dem Auffinden des Einsiedlerkäfers beauftragt hatte, war das nur Augenwischerei, genau wie die Bürgerversammlung. Die Bergbaubehörde hatte den Abbau von Larvikit schon längst beschlossen, zumindest auf dem Storas-Berg und im offenen Tagebau, was die komplette Zerstörung des Berges bedeutet. Zumindest den Teil des alten Eichenwaldes, der auf dem Berg “Beinnesberget” wächst und gedeiht, kann die Bergbaufirma “Vestfold Ökostein” nicht die Hände drauf tun. Der Wald gehört Olga und sie wird niemals einem Verkauf zustimmen. Weshalb geht sozio-ökonomisches Wachstum nur mit Zerstörung der Umwelt einher? Weshalb ist die Begründung des Kahlschlags mit “anderswo gibt es auch schöne Wälder”, sollen die doch geschützt werden, solange hier an diesem Ort der Rubel rollt. So wird der Naturschutz ausgelagert, die Verantwortung dafür anderen aufgebürdet. Seit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert ist der Konflikt präsent. Ein Konflikt zwischen wirtschaftlichen Interessen und Naturschutz. Dreimal dürft ihr raten, wer den Kürzeren zieht? Aber wenn eine Region von Abwanderung bedroht wird, muss der Naturschutz weichen. Ob “Osmoderma eremita”, der Eremitenkäfer, unter diesen Bedingungen überleben wird? Anne Sverdrup-Thygeson lässt das Ende in der Schwebe, und regt uns dadurch zum Nachdenken an.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Meins

Eva und Olga kämpfen, jede auf ihre Weise, fürs Leben und für die Natur.

29.07.2026

TV Hören und Sehen

Berührend!

24.07.2026

Hamburger Abendblatt

Die Norwegerin Sverdrup-Thygeson versteht sich auf eine umstandslose Erzählweise. Dies ist ein guter... Stoff für Leseabende, an denen die Hitze des Tages langsam schwindet. mehr weniger

15.07.2026

Stavanger Aftenblad

Ein beeindruckender Debütroman. ›Der Einsiedlersommer‹ ist nicht nur eine Geschichte über Umweltschu...tz und bedrohte Artenvielfalt, sondern auch eine existenzielle Erzählung über Menschen, die nach dem Verlust von etwas Wesentlichem darum ringen, wieder Anschluss an das Leben zu finden. mehr weniger

09.06.2026

Verdens Gang

Ein lesenswertes Buch, voller Energie und tiefer Liebe zu allem, was in der Natur wächst und lebt.

09.06.2026

Zitat von dodo1 auf vorablesen.de: »Für alle, die daran interessiert sind, dass unser Planet geschützt wird. Für alle, die Verluste erlitten haben und damit leben müssen. Für alle, die Freundschaft zu schätzen wissen.«
Zitat von katto auf vorablesen.de: »In einer oft hektischen Welt wirkt das Buch wie eine kleine Auszeit und erinnert daran, wie wichtig die Verbindung zur Natur sein kann.«
Zitat von la calvaera catrina auf vorablesen.de: »Anne Sverdrup-Thygesons Naturbeschreibungen sind so detailliert und lebendig, dass man das Gefühl hat, selbst durch den Wald zu wandern und die Insekten summen zu hören.«
Zitat von kerstin0312 auf vorablesen.de: »Es ist eine dringliche, aber leise Erinnerung daran, wie eng das menschliche Schicksal mit dem der Natur verknüpft ist.«
Zitat von connie94 auf vorablesen.de: »Ein Roman, der daran erinnert, wie schützenswert und kostbar unsere Natur und ihre Bewohner sind!«


Leseprobe

Fordern Sie hier Ihre exklusive Leseprobe an

Der Natur ganz nahe – Gewinnen Sie ein Wochenende im Baumhaus-Hotel

Gibt es einen besseren Ort für ›Der Einsiedlersommer‹ als mitten im Grünen? Anne Sverdrup‑Thygeson erzählt mit Wärme, feinem Witz und großem Einfühlungsvermögen von der tröstenden Kraft der Natur – und von der Frage, was wir bewahren müssen, damit Leben möglich bleibt: in der Natur und in uns selbst.

Mit unserem Gewinnspiel holen wir dieses Gefühl aus dem Roman in die Wirklichkeit: Der Natur ganz nahe können Sie ›Der Einsiedlersommer‹ dort erleben, wo man Waldluft atmet und den Alltag einmal leise werden lässt.

  • 1. Preis: Zwei Nächte inkl. Frühstück für zwei Personen in der Baumhaus-Herberge Bockhop sowie ein Exemplar des Romans
  • 2. Preis: Eine Nacht inkl. Frühstück für zwei Personen in der Baumhaus-Herberge Bockhop sowie eine Baumpatenschaft (mit Urkunde) und ein Exemplar des Romans
  • 3. Preis: 3x je eine exklusive Blogger*innen-Box zu ›Der Einsiedlersommer‹

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, füllen Sie das untenstehende Formular aus und beantworten Sie folgende Frage: Wald, Strand oder Berge: Wo in der Natur tanken Sie am liebsten neue Kraft – und warum?

Das Gewinnspiel endet am 1. September um 23:59 Uhr. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Lerne die Protagonistinnen Eva und Olga kennen

Eingesprochen von Hörbuchsprecherin Heike Warmuth

Auch als Hörbuch bei Hörbuch Hamburg

Ungekürztes Hörbuch, gelesen von Heike Warmuth.

Mehr zum Hörbuch


Anne Sverdrup-Thygeson stellt ›Der Einsiedlersommer‹ vor


Interview mit Anne Sverdrup-Thygeson

Foto der Autorin Anne Sverdrup-Thygeson (Copyright: Agnete Brun)

Was hat Ihre Liebe zur Natur geweckt?

Ich war schon immer gerne draußen. Als Kind verbrachte ich die Sommerferien mit meiner Familie in einer kleinen Blockhütte im Wald. Abgesehen von Büchern war die Natur die einzige Unterhaltung – es gab einfach nicht viel anderes zu tun. So gewöhnte ich mich daran, mit den kleinen Waldbewohnern zu spielen und sie zu beobachten: Ameisen, Bienen und Käfer. Ich glaube, das war der Anfang meiner Faszination für die Natur.

Warum ein Roman – und kein weiteres Sachbuch?

Im Rückblick sehe ich, dass sich meine Stimme mit jedem Sachbuch, das ich geschrieben habe, weiterentwickelt hat. Nach und nach habe ich mich getraut, mehr von mir selbst in das Schreiben einfließen zu lassen – nicht nur „Professorin Anne“, sondern auch Anne als Mensch, als Bürgerin, als Mutter … wenn das Sinn ergibt? Dadurch entstand Raum für mehr literarische Elemente in meiner Arbeit. Und ich bin von Natur aus ein neugieriger Mensch, also fragte ich mich: Könnte ich meine Stimme und Kreativität noch weiterentwickeln – bis hin zum Schreiben von Fiktion, vielleicht sogar eines ganzen Romans? Ich beschloss, es zu versuchen.

Warum der Eremitenkäfer – und was löst er in der Geschichte aus?

Ich habe in meiner Arbeit viel Zeit damit verbracht, alte Eichen und ihre Insektenbewohner zu untersuchen und zu beobachten – darunter auch den Eremitenkäfer. Dieser Käfer ist groß, schön und gilt sowohl in Europa als auch weltweit als gefährdet, vor allem, weil die Zahl alter hohler Bäume in unseren heutigen Landschaften abnimmt. Für mich ist der Eremitkäfer nicht nur für sich genommen faszinierend. Er steht auch symbolisch für das Dilemma, das entsteht, wenn menschliche Landnutzung mit den Bedürfnissen anderer Arten in Konflikt gerät.

Die Protagonistinnen Eva und Olga trennen 43 Jahre: Was unterscheidet sie und was verbindet sie?

Ja, sie sind in vielerlei Hinsicht unterschiedlich – in Alter, Persönlichkeit und Hintergrund. Eva ist jung, unruhig und aufgeschlossen, eine Wissenschaftlerin mit einer großen Leidenschaft für den Schutz der Natur. Die deutlich ältere und introvertiertere Olga hingegen lebt lieber zurückgezogen auf ihrem Hof, klettert auf Bäume und redet mit ihrem Kater – bis Eva unerwartet in ihr Leben tritt. Trotz all ihrer Unterschiede werden die beiden Frauen Freundinnen. Ich denke, sie erkennen etwas in der jeweils anderen – eine gemeinsame Erfahrung des Verlusts und eine geteilte Sehnsucht, die Welt zu verstehen. 

Der Roman hat ja den Titel ›Der Einsiedlersommer‹. Ist Olga eine Einsiedlerin?

In dem Moment, in dem wir sie kennenlernen, lebt Olga tatsächlich zurückgezogen von der Gesellschaft. Doch unter ihrer Schicht aus Misstrauen und Ablehnung verbirgt sich eine im Grunde warmherzige Frau, die den Kontakt zu anderen Menschen durchaus genießt. Das Leben hat sie jedoch mehr als einmal enttäuscht, und sie trägt Geheimnisse mit sich, die sie nur schwer verarbeiten kann.

Wie kamen Sie darauf, die Handlung im fiktiven Ort Lopperud bei Vestfold spielen zu lassen?

Diese Landschaft, mit einigen ihrer Schätze sichtbar und anderen, die unter der Oberfläche verborgen liegen, passt sehr gut zu meiner Geschichte. Sie spiegelt auch die realen Herausforderungen wider, vor denen wir ständig stehen: Wie finden wir einen Weg, unsere menschlichen Bedürfnisse mit denen der unzähligen anderen Arten in Einklang zu bringen, mit denen wir die Welt teilen?

Wie geht es nach ›Der Einsiedlersommer‹ weiter? Planen Sie einen weiteren Roman?

Jetzt, wo ich einmal damit angefangen habe, glaube ich nicht, dass ich mit dem Schreiben von Fiktion aufhören kann – auch wenn der Prozess manchmal holprig war, war er zugleich unglaublich bereichernd. Im Moment arbeite ich an einem Sachbuch, aber in meinem Kopf schwirren bereits Ideen und Figuren für einen neuen Roman herum …

Autorinnenfoto: © Agnete Brun