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3D-Cover von Der Prätorianer von Tobias Bukkehave, in gesplittetem Eis und einer Blutlache, links daneben der Text: "Seine Morde: EIN RITUAL. Seine Spuren: EIN RÄTSEL. Nur eins ist sicher: ER WIRD ES WIEDER TUN."
3D-Cover von Der Prätorianer von Tobias Bukkehave, in gesplittetem Eis und einer Blutlache, links daneben der Text: "Seine Morde: EIN RITUAL. Seine Spuren: EIN RÄTSEL. Nur eins ist sicher: ER WIRD ES WIEDER TUN."
Eine verstörende Mordserie hält Kopenhagen in Atem – und eine tödliche Jagd beginnt

Der Prätorianer

Der erste Fall für Kriminalkommissarin Sara Levin und ihren Partner Janus West – die Bestseller-Sensation aus Dänemark!

Schnee und eisige Kälte haben sich über die Stadt gelegt, als Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Partner Janus West zu einem schaurigen Tatort gerufen werden. Ein junger Mann wurde ermordet aufgefunden und seine Leiche auf besondere Weise inszeniert: Im Schein hunderter Kerzen sind die Augen des Opfers mit antiken Goldmünzen bedeckt und lateinische Inschriften in seine Haut geritzt, während eine feine Schicht Eiskristalle den Körper bedeckt. Diese bizarre Entdeckung entpuppt sich als der erste einer Reihe brutaler Ritualmorde.

Dieser Killer hat seinen Opfern ein ganz besonderes Schicksal zugedacht …

Auf der Jagd nach einem offenbar von der Antike besessenen Killer kontaktieren die beiden Ermittler Saras Bruder Adam, einen auf Serienverbrechen spezialisierten Profiler. Einst standen sich die Geschwister nahe, doch seit der Verurteilung ihres Vaters Christian Levin wegen Mordes haben sie sich entfremdet. Als sich herausstellt, dass die beiden Goldmünzen ausgerechnet Christian Levin zu gehören scheinen, droht der Fall zu Saras persönlicher Zerreißprobe zu werden.

Zwischen Licht und Dunkelheit lauert das Böse

Um die Ermittlungen voranzutreiben, muss Sara tief in die düstere Vergangenheit ihrer Familie eintauchen und sich schließlich ihren dunkelsten Dämonen stellen.



Bibliografische Daten

EUR 12,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-45068-3
Erscheinungsdatum: 01.08.2026
1. Auflage
416 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Dänischen
Autor*innenporträt

Tobias Bukkehave

Tobias Bukkehave, geboren 1980, hat einen Master of Arts in Medienwissenschaften und lebt in Dänemark. ›Der Prätorianer‹ ist der Auftakt einer packenden Thrillerreihe um die eigenwillige Ermittlerin Sara Levin und ihren Partner Janus West. Wenn er nicht gerade schreibt, arbeitet Tobias Bukkehave als Drehbuchautor für Film und Fernsehen.

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151 von 151 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.54 von 5 Sternen


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2 - 10 von 151 Leserstimme

island am 10.09.2026 15:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Serienmorde im winterlichen Kopenhagen

Bei diesem neuen skandinavischen Thriller hat mich zunächst der Schauplatz Kopenhagen gereizt. Es handelt sich um den ersten Teil einer Reihe mit Kriminalkommissarin Sara Levin und ihrem Partner Janus West. Sie haben es mit mehreren Morden zu tun, bei denen sich recht schnell Zusammenhänge andeuten. Schon beim ersten Mordfall ist der Leichnam sehr aufwendig geschmückt worden, lateinische Inschriften wurden in seine Haut geritzt und es finden sich antike Goldmünzen, die früher ausgerechnet Saras Vater gehört haben, der wegen Mordes inhaftiert ist. Schon bald beschließt Saras Vorgesetzter, Saras Bruder Adam hinzuziehen, der sich in den USA zum Profiler ausbilden lassen hat und auf Serienmorde spezialisiert ist. Die Geschwister haben seit der Verurteilung ihres Vaters aber ein sehr angespanntes Verhältnis.Ich fand den Fall sehr spannend und es kam auch immer wieder zu falschen Fährten und überraschenden Wendungen, sodass der Ausgang nicht zu schnell vorherzusehen war. Auch die Konstellation der Ermittelnden mit der Familiengeschichte von Sara und Adam ist ungewöhnlich und Janus West bildet einen guten Gegenpart zu Adam. Die Verknüpfung von Gegenwart und symbolischen Handlungen aus der antiken Mythologie fand ich ebenfalls interessant. Für mich hätte der Schauplatz Kopenhagen aber noch eine etwas größere Rolle spielen und etwas mehr Lokalkolorit enthalten sein dürfen. Ich habe die Geschichte als Hörbuch angehört und war mit dem Sprecher, dem Schauspieler Oliver Siebeck, sehr zufrieden. Man konnte ihm angenehm folgen und er schafft es auch die Spannung aufrechtzuerhalten.

gletscherwoelfchen am 10.09.2026 12:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Packender Krimi mit Thriller-Elementen

Eine tiefgefrorene Leiche, zwei antike Goldmünzen und eine Inszenierung, die an ein Mausoleum aus einem altrömischen Film erinnert - dieses Bild bietet sich den Kriminalkommissaren Sara Levin und Janus West, als sie am Tatort im verschneiten Kopenhagen eintreffen. Die Uhr tickt, denn Adam Levin, ein auf Serienverbrechen spezialisierter Profiler, ist sich sicher, dass das Team es mit einem Serienmörder zu tun hat. In Mitten von Schnee, Konkurrenzkämpfen, tragischer Familiengeschichte und blutigen Tatorten gibt Sara ihr bestes, um einen brandgefährlichen Killer zu stoppen...Tobias Bukkehave startet seinen "Prätorianer", indem er den Leser gleich an die Besonderheiten seines Schreibstils heranführt: Kurze, flott zu lesende Kapitel, unterschiedliche Erzählperspektiven und ein Spiel mit Informationen. Immer wieder werden bis ins kleinste Detail beschriebene Tatorte und Hintergründe geboten, die oftmals auch nichts für schwache Nerven sind, während an vielen Stellen nur an der Oberfläche gekratzt wird. Gerade genug, um die Neugier des Lesers zu entfachen, aber doch nicht ausreichend, um zu viel vorweg zu nehmen. Auf Grund dieser packenden Mischung konnte ich das Buch praktisch kaum aus der Hand legen, wollte immer weiter wissen, was es mit den Morden auf sich hat und inwiefern Saras Familiengeschichte diesbezüglich eine Rolle spielt.Diese fand ich als Ermittlerin grundsätzlich gut eingesetzt. Ich mochte ihre taffe Art und ihr Gespür für Details sehr gerne. Auch die kurzen leichtherzigen Geplänkel mit ihrem Partner Janus haben mir gut gefallen. Und doch blieb sie als Figur hier und da ein wenig blass. Ähnlich verhielt es sich mit Adam und Janus, die als Nebencharaktere zwar einen starken Auftritt hinlegten, mit ihrer Entwicklung teilweise aber an den Rand gedrängt werden.Wer also stark und intensiv ausgearbeitete Charaktere sucht, wird mit "Der Prätorianer" eher unzufrieden bleiben. Denn hier wird der Fokus vor allem auf die Ermittlungsarbeit gelegt.Diese fand ich toll umgesetzt. Sie orientiert sich an einem roten Faden, nimmt ab und zu falsche Abzweigungen, bleibt aber dennoch authentisch, keineswegs auf der Stelle und war für mich persönlich auch nicht allzu vorhersehbar. Ganz besonders gerne mochte ich den antiken Einschlag. Die Informationen dazu sind quer durch die gesamte Geschichte verstreut und immer wieder gab es neue Details und Fakten, die mich mitgerissen haben.Die Auflösung verlief letztendlich Schlag auf Schlag in einem fulminanten Showdown, sodass ich auch diese binnen kürzester Zeit verschlingen musste. Leider gab es an dieser Stelle ein, zwei kleinere Unglaubwürdigkeiten und noch einige offene Fragen. Ich hoffe, dass letztere möglicherweise noch in einem Folgeband thematisiert werden.Insgesamt hat mir dieser Krimi mit Thriller-Einschlag sehr gut gefallen. Er ist fix zu lesen und stets spannungsgeladen. Und auch wenn in den Charakteren sowie der Auflösung ein wenig unausgeschöpftes Potential steckt, so bin ich mir doch sicher, dass "Der Prätorianer" vielen weiteren Lesern gefallen wird.4,5/5 Sterne

sheena01 am 08.09.2026 22:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Eine Mischung aus Kriminalroman, Psychothriller und psychologisch grundierter Familiengeschichte

Inhalt & Handlung:Ein junger Mann wird bestialisch ermordet aufgefunden, wobei der Fundort der Leiche auffällig inszeniert erscheint: er befindet sich inmitten hundert Kerzen, in seiner Haut ist ein Schriftzug eingeritzt, seine Augen wurden mit Goldmünzen antiker Herkunft bedeckt, zudem wurden neben dem Leichnam Gegenstände hinterlassen, die Hinweise auf die römische Mythologie vermuten lassen. Dieser Mord ist jedoch nur der Auftakt einer Reihe von offensichtlichen Ritualmorden, die alle in Bezug zur Antike stehen, von der der Mörder besessen zu sein scheint.Mit der Ermittlungsarbeit betraut werden die Kriminalkommissarin Sara Levin sowie ihr Partner Janus West, in weiterer Folge wird Saras Bruder Adam, der sich als Profiler mit Bezug zu Serienverbrechern einen Namen gemacht hatte. Das Verhältnis der Geschwister zueinander ist ambivalent, seitdem ihr gemeinsamer Vater wegen Mordes verurteilt worden war.Schreibstil:Tobias Bukkehaves „Der Prätorianer“ präsentiert sich als düsterer Kriminalroman, der klassische Elemente des Thrillers mit Motiven aus der Antike und einer stark psychologisch geprägten Familiengeschichte verbindet. Bereits der Beginn erzeugt eine beklemmende Atmosphäre: Schnee, eisige Kälte, unzählige Kerzen und ein rituell inszenierter Leichnam eines jungen Mannes bedienen sich einer Bildsprache, die das Geschehen zwischen rationaler Ermittlungsarbeit und brutalem Schrecken bewegt. Die Morde wirken dadurch nicht wie gewöhnliche Verbrechen, sondern haben etwas Ritualisiertes und fast schon Künstlerisches – was gleichzeitig ziemlich verstörend ist.Daneben nimmt auch die Familiengeschichte immer mehr Raum ein. Die Vergangenheit von Sara und Adam wird nicht einfach irgendwo dazwischengeschoben, sondern mit dem aktuellen Fall verbunden. Dadurch bekommt die Geschichte noch eine persönliche Ebene, die über die reine Tätersuche hinausgeht.Charaktere:Im Zentrum steht Kriminalkommissarin Sara Levin, deren berufliche Ermittlungen zunehmend mit ihrer familiären Biografie kollidieren. Sie ist als Ermittlerin gewohnt, einen gewissen Abstand zu den Fällen zu bewahren. Bei diesem Fall funktioniert das allerdings immer weniger, weil ihre eigene Familiengeschichte plötzlich eine Rolle spielt.- Dass ausgerechnet ihr wegen Mordes verurteilter Vater mit den antiken Goldmünzen in Verbindung gebracht wird, gibt der Erzählung zusätzlichen Zündstoff: Die Vergangenheit drängt in die Gegenwart und zwingt Sara dazu, vermeintlich gesicherte Wahrheiten neu zu hinterfragen.Ihr Bruder Adam hingegen ist ganz anders mit der Vergangenheit umgegangen. Während Sara den Kontakt zum Vater komplett abgebrochen hat, sucht Adam noch immer nach dessen Anerkennung. Seine Arbeit als Profiler nutzt er sogar als Vorwand, um mit seinem Vater in Kontakt bleiben zu können. Er behauptet, ein Buch über Serienmörder schreiben zu wollen, obwohl dahinter eigentlich ein ganz persönliches Bedürfnis steckt.Das fand ich an Adam besonders interessant, denn dadurch bekommt seine Figur eine gewisse Verletzlichkeit. Er ist beruflich derjenige, der andere Menschen und ihre Motive analysieren kann, schafft es aber selbst nicht wirklich, sich aus seiner familiären Abhängigkeit zu lösen.Auch die Beziehung zwischen Sara und Adam ist dadurch interessant. Beide sind durch dieselbe Vergangenheit geprägt, gehen aber völlig unterschiedlich damit um. Der Kriminalfall bringt sie nun wieder zusammen und zwingt sie gleichzeitig dazu, sich mit Dingen auseinanderzusetzen, die sie lieber verdrängt hätten.Cover:Das Cover ist definitiv ein Hingucker und passt meiner Meinung nach sehr gut zum Buch.Die helle, kalte Gestaltung mit den Eiskristall-Strukturen vermittelt zunächst etwas Ruhiges und beinahe Steriles. Dazu steht die Fliege in einem interessanten Gegensatz. Eigentlich ist eine einzelne Fliege auf den ersten Blick nichts Besonderes. In diesem Zusammenhang bekommt sie aber eine ganz andere Bedeutung, denn Fliegen verbindet man automatisch mit Verfall und Tod.Durch den kleinen roten Akzent wird dieser Eindruck noch verstärkt. Aus einem unscheinbaren Detail wird plötzlich ein Hinweis auf Gewalt und Mord.Man kann das Cover aber auch noch anders betrachten: Der Täter inszeniert seine Opfer wie Kunstwerke der Antike. Die Fliege könnte deshalb daran erinnern, dass hinter dieser künstlichen Ästhetik letztlich immer noch tote Menschen stehen. Die Schönheit der Inszenierung kann also nicht darüber hinwegtäuschen, dass es um Vergänglichkeit und Tod geht.Sprecher:Oliver Siebeck hat eine angenehme und ruhige Stimme, die meiner Meinung nach gut zu der Geschichte passt. Seine Art zu lesen ist eher sachlich und zurückhaltend.Was mir allerdings etwas gefehlt hat, war die stärkere Unterscheidung der einzelnen Charaktere. Durch unterschiedliche Stimmen oder etwas mehr Modulation hätte man die Figuren beim Hören vermutlich noch leichter auseinanderhalten können. Meinung:Tobias Bukkehaves „Der Prätorianer“ verbindet die typische Merkmale des Kriminalromans mit Elementen des Psychothrillers und einer psychologisch grundierten Familiengeschichte. Schon die ersten Morde sind ziemlich eindrucksvoll beschrieben: Schnee, eisige Kälte, einer Vielzahl an Kerzen, antike Goldmünzen und lateinische Inschriften auf dem Leichnam erzeugen eine beklemmende, fast schon morbide Atmosphäre. Interessant fand ich auch, dass die Handlung gar nicht so stark darauf ausgelegt ist, ständig neue Verdächtige aus dem Hut zu zaubern. Der Kreis der möglichen Täter bleibt vergleichsweise klein. Dadurch steht irgendwann weniger die Frage im Mittelpunkt, wer der Täter ist, sondern vielmehr, warum er diese Morde begeht und was hinter den Inszenierungen steckt. Die Spannung entsteht folglich weniger durch die permanente Neubewertung verschiedener Verdächtiger als durch die schrittweise Entschlüsselung der Bedeutung der Morde.Eine zentrale Rolle spielt dabei Christian Levin, Saras und Adams Vater. Als ehemaliger Professor für klassische Archäologie besitzt er genau das Wissen, das die Ermittler brauchen. Gleichzeitig sitzt er wegen Mordes im Gefängnis und ist alles andere als eine neutrale Informationsquelle.Die Situation hat mich ein wenig an „Das Schweigen der Lämmer“ erinnert. Auch dort müssen Ermittler auf das Wissen eines inhaftierten Mörders zurückgreifen, der dieses Wissen natürlich nicht einfach aus reiner Hilfsbereitschaft weitergibt. Ähnlich ist es hier: Christian Levin weiß, dass Sara und Adam ihn brauchen, und nutzt dieses Wissen für sich.Besonders spannend fand ich dabei die unterschiedlichen Beziehungen der Geschwister zu ihrem Vater. Sara hat nach seiner Verurteilung den Kontakt zu ihm abgebrochen. Adam hingegen versucht noch immer, seine Anerkennung zu bekommen. Dass er dafür sogar seine Arbeit als Profiler vorschiebt, fand ich gleichzeitig interessant wie traurig. Christian durchschaut seinen Sohn natürlich und macht seine Informationen davon abhängig, dass Adam ein Gespräch zwischen ihm und Sara ermöglicht. Dadurch entsteht eine interessante Dynamik: Obwohl Christian im Gefängnis sitzt und eigentlich derjenige sein sollte, der am wenigsten Kontrolle über die Situation hat, bestimmt er plötzlich die Bedingungen.Sara muss sich schließlich darauf einlassen, mit ihrem Vater zu sprechen – und genau dadurch wird die Familiengeschichte zu einem festen Bestandteil der Ermittlungen.Für mich ist das auch eine der Stärken des Romans. Die Familiengeschichte steht nicht einfach neben dem Kriminalfall, sondern beeinflusst ihn immer wieder. Es geht dadurch nicht nur um die Frage, wer für die Morde verantwortlich ist, sondern auch darum, wie sehr vergangene Ereignisse Menschen noch Jahre später beeinflussen können.Persönliche Kritikpunkte:Ein bisschen enttäuscht war ich allerdings von der Auflösung. Gerade weil die Handlung zuvor so detailliert aufgebaut wird und die Morde mit so vielen Symbolen verbunden sind, hatte ich mir vom Ende etwas mehr erhofft.Die Auflösung war für mich im Vergleich zum Rest der Geschichte etwas zu konstruiert und stellenweise fast schon plump. Spannend bleibt es zwar bis zum Schluss, aber ganz überzeugen konnte mich die Lösung des Falls leider nicht.Fazit:„Der Prätorianer“ ist für mich vor allem eine interessante Mischung aus Kriminalroman, Psychothriller und Familiengeschichte. Besonders die Verbindung zwischen den ritualisierten Morden und der schwierigen Vergangenheit von Sara und Adam hat mir gefallen.

michid am 07.09.2026 21:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Einfach empfehlenswert

Bereits das Cover machte mich neugierig auf dieses Buch. Es hat sich gelohnt. Tobias Bukkehave versteht es durch den gezielten Einsatz sprachlicher Stilmittel eine düstere und teilweise beklemmende Atmosphäre. Kurze, präzise Sätze treiben das Tempo an, während die düstere Symbolik für eine bedrohliche Atmosphäre sorgt. Die Erzählperspektive springt dynamisch zwischen der Ermittlerin (Sara) dem Profiler (Adam) und teilweise der Täterperspektive hin un her. Ein weiteres wiederkehrendes Stilmittel ist der rhetorische Gegensatz zwischen dem kühlen und rationalen Polizeialltag und den emotionalen und rituellen Kulissen des Täters. Die grausame Mordserie die Kopenhagen erschüttert hat mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen und kaum mehr ausgelassen. Der Autor versteht es so zu schreiben, dass man als Leser meint mitten in der Handlung zu sein. Von mir gibt es dafür eine klare Leseempfehlung.

bblubber am 06.09.2026 22:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

guter ester Teil

Für Thriller-AutorINNen ist es sicherlich schwer, noch etwas Neues zu erzählen. Es gab ja schon jede Art von Mörder, jede Art von Ermittler. Dennoch noch etwas unerwartetes zu komponieren und die Leserschaft abzuholen, das ist in diesem Genre eine besonders schwierige Sache, finde ich. Hier ist das ungewöhnliche, dass die Familie der Ermittlerin Sara Levin eine große Rolle spielt. Also neben ihr als Kommissarin ist der Bruder als Profiler mit an Bord und im HIntergrund gibt es den Vater der beiden, der als verurteilter Mörder im Gefängnis sitzt und im Laufe des ungewöhnlichen Mordfalles - der schnell zum Serienmord wird - zur Unterstützung gebracht wird.Es handelt sich um einen ersten Teil und der ist wirklich gelungen und extrem spannend. Wahrscheinlich ist nicht alles so ganz realistisch. Aber ich wurde gut unterhalten und bin gespannt auf die Fortsetzung.

suse010880 am 06.09.2026 09:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

mal was Anderes im Thriller - Bereich

Der Autor:Tobias Bukkehave, geboren 1980, hat einen Master of Arts in Medienwissenschaften und lebt in Dänemark. ›Der Prätorianer‹ ist der Auftakt einer packenden Thrillerreihe um die eigenwillige Ermittlerin Sara Levin und ihren Partner Janus West. Wenn er nicht gerade schreibt, arbeitet Tobias Bukkehave als Drehbuchautor für Film und Fernsehen. Meine Meinung:Ich liebe die Bücher von Chris Carter oder Chris Meyer. Es darf bei mir ruhig blutig und abscheulich sein. Um so gespannter war ich auf dieses Buch. Ich mag gerne, immer mal wieder neue Autoren ausprobieren. Der Klappentext klang sehr spannend.Ich mochte hier den flüssigen Schreibstil sehr gerne. Auch waren mir die Ermittler sehr sympathisch. Nicht nach Schema F. Auch die Morde waren sehr interessant, und mal was komplett anderes. Die geschichtlichen Aspekte über die alten Römer haben mir sehr fasziniert. Und ich finde es super, das der Autor es mit eingebaut hat. Die Spannung in dem Buch baut sich, für meinen Geschmack, sehr langsam auf. Ich war zwar ab der ersten Seite gefesselt, aber noch nicht total fasziniert. Dieses Buch brauch etwas länger, bevor es einen einsaugt. Was ich aber nicht schlimm finde. Die Kapitel sind dafür eher Kurz und enden immer so spannend, das man weiterlesen möchte. Ich mochte die Hintergründe des Täters sehr. Es war sehr individuell und sticht aus der breiten Masse der Thriller heraus. Das Buch ist auch was für Leser, die es nicht nur blutig mögen. Denn hier gibt es zwar blutige und eklige Szenen, aber sie überwiegen nicht so stark wie in anderen Büchern. Der Täter hat einen Vorliebe für alte Artefakte, Symbole und Inschriften. Man lernt als Leser also auch noch was. Dieser Geschichtliche Hintergrund macht das Buch besonders. Die Aufklärung ist verzwickt und man kann mit rätseln. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen.

tini5678 am 03.09.2026 22:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Einzigartig wie der Buchtitel

Durch das Cover wurde ich auf das Buch aufmerksam und die Leseprobe klang vielversprechend. Besonders speziell aber war der Buchtitel, sodass ich zunächst einmal nachschlagen musste, was das zu bedeuten hatte. Gewiss wird das im Buch aufgeklärt, aber da ich mir meine Bücher immer sehr gezielt aussuche, wollte ich wissen, was in etwa mich erwartet. Ich war dann zunächst tatsächlich etwas unsicher - die Antike mit ihren Themen gehört nun mal nicht zu meinen Vorlieben. Aber das Thema war mal eine für mich neue Idee und die Neugier war geweckt. Gebannt habe ich die beiden Ermittler Sara Lewin und Janus West beobachtet, wie sie einen Serientäter jagen, der brutale Ritualmorde begeht. Immer scheint er ihnen einen Schritt voraus zu sein und einen perfiden Plan zu verfolgen, den die Kommissare noch nicht verstehen können. Weil die Ermitllungen nicht voran kommen, unter anderem weil sie mit der Thematik in der Antike wenig vertraut sind und weil der Täter speziell ist, beschließen sich die Ermittler Hilfe zu holen: Saras Bruder Adam, der als Profiler arbeitet, soll sie ebenfalls unterstützen wie deren Vater Christian Lewin, der als Historiker über das nötige Wissen verfügt. Allen Widerständen zum Trotz müssen die beiden Geschwister dazu nun auch ihren Vater im Gefängnis aufsuchen. Wird es dem Team gelingen, den Mörder in seinem Blutrausch zu stoppen?Ich habe mich relativ schnell in die Geschichte eingefunden und zum Teil, ganz besonders das letzte Drittel, hatte auf mich dann auch die gewünschte Sogwirkung. Vor allem am Anfang hat mich die ausschweifende Erzählung über die Familie Lewin etwas im Lesefluss behindert. Rückblickend empfinde ich das Buch auch tatsächlich nicht als reinen Thriller, denn es erzählt einmal die Kriminalgeschichte und einmal die Familiengeschichte der Familie Lewin. Letzteres hat mir dabei einfach zu sehr dominiert, sodass dadurch Spannung und Ermittlungsarbeit in den Hintergrund geraten sind. Im Allgemeinen liest sich das Buch flüssig, an manchen Stellen ist es ausschweifend, wenn z. B mit Fällen verglichen wird, die dem Leser nichts sagen. Ich konnte hier Null Mehrwert erkennen. Adam mag auf seine Art besonders sein, aber gerade die Beschreibung seines Charakters hat mich manchmal überfordert und ich habe es als ein "zu viel an Tiefe" empfunden. Sara ist ein bisschen eigensinnig, aber ich hab sie zusammen mit ihrem Kollegen Janus West gleich gemocht. Einzig ihre etwas respektlose Art (den Kollegen den Mittelfinger zeigen, ihre Ausdrucksweise) hatte für mich manchmal einen faden Beigeschmack. Andererseits passte es auch zu der Geschichte. Normalerweise bevorzuge ich eine harmonischere Zusammenarbeit im Team. Mich persönlich konnte das Buch nicht so ganz überzeugen, ich warte aber mal ab, was das Thema von Band 2 sein wird. Ein bisschen neugierig bin ich ja schon, wie es mit der Familie Lewin weitergeht. Da hoffe ich, dass das weniger detailreich wird. Leser, die auf brutale Serienmorde stehen und die sich an Familiengeschichten nicht stören, kommen hier voll auf ihre Kosten. Wer -wie ich - mehr auf den Nervenkitzel steht eher weniger. Was ich aber tatsächlich so gar nicht nachvollziehen konnte: Was bitte will mir das Cover zu dem Thema sagen? Da mich das letzte Drittel gut unterhalten hat, vergebe ich 3,75 Sterne.

gela_hk am 03.09.2026 12:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Gänsehaut pur

Kerzen erhellen die Dunkelheit, doch sie weisen nicht den Weg zum Licht, sondern zu einer grausamen Inszenierung. In Kopenhagen wird eine Leiche mit antiken Goldmünzen auf den Augen und lateinischer Inschrift gefunden. Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Partner Janus West stehen vor einem Rätsel, die sie in Abgründe führt, die weitaus tiefer reichen, als es der erste Anschein vermuten lässt.Was mich besonders gepackt hat, ist die düstere Atmosphäre der Ritualmorde. Der Täter, der sich als Prätorianer inszeniert, folgt präzisen Riten. Es ist dieser beklemmende Kontrast, der den Reiz ausmacht. Einerseits spürt man einen fast schon ehrfürchtigen Respekt des Täters vor den Toten, andererseits die grauenhafte Brutalität mit der er seine Wahnvorstellungen umsetzt. Es bleibt nicht bei einem Mord und die Polizei ist immer einen Schritt zurück.Neben dem Fall ist es auch die Familiengeschichte der Levins, die spannend erzählt wird. Die Familie wirkt vom Schicksal gezeichnet, seit der Vater, ein angesehener Wissenschaftler, als Mörder verurteilt wurde. Die unterschiedlichen Wege, wie Sara und ihr Bruder Adam mit diesem Trauma umgehen, sind sehr glaubwürdig gezeichnet. Während Sara den Schmerz tief in sich vergraben und einen klaren Cut gemacht hat, versucht Adam, das Unbegreifliche zu verstehen und zu analysieren. Besonders Adam bleibt für mich eine rätselhafte Figur – glatt, abweisend und mit einer spürbaren dunklen Seite.Mit Sara konnte ich mich sehr gut identifizieren. Sie wirkt mit ihrer Energie und ihren kleinen Alltagsproblemen sehr natürlich. Dass sie sich zudem gegen die Vorurteile älterer Kollegen durchsetzen muss, die ihr aufgrund ihres Vaters und ihres Geschlechts nicht zutrauen, den Fall zu lösen, gibt der Geschichte eine menschliche Ebene.Gänsehaut pur. Die Spannung steigt unaufhaltsam, bis die junge Sängerin Juventa ins Spiel kommt und alles aus den Fugen gerät. Die Gegenüberstellung von Juventas Zerbrechlichkeit und der gestörten Natur des Täters ist absolut fesselnd. Ein Puzzle aus Geheimnissen, das sich erst mühsam zusammensetzt – und am Ende eine Antwort liefert, mit der man nicht rechnet.Ich bin froh, dass der Fall abgeschlossen wurde und es keinen künstlichen, spektakulären Cliffhanger gibt. Stattdessen werden subtile Details gestreut, die vermuten lassen, dass die Geschichte der Familie Levin noch lange nicht zu Ende ist.

lehnchen am 03.09.2026 09:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Solider Thriller ohne große Überrachungen

Da ich gute Thriller sehr gern lese, hat mich dieses Buch sofort angesprochen. Der Klappentext klingt vielversprechend. Das Cover wirkt sehr kühl, was perfekt zum Inhalt des Buchs passt.Ohne viel Vorgeplänkel landet der Leser sofort in der Geschichte. In Kopenhagen treibt ein Killer sein Unwesen und scheinbar will er nicht einfach nur morden, sondern auch eine „Nachricht übermitteln“. Die Mordfälle und auch das Auffinden der Leichen wurden ziemlich detailliert beschrieben. Mir persönlich hat das gut gefallen. Man sollte aber als Leser nicht zu empfindlich sein.Die restliche Story konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen. Ich hatte permanent das Gefühl, das alles schonmal gelesen zu haben: ein Ermittlerteam, was durch seine persönliche Vorgeschichte irgendwie in den Fall involviert ist. Ein Killer, dessen Motiv nix neues ist. Hilfe bei den Ermittlungen von „Außenstehenden“.Die Auflösung war auch nicht besonders neu und das Ende dann doch sehr klischeehaft und wenig überraschend für jemanden, der gern Thriller liest.Richtig spannend fand ich persönlich wirklich die Morde selbst, sowie die dazugehörige Symbolik.Insgesamt ein solider Thriller, der für mich aber wenige Überraschungsmomente bereit gehalten hat.

karo_lin am 02.09.2026 16:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Spannender Thriller mit einer besonderen Geschichte

„Der Prätorianer“ hat mich vor allem deshalb neugierig gemacht, weil die Geschichte mal etwas anderes zu bieten hat. Schon der Anfang ist ziemlich spannend und man ist direkt mitten im Fall.Sara Levin und Janus West müssen einen Mord aufklären, bei dem schnell klar wird, dass hier einiges nicht so ist, wie es zunächst scheint. Die Hinweise rund um die römische Geschichte und die alten Münzen fand ich dabei besonders interessant. Ich mag es, wenn ein Thriller nicht einfach nur aus Mord, Ermittlungen und Verdächtigen besteht, sondern noch eine zweite Ebene hat.Die Geschichte ist teilweise wirklich düster und auch die Morde sind nichts für schwache Nerven. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass es nur darum geht, möglichst brutal zu sein. Vielmehr wollte ich immer wissen, was hinter dem Ganzen steckt und wie die einzelnen Hinweise zusammenhängen.Sara als Ermittlerin hat mir gut gefallen, auch wenn ich mit manchen Entscheidungen von ihr nicht immer ganz mitgegangen bin. Insgesamt fand ich die Charaktere aber interessant und gerade die persönlichen Verbindungen haben die Geschichte für mich noch spannender gemacht.An ein paar Stellen hat sich die Geschichte für mich etwas gezogen, aber insgesamt konnte sie mich gut unterhalten. Besonders zum Ende hin wurde es nochmal richtig spannend und ich wollte das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen.Alles in allem ein spannender Thriller mit einer ungewöhnlichen Idee, einer düsteren Atmosphäre und einigen überraschenden Wendungen. Wer gerne Thriller liest, bei denen man nebenbei auch ein bisschen rätseln kann, dürfte hier auf seine Kosten kommen.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Oberhessische Presse
Hochspannung ist garantiert in dieser Achterbahnfahrt zwischen familiären Fieberträumen und der Jagd... auf einen eiskalten Täter. mehr weniger

Manfred Hitzeroth, 22.08.2026

Auch als Hörbuch bei Hörbuch Hamburg

Ungekürztes Hörbuch, gelesen von Oliver Siebeck.

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Eiskalte Spannung zu gewinnen

Grafik zeigt die möglichen Gewinne des Gewinnspiels zu "Der Prätorianer" von Tobias Bukkehave: Ein Messerblock von SMEG, ein Mini-Kühlschrank von SMEG sowie das 3D-Cover des Buchs

In ›Der Prätorianer‹ legt ein eiskalter Killer Kopenhagen mit einer Serie von Ritualmorden lahm – und Kriminalkommissar*innen Sara Levin und Janus West geraten in einen besonders komplizierten Fall. Denn je weiter die Ermittlungen vorankommen, desto stärker drängt sich eine Frage in den Vordergrund: Was, wenn die Spur nicht nur zum Täter führt, sondern mitten in Saras eigenes Leben?

Zum Erscheinen des Thrillers feiern wir dieses Kribbeln zwischen Kälte und Nervenkitzel mit einem Gewinnspiel. Machen Sie mit und sichern Sie sich die Chance auf unsere Preise – und auf einen Thriller, den Sie nicht mehr aus der Hand legen möchten.

  • 1. Preis: ein SMEG Minibar Retrokühlschrank Standgerät in der Farbe Pastellblau im Wert von ca. 1.000€ sowie ein Exemplar des Thrillers ›Der Prätorianer‹
  • 2. Preis: ein SMEG Messerblock-Set 7-tlg. in der Farbe Pastellblau im Wert von ca. 350€ sowie ein Exemplar des Thrillers ›Der Prätorianer‹
  • 3. Preis: 3x je ein Exemplar des Thrillers ›Der Prätorianer‹

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, füllen Sie das untenstehende Formular aus und beantworten Sie folgende Frage: Atmosphäre oder Tempo – was macht für Sie einen richtig eiskalten Thriller aus?

Das Gewinnspiel endet am 13. September um 23:59 Uhr.

Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Der Sound zum Thriller

Finden Sie heraus, wie sich ›Der Prätorianer‹ anhört

Autor Tobias Bukkehave über ›Der Prätorianer‹

Erfahren Sie direkt von Tobias Bukkehave, dem Autor von ›Der Prätorianer‹, was Sie in seinem neuen Thriller erwartet!