»Modern, wild, spannend. Ein Ritt auf der Rasierklinge.« Marc Raabe
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Der Tower
Job weg, Freund weg, Wohnung weg – da kommt für Galeristin Nova das Angebot, ein Jahr kostenlos im hochmodernen Pramtower mitten in Berlin zu wohnen, wie gerufen. Der absolute Jackpot! Doch bald verwandelt sich Novas Glücksgefühl in Unbehagen. Ihr neues Luxusdomizil ist ganz und gar nicht das Paradies, für das sie es anfangs hält. Irgendetwas stimmt nicht mit diesem Ort. Warum verhalten sich ihre Nachbarn so seltsam? Und wieso ist ihre Vormieterin tot? Nova muss die Wahrheit herausfinden, bevor es auch für sie zu spät ist ...
- Eine junge Frau, ausgeliefert an einen Gegner ohne Namen und ohne Gesicht
- Düsteres, atmosphärisches Locked-room-Setting
Der neue Thriller von SPIEGEL-Bestsellerautor Ivar Leon Menger
»Mit jeder Seite wird die Beklemmung größer – großartig!« Alexandra Maria Lara
Mehr Nervenkitzel von Ivar Leon Menger:
ALS DAS BÖSE KAM
ANGST
FINSTER
Bibliografische Daten
1. Auflage
Ivar Leon Menger
Ivar Leon Menger, Jahrgang 1973, ist Schriftsteller, Diplom-Designer und Regisseur. Bekannt wurde er durch seine erfolgreiche Hörspielserien ›Ghostbox‹ sowie ›Monster 1983‹, für die er mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. 2022 erschien sein Thrillerdebüt ›Als das Böse kam‹, das in mehrere Sprachen übersetzt und für den französischen Krimipreis 2025 als „Finaliste“ ausgezeichnet wurde. Sein dritter Thriller ›Finster‹ wurde SPIEGEL-Bestseller. Ivar Leon Menger ist Mitglied im Syndikat e.V. und lebt mit seiner Familie in Darmstadt.
Mehr unter www.ivarleonmenger.de
5 - 10 von 50 Leserstimme
Grossartig konstruiert, fantastisches Setting, beklemmend, düster, temporeich
DER TOWERMEINE MEINUNG:Ich war unheimlich neugierig auf den neusten Thriller von Ivar Leon Menger. Ich liebe Locked Room Settings und so konnte mich das Buch auch sehr begeistern. Schon nach einigen Sätzen war ich in der Storie und bis zum Ende hin hat sie mich auch nicht mehr losgelassen. Die Athmoshpäre war einfach nur grandios. Es war beklemmend, es war düster, es war modern, es war futuristisch, es war temporeich. Die Athmoshpäre wurde so gut dargestellt, ich habe es die ganze Zeit über gefühlt. Es gab eine grandiose Spannungskurve, die schon nach kurzer Zeit immens Anstieg und sich bis zum Ende hin immer weiter gesteigert hat. Kurze und knackige Kapitel haben das Tempo stetig erhöht. Die Charaktere waren grossartig gezeichnet. Ich habe viel von ihnen erfahren und doch war nichts so, wie es schien und wie mir der Autor vormachen wollte. Ich habe mich auf die Situation und die Charaktere eingelassen und wurde in einen Sog gerissen und kam in den Strudel der Naivität. Am Ende wurden mir die Augen geöffnet. Ja, ich habe den Falschen vertraut, aber es wurde einfach auch zu gut erzählt. Ganz kurz, verdammt kurz vor der Auflösung hatte ich mir so etwas schon gedacht. Ich fand es grossartig konstruiert. Mich konnte das Buch absolut abholen und liess mich begeistert zurück. Den Alex und den Fernsehturm von Berlin sehe ich jetzt in einem anderen Licht.FAZIT:Grossartig konstruiert, fantastisches Setting, beklemmend, düster, temporeich.
Gar nicht mehr so unrealistisch das Ganze...
Zum Buch: Nova glaubt, das große Los gezogen zu haben: nachdem ihr Job weg ist und ihr auch noch die Wohnung gekündigt wurde, wird sie aus dem Lostopf von Natasho gezogen. Sie darf ein Jahr lang kostenlos im total angesagten Pram-Tower mitten auf dem Alexanderplatz in Berlin wohnen! Alles ist super-chic und modern, alles wird per KI gesteuert. Zuerst denkt sie noch, sie müsse sich erst an diese Art zu wohnen gewöhnen, aber bald merkt sie, dass da etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. Und was will Konrad ihr eigentlich sagen, als er von ihrer Vormieterin spricht?Meine Meinung: Diese Geschichte hat mich gleich von Anfang bis Ende mitgenommen! Wie Nova auch findet der Leser so nach und nach heraus, wie das Leben im Pram-Tower funktioniert. Denn Kim, die KI des Towers, lernt ständig und fällt durchaus auch mal Entscheidungen über den Willen der Bewohner hinweg. Weil es eben „besser“ ist für den Bewohner. Ich finde diese Vorstellung sehr beängstigend!Die Charaktere auf Etage 32 sind sehr gut dargestellt. Die Bewohner müssen nämlich jede Woche ein Etagentreffen veranstalten. Ich finde, hier merkt man ganz gut, dass Luxus nicht alles ist! Ich denke, dass jeder, der einmal so gewohnt hat, mit einer ganz normalen Bude zufriedener wäre! Ich möchte nicht zu viel verraten, nur so viel: Nova bekommt Dinge heraus, die ihr sehr gefährlich werden. Und als sie begreift, ist es schon fast zu spät. Der Schreibstil ist einfach toll, man fliegt nur so durch die Seiten. Der Autor schafft es sofort, das Bild vom Pram-Tower mit seiner „Kim“ im Kopf zu erzeugen. Und das löst direkt Beklemmungen aus! Die kurzen Kapitel tragen auch noch dazu bei, dass man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann! Viele Wendungen erwarten den Leser, da Nova nicht wirklich sicher ist, wem sie nun trauen kann. Mein Fazit: Eine beklemmende Geschichte, die durchweg Spannung bietet! Man kann nicht anders, als mit Nova mitzufiebern, möchte sie aber auch manchmal schütteln. Aber das liegt wohl daran, dass man selber einfach zu viele Thriller gelesen hat, nicht wahr? Von mir gibt es auf jeden Fall die volle Punktzahl und eine ganz klare Leseempfehlung!
Beängstigender KI-Thriller!
Novas Leben ändert sich schlagartig mit dem Einzug in den Pramtower. Zuvor hat sie eine Trennung durchgemacht, musste die Wohnung verlassen und hat ihren Job in der Galerie verloren. In dem Pramtower direkt am Alex kann sie ein Jahr kostenfrei wohnen und sämtliches wird ihr von Kim, der KI abgenommen. Auch einen Job und neue Leute findet sie dort schnell.Doch nach einem der wöchentlichen Etagentreffen gemeinsam mit den anderen Bewohnern fühlt sie sich seltsam und auch der Freitod von Novas Vorgängerin scheint gar nicht frei gewesen zu sein. Ich hatte einen permanenten Thrill, das schonmal vorab. Mag gut sein, dass es an meinem hohen Misstrauen gegenüber KI liegt, was in perfektem Einklang zu Schreibstil und Inhalt stand. Ich finde, es ist für jung und alt gemacht, besonders die jungen Leute nutzen KI mittlerweile täglich und mich gruselt es dadurch noch mehr. Sie verfolgt uns regelrecht und bindet uns in gewissem Maße wirklich an sie. Wenn ich mir vorstelle, dass die Menschen bald so wohnen werden, wird mir schlecht 😅.Die Protagonistin hat mir zum Ende hin immer besser gefallen, weil sie Mut, Stärke und Kreativität bewiesen hat. Vom Schreibstil her ist sehr gut geschrieben, alles verständlich und bildhaft. Viele IT freaks werden was zum Nörgeln finden zb bei dem weißen Lieferwagen am Ende, dessen Bordcomputer GPS nutzt oderso aber mit solchen Dingen zerstört man sich die ganze Story. Alles in allem wurde das moderne und wichtige Thema perfekt umgesetzt in eine eine spannende Geschichte ohne zu detailliert in die Technik einzugehen.
Richtig creepy
Ich hab Ivar Leon Menger erst seit letztem Jahr auf dem Schirm, aber sein letztes Buch hat mich so umgehauen, dass ich nach Nachschub von ihm Ausschau gehalten habe. Und mit diesem Thriller hat er ja mal total meinen Geschmack getroffen. Ich liebe Locked-in Thriller, wobei dieser hier ein bisschen anders konzipiert ist, da Nova per se nicht eingeschlossen ist und die Bedrohung direkt von innen kommt. Spannendes Konzept, das hier sehr stimmig und thematisch einen Nerv treffend umgesetzt ist.Ich finde das Wohnkonzept rund um die KI so spannend und interessant und gleichzeitig aber auch super unheimlich. Da geht bei mir direkt das Kopfkino los und ich hab leichten Verfolgungswahn beim Leben bekommen. Die Bewohner decken auch ein ganzen Spektrum an suspekten Verhaltensweisen ab, sodass man als Leser nie weiß, wem man trauen kann. Zusätzlich gibt es vereinzelt so ein paar Szenen, wo ich einfach nicht wusste, was zur Hölle das jetzt eigentlich war und genau das macht die Story so perfide. Die Spannung ist anfangs eher subtil, kommt vom Setting und der allgemeinen Ungewissheit. Aber es wird zunehmend rasanter, bedrohlicher und durch die Bedrängnis, in die Nova gerät absolut nervenaufreibend. Ich fands einfach unheimlich spannend und wollte unbedingt wissen, was da vor sich geht. Das Ende hat mich ja einfach mal total aus den Socken gehauen, ich hab die Wendung absolut nicht kommen sehen. Ich fands wieder richtig stark, hat mich grandios unterhalten, war super kurzweilig zu lesen und auf böse Art packend.
Willkommen in der Zukunft
"Der Tower" von Ivar Leon Menger war nicht das erste Buch des Autors welches ich gelesen, aber mit Abstand für mich der spannendste der Thriller.Der Pramtower in Berlin war für Nova schon immer faszinierend, bietet er doch eine herausragende Sich auf den Fernsehturm und über Berlin. Sie steht gerade nicht auf der Sonnenseite ihres Lebens: Freund weg, Job weg und dann auch noch die Wohnung verloren. Es erscheint ihr wie ein Traum, als sie einen Anruf aus dem Pramtower bekommt und sie zu einer Wohnungsbesichtigung eingeladen wird. Ihr Unglauben wird noch größer, als sie erfährt, dass sie aufgrund der Teilnahme an einem Gewinnspiel diese Wohnung für ein Jahr kostenlos bewohnen kann. Der Luxus und die Annehmlichkeiten, die sie dort erwarten, sprengen ihre Vorstellungskraft. Der "Tower" wird von Kim, einer KI gesteuert. Kim ahnt die Wünsche der Bewohner, bevor sie selber sie geäußert haben. Willkommen in der Zukunft!Der Preis ist eine lückenlose Überwachung und dadurch eine Verbesserung des Algorithmus. Schnell kommen Nova Zweifel, doch als ihr dann auch noch ihr Traumjob im Tower angeboten wird, ändert sie kurzfristig ihre Meinung und bleibt. Der Preis, den sie dafür zahlen soll, ist hoch.Die Story ist, auch wenn "noch" Fiktiv, so doch gar nicht so abwegig. Dies machte den Thriller von der ersten Seite an sehr spannend, das Szenario war für sehr packend. Leider bleibt Nova im Verlauf der Geschichte doch ein wenig blass und auch etwas gutgläubig.Das Setting und die Ausarbeitung holt dieses kleine Manko, ebenso wie die prima charakterisierten Nebenfiguren. Hier wird ein beklemmendes Szenario der Zukunft beschrieben, in dem wohl keiner leben mag.
Paradies oder Gefängnis?
„Als das Böse kam“ von Ivar Leon Menger hatte ich abgebrochen, ANGST und FINSTER gar nicht erst gelesen. Doch „Der Tower“ ließ auf einen spannenden Thriller hoffen und ich wurde nicht enttäuscht. Worum geht es?Nova hat das große Los gezogen: 1 Jahr gratis Wohnen im angesagten Pramtower, ein luxuriöses Wohngebäude mitten in Berlin, das seinen Bewohnern alle Wünsche erfüllt. Es ist das Paradies. Bis sie herausfindet, dass ihre Vormieterin auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Nova forscht nach und merkt dabei zu spät, dass sie sich selbst in große Gefahr begibt. Warum und wofür wurde sie ausgewählt?Locked-Room-Mysterys haben mich schon immer fasziniert, dazu das Thema „Künstliche Intelligenz“, da konnte ich nicht widerstehen. Die Geschichte hat mich sofort an „Rosemarys Baby“, den Horrorfilm mit Mia Farrow erinnert. Die nervigen Nachbarn...„Der Tower“ ist nicht nur spannend und unterhaltsam, sondern voller Wendungen und entwickelt eine wahre Sogwirkung. Für Viellesende vielleicht vorhersehbar. Mit einem Plot-Twist, der es in sich hat, überrascht der Autor dann trotzdem noch. Wer „Rosemarys Baby“ kennt, weiß wie die Geschichte enden müsste. Dafür brauche ich keinen A/B-Test.Fazit: Spannender KI-Thriller mit Locked-Room-Setting. Ebenso Visionär wie beunruhigend.
Leg dich nicht mit Kim an
Nova fliegt aus ihrer Wohnung und verliert den Job. Da kommt das Angebot, in Berlins trendigstem Gebäude, dem Pramtower, kostenlos für ein Jahr zu wohnen, wie ein Geschenk des Himmels daher. Kein Wunder, dass Nova zusagt und erfolgreich ausblendet, dass es dort erst kürzlich zu einem tragischen Todesfall gekommen ist. Ach ja, und dass sie den Mietvertrag unterzeichnet hätte, dieser aber partout nicht mehr auffindbar ist, wird ebenfalls zur Nebensache. Genauso wie der scheinbar unter Verfolgungswahn leidende Nachbar im Tower, auch das wird erfolgreich verdrängt. Denn schließlich ist Nova ja das Glück beschieden. Es kann gar nicht anders sein. Oder?Brandaktuell wirft uns die Story in das Thema KI-gesteuerter Vorgänge und der Frage, wie weit diese Technik noch kontrollierbar ist. Mir stellten sich rasch die Nackenhaare auf bei dem Gedanken, mich rundum einer KI anzuvertrauen – und gleichzeitig flüstert im Hinterkopf gehässig die Frage, inwieweit wir dies nicht unbemerkt schon tun?Brisantes Thema also, das mit meinen Ängsten perfekt spielt. Mit meinen Ängsten wohlgemerkt, denn Influencerin Nova lässt sämtliche Warnleuchten und verdächtigen Vorgänge ungehört und ungesehen im Leeren verlaufen. Für mich persönlich war es schwierig, mich mit dieser arg naiven Protagonistin zu connecten. Sie blieb leider eine Romanfigur auf Distanz.Der Spannungsbogen baut sich anfangs straff auf (außer für Nova, die davon natürlich nichts mitkriegt) und mein hohes Lesetempo zeugt davon, dass mich die Story wirklich fesselte und ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Doch im dritten Teil ging für meinen Geschmack die Linie verloren. Ich fand mich nicht mehr mitten in der Geschichte, sondern am Rande stehend und staunend betrachtend, wie die Handlung in alle Richtungen davonströmte und für mich nicht mehr zu fassen war.So bleibt „Finster“ für mich unangefochten mein allerliebstes Buch aus der Feder von Ivar und ich kann es kaum erwarten, wieder nach Katzbrunn zurückzukehren.Ganz wunderbar waren übrigens die zahlreichen Easter Eggs, die ich alle begeistert aufgesammelt habe!
Hochspannung im Hochhaus
Nova wurde von ihrem Freund verlassen, hat ihren Job verloren, und jetzt wurde ihr auch noch die Wohnung gekündigt. Die Situation ist ausweglos. Doch was ist das? Sie kann ein Jahr kostenlos im hochmodernen Pramtower, mitten in Berlin wohnen. Das lässt sie sich nicht zweimal bitten, und zieht direkt ein. Der Pramtower ist nicht nur ein aktuelles Bauprojekt, sondern zeigt er die Welt in der Zukunft. Total mit KI ausgestattet, wird den Bewohnern jeder Wünsch erfüllt. Ein Leben im Paradies. Doch irgendwas stimmt hier nicht. Bei Nova wächst das Unbehagen. Die Nachbarn wirken seltsam. Und als sie dann erfährt, das ihre Vormieterin tot ist, läuten bei ihr die Alarmglocken. Doch es kann schon zu spät sein. Ivar Leon Menger hat einen beklemmenden Thriller über die Möglichkeit der KI-Zukuft geschrieben. Sind wir schon bereit, der Bequemlichkeit zuliebe, uns von einer KI steuern zu lassen. Wir leben im Luxus und die Künstliche Intelligenz plant unser Leben, und plötzlich sind wir ihre Gefangenen. Nova ist eine liebenswerte, enthusiastische Person, doch auch manchmal naiv. Für sie fängt alles sehr zuversichtlich an, trotz alles Bevormundung der KI, hat das Leben sehr viele Vorteile für sie. Als mich eine Szene an "Rosemaries Baby "erinnerte, nahm die Geschichte eine Wendung für mich. Doch dieses Gefühl blieb nicht lange und die Story nahm eine andere Richtung. Ich war hin und hergerissen und musste Kapitel für Kapitel lesen. Der flüssige Schreibstiel und die kurzen Kapitel machen es leicht, das Buch voller Spannung bis zum nicht erwarteten Ende zu lesen. Der A/B-Test zum Schluß war neu für mich, und ich konnte mich nicht entscheiden. Das neue Buch von Ivar Leon Menger ist ein Locket-Room-Thriller , da die Handlung fast ausschließlich im Tower spielt, und die Personen von der KI an das Gebäude gebunden werden. Ich war begeistert, und kann es sehr empfehlen
Locked-Room-Thrill vom Feinsten
🏙️𝘚𝘪𝘦 𝘣𝘭𝘪𝘤𝘬𝘵 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘙𝘶̈𝘤𝘬𝘴𝘱𝘪𝘦𝘨𝘦𝘭 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘪𝘦𝘩𝘵 𝘪𝘩𝘳𝘦 𝘡𝘶𝘬𝘶𝘯𝘧𝘵.⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ˢᴱᴸᴮˢᵀᴷᴬᵁᶠ⁾💭Wow – das nenne ich mal einen Pageturner! Dieses Buch hat einen unglaublichen Sog entwickelt, ich konnte es schlichtweg nicht mehr aus der Hand legen.Durch die kurzen Kapitel bleibt die Spannungskurve konstant hoch, ich wollte immer „nur noch ein Kapitel“ lesen – und merkte gar nicht, wie schon wieder 50 Seiten vorbei sind.Gemeinsam mit Nova ziehen wir in den Tower, lernen das Gebäude und nach und nach Novas Nachbarn kennen. Einige sind sofort Sympathieträger, andere wirken eher seltsam – eine super Mischung, die perfekt zur Atmosphäre beiträgt. Besonders die daraus entstehende Locked-Room-Situation hat mir wahnsinnig gut gefallen, solche Settings liebe ich einfach.Das Geheimnis rund um den Tower ist genial konstruiert. Immer wieder habe ich, ganz typisch für solche Szenarien, jemand anderen verdächtigt – bis hin zur fulminanten Auflösung, die mich absolut überrascht hat. Das Ende fand ich zudem innovativ und mehr als gelungen.𝘌𝘴 𝘪𝘴𝘵 𝘸𝘪𝘦 𝘦𝘪𝘯𝘷𝘦𝘳𝘧𝘭𝘶𝘤𝘩𝘵𝘦𝘳 𝘈/𝘉-𝘛𝘦𝘴𝘵.Neben 𝘍𝘪𝘯𝘴𝘵𝘦𝘳 ist 𝘋𝘦𝘳 𝘛𝘰𝘸𝘦𝘳 für mich mein Lieblings-Menger geworden. Ein Thriller, den man wirklich jedem in die Hand drücken kann – große Leseempfehlung!⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ein kurzweiliger Thriller
Der Schreibstil von Ivar Leon Menger ist wie immer toll. Durch die recht kurzen Kapitel fliegt man nur so durch das Buch und es wird keine Sekunde langweilig. Dies war aber das erste seiner Bücher, in dem es mir manchmal etwas *zu* schnell ging. Die Protagonistin Nova bekommt das Angebot, ein Jahr im neuen, hochmodernen Pramtower mitten in Berlin zu leben - und das völlig kostenlos! Perfekt, da sie gerade sowohl ihren Job als auch ihre Wohnung und ihren Freund verloren hat. Der Tower ist komplett KI-gesteuert, von der Öffnung der Wohnungstür rein über Stimmerkennung bis zur Temperatur des Duschwassers.Direkt am Anfang hätte ich mir schon etwas mehr Infos über Novas Hintergrund gewünscht. Sie blieb über das gesamte Buch für mich nicht richtig greifbar bzw. irgendwie etwas blass und "charakterlos", weil wir nicht so richtig etwas über ihr Leben erfahren. Wir erfahren zwar, dass sie einen semi-erfolgreichen Instagramkanal, hauptsächlich über Kunst, Feminismus und Nachhaltigkeit, führt - okay, aber was beschäftigt sie wirklich? Hier wirkt es ein bisschen so, als wären ein paar aktuelle "Buzzwords" und Themen, für die junge Frauen sich halt so interessieren, ohne wirkliche Substanz eingestreut worden. Die Handlung selbst streckt sich auch nur über wenige (ich glaube drei, vier) Wochen, was auch dazu führt, dass es mir oft einfach zu schnell ging und Nova häufig entweder nicht nachvollziehbar handelt oder ihre Meinung super schnell ändert. Nach und nach bemerkt sie, dass im Tower nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen scheint. Ihre Nachbarn (mit denen sie sich jeden Freitag zum Essen treffen MUSS) verhalten sich teilweise sehr merkwürdig, Konrad behauptet sogar, die KI lasse ihn nicht mehr aus dem Tower hinaus. Bei manchen Aktionen der KI wird zwar auch Nova stutzig, erstmal nimmt sie aber alles so hin, weil der "Tower" ihr ungeahnte Chancen eröffnet. So haben zwei ihrer neuen Nachbarn zufällig eine Galerie im Tower eröffnet und stellen Nova gleich nach ihrem ersten Kennenlernen als Galeristin ein.Irgendwann beginnt sie aber, merkwürdige Träume zu haben und die KI wird immer übergriffiger und scheint sich zu verselbstständigen.Mehr möchte ich gar nicht zur Handlung selbst schreiben, das aktuelle Thema "Gefahren der KI" wurde sehr interessant umgesetzt und am Ende gab es einen Twist, den ich so nicht habe kommen sehen. Alles in allem also ein gutes Buch, das angenehm zu lesen war. Es hätte aber gerne noch mehr "Thrill" haben können, auch der Schluss war mir persönlich zu schnell erzählt, sodass sich nicht so viel Spannung aufgebaut hat.
Pressestimmen
›Der Tower‹ liest sich wie ein Sturz aus dem 32. Stock – der Leser rast auf den Abgrund zu und nur I...var Leon Menger kann ihn retten. Dieses Buch ist gnadenlos rasant! mehr weniger
Mike Altwicker, 21.09.2025
Die düstere Spannung des Buches steigert sich von Seite zu Seite. Packender Nervenkitzel bis zum Sch...luss! mehr weniger
16.10.2025