»Houston, wir haben ein Problem!«
Die Apollo-Morde

Houston 1973. Apollo 18 startet – eine letzte, streng geheime Mission zum Mond. Auf der Mondoberfläche sollen Gesteinsproben gesammelt werden, die Unglaubliches versprechen. Doch nicht nur die US-amerikanische Crew, auch die Sowjetunion ist hinter den bislang verborgenen Schätzen des Mondes her. Der Flugleiter Kazimieras »Kaz« Zemeckis aus Houston muss alles tun, um die NASA-Crew zusammenzuhalten und gleichzeitig seinen sowjetischen Rivalen immer einen Schritt voraus zu sein. Aber nicht jeder an Bord von Apollo 18 ist ganz der, der er zu sein scheint. Es häufen sich die Anzeichen, dass einer von ihnen ein Mörder ist und Schreckliches im Sinn hat. Die Mission ist in höchster Gefahr, der Ausgang ungewiss.

Bibliografische Daten
EUR 9,99 [DE]
ISBN: 978-3-423-44032-5
Erscheinungsdatum: 10.06.2022
1. Auflage
640 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Englischen von Charlotte Lungstrass-Kapfer
Autor*innenporträt
Chris Hadfield

Chris Hadfield ist einer der bekanntesten und erfahrensten Astronauten der Welt. Zudem war er der beste Testpilot sowohl in der US Air Force als auch in der US Navy und ein Kampfpilot im Kalten Krieg, der bewaffnete sowjetische Bomber im nordamerikanischen Luftraum abfing. Als Veteran dreier Raumflüge war er zweimal Besatzungsmitglied des US-Space Shuttle, Pilot der russischen Sojus, half beim Aufbau der Raumstation Mir, führte zwei Weltraumspaziergänge durch und diente als Kommandant der ISS. Außerdem war er NASA’s Director of Operations in Russland.

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Übersetzer*innenporträt
Charlotte Lungstrass-Kapfer
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Maja am 28.06.2022 17:06 Uhr

Chris Hadfield nimmt uns auf eine spannende Reise zum Mond

„Houston, wir haben ein Problem!“ Wer kennt sie nicht, diese Aussage von Apollo 13? Im Debüt-Roman von Chris Hadfield ist es die Crew von Apollo 18, die auf ihrem Weg zum Mond in ernste Schwierigkeiten gerät. Mit „Die Apollo-Morde“ ist dem Astronauten ein spannender Roman gelungen , der mich bis zur letzten Seite fesseln konnte. Inhalt 1973: Es ist die Zeit des Kalten Krieges. Ein letzter Flug zum Mond steht für die Apollo-Astronauten an. Auf der Mondoberfläche sollen Gesteinsproben gesammelt werden, die Unglaubliches versprechen. Allerdings sind nicht nur die US-Amerikaner hinter den unbekannten Schätzen her, sondern auch die Sowjetunion weiß von den Steinen. Kurzerhand wird der zunächst rein wissenschaftlich geplante Flug zu einer militärischen Mission umdeklariert. Dann stirbt noch auf der Erde ein Astronaut. Und bei dem einen Toten bleibt es nicht. Wer ist der Mörder? Was planen die Russen bei der Mondmission? Und welche Rolle spielen die Crew-Mitglieder der Apollo 13? Der Flugleiter Kazimieras „Kaz“ Zemeckis aus Houston hat alle Hände voll zu tun, die NASA-Crew zusammenzuhalten und gleichzeitig seinen sowjetischen Rivalen immer einen Schritt voraus zu sein. Meine Meinung Chris Hadfield hat hier keinen klassischen Thriller geschrieben, aber einen spannenden Roman, den ich nicht aus der Hand legen konnte, ehe ich die letzte Seite gelesen hatte. Hadfield, der unter anderem Kommandant auf der Internationalen Raumstation ISS war, schafft es nicht nur, eine fesselnde Geschichte rund um eine letzte Mondmission zu erzählen, sondern ganz nebenbei spannende Details über die Raumfahrtprogramme der USA und Sowjetunion nahezubringen, ohne dass dies meinen Lesefluss in irgendeiner Weise störte. Für den weniger flugaffinen oder technikversierten Leser mag das sicher anders sein, doch ich ertappte mich beim Lesen immer wieder dabei, wie ich diese Informationen regelrecht aufsaugte. Auch die russische Seite ist gut in die Geschichte integriert. Man merkt, dass Hadfield sich – wahrscheinlich auch aufgrund seiner Funktion als NASA’s Director of Operations in Russland – gut mit der Raumfahrtgeschichte der Sowjetunion auskennt. Realitätsnähe bekommt die (fiktive) Geschichte dadurch, dass Hadfield viele bekannte Persönlichkeiten in seine Geschichte verwebt hat, darunter Al Shepard, Gene Kranz (der bereits bei Apollo 13 die „FLIGHT“-Position – die des „Flight Directors“ – inne hatte) oder Wladimir Tschelomei (dem Entwickler der Almaz-Raumstation). Sehr hilfreich: Am Ende des Buches sind die realen Charaktere und wahren (Raumfahrt-)Gegebenheiten, die der Geschichte zugrunde liegen, aufgeführt. Fazit: Chris Hadfield ist hier ein spannender, unterhaltsamer und informativer Roman gelungen. Sehr empfehlenswert. Vollständige Rezension unter https://majaloewenzahn.wordpress.com/2022/06/28/rezension-die-apollo-morde/

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

dpa-Dossier Wissen

So erfunden die Geschichte ist viele Fakten und Vorgänge liegen ganz nah an der Wirklichkeit.

Annett Stein, 24.06.2022

BR

Unglaubliches Kopfkino, voller Überraschungen, rasend spannend und der wohl einzige Thriller, der zu...m großen Teil auf dem Mond spielt. mehr weniger

Erla Bartmann, 20.06.2022

BR24, Kulturnachrichten

Unglaubliches Kopfkino, voller Überraschungen, rasend spannend und der wohl einzige Thriller, der zu...m großen Teil auf dem Mond spielt. mehr weniger

Erla Bartmann, 20.06.2022

Bremen Zwei

Ein packender Thriller, detailliert und überaus authentisch geschildert.

09.06.2022

Bremen Zwei

Ein packender Thriller, detailliert und überaus authentisch geschildert.

09.06.2022

Physik Journal

Ein Raumfahrt-Western mit Showdown im All.

01.03.2023

Geek!

Das vermittelte Wissen über die Abläufe bei Weltraumexpeditionen übt neben der Spannung einen zusätz...lichen Reiz aus, Hadfields sehr empfehlenswertes Romandebüt zu lesen. mehr weniger

01.11.2022

kultbote.de

Spannender, unterhaltsamer und informativer Thriller, sehr empfehlenswert.

06.07.2022

kultbote.de

Spannender, unterhaltsamer und informativer Thriller, sehr empfehlenswert.

06.07.2022

wienerzeitung.at

Denn es ist ein wirklich filmreifer Weltraum-Thriller, den frühere Kommandant der ISS und Capcom von... 25 Shuttle-Missionen erzählt. mehr weniger

Matthias Ziegler, 04.07.2022

buchaviso.de

Den Leser nimmt er mit auf eine spannende, abenteuerliche und fast schon real wirkende Reise mit üb...erraschenden Wendungen auf den Mond! mehr weniger

Beatrix Petrikowski, 01.07.2022

Börsenblatt

Präzise, spannend und auch beklemmend schildert Chris Hadfield in ›Die Apollo-Morde‹ kriminelle Mach...enschaften und thrillige Situationen weitab von Mutter Erde. Man sieht: Auch im All ist das Verbrechen zu Hause. mehr weniger

Andreas Trojan, 30.06.2022

Groschenheft

Die Kräfte des Raketenstarts, die eisige Einsamkeit des Weltraums oder auch das lodernde Inferno de...s Wiedereintritts in die Erdatmosphäre bei 32-facher Schallgeschwindigkeit – Chris Hadfield lässt die Leser*innen all das auf authentische Weise erleben. mehr weniger

10.06.2022