Geheimnisvoll, düster, wendungsreich – das süchtig machende Spannungs-Highlight der Bestsellerautorin
14,00 €
(0,00 € / )
lieferbar
- Versandkostenfreiin Deutschland
- Schneller VersandLieferung 3-5 Werktage
- Sichere ZahlungSSL-verschlüsselt
Die blaue Stunde
Die geheimnisumwitterte Künstlerin Vanessa Chapman ist schon lange tot, doch ihre Werke sind berühmter denn je und werden in den renommiertesten Häusern ausgestellt. Als eines Tages ein menschlicher Knochen in einer der Skulpturen Chapmans entdeckt wird, ist die Aufregung groß: Woher stammt der Knochen und wie konnte er Teil eines gefeierten Kunstwerks werden?
»Ein vielschichtiger, Kunst und Menschen betrachtender Psychothriller.« Frankfurter Rundschau
James Becker, der Kurator des Museums, begibt sich auf Spurensuche und reist dafür auf die abgeschiedene Gezeiteninsel Eris Island, die nur eine einzige Bewohnerin hat und weit mehr als nur eine dunkle Wahrheit verbirgt.
»Mit dem Kunstweltkrimi ›Die blaue Stunde‹ knüpft Paula Hawkins an ihren Welterfolg ›Girl on the Train‹ an. Und spezialisiert sich darin erneut auf das hoch komplizierte Seelenleben ihrer Heldinnen.« Der SPIEGEL
Atmosphärisch, vielschichtig und mit Hingabe erzählt: Paula Hawkins` Roman setzte neue Maßstäbe in der Spannungsliteratur.
Von Paula Hawkins ist bei dtv ebenfalls lieferbar: Girl on the Train
Bibliografische Daten
3. Auflage
Paula Hawkins
Paula Hawkins arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Sie wuchs in Simbabwe auf, bevor sie 1989 nach London zog. Ihr Weltbestseller ›Girl on the Train‹ verkaufte sich über 23 Millionen Mal und wurde in 40 Sprachen übersetzt. Ihre psychologischen raffinierten Spannungsromane begeistern Leserinnen und Leser weltweit.
Birgit Schmitz
Birgit Schmitz wuchs am Niederrhein auf. Sie studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Berlin und arbeitete u. a. am Wiener Burgtheater sowie am Thalia Theater in Hamburg. Seit 1999 übersetzt sie erfolgreich englischsprachige Literatur ins Deutsche. Sie lebt in Frankfurt am Main.
7 - 10 von 128 Leserstimme
Spannend bis zum Schluss!
Paula Hawkins hat mit „Die Blaue Stunde“ erneut eine spannende Geschichte geliefert, die mit einigen überraschenden Wendungen und charakterlichen Entwicklungen daherkommt. Im Mittelpunkt stehen die verstorbene Künstlerin Vanessa Chapman und der Kurator James Becker. Becker arbeitet für eine private Kunstsammlung, der Chapman ihren gesamten künstlerischen Nachlass vermacht hat. Bei einer Ausstellung ihrer Skulpturen werden plötzlich menschliche Knochen als Teil einer Skulptur entdeckt. Hinter der Frage, von wem die Knochen stammen und wie diese Bestandteil der Skulptur wurden, stecken noch so einige weitere große und kleine Geheimnisse, die Becker im Verlauf der Geschichte aufzudecken versucht. Daneben spielt auch Beckers Privatleben eine Rolle, welches auch nicht so ist, wie es scheint. Den Leser erwarten einige überraschende Wendungen. An wenigen Stellen zog sich die Handlung meiner Meinung nach etwas, was aber den Gesamteindruck nicht wirklich trübt. Zum Ende nimmt die Handlung wieder Fahrt auf, führt aber zu einem (teilweise) vorhersehbaren Ende. Die Charaktere sind facettenreich und anschaulich beschrieben.
Atmosphärisches Drama
In Paula Hawkins' Roman „Die blaue Stunde“ wird der Fund eines menschlichen Knochens in einem Kunstwerk der verstorbenen Künstlerin Vanessa Chapman zum Ausgangspunkt einer düsteren Spurensuche. Der Kurator James Becker reist auf die abgelegene Gezeiteninsel Eiris, um das Rätsel um den Knochen zu lösen. Doch die Geheimnisse der Insel und ihrer Bewohner erweisen sich als tiefer, als zunächst vermutet.Besonders gelungen ist die Atmosphäre des Buches. Die isolierte, von den Gezeiten abhängige Insel und die wechselnden Perspektiven, ergänzt durch Tagebucheinträge der Künstlerin, erschaffen eine lebendige Welt auf mehreren Zeitebenen. Diese geschickt zusammengeführten Elemente machen den Roman zu einem abwechslungsreichen und vielschichtigen Erlebnis. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Spannung in der Mitte des Buches nachließ. Oft rückt der eigentliche Krimiplot in den Hintergrund, und stattdessen stehen zwischenmenschliche Konflikte und Eigenheiten der Charaktere im Fokus. Das verleiht dem Buch zwar Tiefgang, nimmt aber auch Tempo aus der Geschichte. Erst gegen Ende zieht die Handlung wieder an und sorgt für ein intensives, wenn auch etwas vorhersehbares Ende.„Die blaue Stunde“ lebt von seiner dichten Atmosphäre und den facettenreichen Figuren. Es ist weniger ein klassischer Krimi als ein atmosphärisches Drama, das viel Wert auf Zwischentöne und feine Nuancen legt. Wer sich auf diese ruhige, kunstvoll inszenierte Erzählweise einlässt, wird mit einem besonderen Leseerlebnis belohnt.
Auf den Spuren einer Künstlerin
Das Cover des Buches "Die blaue Stunde" gefält mir, da es dunkel gehalten ist und lediglich ein geöffnetes Fenster zeigt, durch das man das Meer sehen kann. Es passt thematisch super zum Inhalt, da der Protagonist auf den Spuren einer Künstlerin wandelt, die auf einer Insel gelebt hat, die nur zu bestimmten Zeiten passierbar war. Mir gefällt die Erzählweise- zum Teil aus der Sicht von Grace oder Becker, zum Teil aus Tagebucheinträgen der Künstlerin Vanessa. So erfährt man nach und nach die Zusammenhänge zwischen den Figuren und deren Erlebnissen, während sich immer mehr Spannung aufbaut, die sich schließlich in einem großartigem Finale entlädt. Auch wenn ich beim Lesen die ein oder andere Wendung bereits geahnt hatte, hat mich das Buch doch an einigen Stellen sehr überrascht und die Geschichte hat mich definitiv in ihren Bann gezogen. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr und es war mir eine Freude, das Buch zu lesen. Ich kann es entsprechend nur weiter empfehlen.
Da tun sich menschliche Abgründe auf - sehr spannend
Um die Künstlerin Vanessa Chapman ranken sich viele Gerüchte. Dass sie ausgerechnet ihrem Widersacher Douglas, dem Galeristen, ihr gesamtes künstlerisches Werk vermacht hat, stößt bei vielen auf Unverständnis. Als bekannt wird, dass in einem ihrer Kunstwerke möglicherweise ein menschlicher Knochen verwendet wurde, geraten alle in Aufruhr. Schließlich ist Vanessas Ehemann vor vielen Jahren plötzlich spurlos verschwunden. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, reist James Becker nach Eris Island. Er erhofft, von Grace, der Freundin und Vertrauten Vanessas, mehr zur Entstehungsgeschichte des Objekts zu erfahren. Auf der windumtosten Gezeiteninsel taucht Becker ein in die Schaffenswelt Vanessa Chapmans, erkennt Motive ihrer Gemälde wieder und erhält von Grace auch Einblick in ihre persönlichen Aufzeichnungen. Doch schnell wird klar, dass es einige dunkle Geheimnisse gibt, die bislang gut gehütet wurden und jeder Mitwisser lebt gefährlich.Dieses Buch ist sehr spannend geschrieben. Auch der Schauplatz, die Gezeiteninsel, trägt sehr dazu bei. Die Tatsache, zu bestimmten Tageszeiten völlig von der Außenwelt abgeschnitten zu sein, hat seinen Reiz, aber darin liegt auch eine gewisse Gefahr, die stets als Subtext mitschwingt. Durch Rückblenden und Brieffragmente erfährt man letztlich, was sich alles zugetragen hat und begreift die schreckliche Dimension des Ganzen.Fazit: düster, spannend und abgrundtief
Faszinierender Kunstroman
Es war an der Zeit, mein erstes Buch von Paula Hawkins zu lesen. Natürlich war mir der Name der Autorin schon lange ein Begriff. Ich kenne auch ihr GIRL ON THE TRAIN – allerdings nur die Verfilmung von 2016 mit Emily Blunt. In Hawkins neuem literarischen Spannungsroman DIE BLAUE STUNDE geht es allgemein gesagt um das Thema Kunst. Für mich per se spannend, wegen der unendlichen Betrachtungsweisen und Diskussionsmöglichkeiten. Deshalb wollte ich auch unbedingt in diese Geschichte eintauchen..Darum geht’s: In einer Skulptur der verstorbenen Künstlerin Vanessa Chapman wird ein menschlicher Knochen entdeckt. Der Fund erschüttert die Kunstwelt. Auch um seinen eigenen Ruf zu retten, begibt sich Museumskurator James Becker auf Spurensuche….Die Geschichte hat etwas Magisches. Angefangen beim Setting, für das Paula Hawkins die einsame Gezeiteninsel Eris Island gewählt hat. Mit rauer, düsterer und geheimnisvoller Atmosphäre hat mich die Handlung in Empfang genommen und eingesogen. Schnell kommt Hawkins auf den Punkt und hat die wichtigsten Personen der Handlung eingeführt. Was dann folgt, ist eine sehr ruhige und unaufgeregte Erzählung, die ich gleichzeitig aber als sehr intensiv und faszinierend empfunden habe. Man muss es mögen. Ich konnte mich gut darauf einlassen. .Kennt ihr das, wenn ihr diese ganz besondere Form der Ruhe, wenn ihr eine Ausstellung besucht? Ich finde, es ist immer ein bisschen, als würde die Zeit stillstehen. Die Welt da draußen scheint nicht mehr zu existieren und ich könnte gefühlt ewig vor einem einzigen Bild verharren, mich in der Betrachtung verlieren, alle Einzelheiten in mich aufsaugen und immer neue Details entdecken. Genau diesen Effekt hat Paula Hawkins auch mit ihrem Roman bei mir erzielt. .Neben der Haupthandlung gibt es Rückblenden, Tagebucheinträge, Zeitungsausschnitte und Emails. Viele kleine Versatzstücke, die fast schon beiläufig eingestreut werden. Sie liefern immer neue Erkenntnisse und fügen sich stückchenweise zu einem großen Ganzen zusammen. Ebenso punktgenau sind auch die Charaktere ausgearbeitet. .Der Klappentext könnte Erwartungen auf einen Krimi oder Thriller wecken. Was man tatsächlich bekommt, ist ein feinsinnig und pointiert geschriebener literarischer Spannungsroman um kunstbezogene Themen und die Lebensgeschichte einer fiktiven Künstlerin. DIE BLAUE STUNDE ist für mich ein interessantes Leseerlebnis, für das man sich etwas Zeit und Muße gönnen sollte. Wenn man in der richtigen Stimmung dafür ist, kann die Geschichte ihre volle Faszination entfalten.
Düsteres, atmosphärisch dichtes Drama
Die ersten 4, 5 Kapitel empfand ich als die erwarteten Pageturner. Ist da tatsächlich ein menschlicher Knochen in der Skulptur, die gerade in der Tate Modern ausgestellt wird? Als Leihgabe einer Stiftung, die den künstlerischen Nachlass der verstorbenen Künstlerin Vanessa Chapman geerbt hat. Und ist nicht der Mann dieser Künstlerin vor Jahren spurlos verschwunden? Die Spannung reißt dann ab, der Schwerpunkt verändert sich, weg vom Kriminalroman, hin zum Psychodrama.Paula Hawkins braucht kaum 30 Seiten, um den Leser mit den maßgeblichen Protagonisten bekannt zu machen. Da ist der Kurator Becker, da ist Grace, eine Freundin der Künstlerin, die deren Nachlass verwaltet und auf der Insel lebt. Und auch Vanessa Chapman wird aktiver Teil der Geschichte, indem die Autorin immer wieder Einträge aus dem Tagebuch der Künstlerin, Mails, Zeitungsartikel einschiebt. Auch der Hauptschauplatz, eine Gezeiteninsel mit ihrer Düsternis und Abgeschiedenheit, spielt eine wichtige Rolle. Vielleicht darf man das Buch nicht als Krimi angehen. Es ist ein gut geschriebener Roman mit präzise ausgearbeiteten Personen, atmosphärisch dicht, langsam, aber kontinuierlich auf ein spannendes Ende hinführend.
Düster
Die Geschichte um die Künstlerin Vanessa Chapman ist verworren, spannend und sehr düster. Die Künstlerin hat in ihrem Leben mehrere Kunstwerke geschaffen, aus Ton, auf der Leinwand aber auch filigrane Skulpturen in einem Glaskasten. Als sich herausstellt das genau so eine einen menschlichen Knochen beinhaltet wird es für die Fairburn-Stiftung heikel und der Chapman-Kenner Becker macht sich auf den Weg zur Gezeiteninsel Eris um im Haus von Chapman mit ihrer langjährigen Freundin und Erbin Grace zu sprechen. Nachdem die Künstlerin all ihre Kunst an die Stiftung vermacht hat und es daraufhin zu einem Konflikt aufgrund angeblich fehlender Werke kam ist der erste Kontakt natürlich etwas unterkühlt. Das ändert sich allerdings recht schnell und im Laufe der Zeit werden auch Geheimnisse ausgetauscht. Das Buch ist alles in allem sehr interessant und spannend geschrieben, auch die einzelnen Elemente aus Zeitungsausschnitten, Mails und Text sind tolle Stilmittel. Das Ende ist für meinen Geschmack zu verworren, aber bei der Story auch keine Überraschung.
Atmosphärisch, aber ohne große Spannung
Das Buch beginnt spannend mit dem Fund eines Knochens in einer Skulptur der Künstlerin Vanessa Chapman. Museumskurator James Becker ermittelt und reist zur Gezeiteninsel Eris, ein beeindruckend beschriebenes, atmosphärisches Setting. Die Perspektiven wechseln zwischen Becker, der Nachlassverwalterin Grace und Chapmans Tagebucheinträgen.Leider gerät der Krimi-Aspekt in den Hintergrund. Statt Spannung dominieren kunstbezogene Themen und Chapmans Lebensgeschichte, sowie auch Grace Einflussnahme in deren Leben. Die Handlung ist vorhersehbar, Wendungen bleiben aus. Der Beginn und die letzte Phase ist schon recht fesselnd , der Mittelteil zieht sich jedoch sehr in die Länge.Fazit: Für Liebhaber atmosphärischer Romane bestimmt sehr empfehlenswert, für eingefleischte Krimi-Fans dann doch leider mehr enttäuschend.
Knochen im Bild
In einem Kunstwerk der Künstlerin Vanessa Chapman wird ein menschlicher Knochen als verwendetes Material vermutet. Kurator James Becker geht der Sache nach und reist auf Eris Island, wo die Künstlerin gelebt hat und versucht etwas über das Bild und die Hintergründe herauszufinden. Dort trifft er auf Grace, die nach Vanessas Tod weiter in dem Haus lebt und über alles Bescheid wissen müsste.Die Geschichte ist gegliedert in einen fortlaufenden Erzählstrang, der durch Tagebucheinträge von Vanessa und Zeitungsschlagzeilen unterbrochen wird. Der Schreibstil ist klar und gut verständlich, so dass man der Geschichte sehr gut folgen kann. Die Charaktere wurden etwas geheimnisvoll angelegt, so dass Spannung aufkommen soll. Ich empfand die Geschichte als mäßig spannend, aber als sehr interessant. Es werden so einige Geschehnisse aufgedeckt, die das Leben der Künstlerin in einem anderen Blickwinkel erscheinen lassen. Insgesamt hat sich die Geschichte jedoch etwas arg in die Länge gezogen. Das Zusammenführen von allen herausgefundenen Details hat zum Ende hin für Spannung gesorgt und einen runden Abschluss erzeugt.
Spannend
Die verstorbene Künstlerin Vanessa Chapman hinterlässt überraschend ihr gesamtes Kunstvermächtnis einer Stiftung. Deren Kurator James Becker bezeichnet sich selbst als ihr größter Fan und entsprechend ungläubig und entsetzt ist er, als in einer Skulptur der Künstlerin ein vermutlich menschlicher Knochen entdeckt wird. Um das und auch der vermeintlich von Vanessas Nachlassverwalterin und Freundin Grace zurückgehaltenen Kunstwerke auf den Grund zu gehen, reist James Becker auf die Gezeiteninsel Eris.Eine reine Gezeiteninsel war mir neu, ich fand das sehr interessant, aber irgendwie auch schon fast beklemmend beschrieben, da man sich und die Außenwelt komplett von Ebbe und Flut abhängig macht. Die Bilder und die ganze Atmosphäre der Insel, der Umgebung, dem Wetter fand ich sehr gut beschrieben und heraufbeschworen.