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Zwei tote Frauen. Ein grausames Ritual. Wer kann den Alptraum stoppen?

Die Brandung – Leichenfischer

Ein neuer Fall für das außergewöhnliche Ermittler-Team Fria Svensson und Ohlsen Ohlsen

Im deutsch-dänischen Grenzgebiet werden die Leichen von zwei Frauen gefunden, begraben nach einem uralten Wikinger-Ritual. Die dänische Polizei und Kommissar Ohlsen aus Flensburg stehen vor einem Rätsel. Gibt es auch eine Verbindung zu den seit Kurzem vermissten jungen Frauen? 

Frias archäologische Expertise ist in diesem komplexen Fall gefragter denn je.

Längst arbeiten die Dänen mit der Archäologin zusammen, doch Ohlsen zögert noch, Frias Hilfe wieder in Anspruch zu nehmen – und begeht damit einen Fehler, der gefährliche Folgen hat ...

Spannung pur von der deutsch-dänischen Ostseeküste

»Krimigenuss par excellence – ein wahrer Crime-Time-Geniestreich.« Susann Fleischer, literaturmarkt.info über ›Moorengel‹ 

Bibliografische Daten

EUR 16,00 [DE] – EUR 16,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-26417-4
Erscheinungsdatum: 13.02.2025
1. Auflage
416 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Karen Kliewe

Karen Kliewe, Jahrgang 1970, hat als Fotografin, Illustratorin und Grafik-Designerin gearbeitet, bevor sie das Krimischreiben entdeckte. Sie lebt mit ihrer Familie im Westfälischen.

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99 von 99 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.54 von 5 Sternen


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2 - 10 von 99 Leserstimme

ech68 am 12.03.2025 11:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Packender Krimi aus dem deutsch-dänischen Grenzgebiet

In diesem Kriminalroman schickt die Autorin Karen Kliewe ihr deutsch-dänisches Ermittler-Duo, die Archäologin Fria Svensson und Kommissar Ohlsen Ohlsen von der Kriminalpolizei Flensburg, in ihren zweiten Fall und konnte mich dabei auf ganzer Linie überzeugen und begeistern. Für mich war es dabei die erste Begegnung mit den beiden Ermittlern und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir hier Vorkenntnisse aus dem ersten Band der Reihe fehlen würden. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.Im deutsch-dänischen Grenzgebiet werden die Leichen von zwei jungen Frauen gefunden, die nach einem Ritual der Wikinger bestattet wurden. Während die Kollegen aus Dänemark nicht lange zögern, Fria zu den Ermittlungen hinzuzuziehen, hadert Ohlsen zunächst noch damit, erneut mit ihr zusammenzuarbeiten. Weitere Vermisstenfälle junger Frauen setzten die Polizei aber unter großen Druck und lassen die Ermittlungen zum Rennen gegen die Zeit werden. Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und garniert sie mit jeder Menge Lokalkolorit aus dem hohen Norden. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Charakteren in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus den wechselnden Perspektiven der beiden Ermittler, immer wieder eingestreute Passagen aus der Sicht einiger Frauen, die auf unterschiedliche Art und Weise in den Fall verstrickt sind, sorgen für zusätzliche Spannung, ohne dabei bereits zu viel über die Identität des Täters zu verraten. Am Ende gibt es einen krachenden Showdown mit einer überzeugenden Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Neben der überzeugenden Kriminalgeschichte kommt aber auch das Privatleben der Ermittler nicht zu kurz, insbesondere Frias Familie und ihr Mitbewohner Marten spielen hier tragende Rollen. Diese Elemente fügen sich gut in das Hauptgeschehen ein und tragen ihren Beitrag zum überzeugenden Gesamtbild bei, ohne dabei den Krimiplot in Sachen Spannung auszubremsen.Wer auf spannende und atmosphärisch dichte Kriminalromane mit reichlich Lokalkolorit steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.

odile am 11.03.2025 09:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Geht an der Flensburger Förde ein Serienmörder um?

Bei einer archäologischen Grabung an der Flensburger Förde wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die dort vor maximal vier Jahren verscharrt wurde. Warum befinden sich Relikte, die an die Wikingerzeit erinnern, im Grab der unbekannten Toten? Der dänische Kommissar Troels Svensson ermittelt und zieht seine Schwester, die Archäologin Fria, als externe Beraterin zu dem Fall hinzu. Auf der deutschen Seite der Grenze wurde kurz zuvor ebenfalls ein weibliches Mordopfer gefunden. Die näheren Umstände der beiden Fälle ähneln sich. Geht ein Serienmörder im dänisch-deutschen Grenzgebiet um?Das passend düstere Cover mit den Buhnenresten, die ins Wasser führen, stimmt uns auf die schaurigen Verbrechen ein, von denen uns "Die Brandung - Leichenfischer" erzählt. Nach ihrem ersten Ostseekrimi "Die Brandung - Moorengel" lässt Karen Kliewe ihr dänisch-deutsches Dreamteam Fria Svensson & Ohlsen Ohlsen erneut ermitteln. Die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden. Allerdings erhöht die Kenntnis von Band eins den Lesespaß. Die Teams aus Dänemark und Deutschland arbeiten gut zusammen, aber die Ermittlungen erweisen sich als schwierig. Beide Opfer stammen aus anderen Bundesländern, Bayern und Niedersachsen, und haben anscheinend außer Geschlecht und Alter nichts gemeinsam. Keiner hat etwas gesehen, niemand kann sich die Vorgänge erklären. Dann wird ein weiteres, noch leeres Grab gefunden. Das setzt die Ermittler weiter unter Druck, da sie nicht wissen, ob bereits eine weitere junge Frau entführt wurde. Der ungewöhnliche Plot hat meine Neugier geweckt, außerdem hat mir der erste Band der Reihe gut gefallen. Auch bei diesem Fall fand ich schnell den Einstieg in die Geschichte. Karen Kliewe beschreibt die Polizeiarbeit ziemlich gründlich, was mir gut gefällt, aber zeitweise zumindest im Mittelteil die Spannung etwas abschwächt. Die Vielzahl der Erzähler, Julia, Nettie, Samantha, Ohlsson, Fria, und die damit verbundenen häufigen Perspektivenwechsel, erhöhen wiederum die Spannung. Denselben Zweck erfüllen das hohe Erzähltempo und die teilweise etwas abrupten Übergänge. Darauf muss sich der Leser einlassen, um nicht in seinem Flow unterbrochen zu werden. Die Charaktere finde ich insgesamt glaubwürdig beschrieben, in den Nebenrollen hätte etwas mehr Tiefe gutgetan.Mein FazitIch habe mich gefreut den sympathischen Svensson-Clan wiederzutreffen, Hund Bølle, Frias Mitbewohner Marten und den wortkargen Kommissar Ohlsson. Der Kriminalfall war spannend, erfreulich unblutig, und unterhaltsam. Mir gefällt es, die Polizei bei ihrer Arbeit zu beobachten und zu kombinieren. Dieses Mal habe ich den Täter nicht herausgefunden, allenfalls eine Ahnung kann ich vorweisen. Kleinere Schwächen, wie Längen im Mittelteil und der logische, aber doch etwas knappe Schluss lassen mich diesen Krimi etwas schwächer bewerten als seinen Vorgänger. Außerdem kamen die Landschaft und das nordische Feeling für meinen Geschmack dieses Mal zu kurz. Ich bin gespannt, wie die Autorin das im angekündigten dritten Band handhaben wird.Ich vergebe gute vier Sterne und eine Leseempfehlung für alle Freunde weniger blutiger Krimis.

taya1604 am 10.03.2025 12:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Toller Krimi, Tolle Charaktere

Die Historikerin Fria Svensson findet bei Arbeiten an einer Grabungsstelle auf einer Baustelle, eine Leiche. Die zuständigen Polizeibeamten in Dänemark sind Familienmitglieder von Fria und so bekommt sie immer wieder einige Informationen und wird auch als Beraterin hinzu gezogen, denn in diesem Grab werden Dinge gefunden, die untersucht werden müssen. Ob es mit ehemaligen Wikingerritualen zu tun hat oder ob es einen anderen Grund für diese Beigaben gegeben hat, zum Beispiel. Doch es ist nicht die einzige Leiche, denn schon einige Zeit vorher wird in Deutschland auch eine Leiche gefunden, die ähnliche Merkmale aufweist am Fundort. Gehören diese Fälle zusammen? Ein alter bekannter - Kommissar Ohlsen - ist in diesen Fall involviert und so arbeiten sie wieder gemeinsam an einem Fall. Fria Svensson ist nicht wie ihre Familie bei der Polizei. Auch wenn sie dies angefangen hatte, hat sie sich dann doch für die Laufbahn der Historikerin entschieden. Und trotzdem liegt ihr das ganze im Blut, so dass sie als Beraterin zu Rate gezogen wird und auch gerne mal "aushilft". Der Charakter von Fria hat mir wirklich sehr gut gefallen und auch Ohlsen hat mir zugesagt. Ich mag diese nordische kalte Art. Auch der Fall selber war wirklich interessant zu verfolgen. Wenn ich am Anfang auch ein wenig durcheinander gekommen bin, weil es 4 oder 5 verschiedene Perspektiven waren, hat sich das doch dann im laufe des lesens wirklich gelegt und so bin ich wirklich sehr gut in die Story rein gekommen. Die unterschiedlichen Sichtweisen waren auch sehr interessant und haben dem ganzen noch mal was besonderes gegeben. Es lohnt sich auf jeden Fall diesen Krimi zu lesen und auch wenn es schon der 2. Band ist, hatte ich keine Probleme in diesen rein zu kommen. Von mir bekommt "Leichenfischer" verdiente 4 Schmetterlinge.

bücherwurm78 am 01.03.2025 10:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannend bis zum Schluss

Es werden zwei tote junge Frauen gefunden, die nach einem gleichen Wikinger-Ritual begraben wurden, einmal auf deutscher und dann auf dänischer Seite. Kommissar Ohlsen und seine dänische Kollegen ermitteln zusammen mit der Archäologin Fria Svensson. Können Sie einen weiteren Mord verhindern?Dieser Ostsee-Krimi ist der zweite Fall um das Ermittler-Duo Ohlsen und Svensson. Das erste Buch habe ich nicht gelesen, dieses ist auch meiner Meinung nach kein Muss damit man den 2. Band verstehen kann. Mir hat dieser Krimi richtig gut gefallen. Es war von Anfang an spannend, es wurde nie langweilig und bis zum Schluss blieb es offen, wer der Täter ist und ob ein weiterer Mord verhindert werden kann. Am Anfang war es ein bisschen verwirrend, dass es relativ viele Personen gibt, aber es wurde dann klarer wie sie zusammenhängen. Die beiden Hauptpersonen, Ohlsen und Fria kamen bei mir als Leser sympathisch an, trotz ihrer kleinen Macken. Die Schreibweise ist flüssig, so dass man auch gut beim Lesen vorankommt. Ich freue mich jetzt schon auf den 3. Fall, da bin ich auch gespannt wie es mit Frias Mitbewohner Marten und seinem Freund weitergeht.Auch das Cover des Buches finde ich sehr schön und spricht mich an.Fazit: Ein spannender und empfehlenswerter Krimi.

schoka03 am 23.02.2025 12:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Fesselnde Funde an der deutsch-dänischen Grenze

Im deutsch-dänischen Grenzgebiet werden innerhalb kurzer Zeit zwei Frauenleichen gefunden. Eine Leiche in Dänemark, die andere in der Flensburger Förde. Die dänischen Polizisten holen ihre Schwester, die Archäologin Fria Svensson, ins Boot, da der Fundort auf ein uraltes Wikinger-Ritual hinweist. Kurze Zeit später ermitteln sie zusammen mit dem deutschen Komissar Ohlsen Ohlsen, da sowohl die Leichen, als auch die Fundorte Ähnlichkeiten aufweisen. Gleichzeitig werden weitere junge Frauen vermisst – gibt es einen Zusammenhang und sind Svea und Ohlsen schnell genug und können einen weiteren Mord verhindern?Die Autorin war mir bisher völlig unbekannt. Nachdem ich eine Leseprobe gelesen habe, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht... Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich war sehr schnell drin in der Geschichte und davon gefesselt. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und ich hatte wirklich bis kurz vor Schluss keine Idee, wie alles zusammenhängt und wer der Täter ist. Immer wieder wird der Leser auf eine falsche Fährte gelockt.Die Hauptprotagonisten sind sehr unterschiedlich und sehr bildhaft beschrieben. Wir erfahren etwas aus ihren Privatleben, welche total unterschiedlich sind. Dennoch spürt man deutlich die Verbindung der beiden Personen untereinander. Da steckt auf jeden Fall noch viel Potenzial drin. Dazu kommt die karge Landschaft Schleswig-Holsteins und die eher zurückhaltende Art der dort lebenden Bewohner. Mir gefällt das.Das Buch hat mir sehr gefallen und ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil der Reihe. Da steckt auf jeden Fall noch viel Potenzial drin.

kafitja am 22.02.2025 16:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannender Krimi mit historischen Rätseln

Das Cover von „Die Brandung – Leichenfischer“ ist schlicht und doch ansprechend gestaltet. Die kalten Farben und das maritime Thema passen hervorragend zu einem Krimi, der an der Ostsee spielt und historische Elemente einbindet. Die Geschichte selbst ist spannend und führt die Ermittler durch ein mysteriöses Verbrechen, das mit alten Wikinger-Ritualen verknüpft ist. Die Kombination aus Gegenwart und Vergangenheit sorgt für interessante Wendungen, ohne zu sehr ins Historische abzudriften.Der Schreibstil von Karen Kliewe ist sehr angenehm und flüssig, was das Lesen leicht und fesselnd macht. Die Handlung bleibt spannend, ohne dabei zu überladen zu wirken. Besonders gefallen hat mir das Ermittlerteam aus Fria Svensson und Kommissar Ohlsen – sie ergänzen sich perfekt und sind in ihren Handlungen authentisch und nachvollziehbar. Ihre Dynamik sorgt für zusätzliche Tiefe und Sympathie.Das Buch ist besonders interessant für Krimi-Fans, die historische Elemente schätzen. Kliewe hat es geschafft, die Atmosphäre der Ostsee gut einzufangen und mit mysteriösen, fast schon legendären Elementen zu kombinieren. Die Figuren sind gut entwickelt und machen das Buch lebendig. Für mich als Leser, der sowohl Krimis als auch historische Hintergründe liebt, war es eine gelungene Mischung.Insgesamt kann ich „Die Brandung – Leichenfischer“ sehr empfehlen. Es bietet eine spannende und gut erzählte Geschichte, die sowohl Krimifans als auch Leser, die eine Prise Historie mögen, fesseln wird. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte unbedingt einen Blick darauf werfen.

dimity74 am 20.02.2025 17:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Deutsch-Dänisches Ermittlerteam

Bei archäologischen Grabungen im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Dänemark stößt Fria Svensson auf das Grab einer Frau, die eindeutig nicht schon seit der Wikingerzeit dort begraben liegt. Der Fall weißt Parallelen auf zu einem anderen Fund den Kommissar Ohlson in Flensburg bearbeitet. Fria gibt ihrem Bekannten einige Hinweise, die vielleicht auf die Spur des Mörders führen könnten.Leichenfischer ist der zweite Fall der Reihe "Brandung" rund um das ungleiche Ermittlerteam Svensson auf dänischer und Ohlson auf deutscher Seite. Während der eher kauzige Ohlson von berufswegen auf Verbrecherjagd geht, hat die impulsive Fria ihre Ausbildung bei der Polizei abgebrochen und arbeitet als Archäologin, natürlich nicht, ohne sich weiter in beratender Tätigkeit anzubieten. Das Buch nimmt natürlich ab und zu Bezug auf den Vorgänger, ist aber super eigenständig zu lesen, da der Fall in sich abgeschlossen ist, ich habe hier keine Hintergrundinfos vermisst. Die Autorin schafft interessante Figuren, die zugegebenermaßen manchmal schon ein bisschen klischeehaft daherkommen, allen voran Ohlson mit seiner typisch norddeutschen Zurückhaltung, wir würden ihn hier bei uns als Stoffel bezeichnen. Im Gegensatz dazu Fria, die, obwohl keine Beamtin, immer schön auf eigene Faust ermittelt und mit ihren Alleingängen für Unruhe sorgt, aber eben auch für die wichtigen Hinweise.Der Krimi wird eher ruhig, aber dennoch spannend erzählt. Gerade im Mittelteil kommt das Geschehen etwas ins Stocken, man spürt gut den Frust der Ermittler, hier hilft es natürlich sehr, dass die Geschichte auf zweiter Ebene viel aus dem Privatleben der Hauptfiguren erzählt. So erlebt man hautnah das turbulente Liebesleben von Frias Mitbewohner Marten, das dann auch eine Art Cliffhanger liefert, der hoffentlich im dritten Fall aufgelöst wird. Ebenso erlebt man als Leser das Geschehen aus der Sicht der Frauen, die der Mörder in seiner Gewalt hat. Die Geschichte springt immer wieder zwischen den verschiedenen Handlungsebenen hin und her. Bei den Szenen in Gefangenschaft, ist man anfangs etwas unsicher, was den zeitlichen Ablauf angeht, kommt dann aber später dahinter. Die Autorin kommt hier ganz ohne die Beschreibung körperlicher Gewalt aus, die Psychospielchen ihres Täters sind aber ziemlich perfide und dienen in erster Linie dazu Macht über seine Opfer auszuüben und diese seelisch zu brechen. Es werden Themen wie Stalking, behandelt, psychischer, aber auch physischer Missbrauch, hier speziell im Bezug auf eine junge Frau mit kognitiver Beeinträchtigung. Es kommen einige Formen von Gewalt gegen Frauen in einem Fall zusammen.Lange weiß man nicht wirklich, wie sich die Geschichte entwickelt, es gibt mehrere mögliche Szenarien, mit denen die Autorin den Leser in die Irre führt. Letztlich hat mich der Täter überrascht, die Zusammenhänge kann man durchaus als konstruiert bezeichnen und sie sind schon stark vom Zufall abhängig, aber vieles ist nunmal zufällig im Leben.

andue am 20.02.2025 15:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein spannender Ostsee Krimi

Der Kriminalroman Die Brandung – Leichenfischer entführt die Leser in die raue, atmosphärische Landschaft des deutsch-dänischen Grenzgebiets. Die Archäologin Fria Svensson entdeckt bei einer Ausgrabung eine Leiche, deren Bestattungsart an alte Wikinger-Rituale erinnert. Sofort wird ihr bewusst, dass es sich hierbei um einen brisanten Fall handelt, und sie informiert ihren Bruder, einen leitenden Hauptkommissar. Schnell wird klar, dass es sich nicht um einen isolierten Fall handelt, denn auf deutscher Seite gibt es eine weitere Leiche sowie zwei vermisste Frauen. Die Ermittlungen führen zu einer Zusammenarbeit zwischen der dänischen und deutschen Polizei, wobei auch der deutsche Kommissar Ohlsen eine Hauptprotagonisten-Rolle spielt.Die Handlung ist geschickt verwoben und baut kontinuierlich Spannung auf. Anfangs war die Vielzahl der Charaktere und Handlungsstränge etwas verwirrend für mich, doch nach und nach passt alles zusammen. Besonders die Kombination aus archäologischen Elementen und klassischer Kriminalarbeit macht den Roman interessant. Die Charaktere wirken authentisch, ihre Stärken und Schwächen verleihen ihnen Tiefe.Der Schreibstil ist angenehm flüssig und trotz einiger komplexer Zusammenhänge bleibt die Geschichte stets nachvollziehbar. Karen Kliewe schafft es, mit einigen Wendungen und geschickt platzierten Hinweisen die Spannung des Krimis bis zum Schluss zu halten. Wer Krimis mag, wird mit diesem zweiten Teil aus der Ostsee-Krimi-Reihe von Karen Kliewe definitiv nicht enttäuscht!

raschke64 am 20.02.2025 09:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Konnte überzeugen

In der Nähe von Flensburg werden sowohl auf deutschem wie auf dänischem Gebiet jeweils eine tote Frau gefunden. Sie liegen in einer Art Wikinger-Grab zusammen mit billigen Grabbeigaben. Auf beiden Seiten ermitteln die jeweiligen Polizeibehörden und Fria Svensson, die als Archäologen in einem Museum arbeitet, unterstützt beide Seiten. Doch die Suche nach dem Täter gestaltet sich als sehr schwierigDas Buch ist der zweite Teil der Reihe. Ich kenne den ersten Teil (noch) nicht, werde ihn auf jeden Fall aber noch lesen. Allerdings ist der zweite Teil problemlos ohne Vorkenntnisse zu verstehen. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, der Stil ist direkt und ohne große Schnörkel. Die handelnden Personen sind interessant, aber es geht in erster Linie um den Fall, was mir gut gefällt. Die Ermittlungen sind nachvollziehbar und für mich realistisch. Es ist eine sehr große Spannung vorhanden, weil man überhaupt keine Anhaltspunkte hat, wer der Täter sein könnte. Die Hinweise führen fast immer in die Irre und so bleibt man dann einfach an der Geschichte dran. Die Fortsetzung ist angekündigt und darauf freue ich mich. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung

tigerbea am 19.02.2025 20:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Hochspannung

Am deutsch-dänischen Grenzgebiet an der Flensburger Förde werden zwei tote Frauen, die seit Tagen vermißt wurden, nach Wikingerart bestattet aufgefunden. Die dänische Polizei und der deutsche Kommissar Ohlsen kommen nicht weiter. Mit Hilfe von Archäologin Fria Svensson versuchen sie dem Geheimnis um den Wikinger-Kult auf die Spur zu kommen. Die Zeit drängt, denn es werden weitere junge Frauen vermißt..."Leichenfischer" ist der zweite Teil der Serie "Die Brandung" von Karen Kliewe. Dieser Fall hat mich sehr begeistert und ist an Spannung kaum zu überbieten. Von Beginn an ist man mitten im Geschehen und kann sich perfekt in die Charaktere versetzen. Dies wird vor allem auch dadurch erzeugt, daß die Handlung aus verschiedenen Handlungssträngen besteht. So ermittelt man mit den Kommissaren, ist im nächsten Moment bei den entführten Frauen in ihrem Verlies, erlebt ihren Kampf und ihre Verzweiflung hautnah mit. Es gibt noch weitere Handlungsstränge, die zunächst keinen Bezug zum Fall zu haben scheinen, jedoch zum Schluß alle ineinander laufen und Sinn ergeben. Durch diese Wechsel wird die Spannung immens hoch gehalten und man kommt von dem Buch nicht mehr los. Karen Kliewe vermittelt hier Wissen über den Wikingerkult und man taucht ein in diese lange vergangene Zeit. Hier merkt man ihre gute Recherchearbeit. Mir gefällt hier besonders die Regionalität. Landschaft und Bewohner werden hier authentisch und bildhaft beschrieben. So fließt immer wieder mal ein Begriff aus der dänischen Sprache mit in die Dialoge, die aber immer gut zu verstehen sind oder der Begriff für Ohlsen erklärt wird. Ich habe mich in diesem Krimi sehr wohl gefühlt und habe gern die vielen Spuren verfolgt. Karen Kliewe hat es dann zum Schluß geschafft, mich zu überraschen!Dieses Buch (sogar die ganze Serie) bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung und ich fiebere jetzt schon Band 3 entgegen!

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Borromäusverein Bonn
Breite Empfehlung als Lesefutter-Nachschub für Krimi-Fans.

18.08.2026

Borromäusverein Bonn
Breite Empfehlung als Lesefutter-Nachschub für Krimi-Fans

Thomas Oberholthaus, 18.08.2026

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Dieses Buch (sogar die ganze Serie) bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung und ich fiebere jet...zt schon Band 3 entgegen! mehr weniger

@aebbies.buechertruhe, 19.02.2025