Hans-Joachim Maaz zeigt, dass Gier nach Geld oder nach anderen Lebensvorteilen Ausdruck einer narzisstischen Störung ist. Der narzisstische Mensch ist ein um Anerkennung ringender, stark verunsicherter Mensch. Er tut alles, um die Bestätigung, die er zum Leben braucht, zu erhalten – durch Konsum, Besitz, Animation und Aktion. Besonders ausgeprägt ist diese Störung bei den Trägern gesellschaftlicher Macht: bei Politikern, Managern und Stars. »Politik ist narzissmuspflichtig«, so Maaz. Der Autor plädiert dafür, dass wir uns von der Wachstumsideologie ebenso wie von der Leistungsgesellschaft verabschieden, und stellt seine Vision einer demokratischen Revolution vor.
11. Auflage
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Hans-Joachim Maaz, seit 40 Jahren praktizierender Psychiater und Psychoanalytiker, war lange Zeit Chefarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik des Diakoniekrankenhauses Halle