Die Plantage – Teil 3

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Das dritte eSequel des Bestsellers
Die Plantage – Teil 3

Das große Südstaatenepos als eSequel in 5 Teilen.

South Carolina 1783, kurz nach dem Unabhängigkeitskrieg. Die junge Witwe Antonia Lorimer lebt alleine auf ihrer vom Krieg beschädigten Plantage Legacy. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Plantage wieder instand zu setzen und einen schwer verwundeten britischen Colonel gesund zu pflegen: William Marshall. Dass in den Kriegswirren ausgerechnet er ihren Mann Henry erschossen hat, weiß die junge Frau nicht und verliebt sich in den Colonel …   

Bibliografische Daten
EUR 1,99 [DE]
ISBN: 978-3-423-42588-9
Erscheinungsdatum: 01.02.2015
1. Auflage
191 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Catherine Tarley

Catherine Tarley geboren 1957, arbeitete nach ihrem Studium als Dramaturgin für einen US-amerikanischen Filmproduzenten. Im Jahr 2001 kam sie als Produktmanagerin zu einem süddeutschen Buchverlag. Sie lebt mit ihrer Familie in München.

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31 von 31 Leserstimmen


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annis-bücherstapel am 28.06.2020 17:06 Uhr
Sehr interessanter historischer Roman, aber auch sehr grausam… (keine romantische Liebesgeschichte)

Der historische Roman „Die Plantage“ von Catherine Marley ist am 25. Dezember 2014 im dtv Verlag erschienen und spielt meist in Charles Town bzw. in der Umgebung von Charles Town, South Carolina.Antonia Lorimer ist seit Kurzem Witwe und muss sich nun allein um ihre Plantage „Legency“ kümmern, die durch den Krieg einigen Schaden genommen hat. Aber sie hat den festen Willen, wieder alles aufzubauen. Dann taucht plötzlich ein schwer verletzter britischer Colonel auf, den Antonia wieder gesund pflegt und der ihr zum Dank hilft, alles wieder in Schwung zu bringen. Sie verliebt sich in ihn, nicht ahnend, dass er ein Geheimnis hat, das ihr jetziges Schicksal begründet hat. Vor Antonia liegt eine anstrengende Zeit, die geprägt ist von vielen Widrigkeiten, Rückschlägen und Angst und ihrem inneren Konflikt, ob sie sich auf den Colonel William Marshall, also den Feind einlassen soll und ihm vertrauen kann.Drei Abende habe ich für dieses Buch gebraucht, das mich insgesamt schockiert, aufgewühlt und am Ende aber auch ein bisschen enttäuscht zurücklässt.Das Cover hat mir sehr gut gefallen und ich finde es passt auch prima zur Geschichte und zum Genre.Der Klappentext hatte mich sofort. Er führt die Hauptfiguren und den Hauptkonflikt ein und vermittelt eine erste Leseatmosphäre. Am Ende musste ich aber leider feststellen, dass er bei mir falsche Erwartungen geweckt hatte.Antonia Lorimer ist eine junge Frau, die frisch verwitwet ist. Doch sie lässt sich nicht entmutigen und auch von der Männerwelt nicht unterkriegen. Zwar weiß sie um den Stand der Frau, sucht aber auch Lösungen, wie sie mit dieser Situation in ihrem Sinne umgehen kann. Das hat mir sehr gut gefallen und es dürfte zur vorherrschenden Zeit auch eine Ausnahme gewesen sein. Nur auf William Marshall reagiert Antonia etwas befremdlich. Durch ihn gerät sie schnell in das tradierte Frauenmuster und lässt sich dort auch parken. Das fand ich ein wenig schade, denn ansonsten ist Antonia wirklich eine sehr starke, mutige Frau. Sie nimmt alle Hürden, die sich ihr in den Weg stellen und sie ist sehr aktiv. Antonia macht auch eine Entwicklung durch, die für meine Geschmack hätte ruhig noch etwas deutlicher sein können, nur warum sie den Psychopathen nicht verraten hat, das konnte ich echt nicht nachvollziehen, auch wenn es erklärt wurde. Antonia ist eine sehr sympathische Hauptfigur und ich fand sie sehr authentisch.Mit William Marshall habe ich mich etwas schwerer getan. Man lernt ihn als Bösewicht kennen, der nochmal Glück hatte. Während Antonia ihn wieder gesund pflegt, wurde er mir immer sympathischer, doch dann geschehen Dinge, die mir überhaupt nicht zugesagt haben, vor allem, wie er mit Frauen umgeht und wie er sie sich nimmt. Das hat schon etwas Frauenverachtendes und das konnte ich ihm auch nicht verzeihen. Dafür ist er aber meines Erachtens auch sehr authentisch, betrachtet man die vorherrschende Zeit und die Konventionen. William macht auch eine Entwicklung durch, nur war die nicht immer nachvollziehbar für mich. In London wird ihm etwas klar. Deshalb geht er zurück nach Charles Town. Doch dann kommt plötzlich wieder alles ganz anders. Ich mochte William nicht so und konnte ihn als Figur auch nicht richtig fassen.Alle anderen Figuren fand ich insgesamt gelungen, d.h. alle hatten ein eigenes Ziel eine eigene Motivation und haben die Haupthandlung prima ergänzt. Es gibt aber eben sehr viele spezielle Charaktere. Insbesondere die Geschichte um Oliver Roscoe und Algernoon Reed hat mir zu viel Platz eingenommen und war mir persönlich auch zu grausam und zu brutal. Da bewegt man sich meines Erachtens stellenweise im Psychothriller-Bereich. Es wird bestialisch gefoltert, gemordet und missbraucht. Und ich war eigentlich davon ausgegangen, dass es eine schöne Liebesgeschichte ist. Und nein, das ist sie definitiv nicht!Die Handlung hat mir insgesamt trotzdem gut gefallen. Es wurde eine ansteigende Spannungskurve mit vielen kleinen und großen Konflikten und überraschenden Wendungen entwickelt. Ich musste immer weiterlesen, weil ich eben wissen wollte, wie es ausgeht. Die verschiedenen Themen wurden gut bearbeitet, nur bei einem Thema war ich völlig raus. Dass alle den Psychopathen schützen, obwohl sie wissen, wie bestialisch er vorgeht, das hat sich mir bis jetzt nicht erklärt. Und es tut mir jetzt schon leid, wie ich es gleich formuliere, aber was war das denn bitte für ein Ende? Ich war total enttäuscht und das hat mich echt unzufrieden gestimmt. Es war dann doch so, als hätte keine Figur mit der Zeit dazugelernt. Schade!Aber wie liest sich das Buch nun?Es sind insgesamt 50 längere Kapitel, unterteilt in 10 Leseabschnitte, in denen man vor allem die Schicksale/Geschichten der einzelnen Figuren nachvollziehen kann. Geschrieben ist das Buch in der 3. Person Singular im Präteritum in der personalen Erzählform. Das hat mir gut gefallen, weil so die Figuren in ihrem Denken und Handeln gut nachvollziehen konnte.Den Schreibstil fand ich wunderbar. Alles liest sich sehr flüssig. Der Ausdruck passt sehr gut zur Geschichte und zum Genre. Die Dialoge sind individuell und sehr authentisch. Die Beschreibungen der Settings und die atmosphärischen Beschreibungen fand ich sehr gelungen und ich hatte zu jeder Zeit ein Bild vor meinem inneren Auge. Und es war auch sehr detailliert beschrieben, eben auch die Brutalität und die Grausamkeiten. Das war mir persönlich zu viel. Dafür fand ich die emotionale Ebene wieder super gelungen und auch nachvollziehbar dargestellt. Wirklich toll!Mein Fazit nach 880 Seiten:„Die Plantage“ zeigt sehr ehrlich, wie das Leben am Ende des 18. Jahrhunderts im Süden der USA tatsächlich und wie brutal und grausam der Umgang miteinander zum Teil war, vor allem den Sklaven und Feinden gegenüber.Wer einen historischen Roman sucht, der am Ende des 18. Jahrhunderts in South Carolina spielt und die Themen „Sklaverei“, „Krieg“, „Misshandlung und Missbrauch“ und „Vertrauen“ verarbeitet und der sehr detailliert verschiedene Grausamkeiten beschreibt, der dürfte mit diesem Roman gut beraten sein. Es ist keine romantische Liebesgeschichte!Von mir erhält dieses Buch eine Kaufempfehlung (4/5 Sternen), weil ich Antonia sehr stark und mutig fand, weil die Geschichte durchweg spannend war und der Schreibstil großartig ist. Ein halbes Sternchen ziehe ich ab, weil meine Erwartung nach dem Klappentext eine andere war. Ich ging von einer schönen Liebesgeschichte aus und bekam einen halben Psychothriller. Ein weiteres halbes Sternchen ziehe ich ab für die Geschichte um Algernoon Reed und Oliver Roscoe. Die hat mir einfach zu viel Platz eingenommen und war mir persönlich einfach zu krass (eben bei diesem Klappentext).Trotzdem ist es ein sehr gelungener Roman, den ich weiterempfehlen kann.Vielen Dank an Catherine Tarley und den dtv-Verlag für diese Geschichte.

_lauraa_1996 am 13.03.2020 11:03 Uhr
seeeeeeeehr lang aber schön !

Antonia Lorimer hat ihren Mann im Unabhängigkeitskrieg verloren und versucht nun, ihre heruntergewirtschaftete Plantage zu retten. Doch im 18 Jahrhundert ist das für eine alleinstehende Frau nicht einfach, denn sie wird von den Männern nicht akzeptiert. Sie bekommt Hilfe von einem schwer verwundeten, britischen Soldaten, den sie im Stall findet und gesund pflegt, obwohl er eigentlich ein Feind ist. Und nicht nur irgendein Feind, sondern sogar der, der ihren Mann erschossen hat... Die Handlung des Buches war für mich absolut interessant und teilweise auch sehr spannend. Ich habe die Begebenheiten und Verstrickungen darin gebannt verfolgt und konnte und wollte an manchen Stellen dann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Sobald ich dieses Buch aufgeklappt und angefangen habe zu lesen, bin ich eingetaucht in diese längst vergangene Zeit, habe mit Antonia und William mitgefiebert, mitgelitten, mich mitgefreut, etc. - großartig, wenn das ein Buch schafft. Eine grossartiges Buch aus dem Blickwinkel der historischen Begebenheiten. Leider aber viel zu üppig mit Nebenhandlungen und Zwischengeschichtchen aufgeblasen, welche zum Haupthandlungsstrang oftmals überhaupt keine Beziehung hatten.Der dicke Wälzer hat mir viele, schöne Lesestunden beschert.

oceanlover am 27.06.2015 17:06 Uhr
Die Plantage

Worum geht´s? South Carolina, 1781. Die junge Witwe Antonia Lorimer lebt allein auf ihrer vom Krieg zerstörten Plantage Legacy. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Anwesen wieder aufzubauen und einen verwundeten britischen Soldaten gesund zu pflegen: William Marshall. Dass ausgerechnet er in den Kriegswirren ihren Mann Henry erschossen hat, weiß sie nicht. Und so lässt sie sich immer mehr in den Bann dieses außergewöhnlichen Mannes ziehen. Ein Epos aus dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Die Menschen sind verwundet an Körper und Seele, das Leben ist geprägt von Verlust und roher Gewalt, aber auch von einer unerschöpflichen Aufbruchsstimmung und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Wie finde ich´s? Dieser wirkliche umfangreiche Roman überzeugt durch geschichtliche Hintergrundinfos und einen angenehmen Schreibstil, wenngleich manchmal zu genau beschrieben wurde. Schade fand ich, dass das Thema Sklaverei im Gegensatz etwas zu kurz kam und nicht viel darauf eingegangen wurde und dass die Liebesgeschichte so früh begann und dann soo viele Probleme hatte. Schön fand ich aber die unterschiedlichen Perspektiven, wodurch man alle Charaktere etwas kennenlernen durfte und konnte. Ich vergebe 4/5 Sternchen!

sunnycokes am 24.04.2013 12:04 Uhr
Die Plantage

Die Witwe Antonia Lorimer kehrt auf ihre Plantage zurück, die in den Unruhen des Unabhängigkeitskrieges zerstört wurde. Während sie zwischen den Trümmern ihres Anwesens steht, bringt ein großes Pferd einen verwundeten Soldaten. Ein Engländer und damit der Feind. Doch Antonia pflegt ihn mit Hilfe einer Indianerin und ihres schwarzen Halbbruders wieder gesund. Statt zu ahnen, dass ihr Patient ihr Anwesen auf dem Gewissen hat, verliebt sie sich in ihn. Und er bedankt sich bei ihr in dem er hilft die Plantage mit konsequenter Hand wieder auf Vordermann zu bringen. Doch seine Loyalität zu England bleibt bestehen und er will wieder zurück in das Königreich.Sehr schön und flüssig zu lesende Geschichte zur Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Ich habe einiges neues zu der Zeit erfahren, da mir das Thema bisher nicht so viel untergekommen ist.Antonia finde ich sehr symphatisch. Bei vielen anderen Personen kann man das eher weniger sagen. Manche Wendungen der Geschichte kann man allerdings schon recht früh erahnen. Dennoch eine sehr gut konstruierte Geschichte. Nur das Ende hat mir nicht gefallen. Das war mir dann etwas zu schnell abgeschlossen, als ob die Autorin dann auf den letzten Zeilen die Geduld verloren hätte.

sissidack am 15.02.2013 23:02 Uhr
wundervoller Südstaatenroman

„Die Plantage“ war ein Buch, bei dem ich jeden Abend einen kleinen Kampf mit mir selber ausfechten musste. Leg ich es jetzt weg oder lese ich noch ein paar Seiten, obwohl es schon furchtbar spät ist und der Wecker wieder früh klingelt? Jeden Abend dieselbe Frage – aufhören oder weiterlesen.Es gibt nicht viele Bücher von denen ich behaupten kann, dass sie mich so gefesselt haben wie „Die Plantage“, und das, obwohl es kein Fantasy-Roman sondern eine eindrucksvolle Beschreibung der Jahre nach der Unterzeichnung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung ist.Wie stellt man sich als Frau einer Welt, die von Männern dominiert wird, wenn der eigene Mann gerade verstorben und das Land vom Krieg verwüstet ist?Wie lebt man sein Leben weiter, in einem Land, in dem „der Feind“ noch allgegenwärtig ist?Antonia Lorimer macht es sich nicht leicht. Sie kehrt nach dem Krieg zurück auf „ihre“ Plantage, allein, ohne Hilfe eines „starken Mannes“ an ihrer Seite – sie ist willensstark und will wiederaufbauen, was der Krieg zwischen Briten und Amerikanern zerstört hat.Kaum zu Hause angekommen findet Antonia einen Verletzten, ja fast schon Toten, in ihrem Pferdestall. Was tun? Offenbar ist der Fremde ein britischer Offizier - der Feind der Unabhänigkeit, des ganzen amerikanischen Volkes im eigenen Haus.Antonia zeigt wahre Größe – sie nimmt den Mann – der sich "Mr. Marshall" nennt, bei sich auf, pflegt ihn gesund. Der Fremde – tatsächlich britischer Offizier und zwar einer von der ganz üblen Sorte, im Krieg durch seine Grausamkeit und Unerbittlichkeit berühmt geworden, bleibt nach seiner Genesung und hilft Antonia, die Plantage wieder auf Vordermann zu bringen. Mit strenger Hand bringt er die Dinge zu laufen und nimmt Antonia aus der Hand, was doch ihr gehört. Und Antonia lässt es geschehen - aus Liebe und aus Ehrfurcht vor dem Mann, der so viel durchgemacht hat und dennoch so viel Energie hat, um weiterzumachen, weiterzuleben, weiterzuarbeiten. Wie das Leben so spielt, beide Verlieben sich und wie es nicht anders sein kann, verlässt Mr. Marshall Amerika um in seine Heimat England zurückzukehren.Antonia bleibt zurück, allein und schwanger. Sie steht erneut vor den Scherben ihres Lebens und muss nun, zwar nicht ganz allein, aber doch ohen Mr. Marshall, zurechtkommen. Wie schnell gewöhnt man sich doch daran, dass einem Entscheidungen abgenommen werden? Nach diesem grandiosen Einstieg in die Erzählung folgen ausführliche Beschreibungen der einzelnen Charaktere die einen Einblick in deren Vergangenheit erlauben und dem Leser die Möglichkeit geben, sich in die jeweils agierenden Personen hineinzuversetzen und ihre Handlungsweisen und Motivationen zu verstehen.Abgründe tun sich auf, die dunklen Seiten der Menschen treten ans Licht.Schlussendlich kehrt Mr. Marshall zurück auf „Die Plantage“, doch ein Zusammenleben mit Antonia lässt seine Vergangenheit nicht zu. Zu viel ist geschehen, im Krieg, in Amerika, in England, auf den Passagen per Schiff. Mr. Marshall hat seine Vergangenheit eingeholt und die Zukunft, Antonia und ihr Kind, haben keine Platz im Leben des ehemaligen Offiziers.So endet „Die Plantage“. Ohne Happy End, doch meiner Meinung nach mit sehr viel Potential für eine Weiterführung der Geschichte. Die Autorin versteht es wirklich, den Leser mit ihrer Schreibweise zu fesseln. Trotz der wirklich ausführlichen Schilderungen der einzelnen Hauptcharaktere wird das Lesen niemals langweilig, im Gegenteil, die Lektüre fesselt. Ich habe bisher wirklich selten so eine gute Erzählung gelesen, die trotz ihrer rund 800 Seiten von der ersten bis zur letzten die Spannung derart hoch gehalten hat.Wer den Wälzer von 800 Seiten nicht scheut, dem kann ich pures Lesevergnügen versprechen!

ladyfromthemoon am 02.02.2013 15:02 Uhr
Die Plantage

Vom Grundsatz her ähnelt "Die Plantage" durchaus dem Klassiker "Vom Winde verweht". Eine junge Frau muss um ihr Glück kämpfen und Widersachern die Stirn bieten. In all dem Gewirr findet sie in ihrem Pferdestall einen verletzten Soldaten den sie gesund pflegen will. Was Antonia Lorimer, die Plantagenbesitzerin jedoch nicht weiß: Genau dieser Soldat hat ihren Mann Henry erschossen. Das Buch an sich ist spannend, gut aufgebaut jedoch leider nicht ganz so detailreich wie gewünscht. Alles in allem jedoch sehr lesenswert. Ein Muss für jeden Fan historischer Romane.

welpemax am 23.01.2013 16:01 Uhr
Cathrine Tarleys "Die Plantage"

Vorabinformation zur späten Rezension: Nachdem ich nach dem ersten Schicksalsschlag Ende November (mein Opa verstarb) zu verarbeiten hatte, traf mich Silvester fast ein zweites Desaster. Schon nach dem ersten Vorfall habe ich das Team angeschrieben, das ich diese Rezension erst sehr viel später als normal werde liefern können und sie schrieben mir zurück das dies gar kein Problem sei. Das kurze Zeit später noch ein Desaster passierte, exakt auf Silvester, habe ich nicht mehr erwähnt, aber da wäre mein Vater auch fast verstorben, aber mittlerweile geht es ihm zumindest etwas besser. Möchte mich deswegen vorab beim Team bedanken, das diese so schnell reagiert haben und mir geschrieben haben das ich mir Zeit lassen kann. Dafür ein Dankeschön.Rezension:Nach so vielen Rezensionen ist es schwer etwas neues zu schreiben, aber ich versuche mal dieses Buch aus meiner Sicht zu rezensieren. Nach der Leseprobe war ich durch den Schreibstil von der Autorin angefixt, dieser war flüssig und sagte mir zu, ich lese auch sehr gern historische Romane und interessiere mich auch für die Geschichte der Südstaaten, also genau das richtige zum lesen für mich. Nun habe ich in der Leseprobe auch geschrieben das 30 Seiten auch nur ein kurzer Ausblick sind bei einem insgesamt 880 Seiten starken Buch. Heute habe ich das Buch beendet und entgegengesetzt der letzten Rezensionen bin ich wahrlich fasziniert von diesem Buch. Ein großer Pluspunkt wäre die Recherche die die Autorin für dieses Buch geleistet hat, dies erkennt man schon im Anhang, wahrlich eine Hülle von Informationen und Erklärungen. Schreibstil und Erzähldichte, man hat einfach das Gefühl dabei zu sein, nix zu verpassen, weil sie es versteht aus mehreren Blickwinkeln zu schreiben. Die Figuren der Geschichte, gute und auch weniger gute, sind für mich wirklich wunderbar herausgearbeitet, angefangen bei den Hauptprotagonisten, aber auch bei den Antagonisten, sowie bei den Nebenrollen. Jede Figur hat seine Rolle, seine Eigenschaften und Beweggründe. Aber das war noch nicht alles, das wirklich faszinierende für mich an diesem Buch, nachdem ich es gelesen habe ist noch etwas anderes, nämlich der Bezug zur heutigen Zeit. Ich weiß nicht ob das Absicht war oder ob ich dies nur so fühle, aber für mich hat dieser historische Roman auch ein Bezug zur Gegenwart und das hat mich dann sehr fasziniert. Das Buch fasziniert mich, weil die handelnden Personen soviel ansprechen was auch heute noch Gültigkeit hat und auch heute noch Thema ist, früher anders als heute, aber nichts desto trotz: Rassenhass, Liebe, Intrige, Eifersucht, Freundschaft, Loyalität, Freiheitsdenken. Das Buch erzählt eine Geschichte die in den Südstaaten spielt in South Carolina und wirkt auf mich wie im Klappentext auch am Ende geschrieben "wunderbar lebendig" und "authentisch", weil die Probleme von früher auch heute noch ihre Aktualität haben und man diese handelnden Personen man heute auch trifft, vielleicht anders gekleidet, aber die Attribute die manche Menschen in diesem Buch besitzen, besitzen andere Menschen auch in der heutigen Zeit. Deswegen füge ich dem Roman noch neben der Authentizität, auch noch Aktualitätsnähe hinzu.Fazit: 5 Sterne für dieses wundervolle Epos

flohmaus am 11.01.2013 12:01 Uhr
Ein neues "Vom Winde verweht"

Antonia Lorimer hat ihren Mann im Unabhängigkeitskrieg verloren und versucht nun, ihre heruntergewirtschaftete Plantage zu retten. Doch im 18 Jahrhundert ist das für eine alleinstehende Frau nicht einfach, denn sie wird von den Männern nicht akzeptiert. Sie bekommt Hilfe von einem schwer verwundeten, britischen Soldaten, den sie im Stall findet und gesund pflegt, obwohl er eigentlich ein Feind ist. Und nicht nur irgendein Feind, sondern sogar der, der ihren Mann erschossen hat...Zwischen Liebe, Gefühlen und Verantwortung für ihre Plantage geht Antonia ihren Weg und trifft manchmal unerwartete Entscheidungen. Der Roman ist sehr flüssig geschrieben und liest sich angenehm, wenn auch nicht so einfach und schnell. Der dicke Wälzer hat mir viele, schöne Lesestunden beschert. Obwohl wenig Spannung aufgebaut wird und die Handlung mehr oder weniger "dahinplätschert", wollte ich doch wissen, wie es weitergeht und endlich den Ausgang erfahren.

janine2610 am 10.01.2013 10:01 Uhr
Dicker Wälzer mit Happy End?

Die Handlung des Buches war für mich absolut interessant und teilweise auch sehr spannend. Ich habe die Begebenheiten und Verstrickungen darin gebannt verfolgt und konnte und wollte an manchen Stellen dann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Sobald ich dieses Buch aufgeklappt und angefangen habe zu lesen, bin ich eingetaucht in diese längst vergangene Zeit, habe mit Antonia und William mitgefiebert, mitgelitten, mich mitgefreut, etc. - großartig, wenn das ein Buch schafft. Immer wieder ist es für mich auch interessant, von einer damaligen Zeit etwas zu erfahren und dadurch ja auch zu lernen. - das fand ich an diesem Buch auch ganz toll. Zum Schluss habe ich das Buch dann aber doch ein wenig ratlos zuklappen müssen, denn ich war mir nicht so ganz sicher, wie, bzw. für wen sich Antonia letzten Endes entschieden hat. Das ging für mich nicht so deutlich hervor. Hätte man etwas klarer beschreiben können. Trotzdem hat es sich für mich auf jeden Fall gelohnt so lange an dem Buch gelesen zu haben. Ich bin schlussendlich total begeistert davon und will es nur weiterempfehlen. \_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_ _ **Das Buch ist die Axt für das gefrorene Meer in uns.** (Franz Kafka)_

ladybugs am 26.12.2012 13:12 Uhr
Ueberlebenswille

South Carolina, 1781: Antonia Lorimer lebt nach dem Krieg allein auf ihrer Plantage Legacy. Denn sie will das Erbe ihres Großvaters am Leben erhalten und ist der Ansicht, dass sie allen Widerständen trotzen wird. Eines Abends entdeckt sie im Stall den britischen Kriegsverwundeten William Marshall, der auch Colonel Spencer genannt wird. Dieser ist grausam zugerichtet. Antonia meldet ihn nicht und pflegt ihn heimlich gesund. Was sie aber nicht weiß ist, dass dieser ihren Mann Henry im Krieg kaltblütig erschossen hat. Ein Roman der in der Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitskrieg spielt und von Menschen erzählt, die am Körper und Seele verletzt worden sind, von Rache, Verlust und rohe Gewalt. Ich fand das Buch sehr gut, die vielen Seiten haben mich nicht abgeschreckt, im Gegenteil ich habe mich gefreut, wenn ich endlich weiterlesen durfte, um zu erfahren, wie es mit den einzelnen Proganisten weitergeht. Aber das Ende gefiel mir nicht. Für mich gab es keinen richtigen Schluss, denn da fehlte mir etwas. Ich gehöre zu den Lesern, die gerne wissen, was nun mit den einzelnen Proganisten passiert, mag es nicht selber weiterzuspinnen. Werde es hier nicht reinschreiben, was mich gestört hat, da ich dann Euch zu viel verrate, denn ich möchte gerne, dass ihr das Buch selber lest und dann selber beurteilt, wie ihr es fandet. Wenn die Geschichte nicht so ausgegangen wäre, dann hätte ich das Buch zu meinen Favoriten gezählt, aber mit dem Ende hat es bei mir eine Abwertung bekommen. Der Schreibstil ließ sich flüssig lesen, auch die einzelnen Charaktere wurden sehr gut beschrieben, so dass man gut in die Geschichte hineinversetzen konnte. Im Anhang wurden einzelne Begriffe erklärt, die dem Leser nicht so geläufig sind. Bei der Leseprobe bei Vorablesen hatte ich gedacht, dass das Buch ein wenig der Serie „Fackeln im Sturm“ ähnelt, aber dem war nicht so. Es ist zwar von einem Krieg und Sklavenhaltung die Rede, aber letztendlich spielten eher das Leid und Neuanfang von William „Spencer“ Marshall, Antonia Lorimer, Oliver Roscoe und Captain Algernon Reed eine große Rolle. Das Buch wurde in einzelne Kapitel einzelnen Proganisten unterteilt in denen erzählt wird, wie sie zu dem geworden sind, aber die Geschichten liefen immer zusammen, so dass man trotzdem immer den Überblick behielt. Für mich war es ein stimmiges, abwechslungsreicher Roman, der in meinen Augen wesentlich von den anderen historischen Romanen unterscheidet. Hätte ich nicht auf der Homepage des Verlages gelesen, dass es hierbei um einen historischen Roman handelt, hätte ich nicht gewusst, wo ich das Buch einordnen soll.

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