Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
»Er brauchte sie, damit es funkelte. Und sie brauchte ihn, um ungestört funkeln zu können.«

Die zweitgrößte Liebe

Reicht die Liebe im Zweifel? Ein Roman über die Liebe, die Freiheit, die Abhängigkeit:

Michelle ist Anfang dreißig, als ihr Leben im Osten des Landes auseinanderbricht. Sie steigt auf ihre Vespa, lässt alles hinter sich und fängt von vorne an: Als Rezeptionistin eines Hotels trifft sie auf Luxus, westdeutschen Reichtum und – Henry. Einer, der ganz andere Startmöglichkeiten hatte als sie, dem es nie an irgendetwas gemangelt hat. Sie verlieben sich, allen Unterschieden zum Trotz. Ein sorgenfreies Leben scheint Michelle erstmals möglich – nur zu welchem Preis?

Ruth-Maria Thomas erzählt von der bösen Zufälligkeit, die darüber entscheidet, in welches Leben man hineingeboren wird – und von der Liebe dazwischen. Ein Buch, in das man tief hineinfällt und aus dem man verändert wieder auftaucht.

Bibliografische Daten

EUR 18,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-45091-1
Erscheinungsdatum: 30.07.2026
1. Auflage
304 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Ruth-Maria Thomas

Ruth-Maria Thomas, 1993 geboren und in Cottbus aufgewachsen, war als Sozialarbeiterin in der Jugendhilfe tätig. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Ihr Debüt ›Die schönste Version‹ (2024) war für den Deutschen Buchpreis, den aspekte-Literaturpreis, den Buddenbrookhaus-Preis, den Preis der deutschen Wirtschaft nominiert und wurde mit dem Ulla-Hahn-Preis ausgezeichnet. 2025 erschien der rbb-Podcast ›Der Bruch – Frauen zwischen Ost und jetzt‹, dessen Host Thomas war. ›Die zweitgrößte Liebe‹ ist ihr zweiter Roman.

zur Autor*innen Seite
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

104 von 104 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.72 von 5 Sternen


72%

28%

0%

0%

0%


Geben Sie eine Leserstimme ab!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


1 - 10 von 104 Leserstimme

teresa_d am 09.09.2026 22:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein feministisches Muss

Im Grunde ist es anders und ähnlich zu Ruth Maria Thomases Debut Roman die schönste Version. Es ist ein Roman über Beziehungen. Aber es geht auch um Klasse und darum dass Liebe nicht immer reicht. Die deutliche und eindringliche Sprache malt uns Scenenbilder wie es sonst nicht viele vermögen. Nachdem Thomases erster Roman besonders relevant für Cis Männer ist, so richtet sich jedoch dieses Werk an alle Menschen in ungleichen Beziehungen. Sie es class Race oder Age, Ungleichgewichte kommen oft vor. Und genau hier greift Thomas mit ihrem ungleichen sozialen Hintergrund ein dich relevantes Thema auf. Denn wie Michelle und Henry sehen sich einige Paar mit dem Thema finanzielle Sicherheit und soziales Auffangnetz konfrontiert. Der Roman zeigt, dass Liebe oft niicht ausreicht und wir uns in dieser Gesellschaft vielleicht auch auf andere Dinge verlassen müssen. Eine absolute Empfehlung!

bücherwürmchen am 04.09.2026 10:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Sind Unterschiede der Herkunft durch Liebe überwindbar?

Ruth-Maria Thomas erzählt in „Die zweitgrößte Liebe“ von Michelle und Henry, die sich lieben, aber aus sehr unterschiedlichen Lebenswelten kommen. Michelle kämpft mit Schulden und Unsicherheit, während Henry finanzielle Sicherheit als etwas Selbstverständliches kennt. Diese Unterschiede belasten ihre Beziehung immer wieder.Besonders stark ist, dass der Roman soziale Ungleichheit nicht lange erklärt, sondern in kleinen Alltagssituationen zeigt. Geld, Geschenke, Arbeit oder Restaurantrechnungen machen deutlich, wie verschieden beide denken und fühlen.Auch die Figuren sind überzeugend geschrieben. Michelle ist stolz, verletzlich und manchmal schwierig, bleibt aber nachvollziehbar. Henry möchte ihr helfen, merkt jedoch nicht immer, dass seine finanzielle Sicherheit auch ein Machtgefälle schafft.Der Roman zeigt, dass Liebe soziale Herkunft nicht einfach verschwinden lässt. Themen wie Geld, Scham, Abhängigkeit und unterschiedliche Chancen werden eng mit der Beziehung verbunden.Die Sprache ist schlicht und genau. Viele Gefühle zeigen sich eher durch Gesten, Schweigen und Missverständnisse als durch große Worte. Dadurch wirkt die Geschichte glaubwürdig und emotional.Insgesamt ist „Die zweitgrößte Liebe“ eine starke Liebesgeschichte, die gleichzeitig viel über soziale Unterschiede und Herkunft erzählt.

sophia95 am 02.09.2026 17:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Die erste große Liebe ist die Freiheit

Als Michelle ihren Traum vom eigenen Schmuckladen aufgeben muss und nach Hamburg zieht, bricht für sie das Leben ein Stück weit auseinander. Um weiterhin Geld zu verdienen bewirbt sie sich als Rezeptionistin in einem Hotel. Ab diesem Zeitpunkt sieht sie eine Welt, die ihr bisher verborgen blieb: Sie erlebt Luxus, Reichtum und Sorglosigkeit. Und sie trifft Henry - der so ganz anders ist, als all die anderen Männer, die sie kennt. Vor allem auch, weil er reich ist. Zwischen den beiden entsteht eine Liebe, die für Michelle vor allem zu Beginn "zu schön" scheint und durch due Unterschiede zwischen Michelle und Henry immer wieder ins Wanken gerät. Ruth Maria Thomas hat es wieder getan. In "Die Zweitgrößte Liebe" schafft sie es viele Themen zu vereinen. Es geht um finanzielle Ungleichheit, wie unterschiedlich die Lebensrealitäten in Ost- und Westdeutschland sein können und auch, welches Machtgefälle dadurch in Beziehungen entstehen kann. Direkt zu Beginn wird klar, dass Henrys Gefühle für Michelle auch durch eine Art Faszination getragen werden. Ihre Erfahrungen der Kindheit, die so unterschiedlich zu seinem eigenen, eher behüteten Aufwachsen sind, ziehen ihn wie magisch an und er möchte am liebsten alles über sie erfahren. Dass er sehr viel wohlhabender ist als Michelle - und auch aus einer wohlhabenden Familie stammt - ist immer wieder Thema. Immer wieder zeigt sich, dass auch Henry sich dessen bewusst ist, ihr Dinge kaufen will, bemerkt, dass sie in der "Welt des Reichtums" noch nicht so bewandert ist wie er. Michelles hingegen ist für mich nicht unbedingt ein likeable character, aber sie ist auf jeden Fall authentisch geschrieben. Sie weiß, wie sie bekommt, was sie will - vor allem von Männern. Bei Henry ist es in dem Fall eben auch sein Geld. Doch diese finanzielle Sicherheit, die sie mit Henry spürt, reicht nur bis zu dem Punkt, an dem sie ihre Freiheit und Unabhängigkeit für ihn aufgeben müssste. Das ist wahrscheinlich Michelles größter Wunsch: Unabhängigkeit, (finanziell) frei sein und machen können, was man will - auch wenn das dann bedeutet, die Liebe zu verlieren. Für mich reicht "Zweitgrößte Liebe" zwar nicht an "Die schönste Version" heran, aber ich finde die Thematik des Buches unglaublich wichtig und lesenswert. Definitiv ein weiterer Ruth Maria Thomas Roman, den ich empfehlen werde!

louslesezeichen am 01.09.2026 20:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Sind wir für das Glück eines anderen Menschen verantwortlich?

Ich habe mich sehr auf Die zweitgrößte Liebe gefreut, weil ich bereits Ruth-Maria Thomas’ Debüt Die schönste Version sehr mochte. Das hatte ich allerdings als Hörbuch gehört. Bei Die zweitgrößte Liebe hat mir nun besonders gefallen, wie fein und gleichzeitig direkt Thomas schreibt. Es hat richtig Spaß gemacht, den Roman physisch zu lesen und mich in diese Sprache fallen zu lassen.Die Geschichte beginnt mit einem Cliffhanger und springt dann zwei Jahre zurück. Man weiß nicht, wann das Ereignis vom Anfang eintreten wird und genau das hat für mich von Beginn an eine besondere Spannung erzeugt. Die Geschichte bekommt dadurch einen richtigen Drive, obwohl sie sich gleichzeitig viel Raum für ihre Figuren und deren Gedanken nimmt.Im Mittelpunkt steht Michelle, die aus ihrem bisherigen Leben in einer ostdeutschen Stadt ausbricht und versucht, irgendwo anders neu anzufangen. Dann trifft sie auf Henry, der aus einer völlig anderen Welt zu kommen scheint. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine Beziehung, die liebevoll und gleichzeitig schmerzhaft ist. Thomas erzählt dabei aus den Perspektiven beider Figuren, wobei Michelles Sicht anfangs stärker im Vordergrund steht. Dadurch habe ich ihr Misstrauen gegenüber Henry zunächst selbst sehr stark gespürt. Ich konnte die Gedanken und Gefühle beider Protagonist*innen gut nachvollziehen, auch wenn ich nicht jede ihrer Schlussfolgerungen oder Entscheidungen richtig fand. Besonders spannend fand ich die Fragen, die der Roman rund um Liebe, Herkunft und Klasse aufwirft: Kann und sollte man seine Herkunft hinter sich lassen? Wie stark prägt uns das Milieu, aus dem wir kommen, auch wenn wir versuchen, uns davon zu lösen? Wie sehr sollte man sich aufeinander einlassen, wie viel muss man geben und wie viel darf man sich nehmen? Sind wir für das Glück eines anderen Menschen verantwortlich? Und was brauchen wir, um uns in einer Beziehung wirklich sicher zu fühlen?Gerade die Klassenunterschiede fand ich sehr interessant erzählt, weil sie nicht nur als Hintergrund der Geschichte existieren, sondern die Beziehung und die Wahrnehmung der Figuren voneinander mitbestimmen. Das Buch hat mich dadurch auch dazu gebracht, meine eigenen Privilegien noch einmal zu hinterfragen.In der Literaturkritik wurde zuletzt immer wieder darüber diskutiert, ob und wie Autor*innen über Lebensrealitäten, Biografien und soziale Klassen schreiben können, die sie nicht selbst erlebt haben. Ich finde, Ruth-Maria Thomas schafft hier ein sehr interessantes Spannungsfeld. Durch ihre Arbeit als Sozialarbeiterin bringt sie Erfahrungen mit unterschiedlichen Milieus mit, die sie einfließen lässt, ohne in einer Klischee-Ecke zu bleiben. Ich bin dankbar, dass sie mir diese Perspektive eröffnet hat.Das Buch hat mich aufgewühlt und noch nach dem Lesen beschäftigt. Es fiel mir schwer, direkt wieder ein neues Buch in die Hand zu nehmen.Und obwohl ich Die schönste Version schon mochte, habe ich durch Die zweitgrößte Liebe jetzt sogar Lust bekommen, das Debüt noch einmal zu lesen. Ich freue mich auf hoffentlich noch viele weitere Romane von Ruth-Maria Thomas.

sonnenblumeberlin am 01.09.2026 19:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Fantastisch!

„Die zweitgrößte Liebe“ von Ruth-Maria Thomas hat mich sehr berührt. Eigentlich wollte ich nur kurz reinlesen, konnte das Buch dann aber nicht mehr aus der Hand legen und habe es in derselben Nacht beendet.Im Mittelpunkt steht Michelle, die nach der Insolvenz ihres Schmuckgeschäfts in einer neuen Stadt neu anfangen möchte. Sie hat Schulden, arbeitet in einem gehobenen Hotel und lebt mit der Angst, wieder alles zu verlieren. Dann lernt sie Henry kennen, der aus einer wohlhabenden Familie kommt und mit einer Sicherheit aufgewachsen ist, die Michelle nie hatte.Michelle ist mir beim Lesen unglaublich nah gekommen. Ich konnte ihre Gedanken, ihre Scham und ihre Ängste gut nachvollziehen, auch wenn ich nicht jede ihrer Entscheidungen richtig fand. Gerade das hat sie für mich so menschlich gemacht.Besonders stark fand ich, wie das Buch Klassenunterschiede innerhalb einer Beziehung zeigt. Es geht nicht nur um Geld, sondern auch um Sicherheit, Abhängigkeit und darum, wie sehr die eigene Herkunft das Denken und Fühlen beeinflusst. Gerade die kleinen Situationen fand ich teilweise sehr schmerzhaft.Der Schreibstil ist ruhig, direkt und feinfühlig. Das Buch hat mich traurig und nachdenklich gemacht, aber trotzdem nicht hoffnungslos zurückgelassen.Für mich ist „Die zweitgrößte Liebe“ ein wunderschöner und ehrlicher Roman über Liebe, Herkunft, Geld und die Angst, nicht wirklich dazuzugehören. Eine klare Leseempfehlung!

jessy1968 am 01.09.2026 09:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Atmosphäre perfekt eingefangen

Zitat: “Hilfe!“, dachte sie. „Warum heulen die Männer in dieser Familie ununterbrochen?“Das Cover ist für mich in seinen tollen Farben und dem schlichten Motiv ein absoluter Eye-Catcher und es war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Nach einer Hörprobe, dir mich sehr begeistert hat, bin ich dann gleich beim Hörbuch geblieben und hatte sehr unterhaltsame Stunden damit. Die Stimme von Lili Zahavi kannte ich bisher bei Hörbüchern noch nicht, finde sie aber sehr angenehm und passend zur Geschichte. Alles wird sehr bildhaft erzählt und so tauche ich sofort tief darin ein. Gleich zu Beginn wird es spannend und viele Fragen tauchen auf. Blut am Badewannenrand, eine zerbrochene Vase, der Schmuck ist weg. Was ist passiert? Und viel wichtiger noch: Wo ist Michelle?Die Geschichte erzählt von Henry, dem Sohn aus vermögendem Haus, der sich unsterblich in Michelle verliebt und natürlich um Michelle selber. Sie ist kunsthandwerklich sehr begabt und ihr eigener kleiner Laden fiel der Pandemie zum Opfer. Mit einem großen Minus auf dem Konto arbeitet sie nun in einem Hotel an der Rezeption und hat die schmierigen Männerbekanntschaften dort so richtig satt. Dann lernt sie vor dem Hotel dort Henry kennen und neue Fragen tauchen auf: Hat diese Beziehung eine Zukunft? Wirft Michelle ihre Bedenken über Bord und lässt sich auf die Beziehung ein? Wird sie Ihre Unabhängigkeit aufs Spiel setzen? Michelle ist eine sehr interessante und faszinierende Frau. Ihr Sexleben, ob allein oder mit anderen wird zunächst sehr detailliert und fast ein bisschen ordinär beschrieben. Das kommt sehr authentisch rüber und ich finde es gut, dass hier kein Blatt vor den Mund genommen wird. Vielleicht nicht unbedingt für jeden was, aber mir gefällt es. Außerdem gefällt es mir sehr gut, dass es sich nicht um Jugendliche in einem Coming-of-Age-Kontext handelt, sondern um junge Erwachsene, die beide eine klare – wenn auch unterschiedliche – Vorstellung von ihrer Zukunft haben. Lili Zahavi ist eine großartige Erzählerin, die die Stimmung der Geschichte perfekt einfängt und die Personen als auch die Ereignisse sehr real rüberkommen lässt. Bin sehr auf andere Geschichten, die sie liest, gespannt. Diese hier gehört definitiv zu meinen Lieblings(hör)büchern 2026

hundeliebhaberin am 31.08.2026 22:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Liebe und Klassismus

Michelle ist in Ostdeutschland aufgewachsen und war Inhaberin eines kleinen Schuckgeschäfts, das sie im Zuge der Pandemie schließen musste und einen Haufen Schulden mit nach Westdeutschland nahm. Dort fand sie einen Job als Rezeptionistin, eine kleine Dachgeschosswohnung und kam mit Mühe über die Runden.Als sie Henry kennenlernt, verlieben sich die beiden und Michelle erfährt erst nach und nach, aus was für einer wohlhabenden Familie Henry kommt und dass Geld für ihn noch nie eine Rolle gespielt hat und nie spielen wird.Ruth-Maria Thomas hat auf kraftvolle, emotionale und eindringliche Art dargestellt, wie herausfordernd Geld für eine Liebesbeziehung ist. Dabei wird immer wieder die Frage in den Raum gestellt, wie abhängig Geld macht, ob trotz Geld aufrichtig geliebt wird und ob diese finanzielle Diskrepanz der Liebe überhaupt standhalten kann.Michelle war eine Figur, die mir nicht immer sympathisch war, weil ich einige Denk- und Handlungsweisen nicht nachvollziehen konnte oder nicht mochte. Aber in den grundsätlichen Fragen, Werten und Meinungen konnte ich sie völlig verstehen und fand Henry häufig ignorant, egoistisch und unsensibel.Ich mag Ruth-Maria Thomas' Schreibstil sehr, habe mit beiden Figuren, aber vor allem mit Michelle, mitgefühlt und mir die Frage, ob Liebe im Klassismus standhalten kann, selbst gestellt und eine sehr ähnliche Antwort gefunden.

jannehanne am 31.08.2026 18:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Absolute Leseempfehlung!

Nach "Die schönste Version" legt Ruth-Maria Thomas mit "Die zweitgrößte Liebe" nach – und hachja, was für ein großartiger Roman! Michelle und Henry könnten unterschiedlicher nicht sein: sie aus dem Osten, mit Schulden und einem gescheiterten Schmuckladen im Gepäck, er aus dem Westen und einer Familie, wo Geld noch nie ein Thema war. Und trotzdem verlieben sie sich.Genau darum geht's im Grunde: Herkunft, Geld, Bildung – wir schleppen das alles mit in jede Beziehung, ob wir wollen oder nicht. Es prägt, wie wir lieben, wie wir streiten, was wir vom anderen erwarten. Der Titel trifft's perfekt: Die "große" Liebe ist eher ein Wunschbild – die "zweitgrößte" Liebe ist die, die wirklich passiert, mit allen Ecken und Kanten.Total spannend fand ich, wie in der erzählten Geschichte des Paares deutlich wird, dass Menschen aus Ost und West einfach mit ganz anderen Startbedingungen ins Leben gestartet sind – und sich trotzdem, jede und jeder auf ihre/seine Art, durchgekämpft haben: Familien gegründet, Krisen überstanden, sich immer wieder neu erfunden. Das "Erbe", das hier mitschwingt, ist dabei vordergründig Geld oder Besitz, im Kern jedoch geht es um eine tief verankerte Haltung, die viel schwerer zu begreifen und zu beschreiben ist.Aber gerade das zu beschreiben und zu erzählen gelingt Ruth Maria Thomas einfach wunderbar- sprachlich trifft sie Nuancen und Ambivalenzen ohne jemals ins Kitschige abzudriften. Man ist super nah dran an den beiden - irgendwie konnte ich mich in beide reinversetzen. Fans von Thomas' Debüt werden in Mishelle übrigens Shelly, die beste Freundin von Jella, aus "Die schönste Version" Wiederentdeckung. Mir persönlich machen so kleine Verbindungen immer sehr viel Spaß.Was den Roman für mich so besonders macht: Er erzählt ein gesellschaftliches Thema anhand einer Paarbeziehung, zeigt Ambivalenzen und Grautöne, wird dabei beiden Seiten sehr gerecht. Absolute Leseempfehlung!

wordfflow am 31.08.2026 00:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Scharfsinnig seziert Thomas Klassenunterschiede innerhalb einer Liebesbeziehung

In Die zweitgrößte Liebe setzt Ruth-Maria Thomas wieder eine Beziehung in den Mittelpunkt der Handlung, die von ganz anderen Themen und Herausforderungen geprägt ist als ihr Debüt. Michelle und Henry kommen aus verschiedenen Welten: Michelle aus familiär und finanziell instabiler Lage aus dem Osten des Landes und Henry aus gutem Hause, der sich über Sicherheit und seine Zukunft nie sorgen musste. Aktuell arbeitet Michelle in einem Luxushotel, wo sie Henry begegnet und die beiden sich verlieben. Doch kann die Liebe die Abgründe zwischen ihren Welten und das daraus resultierende Machtgefälle überwinden?Thomas Beobachtungsgabe, ihr Scharfsinn für Details über gesellschaftlich relevante Themen und zwischenmenschliche Dynamiken findet sich in ihren erzählerischen Feinheiten und ihrer zum Teil schmerzlichen Präzision wieder. Bereits im Prolog deutet sich an, dass die Beziehung sehr abrupt zu enden scheint, also kein romantisches Happy End zu erwarten ist. Besonders fand ich dabei, dass es nicht um Richtig oder Falsch oder Gut oder Böse geht, was dieses Ende erklären würde. Vielmehr wird eine Beziehung dargestellt, die zwar nicht perfekt ist, aber letztendlich durch die grundlegenderen Dynamiken aufgrund der Klassenunterschiede und dem damit verbundenen Machtgefälle zu diesem Ausgang führt. Damit ist der Roman ein realistischer und notwendiger Kontrast zu der ansonsten viel zu häufig romantisierten Rich Man/Poor Woman-Liebesgeschichte.Das Buch endet mit dem Epilog quasi zeitgleich zum Prolog, nur aus Michelles Perspektive. Sicherlich nicht jeden Geschmack treffend, aber mit umso größerem Nachhall ist das Ende gleichzeitig ernüchternd wie herzzerreißend und verwirrend wie nachvollziehbar.Mich hat Die zweitgrößte Liebe beim Lesen und noch lange darüber hinaus zum Nachdenken angeregt. Mir fällt es gerade immer noch schwer, meine Gedanken zu sammeln und diese Rezension zu verfassen. Für mich ist das ein Qualitätsmerkmal, weswegen ich das Buch auch unbedingt empfehle. Eine fantastisch erzählte Geschichte zu einem Thema, das sich noch mehr Menschen zu Herzen nehmen sollten.

schmiesen am 30.08.2026 18:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ist Liebe trotz Klassenunterschieden möglich?

"Er brauchte sie, damit es funkelte. Und sie brauchte ihn, um ungestört funkeln zu können."Als Michelles Leben durch die Pandemie aus den Fugen gerät, trifft sie eine schwere Entscheidung und wagt den Neustart in einer großen Stadt. Sie arbeitet im Hotel, steigt schnell auf, lebt in einer winzigen, aber bezahlbaren Kammer. Eines Abends trifft sie Henry - ein Mann, der völlig andere Startmöglichkeiten hatte als sie. Reich geboren, reich geblieben. Die beiden verlieben sich heftig ineinander, und zum ersten Mal scheint ein Leben ohne Geldsorgen möglich zu sein für Michelle. Doch ist Henry wirklich so großzügig, wie der Schein vermuten lässt?Ruth-Maria Thomas verhandelt auch in ihrem zweiten Roman psychologisch und philosophisch hochinteressante Themen auf Ebene der Paarbeziehung. Die große Frage, die der Roman stellt: Lassen sich Klassenunterschiede in einer Liebesbeziehung je wirklich überbrücken? Oder müssen sich alle Beteiligten dauernd fragen: Ist es Liebe, Glück und Zuneigung, oder schlichtweg Habgier gekoppelt mit Gönnertum? Und genau in diesem riesigen Dilemma befinden sich die beiden frischverliebten Michelle und Henry.Keiner von beiden meint es böse, keiner von beiden will dem anderen etwas Schlechtes. Und doch steht das große Thema Geld immer zwischen ihnen. Michelle hat keins, Henry zu viel davon. Michelles Sorgen drehen sich beinahe ausschließlich um Geld, Henrys darum, ob er "jemals wieder wirklich lieben kann". Michelle war noch nie wirklich im Urlaub, Henry reist hin, wo es ihm gefällt. Michelle fährt Vespa, Henry Taxi. Und so weiter, und so fort. Mit diesen Alltäglichkeiten zeichnet die Autorin sehr klar nach, wo die Trennlinien verlaufen, die Kluften, die Stolperfallen. Henry kann (oder will?) Michelles Welt nicht verstehen, das Erbe, das sie von ihrer Mutter mitbekommen hat und das sich nicht auf dem Bankkonto zeigt, das traditionelle Fischbrötchenessen an Weihnachten mit ihrem Bruder. Er will sie da rauskaufen, ihr "etwas Besseres bieten", ist felsenfest überzeugt, dass er das kann. Dass sie das braucht und will. Und irgendwie ist das auch so. Aber Henrys Bedingungen werden immer enger.Und hier setzt das Beklemmende des Romans ein. Obwohl beide, wie gesagt, keine bösen Absichten haben, so sehen sie einander auch nicht klar. Henry spielt sein Rettersyndrom an Michelle aus, will sie fast schon kaufen, will sein Leben mit irgendeinem Sinn füllen, als wäre sie ein Ehrenamtsprojekt. Michelle ist härter, klarer, sie behält sich ihre Weit- und Klarsicht. Sie fühlt sich nie recht wohl in Henrys Welt, mit seiner Familie und seinen Freunden, selbst mit ihm. Und das tut manchmal weh zu lesen. Denn die Vorbehalte loslassen geht nicht, wenn immer die Möglichkeit besteht, dass die Liebe endet, und man als Frau dann wieder mittellos dasteht. Der Roman ist also ein wenig moderne Cinderella, aber als feministischer Klassenkampf.Thematisch also ein reichhaltiges, nachdenklich machendes Lesevergnügen, das ein wenig dadurch verliert, dass der Schreibstil oft sehr abgehackt wirkt. Hauptsätze werden aneinandergereiht, es wird zwar viel zwischen den Zeilen platziert und Atmosphäre erzeugt, dafür aber oft auch mit leichtem Kitsch gearbeitet, der mir nicht recht gefiel. Gerade auch die angedeutete Ost-West-Thematik hat sich mir nicht so ganz erschlossen - darum muss es bei Klassenunterschieden jetzt ja nicht unbedingt gehen. Stilistisch sicher kein Meisterwerk, aber inhaltlich reich und vielschichtig.

Veranstaltungen & Medientermine

Veranstaltung
Ruth-Maria Thomas liest aus ›Die zweitgrößte Liebe‹

mit Dana Vowinckel

12.09.2026
20:30 Uhr (CEST)
Haus der Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
10789 Berlin
Veranstaltung
Ruth-Maria Thomas: Danksagen: Die zweitgrößte Liebe

Ruth-Maria Thomas mit ihren Gästen Cynthia Cornelius und Mai-An Nguyen

14.09.2026
19:30 Uhr (CEST)
Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin
9,00 €, Erm. 5,00 €
Veranstaltung
Ruth-Maria Thomas liest aus ›Die zweitgrößte Liebe‹ im Rahmen der Literaturshow SpeakEasy
Moderation : Rebecca Salentin
20.09.2026
19:00 Uhr (CEST)
Heilandskirche
Erich-Zeigner-Allee
Leipzig
Veranstaltung
Ruth-Maria Thomas liest aus ›Die zweitgrößte Liebe‹
Moderation : Cornelius Pollmer
24.09.2026
19:30 Uhr (CEST)
Zentralwerk
Heidestraße 2
01127 Dresden
15,00 €, Erm. 12,00 €
Veranstaltung
Ruth-Maria Thomas liest aus "Die zweitgrößte Liebe"
29.09.2026
19:00 Uhr (CEST)
Buchhandlung am Fellbacher Platz
Heinsestr. 25
13467 Berlin
Veranstaltung
Ruth-Maria Thomas liest aus ›Die zweitgrößte Liebe‹
Moderation : Anne Sauer
30.09.2026
19:30 Uhr (CEST)
Uebel & Gefährlich
Feldstraße 66
20359 Hamburg
24,00 €
Veranstaltung
Ruth-Maria Thomas liest aus ›Die zweitgrößte Liebe‹
05.10.2026
20:00 Uhr (CEST)
Buchhandlung Reuffel
Löhrstr. 92
56068 Koblenz
Veranstaltung
Ruth-Maria Thomas bei den Augsburger Gesprächen zu Literatur, Theater und Engagement 2026
Moderation : Niels Beintker
13.10.2026
20:00 Uhr (CEST)
Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg
Provinostraße 46
86153 Augsburg
Veranstaltung
Ruth-Maria Thomas liest aus ›Die zweitgrößte Liebe‹ im Rahmen von "Literarischer Herbst"
Moderation : Verena Kessler

mit Dana Vonwinckel

15.10.2026
19:00 Uhr (CEST)
Werk 2 Halle D
Kochstraße 132
04277 Leipzig
Veranstaltung
Ruth-Maria Thomas liest aus ›Die zweitgrößte Liebe‹
24.10.2026
19:30 Uhr (CEST)
Kapitel 10 GmbH
Limmattalstr. 197
8049 Zürich
25,00 €
Veranstaltung
Ruth-Maria Thomas liest aus ›Die zweitgrößte Liebe‹

im Rahmen der Literaturtage "Lesezeichen"

06.11.2026
18:00 Uhr (CEST)
"Gleis3" Brauhaus am Bahnhof
Bahnhofstr. 4
09633 Halsbrücke
Veranstaltung
Ruth-Maria Thomas liest aus ›Die zweitgrößte Liebe‹

Mit Dana Vowinckel

24.11.2026
Kresslesmühle
Barfüßerstraße 4
86150 Augsburg
Veranstaltung
Ruth-Maria Thomas liest aus ›Die zweitgrößte Liebe‹
Moderation : Teresa Reichl
02.02.2027
20:00 Uhr (CEST)
Buchhandlung Dombrowsky
St. Kassians-Platz 6
93047 Regensburg
Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

WDR 2
Eine unbedingte Empfehlung für den Sommer, egal ob man den in der eigenen Villa mit Pool in Spanien ...verbringt, weil man es dicke hat, oder zu Hause auf dem Balkon, weil das Geld knapp ist. (...) Für alle, die auf der Suche nach einem klischeefreien und gesellschaftskritischen Liebesroman sind. mehr weniger

Christine Westermann, 02.08.2026

NDR Buch des Monats
Einer der schrecklich-schönsten Liebesromane der heutigen Zeit.

23.07.2026

Madame
Ruth-Maria Thomas kann wunderbar präzise über Liebe schreiben.

01.09.2026

SRF-Bestenliste
Ein Beziehungsdrama, das man verschlingt.

01.09.2026

Aachener Zeitung
Ruth-Maria Thomas lässt Lebenswelten kollidieren und zeigt sich einmal mehr als präzise Beobachterin... mit sprachlicher Brillanz. Gesagtes und Unausgesprochenes sorgen in starken Dialogen für nahbare und nachvollziehbare Charaktere. mehr weniger

Norbert Windeck, 31.08.2026

Tages-Anzeiger
Ruth-Maria Thomas beweist auch in ihrem zweiten Buch, welch großartige Erzählerin sie ist, wie schar...f und feinfühlig zugleich sie gesellschaftliche Themen – Klasse, Geld und letztlich auch Macht – bearbeitet. mehr weniger

31.08.2026

ARD Druckfrisch
Thomas erzählt aufregend neu die alte Geschichte von den zwei Königskindern, die nicht zueinanderkom...men. mehr weniger

Denis Scheck, 23.08.2026

SZ-Magazin
In nüchterner, unaufgeregter Sprache, zwischen Momenten rosarot-verliebter Zuckerwatte stellt die Au...torin Fragen nach Klasse, Geschlecht und Herkunft. Worteinschübe und lange Schachtelsätze erinnern stellenweise an einen Gedankenstrom und ziehen direkt in das Erleben der Figuren. Wie schon in ihrem Debüt „Die schönste Version“ erzählt Thomas die Geschichte der vielschichtigen Charaktere mit so vielen Details, dass man sie fast riechen, schmecken, greifen kann. mehr weniger

Cara Hofmann, 22.08.2026

Berliner Zeitung
Ruth-Maria Thomas gelingt besonders gut: Sie zeichnet mit diesem Roman ein Bild der Ungleichheit in ...der Gesellschaft, ohne auch nur eine einzige journalistische These aussprechen zu müssen. Es ist ein Ost-West-Roman, ohne dass die Namen der politischen Himmelsrichtungen fallen. mehr weniger

22.08.2026

Stuttgarter Zeitung
›Die zweitgrößte Liebe‹ ist weit mehr als ein gelungenes zweites Buch. Ruth-Maria Thomas schärft das..., was ihr Schreiben schon im Debüt so besonders gemacht hat: ihren Blick für das Ungesagte, für die leisen Verschiebungen zwischen Menschen und für die Art, wie gesellschaftliche Verhältnisse bis in die intimsten Beziehungen hineinreichen. mehr weniger

Sandra Belschner, 10.08.2026

tz
Dabei schafft die Autorin Identifikationsfiguren und erweitert den Horizont – mit ihrer klugen, einf...ühlsamen Sprache, die sich weigert, Menschen in Schubladen zu stecken. mehr weniger

Johanna Scultheiss, 03.08.2026

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Der zweite Roman von Ruth-Maria Thomas, ist die kluge Geschichte einer Liebe über soziale Unterschie...de hinweg. (...) Thomas erzählt das aus beiden Perspektiven, und sie tut es fair. (...) Am klügsten ist der Roman dort, wo er die Scham umverteilt. mehr weniger

Mariya Martiyenko, 02.08.2026

InStyle
In ›Die zweitgrößte Liebe‹ schreibt Autorin Ruth-Maria Thomas eine Lovestory, die mehr ist, als nur ...romantisch – und traut sich, wie gewohnt, auch über das zu schreiben, bei dem die meisten wegsehen. mehr weniger

Greta Lowak, 02.08.2026

Die Welt, Literarische Welt
Beziehungen wie die zwischen Henry und Michelle, also solche, die auf ökonomischen Ungleichheiten be...ruhen, gibt es in der Realität viele. Doch noch nie wurden die dahinterstehenden Gedanken, Hoffnungen und Gefühle so präzise durchleuchtet wie hier. mehr weniger

Marie-Luise Goldmann, 01.08.2026

rbb Radio 3
Ruth-Maria Thomas hat ihre Stimme und ihre Themen gefunden. Auf sensible Weise macht sie Machtgefäll...e in Beziehungen begreifbar. (...) Es ist eine der schmerzlich-schönsten Liebesgeschichten, die man aktuell lesen kann. mehr weniger

Corinne Orlowski, 31.07.2026

MDR
›Die zweitgrößte Liebe‹ besticht durch mitreißende Dialoge und ist psychologisch auf den Punkt erzäh...lt – [zum Beispiel, wenn Michelle und Henry dem jeweils anderen nur zögerlich von der eigenen Herkunft berichten]. Ruth-Maria Thomas meidet in ihrem Roman nicht nur jedes Klischee, sie fragt auch auf kluge Weise, wie selbstlos wir wirklich sind in der Liebe. mehr weniger

30.07.2026

SWR Kultur
Ruth-Maria Thomas besitzt ein gutes Gespür für Dialoge und zwischenmenschliche Spannungen. Ihre Figu...ren sprechen lebendig und lebensnah, sie findet starke Szenen. (...) Ruth Maria Thomas gelingt ein präzises Porträt zweier Menschen, die sich lieben – und dennoch an völlig unterschiedlichen Vorstellungen von Sicherheit scheitern. mehr weniger

Theresa Hübner, 30.07.2026

SRF
Legt man das Buch beiseite, wünscht man sich, die Autorin möge bitte bald eines nachlegen. Gerne auc...h wieder mit einer Protagonistin wie Michelle, die einem mit ihrer direkten, kaltschnäuzigen Art sofort ans Herz wächst. mehr weniger

Katja Schönherr, 30.07.2026

Leipziger Volkszeitung
Erneut erreicht Ruth-Maria Thomas mit der verblüffenden Leichtigkeit einer unbekümmert wirkenden Spr...ache emotionale Tiefen, wenn sie erzählt, wie möglich oder unmöglich es sein kann, ein Leben gleichberechtigt zu teilen. (...) Auch von solchem Schmerz erzählt dieser zweite Roman, der den hohen Erwartungen gerecht wird. mehr weniger

Janina Fleischer, 29.07.2026

Die Zeit
Es ist ein Roman, der eine wilde Sogkraft entwickelt, bis zu seinem fulminanten Ende.

Jolinde Hüchtker, 23.07.2026