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3D Cover des Buches Düster von Ivar Leon Menger. Links daneben der Text: Auf der Insel der Toten
3D Cover des Buches Düster von Ivar Leon Menger. Links daneben der Text: Auf der Insel der Toten
Stahl ermittelt wieder – es wird noch finsterer

Düster

Ein Grandhotel, eine Insel – und ein Mord, der alles verändert

Auf der Nordseeinsel verschwindet eine junge Frau spurlos aus dem Grandhotel. Wenig später wird ihre Leiche am Leuchtturm aufgefunden – nackt, entstellt, mit fehlendem Auge. 

Ein „Urlaub“, der keiner ist – und weitere grausame Morde

Ein Fall für Ex-Kommissar Stahl, der zu seiner neuen Lebenspartnerin Geli in den Odenwald gezogen ist. Da sich Geli schon lange nach einer gemeinsamen Auszeit sehnt, tarnt er den Auftrag als Luxusurlaub. Doch statt romantischer Erholung erwarten ihn grausam zugerichtete Leichen.

Eine Leiche ohne Auge. 

Zwei Kommissare ohne Spur.

Und mehr Verdächtige,

als man zählen kann.

Gemeinsam mit dem unerfahrenen Inselkommissar Böhm jagt Stahl den Täter. Sind sie einem bestialischen Serienkiller auf der Spur?  

Stahl geht ans Fenster, schiebt den Vorhang zur Seite und blickt in den Hotelpark hinaus. »Man muss die Psyche des Mörders verstehen. Er wollte seinem Opfer ganz nah sein, bevor er es tötet. Stundenlang hat er unter ihrem Bett verharrt. Regungslos. Wie ein Skorpion.« Er dreht sich zur Hoteldirektorin um. »Ich kann es nicht mit hundertprozentiger Gewissheit sagen, doch wir müssen in Betracht ziehen, dass er Gefallen daran gefunden hat. Und es wieder tun könnte.«

Der neue düstere Pageturner des SPIEGEL-Bestsellerautors

»Bereits mit seinem Debüt ›Als das Böse kam‹ hat der aus Darmstadt stammende Menger Leser und Kritik begeistert. Seine Spezialität: Völlig überraschende Wendungen, welche die komplette Handlung in einem neuen Licht erscheinen lassen.« Rhein-Neckar-Zeitung

»Der Kerl ist wirklich eine Bereichung für den deutschen Thrillermarkt.« Romy Hausmann

Der neue Fall für Hans Jörg Stahl, den Kommissar aus ›Finster‹ – natürlich unabhängig lesbar

Mit dem zweiten Band der Thriller-Reihe von Ivar Leon Menger, wird aus der Inselkulisse ein Schauplatz für einen packenden Psychothriller: Nordsee-Setting, 80er-Jahre-Atmosphäre, Serienmord-Spannung – Gänsehaut pur.

Ein Thriller für alle, die das Böse schon immer fasziniert hat. Besonders die Frage: Gibt es das Böse von Geburt an oder hängt eine mörderische Entwicklung vom Umfeld ab?

Bibliografische Daten

EUR 13,00 [DE] – EUR 13,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-22184-9
Erscheinungsdatum: 13.08.2026
1. Auflage
432 Seiten
Format : 12,3 x 19,1 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Ivar Leon Menger

Ivar Leon Menger, Jahrgang 1973, ist Schriftsteller, Diplom-Designer und Regisseur. Bekannt wurde er durch seine erfolgreiche Hörspielserien ›Ghostbox‹ sowie ›Monster 1983‹, für die er mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. 2022 erschien sein Thrillerdebüt ›Als das Böse kam‹, das in mehrere Sprachen übersetzt und für den französischen Krimipreis 2025 als „Finaliste“ ausgezeichnet wurde. Sein dritter Thriller ›Finster‹ wurde SPIEGEL-Bestseller. Ivar Leon Menger ist Mitglied im Syndikat e.V. und lebt mit seiner Familie in Darmstadt.

Mehr unter www.ivarleonmenger.de

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132 von 132 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.78 von 5 Sternen


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10 - 10 von 132 Leserstimme

alex_buchgeplauder am 24.07.2026 08:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Serienmorde zwischen Pril-Blumen und Bravo-Starschnitt

Nach FINSTER wird es DÜSTER. Damit legt Ivar Leon Menger den zweiten Thriller um ex-Kommissar Stahl vor, der hier erneut in eine Ermittlung hineinrutscht. Band 1 (damals noch als vermeintlicher Stand Alone) hatte mir extremst gut gefallen. Jetzt gibt es also Nachschlag aus dem Universum. Und DÜSTER muss sich an einem Vorgänger messen lassen, der für mich den vielleicht besten und überraschendsten Plottwist ever hatte. Die Frage, ob ein weiterer Band da überhaupt ansatzweise mithalten kann, ist sicherlich nicht ganz unberechtigt..Darum geht’s: Im Seebad Palais auf der Nordseeinsel Liekenoog verschwindet eine junge Angestellte. Die Hotelchefin bittet Ex-Kommissar Stahl zu Ermittlungen anzureisen. Stahl bringt Freundin Geli mit und tarnt den Auenthalt als Luxusurlaub. Aus romantischer Erholung wird aber nichts, denn bald wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden – und dabei bleibt es nicht….Mit Hans J. Stahl geht es erneut zurück in die 80er. Wie FINSTER wird auch DÜSTER wieder von diesem Sprung in die Vergangenheit und dem damaligen Lebensgefühl bestimmt. Einmal mehr findet Ivar Leon Menger zeitgenössische Ereignisse, Musik, Filme und Produkte, die sofort Erinnerungen, Bilder und Emotionen in einem auslösen. Ob der Wetten, Dass…-Auftritt von Karlheinz Böhm, Eiskonfekt im Kino, Telefonzellen, Zigarette rauchen überall und bei jeder Gelegenheit und und und… Die Zeitreise funktioniert hier wie von selbst. Die 80er machen auch diesmal wieder einen wichtigen Teil des Thriller-Erlebnisses aus. Darüber hinaus setzt Menger noch auf weitere Elemente und Stilmittel, die bereits im Vorgängerband bestens funktioniert haben, wie zum Beispiel viele Perspektiven, kurze Kapitel, schockierende Morde und überraschende Wendungen sowie dazwischen noch Rückblick-Szenen mit besonderer Bedeutung – und schon rätselt man mit, wer von den vielen Verdächtigen denn nun wohl der Killer sein könnte. Dabei sammelt man kräftig Hinweise und versucht das Puzzle irgendwie zusammenzusetzen. .Ich sag‘ mal so: Einen so genialen Plottwist wie bei FINSTER kann man eigentlich nicht wiederholen, geschweige denn toppen. Trotzdem gelingt es Menger, sich dem zumindest anzunähern. Und auch, wenn ich Ivar diesmal tatsächlich auf die Schliche gekommen bin und mir zumindest einen Teil der Auflösung richtig zusammengereimt habe, hat mich eine weitere Wendung dann doch nochmal komplett überrascht. So oder so bin ich von Anfang bis Ende voller Spannung durch die Seiten geprescht, so dass DÜSTER das Label Pageturner absolut verdient..Flüssiger Schreibstil, starkes Setting, gutes Tempo und absoluter Miträtsel-Faktor. DÜSTER kann FINSTER zwar nicht toppen, aber trotzdem mithalten. Der zweite Band mit Ex-Kommissar Stahl trägt sich auf alle Fälle - einerseits, weil die Suche nach dem Serienkiller ein hohes Spannungslevel hat und andererseits, weil Menger es erneut schafft, die 80er Jahre-Nostalgie heraufzubeschwören. Bevor dem Autor in dieser Hinsicht aber die starken Bilder ausgehen, hoffe ich ein bisschen, dass der Verlag es bei dieser gelungenen Dilogie belässt und nicht auf Teufel komm raus einen weiteren Band einfordert – für den mir jetzt spontan auch gar kein stimmiger Titel mehr einfallen würde. .Fazit: DÜSTER ist stark und kann tatsächlich an Ivar Leon Mengers Erfolg mit FINSTER anknüpfen. Der Thriller verbindet 80er Jahre-Gemütlichkeit mit Serienmord-Spannung. Der Plot ist gut konstruiert und die Handlung packend, tempo-, ereignis- und wendungsreich mit Gänsehaut-Garantie. Also, keine Frage: Absolute Leseempfehlung!

sonnenfreundin56 am 23.07.2026 13:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Inselurlaub

Der Autor Ivar Leon Menger hat einen tollen Schreibstil, der sofort fesselt und Lust auf mehr macht.Das Buch weg zu legen ist nahezu unmöglich.Der Titel hat mich angesprochen und das Cover gefällt mir gut.Auf der Nordseeinsel Liekenoog, wird der Ex-Kommissar Hans J. Stahl von der Hotelbesitzerin gebeten in einem ungewöhnlichen Mordfall zu ermitteln.Seiner Lebensgefährtin erzählt der davon nichts. Er will Geli mit einem Urlaubauf der Insel überraschen.Es werden mehrere Tote gefunden und ein Serienkiller treibt sein Unwesen.Hans J. Stahl ermittelt gemeinsam mit dem jungen Insel Kommisar Böhm.Die Einwohner sind schockiert, es gelingt nicht wirklich die Morde geheim zu halten. Bald wird es keine Touristen mehr geben. Der Täter muß schnell gefunden werden. Auch Hans J. Stahl schwebt in großer Gefahr. Seine Lebensgefährtin soll ebenfalls Opfer des Mörders werden, was er gerade noch abwenden kann.

mrsxxx am 23.07.2026 10:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Düsterer 80er Jahre Krimi

"Düster" von Ivar Leon Menger hat schon ein sehr interessante Atmosphäre. Nicht nur, dass die Story hauptsächlich in den 80ern spielt, sondern auch manchmal in die 60/70er zurückversetzt. Einer Zeit in der alles entschleunigter, aber nicht minder gefährlich war.Kommissar a.D. Hans Stahl lebt mit seiner Lebensgefährtin im beschaulichen Katzenbrunn und wird eines Tages von der Hotelbesitzerin Frau Jensen auf der Insel Liekenoog gebeten, dem neuen jüngeren Inselpolizisten in einem Vermisstenfall unter die Arme zu greifen. Da seine Geli ihn immer wieder zu Urlaub drängen möchte, nutzt er diesen Fall um sie mit in den „Urlaub“ zu nehmen, sagt ihr aber nicht worum es eigentlich geht. Als sie auf der Insel ankommen, entpuppt sich der Vermisstenfall als eine Mordserie, welche keine der Insulaner gebrauchen kann, da es die Touristen abhält und so machen sich Stahl und der junge Böhm an die Arbeit. Der Täter mordet brutal und schnell, daher rennt die Zeit.Insgesamt liest man das Buch wirklich gerne weg und man kann sich gut in die Story einleben. Mit Erinnerungen an damalige Musik, Filmen, etc. fühlt man sich gleich nochmal wohler. Der Schreibstil liegt einem schnell und auch die überraschende Wendung wer der Täter ist, gibt einem den „AHA-Effekt“. Mir gefällt das Buch, auch wenn ich als Norddeutsche bei Liekenoog immer eine bestimmte Insel vor Augen habe. Aber das ist wohl gewollt.. :-)

newspaper am 22.07.2026 20:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Eine Insel voller Geheimnisse

Auf einer Nordseeinsel verschwindet eine junge Frau spurlos aus einem Grandhotel. Wenig später wird ihre grausam zugerichtete Leiche gefunden. Aus der geplanten Auszeit wird für Stahl schnell ein neuer Fall, bei dem es immer mehr Verdächtige gibt und die Gefahr mit jedem weiteren Mord wächst.Ich habe mich sehr gefreut, Stahl wieder bei den Ermittlungen zu begleiten. Er war schon im ersten Band eine Figur, die ich gerne mochte, und daran hat sich nichts geändert. Noch schöner fand ich diesmal die gemeinsame Zeit mit Geli. Die beiden harmonieren wunderbar miteinander und wirken wie ein Paar, das den Alltag und das Leben wirklich miteinander teilt. Gerade weil sie nicht mehr die Jüngsten sind, fühlt sich ihre Beziehung angenehm authentisch an. Ihre kleinen Gespräche und Gesten haben mich oft schmunzeln lassen und verleihen der Geschichte zwischendurch etwas Wärme.Der Fall selbst bleibt lange rätselhaft. Immer wieder führen neue Spuren in eine andere Richtung und ich habe mehrfach mitgerätselt, wer hinter den Verbrechen stecken könnte. Die düstere Stimmung der Insel passt perfekt zur Handlung und sorgt dafür, dass die Spannung fast durchgehend erhalten bleibt.Nebenbei hat mir auch das Setting in den 80er Jahren gefallen. Die Zeit wird nicht nur erwähnt, sondern zeigt sich in vielen kleinen Details – vom Rauchen, das damals ganz selbstverständlich war, über die Erreichbarkeit per Festnetz bis hin zu typischen Begriffen und Redewendungen. Das wirkt nie aufgesetzt, sondern rundet die Atmosphäre stimmig ab.Für mich war das ein gelungener zweiter Fall mit einem Ermittler, den ich weiterhin sehr gerne begleite. Vor allem Stahl und Geli machen die Reihe für mich zu etwas Besonderem.

mitket_ am 22.07.2026 09:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

War echt gut geschrieben

Ich habe „Düster“ als Rezensionsexemplar erhalten und war schon allein wegen des Titels neugierig. Nach den ersten Seiten war klar, dass das kein Buch ist, das man mal eben nebenbei liest. Die Atmosphäre ist von Anfang an ziemlich dicht und hat mich schnell in die Geschichte hineingezogen.Besonders gut gefallen hat mir, wie nach und nach immer mehr Puzzleteile zusammenkommen. Anfangs hatte ich viele Fragen, aber genau das hat dafür gesorgt, dass ich weiterlesen wollte. Ich wollte einfach wissen, was wirklich hinter allem steckt.Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und schafft es, die düstere Stimmung gut rüberzubringen, ohne überladen zu wirken. Einige Szenen fand ich wirklich spannend und an manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen möchte.Zwischendurch gab es auch Momente, in denen ich kurz überlegen musste, weil einige Zusammenhänge erst später klar wurden. Für mich hat das aber gut zur Geschichte gepasst und die Spannung eher noch verstärkt.Insgesamt hat mir „Düster“ gut gefallen. Es ist ein spannender Thriller mit einer besonderen Atmosphäre, der einen immer wieder dazu bringt, eigene Vermutungen aufzustellen. Wer Geschichten mag, die eher langsam Spannung aufbauen und einen bis zum Ende beschäftigen, sollte dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben.

darts am 21.07.2026 16:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Düster, aber nicht finster

Nachdem Ex-Kommissar Hans-J Stahl sich im ersten Band der Reihe(Finster) in Geli Elmenreich verguckt hat und mittlerweile zu ihr nach Katzenbrunn in den Odenwald gezogen ist, drängelt diese immer öfter auf einen gemeinsamen Urlaub. Doch Stahl ist von einem früheren Urlaub traumatisiert und sucht immer neue Ausreden.Bis auf der Nordseeinsel Liekenoog eine junge Frau verschwindet. Die Hotelbesitzerin fürchtet um das Ansehen des Hotels, wenn die Sache bekannt wird; denn die junge Frau war eine ihrer Servierkräfte. Da sie von Ex-Kommissar Stahls erfolgreichem ersten Fall gelesen hat und sie dem jungen Inselpolizisten nicht allzu viel zutraut, bietet sie Stahl und Geli einen Luxusurlaub in ihrem Hotel an.Geli freut sich riesig, weiß aber nichts über das Abkommen zwischen Stahl und der Hoteldirektorin. Mittlerweile ist aus dem Vermisstenfall leider ein Mordfall geworden und Stahl ist viel unterwegs mit Böhm, dem jungen Inselpolizisten, der sich viel Mühe gibt und die Ratschläge von Stahl eifrig aufnimmt.Das Buch spielt in zwei Zeitebenen, die in kurzen Kapiteln erzählt werden. Oft mit kleinen Cliffhangern. Wer ist der Junge, dessen Kindheit in den 1960er erzählt wird? Dass er irgendwie wieder auftaucht, wenn Stahl und Böhm 1987 ermitteln, das wird schnell klar. Aber bereits nach gut der Hälfte des Buches, wird es vom Autor aufgedeckt. Nun ist es interessant wie der Täter sich verhält und wie die Ermittlungen weiter verlaufen, ohne dieses Wissen.Es geschehen noch weitere Morde und noch ist nicht klar, ob es sich nur um einen Täter handelt. Spannend ist auch der Zeitpunkt der Geschichte. An Handys hat damals noch niemand geglaubt. Es gibt Telefonzellen und die ersten Anrufbeantworter (ich habe noch das feixende Gesicht meines Kollegen vor Augen, als ich das erste Mal auf einen Antwortbeantworter gestottert hatte).Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen und das Setting nicht so finster und düster wie im ersten Band.Herr Menger: verfolgen Sie gerne weiter das Serienthema!

evenia am 21.07.2026 15:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

zurück in die 80ger (mit Spannung)

"Düster" ist nicht nur das Cover des neuen Buches von Ivar Leon Menger, sondern auch der Inhalt.Der pensionierte Kommissar Hans Stahl lebt inzwischen mit Gerlinde Elmenreich in Katzenbrunn. Und eigentlich fühlt er sich dort richtig wohl. In Gerlinde hat er eine Frau gefunden, die wunderbar mit ihm harmoniert, bis auf.... sie möchte so gern mit ihm in den Urlaub. Und Urlaub, das ist so gar nicht seins. Er würde gern tagaus tagein seine Tage in Katzenbrunn verbringen.Dann kommt ein Anruf und Hans Stahl wird von einer Hotelinhaberin gebeten, das Verschwinden einer ihrer Angestellten aufzuklären, da der Polizist der Insel noch ein Jungspund ist und sie ihm nicht viel zutraut.Hans Stahl sagt ihr seine Hilfe zu, aber nur, wenn es möglich ist, die Ermittlungen als Luxusurlaub zu tarnen, den er dann mit Gerlinde auf der Insel verbringt.Gesagt, getan und schon sitzen die beiden im Zug nach Liekenoog, der Insel, auf der es keine Autos gibt.Ivar Leon Menger schafft es, durch seinen Schreibstil den Spannungsbogen geschickt aufzubauen und die kurzen Kapitel laden dazu ein, mehr zu lesen, als man geplant hat. (Eines geht noch :-) )Und ständig denkt der Lesende, das könnte der Täter sein und dann, einige Seiten später, präsentiert uns der Autor den nächsten Charakter, der sich auch äußerst verdächtig verhält. Bis kurz vor Ende des Buches kann man nicht erahnen, wer es wirklich ist. Für mich einfach meisterhaft gestrickt.Dazu kommt auch noch der Ausflug in die 80ger, mit den Filmen, der Musik, alten Zigarettenmarken und Kameras, in die man noch eine Filmrolle einlegt. Danke für diesen Ausflug in die Vergangenheit. ich war einfach direkt mittendrin statt nur als Lesende dabei.Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich freue mich auf weitere Bücher von Ivar Leon Menger.

steffi_liest am 21.07.2026 14:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Düster, eine nostalgische Reise in die 80er

„Düster“ von Ivar Leon Menger hat mir insgesamt gut gefallen. Dennoch konnte mich das Buch nicht ganz so sehr in seinen Bann ziehen wie beispielsweise „Der Tower“, „Angst“ oder „Als das Böse kam“.Besonders gut gefallen hat mir die nostalgische Atmosphäre der 80er-Jahre, die das Buch verströmt. Die Handlung spielt im Jahr 1987 und wird durch kurze Rückblenden in die 60er- und 70er-Jahre ergänzt. Da 1987 mein Geburtsjahr ist, hatte diese Zeitreise für mich natürlich noch einmal einen ganz besonderen persönlichen Reiz.Wie ich es von Ivar Leon Menger gewohnt bin, ist der Schreibstil angenehm, flüssig und sehr gut zu lesen. Die Geschichte ließ sich dadurch schnell und unkompliziert lesen.Allerdings hatte ich während des Lesens eher das Gefühl, einen Krimi als einen klassischen Thriller zu lesen. Die ganz große Spannung und der Sog, den ich bei seinen anderen genannten Büchern erlebt habe, wollten sich bei mir diesmal leider nicht vollständig einstellen.Trotzdem ist „Düster“ für mich ein gelungenes Buch mit einer schönen nostalgischen Atmosphäre und einer interessanten Geschichte. Auch wenn es mich persönlich nicht ganz so gepackt hat wie andere Werke des Autors, habe ich die Lektüre insgesamt sehr genossen.

stonan123 am 21.07.2026 09:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Spannender zweiter Band der Lust auf Mehr macht

Ich habe zur Vorbereitung auf dieses Buch den ersten Band gelesen, weil ich dachte dieser wird auf den Roman aufbauen. Überraschenderweise kann man den Roman aber auch einzeln lesen. Etwas schade finde ich, dass der erste Band mit einem Ausblick endet und dieser hier dazwischen gelagert ist, sodass man als Leser sozusagen schon weiß, wie es weitergeht. Auch hier geht es wieder um Ex-kommissar Stahl, der von einer besorgten Hotelbesitzerin auf eine verschlafene Insel gerufen wird, weil dort ein Vermisstenfall aktuell ist. Gemeinsam mit seiner Partnerin macht sich Stahl auf dem Weg auf die Insel und schlägt dabei 2 Fliegen mit einer Klappe und kann seiner Partnerin einen Urlaub spendieren. Schnell wird es rasant auf der Insel und es gibt weitere Verbrechen. Ich fand die Sprache wie auch im ersten Teil sehr angenehm und flüssig. Es gab zahlreiche Wendungen und es gibt von der Handlung her schon einige Parallelen zu Band 1. Mir persönlich waren es ein paar zu viele Zufälle, die auf dieser kleinen Insel von sich gingen. Das war etwas unrealistisch. Der Kommissar und seine Frau waren aber wie auch schon im ersten Teil authentisch und sympathisch und ich hatte Freude beim Lesen. Im hinteren Teil des Buches ist eine Leseprobe zum ersten Teil, was ich sehr schön finde, wenn man den ersten Teil noch nicht kennt. 4 Sterne von mir.

19cici95 am 21.07.2026 07:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Was passiert, wenn man einfach nur mal Urlaub machen will

Ivar Leon Menger ist seit seinem ersten Buch ein absoluter auto-buy Autor für mich geworden. Mir hat jedes Buch von ihm grandios gut gefallen. Der erste Teil von Düster ist dabei mein Lieblingsbuch bisher. Deshalb war ich umso glücklicher, als ein zweiter Teil um Kommissar Stahl und seine Geli angekündigt wurde. Noch dazu in einem Hotel-Setting auf einer Insel. Das ist für mich ein Garant für großartige Unterhaltung. Und ich wurde nicht enttäuscht.Wie schon in Finster ist die Struktur des Buches sehr ungewöhnlich aufgebaut. Man folgt nicht nur dem Protagonisten und Ermittler Stahl, sondern auch so ziemlich allen anderen Bewohnern und Gästen der Insel. Dabei kann es sein, dass einzelne Perspektiven auch rein gar nichts mit dem Fall zu tun haben und nur eine falsche Fährte legen wollen. Durch diese Erzählstruktur sind die Kapitel kurz und man kann gar nicht aufhören weiterzulesen, weil immer etwas Neues passiert. Und das ganz ohne billige Cliffhanger am Ende eines Kapitels (iykyk). Ich habe bislang für keinen Menger länger als einen Tag zum Lesen gebraucht.In kleinen Ausschnitten aus den jeweiligen Leben der Charaktere, sowie zwei unterschiedliche Zeitlinien, folgen wir einem Vermisstenfall auf der Insel. Der Aufbau dafür erschien mir leider etwas konstruiert, aber tut dem Fall an sich keinen Abbruch.Menger schafft es meisterhaft falsche Fährten zu legen. Wenn man tief drin ist, im Krimi- und Thriller-Genre, kann man schon davon ausgehen, dass man gerade aufs Glatteis geführt wird, doch die Auflösung ist jedes Mal wieder eine Überraschung. Manchmal größer, manchmal kleiner, doch immer gut für eine Wendung, die nicht zu weit her geholt und immer noch nachvollziehbar ist.Im Großen und Ganzen hat Düster auch wieder super viel Spaß gemacht, kann aber mit Plot und Twist nicht ganz an seinen Vorgänger heranreichen. Zugegebenermaßen hat dieser die Latte aber auch ganz schön hoch, wenn nicht unerreichbar gesetzt.Mit Kommissar Stahl und seiner Geli haben wir auch zur Abwechslung mal ein älteres Ermittlerpärchen, die einfach nur mal Urlaub machen wollen. Die Beziehung zwischen den beiden ist dabei aber genauso süß geschrieben, als wären sie junge Erwachsene. Das lässt einen doch fürs Alter hoffen.Und da Stahl jetzt seine Abneigung gegen Urlaub abgelegt hat, freuen wir uns alle schon auf eine Fortsetzung an der Cote d'Azur.

Veranstaltungen & Medientermine

Veranstaltung
Ivar Leon Menger liest aus ›Düster‹

Eine Veranstaltung im Rahmen von Mord am Hellweg. Neben seinem aktuellen Roman präsentiert Ivar Leon Menger außerdem seine Kurzgeschichte für die “Mord am Hellweg”-Anthologie, in der Lünen zum Schauplatz eines Mordes wird. Eine Veranstaltung der Reihe “Möpkentod – Westfalen kriminell”, mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Westfalen-Initiative und des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe.

30.09.2026
19:30 Uhr (CEST)
Lükaz – Lüner Kultur- und Aktionszentrum
Kurt-Schumacher-Straße 40-42
44532 Lünen
Veranstaltung
Ivar Leon Menger liest aus ›Düster‹
17.10.2026
17:00 Uhr (CEST)
Buchhandlung Das Buchkabinett – Schmitt & Hahn
Hauptstr. 22
64711 Erbach
Veranstaltung
Ivar Leon Menger liest aus ›Düster‹
31.10.2026
18:30 Uhr (CEST)
Sumpfblume Hameln
Am Stockhof 2a
31785 Hameln
Veranstaltung
Ivar Leon Menger liest aus ›Düster‹
06.11.2026
19:30 Uhr (CEST)
Rathausscheune
Rheinstraße 14
68649 Groß-Rohrheim
Veranstaltung
Ivar Leon Menger liest aus ›Düster‹
10.12.2026
19:30 Uhr (CEST)
Stadtbücherei Weiterstadt
Darmstädter Straße 40
64331 Weiterstadt
Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

kamikaze-radio.de
Dieser rasante, nervenzerfetzende Thriller ist zum einen harter Stoff, zum anderen beweist Ivar Leon... Menger, dass er viel mehr kann, als gute Krimis in Serie zu schreiben. Hier hat er einen Genremix hinbekommen, den ich nicht für möglich gehalten hätte. Dieser harte Roman sollte nach dem Kommissar Stahl Roman, „Finster“ gelesen werden. Ivar Leon Menger ist einer der ganz großen neuen Deutschen Thrillerautoren. mehr weniger

Gernot Recke, 03.09.2026