»Es ist eine Reise in eine nahe Vergangenheit und ein Eintauchen in die Gegensätze des Lebens: Geburt, Tod, Zerstörung und Wiederaufbau, Verzweiflung und Hoffnung.« Jens Henrik Jensen
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EAST. Welt ohne Seele
Der Auftakt zur neuen Trilogie von Jens Henrik Jensen für alle Fans von hochkarätiger internationaler Spannungsliteratur.
VERZWEIFLUNG treibt ihn an. ZORN macht ihn kaputt. RACHE hält ihn aufrecht.
Seit seine Frau und seine Tochter einen gewaltsamen Tod gestorben sind, hört CIA-Agent Jan Jordi Kazanski nicht mehr auf zu trinken. Gegen seinen Willen ist er kaltgestellt, wird aber überraschend in den Dienst zurückberufen und nach Krakau entsandt. Seine Mission ist kryptisch: Er soll jemanden ausfindig machen, der unter dem Decknamen »Die Witwe« agiert. Im Krakau von 1999 empfängt ihn eine undurchsichtige, korrupte Welt, in der Kräfte des Guten und des Bösen miteinander ringen.
Erschreckend aktuell, gnadenlos spannend – Jens Henrik Jensens große Ost-West-Trilogie
»EAST liegt mir ganz besonders am Herzen. Es ist eine Reise in eine nahe Vergangenheit und ein Eintauchen in die Gegensätze des Lebens: Geburt, Tod, Zerstörung und Wiederaufbau, Verzweiflung und Hoffnung.« Jens Henrik Jensen
»Thrillerkunst auf höchstem Spannungslevel – für Jens Henrik Jensens Bücher braucht man Nerven, die noch weitaus stärker sind als Drahtseile.« LITERATURMARKT.INFO
Alle Bände der EAST-Reihe:
Band 1: Welt ohne Seele
Band 2: Auf tiefem Grund
Band 3: Jagd im Zwielicht
Von Jens Henrik Jensen sind bei dtv außerdem die skandinavischen Thriller-Serien OXEN und SØG erschienen.
Bibliografische Daten
2. Auflage
Jens Henrik Jensen
Jens Henrik Jensen wurde 1963 in Søvind, Dänemark, geboren. Er hat 25 Jahre als Journalist gearbeitet und war in verschiedenen Funktionen, u.a. als Redakteur und Ressortleiter, für die Tageszeitung ›Jydske Vestkysten‹ tätig. Seit 2015 widmet er sich ganz dem Schreiben. Sein Debütroman ›Wienerringen‹ erschien 1997, in den folgenden Jahren veröffentlichte er die Kazanski-Trilogie sowie die Nina-Portland-Reihe. Im Rahmen der Recherche für seine Bücher reiste Jensen nach Murmansk, Krakau und durch den Balkan. Weitere Reisen führten ihn nach Australien und Neuseeland sowie nach Nord- und Südamerika. Mit seiner aktuellen Serie um den traumatisierten Ex-Elitesoldaten Niels Oxen wurde er zum Shootingstar der internationalen Krimiszene und eroberte auch in Deutschland sofort die Top 5 der SPIEGEL-Bestenliste. Jens Henrik Jensen ist Gewinner des Danish Crime Award.
3 - 10 von 72 Leserstimme
Spannend
Zum Inhalt:CIA-Agent Jordi kann es nicht glauben, dass er wieder zurück in den Dienst gerufen wird, hatte man ihn doch zuvor kaltgestellt, nachdem er durch den gewaltsamen Tod seiner Familie die Finger nicht vom Alkohol lassen konnte. Er soll jemanden ausfindig machen, doch das gestaltet sich mehr als schwierig, denn in Krakau ist alles undurchsichtig und korrupt.Meine Meinung:Das ist so ein Buch bei dem man wirklich seine Sinne zusammen halten muss, sonst verliert man schnell den Überblick über das Geschehen, denn es passiert sehr viel, die Namen sind natürlich nicht sehr eingängig und dadurch schlechter zu merken. Auch ich musste mal zurück lesen. Gelingt es einem nicht den Faden zu verlieren, ist das Buch aber sehr spannend, wie man es von dem Autoren erwarten darf. Der Schreibstil ist gut und liest sich auch gut. Bin gespannt, wie es weitergeht.Fazit:Spannend
Polit-Agenten-Thriller
Wir befinden uns in Krakau und haben es mit Verstrickungen von verschiedenen Regierungen und ihren Geheimdiensten zu tun. Der polnische CIA-Agend Jan Jordi Kazanski ist eine Figur mit vielen Ecken und Kanten und einem sehr großen Alkoholproblem. Um das Buch genießen zu können sollte man dies einfach ausblenden und sich auf diese zeitweise verwirrende Geschichte einlassen.Es erwartet uns kein super spannender Thriller sondern für meinen Geschmack eher um einen politischen-Agenten Roman mit einige Toten und vielen Geschichten. Die Frage ist, was ist Wahrheit und was ist Lüge. Wem kann man vertrauen wer sticht einem als nächstes ein Messer in den Rücken.Wenn man sich auf die Geschichte einlässt und Jordis Geschichte kennt, liest es sich ganz gut. Der Schreibstil fand ich sehr angenehm, was für das Buch spricht, da ich mir bei der Betitelung Thriller auch etwas anderes vorgestellt habe.
Agententhriller
Ich kenne bereits die "Oxen-Reihe" von Jens Henrik Jensen und als ich erfahren habe, dass auch die "East"-Reihe von ihm nun auf Deutsch erscheinen wird, war ich sehr gespannt, ob sie mir genauso gut gefallen wird. Die Reihe ist schon etwas älter und das merkt man auch.Das Cover mit seinen Blautönen war jedenfalls schon für mich eine spannende Einladung.Der Protagonist des Buches ist der ehemalige CIA-Agent Jan Jordi Kazanski, der nun jedoch überraschend "reaktiviert" wird und nach Polen beordert wird. In Krakau wird es dann sehr gefährlich und Jan Jordi Kazanski wird nicht nur den ihm aufgetragenen Fall zu lösen versuchen, sondern auch die Hintergründe für den Tod seiner Familie suchen.Der Thriller spielt im Jahr 1999 und die Welt der Agenten war dort noch eine andere. Die Welt war in zwei große Blöcke aufgeteilt und es ist sicherlich sinnvoll, wenn man ein wenig über die Hintergründe weiß, allerdings nicht unerlässlich.Für mich war "East" sehr spannend und auch actionreich, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich bin nun gespannt auf die weiteren beiden Teile.
Mission Krakau
Es ist ein rasanter Einstieg in die Geschichte mit den parallelen Handlungssträngen von verschiedenen Protagonisten, die den Leser auch ein wenig mit in deren Vergangenheit nehmen. Bereits nach dem Ende der Leseprobe war klar, dass die Handlung spannend sein wird. Die Handlung baute sich Stück für Stück auf, zog sich manchmal durch "Nebengeplänkel" in Unterhaltungen und Beschreibungen des Handlungsorts unnötig in die Länge.Das Cover ist jetzt nicht herausragend im eigentlichen Sinne, passt aber ganz gut zu einem Spionagethriller.Fazit: alles in allem ein ganz passabler Spionagethriller. Als kleinen Epilog gibt´s noch eine Kurzzusammenfassung darüber, wie es mit den Hautcharakteren weitergeht. Wer allerdings auf ein Buch gehofft hat, bei dem einen die Kugeln nur so um die Ohren pfeifen, die Verschwörungstheorien á la James Bond, der wird hier leider ein bisschen enttäuscht zurück auf der Strecke bleiben.
Ein großartiger Thriller
Jan Jordi Kazanski, CIA Agent erhält nach dem Tod seiner Frau und der damit einhergehenden Verzweiflung eine letzte Chance, sein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Er muss einen undurchsichtigen Fall im Ausland, genauer in Krakau, lösen. Da er auch erfahren will, wer seine Frau und seine Tochter auf dem Gewissen hat, willigt er ein. In Krakau laufen alle Spuren zusammen. Polnische und russische Mafia, Agenten des CIA und des Interpols, sie alle geben sich hier, in der alten Kaiserstadt, die Klinken in die Hand. Über allem scheint eine geheimnisvolle Witwe zu schweben, die in der Vergangenheit die USA öfter mit geheimem Material versorgt hat. Doch die Witwe bleibt unauffindbar. Sie scheint den beiden Agenten immer eine Schritt voraus zu sein. Wie sich das Ganze dann löst, wie gefahrvoll es ist, vor allem für Jan Jordi Kazanski, bis er das Rätsel löst, und vor allem auch erfährt, wer Schuld am Tod seiner Familie hat, das ist ein langer Weg voller Mäander und Achterbahnfahrten. Die drei Hauptgestalten, Jan Jordi, Xenia Larsen Pizlo und Ewa Theresa Siwonia, kommen authentisch rüber, wirken sympathisch und ehrlich. Jan Jordi ist eine gequälte, zerrissene Seele, der erst spät wieder Wurzeln schlagen kann, Ewa Theresa wurde als junges Mädchen von Polizisten vergewaltigt, Xenia muss sich in einer Welt voller männlicher Kollegen behaupten. Jeder von ihnen hat seine eigenen Alpträume und Krisen zu bewältigen. Auch nach der restlosen Lösung des aktuellen Falls geht die Beziehung zwischen Jan Jordi und Ewa weiter, mit vielen Höhen und noch mehr Tiefen, aber sie suchen immer wieder die Nähe zueinander. “Es war eine Frage des Wagens.Wagen, zu geben - und wagen, zu nehmen.” Denn was ein Philosoph im 18.-19. Jahrhundert über die Liebe gesagt hatte, kann doch im 21. Jahrhundert nicht mehr stimmen, oder? Etwas geben und etwas nehmen. “Und wenn der Philosoph recht hatte?” (S,383)Mehrere hollywoodreife Showdowns, Theaterschläge, inszenierte oder echte Morde, wechselnde Schauplätze, unglaubliche Actionszenen und Explosionen, böse Dialoge, kurz alles was einen guten Thriller ausmacht, begegnen wir auf den Seiten des Buches. Und am Ende Hegel.
Gelungener Reihenauftakt mit eigenwilligem Protagonisten
Inhalt:1999. CIA-Agent Jan Jordi Kazanski wird nach Krakau geschickt. Er soll eine Informantin ausfindig machen, die unter dem Namen "Die Witwe" bekannt ist, da diese sich entgegen ihrer eigenen Ankündigung nicht gemeldet hat. Kaum ist Kazanski in Krakau angekommen, entkommt er nur knapp dem ersten Anschlag auf sein Leben. Und dann ist da auch noch die blonde Dänin, die im gleichen Hotel wie er untergekommen ist und ihm bei seinen Nachforschungen gleich mehrfach über den Weg läuft. Wird es Kazanski gelingen, die "Witwe" aufzuspüren und der CIA die gewünschten Informationen zu beschaffen?Meine Meinung:Nachdem mir die anderen Bücher der Autors sehr gefallen haben, war ich gespannt auf den Auftakt dieser Reihe um den CIA-Agenten Jan Jordi Kazanski, die im Osteuropa der Jahrtausendwende spielt. Im Original erschienen die Bücher bereits vor 20 Jahren und verschafften Autor Jens Henrik Jensen den Durchbruch. Auf Deutsch erscheinen die Büchern aber erst jetzt.Wie auch bei den anderen Büchern des Autors spielen politische Verwicklungen und Geheimorganisationen eine große Rolle. Dieses Mal sind aber osteuropäische Länder Schauplatz der Handlung, in diesem ersten Band der Reihe insbesondere Polen. Dass der Autor gut recherchiert hat ist nicht nur an den vielen Hintergrundinformationen bspw. zur politischen Entwicklung und Geschichte Polens und seiner Nachbarländer erkennbar, die gekonnt in den Plot eingewebt sind, sondern auch an den bildhaften und authentischen Beschreibungen. Ich fand es sehr interessant, mehr über die Geschichte Osteuropas und der Lage in den Jahren 1999/2000 zu erfahren, ohne von zu vielen Informationen erschlagen zu werden.Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Die Handlung spielt überwiegend in Krakau im Jahr 1999, wo der Leser Kazanski bei seinen Nachforschungen begleitet. Aber auch andere Charaktere kommen zu Wort, was nicht nur für Spannung und Abwechslung sorgt, sondern dem Leser zudem einen Wissensvorsprung einbringt.Der Protagonist Jan Jordi Kazanski ist ein Typ mit Ecken und Kanten. Er ist aktuell ziemlich weit unten angekommen. Nachdem Frau und Kind eines gewaltsamen Todes gestorben sind, wurde er von der CIA kaltgestellt und hat sich dem Alkohol zugewandt. Der neue Auftrag kommt daher für ihn selbst überraschend. Grundsätzlich ist er ein intelligenter Typ mit einer guten Beobachtungsgabe und dem Herz am rechten Fleck. Allerdings bringt er sich nicht zuletzt dank seines Alkoholkonsums mehr als einmal selbst in Gefahr. Ich habe am Anfang einige Zeit gebraucht um mit ihm warm zu werden. Für meinen Geschmack hätte Kazanski gerne weniger eigene Probleme und mehr Fokus auf seinen Auftrag haben können.Der Plot an sich ist spannend und fesselnd. Was zunächst nach einem Routineauftrag klingt, entpuppt sich als gefährlicher Einsatz. Lange sind nicht alle Beteiligten bekannt, ebenso wenig wie wer Freund und wer Feind ist. Dadurch bleibt der Plot lange undurchsichtig und der Fortgang unvorhersehbar. Dadurch muss der Leser aber auch sehr aufmerksam bleiben, um die Zusammenhänge zu verstehen und vor lauter Verstrickungen und Geheimnissen die Übersicht zu behalten. Aber es lohnt sich!Fazit:Gelungener Reihenauftakt mit einem eigenwilligen Protagonisten. Authentisch, aber nicht immer ganz leicht zu verstehen. Kein Buch für zwischendurch, aber definitiv lesenswert für alle Agententhriller-Fans.
Kurzweilige Spannung
Der Thriller „East“ von Jan Hendrik Jensen handelt von CIA Agent Jan Jordi Kazanski, der in Krakau eine Frau aufspüren soll.Das Cover zeigt eine Gestalt, die am Ende eines blauen Tunnels läuft. Vermutlich ist dies Kazanski oder einer der Männer, die im verdeckten arbeiten. Daher vermute ich, dass es eher düster ist und im Untergrund handelt.Meine Vermutung auf düster wird prompt bestätigt. Kazanski hat sich nach dem Tod seiner Familie den Alkohol zugewandt und wurde vom Dienst abbestellt, was erste Anzeichen für düstere Vergangenheit ist. Hinzukommt, dass Kazanski nun eine Frau aufspüren soll, die viele Verbrechen begangen hat und im Hintergrund agiert, was für einen düsteren, korrupten Auftrag spricht. Ich darf nicht vergessen, dass Kazanski für seinen Auftrag in die Unterwelt muss, womit die Handlung perfekt zum Cover passt. Ich finde das Buch kurzweilig und spannend. Immer wieder trifft Jan auf neue Verdächtige mit zahlreichen Motiven, was den Spannungsbogen hoch hält. Dies gelingt auch durch die spannungsgeladene Sprache. Viel Dunkelheit und Geheimnisse machen die Story spannend und unterhaltsam zugleich. Klare Leseempfehlung.
Frühe Triologie frisch übersetzt
Obwohl das neueste Buch von 2022 , ist es doch der Auftakt zur damaligen Kazanski Trilogie von 1997 und das 2.Buch von Jensen, nach seinem nicht übersetzten Wienerringen aus dem gleichen Jahr. Das Cover sticht wie immer heraus und ich denke, es ist eine gute Idee, auch die ältere Romantrilogie von Jensen zu übersetzen.Geschichte: Kazanski , CIA Agent mit Polnischen Wurzeln, lässt sich völlig gehen und erträgt sein Leben nur noch vollgesoffen. Nach einer langen Beurlaubung, setzt sich sein CIA Freund ein und sorgt dafür, dass er wieder einen Auftrag bekommt, bei dem ihm seine polnischen Sprachkenntnisse sehr nützlich sein können. Er soll nach Krakau fahren und eine Verbindung zu einer einheimischen Kriminellen mit Decknamen " die Witwe " aufnehmen. Diese hatte früher dem CIA geholfen und hatte um Hilfe gebeten, aber keinen Grund genannt. Für Kazanski, der mit sich selbst am meisten kämpft, ist es nicht leicht auch nur eine Spur der Witwe aufzunehmen, wobei anscheinend noch jemand weiß, dass er in Polen ist und permanent versucht, ihn umzubringen.....Schreibstil / Personen: Das Buch ist leicht geschrieben, es fällt nicht schwer alles in seinen Gedanken umzusetzen und sich vorzustellen. Wobei es einige Stellen gibt, an denen die Idee etwas mangelhaft oder zu einfach umgesetzt wurde und mir teilweise etwas zu naiv zu lesen war, also ob wir hier jetzt keinen komplexen Spionageroman schreiben, sondern kurz in ein Märchen mit einfachen Strukturen abdriften. Aber das ist eigentlich die einzige Schwäche mit der man aber leben kann. Meinung: Es ist kein hochkompliziertes Gewirr aus Gedankengängen, sondern recht einfach geschriebene Spannung , die Spaß macht aber auch sicher nicht überlang in meinem Hirn sich festsetzt, sondern wirklich für den Moment gedacht ist. Im Vergleich von Werken wie Stig Larssons " Millenium ", fällt das dann doch stark ab, aber wer kann schon mit solchen Meisterwerken mithalten. Dafür ist es ein sehr gutes Frühwerk von Jensen, bei dem ich auf die nächsten Teile gespannt bin.Fazit: 4 Sterne mit Luft nach oben, aber trotzdem gute Unterhaltung !Für Fans von Spionageromanen und Thrillern, wobei der Thrilleranteil überschaubar bleibt.
Nachts in Krakau
In Krakau, Ende der 1990er Jahre, wird Jan Jordis Kazanski als CIA-Agent eingesetzt um „die Witwe“ zu finden. Sie führt die größte Verbrecherorganisation Krakaus an. Doch er sucht nicht allein nach ihr. Die hübsche Dänin Xenia scheint sich auch sehr für „die Witwe“ zu interessieren. Schon bald muss er feststellen, dass seine Anwesenheit in Krakau nicht unentdeckt geblieben ist, denn er entgeht nur knapp einem Mordanschlag. Doch wer will ihn tot sehen? Sind es Agenten der Gegenseite, der Verbrecherring oder gar die eigenen Leute? Immer tiefer wird er in die Machenschaften hineingezogen und verliert sich nicht nur bei hübschen Frauen, sondern auch im Alkohol. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es ist ein klassischer Agententhriller im James Bond-Stil. Es bleibt bis zum Schluss spannend und zwielichtig. Also eigentlich so wie es sein soll. Der Protagonist ist geheimnisvoll und nach einem schweren Schicksalsschlag ziemlich kaputt. Wie in einem Agententhriller zu erwarten, mischen auch die Russen ordentlich mit. Wer auf dieses Genre steht wird hier sicher begeistert sein. Ich habe für mich jedoch festgestellt, dass mich diese Art von Thriller nicht so ganz abholen kann. Hätte ich mir eigentlich denken können. Schließlich schlafe ich bei James Bond auch immer ein.
Spannender Agentenkrimi
E.A.S.T Welt ohne Seele von Jens Henrik Jensen ist ein spannender Agententhriller der in der Zeit nach dem Kalten Krieg spielt. Der Agent Jan Jordi Kazanski wurde vom Geheimdienst kaltgestellt und überraschend wieder in den Dienst geholt um "Die Witwe" aufzuspüren . Diese führt die größte Verbrecherorganisation von Krakau an.Der Roman ist sehr flüssig geschrieben und das Cover sagt schon aus was wir dann auch lesen können. Wem kannst du Vertrauen ? Wer ist Freund und wer ist Feind ? Kannst du überhaup noch jemanden trauen oder schaut jeder nur auf seinen Vorteil ? Wer will seinen Tod ? Ein Agenenthriller , der kein Klischee auslässt. Alkohol und Sex ist natürlich mit dabei, aber das gehört ja dazu.Ich fand diesen Roman trotz der Klischees ( und die erwartet man ja eigentlich , wie bei James Bond ) sehr Spannend und Unterhaltsam.