»Das Ganze liest sich wie Harry Potter auf Speed.« ›Brigitte‹ über ›Die Flüsse von London‹
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Ein Wispern unter Baker Street
Es ist ja nicht so, dass Peter Grant, Zauberer in Ausbildung und Police Constable in London, nichts für das Üben von Zaubersprüchen und das Pauken von Lateinvokabeln übrig hätte - bestimmt nicht! Aber es ist doch immer wieder schön, wenn zur Abwechslung auch mal reelle Polizeiarbeit gefragt ist. Eine unbekannte Person wird im U-Bahn-Tunnel nahe der Station Baker Street tot aufgefunden - erstochen, und es deuten unübersehbare Anzeichen auf die Anwesenheit von Magie hin. Ein Fall für Peter, keine Frage. Der unbekannte Tote stellt sich als amerikanischer Kunststudent und Sohn eines US-Senators heraus, und ehe man noch "internationale Verwicklungen" sagen kann, hat Peter bereits die FBI-Agentin Kimberley Reynolds mitsamt ihren felsenfesten religiösen Überzeugungen am Hals. Dabei gestalten sich seine Ermittlungen auch so schon gruselig genug, denn tief in Londons Untergrund, in vergessenen Flüssen und viktorianischen Abwasserkanälen, hört er ein Wispern von alten Künsten und gequälten Geistern ...
Bibliografische Daten
16. Auflage
Ben Aaronovitch
Ben Aaronovitch wuchs in einer politisch engagierten, diskussionsfreudigen Familie in Nordlondon auf. Er hat Drehbücher für viele TV-Serien, darunter ›Doctor Who‹, geschrieben und als Buchhändler gearbeitet. Inzwischen widmet er sich ganz dem Schreiben. Er lebt nach wie vor in London. Seine Fantasy-Reihe um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die internationalen Bestsellerlisten im Sturm.
3 - 10 von 54 Leserstimme
Nett und kurzweilig
Der dritte Fall für Peter Grant, Polizist, Zauberlehrling und Mitglied der Spezialtruppe für Verbrechen mit magischem Hintergrund:Als in einer U-Bahn-Station ein erstochener Mann gefunden wird, lassen sich an der Mordwaffe eindeutig Spuren von Magie feststellen. Da das Opfer zudem leider auch noch der Sohn des amerikanischen Senators war, muss sich Grant nun auch noch mit FBI-Agentin Kimberley Reynolds herumschlagen, die selbstverständlich keineswegs an das Übernatürliche glaubt. Schwarzer britischer Humor, jede Menge Zauberei für Erwachsene und ein guter Spannungsbogen zeichnen auch diesen Aaronovitch erneut aus. Wenn man auf leichte Unterhaltung steht, sind seine Bücher das Richtige.
Magisch geht´s weiter!
Peter Grant ist zurück und es wird wieder magisch in London. Inzwischen das dritte Buch aus der Reihe vom Autoren Ben Aaronovitch."Ein Wispern unter Baker Street". Allein schon der Titel ist cool. Rein optisch muss ich mal wieder die Aufmachung des Buches loben. Ich hab mich damals schon deswegen in die Bücher verliebt. Die tollen Farben und das Cover ist bezaubernd. Es ist leider so kurzweilig und fesselnd, dass ich eigentlich froh bin, erst so spät die Reihe entdeckt zu haben, so dass ich nun noch den nächsten Band hier rumliegen habe :-).Peter Grant ist eigentlich ein Police Constable, der laut seinem Chef nach der Ausbildung in einem "Datenbüro"versauern soll. Doch so unberechenbar wie das Leben nunmal so ist....plötzlich wird er in die magische Welt Londons gezogen.Nun ist er seit drei Bänden als Zauberlehrling in ständige Turbulenzen verstrickt und löst Fall um Fall.Die Charaktere sind wundervoll eigensinnig und einzigartig und man bekommt einen so detailreichen Eindruck, ohnedas es zuviel Beschreibung wäre. Schön ist auch, dass Ben Aaronovitch zwar in jedem Band - wie auch diesem- auf seine Charaktere neu eingeht,damit man sie sich wieder vor Augen führen kann, aber ich denke auch "Quereinsteiger" hätten so eine Chancedas Buch verstehen zu können.Peter hat einen ganz eigenen Humor und man kann sehr gut mitlachen. Viele würden vermutlich schwarzer britischer Humor dazu sagen und so falsch legen sie damit nicht. Teilweise liegt in dem Geschriebenen auch soviel Situationskomik, die ich selten über ein Buch so plastisch erleben durfte.Es macht unglaublichen Spaß Peter in seiner Arbeit und seinem Privatleben zu begleiten, wobei beides seltengut voneinander zu trennen ist. Ich kann die Reihe nur empfehlen!Und alle mit denen ich bisher über diese Bücher geredet haben sind auch voll begeistert. Mit jedem Buch taucht man mehr ein in die magische Welt Londons!
Skurill und Britisch
Auch der dritte Teil von Aaronovichs Reihe hat einen schnell wieder in seinen Bann geschlagen.Wie schon in den beiden vorangegangenen Bänden um den Zauberlehrling Peter Grand, suchen er und sein Lehrmeister auch hier wieder den Urheber eines magischen Verbrechens. Die Geschichte ist wieder sehr schön originel und skurill gewürzt mit typisch britischer "trockenheit". Die Charaktere sind wieder gut gezeichnet und die einzelnen Personen haben alle ihren eigenen Charakter. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und man muss immer wieder schmunzeln oder lachen.Das Buch beinhaltet eine gute Mischung aus Krimi und heiterer Unterhaltung und weiss seine Leser zu fesseln.Freue mich schon auf weitere Arbenteuer des modernen Zauberlehrlings.
Wispern unter Baker Street - Peter Grant Teil 3
Peter Grant ist Polizist in London und Zauberlehrling. Daher ist er in eine Spezialeinheit versetzt worden. Diesmal (es ist der 3. Band) ermittelt er in vergessenen Tunneln, viktorianische Abwässerkanälen und muss sich mit alten Künsten sowie Geistern rumschlagen.Erneut ein spannender und auf seine Art lustiger Roman. Es ist wieder etwas chaotisch und natürlich übertrieben. Aber mir gefällt es.Diesmal sind die Kapitel in Stadtteile unterteilt, da Grant eigentlich die meiste Zeit nur hin und her fährt, was er aber selber auch thematisiert. Und er wird diesmal wieder stärker von Lesley unterstützt.Gut finde ich, dass Nightingale mehr kritisiert wird, dass er so lange nichts mitgekriegt haben soll. Schließlich scheint es ja Wesen an allen Ecken zu geben... Gut fand ich das Ende mit FBI-Agent Reynolds, wie sie zum Thema Magie steht und damit umgehen wird. Denn so viele wie Grant sonst einweiht, kann es ja bald nicht mehr geheim sein.Ich frage mich allerdings, ob es nicht schwierig wär, diesem Buch zu folgen, wenn man die ersten beiden Bände nicht gelesen hat. Ich würde empfehlen die Reihe nacheinander zu lesen.
Ein magischer Polizist
"Es ist ja nicht so, dass Peter Grant, Zauberer in Ausbildung und Police Constable in London, nichts für das Üben von Zaubersprüchen und das Pauken von Lateinvokabeln übrig hätte - bestimmt nicht! Aber es ist doch immer wieder schön, wenn zur Abwechslung auch mal reelle Polizeiarbeit gefragt ist. Eine unbekannte Person wird im U-Bahn-Tunnel nahe der Station Baker Street tot aufgefunden - erstochen, und es deuten unübersehbare Anzeichen auf die Anwesenheit von Magie hin." (Zitat zum Inhalt)Peter Grant, Police Constable in London, findet eines Tages herraus, dass es Magie und Zauberei wirklich gibt.Der dritte Teil der Reihe um den zaubernden Constable ist genau so witzig wie seine Vorgänger. Spannungsmäßig dauert es allerdings etwas bis er in die Gänge kommt.Wenn es aber einmal läuft, dann läuft es flüssig und mitreißend.Man erfährt wieder einiges über die magische Geschichte Londons, bekannte und weniger bekannte Orte der Stadt und lernt neue magische Bewohner der Metropole kennen.Dieses Buch ist definitiv eine gelungene Fortsetztung der Reihe und nicht nur etwas für gealterte Harry Potter Fans.
Ermittlungen im Untergrund
Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant ermittelt gemeinsam mit seiner Kollegin Lesley und seinem Vorgesetzen Nightingale im Fall des Gesichtslosen und der Little Crocodiles. Der entscheidende Durchbruch lässt aber weiterhin auf sich warten. In der Zwischenzeit wird Peter von Detective Inspector Stephanopoulos zum Schauplatz eines Mordes gerufen. Der Amerikaner James Gallagher wurde tot in der U-Bahn-Station Baker Street aufgefunden. An der Mordwaffe, einer alten Tonscherbe, entdeckt Peter ein Vestigium und wird damit Teil der Ermittlungen. Eins jedoch macht der Chef der Mordkommission ihm gleich zu Beginn klar: Diesmal will er einen echten Täter fassen…Der Beginn des Buches knüpft an die Ereignisse im letzten Teil an. Zunächst einmal hat es mich riesig gefreut, dass Lesley nun im Folly wohnt und von Nightingale in der Magie unterwiesen wird. Ich mag ihren Charakter sehr und nun sah es so aus, als würde sie eine etwas größere Rolle spielen: Nachdem Peters Nachbarskind ihn auf einen Geist hingewiesen hat, geht er gemeinsam mit Lesley diesem Hinweis nach. Außerdem planen die zwei gemeinsam mit Nightingale, wie ihre Ermittlungen im Fall des Gesichtslosen und seiner Schüler weitergehen sollen. Man merkt, dass sich hier langsam ein eingespieltes Team entwickelt, auch wenn man weiterhin auf den Ermittlungsdurchbruch im Fall des Gesichtslosen wartet.Recht schnell tritt die Rahmenhandlung, die schon im ersten Band begonnen hat und wegen der ich Neueinsteigern empfehle, die Buchserie unbedingt mit „Die Flüsse von London“ zu beginnen, in den Hintergrund. Es gibt einen neuen Mordfall, in dem die Hilfe von Peter, Nightingale und nun auch Lesley benötigt wird. Hier wird klassische Ermittlungsarbeit betrieben, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass Peter Gegenständen mit magischem Abdruck hinterherjagt und es wieder einmal mit den verschiedensten übernatürlichen Gestalten zu tun bekommt. Neben der Befragung von Verdächtigen muss auf der Suche nach dem Mörder auch der Londoner Untergrund genauer erkundet werden. Hier darf der Leser sich auf so manche spannende Wendung freuen.Meine Hoffnung, dass Lesley in diesem Teil eine größere Rolle spielt, wurde nicht enttäuscht. Sie ist Peter neben Nightingale eine wichtige Hilfe bei den Ermittlungen und nie um einen sarkastischen Spruch verlegen. Zusätzlich hat der Autor einige weiter neue Charaktere geschaffen, die in den Ermittlungsfall involviert sind, zum Beispiel den aufgeschlossenen Kumar, der als Sergeant bei der British Transport Police arbeitet, die taffe FBI-Agentin Reynolds und den undurchschaubaren Zach, der scheinbar ein Freund des Opfers war. Diese und weitere Charaktere unterstützen oder behindern Peters Bemühungen auf ihre spezielle Weise und sorgten beim Lesen für Abwechslung.Die Geschichte ist erneut sehr dicht und komplex, doch da es sich um den inzwischen dritten Band der Serie handelt, hatte ich Zeit, mich an den Stil des Autors zu gewöhnen. Ich hatte zudem das Gefühl, dass es mir dieses Mal etwas besser gelungen ist, den Überblick zu wahren und alle Zusammenhänge zu begreifen. Zwischendurch gibt es auch neue Entwicklungen in der Rahmenhandlung, die scheinbar noch lange nicht beendet ist. So konnte mich das Buch insgesamt überzeugen.„Ein Wispern unter Baker Street“ bietet Humor, Spannung und Überraschungen. Trotz der komplexen Handlung habe ich den Überblick wahren können und es hat mich sehr gefreut, dass neben dem sympathischen Protagonisten Peter nun auch Lesley eine größere Rolle spielen darf. Von den bisherigen Büchern der Reihe hat mir dieses daher bislang am besten gefallen. Wer die beiden Vorgänger kennt, sollte unbedingt in diesem Band weiterlesen. Neueinsteigern empfehle ich aufgrund der mehrere Bände übergreifenden Rahmenhandlung, unbedingt mit „Die Flüsse von London“ beginnen.
Fantasy-Krimi mit viel Witz und Spannung
Da ich manchmal ein wenig schusselig bin, bemerkte ich ein wenig zu spät, dass es sich bei dem Buch um den 3. Teil einer Serie handelt und nicht um den ersten. Einen Pluspunkt kriegt das Buch von mir deshalb, weil es dem Verständnis nicht viel ausmachte. (Das ändert nichts daran, dass ich die ersten beiden Teile trotzdem kaufen werde)Ein Zauberlehrling in London klingt auf den ersten Blick nach Harry Potter in den Ferien und wenn dann das Wort "Krimi" fällt, denken manche vielleicht an Harry Dresden. Das habe auch ich mir zuerst gedacht, habe mich jedoch ziemlich geirrt. Abgesehen von kleinen Anspielungen zu Harry Potter und zu Doctor Who (Herr Aaronovitch hat schließlich ein paar Folgen geschrieben), distanziert es sich gut von bereits exestierenden Geschichten und hat seinen ganz eigenen Touch.Ich musste oft genug schmunzeln, wenn sich unser armer, armer Held Peter mit bösen Magiern, FBI-Agentinnen oder auch seiner Mutter und seinen Mitarbeitern ruschlagen muss um den Mord an einem Kunststudenten aufzuklären und auch oft genug meinen Tee zur Seite stellen müssen, da es einfach zu spannend zum Teetrinken nach ganz britischer Art wurde.Alles in allem war dieses Buch ein spontan Kauf, den ich keinesfalls bereue. Zauberei, Mord und britischer Humor sind drei Dinge, die ich bei Büchern sehr schätze und Ben Aaronovitch hat alles sehr galant in einer Reihe vereint und dazu gab es noch ein wenig Latein (was mir bei meinen Prüfungen ein wenig geholfen hat) und die Metropole London.Ich werde bei meinem nächsten Besuch in London im Sommer ganz bestimmt ein Auge aufhalten und für alles offen sein- vielleicht begegnet mir ja auch ein wenig Magie...
Magie in London
London wimmelt nur so von Magie. Nicht nur überirdisch, sondern auch ganz weit unten in Abwasserkanälen und U-Bahn-Schächten. Constable Peter Grant, Magier in Ausbildung, hat wieder einmal alle Hände voll zu tun, um dem „abstrusen Scheiß“ Herr zu werden. Auch wenn es eine eigene Abteilung bei der Polizei für das Magische gibt, so ist doch nicht jeder dafür aufgeschlossen. Lieber soll alles rational und logisch erklärbar sein. So sieht es auch zunächst nach einem handfesten Mord aus, als ein junger Mann tot in einem U-Bahn-Tunnel gefunden wird. Doch zu früh gefreut – je weiter die Ermittlungen voran schreiten, desto mehr wird es ein Fall für die Zaubererabteilung...„Ein Wispern unter Baker Street“ ist bereits der dritte Band mit Constable Peter Grant. Es ist durchaus empfehlenswert die Romane dieser Urban Fantasy Reihe in der vorgegebenen Reihenfolge zu konsumieren, da immer wieder auf Vergangenes zurückgegriffen wird und einiges Hintergrundwissen dafür erforderlich ist.Wie bereits in den Vorgängerbänden, wird das Geschehen auch dieses Mal aus der Ich-Perspektive Peters erzählt. Dieser bringt einen gewissen Touch Naivität sowie Tollpatschigkeit in die Erzählung, so dass Amüsement wirklich groß geschrieben werden kann. Trockener Humor ist eine seiner Stärken und wird immer wieder angewandt, ob bewusst oder unbewusst wird nicht immer deutlich. Auf Grund der Perspektive ist der Wissensstand des Lesers gleich dem der Hauptperson, was dazu führt, dass man gefordert wird, selber zur Lösung des Rätsels vorzudringen. Peter schweift nämlich gerne auch einmal vom eigentlichen Thema ab. Die Kunst für den Leser besteht nun darin, Wichtiges und Unwichtiges zu trennen, um den Anschluss an den eigentlichen Fall nicht zu verlieren. Man fragt sich immer wieder, ob der Constable extra Verwirrung stiftet oder dies einfach nur seinem Naturell entspricht.Bei allem Humor wird die Spannung jedoch keinesfalls vergessen oder in den Hintergrund gerückt. Vielmehr besteht hier ein ausgewogenes Gleichgewicht. Die Vorhersehbarkeit ist minimal und bis zum Schluss ist es nicht leicht, den wahren Hergang des Geschehens zu rekonstruieren. Hinter jeder Ecke können Überraschungen lauern, man sollte also immer auf der Hut und sich seiner Gedankengänge nie zu sicher sein. Von jetzt auf gleich kann alles bisherige umgeworfen werden, so dass man noch einmal bei Null anfangen muss.Wenn man die vorangegangenen beiden Bände bereits kennt, freut man sich regelrecht auf ein Wiedersehen mit den bereits bekannten Charakteren. Man hat das Gefühl, diese schon ewig zu kennen und sobald man angefangen hat zu lesen, ist es, als wäre keine Minute vergangen, seit man den vorherigen Band zur Seite gelegt hat. Alle haben ihre Eigenarten, mal liebevoller mal weniger liebevoller Art, eine neuerliche Vorstellung ist daher nicht notwendig und wird auch nicht vorgenommen. Figuren, die in diesem Band neu eingeführt werden, werden gebührend beachtet, um ebenfalls Wiedererkennungswert zu erlangen. Schließlich weiß man nie, wem man in eventuellen Folgebänden noch begegnen wird.Auch der dritte Band rund um Peter Grant und die Magie ist Ben Aaronovitch rundherum gelungen. Ein wenig wehmütig wird man, wenn man auf der letzten Seite angekommen ist. Doch Rettung ist in Sicht, denn der vierte Band ist im Original bereits erschienen, so dass es hoffentlich bald auch eine deutsche Übersetzung geben wird.
Ein Wispern unter Baker Street - Peter Grant Teil 03
Der Autor mischt seinen Krimi mit vielen fantastischen Elementen und einer guten Prise Humor an. Der Protagonist Peter Grant erzählt die Geschichte aus seiner Sicht als Ich-Erzähler. Er ist mir inzwischen recht sympathisch und an vielen Stellen wunderbar selbstironisch. Zusammen mit dem ersten Teil bekommt Peter Grant endlich den dringend notwendigen Tiefgang und auch Lesley hat mir sehr gut gefallen. Die meisten übrigen Charaktere bleiben allerdings leider weitgehend blass. In dem Buch spielen auch viele - teilweise neuartige - andere Fantasywesen mit. Allerdings gelingt es dem Autor - wie leider auch schon in seinem vorgangegangen Roman - leider nicht die Fülle an Ideen mit dem notwendigen Tiefgang zu vermitteln. Die eigentlich sehr komplexe Geschichte wird an vielen Stellen nur oberflächlich erläutert. Mir persönlich ist es trotz Vorkenntnissen nicht immer gelungen alle Personen und Gestalten auseinander zu halten. Dies ist besonders schade, da die Idee an sich mir sehr gut gefallen hat. Mir persönlich hätten ein paar Erzählstränge weniger, diese aber konsequenter verarbeitet besser gefallen. An anderen Stellen wurde im Gegenzug in meinen Augen unnötig ausschweifend über Dinge der Vergangenheit erzählt. Teilweise hat mich das Buch dort schlichtweg gelangweilt. Leider habe ich auchGut gefallen hat mir dieses Mal Peters Grants Ermittlungsarbeit bei der er immer wieder von Lesley unterstützt wurde. Er agiert mehr und mehr selbstständig und dadurch wurde auch seine Person deutlich interessanter. Der Fall an sich war für mich auch interessant und spannend. Ich mag auch den Schreibstil des Autos, seinen Humor und die oft ausgefallene Situationskomik sehr gerne und werde wohl trotz der kritisierten Mängel auch weitere Teile der Reihe gerne lesen. Ich selbst habe zuvor schon den ersten Teil der Reihe gelesen, den zweiten jedoch nicht. Dies machte sich an einigen Stellen tatsächlich deutlich bemerkbar. Es gab wenig Rückblicke und Erklärungen. Ich würde daher empfehlen, die Bücher auf jeden Fall der Reihe nach zu lesen oder zumindest den ersten Teil schon vorweggelesen zu haben, bevor man mit diesem Buch beginnt.Fazit: Das Buch ist eine gelungene Fortsetzung der Reihe und damit für Fans von britischem Humor gepaart mit ein bisschen Fantasy vor dem Hintergrund der Londoner City auf jeden Fall empfehlenswert.
magische Spannung
Peter Grant hat leider seiner Mutter erzählt, was er genau tut. Gut, dass er Polizist ist, wusste Sie natürlich nach seiner Vereidigung, aber dass er sich um das mysteriöse, um die Magie kümmert, wusste sie verständlicherweise nicht - leider hat dies Peter nicht für sich behalten können und hat sie nun eingeweiht. Ein Fehler? Vermutlich. Die Mutter kann nicht darüber schweigen und erzählt dies natürlich brühwarm ihren Freundinnen / Nachbarinnen weiter. Als dann Abigail Kamara, eine Nachbarstochter Peter informiert, dass sie unter der Schule einen Geist haben, nimmt die Geschichte langsam Gestalt an. Er und Lesley May, neu auch zu den "Geisterjäger" gestossen, besichtigen mit Abigail das Bahntrasse, und tatsächlich begegnen sie einem Geist.Als Peter dann in der Nacht von der Mordkommission geweckt wird, da eine Leiche bei der Baker Street U-Bahn-Haltestelle gefunden wird, geht eine spannende Ermittlung mit viel magischem los. Er gerät dazu unter anderem in einem Abwasserkanal, trifft eine seltsame Lebenstruppe und auch sonst ist vieles nicht so, wie es sein sollte, unter der Baker Street. Der dritte Band von Ben Aaronovitch, ein Wispern unter Baker Street ist eine weitere Meisterleistung vom Autor.Das Buch ist sehr gut, sehr spannend geschrieben. Das Mysteriöse wird nach wie vor nicht zu kurz gehalten und so entsteht ein fantastischer Krimi der zeigt, wie viel unerklärliches es geben kann. Der Hinweis auf dem Rückentext "... nach der sie, wenn sie in London unterwegs sind, ganz genau in alle Winkel sehen werden, was da wohl lauern mag... " von Time Out kann ich nur zustimmen. Man fängt auf einmal an, unerklärliches in der Umwelt wahrzunehmen und sich zu Fragen, gibt es Geister?Eine Meisterleistung, ein Buch, dass man lesen muss. Jedoch mit einem Hinweis, es hilft sicherlich, wenn man die vorangehenden zwei Teile, "die Flüsse von London" und "schwarzer Mond über Soho" auch gelesen hat. Die Bücher sind aufbauend, vieles wird von den vorangehenden Teilen weiter ausgedehnt, so auch die Verbindung zum Ausbilder Nightingale und Lesley May.
Pressestimmen
Herrlich zu lesen, herrlich amüsant. ›Ein Wispern unter Baker Street‹ ist der dritte Genial-Strei...ch des Londoners Ben Aaronovitch. Ein Lese-Muss, so gruselig und unglaublich liebenswert erzählt.
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03.08.2013
Und natürlich geht es um einen Mordfall, der gelöst werden will. Mit Neugier, Witz und einer Pris...e Magie.
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Ulli Wagner, 20.07.2013
Mit einer bemerkenswerten Mischung aus herrlichem Humor und Krimispannung hat sich der Brite Ben ...Aaronovitch eine enorme Fangemeinde erschrieben.
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01.07.2013
Die Romane sind derart pointiert geschrieben, dass man schon nach dem dritten Band sehnsüchtig au...f das Erscheinen eines vierten wartet.
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Monika Willer, 12.06.2013
Harry Potter auf Speed.
Stephanie Kaiser
Gelungene Fortsetzung der unkonventionellen Zauberkrimi-Reihe, eignet sich prima als Einstieg in ...Urban Fantasy.
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Ein Fantasy-Krimi in Londons Untergrund, wunderbar süffisant, gewürzt mit britischem Humor.
Das Buch ist sehr interessant und ich empfehle es für Leute, die spannende und gruselige Geschich...ten mögen.
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14.09.2013
Krimireihe mit enorm hohem Suchtfaktor!
28.08.2013
Eine klare Empfehlung für London Fans und Liebhaber von Urban Fantasy!
Ilga Becker, 19.08.2013
Dem Drehbuch- und Krimiautor Aaronovitch gelingt eine vergnügliche Synthese aus realistische...m Polizei- und magischem Abenteuerroman.
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07.08.2013
Auch in ›Ein Wispern unter Baker Street‹ merkt man Ben Aaronovitch die große Liebe zu London an. ...
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Arielen, 07.08.2013
Peter Grant, Police Constable und Zauberer, lehrt Sie das Gruseln.
17.07.2013
Ein Muss für alle Fans des Zauber-Bobbies und längst nicht nur für die.
05.07.2013
Mit einer bemerkenswerten Mischung aus herrlichem Humor und Krimispannung hat sich der Brite Ben ...Aaronovitch eine enorme Fangemeinde erschrieben.
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21.06.2013
Davon wollen wir noch mehr lesen!
12.06.2013
Schon die Aufmachung des Buches verspricht eine spannende und unterhaltsame Geschichte.
Alessandro Rizzi, 05.06.2013
Schon die Aufmachung des Buches verspricht eine spannende und unterhaltsame Geschichte.
Alessandro Rizzi, 05.06.2013
Lustig, amüsant, spannend, mystisch - einfach großartig!
Maria Rainer, 02.06.2013
Auch mit dem dritten Band um einen talentierten Bobby ist Ben Aaronovitch ein sehr originelles St...ück Literatur geglückt.
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02.06.2013
Bisher der beste Zauberkrimi von Ben Aaronovitch!
Julie August, 26.05.2013
Ein geflüsterter Knaller! Der bisher beste Peter Grant.
Udo Haupenthal, 23.05.2013
Wieder ein großartiges Buch, eine gelungene Fortsetzung der beiden Vorgänger.
12.05.2013
Gelungene Unterhaltung - spannend und witzig!
Nico Haase, 29.03.2013