Gina und ihre Familie finden nach einem Brand notgedrungen Unterschlupf im Haus einer Freundin, aber die unheimliche Haushälterin und albtraumhafte Erinnerungen lassen Gina keine Ruhe. Doch der wahre Albtraum hat noch gar nicht begonnen …
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Eine von uns
Als ihr Haus abbrennt, wird Ginas Leben und das ihrer Familie auf den Kopf gestellt. Glücklicherweise ist ihre alte Freundin Annie nicht in der Stadt und bietet ihnen an, vorübergehend bei ihr zu wohnen – in einem wunderschönen, renovierten georgianischen Haus. Gina nimmt das Angebot dankend an. Als es bald darauf an der Tür klingelt und Mary auftaucht, die behauptet, die Haushälterin zu sein, stellt Gina das nicht infrage, denn Annie lobt ihre Angestellte in den höchsten Tönen. Doch Gina hat das Gefühl, dass Mary etwas zu verbergen hat. Schon bald wird sie von albtraumhaften Erinnerungen heimgesucht – Erinnerungen an eine verhängnisvolle Nacht vor vielen Jahren. Doch der wahre Albtraum steht erst noch bevor.
Dieser Thriller ist wie eine rasante Achterbahnfahrt – Achtung: Schleudertrauma möglich!
»›Eine von uns‹ war für mich ein echtes Highlight unter den Psychothrillern, die ich in letzter Zeit gelesen habe.« Rezension von Vorablesen.de
»Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen. Total super und fesselnd geschrieben und einfach mehr als lesenswert. Ein Thriller der brillant geschrieben ist.« Rezension von Vorablesen.de
»Ein absolut gelungener Thriller, der mit psychologischer Raffinesse, spannungsgeladener Handlung und einem starken Schreibstil überzeugt.« Rezension von Vorablesen.de
»›Eine von uns‹ war für mich ein echter Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Spannung, Dynamik und ein starker Schlusspunkt – ein rundum gelungenes Leseerlebnis.« Rezension von Vorablesen.de
Bibliografische Daten
1. Auflage
Samantha Hayes
Samantha Hayes wuchs in den englischen Midlands auf und wünschte sich schon mit zehn Jahren sehnlichst eine Schreibmaschine. Doch erst nach vielen Reisen und beruflichen Umwegen erfüllte sie sich ihren Traum und verfasste ihren ersten Roman. Während eines Australienaufenthalts lernte sie ihren Ehemann kennen. Mit ihm und ihren Kindern lebte sie für einige Zeit in den USA, bevor sie schließlich in ihre Heimat England zurückkehrte, wo sie, wenn sie nicht gerade schreibt, alte Häuser renoviert.
Anne Rudelt
Anne Rudelt schreibt, übersetzt und lektoriert mit viel Leidenschaft und Freude alles, was ihr zwischen die Finger und in den Kopf kommt. Nach längeren Zwischenstopps in London, Hamburg und Tokyo lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern wieder sehr gern in ihrer Heimatstadt Berlin.
4 - 10 von 112 Leserstimme
Wer ist Mary?
Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch, erschienen bei Saga Egmont und gesprochen von Jutta Seifert und Mona Fischer. „Eine von uns“ war fesselnd, schockierend, spannend und voller Wendungen, die einem das Hörbuch nicht stoppen lassen. Samantha Hayes nimmt die Leser in diesem fesselnden Psychothriller mit auf eine spannende Lesereise! Immer wenn ich dachte, ich hätte die Handlung durchschaut, kam eine neue Wendung.Gina, Matt und ihre beiden kleinen Kinder brauchen nach einem Brand in ihrem Haus eine Unterkunft. Als Ginas Freundin Annie ihnen anbietet, ihr Haus zu nutzen, nehmen sie das Angebot gerne an. Als eine Frau auftaucht und sich als Mary, die Haushälterin ausgibt. Annie, die nicht in der Stadt ist, bestätigt, dass Mary, tatsächlich ihre Haushälterin ist, lassen sie sie herein.Samantha Hayes beschreibt Ginas Unbehagen und ihre Zweifel, die während ihrer Begegnungen mit Mary aufkamen, großartig. Die Handlung wird aus den verschiedenen Perspektiven der Charaktere erzählt.Ein spannendes Hörbuch!
Solide Spannung, vertrauter Stil – für Fans von Freida McFadden
Eine von uns hat mich sofort an die Bücher von Freida McFadden erinnert - nicht von der Handlung her, aber vom Erzähltempo und dem Gefühl, einfach immer weiterlesen zu wollen. Es war spannend, ohne mich komplett aus der Bahn zu werfen, aber vor allem gegen Ende gab es dann doch einige Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte.Besonders gut fand ich die Rückblicke in die Vergangenheit - dadurch hat man nach und nach mehr über die Hintergründe erfahren, was die Spannung konstant hoch gehalten hat. Auch wenn die ganz großen Wow-Momente für mich ausblieben, war ich insgesamt gut unterhalten. Der Schreibstil war angenehm flüssig, die Kapitel schön kurz, sodass man schnell durchkam.Ein solider Thriller, der nicht unbedingt neu erfindet, was das Genre zu bieten hat, aber trotzdem Lust aufs Weiterlesen macht. Für Fans von psychologischen Thrillern mit gutem Tempo und unterschwelliger Spannung auf jeden Fall einen Blick wert. Für mich 3,5 bis 4 Sterne.
Geheimnisse und Lügen spannend verpackt
Die Story von "Eine von uns" erinnert an die Housemaid-Reihe. Nach einem Brand kommen Gina und Matt mit ihren beiden Kindern im Haus ihrer Freundin Annie unter. Plötzlich steht Annies angebliches Hausmädchen Mary vor der Tür. Doch Mary scheint etwas zu verbergen und es geschehen merkwürdige Dinge.Der Schreibstil ist eher nüchtern und beinhaltet kurze Sätze. Ohne große Details wird das Geschehen auf den Punkt gebracht. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen - die Gegenwart wird abwechselnd aus Marys und Ginas Sicht erzählt. Immer wieder werden Rückblenden eingebaut. Die gefällt mir sehr gut und führt die beiden Zeitebenen nach und nach gut zusammen.Die Handlung ist durchaus spannend, auch wenn sie ab und zu ein wenig unrealistisch und konstruiert wirkt und auch etwas vorhersehbar ist.Die Charaktere sind vielschichtig und es ist nichts, wie es zu Beginn scheint. Warm geworden bin ich mit keinem der Charaktere, was aber bei einem Thriller gar nicht schlimm ist.Insgesamt hat mich das Buch ganz gut unterhalten.
Das Hausmädchen
Als ich die ersten 40 Seiten als Leseprobe hatte, war ich total begeistert. Dann kam das Buch und es zog sich sehr in die Länge und war nicht so spannend, wie ich gedacht hatte.Aber nach der Hälfte wurde es spannender und deshalb bekommt es vier von fünf Sternen, denn es wurde richtig spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.Zur Story:In der Vergangenheit gibt es vier Freundinnen, die alle in einen Jungen verliebt sind, in Matt. Annie, Gina und Laura verstehen nicht, wie Matt sich ausgerechnet für die nichtssagendene Lisa entscheiden konnte. Als Matt eine Party schmeißt, sind alle eingeladen, nur Lisa nicht, mit der Matt Schluss machen will. Nach dieser Party verschwindet Lisa spurlos.Im Jetzt: Matt ist mit Gina verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Ihr Haus brennt auf mysteriöse Weise ab und sie bekommen Unterschlupf bei Annie, die eine erfolgreiche Schauspielerin ist und ein altes Haus in der alten Heimat gekauft hat. Dann taucht Mary, Annie ihre Haushälterin, auf und alles verändert sich….
spannender Psychothriller
Ginas Haus wurde bei einem Brand völlig zerstört. Ihre inzwischen erfolgreiche Jugendfreundin Annie bietet ihr und ihrer Familie daher ihre Villa an, bis das Haus wieder aufgebaut ist, denn sie selbst befindet sich auf Weltreise. Am Tag nach dem Einzug klingelt eine Frau bei Gina und behauptet, sie sei Annies Haushälterin. Nachdem Annie ihr per Kurznachricht zugestimmt hat, lässt Gina Mary weiter für sie arbeiten. Mary hat aber nichts Gutes im Sinn, wie es scheint....Das Buch ist abwechselnd aus Marys und Ginas Perspektive erzählt, so dass man stückchenweise durch Marys Gedanken von ihren Absichten erfährt. Gina erschien mir trotz ihrer Rückversicherung bei Annie etwas zu vertrauensselig. Es war unterhaltsam zu verfolgen, wo das Ganze hinführen sollte, und der Schluss war wirklich überraschend und eine gelungene Auflösung. Von der Autorin würde ich gern mehr lesen
Wer ist Mary wirklich?
Das düstere Cover des Thrillers von Samantha Hayes "Eine von uns" machte schon neugierig auf das Buch. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Spannend wurde das Leben der kleinen Familie von Gina und Matt mit ihren beiden Kindern geschildert, welche nach einem verheerenden Brand ihr zu Hause verloren haben. Glücklicherweise bietet ihre Freundin Annie ihr luxuriöses Anwesen an, vorübergehend dort zu wohnen, da sie eh in Urlaub ist. Annie ist Schauspielerin und kann sich sogar eine Haushälterin (Mary) leisten. Diese möchte nun natürlich auch für Gina alle Arbeiten im Haushalt übernehmen, was Gina anfangs unangenehm ist, jedoch auch praktisch, da sie durch die beiden kleinen Kinder etwas eingeschränkt ist, denn Matt ist beruflich viel unterwegs. Jedoch häufen sich unerklärliche Vorfälle und Gina hat das Gefühl, dass Mary etwas verbirgt. Gina wird von ihrer Vergangenheit eingeholt und es kommt die Wahrheit eines Alptraums aus der Jugendzeit endlich ans Licht.Das Buch ist durchgehend spannend und fesselnd geschrieben. Man kann das Ende kaum erahnen, so grausam ist es. Also ich kann dieses Buch nur empfehlen.
Psychospiel im Luxusdomizil
Meine Meinung und Inhalt "Die vier waren unzertrennlich. Ihre Lehrer scherzten, sie hätten als Geschwister geboren werden sollen, und obwohl sie alle sehr unterschiedlich aussahen, zeichnete ihre Freundschaft eine beinahe telepathische Qualität aus, so als seien ihre Teenagergehirne miteinander verbunden. ... Im Grunde waren sie einfach normale Mädchen, die normale Dinge in einer normalen Küstenstadt taten. ... Damals ahnten sie davon noch nichts, doch schon bald würde eine von ihnen sterben." (ZITAT)"„Eine von uns“ von Samantha Hayes zieht einen mit seiner intensiven Atmosphäre und den raffinierten psychologischen Wendungen sofort in seinen Bann. Die Geschichte beginnt mit einem dramatischen Vorfall – einem Brand, der die Welt von Gina, der Hauptfigur, ins Chaos stürzt. Doch was sich schnell zeigt, ist, dass dies nur der Anfang einer viel komplexeren und gefährlicheren Geschichte ist. Was mich besonders fasziniert hat, war die Art und Weise, wie Hayes geschickt die Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart herstellt. Die Erzählung wechselt zwischen den Erinnerungen von Gina und den Ereignissen der Gegenwart, wobei die Vergangenheit stets wie ein Schatten über der Geschichte schwebt. Es ist, als ob das Erbe alter Geheimnisse und ungesprochener Wahrheiten in jedem Raum des luxuriösen Hauses spürbar ist, in das Gina zieht. Diese schrittweise Entfaltung der Vergangenheit verleiht der Geschichte eine tiefe, nahezu greifbare Schwere, die mich immer wieder zum Nachdenken brachte. Die Erzählweise von Hayes lässt einen die Verstrickungen der Figuren beinahe körperlich spüren. Die Geschichte verläuft langsam, ja fast methodisch, und baut eine atmosphärische Spannung auf, die den Leser immer weiter hineinzieht. Während Gina und ihre Familie in das vermeintlich sichere Haus von Annie und ihrer Haushälterin Mary eintauchen, spürt man, dass diese Idylle trügerisch ist. Es ist ein stetiges Spiel mit Misstrauen und Rätseln, das den Nervenkitzel nicht in hektischen Action-Szenen, sondern in den zwischenmenschlichen Beziehungen und den unerzählten Geschichten der Figuren verankert. Besonders gut gefallen haben mir die wechselnden Perspektiven zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. Es gibt eine tiefe Emotionalität in den Schilderungen von damals, die geschickt in die Gegenwart integriert wird und so eine ständige Verbindung zwischen den beiden Ebenen schafft. Diese Erzähltechnik hat der Geschichte eine zusätzliche Dimension gegeben und mich dazu angeregt, über die Auswirkungen von Geheimnissen und unausgesprochenen Wahrheiten nachzudenken. Der Spannungsbogen zieht sich durch die gesamte Geschichte, von den ersten Andeutungen bis hin zu den überraschenden Wendungen am Ende. Auch wenn es Momente gibt, in denen sich die Handlung langsamer entfaltet, ist es genau diese langsame, aber stetige Intensität, die den Thriller so fesselnd macht. Die finale Wendung hat mich überrascht und überzeugt, weil sie das Bild der Geschichte auf den Kopf stellt und dabei alle offenen Fragen auf eine meisterhafte Weise auflöst. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich „Eine von uns“ als einen besonders gelungenen Thriller empfunden habe. Kurzum, das Buch ist für alle die Thriller lieben und Lust auf eine fesselnde Thriller-Atmosphäre mit überraschenden Wendungen haben.Klappentext Als ihr Haus abbrennt, wird Ginas Leben und das ihrer Familie auf den Kopf gestellt. Glücklicherweise ist ihre alte Freundin Annie nicht in der Stadt und bietet ihnen an, vorübergehend bei ihr zu wohnen – in einem wunderschönen, renovierten georgianischen Haus. Gina nimmt das Angebot dankend an. Als es bald darauf an der Tür klingelt und Mary auftaucht, die behauptet, die Haushälterin zu sein, stellt Gina das nicht infrage, denn Annie lobt ihre Angestellte in den höchsten Tönen. Doch Gina hat das Gefühl, dass Mary etwas zu verbergen hat. Während sie darüber grübelt, wird sie von albtraumhaften Erinnerungen heimgesucht – Erinnerungen an eine verhängnisvolle Nacht vor vielen Jahren. Doch der wahre Albtraum steht erst noch bevor. Über die AutorinSamantha Hayes wuchs in den englischen Midlands auf und wünschte sich schon mit zehn Jahren sehnlichst eine Schreibmaschine. Doch erst nach vielen Reisen und beruflichen Umwegen erfüllte sie sich ihren Traum und verfasste ihren ersten Roman. Während eines Australienaufenthalts lernte sie ihren Ehemann kennen. Mit ihm und ihren Kindern lebte sie für einige Zeit in den USA, bevor sie schließlich in ihre Heimat England zurückkehrte, wo sie, wenn sie nicht gerade schreibt, alte Häuser renoviert.
Spannend bis zur letzten Seite
Als Ginas Haus abbrennt wirkt es zunächst wie eine glückliche Fügung, dass ihr ihre Freundin Annie anbietet, in ihr Haus einzuziehen während sie sich eine kleine Auszeit nimmt und verreist. Mit ihrem Mann, dem dreijährigen Sohn Tommy und Säugling Gracie zieht sie in das stylisch renovierte Haus in ihrem Heimatort. Früher bildeten Annie, Gina, Laura und Sara ein unzertrennliches Kleeblatt, doch als Sara damals spurlos verschwand, bröckelte auch diese Freundschaft und man ging getrennte Wege. In Gina weckt diese Rückkehr also auch jede Menge Erinnerungen. Als dann plötzlich Mary auftaucht und sich als Annies Haushälterin ausgibt, ist Gina erst skeptisch. Doch Annie bestätigt ihr die Richtigkeit der Angaben. Dennoch bleibt ein ungutes Gefühl, das sich noch mehr verstärkt, als Mary mit ihrem Sohn Tyler ins Haus zieht, weil sie vor ihrem gewalttätigen Mann geflüchtet ist. Ginas ungutes Gefühl erhärtet sich und als dann Laura, eine andere Freundin von damals zu Besuch kommt, eskaliert die Situation und es klärt sich auf, was damals wirklich geschehen ist. Das Buch ist äußerst spannend geschrieben. Man hat immer wieder Vermutungen, die dann aber ins Leere laufen. Ganz am Ende erreicht die Geschichte einen grausamen Höhepunkt und es wird deutlich, wie montrös das Leben sein kann, wie sehr man sich in Menschen täuschen kann und zu was Menschen alles fähig sein können.Fazit: spannend bis ganz zum Schluss mit einem sehr überraschenden Ende
Spannender Thriller
Durch die Inhaltsbeschreibung bin ich neugierig auf dieses Buch geworden und ich wurde auch nicht enttäuscht. Dieser Thriller war ab der ersten Seite an spannend und dies ist er auch bis zum Schluss geblieben. Gina und ihre Familie ziehen nach einem Brand in ihrem Haus vorübergehend in die Villa ihrer Freundin, die gerade auf Reisen ist und plötzlich steht die Haushälterin Mary vor der Tür. Doch irgendetwas stimmt nicht. Die Story war sehr gut durchdacht und umgesetzt im Buch. Es gab zwischendurch immer wieder Kapitel vom „Damals“, so dass man mehr und mehr verstehen konnte. Es ist sehr flüssig geschrieben und es gab keine langweiligen Passagen im Buch. Ich bin immer neugierig geworden wie es wohl ausgehen wird. Das Cover des Buches ist etwas düster gestaltet, aber genau passend zum Inhalt.Fazit: Ein bis zum Schluss sehr spannender Thriller.
Psychologisch spannend
Nach dem Brand ihres Hauses zieht Gina mit ihrer Familie in das Anwesen einer alten Freundin. Dort begegnet sie der seltsamen Haushälterin Mary, die offenbar etwas verbirgt. Während Gina sich zunehmend unwohl fühlt, kehren dunkle Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit zurück – und der wahre Albtraum beginnt.Mit „Eine von uns“ gelingt Samantha Hayes erneut ein psychologisch fein gesponnener Thriller, der geschickt mit subtiler Spannung und düsterer Atmosphäre spielt. Die Geschichte rund um Gina, deren Leben nach dem Brand ihres Hauses völlig aus den Fugen gerät, entwickelt sich langsam, aber stetig zu einem Netz aus Zweifeln, alten Wunden und unheimlichen Begegnungen.Besonders gelungen fand ich die dichte Atmosphäre im georgianischen Haus und das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, obwohl man es lange nicht genau greifen kann. Die Figur der Mary sorgt durchgehend für ein latentes Unbehagen – man ahnt, dass da mehr dahintersteckt, als es zunächst scheint.Die Rückblicke in Ginas Vergangenheit fügen sich gut in die Handlung ein und verstärken das Gefühl, dass hier etwas Tieferes brodelt. Die Spannung ist eher unterschwellig, aber konstant vorhanden – was das Buch zu einem echten Pageturner macht.Ein kleiner Kritikpunkt: Ab einem gewissen Punkt war das Ende für mich absehbar, was die Wirkung des Finales ein wenig abgeschwächt hat. Dennoch hat die Geschichte bis dahin überzeugt, und die Auflösung bleibt trotz Vorhersehbarkeit stimmig und gut inszeniert.Insgesamt ein starker Thriller, der mit psychologischer Raffinesse und einem feinen Gespür für Atmosphäre punktet.