Dieses Buch hat für Furore gesorgt wie kaum ein zweites Werk der amerikanischen Gegenwartsliteratur: Von der Kritik gefeiert, von Lesern leidenschaftlich diskutiert, erzählt Tony Tulathimutte so brillant wie zum Totcringen komisch von Millennials, Misfits und Masturbauteurs.
Nominiert für den National Book Award, ein Best Book of the Year in The New York Times, Time Magazine, New Yorker u. v. m.
»Es überläuft einen von den ersten Worten an. Tulathimutte, fraglos einer der herausragenden Schriftsteller seiner Generation, spielt in der Liga der ganz Großen.« New Yorker
»Tulathimutte, ein Meister der Komik mit einem virtuosen Stil, hat ein gewagtes, originelles und zutiefst verstörendes Buch vorgelegt, das beherzt in den Gegenverkehr der liberalen Scheinheiligkeit von heute steuert. Fiasko fängt gekonnt die brandenden Energien des Internets ein, bringt aber auch der neuen Sorte Mensch, die das Internet mit seinen wogenden Identitätskontroversen hervorbringt, tiefe Empathie entgegen.« The New York Times Magazine
»Der witzigste Roman, den Sie dieses Jahr lesen werden. Tulathimutte ist einzigartig. Sein Stil erinnert an Nabokov – hätte Nabokov zu einer Zeit gelebt, in der er von Pornos statt von Schmetterlingen besessen wäre.« Los Angeles Review of Books
Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen Spirale, als ein One-Night-Stand nicht zur erhofften Beziehung führt. Ein schwuler Thai-Amerikaner bringt es nicht über sich, seinem Freund seinen ultranischigen Fetisch zu gestehen.
Wie die Facetten eines Kaleidoskops zeigen ihre Geschichten die monströs schillernden Formen, die die Sehnsucht nach echter Nähe in einer Welt zwischen Dating-Apps und Doomscrolling annimmt. Fiasko gräbt sich tief in die Zwänge und Miseren unserer Gegenwart.
»Gnadenlos brutal und zum Schreien komisch. Fiasko verschont niemanden – nicht dich, nicht mich. Tulathimutte ist ein Perverser, ein Wahnsinniger, ein eiskaltes Genie.« Carmen Maria Machado
»Seine rasante Prosa und sein tiefgründig existenzieller Witz offenbaren eine Wahrheit im Kern unserer verzweifelten Conditio humana. Fiasko ist das Buch eines Verrückten – eines verrückten Genies.« Garth Greenwell
»Ein Kick für die Perversen unter uns. Einer der begabtesten Schriftsteller, die sich dem Thema der eigenen Generation widmen. Sein Furcht erregender Intellekt und seine abnormen Instinkte knistern in beinahe jeder Zeile.« Jia Tolentino
»A fucking party.« Melissa Broder
»Vollkommen und absolut unnachahmlich.« Raven Leilani
Übersetzt von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr
1. Auflage
Tony Tulathimutte, ausgezeichnet mit einem O. Henry und einem Whiting Award, Gründer des Schreib-Workshops CRIT, hat an der Stanford University und dem Iowa Writers′ Workshop studiert. Texte sind unter anderem in der New York Times, dem New Yorker, N+1 und der Paris Review erschienen. 2016 erschien mit seinem viel beachteten Debüt ›Private Citizens‹ »der erste große Millenial-Roman« (New York Magazine). Tony Tulathimutte lebt in Brooklyn, New York.
Stefanie Jacobs wurde für ihre Übersetzungen u.a. von Lauren Groff, Miranda July und Kaveh Akbar vielfach ausgezeichnet.
Jan Schönherr hat Charles Bukowski, Roald Dahl und Jonathan Safran Foer übersetzt und wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
Stefanie Ochel lebt in Berlin und übersetzte zuletzt Romane von Safae el Khannoussi, Megan Nolan, Angelo Tijssens und Yael van der Wouden.