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Ein Killer. Vier Tote. Vier Rätsel.

Four Heads Missing

London, 1889: Angesichts der Zustände in den Armenvierteln werden die Mittel der Metropolitan Police aufgestockt. Nun soll ein neues Hauptquartier her, das mächtige Kellergewölbe steht bereits. Doch der Bau gerät ins Stocken, als einer der Vorarbeiter eine grausame Entdeckung macht. Im frisch fertiggestellten Tresorraum findet er ein seltsames Paket. Darin eingeschlagen: der Rumpf einer Frau. Von ihrem Kopf fehlt jede Spur. Eine höhnische Botschaft an die Polizei? Die gut vernetzte Gesellschaftsdame Irene Adams und der resolute Leibwächter William Berger untersuchen den Fall auf ihre Weise, stoßen aber schnell auf eine Mauer des Schweigens. Kurz darauf wird eine weitere Leiche aus der Themse gezogen. Und auch ihr fehlt der Kopf …

Richter und Krimiautor Thorsten Schleif erzählt erneut einen historischen Fall als packenden und minutiös recherchierten True Crime Thriller.

Die True Crime Thriller mit Irene Adams und William Berger:

Band 1: ›Killing Red Jack‹ (Jack the Ripper)

Band 2: ›Four Heads Missing‹ (Der Themse-Mörder)

Alle Bände basieren auf realen Kriminalfällen und sind unabhängig voneinander lesbar.

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44887-1
Erscheinungsdatum: 17.09.2026
1. Auflage
336 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Thorsten Schleif

Thorsten Schleif ist zugleich Buchautor und Richter im Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen. Er schrieb mehrere sehr erfolgreiche Sachbücher und die humorvolle Krimireihe um Richter Siggi Buckmann. Mit »Killing Red Jack« startet eine Reihe historischer Thriller, die True Crime Stoffe behandeln. Weitere Bücher dieser Art sind in Planung.

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46 von 46 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.48 von 5 Sternen


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3 - 10 von 46 Leserstimme

usto am 04.09.2026 20:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Londons dunkle Seite

Thorsten Schleif verarbeitet eine reale Mordserie aus den Jahren 1887 bis 1889, die in London stattgefunden hat, zu einem fiktiven Krimi. Da die Morde nie aufgeklärt wurden, kreiert er seine eigene Idee, wie es gewesen sein könnte. Mir hat sehr gut gefallen, das einige Kapitel aus der Sicht des Mörders geschrieben sind, ohne seine Identität zu verraten. Die beiden ermittelnden Hauptpersonen William Berger (Leibwächter und ehemaliger Polizeibeamter) und die Edelprostituierte Irene Adams sind sympathisch und ergänzen sich gut. Sie haben schon in Schleifs Buch über Jack the Ripper zusammengearbeitet, aber es ist nicht notwendig den Vorgängerband gelesen zu haben, um dieses Buch zu verstehen. Man taucht mit den beidenEermittlern in die düstere Zeit des neunzehnten Jahrhunderts ein, daher finde ich das Cover sehr passend.

eule2206 am 04.09.2026 17:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Zu Beginn habe ich mich mit dem Buch etwas schwergetan, es war einfach zu unübersichtlich. Das hat sich aber nach ca. 100 Seiten gelegt. Ab da hat mich die Spannung gepackt. Ein gelungener Roman, der den Leser mit in das Ende des 19. Jahrhundert nimmt. Zu einer Zeit als Jack the Ripper in den Ermittlungen der Polizei eine erhebliche Rolle spielte. Die Protagonisten sind prima beschrieben, der Schreibstil einwandfrei und gut lesbar, die Fälle bestens recherchiert. In London werden Fragmente von ermordeten Frauen gefunden. Was fehlt sind die Köpfe. Leibwächter William Berger wird von der Polizei um Unterstützung gebeten. Die Morde haben auch die Gesellschaftsdame Irene Adams auf den Plan gerufen. Gemeinsam machen sich Will und Irene auf, den Fall zu lösen.Das Buch wird jedem Freude machen, der historische Krimis mag. Mir hat das Buch gut gefallen und deswegen empfehle ich es gern.

- blei - am 04.09.2026 14:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

True Crime und Lovestory

Eine historische True-Crime-Story als Grundlage für einen Kriminalfall im viktorianischen Zeitalter zu nehmen erweist sich als originelle Idee, weiß man doch, dass eine Vielzahl der Ereignisse auf wahren Begebenheiten beruhen, was die Handlung noch einmal spannender erscheinen lässt. Thorsten Schleif spart nicht mit Gruseleffekten, wenn es darum geht, die vier Leichen ins Visier zu nehmen, um eine anhaltende Dramatik zu erzeugen. Das geht so weit, dass selbst das Ende unerwartet und überraschend ist.Gestört haben mich bei dem Krimi zwei Dinge: 1. Wenn in/zu einer Szene der Täter selbst "zu Wort kommt", erweist sich sein Gefasel doch als recht absurd und unsinnig. Soll damit auf seine krankhafte Neigung aufmerksam gemacht werden?2. Die amourösen Annäherungen zwischen Irene und Will muten zuweilen doch recht kitschig an. Für meinen Geschmack für dieses Buchgenre unpassend und überflüssig.Für diejenigen, die historische Romane mögen, durchaus ein Empfehlung, für mich in Gänze nicht überzeugend.

95lisa am 03.09.2026 22:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein Killer neben Jack the Ripper

Als Krimi zur Zeit von Jack the Ripper wirkt "Four Headset missing" durchaus authentisch. Es wird aus verschiedenen Perspektiven inklusive der des Mörders erzählt. Die Kapitel sind sehr kurz, was den Lesefluss positiv beeinflusst. Durch die vielen Perspektiven wirkt es aber vor allem zum Einstieg z.T. etwas zerfahren und die einzelnen POVs bleiben eher oberflächlich als richtig nahbar.Die abwechslenden Kapitel aus der Sicht des Mörders sind dafür tatsächlich gelungen und schaffen wirklich Spannung. Mit der Fokussierung auf Irene Adams und Will Berger wird es auch stringenter. Die beiden sind auch Protagonisten in "Killing red Jack", welches allerdings nicht unbedingt vorher gelesen werden muss, die Handlung von "four heads missing" funktioniert ohne Vorkenntnisse. Die Auflösung am Ende ist schlüssig und gut inszeniert. Fans historischer Krimis kommen garantiert auf ihre Kosten - wem jedoch mehr an Charakteren oder Innovation gelegen ist, hätte sich vielleicht doch ein kleines bisschen mehr von beidem gewünscht.

luzosa am 03.09.2026 21:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Thriller im Viktorianischen London

Vorneweg: Ich habe den ersten Teil der Reihe über William Berger und Irene Adams nicht gelesen. Dennoch finde ich das der 2. Teil gut lesbar ist. Die ca. ersten 100 Seiten passiert nicht viel, es ist eher wie eine lange Einleitung die ein Drittel des Buches in Anspruch nimmt. Danach geht es aber Schlag auf Schlag und der Fall wird immer spannender, bis dann zum Schluss die Auflösung kommt, welche auch Sinn ergibt.Die Chemie zwischen den Hauptfiguren ist sehr gut, obwohl ich die Motivation von Frau Adler nicht ganz verstanden habe, selber zu ermitteln.Die Atmosphäre mit dem viktorianischen London kommt meiner Meinung nach nicht vollständig beim Leser an, was schade ist. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und angenehm, was zum Spannungsaufbau beiträgt. Und dazu führt, das man als Leser das Buch schnell lesen kann.Zusammenfassend, spannender Thriller mit kleinen Schwächen.

serafina am 03.09.2026 10:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Historischer Krimi

Ich muss gestehen, mir war der Autor Thorsten Schleif, bisher nicht bekannt. Den Vorgängerroman zu dieser Reihe, muss man nicht unbedingt gelesen haben, um diesen Roman lesen zu können. Es handelt sich hierbei um eine unabhängige Geschichte, die im Jahr 1888 in London spielt. Nicht nur Jack the Ripper treibt sein Unwesen, auch ein anderer Mörder ermordet in grausamer Weise Frauen. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Man kommt leicht in die Geschichte und wird schnell mit den Charakteren vertraut. Spannung kommt mit dem ersten Kapitel auf. Liebhaber von historischen Krimis werden viel Freude mit diesem Buch haben. Besonders interessant finde ich das der Autor hauptberuflich als Richter tätig ist, dieser Beruf hat wahrscheinlich nur wenig Einfluss auf die Gestaltung dieses Romans, erklärt jedoch seine eigene Vorliebe für dieses Genre. Ein spannender Krimi, der durchaus zu empfehlen ist.

zebra am 03.09.2026 09:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

True-Crime-Fiktion, die aufgeht

Dass Thorsten Schleifs „Four Heads Missing” der zweite Band einer Reihe ist, war mir vor dessen Lektüre gar nicht recht bewusst. Schmälerte das das Lesevergnügen?Die Handlung sei krimi-/thrillergemäß nur knapp umrissen: Während man in London eigentlich Jack the Ripper jagt, bekommt die Polizei wegen der Zustände in manchen Vierteln nicht nur Verstärkung, sondern für ebenjene auch ein neues Gebäude. Und just auf dessen Baustelle wird der Rumpf einer Frauenleiche gefunden. Doch als man noch rätselt, ob da jemand die Polizei verhöhnen will, es Zufall ist oder was sonst hinter dem Fall steckt, wird eine weitere Leiche gefunden – ebenfalls ohne Kopf … Zeit für Irene Adams und William „Will“ Berger, sich in die Ermittlungen zu stürzen.Bei True-Crime-Fiktion bin ich regelmäßig skeptisch, weil die Mischung aus Realität und Fiktion oft nicht aufgeht. Doch Thorsten Schleifs Geschichte geht für mich auf. Warum? Zum einen schafft er es, das viktorianische London nachgerade erlebbar zu machen, man kann sich dieses düstere Setting nur zu gut vorstellen. Damit es aber nicht zu düster wird, setzt er dem mit Irene Adams eine inmitten der (besseren) Gesellschaft stehende Protagonistin entgegen. Dass sie Dinge in Erfahrung bringt, wirkt wegen ihrer Stellung (als heute würden man Escort sagen) glaubhaft und damit das so bleibt, wenn sie sich in gefährliche Gefilde begibt, stellt Schleif ihr den Leibwächter eines ihrer Klienten zur Seite. Allein der „Kontrast“ im Wesen der beiden ist herrlich … Überdies ist Schleifs Schreibstil zwar leicht und flüssig lesbar, passt jedoch in die Zeit, ohne dabei aufgesetzt zu wirken (gelingt nicht jedem Autor). Dank kurzer mit Datumsangabe versehenen Kapiteln sowie eingestreuten Uhrzeiten und Ortsangaben fühlt man sich „mittendrin“, hetzt geradezu mit den Figuren durch die Stadt, kann das Buch kaum weglegen. Während der Lektüre überlegte ich immer wieder, welche Teile der Geschichte real und welche fiktiv waren – ohne dies negativ zu meinen, sondern weil es so stimmig war. Mein Verdacht, weshalb es stimmig war: Weil der Autor als Richter Erfahrung haben dürfte, wie Fälle sich entwickeln, die Polizei ermittelt usw. und so die vorhandenen Belege aus der Zeit gut verweben konnte – und sie „nur“ in seine Handlung einbettet, dabei aber nicht übermäßig dick aufträgt. Auch wenn ich den ersten Band nicht kenne, kam ich gut zurecht, da die Fälle in sich geschlossen sind – werde die Lektüre des ersten Bandes aber möglichst noch nachholen.

fruggielicious am 02.09.2026 23:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Band 2 überzeugt ebenfalls

Four heads missing von Thorsten Schleif / Rezension„Einmal Bobby, immer Bobby.“Heute geht es um Band 2 der True Crime Thriller Reihe rund um Verbrechen des Viktorianischen Zeitalters in London. Die Geschehnisse setzen unmittelbar da an, wo wir den Schauplatz verlassen haben. Meiner bescheidenen Meinung nach sollte man Band 1 unbedingt vorher lesen. Es gibt ein Personenverzeichnis (dieses spoilert, würde erst reingucken, wenn Ihr Fragen habt), einen kleinen, aber sehr wichtigen Rückblick und danach geht’s direkt los. London, Ende 1888, rein ins Jahr 1889: Scheinbar gibt es eine Pechsträhne, denn ein neuer Serienkiller ist unterwegs und HEADS UP (pun intended): es wird blutig, denn Körper, Gliedmaßen und Köpfe werden separat aufgefunden. Unser Dream Team Irene und Will ermitteln wieder… Meine Lesemeinung:Ich bin sehr selbstbewusst rein, bin aber wieder nur schwer in der Geschichte angekommen. Wie bei Band 1 auch schon. Zum Glück hat mich aber der Sog wieder erwischt und ich fand das Buch zum Glück gelungen und für meinen Geschmack auch toll recherchiert. Von dieser Mordserie, die ja ebenfalls auf wahren Ereignissen beruht, habe ich aber noch nie gehört, das heißt, man kann mir alles erzählen 😅😅, ich kann es nicht überprüfen. Hauptgrund, warum ich diesen Band minimal schlechter bewerte, also wir sprechen wirklich über Nuancen, ist, dass ich die Auflösung als recht schnell empfunden habe. Auch wenn William Berger natürlich ein smarter super Hecht ist, bin ich nicht ganz sicher wie er das alles so schnell kombinieren konnte. Aber nun bin ich ja auch im Lesesessel und nicht in London des 19. Jahrhunderts. Eine Zeit, die gern romantisiert wird, die aber glaube ich in der Realität sehr sehr schwierig war.Macht Euch gern ein eigenes Bild! 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️

prof_rhino am 02.09.2026 17:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Zurück ins alte London

Ich kannte diesen Autor noch nicht, aber das Cover sowie die Kurzbeschreibung haben mich sofort angesprochen.Das Cover ist zum Thema und der Zeit in der die Geschichte spielt, sehr passend designt. Man schaut es sich an und man hat direkt das gefühl des alten Londons und sobald man anfängt mit lesen wird man noch mehr dorthin zurück versetzt.Der Schreibstil gefällt mir gut. Er ist eingänglich und es macht spaß sich Seite für Seite in der Geschichte weiter fortzubewegen.Die Geschichte bietet einen tollen Einblick in das alte London und dadurch, dass sie auf einem reelen Kriminalfall basiert, fühlt es sich beim lesen auch so an.Die Charaktere agieren nachvollziehbar und jeder ist auf seine eigene Art und Weise auch sympathisch oder eben nicht.Im großen und ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen.Ich werde mir wohl den ersten Teil dieser Reihe auch besorgen und bin gespannt, welche Kriminalfälle der Autor in Zukunft noch mit uns teilt.

donnagina am 02.09.2026 15:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Das Geheimnis der Toten

Der Dichter und Autor Thorsten Schleif wurde 1980 geboren. Er schrieb erfolgreich Sachbücher und eine Reihe historischer Thriller, die legendäre True-Crime Fälle behandeln. Der Thriller "Four Heads missing" schildert die Zustände in London der 1880er Jahre. Es werden Leichen von Prostituierten gefunden, ohne Kopf. Die Polizei vermutet dahinter Jack the Ripper. Auch die Gesellschaftsdame Irene Adams und der Leibwächter William Berger ermitteln und begeben sich in Gefahr.Der vorzeitig entlassene Sträfling Mortimer Wickham vernichtet Beweise durch abbrennen seines Hauses. Ist er der Täter oder steckt ein anderer dahinter? Der Thriller ist historisch belegt und führt in die nebelig verhangenen Gassen des viktorianischen Londons. bei den Morden hat die Polizei keine Indizien.Irene Adams ist eine sehr gefragte und bekannte Begleitdame der höheren Kreise und ist klug und wissbegierig. Sie wird von dem ehemaligen Hauptmann William Berger unterstützt. Er ist ein erfahrener Ermittler und stur.Der ehemalige Gefangene Mortimer Wickham ist skrupellos und geht über Leichen.Wer mehr wissen will sollte das Buch unbedingt lesen.