Coverbild Der Angstmann von Frank Goldammer, ISBN-978-3-423-26120-3
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Frank Goldammer

Der Angstmann

Kriminalroman
Fesselnder Kriminalroman aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs

Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück ...

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Coverbild Der Angstmann von Frank Goldammer, ISBN-978-3-423-26120-3
23. September 2016
978-3-423-26120-3
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Coverbild Der Angstmann von Frank Goldammer, ISBN-978-3-423-43045-6
23. September 2016
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Details

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dtv premium
Originalausgabe, 336 Seiten, ISBN 978-3-423-26120-3
23. September 2016

Autorenporträt

Portrait des Autors Frank Goldammer

Frank Goldammer

Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Maler- und Lackierermeister. Mit Anfang zwanzig begann er zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag und ...

Buchspecial

Special
Frank Goldammer: Der Angstmann
Wie viel ist ein Menschenleben wert, wenn die Welt in Trümmern liegt? Der erste Fall für Kriminalinspektor Max Heller.

Veranstaltungen

Senftenberg, 08.01.2017

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Der Angstmann«
Datum:
Sonntag, 08.01.2017
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Neue Bühne Senftenberg, Rangfoyer


 

Bischofswerda, 24.01.2017

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Der Angstmann«
Datum:
Dienstag, 24.01.2017
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Buchhandlung Heinrich


 

Heidenau, 27.01.2017

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Der Angstmann«
Datum:
Freitag, 27.01.2017
Ort:
Stadtbibliothek


 

Augsburg, 17.02.2017

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Der Angstmann«
Datum:
Freitag, 17.02.2017
Zeit:
09:30 Uhr
Ort:
Balthasar-Neumann-Berufsbildungszentrum


 

Mediathek

Buchtrailer ›Der Angstmann‹

›Der Angstmann‹ spielt in Dresden und ist ein fesselnder Kriminalroman aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. Autor Frank Goldammer zeigt uns seine Stadt und erzählt, was ihn zu seinem Buch inspiriert hat.

Pressestimmen

Nina Mützelburg, Westdeutsche Zeitung, November 2016
»Goldammer schafft den Spagat zwischen gut recherchiertem Historienroman und Kriminalgeschichte.«
Oliver Steuck, WDR 2 Lesen, Oktober 2016
»Das Schreiben ist seine große Leidenschaft, die er als Ausgleich braucht. Wenn so etwas Gutes wie ›Der Angstmann‹ dabei herauskommt, dann gerne mehr davon.«
Christine Jaksch, TV für mich, November 2016
»Fesselnder Krimi aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.«
Horst Bayer, Sortimenterbrief, Wien, November 2016
»Fesselnder Kriminaroman aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.«
Manuela Haselberger, Freie Presse, November 2016
»Frank Goldammer beschreibt die historischen Gegebenheiten sehr detailliert und hat für seinen Krimi hervorragend recherchiert.«
Der Nordschleswiger, November 2016
»Goldammer transportiert in der Form des Kriminalromans viel historisches Wissen und schafft es, dem Leser immer wieder Schauer über den Rücken laufen zu lassen (...).«
Swantje Kohlwes, Delmenhorster Kreisblatt, November 2016
»Dieser zeitgeschichtliche Krimi ist perfekt für die dunklen Abende im November. Für einen ruhigen Schlaf kann ich allerdings nicht garantieren.«
C. Ophüls, Laviva, November 2016
»Ein atmosphärischer Krimi, aber nichts für schwache Gemüter!«
mordsbuch.net, Oktober 2016
»Spannung verbunden mit deutscher Geschichte. Außergewöhnlich gut!«
Peter Knittig, buchlemmi.de, Oktober 2016
»Ein toller und spannender Kriminalroman mit einem historischen Hintergrund.«
Südwest Presse, Oktober 2016
»Nicht nur ein spannender Krimi, sondern auch ein Stück lebendige Zeitgeschichte.«
derachentaler.de, Oktober 2016
»Eine überaus beeindruckende Aufarbeitung deutscher Geschichte, die verpackt in einer spannender Story, nicht nur das damalige Geschehen hinterfragt.«
Arno Udo Pfeiffer, General-Anzeiger Magdeburg, Oktober 2016
»Der Dresdner Frank Goldammer hat einen ausgezeichneten Krimi geschrieben, der einen von Anfang an packt und mitreißt.«
TV für mich, Oktober 2016
»Fesselnder Krimi aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges,«
mia-bruckmann.de, Oktober 2016
»Fakt ist, dass die Handlung durchgehend fesselnd ist, und genau das erwarte ich als Leserin bei einem Krimi! Ich freue mich schon heute auf den Folgeroman, der 2017 erscheinen wird, in dem Max Heller erneut gefordert wird.«
Sabine Kettschau, niliversum.wordpress.com, September 2016
»Das Doppelpack aus spannendem Kriminalfall im Dresden des 2. Weltkrieges und die dazugehörige Realdoku sorgt für Herzklopfen, Gruselmomente und Schrecken und ist gleichzeitig Krimiunterhaltung vom Feinsten!«
Anja Schmidt, zwiebelchens-plauderecke.blogspot.de/, September 2016
»Frank Goldammer versteht es, uns alle Beteiligten und Ereignisse in einer Intensität zu beschreiben, dass diese förmlich vor uns stehen und greifbar werden.«
Caroline Wornath, hessenschau.de, September 2016
»Max Heller darf in Zukunft gerne weiter ermitteln.«
Eva Mirschel, scattysbuecherblog.blogspot.de, September 2016
»Das Buch war einfach fesselnd und absolut spannend.«
Iris Jockschat, media-mania.de, September 2016
»Es gibt Bücher, die sind so gut, dass sie ihren Leser auch bei hohen Erwartungen überraschen. ›Der Angstmann‹ ist ein solches.«

Leserstimmen

Ihre Meinung

Barbara62, November 2016
»Im Gegensatz zu den meisten historischen Romanen lese ich historische Krimis sehr gerne. Die Einbettung des Kriminalfalls in einen geschichtlichen Kontext, die langsamere Gangart der Ermittlungen durch die eingeschränkten technischen Möglichkeiten und die dadurch bedingte größere Bedeutung des polizeilichen Spürsinns und der Intuition der Ermittler machen für mich den Reiz dieses Genres aus. Wenn der Krimi dann auch noch so atmosphärisch und spannend wie "Der Angstmann" von Frank Goldammer geschrieben ist, und der Verlag sowohl bei der Gestaltung als auch beim Klappentext gute Arbeit geleistet hat, sind alle meine Erwartungen erfüllt. Formal gliedert sich der klug aufgebaute historische Dresden-Krimi in zwei Teile. Der erste Teil spielt vom November 1944 bis zur völligen Zerstörung durch britische Bomber am 13. Februar 1945, der zweite nach der Besetzung durch die Russen im Mai 1945. Über beide Teile hinweg treibt ein brutaler Frauenmörder sein Unwesen, der mehrere Krankenschwestern bestialisch hinrichtet und die Leichen inszeniert. Kriminalinspektor Max Heller, ein aufrechter, sympathischer Polizist, der nie in die Partei eingetreten ist, dem es nur um Wahrheit und darum geht, den Menschen Gerechtigkeit zu verschaffen und gesellschaftliche Werte zu erhalten, ermittelt unter widrigsten äußeren Bedingungen. Nicht nur, dass im ersten Teil fast alle Kollegen an der Front sind, es weder Blitzlichtbirnen noch Benzin gibt, auch ein strammer Nazi-Vorgesetzter ohne polizeiliche Kenntnisse, aber mit einem unerschütterlichen Glauben an den Endsieg, erschweren seine Arbeit. Der offensichtlich pathologische Täter schlägt immer wieder während des Fliegeralarms zu und in der Bombennacht vom 13. Februar 1945 kommt Heller ihm ganz nah, ohne ihn stellen zu können. Im zweiten Teil hat die russische Besatzungsmacht die deutsche Polizei aufgelöst und es braucht Hellers ganze Überzeugungskraft, um an der Seite eines mehr am Aufgreifen von Nazis interessierten russischen Kommissars die Ermittlungen weiterführen zu dürfen – bis zum überaus spannenden Showdown... Trotz der gruseligen Stimmung und des sehr fesselnden Schlussteils mit einer für mich ebenso überraschenden wie befriedigenden Auflösung ist "Der Angstmann" kein Thriller, denn Frank Goldammer widmet dem historischen Hintergrund großen Raum. Für mich ist genau diese sehr ausführliche, atmosphärische Schilderung der Lebensbedingungen in Dresden vor, während und nach der Zerstörung die große Stärke des Buches und ich fand sie zu keiner Zeit langatmig. Besonders die Situation vor der Zerstörung, als jeden Tag große Mengen von Flüchtlingen aus dem Osten in die Stadt strömten und unvorstellbares Chaos, Not und Verzweiflung herrschten, fand ich sehr interessant, genauso wie die Beschreibung der Zerstörungen und der russischen Besatzungszeit, während der zu Hunger und Elend auch noch eine unvorstellbare Angst der Bevölkerung kam. Max Heller taugt für mich zum Serien-Ermittler und ich freue mich schon auf weitere Bände mit ihm!«
ANTWORTEN
Denise Otten, November 2016
»Rezension zu Der Angstmann von Frank Goldammer Titel: Der Angstmann Autor: Frank Goldammer Verlag: dtv Seitenzahl: 336 Genre: Kriminalroman Preis: 15,90 € Erscheinungsdatum: 23.09.2016 Isbn: 978-3-423-261203 Inhalt: Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück. Meinung: „Der Angstmann“ war wieder mal eines jener Bücher, auf welches ich durch die vielen Bookstagram Posts aufmerksam geworden bin. Durch den Klappentext und das bedrückende Coverbild waren meine Erwartungen an den Kriminalroman sehr hoch angesetzt. Leider wurden sie nicht gänzlich erfüllt. Mit Kriminalinspektor Heller hat Frank Goldammer einen Charakter geschaffen, der sich auf der einen Seite durch seine Taten - besonders in dieser schwierigen Zeit - ein Gesicht macht und auf der anderen Seite trotzdem irgendwie immer unnahbar, angreifbar bleibt. Er war in der Lage, Güte zu zeigen, wo andere bereits abgestumpft waren und doch wurde seine Position in diesem Krieg bis kurz vor Schluss nicht wirklich erkennbar, obwohl hier und da Hinweise eingestreut wurden. „Heller erwiderte nichts. Leute mit Totenköpfen an ihren Mützen sollten einen Anblick wie diesen aushalten können.“ - Seite 13 Seine Ermittlungen in den Mordfällen an den jungen Mädchen finden zu einer Zeit statt, in der die Leute schon so viele Tote zu beklagen haben, dass sie sich mit einem „einfachen“ Mörder nicht mehr auseinander setzen wollen (und können). Seine Leidenschaft zum Beruf in allen Ehren, verstrickt er sich teilweise doch zu sehr in seine Arbeit und lässt dadurch seine Frau und das Nachhausekommen zu ihr in den Hintergrund geraten. Ich habe mich an diesen Stellen ernsthaft gefragt, wie man damals seine Prioritäten eingeteilt hätte. Im Allgemeinen fand ich die Stimmung, die während und nach Ende des Krieges herrschte sehr gut transportiert. Dies lag vor allem am Sprachgebrauch der Figuren, der sehr authentisch eingesetzt wurde. Auch die Gleichgültigkeit und Abgestumpftheit, die die Menschen nach so vielem Elend befallen hat, wurden hier sehr gut verarbeitet. „Es ist kein Dämon, Karin, es ist ein Mensch.“ - Seite 81 Durch die Kriegserzählungen meiner Großeltern weiß ich, dass man damals ab einem bestimmten Punkt einfach nur noch funktionieren musste, um sich und seine Familie durch diese Zeit zu bringen. Auch die grausame Bombennacht sowie die Darstellung der Opfer hat Goldammer überzeugend beschrieben. „Die meisten Menschen hasteten an den Einschusslöchern in den Wänden vorbei, ohne sie zu bemerken.“ - Seite 132 Genauso waren es die Parallelen zu unserer aktuellen Flüchtlingssituation, die Goldammer eindrücklich in sein Werk hat mit einfließen lassen. „Die Lager platzen aus allen Nähten. Besonders Lager eins ist dem Gauleiter ein Dorn im Auge. Es sollte nur ein Durchgangslager werden, doch es ist längst überfüllt. Die wollen nicht weiter, fühlen sich hier sicher, sie bekommen Lebensmittel und warten auf Verwandte.“ - Seite 46 Damals wie heute, waren (und sind) Menschen vor dem Krieg auf der Flucht. Und als ob das nicht schon schlimm genug ist, mussten (und müssen) sie auch noch mit Anfeindungen aus der Bevölkerung rechnen. Ob der Autor dies mit Absicht eingebaut hat, um ein Statement zu setzen, sei einmal dahingestellt. Hätte es sich bei diesem Buch um einen ausschließlichen Roman gehandelt, der zur Zeit des 2. Weltkrieges spielt, hätte das Buch sicher meine volle Punktzahl erhalten. Es handelt sich aber schließlich immer noch um einen Kriminalroman und für einen solchen fehlte es mir hier deutlich an Spannung, da der historische Teil des Werkes eindeutig obsiegt. Erst nach der erwähnten Bombennacht nehmen die Ermittlungen ihren Höhepunkt an, der jedoch schon fast am Ende des Buch angesiedelt wurde. Durch die grauen dieser Nacht, war der komplette Spannungsbogen bereits erschöpft und ich habe mich doch ein wenig durch die letzten 100 Seiten quälen müssen. Auch hatte ich bereits früh einen Verdacht, wer die Taten begangen haben könnte und auch wenn ich zunächst noch auf eine falsche Spur geführt worden bin, hat sich meine Vermutung am Ende bestätigt. Am Ende des Buchs erfährt man, dass dies der erste Fall von Max Heller ist und im Jahr 2017 ein weiteres Buch mit ihm als Ermittler erscheinen wird. Momentan bin ich noch nicht dazu geneigt, auch diesen Kriminalroman lesen zu wollen. Fazit: „Der Angstmann“ siegt bei mir mit seinem historischen Anteil auf voller Linie, weiß allerdings mit dem kriminalistischen Teil nicht zu überzeugen. Die Ausgewogenheit von Kriegsstimmung und Mordermittlungen war einfach nicht da. Max Hellers erster Fall gleicht eher einem Kriegsdrama, denn einem Krimi, welcher mir jedoch versprochen wurde.«
ANTWORTEN
Silke, September 2016
»Hallo! Ich durfte das Buch dank Vorablesen schon vorher lesen und bin begeistert. Eine Rezension darf ich ja leider erst ab 23.09. veröffentlichen (so steht es im Buch), das wollte ich schon mal hier mitteilen. :-)«
ANTWORTEN
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