Coverbild Unser Mann in Havanna von Graham Greene, ISBN-978-3-423-12034-0
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Graham Greene

Unser Mann in Havanna

Roman

Ein unfreiwilliger Abenteurer

Ein Agent wider Willen im Havanna der späten Fünfziger Jahre

»Auf dem Schreibtisch lagen zwei Bücher - identische Exemplare von Lambs Shakespeare-Erzählungen. Auf einem Block, auf dem sich Hawthorne vermutlich Notizen für ihr Treffen gemacht hatte, stand: ›1. Gehalt. 2. Spesen. 3. Übermittlung. 4. Charles Lamb. 5. Tinte.‹ Er wollte eben den Lamb aufschlagen, als eine Stimme sagte: ›Hände hoch. Arriba los manos.‹ - ›Las manos‹, verbesserte Wormold.«

Liebevoll zeichnet Greene die Gestalt des Mr. Wormold und die seiner Freunde und Feinde. Der englische Kaufmann Wormold ist alles andere als ein Abenteurer. Er verkauft Staubsauger und möchte die Zukunft seiner extravaganten Tochter sichern. Der britische Geheimdienst sucht Agenten - und es ist für ihn eine vermeintlich sichere Geldquelle. Doch Wormold spielt mit dem Feuer.
Erhältlich als
  Taschenbuch
Coverbild Unser Mann in Havanna von Graham Greene, ISBN-978-3-423-12034-0
1. Juli 1995
978-3-423-12034-0
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Details

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dtv Literatur
Aus dem Englischen von Dietlind Kaiser
256 Seiten, ISBN 978-3-423-12034-0
Lehrerprüfexemplar
1. Juli 1995

Autorenporträt

Portrait des Autors Graham Greene

Graham Greene

Graham Greene wurde am 2. Oktober 1904 in Berkhampstead, Hertfordshire, geboren. Sein Großonkel war der Autor der 'Schatzinsel', Robert Louis Stevenson. Da Greene der ...

Pressestimmen

Die Rheinpfalz, August 2008
»Aus den bröckelnden, spätkapitalistischen Kulissen Kubas saugt der Autor, der selbst einschlägige Erfahrungen mit Undercover-Arbeit hatte, hochprozentigen literarischen Honig.«
RBB – Kulturradio-Tipps, Juli 2008
»Ein vergnüglicher Klassiker voller herrlich bizarrer Einfälle.«
Georg Hensel, Welt am Sonntag
»Graham Greene ist ein Meister der Paradoxien.«
Reisemagazin ›Kuba‹
»Spannend und witzig!«

Leserstimmen

Ihre Meinung

Timo Brandt, Februar 2012
»Ein ganz anderer Agentenroman! Wormold ist Staubsaugervertreter auf Kuba und lebt ein recht ruhiges Leben, bis ein britischer Geheimagent auftaucht und ihn für den Geheimdienst anwerben will. Wormold nimmt das Angebot an, aber nur weil er hofft, damit seiner Tochter ein besseres Leben finanzieren zu können. Schon bald verlangt London Ergebnisse und das er Unteragenten anwirbt. Der neue 'Mann in Havanna' erfindet kurzerhand einige Agenten, darunter einen immer besoffenen Piloten und eine nackte Tänzerin und streicht ihre Gehälter mit ein. Auch erfindet er Pläne von Militäranlagen und fälscht Wirtschaftsberichte. Die hohen Herren in London schlucken den Köder und schicken immer mehr Leute zu ihm, die im helfen sollen. Als dann plötzlich der besoffene Pilot erschossen und die dünne Tänzerin entführt wird, liegt allmählich ein Problem in der Luft. Graham Greene schafft es in diesem Roman viele Aspekte gleichzeitig aufzubauen und keinen davon ernsthaft zu vernachlässigen. Philosophie, Liebe, Vater-Tochter Beziehungen, der Staat Kuba reichen sich hier und dort die Hand, daneben fließen vor allem Alkohol, Witz und Spannung immer wieder mit ein; für Melancholie sorgt vor allem Greenes behäbiger und lakonischer Stil. Auch die Charaktere sind wundervoll gezeichnet und vor allem der Protagonist ist liebenswert und hat einen trockenen, hintergründigen Humor. Feinste Unterhaltung, vor allem für die, die mal einen etwas anderen Kriminal- oder Agenten Roman lesen wollen. Südseeklima mit Schuss.«
ANTWORTEN
Dong-In Shin, April 1998
»Wundervoll erzählte Geschichte, die im Laufe der Handlung die Grenzen zwischen Vorstellung und Wirklichkeit verwischt. Der Agent, der keiner ist, nicht einmal einer sein möchte und dennoch einer wird. alles vor dem Hintergrund eines warmen und eigentümlichen Havannas, in welches sich der wettergefrustete Mitteleuropäer gerne entführen läßt. Greene erzählt mit Liebe zum Detail, aber niemals langatmig. Und kaum hat man sich versehen steckt man schon mittendrin, mittendrin in der sonnigen und etwas kauzigen Welt des Mannes in Havanna.«
ANTWORTEN
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