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Wenn du nicht den Mut für die große Liebe hast ...

GUY'S GIRL

Eine Achterbahn der Gefühle mit unglaublicher Sog-Wirkung Der neue zeitgenössische Liebesroman für Leser*innen von Colleen Hoover ›Zurück ins Leben geliebt‹ (Ugly love)

Zwei Menschen, deren innere Probleme sie daran hindern, sich wirklich aufeinander einzulassen: Die lebenslustig wirkende Ginny, die in die WG ihrer besten männlichen Freunde zieht, obwohl es in deren Gesellschaft ungleich schwerer ist, ihre Essstörung zu verbergen. Und Adrian, der seit dem frühen Tod seines Vaters ein Meister im Unterdrücken von Gefühlen ist. Schnell kommen die beiden sich näher. Doch mehrfach – nämlich immer dann, wenn es ernst zu werden verspricht zwischen den beiden – weist Adrian Ginny von sich...

Bibliografische Daten

EUR 12,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44256-5
Erscheinungsdatum: 01.11.2023
1. Auflage
400 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem amerikanischen Englisch von Birgit Niehaus
Autor*innenporträt

Emma Noyes

Emma Noyes schreibt Bücher über Liebe, Magie und Mental-Health-Themen für Jugendliche und Erwachsene. Ihre Werke wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt und umfassen unter anderem ›Unterwassertage‹ und ›Guy's Girl‹. Die Autorin hat einen schwedischen Ehemann und einen Pomeranian.

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Übersetzer*innenporträt

Birgit Niehaus

Birgit Niehaus, geboren im äußersten Norden Deutschlands, studierte Romanistik, Hispanistik und Sprachlehrforschung in Hamburg und Bordeaux, war etliche Jahre in der Verlagspressearbeit tätig und lebt heute mit ihrer Familie als Autorin, Übersetzerin und Lektorin in Berlin.

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116 von 116 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.44 von 5 Sternen


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6 - 10 von 116 Leserstimme

aly53 am 25.11.2023 10:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

eine großartige Geschichte, die zum Nachdenken bringt

“Guy’s Girl “ von Emma Noyes ist eine tiefgreifende, sensible und emotionale Geschichte, die dazu neigt, in der Masse unterzugehen.Sie überzeugt nicht sofort, aber sie überrascht und punktet mit so vielen wichtigen Themen.Sei es Selbstfindung, niemals genug zu sein, Ankommen und zweite Chancen und vor allem macht diese Geschichte etwas mit dir, ohne dass du dir dessen überhaupt bewusst bist.Sie macht dich wütend, traurig und manchmal wünscht du dir, einfach im Erdboden zu versinken und nie mehr auftauchen zu müssen. Weil du dann all diesen Schmerz nie mehr erleiden müsstest, aber dir würde auch all das Glück entgehen, dass du vielleicht erfahren würdest.Der Schreibstil von Emma Noyes ist großartig. Feinfühlig, direkt und überaus fesselnd.Die Atmosphäre ist dabei sehr bedrückend, aber auf irgendeine Art auch sehr befreiend.Ginny und Adrian sind hierbei das Herzstück.Ich mag Ginny, auch wenn sie sehr speziell ist. Man spürt diese Barriere, die sie zum Leser aufbaut. Das macht sie unnahbar. Aber blickt man hinter ihre Fassade, entdeckt man, was für ein großartiger, sensibler und zerbrechlicher Mensch in ihr steckt.Adrian ist sehr in sich gekehrt, aber genau das macht ihn auch aus. Ich mochte das unglaublich gern an ihm. Im Laufe der Handlung konnte er mich unsagbar überraschen und zu Tränen rühren.Denn auch sein Background ist voll mit tragenden und lebensverändernden Elementen verwoben, die mir immer wieder die Luft abgeschnürt haben.Ebenfalls bestechen die Nebencharaktere durch ihre Einzigartigkeit. Sie fügen sich nahtlos ins Geschehen ein. Sorgen für Wärme, Mitgefühl und Balance. Aber auch für unsagbar große Wut, Tränen und unkontrollierbare emotionale Ausbrüche, die das Herz immer wieder in Aufruhr bringen.Der Einstieg fiel mir unsagbar leicht. Ich mochte die Protagonisten und die Dynamik zwischen Ihnen total gern.Es ist eine Liebesgeschichte, aber gleichzeitig so viel mehr. Es ist Heilung, Beständigkeit und gegenseitige Unterstützung auf so vielen Ebenen.Dabei beschäftigt sich die Autorin auch mit Magersucht und Bulimie, was ich sehr großartig fand. Weil es sehr sensible und ernste Themen sind, die sie ausgesprochen feinfühlig und direkt ausgearbeitet hat.Dabei zeigt sie nicht nur, mit welchen Hürden der Betroffene zu kämpfen hat. Sondern auch, dass er sich immer wieder neu erfindet. Sie zeigt, wie das Umfeld darauf reagiert und damit umgeht. Aber auch ,was es verstärkt und was es besser macht.Die Liebesgeschichte ist sehr impulsiv, turbulent und unsagbar vielschichtig und nervenaufreibend. Man möchte in den Himmel aufsteigen, aber gleichzeitig im Bruchteil einer Sekunde alles zertrümmern.Diese Geschichte hat mich so zu Boden gedrückt, aber gleichzeitig hatte ich so viele Momente, die mich wütend gemacht und die mir Tränen in die Augen getrieben haben.Denn was hier eine ganz klare Botschaft ist, ist, wie essentiell und so wichtig Freundschaft ist. Das geht weit über Loyalität hinaus. Es erdet dich, gibt dir Halt und manchmal ist Freundschaft vielleicht sogar wichtiger als Liebe. Denn sie bedeutet auch Heilung und setzt dich im entscheidenden Moment wieder zusammen.In meinen Augen, eine großartige Geschichte, die zum Nachdenken bringt, sich großartig mit den psychologischen und zwischenmenschlichen Aspekten auseinandersetzt und dir zeigt, dass du immer genug bist, egal, was du auch tust.Fazit:"Guy’s Girl” von Emma Noyes ist eine ganz besondere, tiefgreifende und emotionale Geschichte, die mich auf so vielen Ebenen überraschen und begeistern konnte.Die Thematik ist definitiv nicht ohne, die Protagonisten sind sehr besonders, authentisch und greifbar und die Handlung ist so echt, so beängstigend und gleichzeitig so zerstörerisch, dass es dich immer wieder zu Boden gleiten lässt.Unbedingt lesen.

annamiumiu am 24.11.2023 11:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ernstes Thema, aber trotzdem tolles Buch!

Das Buch "Guys Girl" von Emma Noyes beschäftigt sich mit dem sehr ernsten Thema verschiedener Essstörungen. Trotzdem hat es die Autorin geschafft ein sehr schönes Buch mit einer tollen Geschichte zu schreiben. Emma Noyes beschreibt sehr detailliert die Probleme der Protagonistin Ginny, die zuerst an Annorexie und später an Bullemie leidet. Es ist ein sehr einfühlsames und bewegendes Buch, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass die Autorin selbst mit einer Essstörung zu kämpfen hatte. Doch das Buch erzählt nicht nur Ginnys Geschichte, sondern auch die eines zweiten, männichen Protagonisten, Adrian. Auch Adrian hat mit etlichen Problemen zu kämpfen, die ihren Ursprung in seiner Kindheit finden. Doch nach einigem hin und her finden Ginny und Adrian zueinander und schaffen es sich gegenseitig zu helfen. Die Freundschaften sind generell in diesemv Buch sehr schön ausgearbeitet und man würde am liebsten selbst in Ginnys Männer WG leben. Das Buch hat mich sehr berührt und ist definitiv eines meiner Jahreshighlights.

ersan_97 am 24.11.2023 10:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Schwere Kost

Mir hat das Cover sehr gut gefallen. Auch wenn es sehr trügerisch ist. Da man eine Lovestory erwartet , aber eigentlich eine sehr dramatische und in der Thematik sehr ernste Geschichte präsentiert bekommt.Das Thema Essstörung wurde durch den guten Schreibstil und die gute Darstellung der Charaktere gut dargestellt und man war wirklich sehr gespannt wie es mit Ginny und Adrian weitergeht.Ginny sehe ich als sehr starke Frau an, auch wenn ihre eigentliche körperliche Wahrnehmung eine andere ist. Ich fand Sie sehr authentisch beschrieben.Adrian fand ich zu Beginn kaum greifbar, aber durch den weiteren Verlauf der Geschichte änderte sich das aber auch zum Positiven.Ich fand die Geschichte bemerkenswert erzählt und man merkt das die Autorin ihre eigenen persönlichen Erfahrungen mit einbringt.Die Romanze mit so einem wichtigen schwierigen Thema zu verbinden war anspruchsvoll wurde aber zufriedenstellend gelöst.Von mir daher eine Leseempfehlung mit klarer Triggerwarnung zum Thema Essstörung!

mrs_purple am 23.11.2023 21:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Authentisch und berührend

Mich hat das Buch emotional sehr berührt. Die Autorin hat hier ihre eigenen Erfahrungen eingebracht und das macht es wirklich authentisch. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe mit Ginny mitgefiebert und mitgelitten.Es geht um Ginny, die nach New York in eine Jungs-WG zieht, die sie bereits von dem College kennt. Dort sind Clay, Tristan und Finch ihre besten Freunde geworden. Nur Adrian kennt sie kaum und sie merkt schnell, dass er irgendwie anders ist. Was die Jungs nicht wissen ist, dass Ginny an einer Essstörung leidet. Sie versucht alles um das vor ihnen zu verbergen. Und auch Adrian hat mit Problemen zu kämpfen und will niemanden zu nah an sich ranlassen.Das Buch hat keine klassischen Kapitel, es ist nur in insgesamt 5 Abschnitte aufgeteilt in denen die Erzählung zwischen der Sicht von Ginny und der von Adrian wechselt. Das passt auch zu dem Schreibstil, den ich als sehr angenehm empfand. Das Thema Essstörungen wird hier sehr eindringlich aus Sicht einer Betroffenen beleuchtet, was ich zugleich erschreckend als auch interessant fand. Jeder den das Thema interessiert sollte dieses Buch unbedingt mal lesen.

zoevh am 23.11.2023 18:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wundervoll mit wichtigen Themen

Die Geschichte rund um Ginny und Adrian ist eine wundervolle Geschichte, die spannend aufgebaut ist und wichtige Themen behandelt, über die mehr gesprochen werden sollte.Das Cover hat schöne Farben und ist auch passend zum Buch gestaltet, ebenso die Inhaltsangabe und der Klappentext.Der Schreibstil der Autorin hat mir ebenfalls gut gefallen, da man aus mehreren Sichten die Situationen betrachten konnte, was auch für besseres Verständnis sorgt.Die beiden Hauptcharaktere sind sehr authentisch dargestellt, genauso wie ihre Gefühle, Gedanken und Ängste. Man fühlt sich den Charakteren und dem ganzen Geschehen recht nah, sodass man die Handlungen gut nachvollziehen kann.Ich finde, dass Bücher mit tiefgründigeren Themen öfters geschrieben und veröffentlicht werden sollten, damit niemand Angst haben muss, um über irgendwas zu sprechen.Ich empfehle dieses Buch zu lesen, weil es auch durchaus spannend ist und, wie schon betont, wichtige gesellschaftliche Themen behandelt und sehr authentisch ist.

oberaffengeil am 22.11.2023 14:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Keine leichte Kost

Emma Noyes hat ein Debüt gezaubert, das uns tief in den Kopf einer essgestörten und unglücklichen Person blicken lässt. Das Cover und der Klappentext legen zwar auch Betonung auf die Liebesgeschichte, aber in erster Linie ist "Guy's Girl" ist ein Roman über Essstörungen, und da sollte man die Triggerwarnung, die zu Beginn des Romans ausgesprochen wird, auch ernst nehmen.Zunächst lernen wir Ginny kennen, die schon immer besser mit Jungs konnte, daher auch der Titel des Romans. Aufgewachsen unter Brüdern, mit denen sie sich immer besser verstand als mit ihrer Schwester, zieht sich dieses Muster auch in ihr Leben als Erwachsene, wo sie nun in einer Männer-WG lebt. Sie bedient damit ein bestimmtes Stereotyp, "not like other girls", das sowohl in Literatur und Film vorkommt als auch manchmal von Frauen und Mädchen in unserer Gesellschaft genutzt wird, um sich von anderen Frauen abzugrenzen. Es handelt sich um ein Narrativ der verinnerlichten Frauenfeindlicheit, bei dem vermeintlich weibliche Eigenschaften als Schwäche dargestellt werden und ist eines, mit dem Frauen einander schaden. Ich hatte von den ersten Seiten an schon gehofft, dass in der Figur Ginny dieses Stereotyp für die Leser*innen auf- und überarbeitet wird, sie zum Beispiel eine weibliche Bezugsperson oder Freundin findet oder die Beziehung zu ihrer Schwester kittet. Ein Stückweit passiert das auch. Jedoch kann der Diskurs nicht in vollem Umfang stattfinden, da der Hauptfokus des Romans auf der Essstörung der Hauptfigur und ihrer romantischen Beziehung liegt. Der Roman lässt blicken, dass die die Autorin aus eigener Erfahrung über Anorexie und Bulimie schreibt. Ginny ist damit eine Projektionsfigur für sie und die Teile des Romans, die diesen Aspekt behandeln, sind beim weitem die stärksten. Sie waren gleichzeitig herzzerreißend und bildhaft geschrieben. Als Nichtbetroffene habe ich durchaus gelernt, was im Kopf einer essgestörten Person passieren kann, wie sie auf äußere Einflüsse reagiert und sie verarbeitet. Die Passagen rund um Magersucht und Bulimie sowie Ginnys innerer Kampf haben mich sehr berührt. Wir lernen Ginny auch aus einer zweiten Perspektive kennen, nämlich der von Adrian. Er ist als Kind aus Ungarn in die USA gekommen und verarbeitet den Verlust seiner Heimat und des Vaters, der vor seiner Geburt verstorben ist. Adrian dient als Figur nicht nur als Leinwand, um Ginny besser zu beleuchten, sondern hat auch alleine Bestand. Er lernt Ginny kennen, als er Teil der WG ist, in die sie zieht, und die beiden beginnen ein romantisches Hin und Her, irgendetwas zwischen fester Beziehung und Affäre. Die Beziehung der beiden wird von ihrer psychischen Erkrankung und seinen Verlustängsten überschattet. Trotzdem habe ich die Chemie zwischen den beiden nicht ganz nachvollziehen können und finde der Hauptfokus der Geschichte liegt eindeutig auf Ginnys Reise zu mehr mentaler Gesundheit und Akzeptanz. Das von Fanny Bechert gesprochene Hörbuch ist sehr schön interpretiert. Besonders hat mir gefallen, wie sie in emotionalen Momenten diese Emotionen in ihre Stimme übertragen konnte. Das hat die Lese- bzw. Hörerfahrung ungemein bereichert.Auch wenn der Roman keine leichte Kost ist empfehle ich ihn für alle, die gerne charakterbasierte Erzählungen mögen.Ich habe das Hörbuch von NetGalley und Saga Egmont zu Verfügung gestellt bekommen. Die Bewertung und Meinung zum Werk sind meine eigenen.

silberzeile am 22.11.2023 13:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Hoch Emotional

Inhalt:Ginny zieht zurück zu Ihren Collage Freunden nach New York. Die gelernte Bierbrauerin freut sich sehr auf Manhattan. Doch auch hier, an einem neuen Ort, kann sie sich nicht vor der Krankheit in ihrem Kopf verstecken.Adrian ist nicht glücklich in seinem Job. Er kann seine Gefühle nicht greifen und als er dann in seiner ehemaligen wg auf Ginny trifft, muss er seine Welt festhalten, die ganz schön ins Wanken gerät.Meine Meinung:Diese Geschichte hat mich tief berührt. Diese Geschichte hätte so auch passiert sein können. Die Charaktere sind so unfassbar nahbar. Die Art Ginny und Ihre Freunde zu schreiben war erschreckend realistisch. Ginny ist beim Lesen wie eine gute Freundin, die man lange nicht mehr gesehen hat und nun ein stück ihres Lebens begleitet. Ihre Emotionen sind so greifbar und manche Seiten können einen echt zum Weinen bringen. Auch die Clique ist so realistisch. Der verlauf des Datings und Ihrer Beziehung finde ich sehr gut gestaltet. Das auf und ab, annähern und abstoßen, abwägen und verdrängen sind, und ich kann mich nur wiederholen, unfassbar realistisch geschrieben. Was auch im Vorwort geschrieben ist. Ich finde das Ginnys Krankheit sehr eindrücklich geschrieben ist. Es liest sich so, als wüsste die Autorin genau wie es sich anfühlt zu Hungern und zu erbrechen. Die Depression, die mitschwingt und was es bedeutet zu schreiben. Ohne aber das die Autorin sie Protagonistin das Schreiben so lieben lässt, weil sie als Autorin selber gerne schreibt. Den Trope würde ich als slow burn benennen. Unseren Love interest finde ich sehr gut in die Geschichte eingeführt. Er driftet nicht in irgendwelche Klischee extreme ab. Er hat eine turbulente und auch Traumatische Vergangenheit was aber nicht sonderlich aufgebauscht wird. Er lernt immer besser mit seinen Gefühlen umzugehen und tut Ginny auf lange Sicht sehr gut. Ich habe auch Ihn sehr liebgewonnen. Auch wenn das Buch sehr harte kost ist kann ich es nur empfehlen.

brauneye am 21.11.2023 15:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Sehr emotional

Zum Inhalt:Die scheinbar so lebenslustige Ginny leidet unter einer Essstörung, die sie jedoch sehr geschickt zu verbergen mag. Adrian, der seinen Vater sehr früh verloren hat, ist ein absoluter Meister im Unterdrücken von Gefühlen. So kommen sich Ginny und Adrian zwar näher aber immer wenn es ernster wird, weist Adrian zurück.Meine Meinung:Puh, das ist schon eine Ansammlung von Problemen, aber ich finde es durchaus gut, dass solche Probleme aufgegriffen werden und romanhaft verarbeitet werden, denn das könnte dem ein oder anderen durchaus auch helfen. Gut finde ich allerdings auch die Triggerwarnung, denn nicht jeder wird damit klar kommen, dass z. B. Essstörung sehr deutlich geschildert werden. Ich fand beide Geschichte sehr interessant und auch emotional angreifend. Ich hatte das Hörbuch und fand es sehr gut gelesen.Fazit:Sehr emotional

johanna.wilh am 21.11.2023 08:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Sehr bewegend

In dem Buch Guys Girl geht es um ein Mädchen welches unter einer Essstörung leidet und ihre Geschichte wird in Form einer Liebesgeschichte erzählt. Das Cover hat mir super gefallen, weil es von der Gestaltung sehr besonders war. Das Thema Essstörung und Bulliemie kam in der Liebesgeschichte sehr gut und authentisch rüber und wurde wirklich gut umgesetzt. Der Schreibstil war mitziehend und leicht zu lesen. Die Charaktere waren, mit ihren Facetten und unperfektheiten, sehr authentisch und sympathisch. Das Buch ist für alle interessant, die sich mehr über Essstörungen, Bulliemie usw. informieren möchten oder selbst darunter leiden. Jedoch muss man auch auf die Triggerwarnung achten, da es für manche schwer ist mit den Inhalten umzugehen. Das Buch war für mich das erste der Autorin aber es hat hat mir sehr gut gefallen und ich würde auch noch mehr Werke der Autorin lesen.

kleineerdbeere am 21.11.2023 03:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

2 Geschichten die tief berühren

Als ich angefangen habe das Buch zu lesen, war ich etwas gespalten. Die Thematiken, die das Buch behandelt, Esssttörung und auch Trauma, sind Themen die man nicht so leicht aufarbeiten und lesen kann. Ich habe selbst mit diesen Themen zu kämpfen, jedoch lese ich diese Geschichte so gerne, egal wie sie enden. Was mir an diesem Buch sehr gefallen hat, ist die Art und Weise wie die Autorin über das Leben der Beiden spricht, wie Beide mit der schlimmsten Situation Ihres Lebens umgehen, Ihre Mitmenschen hineingezogen werden, jedoch müssen beide mit sich selbst fertig werden. Und dann noch eine Beziehung? Ich war mir am Anfang nicht sicher, wie sich die Geschichte entwickelt, aber ich bin froh diesem Buch auch nach anfänglichen stolpern eine Chance gegeben zu haben. Die Geschichte ist wunderschön, der Kampf real und das Ende etwas, was ich so nicht erwartet hätte.Ich würde dieses Buch jedem Empfehlen, ob er selbst an einer Krankheit leidet oder um zu sehen, dass jeder Mensch sein Päckchen zu tragen hat und wir alle sollten gut und wohlwollend miteinander umgehen.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Schifferstadter Tagblatt
Ein emotionales Buch, das nach der Beschreibung der einzelnen Charaktere sich von einem Roman über L...iebesbeziehungen zu einem aufrüttelnden Buch über Essstörungen und Verhaltensweisen entwickelt. mehr weniger

Kurt Claus, 09.12.2023

infranken.de
Eines meiner Jahreshighlights 2023.

Antonia Kriegsmann, 30.10.2023

OK!
Unbedingt lesen!

25.10.2023

buchSZENE
Ein zutiefst berührender Roman über die große Liebe und darüber, wie schwer es sein kann, sich auf s...ie einzulassen, wenn man sie findet. mehr weniger

01.10.2023