Ginny und Adrian sind perfekt füreinander – aber haben sie den Mut, sich trotz ihrer inneren Probleme aufeinander einzulassen?
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GUY'S GIRL
Eine Achterbahn der Gefühle mit unglaublicher Sog-Wirkung Der neue zeitgenössische Liebesroman für Leser*innen von Colleen Hoover ›Zurück ins Leben geliebt‹ (Ugly love)
Zwei Menschen, deren innere Probleme sie daran hindern, sich wirklich aufeinander einzulassen: Die lebenslustig wirkende Ginny, die in die WG ihrer besten männlichen Freunde zieht, obwohl es in deren Gesellschaft ungleich schwerer ist, ihre Essstörung zu verbergen. Und Adrian, der seit dem frühen Tod seines Vaters ein Meister im Unterdrücken von Gefühlen ist. Schnell kommen die beiden sich näher. Doch mehrfach – nämlich immer dann, wenn es ernst zu werden verspricht zwischen den beiden – weist Adrian Ginny von sich...
Bibliografische Daten
1. Auflage
Emma Noyes
Emma Noyes schreibt Bücher über Liebe, Magie und Mental-Health-Themen für Jugendliche und Erwachsene. Ihre Werke wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt und umfassen unter anderem ›Unterwassertage‹ und ›Guy's Girl‹. Die Autorin hat einen schwedischen Ehemann und einen Pomeranian.
Birgit Niehaus
Birgit Niehaus, geboren im äußersten Norden Deutschlands, studierte Romanistik, Hispanistik und Sprachlehrforschung in Hamburg und Bordeaux, war etliche Jahre in der Verlagspressearbeit tätig und lebt heute mit ihrer Familie als Autorin, Übersetzerin und Lektorin in Berlin.
9 - 10 von 116 Leserstimme
liebenswert, bewegend, emotional!
Wow! Ich weiß gar nicht was ich sagen soll!Schon lange hat mich kein Buch mehr auf diese intensive Art und Weise berührt! In dem Roman geht es um Ginny (Gin), die mit Magersucht und später Bulimie zu kämpfen hat. Sie zieht in der WG bei ihren besten Freunden ein, in der vorher Adrian wohnte. Es entsteht ein auf und ab der Gefühle zwischen Adrian und ihr, welcher ihrer Krankheit später auf die Schliche kommt. Ich finde es unglaublich, wie mit der Krankheit im Buch umgegangen wird. Ich konnte mich total in Ginny und Adrian hineinversetzen, obwohl in der 3. Perspektive berichtet wurde. Besonders die Selbstzweifel, die Ginny kommen, nicht liebenswert zu sein, haben mich sehr bewegt. Umso spannender ist ihre Entwicklung zur Selbstachtung und der Weg ihren Körper zu akzeptieren. Und Adrian konnte ich dabei mitfiebern, bis er endlich die Liebe zu fassen bekommt, seine Gefühle begreift und lernt diese auch zuzulassen. Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung ausschreiben!
Intensiv
Mit dem Cover musste ich zunächst warmwerden, doch je tiefer ich in die Geschichte eintauchte, umso passender fand ich Aufmachung und Titel des Werkes. Zum Einstieg gibt es zu sagen, dass man schnell in das Geschehen geworfen wird und mit den wichtigsten Charakteren konfrontiert wird. Der Anfang ist jedoch zugleich der größte Kritikpunkt am Buch, denn ich konnte mit Ginny überhaupt nichts anfangen. Sie war mir zu sprunghaft und alles an ihr wirkte so, als habe sich die Autorin extra viel Mühe gegeben, um sie besonders zu machen, wobei mir das eine Spur zu viel und fast schon anstrengend war. Vielleicht ist das auch einfach der Tatsache geschuldet, dass Ginny anfänglich wenig Einblicke in ihre Emotionen erlaubte, aber letztendlich musste ich mich doch durch die ersten hundert Seiten quälen und war jedes Mal froh, wenn aus Adrians Perspektive erzählt wurde. Dementsprechend finde ich die abwechselnden Perspektiven gut gewählt und sehr erfrischend, wobei dies zugleich dazu beiträgt, dass man die Komplikationen der Beziehung aus jeder Sicht betrachtet. Im Mittelteil ist mir Ginny dann schnell sympathischer geworden und die Handlung zog sich auch keineswegs in die Länge. Bei den verschiedenen Charakteren fiebert man nun allmählich doch fleißig mit, dass Ginny nicht in verzwickte Situationen gerät und sich lieber von manchen Personen fernhält. Im Übrigen möchte ich an dieser Stelle vor allem Clay positiv hervorheben. Er war mir von Beginn an super sympathisch, hatte immer passende Worte für Ginny und schafft es dennoch, die Freundesgruppe zusammenzuhalten, was mit Ginny und Finch definitiv keine leichte Aufgabe war. Auch Adrian als Protagonist hat mir sehr gefallen, da er einfach erfrischend ruhig war und doch seine Tiefen aufwies. Die Handlung als solche hat mir großartig gefallen, vor allem der Wechsel von New York nach Budapest, wo das Ganze dann seinen Höhepunkt erreichte. Die Themen Magersucht und Bulimie werden absolut ungeschönt vermittelt, weshalb man als Leser sehr intensiv in die Problematik gezerrt wurde. Folglich sollte man die Anmerkung der Autorin am Anfang des Buches beachten, denn selbst als Leserin, die noch nie mit diesen Problemen zu kämpfen hatte, hat mich das sehr mitgerissen. Gegen Ende hin habe ich regelrecht an dem Buch geklebt und die Seiten förmlich verschlungen. Der einfache Schreibstil hat dem beigetragen und somit war das Werk zum Schluss hin einfach nur noch ein absoluter Lesegenuss. Abschließend lässt sich also festhalten, dass ich ein wenig gebraucht habe, um mit Ginny zurecht zu kommen, doch wenn sie ihre Gefühlswelt für den Leser öffnet, kann man sich gar nicht mehr von dem Buch lösen. Die angesprochenen Themen sind intensiv dargestellt und sollten zu Beginn des Werkes keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden.
Tragisch und befreiend
Mich hat das Cover extrem angesprochen und ich finde die Farbgebung und das Motiv sehr stimmig.In Guy's Girl verfolgen wir eine Protagonistin, die seit Kindheit immer mehr mit Jungs befreundet war. Sie ist das einzige Mädchen in einer Clique bestehend aus 3 Jungs und eben ihr. Mit einem von ihnen führte sie eine kurze schmezhafte Beziehung. Schon ziemlich zu Beginn der Geschichte kommt ein weiterer junger Mann hinzu, der ihr Interesse weckt.Das Buch braucht etwas, um die Geschichte aufzubauen und die Charaktere zu entwickeln, aber irgendwann war ich doch sehr involviert und neugierig auf die Entwicklung der Protagonistin. Sie litt an Magersucht und leidet an Bulimie. Sie ist sehr unsicher und fühlt sich nicht liebenswert, verliebt sich jedoch sehr schnell und möchte unbedingt zurück geliebt werden. Ja fast meint man, sie möchte Liebe um jeden Preis erzwingen. Das Buch ist die Geschichte ihres seelischen Leidens, aber auch die Geschichte ihrer Heilung.4 Sterne
Sehr authentisch!
Ein authentischer, mitfühlender und spannender Roman!Das Cover ist wunderschön mit einem gemalten Seitenprofil einer jungen Frau und fantasievollen Blumen.Der Schreibstil von Emma Noyes ist sehr angenehm und einfach zu lesen und man versinkt ganz schnell in die Geschichte. Die Geschichte über Ginny und Adrian ist sehr berührend, eine quirlige junge Frau, die seit Jahren mit Essstörungen kämpft. Dann Adrian, der seine Gefühlen sehr gut unterdrücken kann und der Meinung ist nicht lieben zu können. Emma Noyes hat einen sehr authentischen Liebesroman geschrieben, mit einer ehrliche Darstellung von Themen wie Magersucht und Bulimie.Das Buch hat mich so sehr in seinen Bann gezogen und berührt, das ich die Höhen und Tiefen der Charakter mitfühlen konnte. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die nach einem authentischen Liebesroman suchen.
Voller Emotionen
"Guys Girl" hat mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen. Die Geschichte von Ginny und Adrian ist so authentisch und packend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ginny, die ihre Essstörung in der WG ihrer männlichen Freunde verbirgt und Adrian, der seine eigenen emotionalen Wunden trägt, schaffen eine faszinierende Dynamik. Die Art und Weise, wie sich ihre Beziehung entwickelt, ist voller Emotionen und unvorhersehbarer Wendungen.Was das Buch besonders macht, ist die ehrliche Darstellung von Themen wie Magersucht, Bulimie und toxischen Beziehungen. Die Autorin scheut sich nicht, tief in die Psyche der Charaktere einzutauchen und das verleiht der Geschichte eine außergewöhnliche Tiefe. Die zarten Momente zwischen Ginny und Adrian sind genauso mitreißend wie die schmerzhaften Zurückweisungen, wenn es ernst wird.Ich konnte mich in die Charaktere einfühlen, ihre Höhen und Tiefen hautnah miterleben. Das Buch hat mich nicht nur berührt, sondern auch zum Nachdenken angeregt. Es ist eine Achterbahn der Gefühle, die man einfach erleben muss. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die nach einer emotionalen und tiefgründigen Geschichte suchen.
Kann man ohne Selbstliebe lieben?
TW: Essstörung „Angst begutachtet ein Menschenleben von allen Seiten, sucht nach Rissen, Abschürfungen, Schwachstellen und Zweifeln. Und sobald sie fündig wird, nimmt sie alles auseinander, Knochen für Knochen, Sorge für Sorge, bis man die Wahrheit und Fiktion nicht mehr unterscheiden kann.“Ginny wirkt lebenslustig, unbeschwert und fühlt sich in der Gegenwart von Männern sehr viel wohler, als in der von Frauen. Das ist auch einer der Gründe, warum sie zu ihren besten Freunden in eine WG zieht. Doch in dieser fällt es ihr deutlich schwerer, ihre Essstörungen, sie sie seit Jahren begleiten zu verbergen. Doch dort lernt sie auch Adrian kennen. Adrian, der ein Meister im unterdrücken von Gefühlen ist, fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Und trotz der Anziehung, die er empfindet, macht er dicht, sobald ernste Gefühle ins Spiel kommen. Doch was macht man, wenn der Mensch den man liebt, die Gefühle nicht erwidern kann?Emma Noyens lässt uns tief in die Gedankenwelt und die Vergangenheit ihrer beiden Hauptpersonen eintauchen, versteht es vor allem auf eindringliche Weise, die zerstörerischen Kreisläufe der Essstörung von Ginny darzustellen, die so schmerzhaft mit Selbsthass und einer verzerrten Selbstwahrnehmung zu kämpfen hat, nach außen hin jedoch immer die leichte, lockere und selbstsichere Frau spielt, nach der sie sich oft gar nicht fühlt. Das Thema der Essstörung wird hier sehr konkret und bildlich geschildert, und wird bei mir noch lange nachklingen. Und auch zu Adrian, der seine Mauern aufgrund seiner Vergangenheit hochzieht und dessen Probleme einem eine Schwere auf die Brust legen, findet man unheimlich schnell einen Zugang. So echte und einnehmende Menschen, so viel Emotionen, die man durchlebt. Für mich ein wundervoller, ernsthafter und gefühlvoller Roman, der nicht nur von der Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen erzählt, sondern vor allem von Selbstliebe und der immensen Bedeutung, die diese für unser eigenes Glück hat.
Verschlungen
Vorab: Ich habe das Buch regelrecht Verschlungen. Ich bin außerdem wirklich wirklich froh und dankbar, dieses Buch gewonnen zu haben. Es ist so gut geschrieben und beschrieben dass man richtig mit der Protagonistin mitfühlt und mitfiebert. Ich habe zu keiner Zeit bereut das Buch zu lesen und konnte es schon garnicht mehr aus der Hand legen. Das Cover hat natürlich auch dazu beigetragen dass ich das Buch haben wollte, allerdings das Thema mit den Psychischen Krankheiten zu behandeln mich schon sehr gecatcht hat. Das Thema und die Geschichte im allgemeinen wurden sehr spannend, mitreisend und aufregend gestaltet und hat mich jederzeit eingeladen zu lesen, und weiterzulesen. Der Schreibstil war ebenso wie die Geschichte wahnsinnig treffend und gut umgesetzt. Für mich war das Buch insgesamt sehr interessant und ich kann es nur weiterempfehlen.
Berührend und vollkommen eintauchend
„Wir sagen uns erst die Wahrheit wenn es schon zu spät ist“ Ich hab tatsächlich nach Jaaahren tausend Stellen markiert mit Post it‘s, die mich sehr berührt haben. Ein Ticken toxisch wird in der Mitte des Buches kurz gespielt, beherrschend nach außen, innen kaputt- immer wieder fallen gelassen zu werden und von jemanden aufgefangen werden wo es eh keine Zukunft gibt. Ich hab tief mitgefühlt. Nach einem Flop hat mich dieses Buch total in den Bann gezogen.Der Fokus liegt auf Ginny und Adrian. Ginny übernimmt das WG Zimmer von Adrian, was in der Wohnung in NY ihrer besten Freunde liegt. Ist er immer so kühl? Warum behauptet er nicht lieben zu können?Wir machen später einen Ausflug nach Ungarn, Adrian’s Heimat, wunderschön beschrieben doch leider prallt (Vorsicht #triggerwarnung ) dort die Bulimie auf die Magersucht. Der Schreibstil ist zum weglesen, die Gedanken und Gefühle greifbar.
sehr emotional und schmerzhaft
Das Cover dieses Buches hat mich sofort in seinen Bann gezogen! Ebenso konnte mich der Schreibstil überzeugen, der uns einen tiefen Einblick in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten gewährt, wobei es beinahe so wirkt, als ob wir von oben auf die Geschehnisse blicken würden. Das Buch ist außerdem in Teile untergliedert, die einzelne Abschnitte präsentieren und keine herkömmlichen Kapitelübersichten bieten.Die Geschichte begleitet Ginny, das einzige Mädchen in einer Jungsgruppe, auf ihrer Reise, um ihren Platz im Leben zu finden. Themen wie Freundschaft, Verbindungen zu Geschwistern, Liebe und Selbstliebe stehen im Mittelpunkt. Zudem werden Essstörungen ehrlich und schonungslos thematisiert.Im Fokus der Handlung stehen Ginny und Adrian. Während er in einer WG bei ihren besten Freunden lebt, arbeitet und wohnt sie in einer anderen Stadt. Obwohl sich ihre Beziehung vertieft, bleibt sie aufgrund der Entfernung unverbindlich. Doch als Ginny in sein früheres WG-Zimmer zieht, ändert sich die Dynamik zwischen ihnen. Beide kämpfen mit ihren Gefühlen, wobei Ginny einfach sie selbst sein möchte und unkomplizierte, bedingungslose Liebe sucht. Adrian hingegen behauptet, nie geliebt zu haben, und hat Schwierigkeiten, sich auf andere einzulassen.Insgesamt hat mich das Buch beeindruckt und von Anfang bis Ende gefesselt. Es vereint sowohl lockere Momente als auch eine Tiefe und Schwere durch die ernsten Themen. Der emotionale Schreibstil von Emma Noyes hat mich an einigen Stellen sogar zu Tränen gerührt, da er den Leser sofort in die Geschichte eintauchen lässt.
Sehr emotional!
WOW, dieses Buch hat mich wirklich emotional mitgenommen und ich habe einige Tränen vergossen! Ich habe so viel mit Ginny mitgefühlt und auch gelitten. Ihr Charakter ist wirklich sehr gut gelungen und die ganze Zeit über sehr greifbar gewesen. Das liegt wahrscheinlich auch daran, wie gut die Autorin die Themen Ess- und Angststörung beschrieben und in die Geschichte eingearbeitet hat. Aber auch mit Themen wie Liebe, Selbstliebe, Selbstbewusstsein, Freundschaft und Trauer hat die Autorin sich einfühlsam auseinandergesetzt. Auch Adrian ist ein gelungener Charakter, obwohl ich mich stärker mit Ginny identifizieren und mit ihr mitfühlen konnte. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Die Worte gehen einem wirklich nahe.All das hat dazu beigetragen, dass ich das Buch innerhalb von zwei Abenden verschlungen habe. Ich kann es nur weiterempfehlen!
Pressestimmen
Ein emotionales Buch, das nach der Beschreibung der einzelnen Charaktere sich von einem Roman über L...iebesbeziehungen zu einem aufrüttelnden Buch über Essstörungen und Verhaltensweisen entwickelt. mehr weniger
Kurt Claus, 09.12.2023
Eines meiner Jahreshighlights 2023.
Antonia Kriegsmann, 30.10.2023
Unbedingt lesen!
25.10.2023