Coverbild Wo warst du, Adam? von Heinrich Böll, ISBN-978-3-423-00856-3
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Heinrich Böll

Wo warst du, Adam?

Roman
Eine Weltkatstrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu finden vor Gott. Wo warst du, Adam? »Ich war im Weltkrieg.« Theodor Haecker, »Tag- und Nachtbücher«, 31. März 1940

In seinem frühen Roman schildert Heinrich Böll den Krieg als eine Krankheit. Es ist daher nur folgerichtig, daß er nicht die Mechanismen einer Schlacht beschreiben wollte, sondern den einzelnen Menschen in den Vordergrund stellt. Böll geht vom Detail aus und öffnet so den Blick auf das Ganze. Er zeichnet seine Gestalten, Landser und Generäle, SS-Führer und gehetzte Juden, Frauen und Mädchen im Hinterland, ohne zu verzerren oder zu idealisieren.

Viele Bücher sind gegen den Krieg geschrieben worden. Aber nicht alle wurden so verstanden. Ungewollt ließen sie einen Rest von Sinngebung oder gar eine Faszination am Grauen und an der zerstörenden Gewalt des Krieges zu. Bölls Roman ist unmißverständlich. So macht zum Beispiel die Geschichte eines Wachkommandos bei einer Brücke, die von Partisanen gesprengt und von den Deutschen wieder aufgebaut wird, um gleich wieder vor den anrückenden Russen gesprengt zu werden, die organisierte Sinnlosigkeit des Krieges deutlicher als jedes grausige Schlachtenpanorama.
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  Taschenbuch
Coverbild Wo warst du, Adam? von Heinrich Böll, ISBN-978-3-423-00856-3
1. November 1972
978-3-423-00856-3
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dtv Literatur
144 Seiten, ISBN 978-3-423-00856-3
Lehrerprüfexemplar
1. November 1972

Autorenporträt

Heinrich Böll

Heinrich Böll, geboren am 21. Dezember 1917 in Köln, nahm nach dem Abitur eine Lehre im Buchhandel auf, die er bald abbrach. Nach einem gerade begonnenen Studium der ...

Preise und Auszeichnungen

Nobelpreis für Literatur

1972

Pressestimmen

Hans Schwab-Felisch
»Heinrich Bölls Prosa gehört zu jener in Literatur verwandelten Wirklichkeit, die das Gedächtnis eines Volkes ausmacht.«

Leserstimmen

Ihre Meinung

Sascha Steuck, August 2005
»Heinrich Böll versteht nahezu perfekt den Stumpfsinn eines Krieges aufzu- zeigen und verdeutlicht zu welchen Taten ein Mensch in der Lage ist, wenn er mit seiner Tätigkeit nichts anzufangen weiß. Für jeden Böll-Leser ein Muss!«
ANTWORTEN
Wolfram Fette, Oktober 1998
»Wie kein anderer verstand es Heinrich Böll, die Sinnlosikeit des Krieges zu schildern. Der Aufbau und die anschliessende Sprengung einer strategisch wichtigen Brücke zeigt dies überdeutlich. Bei Böll - und gerade bei "Adam" - fesselt die Verzahung der einzelnen Lebenslaeufe der Protagonisten.«
ANTWORTEN
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