»Man spürt, dass Beatrix Gerstberger erlebt hat, wovon sie schreibt. Ein unterhaltsamer, kraftvoller Roman.« Brigitte. Das Wiedersehen mit den Hummerfrauen
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Ungekürztes Hörbuch, gelesen von Tessa Mittelstaedt.
Hummerjahre
Ein aufwühlender Familienroman über Schuld und Verzeihen und die Frage, ob die Liebe wirklich alle Verletzungen überdauern kann
MINA (47) reist gemeinsam mit ihrer Tochter Luca, ihrem schwerkranken Vater Richard und ihrer Mutter Judith zurück nach Eagle Island. Richard sehnt sich nach der Leichtigkeit vergangener Sommer an der Küste von Maine. Aber Mina kämpft mit gemischten Gefühlen, da sie dem Vater ihrer Tochter wiederbegegnen wird. Kann eine große Liebe, die gescheitert ist, je ein glückliches Ende finden?
JULIE (73) will sich nach dem Tod ihres Mannes Nat und ihrer besten Freundin Ann nicht mit dem Alleinsein abfinden. Sie beginnt, ihr Leben nach neuen Möglichkeiten abzutasten.
JUDITH (75) muss sich den Erinnerungen jenes Sommers stellen, der das Leben ihres Sohnes auf tragische Weise zerstört hat. Nun kann sie vor ihrer eigenen Schuld nicht länger davonlaufen.
Sie alle suchen auf ihre Weise nach dem Glück, der Liebe und dem Mut, das Richtige zu tun.
Ein grandioser Roman, der uns zeigt, wie der Blick in die Vergangenheit die Wunden unseres Lebens heilt
»Ein Hummer versteht sich besser aufs Loslassen als jeder Mensch.« Fischerweisheit aus Maine
Die Presse über ›Die Hummerfrauen‹:
»Der Sommer-Hit des Jahres.« Hamburger Abendblatt
»Schon der erste Satz führt ins Leseglück.« Brigitte
»Ein erfrischendes Leseerlebnis – ein vielgelobtes und vielgelesenes Buch.« Morgenpost
»Das alte Ferienhaus hatte sich zuerst fremd angefühlt. Es schien anders zu atmen als früher. Dann merkte Judith, dass der Salzgeruch immer noch in die Zimmer drang, dass das Haus sich immer noch in der Nacht dehnte und knackte und bei starkem Ostwind seufzen konnte. Und sie sah, dass der neu geschliffene Dielenboden immer noch leicht gesenkt war an den Stellen, über die man von der Küche zur Veranda lief. Ihre alten Pfade, die sie alle gegangen waren. Dieses Haus hatte viele Sommer lang alles von ihnen mitbekommen. Je länger sie wieder hier waren, desto mehr drangen die alten Erinnerungen und Geschichten durch die Ritzen.«
Bibliografische Daten
1. Auflage
Beatrix Gerstberger
Beatrix Gerstberger ist freie Autorin für ›Brigitte‹, ›Stern‹ und ›Geo‹. Sie schrieb den Bestseller ›Keine Zeit zum Abschiednehmen‹ über den frühen Tod ihres Partners und die Geschichten von weiteren jungen Witwen, als sie mehrere Monate in einem Fischerdorf in Maine lebte. Aus ihren Erinnerungen an diese Zeit entstand die Idee für den viel gelobten Roman ›Die Hummerfrauen‹, der monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand, und für ihr neues Buch ›Hummerjahre‹.
4 - 10 von 84 Leserstimme
Starke Frauen
Der neue Roman "Hummerjahre" von Beatrix Gerstberger knüpft als Fortsetzung direkt an die "Hummerfrauen" an, von denen ich total begeistert war.Mittlerweile sind einige Jahre vergangen. Mina und ihre Tochter Luca leben seit vielen Jahren nicht mehr in Maine. Diesen Sommer begleiten sie noch einmal ihre Eltern/ Großeltern nach Eagle Island. Richard ist todkrank und will noch einmal das Sommerfeeling der früheren Jahren erleben. Seine Frau Judith sieht der gemeinsamen Zeit mit gemischten Gefühlen entgegen. Auch Mina ist zwiegespalten. Wie wird die Begegnung mit ihrer großen Liebe und dem Vater ihrer Tochter, Sam, werden. Die starken Hummerfrauen mischen auch wieder mit - bis auf Ann, die mittlerweile verstorben ist. Und auch Mr. Darcy hat zum Schluss wieder einen wichtigen Auftritt. Mir haben sowohl die Hummerfrauen als auch die Hummerjahre sehr gut gefallen. Eine gelungene Fortsetzung.
Wie erkennt man Liebe?
Beatrix Gerstberger ist mit „Hummerjahre“ eine facettenreiche Fortsetzung ihres Romans „Die Hummerfrauen“ gelungen. Ich kenne den ersten Band und habe die Fortsetzung mit Spannung erwartet und wurde nicht enttäuscht. Wer Band 1 nicht kennt, wird aber den neuen Roman auch verstehen. Es gibt mehrere Rückblicke auf das Leben der Protagonisten vor ca 20 Jahren. Für mich stand in diesem Band die zentrale Frage, wie erkennt man Liebe. Beatrix Gerstberger versucht diese Frage zu beantworten. Dabei beschreibt sie die verschiedenen Möglichkeiten der Liebe. Für die Liebe zwischen Mann und Frau hat die Autorin Judith und Richard gewählt. Beide sind schon sehr lange miteinander verheiratet und dennoch lieben sie unterschiedlich. Einen großen Teil des Romans nimmt die Liebe zwischen Eltern und ihren Kindern ein. Mina fühlte sich nie von ihrer Mutter Judith geliebt und sieht jetzt, dass Judith ihrer Enkelin viel mehr Gefühle zeigt, als ihrer eigenen Tochter. Aber auch die Söhne Christopher und Jack, beide im ersten Band verstorben, tauchen in den Gedanken der Mütter auf. Der Tod von Jack bringt die Liebe der Eltern an ihre Grenzen, Jane verlässt die Insel. Ellis liebt seine Frau aber so stark, dass er sich nun doch auf den Weg zu ihr begibt. Auch die längst vergangene Liebe zwischen Ann und Carolynwird in der Rückblende erzählt. Mina ist aber eindeutig die Person, die mit der Frage vom Anfang am meisten konfrontiert wird. Sie muss abwägen, ob sie ihr weiteres Leben mit Carlos, ihrem aktuellen Partner oder mit Sam, dem Vater ihrer Tochter, verbringen möchte. Die Entscheidung fällt ihr nicht einfach.Auch die Beziehung zwischen Mensch und Tier baut die Autorin geschickt ein. Der Hummer Mr. Darcy ist vielen ans Herz gewachsen. Es gibt so manche Lebensweisheit, die die Menschen rund um Mr. Darcy erkennen.Ich gebe eine absolute Leseempfehlung für den Roman. Neben den vielen Gefühlen hat mich auch die Naturbeschreibung aus Neue gefesselt.Wer weiß, vielleicht gibt es ja noch eine Fortsetzung. Beatrix Gerstberger hat sich da alles offen gelassen.
Ein Roman zum Nachdenken.
Den Vorläuferband “Hummerfrauen“ habe ich nicht gelesen, aber das ist für das Verständnis von “Hummerjahre“ nicht notwendig.Natürlich passt der Titel perfekt zu dieser Geschichte mit dem kindlich-naiven Cover, auf dem auch das Haustier, der blaue Hummer, nicht fehlen darf.Mit großem psychologischen Einfühlungsvermögen in die schwierigen Charaktere nimmt uns die Autorin mit auf die Insel in Maine, denn die Protagonisten werden sehr detailliert und glaubhaft dargestellt. Ebenso werden die Insulaner mit ihren Eigenarten und ihrer Naturverbundenheit, deren Leben durch Tradition und Verpflichtung der Familie gegenüber beherrscht werden, uns vor Augen geführt. Über allem schwebt aber auch die Zweischneidigkeit des Meeres, denn es ist Versorger, gibt Ruhe und Entspannung, aber stellt oft auch eine große Gefahr dar durch die Bedrohung bei Stürmen, besonders, da die Insulaner durchweg nicht schwimmen können. Durch die genaue Beschreibung der Lebensumstände und der Handlungsorte kann man sich in diese Welt hineinträumen, ohne von der Schroffheit der Insulaner abgestoßen zu werden, denn sie haben alle Stärken und Schwächen.Durch die raue Küste von Maine, die Nebellandschaft und die Hummerboote wird eine ganz besondere Atmosphäre evoziert. Die melancholische Stimmung und die Schicksale der Inselbewohner, wo jetzt ein Generationswechsel ansteht, bringt einen zum Nachdenken über das eigene Leben.Es gibt einen Wechsel zwischen Rückblenden und der aktuellen Handlung, und das bei einem sehr flüssig zu lesenden Schreibstil mit viel Symbolik und romantischen Naturbeschreibungen. Kurze Kapitel und mehrere Handlungsstränge lockern die Narration auf. Das Ende verbindet gekonnt die einzelnen Stränge und macht deutlich, dass alle Protagonisten nach dem Sinn des persönlichen Lebens suchen und nach Glück und Liebe streben.Nach vielen Jahren kehren Judith und ihr todkranker Mann auf die Insel, einem ehemaligen Glücksort, zurück. Sie muss sich einer großen Schuld stellen.Mina kehrt mit ihrer Tochter ebenfalls zurück und muss sich entscheiden, ob sie ihrem verlässlichen Ehemann oder ihrer Jugendliebe von der Insel den Vorzug gibt.Julie ist Witwe, und auch ihre Freundin Ann ist verstorben. Sie ist einsam und sucht nach neuen Wegen in ihrem Leben. Ellis, dessen Sohn ertrunken ist, hofft, dass seine Noch-Ehefrau nach 30 Jahren zu ihm zurückkehrt.Alle haben schmerzhafte Ereignisse in der Vergangenheit erfahren, hoffen aber auf die heilende Wirkung der Inselatmosphäre, wo alles noch so ist wie früher. Dieses Inselleben erlaubt uns ein Eintauchen in eine andere Welt und Flucht vor der hektischen Zivilisation. Das heutzutage vorherrschende Evasionsstreben in der modernen Zeit nimmt stark zu, Fantasyromane sind en vogue, aber auch die Rückkehr in die“Gute alte Zeit“, wie in diesem Werk beschrieben, das ich für Romankritiker, Naturfreunde und Zivilisationsflüchtlinge empfehle.
"Vergiss nie, im Regen zu tanzen"
Seit dem Ende des ersten Bandes sind einige Jahre vergangen. Mina und ihre Tochter Luca begleiten ihre Eltern und Großeltern nach Eagle Island, wo der schwer kranke Richard sich die Leichtigkeit der lange vergangenen Sommer zurück wünscht. Luca freut sich auf ihren Vater, während Mina die Begegnung mit ihrer großen Liebe mit gemischten Gefühlen erwartet. Judith muss sich der Vergangenheit stellen. Wird sie diese Herausforderung meistern? Und Julie hat mit Ann nicht nur ihre beste Freundin verloren, sondern auch ihren Mann Nat. Dies bedeutet für sie jedoch nicht, dass damit auch ihr Leben beendet ist.Da ich „Die Hummerfrauen“ erst kürzlich gelesen habe, bin ich sofort wieder auf den Inseln mit dem so besonderen Menschenschlag, bei Julie, Linda, aber auch Sam und seinen Vater Ellis. Die Lebensgeschichten aller so wunderbar beschriebenen Protagonisten sind geschickt miteinander verwoben und doch gelingt es der Autorin, jeden einzelnen authentisch und lebendig zu beschreiben, mit ihren Freuden und ihren Sorgen und Nöten. Sehr einfühlsam erzählt Beatrix Gerstberger vom Abschiednehmen und Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt. Das gilt sowohl für die junge Luca, die ihr Leben vor sich hat, das gilt für Julie, für Ellis und seine Frau Jane, für Judith und Richard, die mit neuen Situationen konfrontiert werden. Und ganz besonders für Mina, die sich endgültig entscheiden muss.Unverändert bleibt nur das sich stets verändernde Meer in all seinen Facetten, wild und gefährlich, ruhig und spiegelglatt – ein ewiger Sehnsuchtsort.Nicht zu vergessen ist natürlich Mr. Darcy, der am Ende seine wichtige Aufgabe erfüllt hat.Fazit: Beatrix Gerstberger ist mit „Hummerjahre“ ein wunderbarer und „runder“ Abschluss gelungen.
Berührend
Vorab gleich einmal ich habe dieses Buch mit diesen wunderbaren Protagonisten wirklich sehr gerne gelesen. Die Autorin versteht es sehr gut mit Worten umzugehen und Landschaften im Kopf entstehen zu lassen. Oft hatte ich das Gefühl ich spaziere neben Mina, die nochmal auf Eagle Island zurückkehrt um den letzten Wunsch ihres Vaters Richard zu erfüllen. Auch Luca ist dabei und möchte ihren Vater Sam und dessen Familie besser kennenlernen. Jedes Kapitel wird von einer anderen Person erzählt und auch Menschen die es nicht mehr gibt bekommen eine Stimme.Ich konnte mich so gut in die Personen versetzen und habe mit ihnen gefühlt. Judith mit der ich anfangs meine Schwierigkeiten hatte, hat mich immer wieder überrascht und Carlos diesen überaus lieben Menschen hab ich sofort in mein Herz geschlossen und auch Ellis fand ich toll. Wer die Hummerfrauen liebte wird auch die Hummerjahre mögen.
Starker 2.Teil!
Nachdem "Hummerfrauen" von Beatrix Gerstberger ein Jahres-Highlight für mich war, konnte ich es kaum erwarten, den Folgeband "Hummerjahre" zu lesen!Wir begleiten bekannte ProtagonistInnen wieder nach Maine, auf die wunderschöne Insel Eagle Island.Dabei treffen wir Ellis, Sam, Julie, Judith, Richard, Mina, Carlos und Luca wieder. Und natürlich auch Mr.Darcy.Einige Jahre sind vergangen. Net und Ann sind inzwischen verstorben, doch auch ihnen begegnen wir in Rückblicken.Die, die auf der Insel geblieben sind, und auch die, die für diesen Sommer zurückkommen, blicken auf ihr Leben zurück. Ein Sommer, von dem jede/r etwas anderes erwartet. Und doch mit ähnlichen Gefühlen an den Sommer 1982 zurückdenken, in dem sich alles veränderte."Ein Hummer kann nur so alt werden, weil er sich regelmäßig häutet und seinen alten Panzer abwirft." Für die ProtagonistInnen ist dies nicht leicht, für manche schmerzhaft, für manche leichter. Dieser letzte gemeinsame Sommer bringt neue Chancen - auf Veränderungen, Vergebung, Abschiede und Neuanfänge, Antworten und jede Menge Gefühle!Der Schreibstil ließ mich sofort wieder in die Geschichte einsteigen. Feinfühlig, flüssig, eine Mischung aus Intensität und Leichtigkeit, absolut mitreißend!Die ProtagonistInnen sind authentisch, nahbar und mit all ihren Wesenszügen und Eigenheiten lebensecht dargestellt, als würde die Autorin genau diese Personen wirklich kennen.Auch Julie hat mich, wie schon im 1.Teil, begeistert und berührt mit ihrer fast schroffen, aber herzensguten Art und ihrem Lebensstil nach dem Motto: "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!"Aber auch alle anderen ProtagonistInnen haben im 2.Teil der Hummerfrauen wieder überzeugen können und ich habe sie gern durch den Sommer begleitet.Das Cover als auch das Buch unter dem Umschlag sind wunderschön und passend gestaltet, die Farbwahl gefällt mir gut!Für mich ist dieses Buch ein absolut passender 2.Teil und Abschluss für die Geschichte um die Hummerfrauen, auch wenn ich sehr gern noch mehr von ihnen lesen würde!5 von 5 Punkten!
Rückkehr nach Eagle Island
Dem Erscheinen des zweiten Bandes der Hummerfrauen habe ich schon sehr entgegengefiebert. Seit dem letzten Mal sind einige Jahre verstrichen und Nina lebt mit ihrer Tochter Luca und Carlos ein ruhiges und sicheres Leben in Seattle. Luca hat Kontakt zu ihrem leiblichen Vater Sam und möchte ihn kennenlernen. Die Gelegenheit ergibt sich, denn Sam ist auf die Insel zurückgekehrt und auch Minas Eltern Richard und Judith wollen die Insel ein letztes Mal besuchen, denn Richard ist schwer krank. Gegen ihren Willen und wider besseren Gewissens begleitet Mina ihre Familie... Manche Dinge wiederholen sich, doch der Roman zeigt, dass wir aus alten Fehlern oder Entscheidungen lernen können, vor allem aber, dass wir uns selbst verzeihen müssen. Die Autorin hat mich, wie im ersten Band, mit ihrer Aufzeichnung der Familiendynamik begeistert. Im Roman wird auch immer ein Blick zurück geworfen, der die Entern der Personen zeigt. Ich kann den Roman nur empfehlen!
Eine Rückkehr mit Folgen
Die Geschichte auf Eagle Island hat mich wieder schnell in ihre Welt hineingezogen. Dabei geht es erneut um Menschen, deren Leben schon im ersten Band eine wichtige Rolle gespielt haben. Gleichzeitig bekommen einige Dinge aus der Vergangenheit noch einmal eine andere Bedeutung.Besonders Julie ist mir beim Lesen nahegegangen. Nach dem Tod ihres Mannes und ihrer Freundin ist Julie zunächst sehr allein. Trotzdem versucht sie, wieder etwas mehr am Leben teilzunehmen und nicht nur auf das zu schauen, was sie verloren hat. Gerade diese Entwicklung fand ich sehr gelungen.Auch Mina und ihre Familie haben einiges aus der Vergangenheit mit sich herumzutragen. Auf Eagle Island kommen Dinge wieder zur Sprache, die lange zurückliegen. Dabei geht es um Liebe, Enttäuschungen und um die Frage, ob man irgendwann mit dem Vergangenen abschließen kann.Die Figuren wirken sehr menschlich. Niemand macht immer alles richtig und manche Entscheidungen waren beim Lesen nicht leicht nachzuvollziehen. Trotzdem konnte man verstehen, warum die Menschen so handeln. Gerade diese unterschiedlichen Seiten haben die Geschichte für mich glaubwürdig gemacht.Eagle Island selbst gehört für mich einfach zu dieser Geschichte dazu. Das Meer, die Hummerboote und das alte Ferienhaus geben dem Ganzen den passenden Rahmen. Manche Szenen waren traurig, andere haben wieder Hoffnung gegeben.Viele Dinge entwickeln sich eher langsam. Gespräche und Begegnungen sorgen dafür, dass sich nach und nach etwas verändert. Das hat für mich gut zur Geschichte gepasst.Hummerjahre ist für mich ein stimmiger Abschluss der Hummerfrauen-Reihe. Verlust, Erinnerungen und die Menschen, die einem im Leben wichtig sind, spielen eine große Rolle. Gerade Julies Umgang mit ihrer Vergangenheit hat mich beschäftigt und auch nach dem Lesen noch etwas begleitet.Am Ende bleibt eine Geschichte über Frauen, die trotz mancher schweren Erfahrungen ihren eigenen Weg suchen. Die Gefühle wirken dabei nicht überzogen, sondern passen zu den Figuren und ihren Erlebnissen. Dafür vergebe ich sehr gerne 5 Sterne.
Maine Neuanfang und Abschied
Mina ist 47-sie lebt mit Carlos und ihrer Tochter Luca in Seattle.Ihre Tochter Luca möchte aber unbedingt den Ort kennenlernen, in dem sie geboren wurde-und sie möchte ihren Vater Sam wiedersehen.Sam ist nach vielen Jahren der Rastlosigkeit wieder auf die Insel zurückgekehrt.Minas Eltern Judith und Richard reisen auch nach Eagle Island, da der schwerkranke Richard nochmal an seinen Sommerort zurückkehren möchte.Ann hatte damals als erste weibliche Hummerfischerin im Sund begonnen,sie ist inzwischen verstorben und hat ihrer 18-jährigen Wahlenkeltochter Luca Haus, Boot und Fanggebiet vererbt.Minas Mutter Judith hatt nie zu den Leuten an der Küste gepasst und tut sich auch heute noch schwer auf der Insel Anschluß zu bekommen….Die Autorin Beatrix Gerstberger hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Leider habe ich den ersten Teil der Reihe nicht gelesen,für mich machte es nichts.Den die Erzählung ist so voler Leben und Spannung das die Seiten nur so dahin flogen-sehr gerne 5 Sterne.
Nach Hause kommen
Was war das wieder für ein schöner Aufenthalt in Maine? 🥺🥹 Sobald das Buch bei mir angekommen ist, habe ich es auch direkt angefangen zu lesen. Ich musste einfach sofort wieder abtauchen und zusammen mit Mina, Julie, Luca und den anderen Meeresluft schnuppern. Minas Vater Richard ist schwer erkrankt und möchte aus diesem Grund ein letztes Mal nach Eagle Island reisen und seinen alten Freund Ellis besuchen. Seine ganze Familie soll ihn dahin begleiten, und somit kommen auch Mina und ihre Tochter Luca mit. Für Mina ist das alles ganz aufregend, weil Luca's Vater Sam - Minas große Jugendliebe - auch auf dieser Insel wohnt. Sie treffen wieder auf alte Bekannte und natürlich auf Julie, die ihr eine so gute Freundin war und immernoch ist. Einige Menschen sind in der Zwischenzeit verstorben, aber auch sie bekommen eine Stimme in dem Buch. Damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Beatrix Gerstberger schafft von Beginn an wieder eine sehr einnehmende Atmosphäre. Dies machte es mir leicht, mich in die Stimmung hineinfallen zu lassen. Alles war mir direkt wieder vertraut. Die Menschen waren immernoch die selben. Auch wenn sie mittlerweile um Jahre gealtert sind, genau genommen um 20 Jahre. Allerdings ist mir dies beim Lesen meistens gar nicht so aufgefallen. Es geht um Veränderungen, Abschiede und Gefühle. Aber auch um Neubeginne und Aussprachen. Wie auch schon im Vorgänger "Die Hummerfrauen" hat es zeitweise auch viele Spannungselemente für mich bereitgehalten. Gerade die Passagen über Judith waren immer wieder für eine Überraschung gut.Es hat mir wieder so so gut gefallen und ich bin nach den letzten Zeilen sehr traurig gewesen das es zu Ende ist. Wohlig warm ist mir geworden und es war einfach eine große Freude dabei gewesen zu sein, denn so habe ich mich beim Lesen gefühlt. ICH WAR DABEI ❤️⭐⭐⭐⭐⭐ | 5 Sternen
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Willkommen zurück in Maine!
Hier wurde Beatrix Gerstberger zu ihren Romanen über die Hummerfrauen inspiriert
Maine liegt in der nordöstlichsten Ecke der USA, da wo es nicht mehr weitergeht, es sei denn, man will nach Kanada. Es gibt dort riesige Wälder, ein paar beeindruckende Berge, den Acadia National Park, eine zerklüftete, endlos lange felsige Küste mit Bilderbuchdörfern, eiskaltes Atlantikwasser und 3000 Inseln. Maine ist bekannt für seine wilden Blaubeeren, die strahlendweißen Leuchttürme – und natürlich für seinen Hummer. Von ihm lebt auch heute noch ein Großteil der Küstenbevölkerung, er gilt als der schmackhafteste der Welt und wird überall in Buden am Straßenrand angeboten. Warnung an Touristen: Die Menschen in diesem Bundesstaat nehmen kein Blatt vor den Mund und sprechen mit einem nur ihnen verständlichen einzigartigen Akzent. Was man hier unbedingt machen sollte: einen Ausflug mit einem der historischen Windjammer in der Hafenstadt Camden, das jährliche Hummerfestival in Rockland besuchen und schließlich ein paar Tage auf Monhegan Island verbringen – wegen des ganz besonderen Lichts lange Zeit ein beliebtes Ziel für Maler und andere Künstler.
Ihre Auszeit mit den Hummerfrauen
Machen Sie mit und gewinnen Sie Ihre »Auszeit mit den Hummerfrauen«-Wohlfühlpreise
In ›Hummerjahre‹ kehren wir zurück an die Küste von Maine nach Stone Harbor und auf Eagle Island. Wir treffen Julie wieder, die nach schweren Verlusten einen Weg aus der Einsamkeit sucht. Mina lebt inzwischen mit ihrer Familie in Seattle, doch die Vergangenheit lässt sie nicht ganz los. Und Luca steht an der Schwelle zum Erwachsenwerden – mit dem starken Wunsch, dorthin zurückzukehren, wo alles begonnen hat.
Um die Rückkehr nach Eagle Island gebührend zu feiern, verlosen wir folgende Wohlfühlpakete:
- Hauptpreis: 2x eine WellCard im Wert von 250 € sowie ein Exemplar von ›Hummerjahre‹ (Hardcover) und ein Exemplar von ›Die Hummerfrauen‹ (Taschenbuch)
- Nebenpreis: 3x ein Hummerfrauen-Schal sowie ein Exemplar von ›Hummerjahre‹ (Hardcover) und ein Exemplar von ›Die Hummerfrauen‹ (Taschenbuch)
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, füllen Sie das untenstehende Formular aus und beantworten Sie folgende Frage: Welche Figur aus der ›Hummerfrauen‹-Welt würden Sie gern einen Tag begleiten – und wohin würde es Sie führen: aufs Meer, nach Eagle Island oder nach Stone Harbor?
Das Gewinnspiel endet am 30. September um 23:59 Uhr. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.