Hyperion oder Der Eremit in Griechenland

Ungekürzte Lesung mit Jens Harzer und Doris Wolters (5 CDs)

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Hyperion oder Der Eremit in Griechenland

Als Eremit blickt Hyperion auf sein Leben zurück. In Berührung gekommen mit der Liebe, geschlagen im Krieg, ins Exil gegangen und wieder zurückgekehrt, kämpfte er für seine Ideale und eine neue Gesellschaft – und scheiterte. Erst in der Einsamkeit der Natur gelingt es ihm, seinen Frieden mit sich und der Welt zu machen. Parabelhaft scheinen in Hyperions Schicksal universell menschliche Themen auf, die bis heute Gültigkeit haben. Der Briefroman verbindet Klassik mit Romantik, Philosophie mit Zeitkritik und gilt als Hölderlins berühmtestes Werk – ungekürzt gelesen von Jens Harzer und Doris Wolters. Ungekürzte Lesung mit Jens Harzer, Doris Wolters 5 CDs | ca. 6 h 38 min

Bibliografische Daten
EUR 20,00 [DE] – EUR 22,50 [AT]
ISBN: 978-3-7424-1369-7
Erscheinungsdatum: 24.01.2020
1. Auflage
Format: 14,0 x 12,5 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Friedrich Hölderlin

Johann Christian Friedrich Hölderlin wurde am 20. März 1770 in Lauffen am Neckar als Sohn eines Klosterhofmeisters und einer Pastorentochter geboren. Der junge Mann, der bereits als Kind seinen Vater verlor, studierte von 1788 bis 1793 am theologischen Seminar in Tübingen, wo er Freundschaft mit Hegel und Schelling schloss. Aufgrund seiner Begeisterung für die Dichtung und seiner Abneigung gegen den Pfarrberuf arbeitete der Autor zunächst als Hauslehrer und machte die Bekanntschaft der verheirateten Suzette Gontards, die das Vorbild für die »Diotima« des ›Hyperion‹ wurde. Unmittelbar nach ihrem Tod brach Hölderlins so genannte »Hysterie« aus, so dass er zunächst bei der Mutter, dann bei seinem Freund Isaac von Sinclair, von 1806 bis 1807 in einer Tübinger Heilanstalt und schließlich in der Pflege des Tischlerehepaars Zimmer am Neckar wohnte. Hier dichtete er weiter, allerdings wirken die letzten Gedichte ungewohnt formstreng. Hölderlin unterzeichnete sie mit »Scardanelli«. Bis heute ist nicht gesichert, welcher Art seine Geisteskrankheit war. Er starb am 7. Juni 1843 in Tübingen.    

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Sprecher*innenporträt
Jens Harzer

Jens Harzer ist 1972 geboren und ein deutscher Film- und Theaterschauspieler und seit 2009 festes Ensemblemitglied am Hamburger Thalia Theater. 2019 er die höchste Theater-Auszeichnung, den Iffland-Ring von Bruno Ganz übernommen. Zu hören ist er unter anderem in der Hörspielproduktion »Ulysses« nach James Joyce und dem Hörspiel »Brüder« von Hilary Mantel.

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Sprecher*innenporträt
Doris Wolters

Doris Wolters, ist neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin auch als Sprecherin für Hörspiele sowie Hörfunk- und Fernsehfeatures von SWR, DRS und Arte tätig. 2012 erhielt sie den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie »Beste Interpretin« für die Lesung des Zsuzsa Bánks »Die hellen Tage«. Im DAV ist sie u.a. in Rudyard Kiplings »Das Dschungelbuch« und Marguerite Duras »Der Schmerz« zu hören.

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