Ich bau mir 'ne Welt, die Männern nicht gefällt
Eine Frau. Eine Baustelle. Ein brennendes Patriarchat.
Ein unterhaltsamer und humorvoller Blick auf patriarchale Strukturen
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Details
Ich bau mir 'ne Welt, die Männern nicht gefällt
Eine junge Frau saniert ihr Haus – und alle Männer flippen aus
Kurz nach dem Kauf ihres sanierungsbedürftigen Hauses klemmt Cindy ihr komplett verdrecktes Handy zwischen Red-Bull-Dose und Baustellenchaos, drückt auf „Aufnehmen“ und fängt an zu reden. Heute schauen ihr dabei über eine Million Menschen zu.
Womit sie damals nicht gerechnet hat? Kaum greift eine Frau selbst zur Bohrmaschine, scheinen erstaunlich viele Männer Schnappatmung zu bekommen. Seitdem prasseln täglich herablassende Kritik, Hass und eine ganz besondere Sorte Männlichkeit, die sich akut bedroht fühlt, auf Cindy ein.
Mit bissigem Humor und einer gehörigen Portion Wut erzählt Cindy vom Mythos des starken Geschlechts und seinem regelmäßigen Totalausfall. Von Ostfrauen, Ehe und Mutterschaft. Von Rollenbildern und einer Doppelmoral. Sie zeigt, wie es sich als Frau lebt, wenn man mehr ist als Tochter, Ehefrau oder Mutter. Und warum „einfach machen“ manchmal das Radikalste ist, was du tun kannst.
Bibliografische Daten
2. Auflage
Autor*innen
Cindy-Adriana Speich
Cindy-Adriana Speich, gelernte Friseurin und zweifache Mutter, rettete gemeinsam mit ihrem Mann eine Abrissbude – ohne handwerkliche Vorkenntnisse, aber mit Mut und der klaren Entscheidung, einfach anzufangen. Schnell wurde klar: Das Haus war nicht die einzige Baustelle. Eine Frau mit Werkzeug provoziert und zeigt, wie hartnäckig alte Rollenbilder noch sind. Dem Hass, der ihr entgegenschlägt, begegnet sie mit Humor. Mit ihrem ungeschönten Content und ihrer Baustellen-Comedy begeistert sie mittlerweile über eine Million Menschen.
Pressematerialien
Leserstimmen
7 - 10 von 89 Leserstimme
Cool!
Das Cover ist eine herrliche Provokation! Cindy schreibt aus ihrem Leben und an vielen Stellen erkenne ich mich wieder. Ich hatte gelegentlich den Eindruck, dass sie über mein Leben schreibt und nicht über ihres. Toll, der Leser findet sich selbst absolut wieder!Ihre Story ist sehr authentisch. Sie beschreibt sich nicht nur als starke Person. Sie ist eine starke Person mit klaren Zielen und auch eindeutigen Forderungen.Ihr Schreibstil ist sehr grob und auch rau. Da bin ich der Meinung, dass weniger mehr wäre. Auch die Bezüge zum Feminismus sind mir ein wenig zu dick aufgetragen. Ich bin der Meinung, dass starke Frauen sich auch stark ausdrücken können, ohne vulgär zu werden. Das sind, laut Buch, ja schon die Männer und wir Frauen benötigen diese Sprache nicht.Nichtsdestotrotz ist dieses Buch genau die richtige Leselektüre, wenn einen die Herren der Schöpfung mal wieder nur frustrieren!Viel Spaß beim Lesen, Lachen und Verstanden werden.
Erfrischend ehrlich!
Das Titelbild ist provokativ und amüsant zugleich. Den Titel finde ich passend gewählt. Da ich Cindy-Adriana Speich vorher nicht kannte, habe ich zunächst den Klappentext vorne und hinten studiert, um zumindest bereits im Vorhinein zu verstehen, worum es ihr geht.Das Buch folgt in meinen Augen keinem klar erkennbaren Aufbau, ist jedoch gut lesbar und der Schreibstil ist zwar einfach gehalten, aber absolut passend zum Inhalt. Besonders erfrischend finde ich, dass Cindy zwar ihre eigenen Ansichten hat und vertritt, aber auch ganz ehrlich zugibt, dass es eine Entwicklung war und sie heute demnach vieles anders machen würde. Vor allem klagt sie ganz klar diejenigen Personen an, die dem Patriarchat nach wie vor huldigen, verurteilt gleichzeitig aber beispielsweise nicht ihre Großmütter, die sich letztlich auch untergeordnet haben, um in ihrer Zeit zu bestehen. Für viele ist dieses Buch bestimmt kein Must-read. Ein klares Muss hingegen für alle Fans ihres Instagram-Accounts und auch für diejenigen, die eine ehrliche Meinung ertragen und schätzen können!
Es brennt!
Ein richtig unterhaltsames und gleichzeitig ziemlich wütendes Buch. Cindy-Adriana Speich schreibt sehr direkt und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, davon bin ich leider meist nicht so der Fan, obwohl ich Cindy gelegentlich auf Instagram angezeigt bekomme. Aber ich fand es für das Buch gut weil sie sich eben nicht verstellt und wie sie ihre eigenen Erfahrungen mit den größeren Themen rund um Baustellen, Männerdomänen und Patriarchat verbindet war passend.Insgesamt aber definitiv ein Buch, das hängen bleibt und bei dem ich mehr als einmal dachte: "Warum mache ich sowas überhaupt?" Tja gelerntes Verhalten das unterschwellig fast jeder Frau anerzogen wird. Sich zurücknehmen, bloß keinen Platz einnehmen, der einem nicht zustehen könnte. Eine Sache, die mich auch im Alltag oft wütend macht.Also wieder eins dieser Bücher, die man gelesen haben sollte und somit empfehle ich es uneingeschränkt.
Von Frau zu Frau
Cindy dürfe jedem, der sich auf Instagram und den sozialen Medien bewegt schonmal in den Feed gerutscht sein. Auf ihrem Account teilt sie ihre Fortschritte bei der Rettung ihrer Sanierungsbedürftigen Immobilie. Ihre Ideen kennen keine Grenzen, vorallem nicht in der Umsetzung. Sie greift völlig ungeniert und erbarmungslos selbst zum Vorschlaghammer, steigt gewissenlos in den Bagger oder amiert ihre Wände...ohne Rücksicht auf das zarte Gemüt von Günter oder Marco. In einem für "Männer erschaffenen Umfeld" (der Baustelle) bricht sie die Regeln und das Patriarchat. Dazu hat sie immer einen lockeren Spruch und extrem guten Humor im Gepäck. Genau diese Art hat meine Aufmerksamkeit erregt und ich wollte da natürlich ebenfalls ihr Buch lesen.In dem Buch lernen wir Cindy nochmal besser kennen, wie denkt sie wirklich, mit welchen Problemen muss sie sich als Frau wegen ihrem Content rechtfertigen. Bei ihren Beispielen wird schnell klar, das es egal ist was du machst weil es immer einen Günter im Leben jeder Frau gibt. In vielen wenn nicht allen Kapiteln konnte ich zustimmen und habe mich selbst angesprochen gefühlt. Sie beschreibt mit ihren Erfahrungen alltägliche Erniedrigungen die Frau einfach abnickt weil es halt so hingenommen wird und schon immer wurde.Ihr Buch wird die Welt leider nicht verändern, kann aber jeder Frau den Anstoß und Mut geben gewisse Dinge nicht mehr einfach abzunicken. Manchmal sind es die Kleinigkeiten die Männern eventuell gar nicht bewusst sind (oder sie es nicht wissen wollen) die es uns Frauen schwer machen.Von Frau für Frau und für ein brennendes Patriarchat
Humorvoll, direkt und mit klarer Kante
Cindy-Adriana Speich erzählt davon, wie sie sich als Frau nicht davon abhalten lässt, ein altes Haus selbst zu sanieren. Aus ihren Baustellenvideos auf Instagram wurde eine große Community – dazu eine Menge ungefragter Kommentare, die dazukamen. Mit Humor und klaren Worten nimmt sie die eigenen Erfahrungen mit Vorurteilen, Rollenbildern, Muttersein und dem täglichen Kampf um Gleichberechtigung unter die Lupe.Durch den Blick auf ihren Kanal „haus_plan_b“ kennt man sie bereits, doch das Buch zeigt noch eine andere, tiefere Seite – eine Geschichte, die hinter dem öffentlichen Auftreten steckt. Die Lektüre überzeugt vor allem durch Authentizität und Direktheit: kein glattpolierter Stil, sondern ehrlich, frisch auf den Tisch gesetzt. Dazu eine Portion Humor, die ernstere Themen nicht kleinredet. Viele Situationen dürften Frauen bekannt vorkommen – auf der Baustelle, im Familienalltag oder dort, wo einem plötzlich vermittelt wird, was man angeblich können oder nicht können soll.Der Einstieg mit dem Zitat von Kathrin Gebel aus dem Bundestag setzt direkt die Richtung. Und auch die beigefügten Quellenangaben zu den Zitaten zeigen, dass da sich jemand Mühe gegeben hat, sauber zu arbeiten – das schätzt man bei einem Buch dieser Art.Für viele bleibt das Buch eine starke Frauenbiografie, die Mut macht: Mut, Dinge selbst anzupacken, sich in ungekanntes Terrain zu wagen und sich nicht ständig von fremden Erwartungen ausbremsen zu lassen. Gleichzeitig regt es zum Nachdenken darüber an, wie weit Gleichberechtigung tatsächlich schon ist. Die Antwort darauf: Offenbar noch nicht weit genug.
DB sei Dank
Wenn Personen aus den Medien plötzlich Bücher schreiben, ist das so ne Sache. Aber das hier ist, dank DB, tatsächlich selbst geschrieben! Ich erkenne darin die Cindy aus den Reels wieder, habe sie aber auch im Laufe des Lesens besser kennengelernt. Cindy schreibt in diesem Buch von ihrem Leben und ihren Erfahrungen mit Männern, die sie im Rahmen ihrer Haussanierung und ihren ersten Schritten in den sozialen Medien machen „durfte“. Und so nahm das Ganze seinen Lauf. Was anfangs verletzend war, finanziert heute ihr Leben. Wie ungleich Menschen anhand ihres Geschlechts behandelt werden und was manche, insbesondere männliche Mitmenschen, sich herausnehmen, das beschäftigt sie jedoch noch heute. Verständlicherweise.Aber obwohl dieses Buch auf Feminismus baut, Sachverhalte darlegt und sie den Männern einen Spiegel vorhält, ist es für mich kein Ratgeber im klassischen Sinne, sondern mehr eine Lebensgeschichte, aus der man jedoch trotzdem eine Menge lernen kann. Und Cindys direkte und unverblümte Art zu erzählen ist dabei herrlich erfrischend und echt!
Mutmacherin
Was ein Buch, was für eine Frau! Cindy-Adriana Speich aka die Bauleitung macht mit ihrem Debüt-Buch anderen Frauen Mut, nicht mehr leise zu sein und alles runterzuschlucken, sich selbst etwas zuzutrauen. Sie zeigt ihren persönlichen Weg auf, von einer Frau, die ihr Leben lang alles runtergeschluckt hat, bis hin zu der Frau, die sie jetzt ist, die nicht mehr still bleibt, die Ungerechtigkeit, Missstände und vor allem erfahrene Abwertungen durch Männer anprangert. Diese Entwicklung gibt Mut, dass es möglich ist, sich nicht alles gefallen lassen zu müssen und dient als Vorbild.Ihre Sprache ist derb, roh, authentisch und bissig, je nachdem was man sonst konsumiert, muss man sich daran erstmal gewöhnen. Zudem bringt sie pointiert und treffsicher die negativen Seiten des Patriachats auf den Punkt.Ich muss gestehen, dass ich Cindy-Adriana Speich und ihre Videos aus Instagram vorher nicht kannte, das wäre manchmal beim Lesen des Buches evtl. hilfreich gewesen, aber ist auch nicht von Nöten.Dieses Buch ist eine klare Leseempfehlung für alle Männer, die Frauen Nichts zutrauen, oder sie abwerten wollen (auch wenn sie wahrscheinlich das Buch nicht lesen, und Mal wieder nur die Personen das Buch lesen, die sowieso schon sensibilisiert sind für das Thema), um lernen und sich entwickeln zu dürfen. Und natürlich eine Leseempfehlung für alle Frauen, die selbst auf einer Baustelle/im Handwerk arbeiten oder den Mut brauchen, endlich auch Dinge selbst in die Hand zu nehmen und sich nicht mehr alles gefallen zu lassen.
Unverblümt und ehrlich
Die Autorin des Buches kannte ich von ihrem Instagram-Account, auf dem sie mit Humor auf Hasskommentare unter ihren Videos reagiert, während sie ihr Haus renoviert. Schon da finde ich ihren Humor sehr gut, deswegen habe ich mich umso mehr gefreut ihr Buch zu lesen.Obwohl ich zunächst nicht genau wusste, was mich erwartet, konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Mit ihrem Humor schildert sie verschiedenste Lebenslagen, mit denen sie sich als Frau und Mutter konfrontieren muss. Von dem Sitznachbarn in der Bahn, dessen Beine wie selbstverständlich den gesamten Platz einnahmen, über Verwandte, die ihr erklären wollen, wie sie als Mutter und Ehefrau zu sein hat, zu den Kommentaren im Internet von Männern, die nicht verstehen, dass auch Frauen handwerklich begabt sein können. Den Schreibstil fand ich sehr authentisch und direkt, so wie sich Cindy auch auf Instagram zeigt. Sehr passend zu den angesprochenen Themen. Er spiegelt auch ihre Selbstbewusste Art wieder und erinnert daran, dass man sich als Frau nicht klein machen muss, nur weil sich dann jemand in seinem Ego gekränkt fühlen könnte.
Das schwelende Patriachat
Ich fand das Buch 'Ich bau mir ne Welt, die Männern nicht gefällt' erstaunlich erfrischend.Cindy-Adriana Speich schafft es durch alltäglich Situationen und gewohnte Ankedoten auf das unterschwellige und auch überschwellige Patriachat in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen. Sie zeigt Unstimmigkeiten zwischen der modernen Weltauffsung und unseren tatsächlichem Handeln auf. Gerade als Frau, die auch mal sleber den Hammer in die Hand nimmt und Sachen regelt, waren mir einige Situationen nur allzu bekannt. Ein besonderes Augenmerk legt Sie auf die Erwartung wie Frauen sich zu verhalten haben. Lächeln, danke sagen und die Klappe halten. Umso mehr Eck man an, wenn man den Mund auf macht und Doppelmoral anspricht.Und trotzdem saß auch vor dem Buch und habe mich gefragt: Stimmt, warum mache ich das eigentlich? Die Antwort: Weil es mir so beigebracht wurde. Das gesamte Buch ist ein Aufruf an Frauen das zu sagen was Sie wollen und sich nicht mehr klein zu machen.
Ohne Vorwissen
Ich kenne Cindy-Adriana Speich durch ihre Instagram Videos (die immer beginnen mit: "Das ist Cindy, wie sie...ganz ohne ihren Mann). Dort kann man leider in den Kommentaren lesen, wie sich vorallem die Männerwelt auf Social Media Welt negativ zu ihr und ihrer Arbeit äußert! Das ist erschreckend! In ihrem Buch "Ich bau mir ne Welt, die Männern nicht gefällt" geht sie u.a. auf solche Kommentare ein. Sie beschreibt ihre Rolle als Frau, ihr Leben in Ostdeutschland in einem Dorf und den Umgang mit Vorurteilen. Es ist wahnsinnig interessan! An vielen Stellen konnte ich nur den Kopf schütteln und dachte, wie können andere Leute (nicht nur Männer) nur so sein!? Wir leben in 2026! Dieses Buch liest sich sehr gut! Auch, wenn man ihren Content nicht kennt! Wer sich für Feminismus in der heutigen Zeit interessiert, sollte es direkt kaufen!!!
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