Eine mitreißende Familiengeschichte um ein geraubtes Gemälde – und vier Frauen, die sich ein selbstbestimmtes Leben erkämpfen.
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Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
Der mitreißende SPIEGEL-Bestseller-Roman über ein lang gehütetes Familiengeheimnis, ein geraubtes Gemälde und vier Frauen, die sich ein selbstbestimmtes Leben erkämpfen.
In Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe 100 Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen. Warum weiß Hannah nichts von der jüdischen Familie? Und weshalb weigert sich ihre einzige lebende Verwandte, über die Vergangenheit und besonders über ihre Mutter Senta zu sprechen?
Die Spur der Bilder führt zurück in die 20er-Jahre, zu einem eigensinnigen Mädchen. Gefangen in einer Ehe mit einem hochdekorierten Fliegerhelden, lässt Senta alles zurück, um frei zu sein. Doch es brechen dunkle Zeiten an.
»Vier Frauen, vier Generationen und ein Kreis, der sich überzeugend schließt. Diese Familiengeschichte ist beeindruckend.« Dora Heldt
»Hoppla, Alena Schröder ist eine echte Entdeckung.« Denis Scheck, ARD Druckfrisch
»Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman mitreißend und wunderbar trocken im Ton Teile ihrer eigenen Familiengeschichte – und von den Lebensaufgaben, die sich die Generationen stellen.« Stern
»Präzise beschreibt Schröder Orte, Blicke, Gespräche. Wir sind dabei, spüren die Zerrissenheit dieser vielen komplexen Frauenfiguren, ihre Konflikte, ihre Last. Ein tolles, versöhnliches, atmosphärisch dichtes Buch.« NDR Kultur
»Eine berührende Jahrhundertgeschichte.« Angela Wittmann, ›Brigitte‹
Lesen Sie auch ›Bei euch ist es immer so unheimlich still‹ - ein weiterer außergewöhnlicher Familienroman, in dem Alena Schröder erzählt, was in ihrem gefeierten Bestsellerroman ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ im Dunklen blieb.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Alena Schröder
Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren in der ›Brigitte‹-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. als ›Brigitte‹-Kolumnistin. Gemeinsam mit Till Raether spricht sie in ihrem Podcast »sexy und bodenständig« über das Schreiben.
13 - 10 von 144 Leserstimme
Tiefgründig, spannend und herzergreifend
Dieses Buch hat sich zu einem unglaublich tiefgründigen Herzensbuch entwickelt. Alena Schröder zeigt in ihrem Buch die Geschichte einer Viergenerationenfamilie. Hannah erhält einen Brief aus Israel, welcher erklärt, dass ihre geliebte Omi vermutlich Erbin wertvoller Kunstobjekte eines jüdischen Kunsthändlers ist. Obwohl ihre Großmutter Evelyn scheinbar viel weiß, weigert sie sich, mit ihrer Enkelin über ihre Familiengeschichte zu reden. Also beginnt Hannah selbstständig nachzuforschen. Im Laufe ihrer Untersuchungen lernt sie einiges über ihre Urgroßmutter Senta und über das einst gebrochene Verhältnis zu Evelyn. Das Buch nimmt seinen Lauf in den 20er Jahren, als Senta sich für Berlin und für ihre Freiheit, aber gegen ihre Verantwortung entscheidet. Es werden interessante Themen wie der Holocaust, Nationalsozialismus, der Boykott der Juden in Deutschland und die Bedeutung von Familie angesprochen. Diese Geschichte präsentiert vier Generationen von Frauen aus einer Familie, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jeder dieser Charaktere ist individuell und einzigartig und hat andere Prioritäten und vor allem Sichtweisen. Gerade in Bezug auf den Nationalsozialismus, gab es in der Familie, sowohl Opfer, als auch Täter.Alena Schröder schreibt mit einer wahnsinnigen Klarheit über die Schicksale der Protagonisten. Sie hat das Buch in zwei Handlungsstränge aufgegliedert. Einmal wird Hannahs Seite beleuchtet und dann wird ein Blick in die Jahre zurück gewährt. Somit ergeben letztendlich alle Fragen Hannahs zur Familiengeschichte Sinn. Auch Hannah ist in meinen Augen ein moderner Charakter, der nicht loslässt, Interesse zeigt und Liebe braucht. Es gab eine Seite in diesem Buch, drei Absätze- da hat Alena Schröder es geschafft, mich sowohl extrem wütend werden zu lassen, dann verdammt traurig und anschließend total erleichtert. Obwohl Alena Schröder nichts beschönigt und auch nicht die tiefsten Gefühle der Protagonisten darstellt, hat mich dieses Buch emotional gemacht.Die Verbindung von Geschichte, Familie, Liebe, Verrat und dem Hier und Jetzt, ist für mich unfassbar gut gelungen. Dieses Buch ist ein literarisches Meisterwerk. Es war durchgehend von Spannung und seinem eigenen Charme gefüllt und hat mich wie ein Teil einer eins zerbrochenen Familie fühlen lassen, die dann jedoch mit der Zeit wieder zusammen gebracht wurde. Wunderschön, wahr und tiefgründig!
Fesselnd!
Der Roman „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ von Alena Schröder, einer deutschen Journalistin und Kolumnistin, handelt von einer beeindruckenden Familiengeschichte welche vier Generationen umfasst. Die 27-jährige Hannah weiß trotz angefangenem Studium noch nichts mit sich anzufangen. Jeden Dienstag besucht sie ihre Omi Evelyn im Seniorenpalais in Berlin. Die alte, des Lebens überdrüssige Frau erhält eines Tages einen Brief aus einer Kanzlei in Israel. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Als Hannah den Brief entdeckt und dadurch mehr über die Familiengeschichte von Evelyn erfahren möchte, lässt diese sie ganz klar wissen, dass Sie mit der Vergangenheit abgeschlossen hat und auch nichts mehr damit zu tun haben will. Die Spur der Bilder führt Hannah zurück in die Vorkriegszeit zu ihrer eigensinnigen Urgroßmutter Senta.Mich hat dieser interessante Roman so sehr gefesselt, dass ich ihn kaum aus den Händen legen konnte. Mir gefällt die Struktur des Buches, da in der Erzählung immer wieder in den Zeiten gewechselt wird, aber so, dass der Leser den roten Faden der Informationen folgen kann. Die Buchfiguren haben einen Wiedererkennungswert. Es werden nicht nur die Vor- und Nachkriegszeit thematisiert, sondern auch allgemeine Familienthemen und der Sinn des Lebens. Bis zur letzten Seite ist alles schlüssig und spannend. Mir hat der Roman sehr gefallen, ich habe beim Lesen gelacht und mitgeweint und vor allem auch mitgefiebert. Für mich eine klare Leseempfehlung.
Aufwühlend, ehrlich, großartig!
Ein Buch über das wohl grausamste Kapitel in der deutschen Geschichte. Wir lernen Hannah kennen, eine junge Frau, die ihr Ziel im Leben noch nicht gefunden hat. Soziale Kontakte hat sie außer ihrer alten Großmutter keine. Jeden Sonntag besucht Hannah ihre Großmutter Evelyn im Seniorenpalais. Die Besuche dort laufen immer gleich ab. Evelyn scheint distanziert und unnahbar. Als dann ein Brief auftaucht, beginnt Hannah Fragen zu stellen.Wer ist ihre Großmutter eigentlich, warum ist die so verschlossen und warum macht sie ein so großes Geheimnis um ihre Kindheit und Jugend?Der Roman von Alena Schröder ist unaufregend. Scheinbar nüchtern, aber unheimlich kunstvol bringt sie die Gegenwart und Vergangenheit ihrer Protagonisten zusammen. Sie beschreibt Szenarien, die heute unvorstellbar scheinen mit ruhigen Worten, die einen unheimlich rühren und schlucken lassen. So viele kleine Gedankengänge, die man sich nie ins Bewusstsein gerufen hat, die in ihrer Gesamtheit aber das grausame Ausmaß des Naziregimes für jeden Einzelnen damals und für Zeitzeugen bis heute unheimlich deutlich machen. Der Roman bringt einen zum Nachdenken, macht betroffen und wirkt sicherlich noch lange nach.
Vergangenheitsgeheimnisse
Ein wunderbares Buch. Spannend geschrieben. Ich habe selten ein Buch in so kurzer Zeit lesen "müssen". Vier starke Frauenpersonen, deren Geschichte ineinander greift. Zum Schluss Hannah, deren Leben durch einen Brief aus Israel an ihre Großmutter Evelyn grundsätzlich verändert wird. Die Suche nach der Vergangenheit ihrer Ahnen nimmt sie mehr als ihr lieb ist, in Beschlag. Die Aussicht auf eine eventuelle Restitution geraubter Nazi-Kunstschätze erfordert ihre uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Auch in ihrem Studium stockt der Fortschritt und privat kann sie auch keine Erfolgsmeldungen publizieren. Dafür erfährt sie aber durch ihre Nachforschungen so einiges über ihre Altvorderen. Alles in Allem ein wirklich lesenswertes Werk. Lebensnah erzählt, fesselnd rübergebracht, man will gar nicht aufhören mit dem Lesen. Der Autorin ist es gelungen, den Leser mit dieser Geschichtegefangen zu halten. Ein seltener Lesegenuss. Nur zu empfehlen.
Ein außergewöhnliches Buch!
Meinung:Dieser nicht nur durch seinen Titel ungewöhnlichen Debütroman konnte mich überraschender Weise unglaublich von sich überzeugen. Mit einer sehr klugen, bedachten und literarisch gelungenen Sprache, schafft die deutsche Autorin einen Plot, der von einer unvorstellbaren intensiven Grausamkeit eines Dramas geprägt ist, welches in der deutschen Geschichte angesiedelt ist und gerade dadurch so stark und intensiv zu bewegen weiß. Hierbei verzichtet Alena Schröder auf Szenen von groß ausgeführten Gefühlen in diesem Buch und dennoch bewegt dieses Buch mehr, als der Großteil der Literatur. .. warum? Die Autorin besitzt ein ausgeprägtes und feinfühliges Gespür dafür mit großer Sensibilität das Schicksal einer Familie zu beschreiben, hierbei beschönigt die Autorin auf keiner Seite, aber verzichtet auf große Gefühlsausbrüche, sondern setzt auf die kleinen, so fein und gekonnt beschrieben Momente, die dadurch viel mehr bewegen und anrühren können, als es gestellte und gewollt herbei geführte Szene könnten . Mit großer Präzision werden Charaktere erschaffen, eine Tragödie erzählt, die so realitätsnah und einfühlsam beschrieben wird, dass der Leser das Buch kaum mehr aus der Hand legen kann. Fazit : Ein Roman der andere Wege geht, der andere Fragen aufgreift und der seinen Protagonisten einen neuen Blickwinkel erlaubt. Ein Buch von großer literarischer Qualität, welches aufwühlt, bewegt und mein Leserherz im Sturm erobern konnte!
Eine emotionale und versiert erzählte Geschichte!
Meine Meinung:Als ich den doch sehr langen und ungewöhnlichen Titel des Buches gelesen hatte, war ich zuerst doch sehr verwundert, doch was einen zuerst eher ratlos zurücklässt, ist im Inneren eigentlich eine ganz wunderbare und großartige Geschichte, die mich über weite Strecken sehr stark bewegen konnte. Denn die deutsche Autorin schafft es ein Stück deutscher Geschichte, die wirklich schwierig und sehr grausam war, packend und gefühlvoll zu erzählen. Dabei wählt sie meist nicht die großen Szenen oder die großen Tragödien, sondern schildert dies im kleinsten Rahmen einer Familientragödie und gerade dadurch wird das Setting und das Erlebte nochmals packender und emotional bewegender. Auch die Charaktere sind wirklich sehr sehr schön gestaltet, wodurch ich sie größten Teils sehr in mein Herz geschlossen habe. Ein sehr versierter und gekonnter Schreibstil runden das wirklich gelungene Leseerlebnis nochmals ab.Mein Fazit:Ein sehr schöner, gefühlvoller und gekonnt erzählter Roman, der eigentlich das perfekte Leseerlebnis darstellt, bei dem mir nur noch das gewisse Etwas für 5 Sterne gefehlt hat.
Reizende Zeitgeschichte
Der Autorin gebührt ein großes Lob für diesen Debütroman! Hinter dem doch sehr sperrigen Buchtitel verbirgt sich ein kleiner Schatz. Alena Schröder gelingt es, eine spannende Familiengeschichte mit einem Stück Deutscher Zeitgeschichte zu verbinden, die sehr dunkel war. Doch ihre Erzählung ist keineswegs dunkel, sondern spannend bis zum Schluss. Mir hat sehr gut Protagonistin Hannah gefallen, die sich liebevoll um ihre Oma Evelyn im Seniorenheim kümmert. Auch als Evelyn sich weigert, über ihre Vergangenheit zu sprechen, bleibt Hannah beharrlich an der Geschichte dran. Man wird zurückgeführt in die 20er Jahre, als sogar Evelyn noch nicht geboren war und nähert sich Stück für Stück dann dem 2. Weltkrieg mit all seinen vorher schon schlimmen Repressalien gegenüber dem jüdischen Volk. Im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart erzählt die Autorin Evelyns Geschichte, von der sie selbst noch überrascht wird. Mich hat das Buch sehr gefesselt und ich habe es begeistern in einem Rutsch durchgelesen. Eine tolle Mischung einer Familiengeschichte die ein Geheimnis birgt und geschichtlichen Ereignissen, ohne dass es langweilig wird.
Hinter dem etwas sperrigen Titel verbirgt sich ein tolles Buch
Inhalt übernommen:In Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe hundert Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen. Warum weiß Hannah nichts von der jüdischen Familie? Und weshalb weigert sich ihre einzige lebende Verwandte, über die Vergangenheit und besonders über ihre Mutter Senta zu sprechen?Die Spur der Bilder führt zurück in die 20er Jahre, zu einem eigensinnigen Mädchen. Gefangen in einer Ehe mit einem hochdekorierten Fliegerhelden, lässt Senta alles zurück, um frei zu sein. Doch es brechen dunkle Zeiten an.Meine Meinung:In ihrem Debütroman stellt die Autorin vier Frauen einer Familie in den Fokus. Die wichtigsten Positionen sind hierbei durch die 27-jährige Hannah und ihre 95-jährige Großmutter Evelyn besetzt. Im Verlauf der Geschichte, die ständig zwischen Vergangenheit (beginnend 1922) und der Gegenwart wechselt,kommen auch die Urgroßmutter Senta und Hannahs Mutter Silvia ins Spiel.In einem sehr warmherzigen, emotionalen Schreibstil vermittelt die Autorin eine Familien-Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen. Gekonnt skizziert Sie die einzelnen Personen und bringt sie mir dadurch sehr nahe. Sie lässt sie lieben, hassen,leiden und an ihrer Mutterrolle scheitern.Natürlich wird auch das Weltgeschehen (das Lebensgefühl der 20er Jahre,der 2. Weltkrieg,die Judenverfolgung usw. thematisiert,aber nicht in den Fokus gerückt.Ich habe die Geschichte mit großer Begeisterung in relativ kurzer Zeit gelesen.Fazit:Ein sehr gelungenes Erstlingswerk ,was große Erwartungen weckt.
Hannas Reise in die Vergangenheit
Hannahs 94-jährige Großmutter Evelyn, erhielt einen Brief aus Israel, darin wird sie als einzige lebende Erbin des Kunstvermögens, des jüdischen Inhabers Itzig Goldmann, betitelt. Dessen Kunstwerke einst von den Nazis geraubt, deren Besitzer umgebracht wurden. Sie hat daran kein Interesse, so beginnt Hannah mit Nachforschungen, die sich als nicht einfach erweisen.Diese Ausgangsgeschichte führt den Leser bis ins Jahr 1920 zurück. Zwei Freundinnen von einem ausschweifenden Leben in Berlin träumen. Dieser Traum zerplatz jedoch für die 18-jährige Senta, die ungewollt schwanger wird, es zur Heirat mit dem ehemaligen Jagdflieger und Träger des Eisernen Kreuzes kommt. Die kleine Evelyn wird geboren, jedoch kann sich Senta mit diesem Leben nicht abfinden, trifft eine Entscheidung, die nicht nur ihr Leben verändern wird.Diese Familiengeschichte wird über 4 Generationen erzählt. Da ist Senta und ihre Freundin Lotte. Trude, Sentas Schwägerin, die ihr wenig Sympathie entgegenbringt. Evelyns Tochter Silvia und Enkelin Hannah. Diese unterschiedlichen Generationen spiegeln auch die jeweiligen gesellschaftlichen Hintergründe wider. Der drohende Aufstieg der Nationalsozialisten, mit der einhergehenden Vertreibung und Vernichtung seiner jüdischen Mitbewohner. Das schwere Leben nach dem Krieg, das deutsche Wirtschaftswunder, bis in unsere heutige Zeit, in der die Aufarbeitung der Naziraubkunst noch immer nicht beendet ist. Doch sind diese Themen gut in die Geschichte eingebaut, in deren Mittelpunkt stets das Leben der einzelnen Frauen erzählt wird.Alena Schröder hat einen außergewöhnlichen Debütroman geschrieben, in dem sie uns auf eine Reise schickt, die mitreißt, bedrückt, betroffen macht. Die aber auch ihrer Hauptfigur Hannah mehrere Gesichter verleiht, diese Ruhelosigkeit der anderen Frauen erkennen lässt. Ihre Sprache ist angenehm zu lesen, so fliegen, nicht nur durch die auftretende Spannung der Geschichte, die Seiten nur so dahin. Für mich ein gelungener Leseauftakt für das Jahr 2021!
Authentisch
Hannahs Großmutter Evelyn ist eine harte Frau die niemanden an sich ranläßt, deshalb weiß Hannah auch nur sehr wenig über ihr langes Leben. Erst als Kunsterke aus dem zweiten Weltkrieg gesucht werden, die man damals den Juden abgenommen hatte, wird Evelyn damit in Zusammenhang gebracht. Wo ist der Bild der jungen Frau am Fenster stehend von Vermeer? Es gehörte Itzig Goldmann einem jüdischen Kunsthändlerder im zweiten Weltkrieg umgebracht wurde und dieses Gemälde vorher seiner Schwiegertochter Evelyns Mutter vermacht hat. Die hat es dann versteckt. Leider weiß auch Evelyn überhaupt nichts von dem Bild. Die Handlung ist sehr authentisch und nachvollziehbar, da die Nazis genauso im zweiten Weltkrieg gehandelt und große Kunstraube begangen haben. Ein interssanter Roman der einen sehr zu fesseln vermag, aber auch etwas nachdenklich zurückläßt.
Pressestimmen
Zum Glück handelt das Buch genau davon: vom Hadern und von der Trauer. Vom Glück und von der Erkennt...nis, dass es am Ende zwar Dinge und Menschen gibt, die gut sind und auf die man sich verlassen kann, aber dass es nicht unbedingt diejenigen sind, von denen man das lange Zeit dachte. mehr weniger
Till Raether
Die Journalistin Alena Schröder hat aus diesen zum Teil autobiografischen Versatzstücken eine dichte..., emotionale Geschichte gewoben, genauso spannend wie zum Nachdenken anregend. mehr weniger
Nina Berendonk
Was für ein Erbe: Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman über eine Familie mit vielen Geheimniss...en von einem verschwundenen Vermeer, der auf Raubkunst-Listen als ›Junge Frau...‹ geführt wird, und von jungen Frauen, die als Mutter nicht glücklich werden können – über vier Generationen hinweg! Elektrisierend wie ›Babylon Berlin‹ und ehrlich wie ›Regretting Motherhood‹. mehr weniger
Angela Wittmann
Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman eine berührende Jahrhundertgeschiche, die von ihrer eigen...en Familie inspiriert ist. mehr weniger
Angela Wittmann
Die Journalistin Alena Schröder macht die Geschichte ihrer Urgroßmutter Senta zum Ausgangspunkt ihre...s mitreißenden Debüts und spinnt sie dann frei bis heute fort. mehr weniger
Silvia Feist
Elektrisierend wie ›Babylon Berlin‹ und ehrlich wie ›Regretting Motherhood‹.
01.06.2022
Virtuos verwebt Alena Schröder Zeitebenen und Perspektiven zu einem dichten Geschichts- und Geschich...tenteppich, bleibt dabei aber selbst im großen Gefühl lakonisch und in der Ironie feinsinnig. mehr weniger
Britta Heidemann, 10.05.2021
Atmosphärisch, dicht, die Rückblenden so mitreißend wie Babylon Berlin.
01.04.2021
Starker Familienroman, in dem es auch darum geht, wie Frauen aller Generationen mit dem Muttersein h...adern. mehr weniger
10.03.2021
MUST-READ
01.03.2021
Es gibt ihn, diesen magischen Moment, wenn wir ein Buch in die Hand nehmen und es einfach nicht mehr... weglegen können, weil uns die Geschichte so in ihren Bann schlägt. mehr weniger
01.03.2021
Hoppla, Alena Schröder ist eine echte Entdeckung: rund um ein verloren gegangenes Bild von Vermeer –... darauf bezieht sich der Titel – erzählt Schröder eine süffige, hundert Jahre umfassende Familiengeschichte. Am stärksten ihre Schilderung von Frauen, die bereuen, Mütter geworden zu sein. mehr weniger
Denis Scheck, 28.02.2021
›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ ist eine Familiensaga, ein Krimi, ein Stü...ck Zeitgeschichte. mehr weniger
22.02.2021
Alena Schröders spannender Kunstraub-Roman dreht sich um das Gemälde ›Junge Frau, am Fenster stehend..., Abendlicht, blaues Kleid‹ und das Berlin der 1920er. mehr weniger
17.02.2021
Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman mitreißend und wunderbar trocken im Ton Teile ihrer eigen...en Familiengeschichte – und von den Lebensaufgaben, die sich die Generationen stellen. mehr weniger
11.02.2021
Schröder ist hier ein packendes, unter die Haut gehendes Stück Zeitgeschichte gelungen.
Sibylle Peine, 09.02.2021
Die Schriftstellerin Alena Schröder verbindet in ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues... Kleid‹ kunstvoll eine Familiengeschichte, deutsche Geschichte und die Suche nach einem Gemälde. mehr weniger
08.02.2021
Präzise beschreibt Schröder Orte, Blicke, Gespräche. Wir sind dabei, spüren die Zerrissenheit dieser... vielen komplexen Frauenfiguren, ihre Konflikte, ihre Last. Ein tolles, versöhnliches, atmosphärisch dichtes Buch. mehr weniger
01.02.2021
Alena Schröders Debütroman ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ begleitet vier... Generationen durch die Zeitgeschichte. mehr weniger
28.01.2021
Schröder erzählt ernsthaft und unterhaltsam zugleich von den miteinander verstrickten Lebensthemen u...nd Schicksalen von Frauen aus gleich vier Generationen. mehr weniger
Susanne Grautmann, 17.01.2021
Alena Schröder widmet sich dem Vermächtnis ihrer Familie, das weit mehr umfasst als ein verschollene...s Gemälde. Das Erbe besteht auch aus Gefühlen, Verhaltensmustern, Entscheidungswegen. Nimm mich zur Hand, sagt dieses Buch. Und wie gesagt: Das sollte man tun. mehr weniger
Anja Maier, 16.01.2021
Vier Frauen, vier Generationen und ein Kreis, der sich überzeugend schließt. Diese Familiengeschicht...e ist beeindruckend. mehr weniger
01.01.2021
Starke Frauen, große Kunst
13.12.2020
Ein sehr lesenswerter Generationenroman, der von vielen drängenden Fragen des Lebens handelt, wie et...wa: Wo gehöre ich hin? mehr weniger
Veronika Eder
Die Auflösung um das Rätsel des verschwundenen Bildes gelingt elegant!
Christa Nebenführ
Ein dichter und nachdenklicher Schmöker, der ein Abtauchen in gleich mehrere Leben erlaubt, die alle... unentwirrbar zusammenhängen. mehr weniger
Anne Fritsch
Ein sehr lesenswerter Generationenroman, der von vielen drängenden Fragen des Lebens handelt (…).
Veronika Eder
Ein Roman, der großartig unterhält und berührt!
Meike Dannenberg
Der vorliegende Roman ist eine gekonnte Mischung aus Familien- und Frauengeschichte vor historischen... Hintergrund. mehr weniger
Carola Krauße-Reim
Alena Schröder hat sich mit diesem Buch dieses Jahr in meine Top 10 geschrieben.
Jessica Döhler, 01.07.2022
Dieses Buch fand ich sehr lesenwert, es verbindet aktuelle gesellschaftliche Themen mit einem spanne...nden historischen Brückenschlag. mehr weniger
Anne Fleck, 30.12.2021
Sehr unterschiedliche Charaktere und starke Frauenfiguren machen den Roman aus, der nicht nur in der... Vergangenheit spielt, sondern auch Hannah ein Stück in der Gegenwart begleitet. mehr weniger
27.11.2021
Sehr unterschiedliche Charaktere und starke Frauenfiguren machen den Roman aus, der nicht nur in der... Vergangenheit spielt, sondern auch Hannah ein Stück in der Gegenwart begleitet. mehr weniger
27.11.2021
Ich habe dieses Buch mit Begeisterung gelesen. Ein wunderbarer und zugleich spannender Roman.
Kirsti Gaffron, 01.11.2021
Ein bemerkenswertes Romandebüt hat Alena Schröder vorgelegt.
Jens-Uwe Sommerschuh, 02.08.2021
›Junge Frau‹ erzählt sehr temporeich und spannend von der Suche nach einem Gemälde, die zugleich die... Suche nach sich selbst ist. mehr weniger
Anja Maier, 15.07.2021
Wer spannende Familiengeschichten mit historischen Hintergrund liebt, dem sei dieser Roman bestens e...mpfohlen. mehr weniger
Cornelia Neuner, 29.06.2021
Schröders Roman ist Familiengeschichte und zugleich einprägsame deutsche Geschichte, elektrisierend,... temporeich und spannend erzählt. mehr weniger
29.05.2021
Eine mitreißende, vier Generationen umfassende Familiengeschichte um ein geraubtes Gemälde.
05.05.2021
Gekonnt vereinen sich hier die Familiengeschichten von vier Frauen aus vier Generationen zu einem Ge...samtkunstwerk, das eine schöne Sprache spricht, spannend und humorvoll ist. mehr weniger
01.05.2021
Mit ihrer Mischung aus leichter Unterhaltung und ernsten Themen schafft Schröder eine Neue Sachlichk...eit mit Herz und einen echten Pageturner. mehr weniger
01.04.2021
Mit ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ legt Alena Schröder einen spannenden ...Roman vor, der raffiniert Familiengeschichte, deutsche Geschichte und Kunst-Krimi miteinander verwebt. mehr weniger
Anja Witzke, 01.04.2021
Spannende Familiensaga.
19.03.2021
Die Erzählweise auf verschiedenen Zeitebenen erlaubt auch humorvolle Elemente - ein unterhaltsamer R...oman mit Tiefgang. mehr weniger
Esther Ugolini, 18.03.2021
Der packende Roman von Alena Schröder zeigt, wie sehr die Schicksale von Generationen verknüpft sind.... mehr weniger
06.03.2021
Flott und unterhaltsam geschrieben, wird dieses Buch hoffentlich viele begeisterte Leser*innen finde...n! mehr weniger
Kathrin Olzog, Barbara Buchhandlung Moers, 05.03.2021
Mit ihrem Debütroman nimmt sich Alena Schröder gleich vier Frauengenerationen vor, deren Geschichen ...miteinander verwoben sind. mehr weniger
01.03.2021
Sensibel, mitreißend und mit ungeheurem Tempo beschreibt sie die Geschichte eines Nazi-Kunstraubs, d...er bis heute ungelöst ist. mehr weniger
Claudia Theurer, 24.02.2021
Insgesamt ist ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ ein spannender und interess...anter Roman, der eine sehr intime Familiengeschichte mit dem gesellschaftlich relevanten Thema der Raubkunst zusammenführt. mehr weniger
Eve Pohl, 10.02.2021
Bestechend in diesem mitreißenden Debüt sind nicht nur die fünf Protagonistinnen in ihrer Zeit, sond...ern auch deren Entscheidungen und weiteren Verhaltensweisen. Sehr gut! mehr weniger
09.02.2021
Alena Schröders Figuren sind so lebendig und vielschichtig, der Schreibstil ist mitreißend und unter...haltsam, die unterschiedlichen Zeitebenen ihres Debütromans durchquert man mühelos. mehr weniger
Hedda Jensen, Scheller Boyens Buchhandlung, 07.02.2021
Ein temporeicher Roman um vier Frauengenerationen mit Geschichtsbezug, das Muttersein und die Erkenn...tnis, dass das Leben kompliziert ist. mehr weniger
Martina Tonidandel, 03.02.2021
Deutsche Geschichte wird hier oft schön bissig abgeklopft und zum Vorschein kommen persönliche Verst...rickungen und das bisschen Schuld, das wir alle mit uns herumtragen. mehr weniger
Bernd Noack, 01.02.2021