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Vom Erbe unserer Mütter und dem Wagnis eines freien Lebens

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid

Der mitreißende SPIEGEL-Bestseller-Roman über ein lang gehütetes Familiengeheimnis, ein geraubtes Gemälde und vier Frauen, die sich ein selbstbestimmtes Leben erkämpfen.

In Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe 100 Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen. Warum weiß Hannah nichts von der jüdischen Familie? Und weshalb weigert sich ihre einzige lebende Verwandte, über die Vergangenheit und besonders über ihre Mutter Senta zu sprechen?

Die Spur der Bilder führt zurück in die 20er-Jahre, zu einem eigensinnigen Mädchen. Gefangen in einer Ehe mit einem hochdekorierten Fliegerhelden, lässt Senta alles zurück, um frei zu sein. Doch es brechen dunkle Zeiten an.

»Vier Frauen, vier Generationen und ein Kreis, der sich überzeugend schließt. Diese Familiengeschichte ist beeindruckend.« Dora Heldt

»Hoppla, Alena Schröder ist eine echte Entdeckung.« Denis Scheck, ARD Druckfrisch

»Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman mitreißend und wunderbar trocken im Ton Teile ihrer eigenen Familiengeschichte – und von den Lebensaufgaben, die sich die Generationen stellen.« Stern

»Präzise beschreibt Schröder Orte, Blicke, Gespräche. Wir sind dabei, spüren die Zerrissenheit dieser vielen komplexen Frauenfiguren, ihre Konflikte, ihre Last. Ein tolles, versöhnliches, atmosphärisch dichtes Buch.« NDR Kultur

»Eine berührende Jahrhundertgeschichte.« Angela Wittmann, ›Brigitte‹


Lesen Sie auch ›Bei euch ist es immer so unheimlich still‹ - ein weiterer außergewöhnlicher Familienroman, in dem Alena Schröder erzählt, was in ihrem gefeierten Bestsellerroman ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ im Dunklen blieb.

Bibliografische Daten

EUR 10,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-43886-5
Erscheinungsdatum: 15.01.2021
1. Auflage
368 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Alena Schröder

Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren in der ›Brigitte‹-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. als ›Brigitte‹-Kolumnistin. Gemeinsam mit Till Raether spricht sie in ihrem Podcast »sexy und bodenständig« über das Schreiben. 

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144 von 144 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.59 von 5 Sternen


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3 - 10 von 144 Leserstimme

buecherfan.wit am 28.02.2021 19:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Mütter und Töchter

In Alena Schröders Debütroman “Junge Frau, am Fenster stehend. Abendlicht, blaues Kleid“ geht es um vier Generationen von Frauen einer Familie. Die Geschichte umspannt ein Jahrhundert, beginnend mit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Urgroßmutter Senta wird schwanger und heiratet den Kriegsheld Ulrich. Die Ehe ist jedoch nicht glücklich. Senta lässt ihre Tochter Evelyn bei ihrem Mann zurück, der die Dreijährige von seiner Schwester Trude aufziehen lässt. Senta folgt ihrer Freundin Lotte nach Berlin und heiratet später Julius, den Sohn eines jüdischen Kunsthändlers. Aus dieser Ehe stammt die Tochter Silvia, die früh an Krebs stirbt. Deren Tochter Hannah, eine 27jährige Doktorandin in der Erzählgegenwart, kümmert sich um ihre 94jährige Großmutter Evelyn, die in einem Altersheim im Berliner Westen auf den Tod wartet. Durch einen Brief an die Großmutter erfährt Hannah, dass Evelyn und sie Erben eines von den Nazis gestohlenen Vermögens sind, wenn die geraubten Kunstwerke denn gefunden und restituiert werden. Hannah fragt ihren Doktorvater um Rat, der den Kontakt zu einem jungen Wissenschaftler mit umfangreichen Kenntnissen über die Nazizeit vermittelt. Hannah wusste nichts über Verbindungen zu der angeheirateten jüdischen Verwandtschaft. Ihre Großmutter hat ihr Leben lang über die Familiengeschichte geschwiegen und verweigert auch jetzt zunächst jede Auskunft. Hannah beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, steckt doch ihr Leben in einer Sackgasse fest. Sie kommt mit ihrer Doktorarbeit nicht weiter und hat eine aussichtslose Affaire mit ihrem verheirateten Doktorvater. Sie braucht dringend neue Ziele, überhaupt eine Orientierung in ihrem Leben.Die Familiengeschichte vor dem Hintergrund der Zeitgeschichte wird nicht chronologisch erzählt, sondern wechselt zwischen den Zeitebenen und den Personengruppen. Dabei geht es nicht nur um Judenverfolgung und Raubkunst, sondern auch um das schwierige Verhältnis zwischen Müttern und Töchtern, Schuld und Verantwortung, all das Ungesagte, das zwischen den Mitgliedern einer Familie steht. Es ist ein anspruchsvoller, faszinierender Roman, in dem die Autorin die eigene Geschichte aufarbeitet und keine scheinbar naheliegende, simple Auflösung wählt. Ein sehr empfehlenswertes Buch.

lenawoerl am 28.02.2021 07:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Kunsterbe über traurige Umwege

Evelyn verbringt ihren Lebensabend im Heim . Einziges Wochen-Highlight: Die Besuche ihrer 27-jährigen Enkelin Hannah. Diese steckt mitten in ihrer Dissertation. Motivation Fehlanzeige. Stattdessen kämpft sie mit Gefühlen für ihren Doktorvater. Als dann noch eine mögliche Erbschaft einer verschollenen jüdischen Kunstsammlung bekannt wird, müssen sich Hannah und Evelyn der Familiengeschichte stellen. In ihrem Debütroman „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ erzählt Alena Schröder über fast 100 Jahre verteilt das Leben vierer Frauen nach, die durch Krieg, Vertreibung, Erbschaft und Kultur so unwegsam miteinander verknüpft sind.Der Schreibstil selbst macht es einem zwar leicht in die Geschichte einzusteigen, allerdings bin ich mit den Charakteren am Anfang nicht ganz warm geworden. Hannah scheint eine liebenswürdige junge Frau zu sein. Ich habe das Gefühl bekommen, dass sie noch nicht wirklich eine Idee vom Leben hat. Ihre Großmutter Evelyn erscheint störrisch und verbittert. Evelyns Mutter Senta scheint viel zu früh in eine feste Beziehung, bzw. eine Ehe hinein geworfen worden zu sein, ohne vorher das Leben gekostet zu haben.Die Frauen der Familie spielen zwar die zentrale Rolle dieser Geschichte, aber ich finde es spannend auch Einblicke in die Gedankenwelt anderer Charaktere zu bekommen. Andreas, Hannahs Doktorvater, kämpft mit sich selbst, wenn es um Bestätigung geht. Jörg, der engagierte Geschichtsstudent ringt mit der Gesellschaft im Allgemeinen um Aufmerksamkeit. Beide sind zwar „nur“ Nebenfiguren, aber sie geben Hannah das gewisse etwas auf den Weg. Durch sie wird sie Familiengeschichte erst so richtig interessant. Trude spielt eine zentrale Rolle im Leben von Evelyn und Senta. Sie ist Mutterfigur, Tante und Gouvernante in einem. Dass Evelyn sich im Laufe der Geschichte nicht über das Thema Judenverfolgung bzw. ihre eigene Position als Jugendliche zur NS-Zeit äußert, kann ich nachvollziehen. Dass genau das für Hannah aber ein großes Hindernis darstellt ist allerdings genauso verständlich.Die Geschichte um den zweiten Weltkrieg ist erschütternd. Im Großen und Ganzen wird aber eher nüchtern mit der Kriegsthematik umgegangen. Die eigentliche Dramatik entsteht erst zwischen den Zeilen.

timphilipp am 27.02.2021 17:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Schöne Mischung zwischen Generationenroman und Geschichte Deutschlands

Schon der ungewöhnlich lange Buchtitel deutet an, dass es sich um einen besonderen Roman handelt, der für die Autorin ihr Debüt ist. Der Titel bezieht sich auf ein verschollenes Bild des holländischen Malers Vermeer, das in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Es soll sich nämlich zur Zeit des Nationalsozialismus im Besitz eines jüdischen Berliner Kunsthändlers befunden haben, der es zwecks Rettung vor dem Raub durch die Nationalsozialisten seiner Schwiegertochter, der Urgroßmutter der Erzählerin Hannah, anvertraut hat. Hannah will es nun aufspüren, weil sie bzw. ihre Großmutter als einzige Erben ermittelt wurden. Schon daraus wird ersichtlich, dass die Geschichte Deutschlands einen wesentlichen Platz in dem Roman einnimmt. Ebenso wichtig ist der zweite Erzählstrang, der sich der Familiengeschichte Hannahs über vier Generationen widmet, vor allem aber den Frauen in der Familie, die allesamt zu ihren jeweiligen Töchtern ein kompliziertes Verhältnis hatten. Eine zentrale Frage stellt sich, die zum Nachdenken anregt: Darf heute jemand ein Erbe annehmen, in dessen Familie es Täter und Opfer gab, d.h. linientreue Nationalsozialisten und Juden?Ein fesselnder Roman, der den Leser mitfiebern lässt, ob das Rätsel um die Raubkunst ein gutes Ende findet.

kleine_raupe82 am 27.02.2021 12:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Großartiger, bewegender Familienroman

In Alena Schröders Debütroman geht es um mehrere Generationen von Frauen, um verschiedene Lebensstile, persönliche Entscheidungen, Schuld und Vergebung. Eingebettet ist das Ganze in die Suche nach einem verschollenen Gemälde. Die siebenundzwanzigjährige Studentin Hannah hat noch keine richtige Idee, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Einmal in der Woche besucht sie ihre Großmutter Evelyn in der Seniorenresidenz. Eines Tages entdeckt Hannah dort einen Brief von einer israelischen Anwaltskanzlei. Die Anwälte bieten ihre Hilfe an beim Wiederauffinden verschiedener Gemälde, die der jüdischen Familie im 2. Weltkrieg gestohlen worden seien. Hannah ist überrascht, denn sie wusste nicht, dass es Juden in ihrer Familie gab. Evelyn weigert sich jedoch, über dieses Thema zu sprechen. Hannah beginnt, Nachforschungen anzustellen. In weiteren Erzählsträngen begleiten wir Senta, Evelyns Mutter, sowie ihre Tante Trude und Evelyn selbst als Mädchen und junge Frau. Cover und Titel des Buches konnten mich zunächst nicht von sich einnehmen, ich wurde erst durch eine begeisterte Rezension auf das Buch aufmerksam. Aufgrund des Titels könnte man vermuten, dass es im Buch hauptsächlich um die Suche nach dem Gemälde geht, aber das ist nicht der Fall. Es ist in erster Linie ein Familienroman, der sich vor allem durch Alena Schröders klaren und doch poetischen Schreibstil von der Masse abzeichnet und durch ihre wunderbaren, starken, mit viel Liebe gezeichneten Frauenfiguren. Sie alle haben unterschiedliche Lebensentwürfe, treffen Entscheidungen, die man als Leser nicht unbedingt mitträgt, aber doch (meistens) nachvollziehen kann und müssen mit den Konsequenzen dieser Entscheidungen leben. Alena Schröder zeigt auf, dass es als Frau nicht einfach war und ist, Mutterschaft und Berufstätigkeit miteinander zu vereinbaren. Das titelgebende, verschollene Gemälde zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die Geschichte.Fazit: Gelungene Geschichte, toller Schreibstil, großartige Charaktere - definitiv ein Lesehighlight 2021! Ich warte gespannt auf Alena Schröders nächstes Buch und empfehle dieses hier gerne weiter! 5 Sterne!

insel am 27.02.2021 10:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein vielschichtiger Roman, der mir sehr gut gefallen hat

Hannah ist 27 Jahr alt, versucht ihre Doktorarbeit zu schreiben und ihre einzige Verwandte ist ihre Großmutter Evelyn, die in einem Seniorenpalais wohnt. Diese ist mittlerweile 94 Jahre alt und lässt sich von Hannah mit Vitamintabletten u.ä. versorgen, während sie auf den Tod wartet. Die Routine, des allwöchentlichen Besuchs von Hannah bei Evevln wird aufgebrochen, als Hannah einen Brief von ihrer Großmutter mitnimmt, der aus Israel stammt und Evelyn als Alleinerbin eines verschollenen Kuinstvermögens ausweist.Der Roman erzählt nun von der Vergangenheit bruchstückartig - beginnend bei Senta, Evelyns Mutter Anfang der 20ziger Jahre - was damals passiert ist und wie es dazu kommt, dass ein Kunstvermögen verschollen ist, dessen Erbin Evelyn und bei derem Ableben, Hannah wäre. Vermischt werden diese Bruchstücke aus der Vergangenheit, in der ich einiges über Senta, Evelyn - die Mutter-Tochter-Beziehung und wie es dazu kam, dass diese so nachhaltig gestört wurde, sondern auch über die politischen Zustände und dessen Auswirkungen für die Menschen im Nationalsozialismus. Warum ist Evelyn so geworden und welche Auswrikungen hat dies auf Hannahs Kindheit bei ihrer Mutter gehabt? Zwischen den Passagen der Vergangenheit, die mich tief bewegt hat, weil die Autorin es schaftt mit kleinen Ausschnitten die jeweilige Atmosphäre auf den den Punkt zu bringen, wird die Gegenwart erzählt. Mich erstaunt diese, weil ich Hannah mit ihren 27 Jahren als irgendwie "im Raum schwebend" wahrnehme, die nicht so richtig weiß, was sie will. Im übertragenen Sinne fehlen ihr Wurzeln und durch den Brief aus Israel wird Hannah wird sie "aufgeweckt", denn sie begibt sich auf Spurensuche, wobei sie zu Beginn überhaupt keine Ahnung hat, auf was sie sich einlässt.Ein Roman, der sich nicht durch den Titel und dem Cover von der Masse der anderen Bücher abhebt und der mich mit seiner Geschichte selbst sowie der Art des Erzählens sehr positiv überrascht hat. Er lässt sich nicht nicht so einfach in eine "Schublade" stecken, lässt mich am Ende mit offenen Fragen zurück, aber genau dies ist es, womit mich der Roman als Gesamtwerk überzeugt hat.Verdiente fünf Sterne!

tilliminilli am 23.02.2021 19:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Tolle Atmosphäre und Geschichte

Worum geht es in dem Buch? Es geht irgendwie um alles. Sehnsucht, Leben, Liebe, Verantwortung und Leichtsinn, Entscheidungen und Konsequenzen.All diese Themen handelt Alena Schröder wünderschön an den Charakteren - 4 Frauen in 4 Generationen - ihres neuen Buches ab. Es wird deutlich was es bedeutet zu verharren, stehen zu bleiben oder auch etwas aufzugeben und loszulassen. Und auch, wie und welchen welchen Einfluss unsere Mütter und unsere Familiengeschichte auf uns haben können. Während Hanna, 27 Jahre und Promovendin an sich vorbeiziehen lässt, wird im starken Kontrast ihre Urgroßmutter Senta, die eine folgenschwere Enscheidung trifft. Senta bekommt früh ein Kind, Evelyn, Hannas Großmutter, entscheidet sich jedoch gegen sieses Leben. Es scheint schließlich, als ob diese Entscheidung das Leben aller Generationen nach ihr beeinflusst, hat doch jede der Frauen mit sich und der Geschichte zu kämpfen.Eingebettet ist die Geschichte in die Zeit des Nationalsozialismus bis heute. Im Rahmen einer Suche nach einem, der Familie entnommenen Kunstschatz, geht Hanna auf Spurensuche. Hier findet sie jedoch eher ein Stück zu sich selbst, als ein Kunstwerk.Ein Tolles Buch. Ich habe es sehr gerne gelesen und empfehle es sehr gerne weiter.

labbelman am 22.02.2021 17:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Das Erbe deiner Mutter...

Als Fan von Berlin und Familiengeschichten war ich sehr neugierig auf dieses Buch und es wurde so viel besser als ich mir erträumt hätte.Hannah und ihre Großmutter Evelyn sind wie Feuer und Wasser. Während die Oma einst angesehene Ärztin war, dümpelt das Leben der Enkelin nur so dahin und sie wird einfach nicht mit ihrer Doktorarbeit fertig. Doch dann ändert ein Brief aus Israel alles. Wird das die beiden ungleichen Frauen zusammenschweißen?Im steten Wechsel erleben wir mal die Zeit der Gegenwart, mal die Vergangenheit ab 1922 bis zum Ende des Krieges und tauchen so in das Leben von vier Frauen ein, nämlich in das von Hannah, Evelyn, deren Mutter Senta und Tante Trudes. Und man muss sehr aufpassen, um alles genau mitzubekommen.Hannah ist eine junge Frau, deren Leben wenig aufregend und dennoch alles andere als leicht ist. Mit ihr kann man sich direkt identifizieren, denn auch ihr Leben wird hauptsächlich durch die Erwartungen anderer an sie geprägt und es fällt ihr schwer, den richtigen Weg für ihr Leben einzuschlagen. Ich mochte, dass sie ausdauernd am Ball blieb und sich nicht länger von ihrer Großmutter abwimmeln ließ.Evelyns Sturheit fühlte sich zunächst typisch nach alter Dame an, doch mit der Zeit wird klar, dass in der Familie einst etwas vorgefallen war und sie deswegen so geworden ist. Auch wenn sie sehr gefühlskalt rüberkommt, so hat man doch Mitleid mit ihr und mag sie irgendwann gern, nachdem man mehr aus der Vergangenheit weiß.Das Ende war schlüssig und nachvollziehbar. Ein Happyend wäre nach all dem Drama unglaubwürdig gewesen.Fazit: Unglaublich spannend und fesselnd. Das darf man auf jeden Fall lesen. Klasse!

luisa_loves_literature am 22.02.2021 10:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein Roman wie eine beste Freundin

Ganz ehrlich: Was für ein Buch! Was für ein Roman! Was für eine Geschichte! Ein echter Glücksgriff – ich fühle mich, als hätte ich in kürzester Zeit eine beste Freundin gefunden. Ich habe jede Seite genossen: glänzende, interessante Unterhaltung mit einiger Tiefe und Interpretationspotential, eine eher seltene Kombi. Vom ersten Satz an taucht man in Hannahs Welt ein, in ihr besonderes Verhältnis zu ihrer sehr speziellen, etwas verschrobenen, eigenwilligen, aber unheimlich wachen Großmutter Evelyn, in ihre obsessive Liebe zu ihrem Professor, in ihre Selbstzweifel und Verlorenheit, die sich auf der Suche nach einem verschollenen Erbe nach und nach verflüchtigen.Der Roman ist unglaublich fließend, gut und mit leichter Hand geschrieben. Es braucht immer nur ein, zwei Sätze und man ist wieder mittendrin in der Geschichte angekommen, die mit ihren unterschiedlichen Zeitebenen ein ziemliches „page turner“-Potenzial aufweist. Darüber hinaus ist der Text hervorragend und überzeugend kontextualisiert, bindet die verschiedenen Schauplätze und Zeiten sprachlich sehr gut in die Handlung ein und bietet geschickt eingewobene wichtige politische Einblicke, ohne die Story zu überfrachten. Besonders eindrücklich ist die Darstellung der immer furchtbarer, auswegloser und enger werdenden Welt der Goldmanns und der jüdischen Bevölkerung. Die Unmittelbarkeit, die Angst und vor allem auch der Drang, nicht glauben zu können oder zu wollen, was passiert, werden fühlbar transportiert.Die Jagd nach der Vergangenheit, nach Erinnerungen und den Kunstwerken bieten einiges an Spannung, aber die besondere Stärke des Romans liegt unzweifelhaft in seiner nuancierten, umfassenden und fast schon als wertfrei und neutral zu bezeichnenden Figurenkonzeption. Die feine und durchdringende Beobachtungsgabe des Romans ist begeisternd - die Uniwelt, das Platzhirschgehabe, die Professorenallüren, die Aussichtslosigkeit und Frustration: das alles ist auf den Punkt beschrieben, ohne bitter oder zu übertrieben zu sein, und daher unglaublich gut. Darüber hinaus wird sich wunderbar bis in die Nebenfiguren eingefühlt. Die Autorin nimmt sie so, wie sie sind, und hält sich von zu offensichtlicher Sympathielenkung fern. Auf diese Weise gelingen ihr pointierte und nachvollziehbare, vor allem aber auch unterhaltende und sinnvolle, Charakterisierungen, die ihre Romanwelt bereichern und für ein hohes Maß an Authentizität sorgen. Dies schafft sie durch den konsequenten Wechsel zwischen Fremdperspektive und Innensicht und so liebt man als Leser Figuren wie den übermotivierten Jörg Sudmann, dessen Steckenpferd das Dritte Reich ist, oder die regimetreue Trude zwar nicht, aber man versteht, warum sie so sind, wie sie sind. Ein weiterer großer Pluspunkt im Rahmen der Figurenkonzeption ist der Verzicht auf gegenseitige, selbstbemitleidende Schuldzuweisungen unter den die Handlung tragenden Frauenfiguren. Das gerade so in Mode gekommene Thema der Verantwortlichkeit der Mutter am eigenen misslungenen Leben wird hier erfrischender Weise ausgespart, die Figuren sind bei aller Befasstheit mit ihren problematischen Themen sich ihrer eigenen Zuständigkeit deutlich bewusst.Dabei will der Roman glücklicherweise nicht zu viel und vor allem nicht alle Stränge und Fäden am Ende lösen. Manche Wege sind eben – wie im echten Leben – auch Sackgassen und einige Themen muss man auch nicht zu einem Schluss bringen. Und wenn man dann für einen Roman wie diesen noch solch einen Schluss im Abendlicht hinbekommt, dann ist die Lesewelt doch einfach schön. Diesen Roman muss man lesen und genießen. Für mich hat er das Zeug zu einem meiner Lieblingsbücher.

_ich.lese_ am 21.02.2021 21:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Zeitgeschehen sehr anschaulich geschrieben

Hannah hat nur noch ihre Großmutter Evelyn. Diese ist mittlerweile über neunzig und lebt in einer Seniorenresidenz.Eines Tages findet Hannah einen Brief von einem Anwalt aus Israel. Evelyn soll für einen Kunstschatz entschädigt werden. Evelyn hat jüdische Vorfahren? Davon wusste Hannah nicht und Evelyn spricht nicht über ihre Vergangenheit ...Obwohl das Buch in der heutigen Zeit spielt, enthält es immer wieder Rückblenden in die Zeit von Evelyn Geburt im Jahr 1922 bis zu ihrer Hochzeit in den fünfziger Jahren.Diese Zeitblenden fand ich sehr spannend und interessant, sehr bewegend und auch sehr authentisch. Aber auch die Zeit im Jetzt, die Zeit die Hannah noch mit ihrer Großmutter bleibt, ist sehr gut geschrieben.Hannah und ihr Doktorvater, oder auch der Geschichtsinteressierte Doktorand, waren sehr spannend zu lesen.Toller Schreibstil, sehr gute Zeitgeschichte, spannend und informativ. Einiges war mir tatsächlich neu. Die zwei Zeitebenen haben sich sehr gut eingefügt und es ist eine richtig gute Zeitgeschichte. Absolut empfehlenswert

estrelas am 21.02.2021 17:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Hannahs Erbe

Hannah hadert mit ihrem Leben und scheint dessen Werte erst zu begreifen, als sie in die Geschichte ihrer Familie zwischen den zwanziger und vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts eintaucht.Ausgelöst wird dies durch das Schreiben von Anwälten, die die Familie bei der Wiederbeschaffung von Beutekunst unterstützen wollen. Darunter scheinbar auch ein Vermeer, dem der Roman seinen Titel verdankt. „Man weiß nicht sehr viel über Jan Vermeer, aber man weiß, was sein Lieblingsmotiv war: junge Frauen, die in schummrigem Licht vor Fenstern herumstehen.“Romane um Familiengeheimnisse mit verschiedenen Zeitebenen gibt es zuhauf. Mir gefallen hier die kleinen Besonderheiten, die der Blick in den Kopf der Figuren preisgibt (der Professor, der denkt, seine Eltern würden seinen Vortrag nicht verstehen; die Frau, die beim Kartoffelnlegen jede einer Person zuordnet, als würde sie ein Kind löffelchenweise füttern). Sie haben ihre Ecken und Kanten und sind nicht auf Anhieb durchschaubar. Das verstärkt die Anziehungskraft des Buchs, das ich mit Freude gelesen habe.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Brigitte Woman
Zum Glück handelt das Buch genau davon: vom Hadern und von der Trauer. Vom Glück und von der Erkennt...nis, dass es am Ende zwar Dinge und Menschen gibt, die gut sind und auf die man sich verlassen kann, aber dass es nicht unbedingt diejenigen sind, von denen man das lange Zeit dachte. mehr weniger

Till Raether

DONNA
Die Journalistin Alena Schröder hat aus diesen zum Teil autobiografischen Versatzstücken eine dichte..., emotionale Geschichte gewoben, genauso spannend wie zum Nachdenken anregend. mehr weniger

Nina Berendonk

Brigitte
Was für ein Erbe: Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman über eine Familie mit vielen Geheimniss...en von einem verschwundenen Vermeer, der auf Raubkunst-Listen als ›Junge Frau...‹ geführt wird, und von jungen Frauen, die als Mutter nicht glücklich werden können – über vier Generationen hinweg! Elektrisierend wie ›Babylon Berlin‹ und ehrlich wie ›Regretting Motherhood‹. mehr weniger

Angela Wittmann

Brigitte
Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman eine berührende Jahrhundertgeschiche, die von ihrer eigen...en Familie inspiriert ist. mehr weniger

Angela Wittmann

Emotion
Die Journalistin Alena Schröder macht die Geschichte ihrer Urgroßmutter Senta zum Ausgangspunkt ihre...s mitreißenden Debüts und spinnt sie dann frei bis heute fort. mehr weniger

Silvia Feist

Brigitte Sommer
Elektrisierend wie ›Babylon Berlin‹ und ehrlich wie ›Regretting Motherhood‹.

01.06.2022

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Virtuos verwebt Alena Schröder Zeitebenen und Perspektiven zu einem dichten Geschichts- und Geschich...tenteppich, bleibt dabei aber selbst im großen Gefühl lakonisch und in der Ironie feinsinnig. mehr weniger

Britta Heidemann, 10.05.2021

flow
Atmosphärisch, dicht, die Rückblenden so mitreißend wie Babylon Berlin.

01.04.2021

Freundin
Starker Familienroman, in dem es auch darum geht, wie Frauen aller Generationen mit dem Muttersein h...adern. mehr weniger

10.03.2021

GUIDO
MUST-READ

01.03.2021

myself
Es gibt ihn, diesen magischen Moment, wenn wir ein Buch in die Hand nehmen und es einfach nicht mehr... weglegen können, weil uns die Geschichte so in ihren Bann schlägt. mehr weniger

01.03.2021

ARD Druckfrisch
Hoppla, Alena Schröder ist eine echte Entdeckung: rund um ein verloren gegangenes Bild von Vermeer –... darauf bezieht sich der Titel – erzählt Schröder eine süffige, hundert Jahre umfassende Familiengeschichte. Am stärksten ihre Schilderung von Frauen, die bereuen, Mütter geworden zu sein. mehr weniger

Denis Scheck, 28.02.2021

WDR 5, Neugier genügt
›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ ist eine Familiensaga, ein Krimi, ein Stü...ck Zeitgeschichte. mehr weniger

22.02.2021

Für Sie
Alena Schröders spannender Kunstraub-Roman dreht sich um das Gemälde ›Junge Frau, am Fenster stehend..., Abendlicht, blaues Kleid‹ und das Berlin der 1920er. mehr weniger

17.02.2021

Stern
Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman mitreißend und wunderbar trocken im Ton Teile ihrer eigen...en Familiengeschichte – und von den Lebensaufgaben, die sich die Generationen stellen. mehr weniger

11.02.2021

dpa
Schröder ist hier ein packendes, unter die Haut gehendes Stück Zeitgeschichte gelungen.

Sibylle Peine, 09.02.2021

NDR Kultur
Die Schriftstellerin Alena Schröder verbindet in ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues... Kleid‹ kunstvoll eine Familiengeschichte, deutsche Geschichte und die Suche nach einem Gemälde. mehr weniger

08.02.2021

NDR Kultur
Präzise beschreibt Schröder Orte, Blicke, Gespräche. Wir sind dabei, spüren die Zerrissenheit dieser... vielen komplexen Frauenfiguren, ihre Konflikte, ihre Last. Ein tolles, versöhnliches, atmosphärisch dichtes Buch. mehr weniger

01.02.2021

Gala
Alena Schröders Debütroman ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ begleitet vier... Generationen durch die Zeitgeschichte. mehr weniger

28.01.2021

Der Tagesspiegel
Schröder erzählt ernsthaft und unterhaltsam zugleich von den miteinander verstrickten Lebensthemen u...nd Schicksalen von Frauen aus gleich vier Generationen. mehr weniger

Susanne Grautmann, 17.01.2021

taz - Die Tageszeitung
Alena Schröder widmet sich dem Vermächtnis ihrer Familie, das weit mehr umfasst als ein verschollene...s Gemälde. Das Erbe besteht auch aus Gefühlen, Verhaltensmustern, Entscheidungswegen. Nimm mich zur Hand, sagt dieses Buch. Und wie gesagt: Das sollte man tun. mehr weniger

Anja Maier, 16.01.2021

Dora Heldt
Vier Frauen, vier Generationen und ein Kreis, der sich überzeugend schließt. Diese Familiengeschicht...e ist beeindruckend. mehr weniger

01.01.2021

Die Presse am Sonntag
Starke Frauen, große Kunst

13.12.2020

Bibliotheksnachrichten
Ein sehr lesenswerter Generationenroman, der von vielen drängenden Fragen des Lebens handelt, wie et...wa: Wo gehöre ich hin? mehr weniger

Veronika Eder

Buchkultur
Die Auflösung um das Rätsel des verschwundenen Bildes gelingt elegant!

Christa Nebenführ

Münchner Feuilleton
Ein dichter und nachdenklicher Schmöker, der ein Abtauchen in gleich mehrere Leben erlaubt, die alle... unentwirrbar zusammenhängen. mehr weniger

Anne Fritsch

biblio.at
Ein sehr lesenswerter Generationenroman, der von vielen drängenden Fragen des Lebens handelt (…).

Veronika Eder

Bücher Magazin
Ein Roman, der großartig unterhält und berührt!

Meike Dannenberg

belletristik-couch.de
Der vorliegende Roman ist eine gekonnte Mischung aus Familien- und Frauengeschichte vor historischen... Hintergrund. mehr weniger

Carola Krauße-Reim

Rosenheimerin
Alena Schröder hat sich mit diesem Buch dieses Jahr in meine Top 10 geschrieben.

Jessica Döhler, 01.07.2022

Börsenblatt
Dieses Buch fand ich sehr lesenwert, es verbindet aktuelle gesellschaftliche Themen mit einem spanne...nden historischen Brückenschlag. mehr weniger

Anne Fleck, 30.12.2021

Heilbronner Stimme
Sehr unterschiedliche Charaktere und starke Frauenfiguren machen den Roman aus, der nicht nur in der... Vergangenheit spielt, sondern auch Hannah ein Stück in der Gegenwart begleitet. mehr weniger

27.11.2021

Heilbronner Stimme
Sehr unterschiedliche Charaktere und starke Frauenfiguren machen den Roman aus, der nicht nur in der... Vergangenheit spielt, sondern auch Hannah ein Stück in der Gegenwart begleitet. mehr weniger

27.11.2021

Buchhandlung am Markt (Ratzeburg)
Ich habe dieses Buch mit Begeisterung gelesen. Ein wunderbarer und zugleich spannender Roman.

Kirsti Gaffron, 01.11.2021

Sächsische Zeitung
Ein bemerkenswertes Romandebüt hat Alena Schröder vorgelegt.

Jens-Uwe Sommerschuh, 02.08.2021

Der Freitag
›Junge Frau‹ erzählt sehr temporeich und spannend von der Suche nach einem Gemälde, die zugleich die... Su­che nach sich selbst ist. mehr weniger

Anja Maier, 15.07.2021

ZUG Kultur
Wer spannende Familiengeschichten mit historischen Hintergrund liebt, dem sei dieser Roman bestens e...mpfohlen. mehr weniger

Cornelia Neuner, 29.06.2021

Butzbacher Zeitung
Schröders Roman ist Familiengeschichte und zugleich einprägsame deutsche Geschichte, elektrisierend,... temporeich und spannend erzählt. mehr weniger

29.05.2021

Walsroder Zeitung
Eine mitreißende, vier Generationen umfassende Familiengeschichte um ein geraubtes Gemälde.

05.05.2021

lift Stuttgart
Gekonnt vereinen sich hier die Familiengeschichten von vier Frauen aus vier Generationen zu einem Ge...samtkunstwerk, das eine schöne Sprache spricht, spannend und humorvoll ist. mehr weniger

01.05.2021

FRIZZ (Frankfurt und Vordertaunus)
Mit ihrer Mischung aus leichter Unterhaltung und ernsten Themen schafft Schröder eine Neue Sachlichk...eit mit Herz und einen echten Pageturner. mehr weniger

01.04.2021

Donaukurier
Mit ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ legt Alena Schröder einen spannenden ...Roman vor, der raffiniert Familiengeschichte, deutsche Geschichte und Kunst-Krimi miteinander verwebt. mehr weniger

Anja Witzke, 01.04.2021

TV für mich
Spannende Familiensaga.

19.03.2021

stebilaufen.ch
Die Erzählweise auf verschiedenen Zeitebenen erlaubt auch humorvolle Elemente - ein unterhaltsamer R...oman mit Tiefgang. mehr weniger

Esther Ugolini, 18.03.2021

7 Tage
Der packende Roman von Alena Schröder zeigt, wie sehr die Schicksale von Generationen verknüpft sind.... mehr weniger

06.03.2021

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Flott und unterhaltsam geschrieben, wird dieses Buch hoffentlich viele begeisterte Leser*innen finde...n! mehr weniger

Kathrin Olzog, Barbara Buchhandlung Moers, 05.03.2021

Maxi
Mit ihrem Debütroman nimmt sich Alena Schröder gleich vier Frauengenerationen vor, deren Geschichen ...miteinander verwoben sind. mehr weniger

01.03.2021

Hallo München
Sensibel, mitreißend und mit ungeheurem Tempo beschreibt sie die Geschichte eines Nazi-Kunstraubs, d...er bis heute ungelöst ist. mehr weniger

Claudia Theurer, 24.02.2021

WILD Magazin
Insgesamt ist ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ ein spannender und interess...anter Roman, der eine sehr intime Familiengeschichte mit dem gesellschaftlich relevanten Thema der Raubkunst zusammenführt. mehr weniger

Eve Pohl, 10.02.2021

Mainhattan Kurier
Bestechend in diesem mitreißenden Debüt sind nicht nur die fünf Protagonistinnen in ihrer Zeit, sond...ern auch deren Entscheidungen und weiteren Verhaltensweisen. Sehr gut! mehr weniger

09.02.2021

Nord Anzeiger
Alena Schröders Figuren sind so lebendig und vielschichtig, der Schreibstil ist mitreißend und unter...haltsam, die unterschiedlichen Zeitebenen ihres Debütromans durchquert man mühelos. mehr weniger

Hedda Jensen, Scheller Boyens Buchhandlung, 07.02.2021

Bündner Woche
Ein temporeicher Roman um vier Frauengenerationen mit Geschichtsbezug, das Muttersein und die Erkenn...tnis, dass das Leben kompliziert ist. mehr weniger

Martina Tonidandel, 03.02.2021

nordbayern.de
Deutsche Geschichte wird hier oft schön bissig abgeklopft und zum Vorschein kommen persönliche Verst...rickungen und das bisschen Schuld, das wir alle mit uns herumtragen. mehr weniger

Bernd Noack, 01.02.2021

boersenblatt.net
Eine (jüdische) Familiengeschichte mit autobiografischen Bezügen über vier Generationen, im Mittelpu...nkt die Frauen – und ein verschwundener Vermeer. mehr weniger

Matthias Glatthor, 28.01.2021

Weser Kurier
Die Geschichte über die Frauen in einer Familie und ihre komplizierte und tragische Verküpfung, ist ...Generationen-Roman, Krimi Schmöker, vor allem aber Berlin-Roman. mehr weniger

Anja Maier, 28.01.2021