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Bei Minus 20 Grad zählt jede Stunde

Kalt und still

Der Auftakt der neuen Serie aus der Feder der internationalen Bestsellerautorin Viveca Sten um eine Stockholmer Ermittlerin

Tief in den Bergen weiß jeder, wie grausam die Natur sein kann. Grausamer ist nur der Mensch ...

Als im Leben der Stockholmer Polizistin Hanna Ahlander das totale Chaos ausbricht, sucht sie Zuflucht im Ferienhaus ihrer Schwester, hoch im Norden Schwedens. Doch in Åre erwartet sie alles andere als eine ruhige Zeit. Das Bergdorf gerät in Aufruhr. Über Nacht verschwindet die 18-jährige Amanda - und bei Temperaturen von minus 20 Grad zählt jede Stunde. Was, wenn das Mädchen irgendwo da draußen ist? Hanna bietet der örtlichen Polizei Unterstützung an. Zusammen mit Kriminalkommissar Daniel Lindskog stürzt sie sich in die Ermittlungen. Ihre einzige Spur: ein roter Schal ... 

»Viveca Sten ist eine Meisterin der sanften Erschütterung« Elmar Krekeler, DIE WELT


Alle Bände der Åre-Morde von Viveca Sten:

Band 1: Kalt und still

Band 2: Tief im Schatten 

Band 3: Blutbuße

Band 4: Lügennebel

Band 1 und 2 jetzt als sechsteilige Serie bei Netflix

Bibliografische Daten

EUR 10,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44589-4
Erscheinungsdatum: 19.10.2022
1. Auflage
512 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Schwedischen von Dagmar Lendt
Autor*innenporträt

Viveca Sten

Viveca Sten ist eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer aktuellen Reihe. Die Verfilmung der Åre-Morde stand auf Platz 1 der Netflix-Charts, ihre Sandhamn-Krimis lieferten den Stoff für die beliebte TV-Serie ›Mord im Mittsommer‹. Viveca Stens Bücher gehören zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und erscheinen in über 25 Ländern.

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Übersetzer*innenporträt

Dagmar Lendt

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184 von 184 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.73 von 5 Sternen


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10 - 10 von 184 Leserstimme

philo am 06.11.2022 19:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Hanna Ahlander - eine neue Emittlerin von Viveca Sten

Kalt und still heißt der neue Krimi von Viveca Sten und kalt und still ist die tief verschneite Landschaft in Âre nahe dem Polarkreis. Hierhin verschlägt es Hanna Ahlander, eine Polizistin aus Norwegen, die sowohl privat als auch beruflich Schiffbruch erlitten hat und nun Zuflucht im Haus ihrer Schwester in Âre sucht. Hanna ist 34 Jahre alt und eine gestandene Ermittlerin, die allerdings bei den Kollegen in Stockholm wegen Meinungsverschiedenheiten nicht mehr gut angesehen ist. Ihr Freund Christian hat sie völlig unerwartet vor die Tür gesetzt, und so ist Hanna völlig verzweifelt in Âre gelandet. Als hier die 18-jährige Amanda nach einer Party verschwindet wird eine großangelegte Suchaktion gestartet, der sich Hanna anschließt. Hier lernt sie Karro kennen, von der sie einiges aus dem Umfeld der Verschwundenen erfährt und sich mit der hiesigen Polizei in Verbindung setzt. Hanna ist durch und durch Ermittlerin und von Anfang an an der Aufklärung des Falles interessiert. Daniel der Chefermittler erkennt die Fähigkeiten von Hanna und setzt durch, daß sie in seiner Ermittlergruppe mitarbeiten kann.Ich habe das neue Buch von Viveca Sten, von der ich schon viele Bücher gelesen habe, mit Spannung gelesen. Es ist gut geschrieben (und auch übersetzt) und recherchiert. Hanna, Daniel und Anton ergeben ein zielstrebiges Ermittlerteam, das letztendlich zum Erfolg führt, auch wenn viele Schwierigkeiten zu überwinden sind. Die einzelnen Protagonisten sind sehr gut charakterisiert und beschrieben, vor allem auch die Familie der vermißten Amanda, deren Zusammenbruch und Verzweiflung man nachfühlen kann. In den kurzen Kapiteln ist man immer mitten im Geschehen und die Spannung steigt stetig. Mit der Ermittlerin Hanna Ahlander ist Viveca Sten ein Einstieg in eine neue spannende Krimiserie gelungen, auf deren Fortsetzung ich gespannt warte und mit einer Leseempfehlung und 5 Sternen bewerte.

mrs-lucky am 06.11.2022 18:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

spannender Reihenauftakt in eisiger Kulisse

Mit „Kalt und Still“ startet die schwedische Autorin Viveca Sten eine neue Krimireihe mit einer neuen Hauptfigur und an einem ungewohnten Schauplatz im winterlichen Skiort Åre.Hanna Arlander ist 34 Jahre alt, als Anfang Dezember ihre gewohnte Welt zusammenbricht. Nach Differenzen in ihrem Job bei der Stockholmer Polizei wird ihr angeraten, sich auf eine andere Stelle zu bewerben, ihr Freund verlässt sie für eine andere und lässt ihr nur wenige Tage, aus seiner Wohnung auszuziehen. Rettung findet Hanna bei ihrer älteren und gut organisierten Schwester Linda, die ihr anbietet, bis auf weiteres in ihrem Ferienhaus in Åre unterzukommen, und dort in Ruhe zu überlegen wie es weiter geht. Hanna nimmt das Angebot an und versinkt zunächst in Verzweiflung. Als sie erfährt, dass ein junges Mädchen nach einer Lucia-Feier nachts nicht nach Hause gekommen ist, beteiligt sich Hanna an der Suche nach Amanda, kein einfaches Unterfangen bei minus 20 Grad und hohem Schnee. Auch das Auftauchen eines eingeschüchtert wirkenden jungen Mädchens, das als Reinigungskraft im Haus ihrer Schwester auftaucht, lässt Hanna neugierig werden, da Fälle von Gewalt gegen Frauen ihr nicht nur beruflich ein Dorn im Auge sind.Hanna beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und kommt bald mit der örtlichen Polizei in Kontakt. Dort leitet Daniel Lindskog mit viel Engagement aber zu wenig Personal die Ermittlungen und versucht den Spagat zwischen Job und Familie mit einem neugeborenen Baby hinzubekommen.Tempo und Spannung sind hoch in diesem Krimi, dennoch kommt auch die menschliche Seite nicht zu kurz. Der Leser erlebt Hannas und Daniels Zwiespälte ebenso mit wie die angespannte Situation Amandas vor ihrem Verschwinden. Sie hat etwas erlebt, dass sie belastet aber nicht mit einem Erwachsenen zu besprechen wagt.Als Leser erlebt man hautnah mit, wie die Polizei unter Hochdruck an der Lösung des Falls arbeitet, es gibt viele Spuren und Verdächtige, als Leser kann man miträtseln und spekulieren, was tatsächlich passiert ist. Etwas unrealistisch fand ich lediglich die Geschichte von Amandas Familie, ich hätte erwartet, dass es in einem solchen Fall in irgendeiner Weise psychologische Hilfe gegeben hätte.Insgesamt finde ich diesen Reihenauftakt vielversprechend mit interessanten Charakteren und werde die Augen offen halten nach einer Fortsetzung.

liesmal am 06.11.2022 14:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Tief in den Bergen - kalt und still

„Kalt und still“ ist für mich eine erste Begegnung mit der Schriftstellerin Viveca Sten. Gleich zu Beginn schreibt sie über die Beweggründe, die zum Schreiben dieses Romans geführt haben - in knappen Worten in einem kurzen Brief an ihre Leser. Das gefällt mir, weil ich mich persönlich angesprochen fühle.Dienstlich und privat läuft bei Hanna Ahlander gerade alles schief, doch es hat auch etwas Gutes, denn dadurch bringt sie der Zufall in das kleine Bergdorf Åre. Für Hanna gerade zur rechten Zeit, denn sie bekommt nicht nur die Gelegenheit, bei der Suche nach einem verschwundenen Mädchen zu helfen und dadurch auf andere Gedanken zu kommen, sondern bald auch einen Arbeitsplatz in ihrem Beruf im Polizeidienst. Kriminalkommissar Daniel Lindskog und Hanna bilden ein gutes Ermittlungsteam.Ich mag den Schreibstil von Viveca Sten. Sie wirft ihren Blick nicht nur auf die Polizeiarbeit, sondern gibt auch Einblicke in die Gefühlswelt der Protagonisten. So werden die Hilflosigkeit und Ängste der Eltern des verschwundenen Mädchens ausführlich beschrieben und gehen unter die Haut. Dieses genaue Hinsehen auch in persönliche Bereiche kenne ich aus Krimis nicht unbedingt, aber es gefällt mir sehr.Außerdem bin ich ein Freund von kurzen Kapiteln, so dass ich auch damit hier auf meine Kosten komme. Sehr gern empfehle ich dieses Buch weiter.

redfox_ms am 05.11.2022 20:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

sehr spannend

Hanna Ahlander hat einen beschissenen Tag. Zuerst wird sie auf Arbeit kalt gestellt, weil sie einen Mörder, der zufällig auch Polizist ist, nicht davon kommen lassen wollte. Und dann kommt sie nach Hause und erfährt von ihrem Freund, dass er sie verlässt und sie ausziehen muss. Toll. Dank ihrer Schwester findet sie einen Unterschlupf in dessen Ferienhaus in Äre. Dort waren sie schon als Kinder mit ihren Eltern im Urlaub. Doch kaum dort angekommen verschwindet dort ein Mädchen und gleichzeitig kommen ihr noch andere Dinge komisch vor. Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Als das Mädchen tot aufgefunden wird, unterstützt sie die Polizei und kann sogar dort als Polizistin anfangen. Zusammen mit Kriminalkommissar Daniel Lindskog jagt sie nun den Mörder und versucht nebenbei, die anderen Rätsel zu lösen. Ein tolles und spannendes Buch.

krimi_und_so am 05.11.2022 20:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Toller Skandinaven Krimi

Polizistin Hanna Ahlander hat es zur Zeit nicht leicht. Ärger im Job, und ein Chef der sie nicht leiden kann. Als sie nach einem besonders schlechten Tag nach Hause kommt, beendet auch noch ihr Freund ihre Beziehung und fordert sie auf auszuziehen. Ihre Schwester Lydia hilft Hanna bei ihren Sorgen, und lädt sie in ihr Ferienhaus nach Åre ein. Die Schülerin Amanda feiert zusammen mit ihrer besten Freundin Ebba und einigen Klassenkameraden das Luciafest. Doch Amanda kommt nicht von der Party zurück. Von ihr gibt es keine Spur, bis auf einen roten Schal ? im Schnee. Daniel wurde vor kurzem Vater. Die Umstellung fällt ihm und seiner Frau noch etwas schwer. Und jetzt kommt auch noch eine zeitaufwändige Ermittlung hinzu. Ob Hanna dabei helfen kann?MeinungIn Viveca Stens neuer Polarkreis Krimi Reihe ermittelt Hanna Ahlander das erste mal. „Kalt und Still“ ist ein wirklich guter Start der Reihe. Sehr gut fand ich vor allem, das ich als Leser sehr viel über die einzelnen Personen erfahren habe. Hannas schmerzhafte Erinnerungen an Åre während ihrer Kindheit. Daniels Schuldgefühle seiner Frau gegenüber, das er nicht für seine Frau und Tochter da sein kann und vieles mehr. Viveca Sten hat es durch ihren Schreibstil auch geschafft dass ich mich direkt ins Buch hineinversetzt gefühlt habe. Dieses erschütternde Gefühl, wenn aus Hoffnung Hoffnungslosigkeit wird, schafft sie sehr gut zu vermitteln. Der Spannungsaufbau ist auch gut gelungen, auch wenn ich anfangs bereits für kurze Zeit einen Verdächtigen im Visier hatte. Fazit„Kalt und Still“ ist ein wirklich gelungener Kriminalroman. Besonders geeignet für Freunde nordischer Krimis. Bei der Beschreibung der schwedischen Landschaft habe ich große Lust auf einen Urlaub in Schweden bekommen.

lisbethsalander am 05.11.2022 20:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Toller Reihenauftakt einer neuen schwedischen Krimireihe

Nachdem ich bereits die vorangegangene Krimireihe der Autorin Viveca Sten sehr sehr gerne mochte, hatte ich etwas Neues aus ihrer Feder sehnlichst erwartet und war mit dementsprechend hohen Erwartungen in dieses Buch gestartet. Cover und Titel hatten den Leser bereits etwas eingestimmt, für mich passte alles perfekt zusammen und war überaus gelungen. Hanna Ahlander wird von ihrem Freund verlassen, der zwar in meinen Augen ohnehin nicht zu der sympathischen bodenständigen jungen Kommissarin gepasst hat. Als sie gleichzeitig quasi ihren Job verliert, da sie sich mit ihrer aufrechten Art nicht ins Bild ihrer angepassten Vorgesetzten fügt, gerät Hanna in eine Krise, flieht aus,der Großstadt und findet Zuflucht im Ferienhaus ihrer Schwester in Åre, in einem schwedischen Skigebiet. Hier gerät sie offenbar rein zufällig in einen Fall um das Mädchen Amanda, das nach einer Partynacht auf dem Nachhauseweg spurlos verschwindet. Im minus 20 Grad kalten schwedischen Winter zählt jede Stunde und eine fieberhafte Suche beginnt. Hanna und der ortsansässige Kommissar Daniel Lindstog sind das neue Ermittler Team, auf deren weitere Fälle man bereits jetzt gespannt sein darf! Die Autorin schafft es durch ihren extrem flüssigen und angenehmen Schreibstil eine soghafte Spannung aufzubauen, die Handlung ist einem Thriller angemessen, trotzdem für meinen Geschmack angenehm unblutig. Auch ist das Buch durch kurze Kapitel und wechselnde Handlungsstränge perfekt strukturiert, so dass man immer denkt, "eins geht noch, noch ein bisschen weiter lesen ", und das Buch eigentlich nicht aus der Hand legen kann. Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten und lässt den Leser miträtseln. Von mir die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!

lisas_buecherregal am 05.11.2022 19:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannend bis zum Schluss

„Kalt und Still“ ist ein Roman der schwedischen Autorin Viveca Sten, der in Schweden bereits 2020 erschienen ist und der Auftakt zu einer neuen Thriller Serie rund um die Kommissarin Hanna Ahlander. Storyline Ein Mädchen verschwindet spurlos, mitten in der Nacht bei eisigen Temperaturen. Der einzige Hinweis ist ein roter Schal, der am Straßenrand gefunden wird. Die Storyline verspricht Spannung mitten im winterlichen Schweden. Einer Idylle, die bei minus zwanzig grad zur Eishölle wird. Das Buch war für mich dieses Jahr das zweite mit Setting in Schweden und ich muss sagen, dass ich langsam großen Gefallen daran finde. Durch seine Weite bietet Skandinavien ein großes Potential für spannende Thriller. Handlung Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung wird aus Sicht eines auktorialen Erzählers geschildert und beleuchtet so immer wieder verschiedene Personen und verschiedene Geschehnisse. Dadurch erhält man einen sehr guten Überblick über die recht komplexe Handlung rund um das verschwundene Mädchen und viele kleine Puzzlestücke, die im Laufe der Handlung langsam zu einem Bild zusammen gesetzt werden. Durch den ganzen Thriller zieht sich eine angenehme Spannung, die hier und da zunimmt aber niemals nachlässt. Stil und Sprache Viveca Sten hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Sie beschreibt die Orte und Personen sehr genau und detailgetreu. Man könnte meinen, man befindet sich selber gerade mitten in Åre, in mitten von Schnee und Eis. Dabei ist die Sprache jedoch nie zu bildhaft oder zu metaphorisch sondern sachlich und genau passend für einen Thriller. Charaktere Die Charaktere möchte ich sehr, ganz besonders die Kommissarin Hannah. Im Laufe des Romans lernt man sie und auch die wichtigsten anderen Figuren sehr gut kennen und kann sich ein ziemlich gutes Bild von ihnen machen. Cover und TitelBeides, sowohl Cover als auch Titel passen perfekt zum Buch und zum Inhalt. Deswegen möchte ich an dieser Stelle gar nicht zu sehr darauf eingehen, ich möchte nichts vorwegnehmen. Fazit Dieser Thriller ist Spannung pur, dabei jedoch an keiner Stelle grausam oder blutrünstig sondern (für einen Thriller) sehr angenehm zu lesen. Durch das Setting im winterlichen Schweden ist es die perfekte Lektüre für den kommenden Winter. Dieses Buch verdient eindeutige eine Leseempfehlung. Ich freue mich schon sehr auf die folgenden Bücher rund um Hanna Ahlander. Bewertung: 5/5

igela am 05.11.2022 18:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Neues Ermittler - Dreamteam!

Hannah Ahlander hat genug von Stockholm, nachdem ihr bei ihrem Job bei der Citypolizei übel mitgespielt wurde. Dazu kommt, dass ihr Freund sie aus der gemeinsamen Wohnung hinausgeworfen hat. Sie nimmt kurzerhand das Angebot ihrer Schwester, eine Auszeit in deren Ferienhaus in Are zu verbringen, an. Ein Vermisstenfall, der sich nach ihrer Ankunft dort ereignet, lässt sie kurzerhand neue Arbeitsluft schnuppern. Die 18-jährige Amanda ist nach einer Party bei ihrer Freundin verschwunden und das Team in Are froh um Hannahs Hilfe.Die 34 Jahre alte Polizistin Hannah Ahlander ist eine tolle Figur! Zusammen mit Polizeikommissar Daniel Lindstog von der Polizei in Are startet dieses Team in "Kalt und still" in eine neue Reihe. Ein neues Ermittler - Dreamteam wurde geboren und ich freue mich auf weitere Fälle!Hannah ist sehr ehrlich und setzt sich nicht nur für Frauen, die Misshandlungen erleben, ein. Sie hat eine gute Nase für Ungerechtigkeiten und lässt nicht locker, bis diese aufgedeckt werden. Etwas, das ihr in Stockholm zum beruflichen Verhängnis wurde, denn ihr damaliger Chef mag keine aufmüpfigen Polizistinnen, die sich gegen Ungerechtigkeiten stemmen.Die Autorin hat es nicht ganz geschafft, die richtige Länge bei der Einführung in die Figuren zu erwischen. Gerade die Probleme von Hannah mit ihrem Freund, aber auch die private Seite von Daniel sind etwas gar ausführlich. Daniel ist nämlich zum ersten Mal Vater geworden und das zehrt ordentlich an seinen und den Nerven seiner Freundin. Viveca Sten hat es jedoch hingekriegt, einen spannenden Fall aufzugleisen und verschiedene Erzählstränge logisch zu verknüpfen. Unvorbereitet hat mich die Identität des Täters getroffen. Auch wenn ich in dieser Beziehung komplett falsch lag, hat mir das Rätseln gut gefallen.Zu Beginn empfand ich die Handlung als komplex, da kapitelweise neue Erzählstränge auftauchen. Doch schon nach 140 Seiten verbindet sich der düstere Prolog hervorragend mit der nachfolgenden Geschichte. Diese spielt mitten im tiefen Winter Schwedens und das Setting hätte meiner Meinung nach eindringlicher ausgebaut werden dürfen. Kalt und still, wie es der Titel so schön sagt, hätte die Autorin noch etwas tiefer und sorgfältiger rüberbringen dürfen.

lillylucy am 05.11.2022 15:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Skandinavisch spannend, kalt und still

Kalt und still - so zeigt sich auch das sehr gut gestaltete Cover. Nach Schwierigkeiten im Job und einer zerbrochenen Beziehung nimmt Hanna die Möglichkeit wahr, sich im Ferienhaus ihrer Schwester in Åre neu sortieren zu können. Da verschwindet Amanda und bei den extrem winterlichen Temperaturen beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Beteiligung an der Suche und Personalmangel bieten Hanna die Chance eine vorerst befristeten Job bei der örtlichen Polizei auszuüben und die Ermittlungen zu unterstützen. Für mich das erste Buch von Viveca Sten und es hat mich sofort gefesselt. Der kurzweilige, spannende Schreibstil vermag es auch die Charaktere gut herauszuarbeiten. Der Leser spürt förmlich die Zwiespälte, Verzweiflung und andere sehr menschliche Gefühle.Für mich ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Reihe und ich freue mich schon auf die Fortsetzung

schneewehe am 05.11.2022 14:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Guter Auftakt mit Potential

Ich bin etwas hin und hergerissen. Insgesamt hat mir das Buch gefallen, aber es gab auch einiges, was mich gestört hat.Aber von Anfang an.Das Cover und den Titel finde ich super. Es ist klar, dass es sich um einen Krimi handelt und die Handlung in Skandinavien spielt. Ich hab das Buch gesehen, und hatte Lust, es zu lesen.Die Charaktere sind sympathisch. Als Leser bekommt man Einblick in ihr Leben, teilweise in ihre Vergangenheit und erfährt, was sie denken und fühlen.Einige Personen bleiben aber etwas zurück. Z.B. einer der Komissare wird kaum beschrieben. Ich kann ihn gar nicht richtig einordnen.Es wird sehr viel Persönliches beschrieben, auch von der Familie des Opfers. Ich fand es teilweise zu viel. Da die Lösung des Falls, das Rätseln und Analysieren etwas zu kurz kam und auch nicht so spannend war wie gehofft.Stattdessen wird öfter gelobt, was für eine tolle Polizisten die Hauptperson ist, wenn sie einfach eine  simple Frage gestellt hat.In die Landschaft und den Ort findet man sich als Leser super hinein. Es ist kalt und still - und dunkel...Auch wenn ich einiges noch nicht ganz rund fand, hat mir das Buch insgesamt gefallen und ich bin gespannt wie der zweite Fall wird. Vielleicht kommt da dann ja etwas mehr Fahrt auf. Da das mein erstes Buch von Viveca Sten war und ich Lust auf mehr von der Autorin bekommen habe, habe ich mir gleich mal den ersten Teil der anderen Reihe besorgt.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Gong
Bestsellerautorin Sten hält bei viel Schnee und Temperaturen um minus 20 Grad die Spannung hoch und ...macht Lust auf mehr Ahlander-Fälle. mehr weniger

05.12.2022

Donaukurier
Hanna Ahlanders erster, packender Fall.

06.04.2023

Westfälische Rundschau
Die weite, stille und eisige Landschaft am Polarkreis ist die perfekte Kulisse für ihre neue Ermittl...erin Hanna Ahlander. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf weitere Bände macht. mehr weniger

22.02.2023

Niers-Magazin
Ein spannender Winterkrimi.

01.02.2023

Freiburger Nachrichten
Mit viel Gespür für die dort lebenden Menschen und genaue Beschreibungen der kalten, tief verschneit...en Landschaft Vivecea Sten, Juristin und bekannt durch ihre Schären-Krimis, eine unglaubliche Spannung auf. mehr weniger

19.12.2022

Westfalen-Blatt
Gelungener, spannender Einstand mit „Kalt und still“ in eine neue Krimiserie, die in einer Landschaf...t spielt, deren Gefahren nicht zu unterschätzen sind. Band 2 kann kommen! mehr weniger

25.11.2022

Solinger Tageblatt
Wirklich spannender Winterkrimi, interessante Ermittler: der erste Band der Reihe macht Lust auf meh...r. mehr weniger

17.11.2022

merkur.de
Mit "Kalt und Still" legt die Autorin ein neues Buch mit Bestseller-Garantie vor.

Sven Trautwein, 16.11.2022

Eschborner Stadtmagazin
Auch die neue Serie um Hanna Ahlander vereinnahmt den Leser vom ersten Wort und hat Suchtcharakter. ...Bitte mehr davon! mehr weniger

08.11.2022

Mainhattan Kurier
Der erste Band einer neuen Krimiserie und ein unglaublicher Pageturner.

01.11.2022

Buch Journal
Verheißungsvoller Auftakt zur neuen Krimiserie der Bestsellerautorin Viveca Sten - mit ebenso brilla...nter wie leidenschaftlich engagierter Ermittlerin. mehr weniger

01.10.2022