Die Welt der Polzistin Hanna Ahlander fällt in sich zusammen, als ihr Freund sie für eine andere verlässt und ihr nahegelegt wird, den Dienst in Stockholm zu quittieren. In Åre versucht sie einem Neuanfang. Doch hinter einer Decke aus Schnee tun sich die Menschen Ungeheuerliches an ...
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Kalt und still
Der Auftakt der neuen Serie aus der Feder der internationalen Bestsellerautorin Viveca Sten um eine Stockholmer Ermittlerin
Tief in den Bergen weiß jeder, wie grausam die Natur sein kann. Grausamer ist nur der Mensch ...
Als im Leben der Stockholmer Polizistin Hanna Ahlander das totale Chaos ausbricht, sucht sie Zuflucht im Ferienhaus ihrer Schwester, hoch im Norden Schwedens. Doch in Åre erwartet sie alles andere als eine ruhige Zeit. Das Bergdorf gerät in Aufruhr. Über Nacht verschwindet die 18-jährige Amanda - und bei Temperaturen von minus 20 Grad zählt jede Stunde. Was, wenn das Mädchen irgendwo da draußen ist? Hanna bietet der örtlichen Polizei Unterstützung an. Zusammen mit Kriminalkommissar Daniel Lindskog stürzt sie sich in die Ermittlungen. Ihre einzige Spur: ein roter Schal ...
»Viveca Sten ist eine Meisterin der sanften Erschütterung« Elmar Krekeler, DIE WELT
Alle Bände der Åre-Morde von Viveca Sten:
Band 1: Kalt und still
Band 2: Tief im Schatten
Band 3: Blutbuße
Band 4: Lügennebel
Band 1 und 2 jetzt als sechsteilige Serie bei Netflix
Bibliografische Daten
1. Auflage
Viveca Sten
Viveca Sten ist eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer aktuellen Reihe. Die Verfilmung der Åre-Morde stand auf Platz 1 der Netflix-Charts, ihre Sandhamn-Krimis lieferten den Stoff für die beliebte TV-Serie ›Mord im Mittsommer‹. Viveca Stens Bücher gehören zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und erscheinen in über 25 Ländern.
12 - 10 von 184 Leserstimme
Top Thriller -Suchtfaktor!
Der Thriller "Kalt und still" von Viveca Sten ist der Auftakt zu einer neuen Bücherreihe um die Polizistin Hanna Ahlander.Hanna hat eigentlich einen sehr schlechten Start: vom Chef entlassen und vom Partner verlassen. Zu allem Übel muss sie schleunigst die gemeinsame Wohnung räumen und findet sich, dank ihrer Schwester in dem Skiort Are im Ferienhaus ihrer Schwester wieder. In diesem Ort ist die junge Amanda auf mysteriöse Weise verschwunden. Alles deutet auf ein Gewaltverbrechen hin... Hanna wird -anfangs eher ungewollt- in die Ermittlungen mit einbezogen. Das Buchcover zeigt eine Hütte im Schnee und verdeutlicht um so mehr, dass es sich um einen Polarkreiskrimi handelt.Der Schreibstil ist sehr flüssig und der Spannungsbogen wunderbar gehalten, so dass es mir sehr schwer gefallen ist, das Buch zur Seite zu legen. Sehr angenehm fand ich in diesem Zusammenhang, dass die Kapitel relativ kurz gehalten sind,und es mir so ermöglicht wurde, dass ich weiterlesen konnte, auch wenn ich nur 5 Minuten "freigeschaufelt" hatte. Für mich wirklich ein sehr großes Plus.Die beschriebenen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und sie Gedankengänge der Hauptpersonen sind logisch und nachvollziehbar. Dies alles zusammen hat einen solchen "Suchtfaktor", dass man regelrecht auf Hannas zweiten Fall entgegenfiebert.
Neue Schweden-Krimi-Reihe
Kalt und still – Viveca StenDies ist der vielversprechende erste Fall für Hanna Ahlander und der Start einer neuen Schweden-Krimi-Reihe. Hanna wurde nahegelegt, den Dienst bei der Stockholmer Polizei zu quittieren. Am selben Tag macht ihr Freund Schluss und sie steht auch noch quasi ohne Wohnung da. Im Ferienhaus ihrer Schwester, im abgelegenen Are soll Hanna ihre Wunden lecken und sich Gedanken über ihre Zukunft machen. Kaum angekommen, wird sie auf die Vermisstensuche nach der 18-jährigen Amanda aufmerksam. Diese war nach einer Party nicht nach Hause gekommen. Ehe sie es sich versieht, steckt Hanna bis zum Hals in den Ermittlungen…Dieser Krimi ist sehr spannend und extrem nah an seinen Figuren. Der Leser erhält tiefe Einblicke in die Leben und Beweggründe von Opfern, mutmaßlichen Tätern und den Ermittlern Hanna und Daniel. Es menschelt sehr und es ist beinahe unmöglich, nicht mit Opfern, aber auch Ermittlern mitzuleiden. Denn dies ist ebenfalls Thema: was bedeutet es für das Privatleben eines Polizisten, wenn er sich plötzlich in einem großen Fall wiederfindet? Überhaupt schneidet die Autorin etliche wichtige und aktuelle Themen an, etwas aus dem Bereich der Sozialpolitik.Die klirrende schwedische Kälte tut ein Übriges und macht diesen Krimi zu einem fesselnden Leseerlebnis! Hat mir gut gefallen! Leseempfehlung und 4 Sterne!
Atemberaubend... und sehr kalt! Ein weiteres Jahreshighlight für mich!
KALT UND STILL - das beschreibt die Atmosphäre eigentlich ziemlich gut, die ich beim Lesen empfunden habe. Ich finde das Cover auch sehr gut gewählt. Es ist mir gleich ins Auge gesprungen und bei dem Titel war es mir schon fast klar, dass es sich hierbei um einen Krimi handeln würde. Der Klappentext und die Leseprobe hatten mich dann restlos neugierig auf diese Geschichte gemacht...Es ist kalt, bitterkalt. Der Skilift muss morgens in Betrieb genommen werden und es ist noch dunkel. Der Angestellte nimmt eine Gestalt im Lift wahr und ist zu Tode erschrocken, als ihm eine Leiche vor die Füße fällt...Die erste Szene im Buch bzw. in der Leseprobe ließ mich schon nach Luft schnappen.Die Protagionistin ist eine Polizistin wie man am Untertitel (Der erste Fall für Hanna Ahlander) erkennen kann. Hanna hat einen ziemlich bescheidenen Tag hinter sich. Auf der Dienststelle der Citypolizei in Stockholm wird ihr nahegelegt, den Arbeitsplatz zu wechseln. Als sie nach Hause kommt erwartet sie die nächste Hiobsbotschaft, denn ihr Zuhause existiert nicht mehr. Ihr langjähriger Freund/Verlobter Christian hat eine andere und schmeißt sie kurzerhand aus der gemeinsamen Wohnung. Hannas Schwester Lydia weiß Rat: Sie arbeitet als Anwältin und die Kleinfamilie besitzt ein Ferienhaus in Äre. Hanna möchte sich erst einmal zurückziehen und beschließt das Angebot, vorerst in der Blockhütte unterzukommen, anzunehmen. Vor Ort wird sie mit der Suche nach der vermissten 18jährigen Amanda konfrontiert, die nach einer alkoholgeschwängerten Party verschwunden ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit bei eisiger Kälte beginnt. Je länger Hanna bleibt, desto mehr Machenschaften kommen in diesem idyllischen Ort ans Licht...Meinung:Der Schreibstil der Autorin wirft den Leser sofort ins Geschehen. Kurze und knackige Kapitel trieben mich beim Lesen immer wieder voran und mit stockte häufiger der Atem.Ich kannte bislang Viveca Sten noch nicht, aber das wird sich definitiv ändern, da ich sehr hoffe, dass die Serie um die sympathische Hanna fortgesetzt wird. Erfreulicherweise habe ich auch entdeckt, dass bereits eine andere Krimireihe (bislang 10 Bände) herausgebracht wurde, die sofort auf meiner Wunschliste gelandet ist.Bei KALT UND STILL handelt es sich um einen Polarkreis-Krimi, wobei ich ehrlich gesagt noch nie etwas von dieser Unterbezeichnung gehört habe, aber von der Kälte her passt es definitiv.Mich haben bei diesem Buch mehrere Sachen völlig begeistert:Ich habe auf jeden Fall min. 2 Schockmomente in diesem Krimi überrascht, die ich nicht näher erläutern möchte, denn ansonsten würde ich spoilern.Die Personen im Buch wurden großartig skizziert. Neben Hanna hat mich die Figur von Daniel Lindskog von der örtlichen Polizei sehr gefallen. Er versucht, seiner jungen Familie als Vater und Ehemann aber auch der Rolle als Chefermittler gerecht zu werden und reibt sich förmlich auf. Tragisch fand ich auch die Darstellung der Familie von Amanda, deren Verzweiflung quasi zum Greifen nah war.Und ich wurde von der ersten Seite an mitgerissen durch den tollen Schreibstil und die Ermittlungsarbeiten in Äre. Es machte mir viel Spaß mitzuraten und ich konnte mir zu guter Letzt fast alles selber zusammenreimen, bevor die Lösung im Raum stand.Durch die unterschiedlichen Perspektivwechsel (u.a. kommt auch Amanda zu Wort) hat dieser Kriminalroman eine unheimliche Dynamik, die durch die kurzgehaltenen Kapitel konstant aufrecht erhalten wird.Für mich sind noch ein paar Fragen (nicht zum Fall) offen geblieben, aber ich hoffe sehr, dass diese im zweiten Band beantwortet werden.Das Paperback (broschiert) ist am 19.10.2022 im dtv Verlag erschienen. Der Print umfasst 512 Seiten, befindet sich bereits jetzt in der 2. Auflage und ist (zu Recht!) direkt auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste eingestiegen. Als Übersetzerin hat Dagmar Lendt mit Sicherheit auch zu diesem Erfolg beigetragen.Den Namen VIVECA STEN sollte man sich merken, wenn man gut durchdachte Krimis mit einigen Kniffen lesen möchte.Ich fand die einleitenden Worte der Schriftstellerin auch sehr schön, da sie beschreibt, wie sie in der Pandemiezeit auf die Idee zu ihrer neuen Reihe bzw. zu diesem Fall gekommen ist.Fazit:Es gibt von mir natürlich eine klare Leseempfehlung für mein Monatshighlight im Oktober und das sechste Jahreshighlight von mir. Ich bin begeistert und vergebe sehr gerne 5+/5 Sterne *****
Eiskalter Fall
„Kalt und Still“ von Viveca Sten, Verlag dtv, habe ich als Paperback mit 512 Seiten gelesen, die in 124 Kapitel eingeteilt sind. Es ist der 1. Fall für Hanna Ahlander.Für Hanna Ahlander bricht eine Welt zusammen, als ihr Vorgesetzter ihr vorschlägt, sich eine andere Dienststelle zu suchen, nachdem sie einen Fall in den eigenen Reihen aufgedeckt hatte und nicht bereit war, das zu vertuschen. Als sie Trost bei ihrem Freund Christian suchen will, steht der mit gepackten Taschen in der Wohnung und verlässt sie für eine andere. Ausziehen soll sie auch, weil die Wohnung ihm gehört. Ihre ältere Schwester Lydia regelt sofort alles, bucht einen Flug für Hanna, damit diese im Ferienhaus in Åre vorübergehend wohnen kann. Dort versinkt sie erst einmal in Selbstmitleid. Das ändert sich, als sie von einem vermissten Mädchen erfährt. Amanda ist nach einer Party bei ihrer Freundin Ebba nicht nach Hause gekommen. Hanna hilft bei der von Missing People organisierten Suchaktion. Dabei lernt sie die Schwester eines Polizisten kennen, die ihr interessante Dinge mitteilt. Da Hanna davon ausgeht, dass die Polizei nichts davon weiß, geht sie zur Polizeistation und lernt Kommissar Daniel Lindskog und seine Kollegen Anton und Raffael kennen. Schnell und unkompliziert wird sie in das Team aufgenommen, welches sowieso schon unterbesetzt ist. Es entwickelt sich ein sehr spannender Fall um Amanda und weiteren Vorkommnissen, die Hanna komisch vorkommen. Da sie in Stockholm viel mit Gewalt gegen Frauen zu tun hat, ist sie besonders sensibilisiert. Leider geht sie der Spur alleine nach, ohne ihre Kollegen zu involvieren, was sehr gefährlich für sie wird.Die Handlung spielt in Åre, einem Skiort im Norden Schwedens. Es ist eisig kalt, die meiste Zeit schneit es. Diese Atmosphäre ist sehr gut eingefangen. Es kommen viele Personen ins Spiel. Schon aus Amandas Umfeld Freunde und Lehrer, ebenso ihre Familie und Nachbarn. Hanna ist eine sehr eigenwillige Person mit einem großen Gerechtigkeitssinn. Daher versteht sie ihren ehemaligen Vorgesetzten und auch andere Kollegen nicht, dass sie den Täter aus den eigenen Reihen beschützen wollen. Zum Glück hat sie in Åre tolle neue Kollegen gefunden, die sie sofort in das Team integrieren und gut zusammenarbeiten. Allerdings bringen sie ihre Alleingänge in große Schwierigkeiten. Auch ihre Familie lernt man kennen, von der ich nur Lydia mag, die immer zur Stelle ist, organisiert und strukturiert hilft.Daniel ist ein sehr guter Ermittlungsleiter. Er ist vor Kurzem Vater geworden und legt Wert darauf, so viel wie möglich zu Hause bei seiner Familie zu sein. Doch dieser Fall stellt auch sein Leben auf den Kopf. Er ist zerrissen zwischen Job und Familie, seine Partnerin versteht ihn oft nicht und sein süßes Baby sieht er viel zu selten. Der Fall selbst ist ganz furchtbar. Eine ganze Familie zerbricht, was der Leser hautnah miterleben kann. Die Kapitel sind sehr kurz, wodurch das Lesetempo gut beibehalten werden kann. Die Spannung baut sich langsam auf bis zum rasanten Höhepunkt und einer genialen Auflösung. Es entstehen nie ‚Leerräume‘ beim Lesen, es gibt immer Handlung, auch wenn es nicht blutrünstig oder übermäßig actionreich ist. Durch den Perspektivwechsel konnte man auch die Aktivitäten anderer Personen verfolgen, was sehr interessant war. Dieses Buch ist ein großartiger Auftakt der neuen Reihe und ich bin auf weitere Fälle mit Hanna und hoffentlich auch Daniel und das restliche Team gespannt. Am Cover kann man schon eine gewisse Einsamkeit und Kälte erkennen, es gefällt mir sehr.
ein toller Auftakt
Das ich eines Tages mal sagen würde „nur gut, dass wir die Pandemie hatten“, hätte ich nie im Leben gedacht. Doch wie die Autorin in ihrem Nachwort schreibt, ist genau dass der Grund für diesen Roman.Viveca Sten kannte ich bereits mit ihrer Reihe um Thomas Andreasson, die ich alle sehr gern gelesen habe.Kalt und still ist der Auftakt zu einer neuen Reihe und hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.Hanna Ahlander hat gerade eine sehr schwierige Zeit. Ihr Freund betrügt sie mit einer anderen und wirft sie aus der gemeinsamen Wohnung. Und auch von der Arbeit bei der Citypolizei wird sie von ihrem Chef freigestellt, weil sie nicht bereit ist, einen Kollegen zu decken. Ihre Schwester bietet Hanna an, sich in ihrem Ferienhaus in Äre eine Auszeit zu nehmen, um erstmal zur Ruhe zu kommen.Dort erreicht Hanna eine Vermisstenmeldung. Die 18jährige Amanda ist nach einer Party nicht nach Hause gekommen. Um sich nützlich zu machen, hilft Hanna bei der Suche, denn es herrschen eisige Temperaturen, so dass jeder Augenblick zählt. Dabei erfährt sie, was die Gerüchteküche so hergibt, und weiß bald mehr wie die örtliche Polizei.Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Hanna ist eine engagierte Polizistin, die für ihre Werte einsteht und dadurch auch oft aneckt. Zu ihren Eltern, ganz speziell zu ihrer Mutter, hat sie ein schwieriges Verhältnis. Ihr ältere Schwester Lydia, eine gut situierte Anwältin, wird ihr oft als Vorbild gereicht. Doch Hanna ist anders. Sie hat ein kriminalistisches Gespür, eine hohe Beobachtungsgabe und verknüpft gekonnt Informationen. So kann sie Daniel Lindskog von der örtlichen Polizei auf Dinge aufmerksam machen, die bisher nicht bekannt waren. Für die unterbesetzte Polizei ist Hanna eine Bereicherung und wird so schnell Teil des Teams.Auch Daniel fand ich eine interessante Person. Auch er hatte eine schwierige Kindheit, sein Vater hat die Familie verlassen, als Daniel noch klein war. Zudem hat er ein aufbrausendes Temperament. Als frisch gebackener Vater will Daniel bei seiner Familie eigentlich alles richtig machen, der Fall der verschwundenen Amanda bringt ihn aber an seine Grenzen. Seine Zerrissenheit zwischen seinen Wunsch, ein guter Vater zu sein, und seiner Arbeit als Polizist fand ich sehr gut dargestellt.Sehr gut herausgearbeitet fand ich auch die Eltern der verschwunden Amanda. Der Verlust trifft sie verständlicherweise sehr hart, aber sie haben noch zwei weitere Kinder, um die sie sich eigentlich kümmern müssten. Doch gerade die Mutter fällt in ein riesengroßes Loch und zieht sich komplett von ihrer Familie zurück, will mit ihrem Kummer allein sein. Plötzlich liegt die Last auf den Vater, der aber auch eben ein Kind verloren hat. Nach und nach zeigt sich, dass die heile Familienwelt, in der sie bisher gelebt haben, gar nicht so heil ist.Der flotte Schreibstil und die vielen kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Auch sind einige Kapitel aus Amandas Sicht geschrieben, so dass man als Leser zwischenzeitlich einen Vorsprung zur ermittelnden Polizei hat. Dies lässt die Spannung zusätzlich steigen.Ich habe mich mit diesem Roman sehr gut unterhalten gefühlt. Ich konnte auch gut mitraten und hoffe sehr, dass diese Reihe fortgesetzt wird.Eine ganz klare Leseempfehlung.
Eiskalte Spannung
Dies war mein erstes Buch von Viveca Sten und ich muss sagen: Ich bin absolut begeistert!Ich bin ja bekanntermaßen großer Fan von kurzen Kapiteln und wechselnden Perspektiven - da kam ich hier drfinitiv voll auf meine Kosten.Der Fall an sich ist spannend, die Umgebung einprägsam und gut beschrieben. Gänsehaut-Garantie! Am meisten punktet Sten meiner Meinung nach aber mit ihren Charakteren.Protagonistin Hanna ging mir zwar mit einigen Verhaltensweisen tierisch auf die Nerven (Klamotten vom Ex ruinieren? Ernsthaft?), ist dadurch aber auch weniger vorhersehbar und wirklich spannend gezeichnet (nennen wir es Hassliebe). Ebenso verhält es sich mit Daniel, wobei der mich nie genervt hat (heimlicher Favorit). Ich werde diese neue Reihe definitiv weiterverfolgen und möchte sie hiermit allen Krimifans unter euch ans Herz legen.
gute neue Reihe
In der Lucianacht verschwindet das 18-jährige Mädchen Amanda. Eine Suche durch die Polizei und Missing People beginnt. Unterstützt wird der Polizist Daniel von Hanna, einer Polizistin aus Stockholm, die ihren dortigen Job verloren hat da sie nicht bereit war, ihren kriminellen Kollegen zu schützen. Als noch ihr langjähriger Freund die Beziehung beendet, zieht sie sich ins Ferienhaus der Schwester in Are zurück, in dem Ort hat die Familie viele Urlaube verbracht. Anfänglich beteiligt sich Hanna nur an der Suche, aber später hilft sie der Polizei, die chronisch unterbesetzt ist. Nun müssen Hanna und Daniel miteinander klarkommen, die sich zwar beide für Gerechtigkeit einsetzen und für ihren Job alles bereit sind zu tun, aber Daniel hat ein Problem sich teilweise unter Kontrolle zu halten, und genau das ist es, was Hanna überhaupt nicht mag. Ich freue mich über die neue Reihe. Ich mag auch die Mittsommer-Bücher und bin ein großer Viveca Sten Fan.
Sehr gut erzählter Krimi
Die 34-Jährige Polizistin Hanna Ahlander, die in Stockholm lebt und arbeitet, steht plötzlich privat wie beruflich vor dem Nichts. Ihre ältere Schwester stellt ihr als Zuflucht ihr Ferienhaus und einem Bergdorf im Norden Schwedens zur Verfügung, damit sie zur Ruhe kommen kann. Dort verschwindet kurze Zeit später die 18-Jährige Amanda nach einer Party. Durch einen Aufruf in den sozialen Medien erfährt Hanna davon und beschließt sich an der Suche der Vermissten zu beteiligen. Ich kenne die Autorin durch ihre Sandhamn-Reihe, die mich zu Beginn begeistert hat, aber ich die letzten Teile schwächer fand.Der erste Teil ihrer neuen Reihe gefällt mir ausgesprochen gut. Ich mag die Protagonisten und kann mich gut in sie hineinversetzen, wobei ich die Balance zwischen Privat-und Berufsleben sehr gelungen finde. Der Fall an sich, wird auf eine leise und angenehme Art erzählt, die mich fesselt und bestürzt zurücklässt. Es wird deutlich, was das Verschwinden einer Person für Auswirkungen auf ihre Familie und das gesamte Umfeld hat. Durch das Verschwinden von Amanda werden kettenreaktionen durch die Ermittlungen ausgelöst, mit denen ich nicht gerechnet hatte und die mich schockiert haben.Insgesamt ein spannender und sehr gut erzählter Krimi, dessen Reihe ich gerne weiter verfolgen werde. Eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne!
Spannend vom Anfang bis zum Ende
Das Cover mit der einsamen Hütte im Schnee passt absolut zur Geschichte.Im Prolog erfährt man schon von einer Leiche im Sessellift, was schon erahnen lässt, dass es spannend wird. Die Story selbst beginnt damit dass es für die Polizistin Hanna Ahlander ganz schlecht läuft an diesem Tag. Ihr Chef legt ihr nahe sich versetzen zu lassen, oder er setzt alles daran, dass sie gekündigt wird. Zuhause geht der Alptraum weiter. Ihr Lebensgefährte trennt sich von ihr, weil er eine neue Freundin hat und verlangt von ihr sie solle binnen kürzester Zeit aus seiner Wohnung ziehen.So zieht sie vorübergehend in das Ferienhaus ihrer Schwester in Are. Als dort ein Mädchen verschwindet hilft sie bei der Suchaktion und hat das große Glück, dass dort Personalmangel bei der Polizei herrscht und sie sich dahin versetzen lassen kann. Die fieberhafte Suche nach der jungen Amanda beginnt. Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm. Es lässt sich einfach und fleißend lesen und man möchte immer mehr erfahren. Deshalb habe ich das Buch regelrecht verschlungen.Was mir sehr gut gefallen hat, man erfährt sehr viel über die einzelnen Charaktäre und bekommt einen guten Einblick in die Ermittlungen.Ich freue mich jetzt schon auf einen zweiten Fall für Hanna Ahlander.
Spannender Reihenauftakt!
Hanna Ahlanders Tag verläuft alles andere als optimal, denn ihr Chef legt ihr nahe, ihren Dienst bei der Stockholmer Polizei zu quittieren. Deshalb steht sie kurz vor Weihnachten ohne Job da. Hanna will nur noch nach Hause, sich in ihren vier Wänden verkriechen und dort von ihrem Freund trösten lassen. Doch in der Wohnung wartet die nächste Hiobsbotschaft auf sie. Denn ihr Freund trennt sich von ihr und fordert sie auf, so schnell wie möglich auszuziehen. Das Angebot ihrer Schwester, erstmal in deren Ferienhaus in Åre unterzukommen, nimmt Hanna deshalb sofort an. Sie igelt sich ein und pflegt ihr angeschlagenes Selbstbewusstsein. Hanna hat keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Doch dann erfährt sie, dass in Åre ein junges Mädchen, das nach einer Party nicht nach Hause gekommen ist, vermisst wird. Da die Temperaturen eisig sind, zählt jede Stunde. Hanna schließt sich den Suchmannschaften an.... "Kalt und still" ist der Auftakt einer neuen Krimireihe, in deren Mittelpunkt Hanna Ahlander steht. In diesem Band lernt man deshalb die Protagonistin näher kennen. Hanna wirkt sofort sympathisch, wodurch der Einstieg in die Handlung mühelos gelingt. Viveca Sten versteht es wieder hervorragend, Handlungsorte und Protagonisten so zu beschreiben, dass man meint, selbst vor Ort zu sein. Die eisigen Temperaturen, der stetige Schneefall und die knirschenden Fußsohlen der Akteure fließen glaubhaft ins Geschehen ein und sorgen für eine winterliche Atmosphäre. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und ist in recht kurze Kapitel unterteilt. Dadurch wird schon früh ein hohes Tempo angeschlagen, durch das man förmlich mitgerissen wird. Der Fall lädt dazu ein, eigene Überlegungen anzustellen. Es gibt einige Verdächtige, doch die Puzzleteilchen scheinen nicht richtig zusammenzupassen. Immer, wenn man meint, dass man endlich Zusammenhänge erkennt, muss man die eigenen Überlegungen überdenken, wodurch bei diesen Ermittlungen definitiv keine Langeweile aufkommt. Die privaten Probleme der Hauptakteure drängen sich nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern fließen so authentisch ins Geschehen ein, dass die Charaktere noch lebendiger erscheinen. Deshalb fiebert man mit ihnen mit und versucht den Hintergründen von Amandas Verschwinden auf die Spur zu kommen.Ein spannender und intensiv erzählter Reihenauftakt, der auf ein Wiedersehen mit Hanna Ahlander hoffen lässt.
Pressestimmen
Bestsellerautorin Sten hält bei viel Schnee und Temperaturen um minus 20 Grad die Spannung hoch und ...macht Lust auf mehr Ahlander-Fälle. mehr weniger
05.12.2022
Hanna Ahlanders erster, packender Fall.
06.04.2023
Die weite, stille und eisige Landschaft am Polarkreis ist die perfekte Kulisse für ihre neue Ermittl...erin Hanna Ahlander. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf weitere Bände macht. mehr weniger
22.02.2023
Ein spannender Winterkrimi.
01.02.2023
Mit viel Gespür für die dort lebenden Menschen und genaue Beschreibungen der kalten, tief verschneit...en Landschaft Vivecea Sten, Juristin und bekannt durch ihre Schären-Krimis, eine unglaubliche Spannung auf. mehr weniger
19.12.2022
Gelungener, spannender Einstand mit „Kalt und still“ in eine neue Krimiserie, die in einer Landschaf...t spielt, deren Gefahren nicht zu unterschätzen sind. Band 2 kann kommen! mehr weniger
25.11.2022
Wirklich spannender Winterkrimi, interessante Ermittler: der erste Band der Reihe macht Lust auf meh...r. mehr weniger
17.11.2022
Mit "Kalt und Still" legt die Autorin ein neues Buch mit Bestseller-Garantie vor.
Sven Trautwein, 16.11.2022
Auch die neue Serie um Hanna Ahlander vereinnahmt den Leser vom ersten Wort und hat Suchtcharakter. ...Bitte mehr davon! mehr weniger
08.11.2022
Der erste Band einer neuen Krimiserie und ein unglaublicher Pageturner.
01.11.2022