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Lies Faber, wenn du dich traust!

Kaltherz

»Mama ist im Himmel. Jetzt habe ich eine Mami. Aber sie sagt, für das, was sie getan hat, kommt sie in die Hölle.«

Acht Minuten. Länger war die fünfjährige Marie nicht alleine. Doch als ihre Mutter zum Auto zurückkommt, ist Marie spurlos verschwunden. Kommissarin Kim Lansky übernimmt den Fall. Es ist ihre letzte Chance, sich als Ermittlerin zu beweisen. Die Suche nach der Wahrheit führt sie in die dunkelsten Kapitel ihrer eigenen Vergangenheit – und zu einer erschreckenden Frage: Warum bleiben gerade in München so viele Kinder verschwunden?

»Ein echter Thriller, auf den Punkt erzählt, hochspannend bis zum Ende.« Arno Strobel

Bibliografische Daten

EUR 16,95 [DE] – EUR 17,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-22012-5
Erscheinungsdatum: 18.05.2022
1. Auflage
416 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Henri Faber

Henri Faber, Jahrgang 1986, aufgewachsen in Niederösterreich, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft und lebt als Autor und Texter in Hamburg. Nach seinen Bestsellern ›Ausweglos‹, ›Kaltherz‹ und ›Gestehe‹ ist dies sein vierter Thriller.

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182 von 182 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.83 von 5 Sternen


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2 - 10 von 182 Leserstimme

benne am 13.08.2022 10:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein Thriller besser als der Andere

Alle paar Jahre machen sich Autor:innen einen Namen am deutschen Thriller-Himmel. Romy Hausmann gelang der Schritt mit „Liebeskind“ und Henri Faber zuletzt 2021 mit „Ausweglos“. Ein rasanter Thriller, der vor allem mit knappen Sätzen, dichter Handlung und einer durchdachten Handlung punkten konnte. Schade, dass der Thriller dennoch klischeebehaftet war (Stichwort „Bösewicht“). Auch „Kaltherz“ schafft es scheinbar nicht vollkommen ohne Klischees. Das Buch erfindet das Thriller-Rad nicht neu. Muss es aber auch nicht. Viel mehr setzt es bekannte Elemente in neuer Form zusammen. Überzeugt in jedem einzelnen Kapitel und legt ein Tempo an den Tag, das seinesgleichen sucht. Selbst nach zwei Dritteln der Handlung, wenn viele Thriller an Spannung verlieren, lässt „Kaltherz“ die Bombe platzen. Erst auf den letzten 30-40 Seiten verliert sich die Geschichte in unnötig langem Suchen nach Erklärung. Das Ende selbst hingegen ist an der richtigen Stelle des Plots angesetzt. Ich bin mir sicher, dass noch Großes von Henri Faber kommen wird, ein Autor, den man auf jeden Fall im Blick haben sollte.

gerlisch am 11.08.2022 13:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Nichts ist so wie es scheint

Nur für einen kurzen Moment lässt die Mutter ihre 5jährige Tochter allein im Auto. Als sie von der Toilette wiederkam, ist Marie nicht mehr da. Obwohl sofort die Ermittlungen starten, bleibt sie spurlos verschwunden. Kommissarin Kim Lansky übernimmt den Fall von einem Kollegen. Nachdem sie aus der Abteilung Cybercrime rausgeflogen ist, ist dies ihre letzte Chance bei der Polizei. Wird sie Marie finden?Gleich von der ersten Seite an, hat mich dieser Thriller in seinen Bann gezogen. Durch das rasante Tempo und dem fesselnden Schreibstil entfaltet die Story einen regelrechten Sog.Die unterschiedlichen Charaktere wurden gut in Szene gesetzt. Die depressive und suizidgefährdete Clara leidet unter ihrem Ehemann Jakob, ein knallharter Karrieretyp. Die Ermittlerin Lansky zeigt sich burschikos und pfeift auf die Regeln, doch durch ihre angeblich harte Schale schützt sie sich nur vor ihrer dunklen Vergangenheit, die durch diesen Fall wieder ans Licht gezehrt wird.Raffiniert konstruierte wechselnde Perspektiven sorgen für eine super spannende Story und die unerwarteten Wendungen offenbaren zum Schluss schockierende Hintergründe.

herzchentante am 09.08.2022 17:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Sehr spannend

Durch die Erzählweise aus Sicht von Marie, Lansky, Clara und Jakob wird sofort Spannung aufgebaut, die den Leser fesselt. Immer neue Verstrickungen tauchen auf, die sich am Ende zu einem Bild fügen. Die Geschichte ist komplex aber gelungen. Sie fordert die Aufmerksamkeit des Lesers, um der Schilderung durch die verschiedenen Erzählern folgen zu können. Aber am Ende lohnt sich die Mühe. Wenn man einmal angefangen hat, zu lesen, mag man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Cover ist in dunklen-bedeckten Farben gehalten. Es ist sehr ausdrucksstark, auf das Wesentliche beschränkt und hat bei mir spannende Vorfreude ausgelöst. Mein Fazit: Dieser Thriller bleibt definitiv nicht mein letztes Buch von Henri Faber, ich freue mich schon auf das nächste Buch von ihm. Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Krimi und Thrillerfans.

reisemalki am 07.08.2022 23:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Superspannend! musste mich erstmal an den Schreibstil gewöhnen.

Ich bin immer auf der Suche nach neuen Thrillerautoren, neben den "Etablierten". So kam ich beim Stöbern in einer Bücherei auf "Kaltherz" von Henri Faber. Mit dem Blickwinkeln, in denen der Roman spielt, musste ich erstmal zurecht kommen. Aber nach dem ich mich eingefunden hatte, ging das Lesen sehr zügig vonstatten. Lansky ist eine "durchgeknallte" - wo würden wohl ihre Kollegen sie beschreiben Polizistin, welche in dem Team ihres Kinderfreundes landet und somit eine letzte Chance erhält. Man würde heute einfach nur sagen - ziemlich schräge Person mit eigenwilligem Ermittlungsstil, welcher über das rechtmäßige sehr häufig hinausschießt. Es geht um eine Kindesentführung, so ziemlich zur Mitte des Thrillers wird allzu deutlich, das es sich nicht um eine simple Entführung handelt, sondern diese von langer Hand geplant wurde und etwas ziemlich schräges dahinter steht. Wie gesagt, ich musste mich ein wenig an den Schreibstil von Faber gewöhnen, welcher aber absolut zum Thriller "Kaltherz" passt, ja sowas von passt und diesem Thriller erst so richtig den Kick gibt. Ich fand die Handlung spitze, die schrägen Charaktere super gezeichnet und somit gibt es 5 Punkte für "Kaltherz" von mir. Außerdem hätte ich mit diesem Ende nicht wirklich gerechnet, zumindest die Handlung hätte einen anderen Ausgang vermuten lassen, aber da müsst ihr selbst lesen....

buffy1999 am 05.08.2022 12:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannend und rasant

Nur acht Minuten war Clara Lipmann weg. In dieser Zeit wurde ihre fünfjährige Tochter Marie aus dem Auto entführt. Für Kommissarin Kim Lansky ist dies ihre letzte Chance sich als Ermittlerin zu beweisen. Schnell gerät das Kindermädchen in Verdacht. Für Lansky beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Da ich schon den ersten Thriller des Autors mit Begeisterung gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf diese neue Geschichte. Das Buch wurde aus mehreren Sichten erzählt. Anfangs war ich etwas verwirrt, da ich nicht alles sofort zuordnen konnte. Aber das hatte sich schnell gelegt. Bei Kim Lansky wusste ich anfangs nicht so recht, ob ich sie mag oder nicht. Sie war schon sehr speziell. Um Marie zu finden, entfaltete sie ihr wirkliches Potential. Aber leider machte sie auch nicht ganz so legale Sachen, die ihr zum Verhängnis werden könnten. Als ich in die Geschichte reingekommen war, wurde es richtig spannend. Es war sehr rasant und es gab jede Menge neue und auch unerwartete Wendungen. Ich habe richtig mitgefiebert. Und das Buch war fesselnd bis zum Ende. Fazit:Ein spannender und rasanter Thriller, den ich nur empfehlen kann.

tinstamp am 03.08.2022 17:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Fesselnd bis zum Schluss

Den Thriller habe ich innerhalb von zwei Tagen durchgelesen, denn "Kaltherz" bietet neben Spannung und zahlreichen Wendungen auch facettenreiche Figuren.Als Clara Lippmann ihre fünfjährige Tochter Marie alleine im Auto zurücklässt, um die Toilette aufzusuchen, ist das Mädchen bei ihrer Rückkehr spurlos verschwunden. Die bereits angeschlagene Ehe der Lippmanns gerät noch mehr ins Wanken. Clara ist psychisch labil und leidet an Schuldgefühlen. Sie begeht einen Selbstmordversuch und landet im Krankenhaus, während ihr Ehemann Jürgen seine Karriere noch mehr voranzutreiben versucht. Nach vier Monaten hat die Polizei noch keinerlei weitere Hinweise, als der leitende Kommissar an einem plötzlichen Herztod verstirbt. Kim Lansky erhält ihre letzte Chance sich zu beweisen, nachdem sie aus anderen Abteilungen wegen ihrer unkonventionellen Art geflogen ist. Ihre Ansicht von Recht und Gerechtigkeit steht nicht immer im Einklang mit dem Gesetzbuch. Sie kommt aus einem schwachen sozialen Umfeld, was ihr gleichzeitig auch einige Vorteile verschafft, weil sie genau weiß, wie Menschen aus dieser sozialen Schicht handeln. Kommissar Rizzi, der aus demselben Umfeld kommt und seit ihrer Kindheit ein guter Freund ist, holt Kim in die Abteilung für Vermisstenfälle. Und es dauert nicht lange bis Lansky eine Spur findet....Henri Faber schreibt schlicht, aber fesselnd und dynamisch. Der Thriller ist in fünf Teile gegliedert. Die kurzen Kapitel animieren zum sofortigen weiterlesen. Henri Faber hat einen ziemlich komplexen und raffinierten Plot aufgebaut, der mit vielen Wendungen überrascht. Auch der Titel des Buches wird erklärt, was ich immer als ein schönes Detail empfinde.Der Autor lässt die einzelnen Figuren aus der Ich-Perspektive erzählen. Besonders interessant fand ich dabei den Einblick in Maries Gedankenwelt. Ihre Sicht der Dinge wurden sehr authentisch geschildert.Aber auch die restlichen Charaktere sind intensiv dargestellt und sehr facettenreich. Der Thriller ist voller unerwarteter Wendungen und konnte mich absolut fesseln. Wie auch schon bei "Ausweglos" ist von Anfang an nichts, wie es zu sein scheint.Es gibt auch kleine Kritikpunkte. Manchmal fand ich einzelne Figuren doch etwas überzeichnet. Und warum haben wir hier schon wieder eine kaputte Ermittlerin? Außerdem mochte ich die unangebrachten Aussagen des Autors zu Frauen, die Mode von der Stange anziehen oder deren Gegenteil "aufgebrezelten Business-Barbies" sind, nicht. Diese abfälligen Bemerkungen gab es nur gegenüber weiblichen Figuren, während dies bei männlichen nie vorkam. Normalerweise fallen mir solche Dinge nicht auf, aber hier empfand ich die negativen Bewertungen von weiblichen Äußerlichkeiten unangebracht. Dies fand ich ein wenig schade, auch wenn dies wohl gerade Meckern auf hohem Niveau ist.Das Ende hält einige Überraschungen bereit und wirklich alle ungeklärten Fragen wurden zufriedenstellend beantwortet.Fazit:Ein spannender Psychothriller, der mit zahlreichen überraschenden Wendungen und facettenreichen Figuren glänzt. Ich empfehle "Kaltherz" gerne weiter.weitere Hinweise, als der leitende Kommissar an einem plötzlichen Herztod verstirbt. Kim Lansky erhält ihre letzte Chance sich zu beweisen, nachdem sie aus anderen Abteilungen wegen ihrer unkonventionellen Art geflogen ist. Ihre Ansicht von Recht und Gerechtigkeit steht nicht immer im Einklang mit dem Gesetzbuch. Sie kommt aus einem schwachen sozialen Umfeld, was ihr gleichzeitig auch einige Vorteile verschafft, weil sie genau weiß, wie Menschen aus dieser sozialen Schicht handeln. Kommissar Rizzi, der aus demselben Umfeld kommt und seit ihrer Kindheit ein guter Freund ist, holt Kim in die Abteilung für Vermisstenfälle. Und es dauert nicht lange bis Lansky eine Spur findet....Henri Faber schreibt schlicht, aber fesselnd und dynamisch. Der Thriller ist in fünf Teile gegliedert. Die kurzen Kapitel animieren zum sofortigen weiterlesen. Henri Faber hat einen ziemlich komplexen und raffinierten Plot aufgebaut, der mit vielen Wendungen überrascht. Auch der Titel des Buches wird erklärt, was ich immer als ein schönes Detail empfinde.Der Autor lässt die einzelnen Figuren aus der Ich-Perspektive erzählen. Besonders interessant fand ich dabei den Einblick in Maries Gedankenwelt. Ihre Sicht der Dinge wurden sehr authentisch geschildert.Aber auch die restlichen Charaktere sind intensiv dargestellt und sehr facettenreich. Der Thriller ist voller unerwarteter Wendungen und konnte mich absolut fesseln. Wie auch schon bei "Ausweglos" ist von Anfang an nichts, wie es zu sein scheint.Es gibt auch kleine Kritikpunkte. Manchmal fand ich einzelne Figuren doch etwas überzeichnet. Und warum haben wir hier schon wieder eine kaputte Ermittlerin? Außerdem mochte ich die unangebrachten Aussagen des Autors zu Frauen, die Mode von der Stange anziehen oder deren Gegenteil "aufgebrezelten Business-Barbies" sind, nicht. Diese abfälligen Bemerkungen gab es nur gegenüber weiblichen Figuren, während dies bei männlichen nie vorkam. Normalerweise fallen mir solche Dinge nicht auf, aber hier empfand ich die negativen Bewertungen von weiblichen Äußerlichkeiten unangebracht. Dies fand ich ein wenig schade, auch wenn dies wohl gerade Meckern auf hohem Niveau ist.Das Ende hält einige Überraschungen bereit und wirklich alle ungeklärten Fragen wurden zufriedenstellend beantwortet.Fazit:Ein spannender Psychothriller, der mit zahlreichen überraschenden Wendungen und facettenreichen Figuren glänzt. Ich empfehle "Kaltherz" gerne weiter.

scarlett59 am 01.08.2022 12:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannung bis zum Ende

Zum Inhalt nur den Klappentext, da ich sonst befürchte zu spoilern:Acht Minuten. Länger war die fünfjährige Marie nicht alleine. Doch als ihre Mutter zum Auto zurückkommt, ist Marie spurlos verschwunden. Kommissarin Kim Lansky übernimmt den Fall. Es ist ihre letzte Chance, sich als Ermittlerin zu beweisen. Die Suche nach der Wahrheit führt sie in die dunkelsten Kapitel ihrer eigenen Vergangenheit – und zu einer erschreckenden Frage: Warum bleiben gerade in München so viele Kinder verschwunden?Meine Meinung:Ich hätte nicht gedacht, dass der Autor seinen ersten Thriller „Ausweglos“ noch toppen könnte, doch ich wurde eines Besseren belehrt.Zunächst kapitelweise aus der Perspektive von drei Personen erzählt, werden es später im Buch vier. Aber gerade die wechselnden Sichtweisen ergeben die Spannung, wobei es für mich als Leser nie unübersichtlich wurde. Je weiter ich in der Story voran kam, desto häufiger wurde ich überrascht. Eine Richtung, die ich als gegeben annahm, wurde prompt durch eine erneute Wendung obsolet.Die Charaktere sind bis in die Nebenrollen sehr vielschichtig angelegt, so dass mir kaum einer vollkommen unsympathisch war.Fazit: ein überaus fesselnder Psychothriller, der mit einem überraschenden Ende aufwartet

kikiwee17 am 30.07.2022 23:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Thriller-Highlight!

Der zweite Thriller aus der Feder von Henri Faber und ich kann euch schon mal verraten, verraten „Kaltherz“ hat mich keineswegs kalt gelassen.Ein Albtraum - die fünfjährige Marie ist verschwunden. Dabei hat ihre Mutter sie doch höchstens für acht Minuten alleine im Auto gelassen. Gut fünf Monate später übernimmt Kommissarin Kim Lansky den Vermisstenfall und begibt sich auf eine verbissene Suche nach dem Mädchen. Eine Suche, die sie an ihre Grenzen bringt.Ebenso wie Henri Fabers Debüt „Auswegslos“ hat dieser Thriller mich sofort gefesselt. Die Charaktere sind durchweg spannende und markante Figuren. Die verzweifelte, am Boden zerstörte Mutter, der kalte, nahezu emotionslose Vater, das verwirrte, verängstigte Kind und eine verbissene, kompromisslose Kommissarin. Die Kapitellänge war perfekt zum „nur noch ein Kapitel“ - lesen und durch die Perspektivwechsel zwischen den Figuren war die Geschichte lebendig und mitreißend. Besonders die Sicht der kleinen Marie hat mich dabei ziemlich erschüttert und mitgenommen. Mit Clara hatte ich einfach nur Mitleid und Jakob hat mich zunächst sehr verwirrt und war absolut unsympathisch. Meine Lieblingsfigur war Kommissarin Kim Lansky. Sie ist eigenwillig und risikobereit, verfolgt hartnäckig ihre Ziele, geht dabei aber nicht immer legale Wege und sie hat einen großartigen Humor. Sie ist nicht perfekt und gerade deshalb total authentisch.Ich konnte den Thriller kaum zur Seite legen. Die sowieso schon durchweg spannende und aufregende Geschichte wird zum Ende hin richtig dramatisch, überrascht mit mehr als einer cleveren Wendung, beantwortet alle offenen Fragen und konnte bei mir auch besonders durch den Schluss punkten. Ein echtes Highlight! Sehr packend geschrieben, mit vielseitigen Charakteren, einem einfallsreich konstruierten Plot und einem gelungenen, stimmigen Schluss. Must-Read für Thrillerliebhaber!

buchwurm05 am 25.07.2022 11:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannend mit vielen Wendungen

Inhalt:Kommissarin Kim Lansky, vom Dienst wegen einiger Vergehen suspendiert, wird überraschend in die Vermisstenabteilung geholt. Hier trifft sie auf einen Bekannten ihrer unrühmlichen Jugendzeit. Ihr Chef ist niemand anderes als Theo Rizzi, mit dem sie damals so manches krumme Ding gedreht hat. Genau wie sie ist er unterdessen zu den Guten übergewechselt und möchte ihr eine letzte Chance geben, die sie auf keinen Fall verbocken darf. Durch einen Anruf wird Kim auf einen Vermisstenfall aufmerksam, bei dem die 5-jährige Marie vor 4 1/2 Monaten aus dem Auto ihrer Mutter spurlos verschwand. Sie nimmt sich diesem Fall an, der eine Zerreißprobe für sie wird.......Leseeindruck:"Kaltherz" ist ein rasanter Thriller. Gleich zu Anfang wird man mitten ins Geschehen geschmissen. Hier konnte ich Kim und ihre Methoden erleben und mir ein erstes Bild über sie machen. Die Geschichte ist aus 4 Perspektiven in der Ich-Form erzählt. Jedes Kapitel hat eine entsprechende Überschrift. So bin ich zu keiner Zeit mit den Personen durcheinander gekommen. Da ist zum einen Lansky. Sie ist taff, reagiert emotional. Was sie in einige gefährliche Situationen bringt. Ihre Ziele verfolgt sie vehement. Irgendwie hatte ich sie sofort in mein Herz geschlossen. Auch Clara, die Mutter der entführten Marie, konnte ich hautnah erleben. Dass sie ziemlich kaputt ist war von Anfang an klar. Das ganze Ausmaß habe ich jedoch erst am Schluss erfahren. Dann gibt es noch Jakob, den Vater von Marie. Er war mir unsympathisch. Ja suspekt, weil er einige Geheimnisse verbirgt. So bleibt er tatsächlich bis am Ende ziemlich undurchsichtig. Und dann gibt es noch ein paar wenige Kapitel mit Marie. Diese haben für zusätzliche Spannung gesorgt, denn lange waren dazu in meinem Kopf nur große Fragezeichen. Dieses Zusammenspiel der verschiedenen Sichtweisen, die kurzen Kapitel und viele Wendungen, haben bei mir für ein kurzweiliges und spannendes Leseerlebnis gesorgt. Auch wenn ich zwischenzeitlich an mir gezweifelt und mich gefragt habe was manche Szenen mit dem Fall zu tun haben, wurde am Ende alles logisch geklärt, mit einem Schluss, der alle Erwartungen übertroffen hat.Fazit:"Kaltherz" konnte mich überzeugen. Der Thriller ist rasant und spannend mit vielen unerwartetenden Wendungen. Ich weiß gar nicht wie oft ich Notizen gemacht habe, um den Autor bei einem Logikfehler zu erwischen. Denn der Aufbau der Geschichte ist komplex. Aber am Ende musste ich alles streichen, denn jedes kleinste Detail wurde geklärt. Gut gemacht. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

steffmcfly am 25.07.2022 11:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wendungsreicher Thriller

8 Minuten reichten aus, um das Leben von Clara und Jakob Lippmann aus den Fugen zu reißen. Denn 8 Minuten ließ Clara ihre Tochter Marie im Auto allein und als sie zurückkommt, ist Marie nicht mehr da. Kommissarin Kim Lansky ist bekannt für ihre unkonventionellen Ermittlungsmethoden und übernimmt den Fall. Aufgrund ihrer Vorgeschichte ist dies ihr letzter Fall, um nicht nur die kleine Marie, sondern auch ihre Karriere zu retten. Auf der Suche nach dem verschwundenen Mädchen sieht sie sich ihrer eigenen Vergangenheit immer wieder gegenübergestellt und blickt nicht nur einmal in menschliche Abgründe.Die Geschichte wird aus den verschiedenen Perspektiven von Clara, Marie, Jakob und der Ermittlerin Kim erzählt, wodurch man umfänglichere Einblicke in die Geschehnisse um und in die Gedankenwelt der einzelnen Charaktere erhält. Die Kapitel sind schön kurz gehalten, halten den einen oder anderen Cliffhanger bereit und zwingen einen somit fast schon, das Buch immer und immer weiter zu lesen :)Die Charaktere an sich sehr für mich sehr authentisch und damit anfassbar gewesen. Ich konnte schnell Sympathien und noch schneller Antipathien entwickeln und fieberte mit den einzelnen Personen mit, die mir ans Herz gewachsen sind. Vor allem Kim hat sich schnell zu meiner persönlichen Heldin entwickelt, die zwar ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen hat, aber so eckig und kantig ist, dass ich sie nur mögen konnte.Der Schreibstil ist unfassbar toll, fesselnd und so lebendig, dass es sich nicht wie Fiktion, sondern wie Realität anfühlte. Die Geschichte ist bedrohlich, atmosphärisch und ließ mich ein konstant unbehagliches Gefühl empfinden, als würde ich unter ständiger Beobachtung stehen. Als würde gleich etwas Furchtbares passieren, von dem ich schon ahnte, dass es gleich um die Ecke schauen würde.Getoppt war alles mit einer Prise Humor, die die perfekte Balance zur Ernsthaftigkeit einnahm und genau im richtigen Moment für ein wenig Auflockerung sorgte.Ich bin immer noch komplett geflasht von der Geschichte. Nichts ist wie es scheint. Wenn du dachtest, du kannst jemandem vertrauen, dann nur, um auf der nächsten Seite festzustellen, dass er dir ein Messer in den Rücken gestoßen hat. Kaum hatte sich ein Verdacht in meinem Kopf geformt, wurde er wenige Seiten später wieder zerschlagen, sodass ich bis zum Ende komplett ahnungslos war und niemals mit dieser Auflösung gerechnet hätte.Bis zum Schluss warteten unzählige Wendungen auf mich, die so ausgeklügelt und raffiniert waren, dass ich jetzt noch fasziniert bin, wie perfekt die Lösungen ineinander greifen.Ich war emotional so gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und auch nicht wollte, sodass ich den Alltag um mich rum komplett vergessen habe. Ich war in Kims, Claras, Maries und Jakobs Welt. Konnte kaum Luft schnappen und fühl mich nach dem Beenden des Buches noch immer so eingenommen, dass ein einziges Wort bleibt: Wahnsinn. Für mich ein absolutes Lesehighlight.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung
Henri Faber, Jahrgang 1986, beherrscht die Tricks des Genres, das Spiel mit den Perspektiven, die Tä...uschungsmanöver. Nichts ist, wie es scheint. mehr weniger

Bernhard Blöchl, 12.08.2022

Hamburger Abendblatt
Henri Faber erzählt seine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, höchst spannend bis zur letzten... Seite. mehr weniger

Volker Albers, 03.08.2022

Kronen Zeitung
Henri Faber liefert auch mit seinem zweiten Thriller "Kaltherz" einen echten Pageturner, den man nic...ht zur Seite legen kann. mehr weniger

29.07.2022

Kronen Zeitung
Ein echter Pageturner! Henri Faber erzählt diesen rasanten Thriller aus verschiedenen, psychologisch... interessanten, Perspektiven, fesselt gekonnt mit überraschenden erzählerischen Twists und sorgt so für Hochspannung bis zur letzten Seite. mehr weniger

Franziska Trost, 29.07.2022

Wiener Zeitung
Ein starker Roman, der ganz schön an den Nerven zerrt.

Mathias Ziegler, 22.06.2022

ntv.de
Diese Krimi-Neuerscheinung überzeugt mit spannenden Wendungen und einem Ende, das erstaunt. Ohne unn...ötig viel Gewalt und Blut baut Faber ein durchgängig hohes Spannungslevel auf und sorgt so für packende Lesestunden. mehr weniger

02.06.2022

grazia.de
Wer statt einer dramatischen Lovestory dagegen lieber einen spannenden Thriller in der Hand haben mö...chte, der mit all seinen Wendungen bis zur letzten Seite fesselt, sollte auf jeden Fall ›Kaltherz‹ von Henri Faber in den Koffer packen. mehr weniger

Marvena Ratsch, 31.05.2022

Radio Schwaben
Ein absolutes Lese-Highlight! Fabers Stil ist unverkennbar - sarkastisch und zynisch, ein hohes Nive...au, jeder Satz ist genial. (...) Schockend, spannend, beängstigend mit immer neuen Wendungen. mehr weniger

Nina Königs, 22.05.2022

Bild am Sonntag
Mörderisch spannend.

22.05.2022

Gala
Ein Thriller, der zu einem megaspannenden Psychogramm der Beteiligten wird.

Andrea Sell, 19.05.2022

ORF 2
Henri Faber hat sich da wirklich etwas Grandioses einfallen lassen. (…) Es ist einer der besten Thri...ller, die ich im letzten Jahr gelesen habe. mehr weniger

Buchhändlerin Nicole List, 19.05.2022

BR
Sehr raffiniert, sehr spannend und voller Überraschungen.

Erla Bartmann, 18.05.2022

Sonntag Express
Ein spannendes Puzzlespiel, das sogar mehr als ein überraschendes Finale bietet.

27.11.2022

Sounds & Books
Garniert mitzahlreichen Wendungen, kleinen Höhepunkten und pikanten Charakteranalysen erzeugt Henri ...Faber in seinem zweiten Thriller „Kaltherz“ eine rasante und spannende Atmosphäre bis zur letzten Seite. mehr weniger

26.10.2022

Berliner Morgenpost
Höchst spannend bis zur letzten Seite.

02.10.2022

Schweizer Familie
Ein äusserst spannender, flüssig geschriebener Thriller, dessen zwischenzeitlicher Wortwitz das düst...ere Thema etwas abzumildern vermag. mehr weniger

18.08.2022

Mainhattan Kurier
Der nächste Hochspannungs-Thriller dieses Autors, der einem schier den Atem raubt.

02.08.2022

Buchkultur
Henri Faber greift in ›Kaltherz‹ in einer perfekten Verquickung auf sehr viel mehr zu als auf das Of...fensichtliche, unter anderem auf die schöne neue IT-Welt und Konzerngier. Kalte Herzen haben viele im Thriller, in dem es heiße Wendungen gibt. mehr weniger

01.07.2022

hallo-buch.de
In seinem Psychothriller ›Kaltherz‹ erzählt Henry Faber eine temporeiche und gut inszenierte Story.

Silke Schröder, 06.06.2022

der-kultur-blog.de
Der Thriller ›KALTHERZ‹ des Autors Henri Faber ist klug und vielschichtig angelegt, überzeugt durch ...überraschende Wendungen und eine ungewöhnliche Ermittlerin, die am Ende eine klare Sicht auf ihre Persönlichkeit und ihre Ziele gewonnen hat. Ein Must-have für Krimifans. mehr weniger

20.05.2022