Kaltherz

Thriller

»Ich bin ein Fan!« Romy Hausmann

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Lies Faber, wenn du dich traust!
Kaltherz

»Mama ist im Himmel. Jetzt habe ich eine Mami. Aber sie sagt, für das, was sie getan hat, kommt sie in die Hölle.«

Acht Minuten. Länger war die fünfjährige Marie nicht alleine. Doch als ihre Mutter zum Auto zurückkommt, ist Marie spurlos verschwunden. Kommissarin Kim Lansky übernimmt den Fall. Es ist ihre letzte Chance, sich als Ermittlerin zu beweisen. Die Suche nach der Wahrheit führt sie in die dunkelsten Kapitel ihrer eigenen Vergangenheit – und zu einer erschreckenden Frage: Warum bleiben gerade in München so viele Kinder verschwunden?

»Ein echter Thriller, auf den Punkt erzählt, hochspannend bis zum Ende.« Arno Strobel

Bibliografische Daten
EUR 12,99 [DE]
ISBN: 978-3-423-44094-3
Erscheinungsdatum: 13.05.2022
1. Auflage
464 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Henri Faber

Henri Faber, Jahrgang 1986, geboren und aufgewachsen in Niederösterreich, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft und lebt als Autor und Texter in Hamburg. Nach seinen Bestsellern ›Ausweglos‹ und ›Kaltherz‹ ist dies sein dritter Thriller.

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181 von 181 Leserstimmen


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catharina am 31.12.2023 11:12 Uhr
Sehr spannend

Sehr spannendes Buch... Motiviert auf jeden Fall zum Weiterlesen... Was in nicht mal mehr acht Minuten alles passieren kann, kann man sich kaum vorstellen... Ich mach nur noch schnell das und das, währenddessen wird ein Kind entführt, ein Mord begangen oder vieles, vieles mehr...Ich würde mich sehr über den Gewinn freuen... Es gibt nichts schöner als mit einen sehr spannenden Buch auf dem Sessel zu liegen, zu lesen, ein Tee zu trinken und in eine andere Welt einzutauchen... einfach mal an keine Probleme denke, sondern in eine andere Welt zu tauchen... Nach diesem Buch, kommen einen die eigenen Probleme nicht mehr so groß vor... Ich bin selber keine Mutter und kann mir nicht mal im Ansatz vorstellen, wie es ist ein Kind zu vermissen... diese Ungewissheit muss einfach schrecklich sein... Den Autor selbst kenne ich nicht, würde mich aber freuen etwas von ihm zu lesen...

anndlich am 26.03.2023 23:03 Uhr
Ein Thriller, der auch unangenehme Wahrheiten anspricht

Marie ist spurlos verschwunden, nachdem ihre Mutter sie acht Minuten alleine im Auto gelassen hat. Findet Lansky die Wahrheit über ihr verschwinden heraus oder vergibt sie auch ihre letzte Chance als Kommissarin zu arbeiten?Henri Faber hat mit Kaltherz einen spannenden, temporeichen Thriller auf die Beine gestellt, der durch den ständigen Perspektivwechsel und seinem angenehmen Schreibstil sich als absoluter Pageturner herausstellt. Kim Lansky bekommt eine letzte Chance sich als Kommissarin zu beweisen. Lansky ist anders als viele Ermittler, sie geht Wege, die andere nicht antreten würden und diese werden ihr oft zum Verhängnis. Ich wurde mit Lansky leider nicht wirklich warm, nicht weil sie so gegen den Strom schwimmt, sondern weil die Wut sie antreibt. Eine Eigenschaft, die sich gewiss erklären lässt und auch stimmig übermittelt wird, jedoch dennoch keine Empathie bei mir wecken konnte. Solange der rote Faden im Charakter allerdings vorhanden ist, und das war er, ist das für mich kein Kritikpunkt, sondern lediglich eine Anmerkung!Die Familie Lipmann, um die entführte Marie, waren spannend gestaltet. Auch hier keine wahren Sympathieträger, doch auch hier wieder ein vorhandener roter Faden. Diese Klarheit in den Charakteren hat mir sehr gut gefallen.Ebenso gut gefallen hat mir, dass der Titel auch im Buch einen Platz findet und sich erklärt! Die Story ist spannend konstruiert. Die Auflösung hatte ich zwar vermutet, wurde jedoch geschickt nochmal auf die Probe gestellt. Gewisse Aspekte hätten für mich nicht mehr aufgezählt werden müssen, weil sie am Ende keine Relevanz hatten und auch nicht für mehr Spannung sorgen konnten. Andere Aspekte fand ich hingegen sehr gut, weil es nicht nur den Täter hinstellt, sondern auch das Opfer seiner selbst (, was bei diesem Thema gerne vergessen wird). Der größte Kritikpunkt ist für mich jedoch die Perspektive der Marie, die generell meine liebste war. Ich hatte die Auflösung bereits vermutet, jedoch sprach ein Aspekt dagegen und letztendlich hätte dieser Aspekt auch lieber unerwähnt bleiben sollen, anstatt nicht richtig. Deswegen gibt es von mir einen Stern weniger, dennoch kann ich jedem Thrillerfan dieses Buch nur ans Herz legen. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

happymountain am 24.02.2023 16:02 Uhr
Mega Buch!

„Kaltherz“ ist der zweite Thriller aus Henri Fabers Feder und hat mich tatsächlich nicht durch den Klappentext, sondern durch die Leseprobe überzeugt. Ich fand den Einstieg ins Buch bereits so gut, dass ich wusste, ich muss das Buch lesen!„»Mama ist im Himmel. Jetzt habe ich eine Mami. Aber sie sagt, für das, was sie getan hat, kommt sie in die Hölle.«Acht Minuten. Länger war die fünfjährige Marie nicht alleine. Doch als ihre Mutter zum Auto zurückkommt, ist Marie spurlos verschwunden. Kommissarin Kim Lansky übernimmt den Fall. Es ist ihre letzte Chance, sich als Ermittlerin zu beweisen. Die Suche nach der Wahrheit führt sie in die dunkelsten Kapitel ihrer eigenen Vergangenheit – und zu einer erschreckenden Frage: Warum bleiben gerade in München so viele Kinder verschwunden?“Bis auf den Prolog sind die einzelnen Kapitel mit Namen überschrieben, die den jeweiligen Ich-Erzähler bzw. die jeweilige Ich-Erzählerin angeben. Das sind • Marie, das entführte Mädchen• Clara (Lipmann), ihre Mutter• Jakob (Lipmann), ihr Vater• Und (Kim) Lansky, die ermittelnde Polizistin.Das Buch ist viel komplexer als man es anhand des Klappentextes vermutet und gerade diese Komplexität und Vielschichtigkeit macht es in meinen Augen zu etwas Besonderem. Hier geht es um so viel mehr als Kindesentführung! Ich wollte euch gerade aufschreiben, was euch alles erwartet, aber ich möchte nicht, dass ich euch die Überraschung nehme und den vielen Wendungen im Buch vorgreife. Glaubt mir, es ist trotz der Masse an Themen sehr gut geschrieben und wird unserer komplexen Welt gerecht und wirkt dadurch extrem authentisch. Henri Fabers Schreibstil ist genial und erfrischend. Er schreibt teils sarkastisch (oder gar zynisch), formuliert interessant und abwechslungsreich, sodass ich hin und wieder trotz aller Ernsthaftigkeit der Themen schmunzeln musste. Auch die stets wechselnden Erzählperspektiven gefielen mir sehr, da dadurch die Spannung hochgehalten wurde. Dabei haucht Faber jeder Figur Leben ein, bei jeder Figur ändert er seine Schreibweise. Ich kann euch auch nicht sagen, welche meine liebste Sicht war, sie waren einfach alle toll. Obwohl, doch… wenn ich in mich gehe: Die Kapitel aus Maries Sicht stachen noch einmal heraus. Der Autor hat (bis auf wenig kleine Ausrutscher) ihre Sicht altersgerecht dargestellt. Für mich waren die Kapitel vor allem auf emotionaler Ebene perfekt. Maries Schicksal hat mich sehr ergriffen. Aber auch mit ihrer Mutter Clara habe ich extrem mitgelitten. Meine persönliche Lieblingsfigur war jedoch Kim Lansky. Ich weiß, viele von euch werden sie nicht mögen, weil sie aneckt, nicht rundgeschliffen wirkt, sondern Kanten hat und auch als Polizistin das Gesetz eher als Handlungsempfehlung sieht, … aber ich habe sie dafür geliebt, weil sie den Herz am rechten Fleck hat. „Kaltherz“ ist ein clever konstruierter, packender und komplexer Thriller, der mitreißt und mich begeistern konnte. Das Ende gefiel mir hervorragend, weil der Autor auch hier wieder herrlich frischen Wind in die Thriller-Welt gebracht hat und mit einer Wendung in der Wendung überraschen konnte. Die 1.000 losen Fäden führte er am Ende geschickt zusammen.

ramona_h am 07.11.2022 15:11 Uhr
Toller Thriller

Kim Lansky ist ehemalige Polizistin. Immer wieder hat sie es in verschiedenen Abteilungen versucht, wurde aber immer wieder vom Dienst suspendiert und musste ihre Marke abgeben. Sie eckt gerne an und zieht ihr eigenes Ding durch. In der Vermisstenabteilung unter ihrem ehemaligen Freund Rizzi soll sie jetzt ihren letzten Versuch starten, im Polizeidienst zu bleiben. Dies ist ihre allerletzte Chance. Hier kümmert sie sich um den Fall eines vermissten Mädchens Marie. Ihre Mutter hat sie nur kurz im Auto gelassen und schon war das Mädchen weg. Die Mutter Clara geht daran zu Grunde. Sie versucht sogar sich umzubringen. Der Vater Jakob dagegen geht einfach seinem Job nach und versucht augenscheinlich alles zu verdrängen. Kim findet auf Grund der Ermittlungsarbeit ihrerseits Vorgängers einen neuen Ermittlungsansatz. Doch dieser lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Kim weiß bald nicht mehr wem sie vertrauen kann. Ein spannender Thriller mit ungewöhnlichen Verwicklungen und einigen Überraschungen.

knorki am 01.11.2022 19:11 Uhr
Wo ist Marie?

Inhalt:Die fünfjährige Marie wurde aus dem Auto entführt. Ihre Mutter Clara hat sie nur wenige Minuten alleine gelassen, um auf einem Rastplatz auf die Toilette zu gehen, doch als sie zurückkam war ihre Tochter spurlos verschwunden. Kommissarin Kim Lansky übernimmt den Fall. Nachdem sie sich schon mehrmals nicht an die Regeln gehalten und versetzt wurde, ist dies nun ihre letzte Chance bei der Polizei. Sie beißt sich an dem Fall fest, der sie auch mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Nicht zuletzt, da sie bei ihren Ermittlungen herausfindet, dass in München noch weitere Kinder spurlos verschwunden sind. Kann sie die kleine Marie finden und zu ihren Eltern zurückbringen?Meine Meinung:Aufgrund des Themas Kindesentführung ist das Buch sicher nichts für schwache Nerven. Trotzdem lässt es sich – nicht zuletzt aufgrund des temporeichen Schreibstils des Autors – angenehm lesen. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Neben Ermittlerin Kim Lansky kommt auch Clara, Maries Mutter, zu Wort, ebenso wie Marie selbst. Die Szenen aus Sicht des entführten Mädchens gehen unter die Haut, man bangt als Leser mit ihr mit und hofft, dass es Kim Lansky tatsächlich gelingt, sie zu finden.Kim Lansky ist eine Protagonistin, die polarisiert. Sie ist eigensinnig und stur, eckt an, hält sich nicht immer an Regel und Vorschriften und schießt dadurch manchmal über das Ziel heraus. Aber sie ist auch eine gute und intelligente Ermittlerin, die sich nicht so schnell abschütteln lässt, wenn sie sich erst einmal festgebissen hat. Ich habe mich anfangs etwas schwer getan sie zu mögen, im Laufe des Buches wurde sie mir dann aber zunehmend sympathischer. Dass ihre eigene Vergangenheit zunehmend von Relevanz für den Fall ist, hat mir gut gefallen, nicht zuletzt, da der Leser Kim dadurch näher kennen und besser verstehen lernt.Der Plot ist spannend und nicht zuletzt aufgrund zahlreicher ungeahnter Wendungen sowie Cliffhangern an den Kapitelenden von Anfang bis Ende fesselnd. Schnell zeigt sich, dass der Fall ganz anders gelagert ist, als es auf den ersten Blick scheint. Man wird als Leser dazu animiert, mitzurätseln, eigene Theorien aufzustellen und diese dann doch recht bald wieder zu verwerfen, weil man von Autor gekonnt auf falsche Spuren oder Fährten gelenkt wurde oder plötzlich doch alles ganz anders zu sein scheint. Der Thriller endet mit einem packenden Showdown und einer überraschenden Auflösung, die mir sehr gut gefallen haben.Fazit:Ein psychologisch raffinierter und gut konstruierter Thriller, der nicht zuletzt durch seinen Wendungsreichtum besticht. Definitiv ein Buch, dass man kaum aus der Hand legen kann!

ein.lesewesen am 30.10.2022 14:10 Uhr
Highlight Potenzial

Kennt ihr das, wenn euch ein Buch zurücklässt mit allen schwirrenden Emotionen und ihr euch erstmal sortieren müsst?Nach Ausweglos waren meine Erwartungen hoch. Und tatsächlich habe ich die Story in nur 14 Stunden inhaliert, mit jedem Satz, mit jedem Wort.Einmal mehr beweist die Ich-Perspektive, dass man durch nichts näher an eine Figur ranrücken kann. Fabers Wortgewandtheit und bildhaften Vergleiche katapultieren einen direkt in die Köpfe der Figuren, in deren Emotionswelt.Lansky unbeugsam, rüpelhaft, und kompromisslos. Maries Vater, Jakob, eiskalt, wenn es um den Job geht; Clara, die Mutter, am Boden zerstört. Aber völlig gepackt hat mich die Perspektive der kleinen Marie. Teilweise nur schwer aushaltbar, ich musste manchmal schlucken. Trotz des schwierigen Themas hat der Autor wahres Fingerspitzengefühl bewiesen.Doch die Geschichte ist viel komplexer, als der Klappentext vermuten lässt. Hier ein Seitenhieb auf die Moral unserer Gesellschaft, dort ein Schlag in die bigotte Magengrube der Kirche. Aber nie mit erhobenem Zeigefinger oder Holzhammer.Dass er ein Meister der perfekt dosierten Cliffhanger und Wendungen ist, ist kein Geheimnis. Diesmal hatte die Story so eine Sogwirkung auf mich, dass ich an manchen Stellen Schnappatmung hatte. Mit seiner Geschichte schickt mich Faber mal hier hin, mal da hin. Nur damit ich am Ende völlig atemlos bin und merke: Hey, wieder die falsche Richtung. Keine Zeit zum nachdenken, die emotionale Achterbahn geht unaufhörlich weiter, reißt mich mit, stellt alles auf den Kopf und zerfetzt mein Nervenkostüm. Handwerklich perfekt, künstlerisch herausragend.Ich könnte jetzt mit Superlativen um mich schmeißen, doch sie würden dem nicht gerecht. Oder gibt es eine Steigerung zu Pageturner? Wenn ja, dann heißt sie Henri Faber. Fakt ist, dass dieses Buch alle Thriller, die ich bisher gelesen habe, in den Schatten stellt.Ich wüsste sofort, wo ich im Buchhandel den Titel einsortieren würde. Im Bestsellerregal, und zwar ganz oben. Danke Henri Faber für ein unvergessliches Erlebnis.

wacaha am 01.10.2022 13:10 Uhr
Raffiniert konstruierter Pageturner

Es ist das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann: Clara Lipmann war nur kurz auf der Toilette, doch bei ihrer Rückkehr ist ihre fünfjährige Tochter Marie verschwunden. Es geht keine Lösegeldforderung ein, Marie bleibt verschwunden. Um sich von diesem Verlust abzulenken stürzt sich Vater Jakob noch intensiver in seine Karriereplanung und die Ehe der beiden gerät ins Schwanken. Clara möchte so nicht weiterleben und begeht einen Suizidversuch der aber scheitert. Da übernimmt eine neue Kommissarin den Fall: Kim Lansky wurde als letzte Chance in die Vermisstenabteilung versetzt, durch ihre unkonventionellen Ermittlungsmethoden und am Rande der Legalität stattfindenden Alleingänge steht ihr Verbleib im Polizeidienst auf der Kippe. Lansky rollt die Spuren auf und kommt zu Ergebnissen, die sich immer mehr mit ihrer eigenen Geschichte verweben.Da ich bereits Henri Fabers ersten Thriller verschlungen hatte ich hohe Erwartungen an „Kaltherz“ – und wurde nicht enttäuscht. Auch hier ist dem Autor wieder ein psychologisch raffiniert konstruierter Thriller voller Spannung und Täuschungen gelungen, in dem nichts so ist wie es scheint.Bereits das Cover gefällt mir sehr gut, die raue Oberfläche liegt haptisch gut in der Hand und lässt mich direkt an die dicken Betonwände eines Gefängnisses denken, dessen Fenster abgebildet ist. Der Titel ist hinter den Gitterstäben verborgen und gibt dem sonst eher schlichten Cover eine Besonderheit – sehr gelungen und ansprechend!Auch der Schreibstil Henri Fabers ist wieder absolut überzeugend: Er schreibt dynamisch, rasant und fesselnd, so dass die Spannung schnell nach oben getrieben wird. Das Buch besteht aus fünf Teilen, welche jeweils aus kurzen Kapiteln bestehen, welche wiederum durch häufige Cliffhanger am Ende zum Weiterlesen animieren. Das Buch hat mich somit in einen Sog gezogen, ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Die Kapitel werden zunächst aus der Perspektive dreier verschiedener Personen erzählt, später kommt noch eine vierte hinzu. Da jedes Kapitel eine entsprechende Überschrift hat kommt man hier auch nicht durcheinander und es bleibt trotz der Komplexität an Personen übersichtlich. Insgesamt sind die Charaktere sind bis in die Nebenrollen sehr vielschichtig und facettenreich angelegt, auch wenn mir kaum eine sympathisch und manche etwas überzeichnet erschienen. Mit Kim Lansky konnte ich so gar nichts anfangen, ihre polternde, unangepasste Art empfand ich als ruppig und in vielen Handlungen als nicht nachvollziehbar.Überzeugt hat mich jedoch der detailliert durchdachte Plot der Geschichte, den ich als sehr außergewöhnlich empfand. Immer wenn ich dachte, ich hätte eine Spur hat ein neues Ermittlungsergebnis oder ein Ereignis wieder alles durcheinander geworfen, erst nach und nach haben sich alle kleinen Fragmente zu einem stimmigen Bild zusammengesetzt. Neben diesen zahlreichen Twist war insbesondere die Auflösung sehr überraschend, alle für mich offenen Fragen wurden hinreichend geklärt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der komplexe und raffinierte psychologische Thriller mögen.

lotta22 am 03.09.2022 22:09 Uhr
Spannender Pageturner mit unvorhersehbaren Wendungen

Für kurze Zeit ist Marie im Auto alleine, als ihre Mutter Clara zurück kommt, ist sie verschwunden. Dabei war sie doch nur kurz auf Toilette...Kim Lansky kümmert sich so ohne Arbeit um Gerechtigkeit. Doch ein alter Schulfreund ruft sie zurück in den Polizeidienst und bei ihr landet der Fall der verschwundenen Marie auf dem Schreibtisch.Die Perspektiven wechseln zwischen Clara, Lansky und Marie hin und her. Oftmals mit Zeitangaben, sodass man sehr gut in der Lage ist zu verstehen, bei wem und zu welcher Zeit man als Leser sich gerade befindet. Durch die Perspektivwechsel und Lanskys unkonventionelle Art zu ermitteln steigert sich die Spannung langsam und nachdem alle Hauptfiguren eingeführt wurden, hat sich das Buch zu einem wahren Pageturner entwickelt.So ist es überhaupt nicht vorhersehbar, was als nächstes passiert und wie die Geschichte sich weiterentwickelt. Insgesamt vergebe ich 4,5 von 5 Sternen.

gisel am 15.08.2022 14:08 Uhr
Alptraumhafte Geschichte

Clara Lipmann war nur acht Minuten auf der Toilette. Doch als sie zurückkam, war ihre fünfjährige Tochter Marie aus dem Auto verschwunden. Kommissarin Kim Lansky wird auf den Fall angesetzt, es ist ihre letzte Chance bei der Polizei, denn überall sonst hat sie ihre Chancen bereits vertan. Schnell gerät das Kindermädchen der Lipmanns unter Verdacht, Marie entführt zu haben. Doch seltsamerweise gibt es keine Lösegeldforderung. Die junge Mutter zerbricht an ihren Selbstvorwürfen, während die bisher schon fragile Ehe der Lippmanns nun vollends am Abgrund zu sein scheint. Doch je mehr Lansky ermittelt, umso verworrener scheinen die Ergebnisse zu werden…Schon von Anfang an zieht einen diese alptraumhafte Geschichte in ihren ganz eigenen Sog, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen will. Denn jedes ermittelte Ergebnis zieht neue Fragen nach sich, legt eine neue Schicht der Ereignisse frei. Bis hin zur erschreckenden Auflösung. Erst dann lässt sich auch der Titel erklären, dann allerdings zeigt er sich in voller Wucht. Die Charaktere erscheinen nicht wirklich sympathisch, und doch erklärt sich ihr Verhalten im Verlauf der Geschichte. Dieser Thriller besticht durch eine Geschichte mit ausgefallenen Hintergründen und jeder Menge Spannungsmomente. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

benne am 13.08.2022 10:08 Uhr
Ein Thriller besser als der Andere

Alle paar Jahre machen sich Autor:innen einen Namen am deutschen Thriller-Himmel. Romy Hausmann gelang der Schritt mit „Liebeskind“ und Henri Faber zuletzt 2021 mit „Ausweglos“. Ein rasanter Thriller, der vor allem mit knappen Sätzen, dichter Handlung und einer durchdachten Handlung punkten konnte. Schade, dass der Thriller dennoch klischeebehaftet war (Stichwort „Bösewicht“). Auch „Kaltherz“ schafft es scheinbar nicht vollkommen ohne Klischees. Das Buch erfindet das Thriller-Rad nicht neu. Muss es aber auch nicht. Viel mehr setzt es bekannte Elemente in neuer Form zusammen. Überzeugt in jedem einzelnen Kapitel und legt ein Tempo an den Tag, das seinesgleichen sucht. Selbst nach zwei Dritteln der Handlung, wenn viele Thriller an Spannung verlieren, lässt „Kaltherz“ die Bombe platzen. Erst auf den letzten 30-40 Seiten verliert sich die Geschichte in unnötig langem Suchen nach Erklärung. Das Ende selbst hingegen ist an der richtigen Stelle des Plots angesetzt. Ich bin mir sicher, dass noch Großes von Henri Faber kommen wird, ein Autor, den man auf jeden Fall im Blick haben sollte.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung

Henri Faber, Jahrgang 1986, beherrscht die Tricks des Genres, das Spiel mit den Perspektiven, die Tä...uschungsmanöver. Nichts ist, wie es scheint. mehr weniger

Bernhard Blöchl, 12.08.2022

Hamburger Abendblatt

Henri Faber erzählt seine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, höchst spannend bis zur letzten... Seite. mehr weniger

Volker Albers, 03.08.2022

Kronen Zeitung

Henri Faber liefert auch mit seinem zweiten Thriller "Kaltherz" einen echten Pageturner, den man nic...ht zur Seite legen kann. mehr weniger

29.07.2022

Kronen Zeitung

Ein echter Pageturner! Henri Faber erzählt diesen rasanten Thriller aus verschiedenen, psychologisch... interessanten, Perspektiven, fesselt gekonnt mit überraschenden erzählerischen Twists und sorgt so für Hochspannung bis zur letzten Seite. mehr weniger

Franziska Trost, 29.07.2022

Wiener Zeitung

Ein starker Roman, der ganz schön an den Nerven zerrt.

Mathias Ziegler, 22.06.2022

ntv.de

Diese Krimi-Neuerscheinung überzeugt mit spannenden Wendungen und einem Ende, das erstaunt. Ohne unn...ötig viel Gewalt und Blut baut Faber ein durchgängig hohes Spannungslevel auf und sorgt so für packende Lesestunden. mehr weniger

02.06.2022

grazia.de

Wer statt einer dramatischen Lovestory dagegen lieber einen spannenden Thriller in der Hand haben mö...chte, der mit all seinen Wendungen bis zur letzten Seite fesselt, sollte auf jeden Fall ›Kaltherz‹ von Henri Faber in den Koffer packen. mehr weniger

Marvena Ratsch, 31.05.2022

Radio Schwaben

Ein absolutes Lese-Highlight! Fabers Stil ist unverkennbar - sarkastisch und zynisch, ein hohes Nive...au, jeder Satz ist genial. (...) Schockend, spannend, beängstigend mit immer neuen Wendungen. mehr weniger

Nina Königs, 22.05.2022

Bild am Sonntag

Mörderisch spannend.

22.05.2022

Gala

Ein Thriller, der zu einem megaspannenden Psychogramm der Beteiligten wird.

Andrea Sell, 19.05.2022

ORF 2

Henri Faber hat sich da wirklich etwas Grandioses einfallen lassen. (…) Es ist einer der besten Thri...ller, die ich im letzten Jahr gelesen habe. mehr weniger

Buchhändlerin Nicole List, 19.05.2022

BR

Sehr raffiniert, sehr spannend und voller Überraschungen.

Erla Bartmann, 18.05.2022

Sonntag Express

Ein spannendes Puzzlespiel, das sogar mehr als ein überraschendes Finale bietet.

27.11.2022

Sounds & Books

Garniert mitzahlreichen Wendungen, kleinen Höhepunkten und pikanten Charakteranalysen erzeugt Henri ...Faber in seinem zweiten Thriller „Kaltherz“ eine rasante und spannende Atmosphäre bis zur letzten Seite. mehr weniger

26.10.2022

Berliner Morgenpost

Höchst spannend bis zur letzten Seite.

02.10.2022

Schweizer Familie

Ein äusserst spannender, flüssig geschriebener Thriller, dessen zwischenzeitlicher Wortwitz das düst...ere Thema etwas abzumildern vermag. mehr weniger

18.08.2022

Mainhattan Kurier

Der nächste Hochspannungs-Thriller dieses Autors, der einem schier den Atem raubt.

02.08.2022

Buchkultur

Henri Faber greift in ›Kaltherz‹ in einer perfekten Verquickung auf sehr viel mehr zu als auf das Of...fensichtliche, unter anderem auf die schöne neue IT-Welt und Konzerngier. Kalte Herzen haben viele im Thriller, in dem es heiße Wendungen gibt. mehr weniger

01.07.2022

hallo-buch.de

In seinem Psychothriller ›Kaltherz‹ erzählt Henry Faber eine temporeiche und gut inszenierte Story.

Silke Schröder, 06.06.2022

der-kultur-blog.de

Der Thriller ›KALTHERZ‹ des Autors Henri Faber ist klug und vielschichtig angelegt, überzeugt durch ...überraschende Wendungen und eine ungewöhnliche Ermittlerin, die am Ende eine klare Sicht auf ihre Persönlichkeit und ihre Ziele gewonnen hat. Ein Must-have für Krimifans. mehr weniger

20.05.2022