Gleich am ersten Arbeitstag steht das Ermittlerduo Jakob Krogh und Mila Weiss vor einem Rätsel. Am Rande einer Ermittlung stoßen sie auf die Leiche einer älteren Frau, die nachweislich nach ihrem Tod noch lebend gesehen wurde. Wie ist das möglich?
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Krähentage
Zwei ehrgeizige Ermittler, ein hochintelligenter Serienkiller – ein unerbittlicher Wettkampf gegen die Zeit.
Bereits am ersten Arbeitstag steht das Ermittlerduo Jakob Krogh und Mila Weiss vor einem Rätsel. Am Rande einer Ermittlung stoßen sie auf die Leiche einer älteren Frau, die nachweislich nach ihrem Tod noch lebend gesehen wurde. Wie ist das möglich? Kurz darauf wird ein junger Student in seiner Wohnung gefunden, auch er war nach seinem Tod offenbar noch an der Uni. Aber damit nicht genug: An beiden Tatorten werden Krähen gefunden, ausgehungert und versehen mit einer unheilvollen Botschaft. Jakob und Mila jagen mit dem Team der neuen Gruppe 4 einen Geist, der jeder sein könnte: der Nachbar, der Kollege, der eigene Freund … und jemanden, der noch lange nicht bereit ist, die Zeit der Krähen zu beenden.
Benjamin Cors begibt sich auf neues Terrain: Härter, blutiger, spannender – ein atemberaubender Thriller des Bestseller-Autors
Die düstere SPIEGEL-Bestsellerreihe von Benjamin Cors bei dtv:
- ›Krähentage‹
- ›Aschesommer‹
- ›Nebelbeute‹
Bibliografische Daten
8. Auflage
Benjamin Cors
Benjamin Cors ist politischer Fernsehjournalist und hat viele Jahre für die ›ARD Tagesschau‹, die ›ARD Tagesthemen‹ und den ›Weltspiegel‹ berichtet. Heute arbeitet er für den ›SWR‹. Er ist Deutsch-Franzose und hat die Sommer seiner Kindheit in der Normandie verbracht. Seine Krimireihe um den charismatischen Personenschützer Nicolas Guerlain hat eine große Fangemeinde, seine Bücher landen regelmäßig auf der Bestsellerliste.
4 - 10 von 224 Leserstimme
Spannende Protagonisten in einer düsteren Story
Mila Weiss und Jakob Krogh übernemen gleichberechtigt die Leitung des Sonderdezernats “Gruppe 4”. Doch schon vor der ersten Pressekonferenz müssen sie zum ersten Einsatz. Die Leiche einer älteren Frau wurde in ihrer Wohnung gefunden. Diese wurde aber nach ihrem Tod noch von einer Nachbarin lebend gesehen. Und warum sind wilde Krähen in der Wohnung der Toten? Als bald darauf ein junger Student unter denselben Umständen stirbt, ist die Gruppe 4 gefordert, denn der Täter ist wie ein Geist, der jeder sein könnte, vielleicht sogar der eigene Kollege.Benjamin Cors zieht mit seinem Schreibstil den Leser sofort in eine mysteriöse Geschichte, die ständig eine düstere Stimmung verbreitet. Dabei ist die Perspektive des Täters besonders gelungen, denn seine Motive bleiben lange im Dunkeln, seine Taten selbst lassen einen erschaudern.Die Ermittlungsarbeit ist gut beschrieben, die Gruppe 4 ist ein besonderes Highlight, denn die sechs Mitglieder sind allesamt richtige Typen mit Ecken und Kanten, nicht immer ist alles harmonisch, aber man findet zusammen. Das Ende ist sehr gut und warten mit einem überraschenden Twist auf und lässt auf eine Fortsetzung hoffen.
Ein spannender Reihenauftakt
Inhalt: Das Ermittlerduo Jakob Krogh und Mila Weiss steht vor einem rätselhaften Fall: Eine ältere Frau wird ermordet aufgefunden, doch ihre Nachbarn sagen aus, sie hätten die Frau vor Kurzem noch gesehen – nach ihrem Tod. Kurze Zeit später wird die Leiche eines Studenten aufgefunden; auch er wurde – nach seinem Tod – noch in einer Vorlesung gesehen. Zudem finden sich Krähen an den Tatorten eingesperrt, die eine rätselhafte Botschaft mit sich tragen…Persönliche Meinung: „Krähentage“ ist ein Thriller von Benjamin Cors, der den Auftakt einer neuen Reihe um das Ermittlerteam „Gruppe 4“, geleitet von Jakob Krogh und Mila Weiss, bildet. Erzählt wird die Handlung aus drei personalen Perspektiven: So wird neben den Perspektiven von Jakob und Mila auch diejenige der Täterfigur eingenommen. Man weiß als Lesender durch die Perspektive der Täterfigur relativ früh deren Identität, wodurch für mich leider etwas Rätselspannung aus der Handlung genommen worden ist. Auf der anderen erhält man durch diese Perspektivierung detaillierte, dreidimensionale Einblicke in die Psyche der Täterfigur (diese Einblicke sind wirklich sehr stark geschrieben!), sodass dennoch Spannung(en) in der Handlung aufkommen. Interessant ist auch der Modus Operandi der Täterfigur: Vor dem Mord schlüpft sie zunächst in das Leben ihrer Opfer – die Motivation dahinter soll an dieser Stelle nicht gespoilert werden. Zusätzlich tragen auch die beiden ermittelnden Protagonisten Altlasten aus der Vergangenheit mit sich herum, die den Lesenden erst schrittweise offenbart werden. Die Handlung besitzt also – obwohl die Täterfigur recht früh feststeht – eine schöne Spannungskurve: Schritt für Schritt erfährt man mehr über die Ermittlerfiguren und die Vergangenheit der Täterfigur, sodass sich eine durchdacht konstruierte Handlung ergibt. Und: Am Ende findet sich noch ein großer Twist, der kaum zu erahnen ist. Der Schreibstil von Benjamin Cors ist anschaulich und angenehm sowie flüssig zu lesen, sodass man nur so durch den Roman fliegt. Insgesamt ist „Krähentage“ ein spannender Auftakt einer neuen Thrillerreihe, der sowohl interessante Ermittlerfiguren als auch eine besondere Täterfigur beinhaltet.
Mord mit Krähe
Es ist der erste Tag im Dienst von Jakob Krogh und Mila Weis, den neuen Leitern der neu gegründeten „Gruppe 4“, einer Sondereinheit für Seriendelikte, und der hat es direkt in sich. Gleich zwei Fälle muss das neu gegründete Team aufklären, den neben einem Unbekannten, der Frauen überfällt und foltert wird auch eine alte tote Frau gefunden. Doch wie kann es sein, dass die Ermordete nach ihrem Tod lebend gesehen wurde, und warum wurde eine ausgehungerte Krähe bei der Leiche gefunden? Fieberhaft versuchen die beiden Kommissare gemeinsam mit ihrem Team den Tätern auf die Spur zu kommen und decken dabei dunkle Geheimnisse auf. Krähentage ist der erste Thriller von Benjamin Cors, den ich gelesen habe und er hat ich absolut überzeugt. Von der ersten Seite an spannend, wirklich gut geschrieben, mit einer düsteren, passenden Atmosphäre und einem tollen Ermittlerteam aus den unterschiedlichsten, ungewöhnlichen Menschen, da passt einfach alles. Der Fall hat es in sich, ist äußerst brutal und psychologisch hochinteressant. Ich hoffe, noch viel mehr von der Gruppe 4 und ihren außergewöhnlichen Ermittlern zu lesen.Mein Fazit: hochspannend, psychologisch interessant, klare Leseempfehlung!
Grausliger Fall
Benjamin Cors hat mit "Krähentage" einen wirklich spannenden und grausligen Thriller geschrieben. Das düstere Buchcover mit der schwarzen Krähe im Mittelpunkt macht gleich klar, es wird kein Schönwetterroman sondern ein spannender, gruseliger Thriller. Dieses Versprechen hält der Autor auch von Beginn an ein. Ein neues Ermittlerteam die Gruppe 4 soll Serientäter überführen und bringt schon selbst genügend Zündstoff, eigene Belastungen und Geheimnisse mit dass diese bereits Spannung generieren. Jakob und Mila steigen dann mit ihrem kunterbunten Team in düstere Verbrechen ein sind doch die Toten auf bestialische Weise von Krähen zerfressen. Ein Lauf gegen die Zeit beginnt und die Erzählweise des Autors ist derart spannend, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Die Handlung bekommt immer wieder neue Höhepunkte und Wendungen und ist doch selbst im Epilog am Ende noch fesselnd. Ich kann dieses Buch nur jedem Thrillerfan empfehlen und hoffe sehr auf weitere Titel dieser Reihe mit Gruppe 4.
Hervorragend
Jakob Krogh und Mila Weiss bekommen es bereits an ihrem ersten Arbeitstag als Leiter der neugegründeten Gruppe 4, einer Abteilung für schwere Seriendelikte, mit einem schweren Fall zu tun. Eine ältere Frau wird tot in ihrer Wohnung gefunden, die bewiesen nach ihrem Todeszeitpunkt noch lebend gesehen wurde. Und es folgen weitere Mordopfer, die nach ihrem Tod noch lebend gesehen wurden. An allen Tatorten befinden sich ausgehungerte Krähen, die sich an den Leichen zu schaffen gemacht haben und mit einer Botschaft versehen sind. Als ob dieser Fall nicht genug wäre, müssen sie auch noch im Fall von drei Frauen ermitteln, die in ihrer Wohnung von einem Mann brutal überfallen und schwer verletzt wurden.Auf "Krähentage" von Benjamin Cors war ich sehr gespannt - und wurde nicht enttäuscht! Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Die Handlung ist an Spannung nicht zu überbieten. Auch wenn man schon sehr früh weiß, wer der Täter ist, bleibt die Spannung hoch und man würde den Ermittlern gerne zurufen, daß sie dem Täter gerade genau gegenüberstehen. Hier wird die Spannung durch die Bekanntheit des Täters noch erhöht, denn man fragt sich, was er als nächstes plant und wann er endlich auffliegt. Der Beweggrund für seine Taten bringt dann allerdings wieder eine große Überraschung und bleibt bis zum Schluß ein Geheimnis. Überhaupt spielen Geheimnisse und Andeutungen hier eine große Rolle. Auch Jakob Krogh und Mila Weiss hüten hier ihre Geheimnisse, die auf eine Fortsetzung des Buches hoffen lassen. Benjamin Cors hat die Abteilung 4 mit sehr unterschiedlichen, aber sympathischen Charakteren ausgestattet. Ich mochte sie alle, wenn ich auch bei Mila etwas länger gebraucht habe, um mich an ihre Art, die oft sehr überheblich und arrogant erscheint, zu gewöhnen. Benjamin Cors verfügt über eine tolle Art, alles bildhaft vor Augen erscheinen zu lassen.man kann sich alles richtig gut vorstellen. Bildhaft auch die Auffindesituationen der Mordopfer - weshalb das Buch eher nichts für zartbesaitete Leser ist. Mir hat es richtig gut gefallen und ich hoffe sehr, daß dieses Buch noch Nachfolger bekommt!
Ein wirklich gut umgesetzter Thriller!
Bei Krähentage handelt es sich um den ersten Band einer Ermittlerreihe.Am Anfang dümpelt die Geschichte erstmal etwas vor sich hin und man wird langsam in das Geschehen hineingezogen. Somit lernt man zu Beginn erstmal die Charaktere der Ermittlergruppe „Gruppe 4“ kennen.Der Schreibstil von Benjamin Cors hat mir sehr gut gefallen und ließ sich auch richtig gut lesen. Man lernt schon recht zu Beginn den Täter des Buches kennen und erfährt auch sehr viel über ihn. Da war ich erst etwas skeptisch, ob trotzdem die Spannung gehalten werden kann, wenn man schon direkt sehr viel über den Täter erfährt. Aber ich muss sagen, dass dieser Point das Buch total ausgemacht hat und es so echt besonders gemacht hat.Spätestens ab der Hälfte des Buches nimmt die Geschichte immer mehr an Fahrt auf. Das Ende war super spannend und es gab einige Wendungen, die ich definitiv nicht kommen sehen habe.Insgesamt ein echt guter Thriller, mit guten und interessanten Charakteren, einem richtig gut umgesetzten Plot und mal etwas anderes als die üblichen Thriller!Ich kann jedem Thrillerfan dieses Buch nur herzlichst empfehlen und freue mich sehr, mehr über die „Gruppe 4“ zu lesen!
Sehr atmosphärisch und spannend
Das Cover wirkt auf mich schon etwas düster und auch gruselig, jedoch hat es mich auch dazu bewegt, es mir zu holen.Der Inhalt hat es auch in sich: In einer deutschen Stadt wurde unter dem Namen „Gruppe 4“ eine neue Sondereinheit für komplexe Serienstraftaten gebildet. Die Leitung haben die erfahrenen Ermittler Jakob Krogh und Mila Weiss inne. Schon an ihrem ersten Arbeitstag werden sie zu einem Fall gerufen. Junge Frauen wurden in ihren Wohnungen überfallen, brutal zusammengeschlagen, gefesselt, erniedrigt und schwer verletzt zurückgelassen.Im Rahmen dieser Ermittlungen stoßen sie gleich auf eine weitere grausame Verbrechensserie. Sie finden verstümmelte Leichen, die zusammen mit ausgehungerten Krähen eingeschlossen zurückgelassen wurden. Doch damit nicht genug. Die definitiv toten Opfer wurden lange nach ihrem ermittelten Todeszeitpunkt von Zeugen noch lebend gesehen und dabei sogar gefilmt. Es scheint fast, als müssten die Ermittler einen Geist jagen.Ein sehr atmosphärischer und spannender Mix aus Krimi und Thriller. Ich konnte ihn nicht mehr weglegen.
Der Verwandlungskünstler
Inhalt:Jakob Krogh und Mila Weiss sollen gemeinsam die neue Einheit Gruppe 4 leiten, die sich mit Serienverbrechen beschäftigt. Ihr erster Tag hat kaum begonnen, da werden sie bereits zum ersten Tatort gerufen. Eine junge Frau wurde in ihrer eigenen Wohnung überfallen und schwer misshandelt, es ist bereits der dritte Überfall dieser Art. Bei der Befragung der Nachbarschaft stolpern die Ermittler durch Zufall über die Leiche einer älteren Nachbarin, die viele Fragen aufwirft. Woher kommen die Krähen in der Wohnung der Toten? Und wie kann es sein, dass die Verstorbene bereits seit zwei Tagen tot ist, wo sie doch noch am Vortag gesehen worden ist? Als kruz darauf ein weiteres Opfer ermordet aufgefunden wird, das nachweislich nach seinem Tod noch in der Uni war, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit für die neu gegründete Gruppe 4. Denn der Täter hat bereits sein nächstes Opfer im Visier.Meine Meinung:"Krähentage" war mein erstes Buch aus der Feder von Autor Benjamin Cors - aber sicher nicht mein letztes. Sein Schreibstil lässt sich angenehm und flüssig lesen und so ist man schon nach wenigen Seiten in die Geschichte abgetaucht. Die Beschreibungen der Morde und Auffindesituationen sind nicht nur für die Ermittler sondern auch für den Leser harter Tobak und sicherlich nichts für Zartbesaitete. Dennoch hat man als Leser nicht das Gefühl, dass der Autor Effekthascherei betreibt oder unnötig viel Brutalität einbaut.Das neu gegründete Ermittlerteam um die Protagonisten Jakob Krogh und Mila Weiss hat mir gut gefallen. Es ist eine bunt gemischte Truppe, die nicht unbedingt Vorzeigeermittler sind, aber unterschiedliche Stärken besitzen und sich schon nach kurzer Zeit sehr gut ergänzen. Es macht Spaß ihnen bei den Ermittlungen über die Schultern zu gucken, weil sie neben Engagement und Intelligenz auch Humor an den Tag legen. Einzig mit Mila hatte ich zu Beginn aufgrund ihres sehr ruppigen Umgangs mit Kollegen einige Startschwierigkeiten, die was sich jedoch im Laufe des Buches gelegt hat.Der Plot ist von Anfang bis Ende spannend und fesselnd. Und dass, obwohl dem Leser die Identität des Mörders von Beginn an bekannt ist, sodass man den Ermittlern gegenüber einen Wissensvorsprung hat. Dank einiger Szenen aus seiner Sicht bekommt man zudem einen Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt und erfährt nach und nach auch mehr über ihn, sein Leben und seine Motive für die Taten. Manche Wendungen und Ereignisse bahnen sich bereits an, manche kommen aber auch überraschend, und so hält das Buch bis zum Ende so einiges an Spannung und Action für den Leser bereit. Die schlussendliche, schockierende Auflösung hat mir gut gefallen, auch wenn es den Epilog für meinen Geschmack nicht gebraucht hätte.Fazit:Ein spannender Thriller mit einem tollen, bunt zusammengesetzten Ermittlerteam und einem Täter, dessen Vorgehen nichts für schwache Nerven ist. Obwohl dem Leser die Identität des Täter von Beginn an bekannt ist, konnte mich das Buch bis zum Ende fesseln. Ich hoffe sehr auf ein baldiges Wiedersehen mit Gruppe 4.
Ein spannender, genialer Auftakt einer Thrillerreiher
Bei der Kriminalpolizei wird die Gruppe 4, eine Sondereinheit für komplexe Serienstraftaten, unter der Leitung von Jakob Krogh und Mila Weiss gegründet. Vor ihnen liegt die schwierige Aufgabe, einen hochintelligenten Serienkiller zu fassen. Auffällig ist, dass die Opfer nach der Tat noch lebend gesehen werden und am Tatort ausgehungerte Krähen mit einer unheilvollen Botschaft gefunden werden. Die Ermittlungen der Gruppe 4 laufen auf Hochtouren."Krähentage" ist ein extrem spannender Auftakt einer Thrillerreihe, die mich von Anfang bis Ende begeistern konnte. Der Schreibstil ist fesselnd und brutal, stellenweise nichts für schwache Nerven. Besonders gut gefallen haben mir die Einblicke in das Privatleben der Ermittler, wobei vieles noch unklar bleibt und meine Neugierde geweckt wurde. Der Autor versteht es meisterhaft, den Leser auf falsche Fährten zu führen, und bietet immer wieder unvorhersehbare Wendungen. Der Thriller lässt sich nur schwer aus der Hand legen, denn ich war total mitgerissen von diesem Fall. Das Ermittlerteam passt sehr gut zusammen. Ich mochte Jakob und Mila auf Anhieb, sie sind speziell und haben ihre Geheimnisse. Im Laufe der Geschichte erfährt man immer mehr über die Pläne und besonderen Fähigkeiten des hochintelligenten Täters.Lange habe ich keinen so spannenden Thriller gelesen, der mich wie dieser fesseln und überraschen konnte. Leider müssen wir uns noch etwas gedulden, bis der zweite Teil der Reihe einige offene Fragen beantwortet.
Grusel-Krähen-Thriller
Mit dem Titel "Krähentage" von Benjamin Cors kann man zu Beginn des Buches noch nicht sonderlich viel anfangen. Im Laufe der Geschichte wird man aber erkennen, dass wir uns während des Lesens wirklich zwischen Krähentagen befinden. Und das kann ganz schön gruselig sein...Drei brutale Überfalle auf Frauen, ein grausamer Mord an einer alten Dame und keine Spur vom Täten und dessen Motiv. Das soll sich allerdings schnell ändern, wenn es nach der Polizei geht, die aus sechs verschiedenen Ermittlern die Gruppe 4 bildet. Diese Einheit soll sich komplett um die Aufklärung dieser Taten kümmern und einen eventuellen Zusammenhang finden. Und auch wenn das Team aus sechs wirklich erfahrenen und guten Ermittlern besteht, haben diese doch zu Beginn kleine und auch größere Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Nicht nur ermittlungstechnisch beißen sie sich die Zähne an den rätselhaften Taten aus, auch zwischenmenschlich läuft es bei dem ein oder anderen nicht rund und es gibt viele Geheimnisse, die ein gutes Miteinander erschweren. Hinter all der harten Arbeit, die das Team in die Verfolgung eines scheinbar extrem kranken Täters steckt, steht dieser im Schatten und lacht über deren Versuche ihn hinter Gittern zu bringen. Er beging den Mord an der alten Damen auf so brutale Weise und hinterließ eine Art Markenzeichen: Krähen. Diese Krähen begleiten uns durch die komplette Geschichte und können einem das ein oder andere Mal einen Schauer über den Rücken jagen. Aber was veranlasst einen Menschen solch grausame Dinge zu tun? Was ist diesem Menschen widerfahren, dass er nur mit Gewalt und Brutalität antworten kann? Welches Motiv steckt dahinter und ist es vielleicht erst der Beginn einer langen und ekelhaften Mordserie eines Serienmörders? Ich bin ja generell ein großer Fan von Krimis und Thrillern. Das quasi Unvorstellbare in Form eines Buches zu erleben ist für mich Spannung pur. Dieser Thriller von Benjamin Cors hat gezeigt, dass er das Zeug dazu hat den LeserInnen eine Gänsehaut am ganzen Körper zu bescheren. Auch mir ging es dabei nicht anders. Ich mag das Bild der Krähe in dieser Geschichte sehr (auch wenn mir widerstrebt, was teilweise mit den Tieren passiert). Sie sind ein Symbol, was der Autor perfekt eingebaut hat und verleihen der Story eine dunkle Note. Leider hatte ich hier das Gefühl, dass die Charaktere mir nicht besonders nahe kamen. Die Truppe aus den sechs Ermittlern zum Beispiel. Jakob, Mila und ihre vier Kollegen (denen man in diesem Band eben nicht so viel Beachtung geschenkt hat. Es wurde immer nur kurz eine kleine Geschichte zu den jeweiligen Personen angerissen.) kommen eher blass rüber. Das Hauptaugenmerk wird in diesem Buch ganz klar auf Jakob gelegt. Auch wenn man über Mila ein bisschen mehr erfährt, als über die anderen vier Kollegen, ist es doch Jakobs Geschichte, die am Ende aufgelöst wird. Da man dem Buch aber anmerkt, dass es mit diesem Band nicht getan ist, können wir uns sicher noch auf eine oder sogar mehrere Fortsetzungen zur Geschichte freuen. Das lies mich einerseits etwas enttäuscht zurück, da ich immer gerne eine abgeschlossene Story habe, andererseits macht es natürlich auch Lust und neugierig auf mehr. Bei einem Folgeband würde ich mir am liebsten mehr Geschichte zu den Ermittlern wünschen. Der Täter im Buch kommt auch unglaublich skrupellos rüber. Man weiß übrigens schon sehr schnell, wer der Täter ist. Ist ist am Ende also kein wirklicher Aha-Effekt, dafür wird dieser aber von anderen Punkten im Buch geschaffen. Mich konnte die Geschichte auf jeden Fall überzeugen und hat mir EINIGE Aha-Momente bereitet. Auch den Schreibstil finde ich gut gelungen und er ist flüssig zu lesen.
Pressestimmen
Dieser Krimi ist nicht nur düster und sehr atmosphärisch. Er ist auch sprachlich erste Sahne. Benjam...in Cors kann meisterhaft Spannung erzeugen. (…) Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. mehr weniger
Hilke Theessen, 31.07.2024
Der Autor versteht einfach sein Handwerk. Sein Schreibstil ist exzellent. (…) Wer harte Lektüre mag,... sollte Cors‘ Thriller unbedingt lesen. Er wird es nicht bereuen. mehr weniger
22.05.2024
Cors strickt auch dieses Mal starke Charaktere, deren Biografien voll mit Brüchen sind. (…) Fortsetz...ung gerne erwünscht. mehr weniger
20.11.2024
Benjamin Cors` neue Thriller Reihe um die "Gruppe 4" hat das Zeug dazu, genauso erfolgreich zu werde...n, wie die Krimi-Reihe um Nikolas Guerlain. ›Krähentage‹ ist ein Auftakt nach Maß. Ein Thriller mit Gänsehaut-Garantie! mehr weniger
05.08.2024
Packender Thriller!
06.07.2024
Neben einer ausgefeilten Handlung bietet der Roman gut gezeichnete Figuren, die Cors psychologisch h...och spannend und mysteriös präsentiert. Nicht zu kurz kommt eine geballte Portion Grusel, die den Leser bis zur letzten Seite in Atem hält. mehr weniger
25.06.2024
Der Autor Benjamin Cors ist bekannt für seine Krimireihe um Nicolas Guerlain. Mit ›Krähentage‹ zeigt... er erneut sein Können, indem er eine düstere und packende Geschichte präsentiert. mehr weniger
Sven Trautwein, 24.06.2024
Mit ›Krähentage‹ legt der im Rheingau lebende Autor nun einen ganz anderen, äußerst düsteren und zie...mlich blutigen Thriller vor, der hypnotisch in seinen Bann zieht. mehr weniger
Brigitta Lamparth, 19.06.2024
Atemberaubend und echt psycho.
05.06.2024
Man fällt hinein in eine harmlose Situation, gekonnt entworfen, literarisch brillant umgesetzt, sie ...fesselt vom ersten Wort an. (…) Nicht nur Spannung, sondern auch Lesevergnügen für literarisch Anspruchsvolle. mehr weniger
Karoline Pilcz, 01.06.2024
Benjamin Cors legt einen fulminanten Start als Thrillerautor hin. Ein düsterer, ungemein packender R...oman, der schnell zum Pageturner wird. Ein schauriges, kurzweiliges Lesevergnügen und Ermittlerteam, das aufgrund seiner außergewöhnlichen Typen zu begeistern weiß. Man darf bereits jetzt auf den nächsten Fall der Gruppe 4 gespannt sein. mehr weniger
Thomas Gisbertz, 28.05.2024
Ein atemberaubender Thriller!
Hanne Rüttiger, 22.05.2024