Küsse unter Kirschblüten – Tokyo Ever After
Izumis ganz normales Teenagerleben steht Kopf, als sie herausfindet, dass ihr bislang unbekannter Vater kein Geringerer als der zukünftige Kaiser von Japan ist – und sie selbst kaiserliche Kronprinzessin.
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Küsse unter Kirschblüten – Tokyo Ever After
Izumis ganz normales Teenagerleben steht Kopf, als sie herausfindet, dass ihr bislang unbekannter Vater kein Geringerer als der zukünftige Kaiser von Japan ist – und sie selbst kaiserliche Kronprinzessin. Als sie nach Japan reist, um das Leben am Hof und ihre Familie kennenzulernen, erwarten sie intrigante Cousinen, eine klatschsüchtige Presse und ihr umwerfend gutaussehender, aber furchtbar ernster Bodyguard, der niemals etwas tun würde, was seine Position gefährden könnte – oder? Doch während Izumi völlig überfordert davon ist, eine gute Figur am Hof zu machen und sich die Paparazzi vom Hals zu halten, ist ausgerechnet er der Einzige, auf den sie sich verlassen kann, Standesunterschied hin oder her …
Royal Romance im angesagten Asien-Setting mit zahlreichen beliebten Tropes wie ›Forbidden Love‹ und ›Grumpy x Sunshine‹
Alle Bände von Izumis und Akios Liebesgeschichte:
Band 1: Küsse unter Kirschblüten – Toyko Ever After
Band 2: Küsse unter Sternschnuppen – Tokyo Dreaming
Die Bände sind nicht unabhängig voneinander lesbar.
Dies ist eine Neuauflage von ›Toyko Ever After. Prinzessin auf Probe‹.
Bibliografische Daten
2. Auflage
Emiko Jean
Emiko Jean ist eine vom unabhängigen Buchhandel in den USA als Indie Next Pick ausgezeichnete Jugendbuchautorin. Sie lebt in Washington State mit ihrem Mann und ihren Kindern (liebreizende Zwillinge). Und, ja, sie liebt den Regen dort.
Katarina Ganslandt
Katarina Ganslandt hat schon als Kind angefangen zu übersetzen (Schlagertexte in die Schäli-Geheimsprache) und kann sich keinen Beruf vorstellen, der ihr mehr Spaß machen würde. Hoffentlich verliert ihr nie die Lust an Büchern!
5 - 10 von 124 Leserstimme
Sehr süß
"Tokyo Ever After" hatte ich eigentlich gar nicht richtig auf dem Schirm und auch das Cover hat mich nicht ganz so sehr angesprochen, aber irgendwie bin ich dann doch neugierig geworden und wurde positiv überrascht.Izumi hat japanische Vorfahren, lebt in den USA und kennt ihren Vater nicht. Bei Recherchen mit ihren besten Freundinnen erfährt sie, dass ihr Vater der Kronprinz von Japan ist und plötzlich steht sie mitten in der Aufmerksamkeit der Presse und kann ihren Vater endlich kennenlernen.Die Geschichte fand ich wirklich sehr süß erzählt. Izumi ist ein sympathicher Teenager und man ihre Gefühlswelt sehr gut nachvollziehen. Insbesondere ihre Unsicherheit, als sie nach Japan kommt, und sie dort eine völlig andere Kultur erreicht.Die japanische Kultur und das Setting wurden sehr detailliert und informativ beschrieben und ich habe noch einiges zu Japan gelernt. Diese Informationen wurden gut in die Geschichte eingebunden und man hat vieles gemeinsam mit Izumi erlebt.Die Liebesgeschichte ist für mich einen Tick zu blass geblieben, hier hätte ich mir ein paar mehr Funken gewünscht. Akio war zu Beginn sehr distanziert und es hat einige Zeit gedauert bis ich mit ihm warm geworden bin.Insgesamt war das Buch eine wirklich süße Geschichte mit einem angenehmen Schreibstil.
Tolle und gern gelesene Geschichte
Wir haben hier mit "Tokyo Ever After" eine richtige Märchenprinzessin - Romanze über ein Mädchen, das herausfindet, dass es eine Prinzessin ist, sich mit seiner Herkunft auseinandersetzt und sich unerwartet verliebt. Vorallem die eigene Identität ist ein zentrales Thema in diesem Buch. Die Geschichte rund um Izzy hat mich etwas an "Plötzlich Prinzessin" erinnert. Das hatte mir schon als Teenager sehr gefallen und auch das Buch von Emiko Jeans Buch, ist witzig und süß geschrieben. Ich fühlte mich so wohl mit dieser Geschichte, dass ich schon nach wenigen Seiten wusste, dass mich dieses Buch in eine traumhafte Welt entführen wird. Izumi ist eine so wunderbare Figur! Sie war mir auf Anhieb sympathischist denn sie ist lustig so eigensinnig und doch so verletzlich. Man kann sie nur ins Herz schließen! Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr bildhaft. So konnte mir das gesamte Setting sehr gut vorstellen. Außerdem konnte ich mich leicht in die Charaktere hineinversetzen.Auch die Dynamik zwischen den Protagonisten Izumi und Akio war einfach so perfekt und lustig! Insgesamt ist es eine charmante Coming-of-Age-Geschichte mit Familiendrama und einer bezaubernden Liebesgeschichte. Ich habe das Buch sehr gern gelesen.
leicht, humorvoll und romantisch
Tokyo ever after ist frisch, jugendlich und sarkastisch. Als Leser wird man bei jeder Seite mit Sätzen begrüßt, welche zum Lachen oder Schmunzeln einladen.Izumi ist ein typischer Teenager mit den üblichen Höhen und Tiefen, die das "Heranwachsen" so mit sich bringt. Sie ist ein ehrlicher Charakter, welcher sich im Laufe der Geschichte aufgrund der Erfahrungen wandelt und am Ende des Werkes zu einer reiferen, jungen Dame wird.Im Verlauf des Buches erfährt man viel über Japan, die Kultur und vor allem auch der Sprache. Viele Anreize wurden geboten sich selbst mit der japanischen Welt auseinander zu setzen oder auch die ein oder andere Passage zu hinterfragen, um entsprechend selber nachzuforschen.Die Romanze war, wie erwartet kitschig, himmelhochjauchzend und abrupt, doch es passte zum Flair, welches hier präsent war. Die Leichtigkeit, diese Reize, welche unvermittelt beim Abtauchen in die Seiten auf einen einprasseln.FazitTokyo ever after ist leicht, humorvoll, romantisch und lehrreich. 4.5 von 5 Sternen
Süße Geschichte
Meine Meinung: Ich habe mich tatsächlich absolut in das wunderschöne Cover verliebt und musste es deshalb einfach lesen.Und was soll ich sagen, dieser Roman hat mir so einige Nachmittage versüßt und mich es unglaublich gerne lesen lassen. Zum einen ist der Schreibstil der Autorin von einer solchen Leichtigkeit geprägt und lässt sich dadurch unheimlich locker und schön lesen, aufgrund dessen wirkt jede Seite mehr wie eine Episode einer kurzweiligen Serie, so schnell verschlingt man diese Geschichte. Die Charaktere sind schön und wirklich süß ausgearbeitet und verlieren sich trotz des Genres nicht zu sehr in Klischees oder einfachen Handlungen, sondern haben immer noch den letzten Spritzer Frische und Besonderheit in sich. Für mich eine wirklich romantische, atmosphärisch erzählte, süße Liebesgeschichte, die nicht zu kitschig oder Klischee-behaftet ist, sondern einfach Spaß macht.
Eine japanische Prinzessin
Izumi Tanaka lebt in einer Kleinstadt in den USA und fällt vor allem durch ihre japanische Herkunft auf, die sich sehr vom dort herrschenden Durchschnitt unterscheidet. Zufällig stößt sie in einem alten Buch ihrer Mutter auf die Identität ihres bis dato unbekannten Vaters, der niemand geringeres als der Kronprinz Japans ist. Über Nacht zur Prinzessin geworden, muss sich Izzy nicht nur mit ihrer eigenen Identitätskrise auseinandersetzen, sondern auch mit einem neuen Land, einer neuen Kultur und natürlich ihrer neuen kaiserlichen Familie. Dabei kann sie nicht einmal japanisch sprechen! Bei so vielen kulturellen Unterschieden ist der Ärger schon vorprogrammiert, doch Izzy gibt alles, um ihrem neuen Leben als Prinzessin gerecht zu werden.Das Buch erinnert zu Beginn schon an „Plötzlich Prinzessin“ (lustigerweise wird dieser Vergleich auch selbst von der Protagonistin des Buches herangezogen) auch wenn es sich auch unterscheidet. Immerhin so viel, dass Izzy ihrem königlichen Vater selbst auf die Spur kommt, da er von seiner Tochter nichts weiß. Woher die Presse so plötzlich Wind davon bekommt, weiß wahrscheinlich nicht mal das japanische Königshaus. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Izumi und den Artikeln eines Klatschblattes, welches kurze Zusammenfassungen über einige Ereignisse liefert, aber natürlich nicht immer wahrheitsgemäße Aussagen trifft. Izumi ist eine typische amerikanische Schülerin, die auf der Suche nach ihrer eigenen Identität ist. Als sie eher zufällig die Identität ihres Vaters erfährt und plötzlich eine japanische Prinzessin ist, muss sie mit einigen kulturellen und familiären Eigenheiten auseinandersetzen. Mir gefällt der Schreibstil der Geschichte sehr gut und ich habe ein ums andere Mal wirklich über Izumis Aussagen lachen müssen. Auch die Beziehung zu ihren Freundinnen fand ich wirklich großartig. Die SMS-Protokolle zwischen den vieren waren wirklich sehr amüsant.Die Geschichte selbst ist nicht immer originell und bietet schon einige Klischees, was die Protagonisten aber nicht weniger liebenswert macht. Auch die vielen Fettnäpfchen in die Izumi tritt, hätten sich einfach vermeiden lassen. Es kam mir unrealistisch vor, dass man ihr bei ihrem Benimmunterricht nicht beigebracht hat, welches Thema auf keinen Fall gegenüber dem Premierminister angeschnitten werden sollte. Von diesen paar Kleinigkeiten abgesehen, hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen und eignet sich auf jeden Fall als leichte Lektüre vor allem für junge Leser. Meiner Meinung nach hätte das Buch auch mit diesem Band abgeschlossen sein können. Wie ich gelesen habe, wird es aber auch einen zweiten Teil geben, den ich auf jeden Fall lesen werde.
Prinzessin Rettich
„Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe“ von Emiko Jean ist einer witzige Plötzlich-Prinzessin-Story mit einer liebenswerten Heldin.Izumi Tanaka war die letzten achtzehn Jahre ein ganz normaler Teenager in einer amerikanischen Kleinstadt. Ihre japanische Herkunft und ihr unbekannter Erzeuger sorgten zwar für einen gewissen Außenseiterstatus, aber zusammen mit ihrer alleinerziehenden Mutter und ihren besten Freundinnen war Izumi glücklich. Erst als sie durch einen Zufall erfährt, wer ihr Vater wirklich ist, ändert sich Izumis Leben abrupt. Es handelt sich um niemand anderen als den japanischen Kronprinzen, der der zukünftige Kaiser werden wird. Plötzlich ist Izumi Prinzessin und wird vom japanischen Kulturschock und dem riesigen Medieninteresse förmlich überrollt. Es ist definitiv ein gutes Zeichen, wenn ich schon auf den ersten paar Seiten laut lachen muss und meine gute Stimmung hielt auch den Rest des Buches an. Emiko Jean hat einen lockeren und leichten Schreibstil und ich liebe den trockenen Humor ihrer unkonventionellen und sympathischen Hauptfigur. Izumi ist ein typischer Teenager, deren bisheriges Leben sich um ihren Schulabschluss, ihr zukünftiges College und vor allem Spaß mit ihren Freundinnen drehte. Ein Vater fehlte Izumi nach außen hin nicht, aber als sie von ihm erfährt, wird ihr klar, dass sie doch ihre Wurzeln unbedingt kennenlernen möchte. Ihre unfreiwillige Rolle als kaiserliche Prinzessin macht dieses Vorhaben jedoch nicht unbedingt einfacher. Ihr Weg ist mit Fettnäpfchen gepflastert und auch die Beziehung zu ihrem Vater gestaltet sich schwieriger als gedacht.Die Autorin verbindet den amüsanten Culture Clash mit der berührenden Suche von Izumi nach sich selbst und ihrer eigenen Identität. In Amerika ist sie eine Außenseiterin, aber auch in Japan gehört sie nicht dazu. Das Ganze ist natürlich auf humorvolle Art und Weise beschrieben und sicher auch eine ganze Portion weichgezeichnet. Die strenge japanische Monarchie hat in der Realität mit ihren harten Regeln schon viele ihrer eigenen Mitglieder in die Flucht geschlagen, aber hier bezaubert Izumi mit ihrer authentischen und erfrischenden Art letztendlich alle. Mein Fazit:Die unterhaltsame Feelgood-Story macht Spaß und mein Highlight ist die grandiose Powergirl-Gang von Izumi und ihren großartigen Freundinnen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!
Top!
Dieses Buch erinnert mich an "Plötzlich Prinzessin" und "Crazy Rich Asian". Izumi, ein japanisches Mädchen, findet heraus das ihr Vater, den sie noch nie getroffen hat, der Prinz von Japan ist. Natürlich krachen jetzt zwei verschiedene Welten aufeinander. Kann sie in beiden Leben ohne sich wie eine Außenseiterin zu fühlen?Ich finde Izumi ist eine sehr tolle und sympathische Protagonistin mit der man sich gut identifizieren kann. Wie sie in Nord Amerika aufgewachsen ist, mit einer alleinerziehenden Mutter unter der meist weisen Gesellschaft wurde wirklich nachvollziehbar geschrieben und auch wie sie in Japan zuerst die ganzen Regeln lernen muss um eine Prinzessin zu sein. Natürlich durfte eine verbotene Liebe in diesem Buch auch nicht fehlen, und so macht es das Buch wirklich locker zu lesen. Mir gefällt dieses Buch sehr gut und ich freue mich auf Band 2
Wenn Märchen wahr werden...
Izumi „Izzy“ Tanaka hat sich immer irgendwie fremd gefühlt als japanisch-amerikanisch in ihrer kleinen Stadt im Norden von Kalifornien, in der sie mit allein mit ihrer Mutter lebt. Doch dann entdeckt sie eines Tages zufällig einen Hinweis auf die Identität ihres bis dahin unbekannten Vater… Ihr Vater ist niemand Geringeres als seine Hoheit der japanische Kronprinz persönlich. Ehe sie sich versieht, befindet sie sich als japanische Kronprinzessin auf dem Weg nach Japan, um dort ihren Vater näher kennenzulernen, sowie Land und Leute. Doch dort angekommen merkt Izzy, dass es nicht so einfach ist, Prinzessin zu sein und dass auch nicht alle nur ihr Bestes wollen. Bald findet sie sich zwischen zwei Welten gefangen – zwischen der normalen bürgerlichen Izzy und der royalen Prinzessin Izumi. Auch fühlt sie sich nicht japanisch genug für Japan. Wäre das alles nicht schon genug, ist da noch ihr Bodyguard Akio, den sie zwar anfangs gar nicht leiden mag, aber eigentlich doch gar nicht so schlecht ist… Drama, Intrigen und Gefühlschaos sind vorprogrammiert. Aus der Ich-Perspektive von Izzy erzählt, taucht man gemeinsam mit Izzy in das neue Leben als Prinzessin ein, mit all ihren schönen und schlechten Seiten. Nebenbei bekommt man auch einen authentischen wirkenden Einblick in die japanische Kultur, streift durch Tokio und gewinnt einen Eindruck vom Leben in Japan. Humorvoll und angenehm geschrieben, macht es Spaß dabei zuzusehen wie aus der anfangs teils etwas naiven Izzy eine selbstbewusste junge Frau wird. Sie ist nicht perfekt und macht teils auch dumme Fehler, aber sie kommt glaubhaft und liebevoll rüber.Toll sind auch die schönen Freundschafts- und Familienmomente, die ohne großartiges künstliches Drama auskamen. Jedoch hätte manches vertieft werden können. Besonders die Vater-Tochter-Beziehung wurde gut dargestellt. Herrscht anfangs noch Unsicherheit im gemeinsamen Umgang miteinander vor, nähern sich beide langsam an und lernen sich immer besser kennen. Das Gleiche gilt auch in Bezug auf auf Akio, ihren Bodyguard. Nur stehen da Gefühle anderer Art wie Herzklopfen und Schmetterlinge im Bauch nach und nach immer mehr im Vordergrund. Vor allem ihre Momente allein sind einfach nur süß.„Tokyo ever after“ liest sich wie ein modernes japanisches Märchen. Es ist bei Weitem nicht perfekt, besonders die Handlung hat paar Schwächen in Bezug auf Tiefe und Glaubhaftigkeit. Ebenso bleiben manche Nebencharaktere etwas zu blass, aber insgesamt ist es ein unterhaltsames und gefühlvolles Jugendbuch mit Anklängen an „Plötzlich Prinzessin“.
„Plötzlich Prinzessin“ auf japanisch
Inhalt (Klappentext)Bislang war Izumi Tanaka ein ganz normaler amerikanischer Teenager. Das einzig Besondere in ihrem Leben sind ihre japanische Herkunft und ihr unbekannter Vater. Alles verändert sich, als sie herausfindet, dass dieser Unbekannte kein Geringerer als der zukünftige Kaiser von Japan ist. Und das wiederum bedeutet, dass Izzy plötzlich kaiserliche Kronprinzessin ist – immer nur einen kulturellen Fauxpas vom nächsten Skandal entfernt. Wird ihr Prinzessinnentraum zum Albtraum oder kann sie ihn zu einem Happy End führen, Ritter in strahlender Rüstung inklusive?Meine MeinungIch hatte das Buch schon häufiger auf Bookstagram im englischsprachigen Raum gesehen und als ich dann entdeckt habe, dass es beim dtv Verlag übersetzt und bei Vorablesen Leseexemplare verlost wurden, musste ich direkt die Leseprobe lesen. Schon diese paar ersten Seiten haben eine humorvolle und leichte Atmosphäre geschaffen, die mich an die „Plötzlich Prinzessin“-Filme erinnerte. Selten habe ich eine Leseprobe so schnell und gut unterhalten weggelesen - dementsprechend habe ich mich natürlich sehr gefreut, als ich dieses Buch vorablesen durfte!Emiko Jeans Schreibstil ist jugendlich, amüsant und teilweise etwas aufgedreht, was ich jedoch im Kontext der Geschichte sehr positiv wahrgenommen habe. Genauso schnell wie ich die Leseprobe gelesen habe, habe ich auch den Rest des Buches regelrecht verschlungen. Izumi Tanaka hatte nie das Gefühl, so richtig dazuzugehören. Ihre Großeltern sind aus Japan in die USA eingewandert, doch sie selbst und auch schon ihre Mutter haben den Kontakt zu ihren japanischen Wurzeln größtenteils verloren. Sie wächst in der Kleinstadt Mount Shasta auf - der wohlgemerkt sehr weißen Kleinstadt - in der sie immer aus der Menge heraussticht. Sie wächst bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Doch als sie zufällig auf eine Widmung in einem Buch über Orchideen stößt, findet sie den Namen eines Mannes, der ihrer Mutter dieses Buch in demselben Jahr geschenkt hat, in dem sie auch geboren wurde. Ihre Freundinnen sind fest entschlossen, ihr bei der Suche nach ihrem Vater zu helfen und was sie daraufhin herausfinden, kennen sie sonst nur aus Filmen: Ihr Vater ist adelig und noch dazu der japanische Kronprinz. Izumi nimmt über einen alten Bekannten ihrer Eltern Kontakt zu ihm auf und es dauert nicht lange bis auch die Presse und mit ihr der Rest der Welt davon Wind bekommen. Ehe sie sich versieht ist sie auf dem Weg nach Japan, um ihr neues Leben als Prinzessin zu beginnen …Izumi - von ihren Freundinnen Izzie genannt - ist alles andere als die perfekte Dame, die der japanische Kaiserhof erwartet. Sie bevorzugt Leggings und ein bequemes T-Shirt statt eleganten Kleidern, sie geht keinen nennenswerten Hobbys nach und verbringt ihre Zeit lieber mit ihren Freundinnen (die alle so ihre Eigenheiten haben und immer für einander da sind), ihre Noten sind eher durchschnittlich, sie lässt sich ungern etwas vorschreiben und spielt nach ihren eigenen Regeln - letzteres sehr zum Missfallen ihres neuen (jungen und sehr attraktiven) Leibwächters Akio Kobayashi.Akio ist pflichtbewusst, distanziert und schnell genervt als er sieht, wenn er von nun an rund um die Uhr begleiten muss. Dass sie seinen ganzen Zeitplan schon bei der Ankunft am Flughafen in Japan durcheinander bringt, macht es wohl nicht gerade besser. Und doch erliegt auch er mit der Zeit Izzies Charme und die beiden freunden sich langsam an - auch wenn Akio das nicht zugeben möchte … bis auch er seine Gefühle nicht mehr ignorieren kann. Und sobald er erst einmal beginnt, sich Izzie gegenüber zu öffnen und (zu ihrer großer Überraschung) auch mal Witze macht, muss man ihn einfach gern haben. Zwischen ihnen entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte und doch wissen sie, dass der Kaiserhof eine Beziehung zwischen einer Prinzessin und ihrem Bodyguard nicht gutheißen würde.Die Liebesgeschichte ist nicht der Mittelpunkt der Geschichte. Zusammen mit Izumi lernen wir Japan, die japanische Kultur und Traditionen und die Kaiserfamilie kennen. Die Autorin hat immer wieder japanische Sätze oder Bezeichnungen von Gegenständen und Speisen mit einfließen lassen. Das Setting habe ich wirklich geliebt. Erst fühlt man sich als Leser zusammen mit Izzie fremd bis man Japan schon bald nicht mehr verlassen möchte.Auch Izumis Identitätssuche spielt eine große Rolle. Wie bereits erwähnt, fühlte sie sich in Mount Shasta nie ganz zugehörig und sie erhofft sich, in Japan endlich mehr über sich selbst zu erfahren und sich womöglich nicht mehr so fremd zu fühlen. Schnell wird ihr dabei klar, dass das nicht so leicht ist, wie sie es sich vorgestellt hatte.„Hier war ich nie amerikanisch genug, aber dort bin ich nicht japanisch genug.“Ihre Gefühle können sicherlich viele Kinder von Migranten, wie auch ich selbst, nachvollziehen und es war sehr schön zu lesen, wie sie mit der Zeit lernt, dass gerade diese kulturellen Unterschiede, die sie so von anderen abheben, sie auch gleichzeitig zu etwas besonderem und zu ihr selbst machen. Ich glaube, dass die Repräsentation in Jugendbüchern auch vielen jüngeren Lesern helfen kann!Fazit„Tokyo Ever After - Prinzessin auf Probe“ ist ein wunderbares Buch zum Abschalten und Entspannen, während Emiko Jean ihre Leser für einige Stunde auf eine Reise nach Japan entführt. Fans von „Plötzlich Prinzessin“ werden hier sicherlich auf ihre Kosten kommen, sowohl jüngere als auch ältere.Bewertung4/5☆Vielen Dank für das Leseexemplar, lieber dtv Verlag und Vorablesen! ♥
Izumis neues Leben
Ok, eine Prinzessingeschichte, die aber keine Dystopie ist, na, da war ich ja mal gespannt. Das Cover und natürlich auch der Titel weisen bereits auf das japanische Setting hin. Aber es startet in den USA, wo Izumi mit ihrer Mutter in einer typischen amerikanischen Kleinstadt lebt und mit ganz normalen Teenagerproblemen zu kämpfen hat. Als dann bei ihren Nachforschungen herauskommt, dass ihr Vater der japanische Kronprinz ist, ändert sich ihr Leben kolossal. Izzy reist zu ihrem Antrittsbesuch nach Japan. Während sie in den USA zu japanisch wirkte, ist es in Japan gerade ihre amerikanische Herkunft, die auffällt. Außerdem spricht sie kein japanisch und kennt sich auch mit der Kultur nicht sonderlich gut aus. Eine Liebesgeschichte bekommen wir auch. Und ganz viele Fettnäpfchen. Eine freche, witzige Geschichte, die auch unterhält, wenn man keine dreizehn Jahre alt mehr ist.
Pressestimmen
Ein wunderbar leichtes Jugend-Sommerbuch mit Drama.
06.08.2022
"Tokyo ever after" ist eine zauberhafte Geschichte, deren Kitschpotential durch den lustigen Ton auf...gefangen wird. Und besonders schön sind Emiko Jeans Schilderungen der japanischen Besonderheiten und kaiserlichen Traditionen.“ mehr weniger
Katja Eßbach, 29.10.2022
Flott geschrieben – ein Buch, das wirklich Spaß macht.
19.07.2022
Ein sehr lustiges Buch und Mustread für JapanFans.
MIrai Mens, 01.07.2022