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Was, wenn du dich in deinen Bodyguard verliebst?

Küsse unter Kirschblüten – Tokyo Ever After

Izumis ganz normales Teenagerleben steht Kopf, als sie herausfindet, dass ihr bislang unbekannter Vater kein Geringerer als der zukünftige Kaiser von Japan ist – und sie selbst kaiserliche Kronprinzessin. Als sie nach Japan reist, um das Leben am Hof und ihre Familie kennenzulernen, erwarten sie intrigante Cousinen, eine klatschsüchtige Presse und ihr umwerfend gutaussehender, aber furchtbar ernster Bodyguard, der niemals etwas tun würde, was seine Position gefährden könnte – oder? Doch während Izumi völlig überfordert davon ist, eine gute Figur am Hof zu machen und sich die Paparazzi vom Hals zu halten, ist ausgerechnet er der Einzige, auf den sie sich verlassen kann, Standesunterschied hin oder her …

Royal Romance im angesagten Asien-Setting mit zahlreichen beliebten Tropes wie ›Forbidden Love‹ und ›Grumpy x Sunshine‹


Alle Bände von Izumis und Akios Liebesgeschichte: 

Band 1: Küsse unter Kirschblüten – Toyko Ever After

Band 2: Küsse unter Sternschnuppen – Tokyo Dreaming

Die Bände sind nicht unabhängig voneinander lesbar.


Dies ist eine Neuauflage von ›Toyko Ever After. Prinzessin auf Probe‹.

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44631-0
Erscheinungsdatum: 20.07.2022
2. Auflage
384 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem amerikanischen Englisch von Katarina Ganslandt
Lesealter ab 13
Autor*innenporträt

Emiko Jean

Emiko Jean ist eine vom unabhängigen Buchhandel in den USA als Indie Next Pick ausgezeichnete Jugendbuchautorin. Sie lebt in Washington State mit ihrem Mann und ihren Kindern (liebreizende Zwillinge). Und, ja, sie liebt den Regen dort.

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Übersetzer*innenporträt

Katarina Ganslandt

Katarina Ganslandt hat schon als Kind angefangen zu übersetzen (Schlagertexte in die Schäli-Geheimsprache) und kann sich keinen Beruf vorstellen, der ihr mehr Spaß machen würde. Hoffentlich verliert ihr nie die Lust an Büchern!

zur Übersetzer*innen Seite
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

124 von 124 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.44 von 5 Sternen


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4 - 10 von 124 Leserstimme

anna.leseliebe am 05.09.2022 00:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Moderne Prinzessinnengeschichte mit japanischem Setting

„Tokyo ever after“ ist eine moderne Prinzessinnengeschichte mit japanischem Setting. Ich hab auf Booktok so viel über dieses Buch gehört, das ich es einfach auch lesen musste!Der Schreibstil ist locker, humorvoll und bildlich. Ich habe mich sofort in der Geschichte wohl gefühlt und konnte mich schnell in die Handlung einfinden.Das Setting, das die Autorin geschaffen hat, ist magisch. Die Beschreibungen rund um die japanische Kultur, Küche, Sprache und Geschichte waren wundervoll und haben die Geschichte einzigartig gemacht. Der Anfang des Buches hat mir unglaublich gut gefallen. Ich fand die Thematik rund um Izumis Vater sehr spannend und war neugierig zu erfahren, wie ihr Leben sich verändern wird.Izumis Entwicklung war sehr authentisch. Ich konnte mich immer besser in sie hineinversetzen und ihre Gedanken nachvollziehen. Bei der Liebesgeschichte von Izumi und Akio hat es mir allerdings etwas an Tiefe gefehlt. Es ging für mich zu schnell und war zu dramatisch.

athene100776 am 04.09.2022 15:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Tolle Geschichte

Izumi ist ein ganz normaler amerikanischer Teenager mit all den Höhen und Tiefen, die man so erlebt.Dass sie ihren Vater nicht kennt, war ihr nie so wichtig, doch dann verändert eine Information ihr ganzes Leben.Meinung einer 14-Jährigen:Ich liebe Bücher, in denen Mädchen die Hauptrolle sind, deren Leben sich komplett ändert. So bin ich auch auf dieses Buch aufmerksam geworden , und habe es nicht bereut.Bei Izumi lernte ich viel Neues kennen, gerade weil sie im Alter wie ich ist und wir wohl auch ähnliche Probleme haben. Doch dann ändert sich so vieles bei ihr und stellt ihr bekanntes Leben auf den Kopf. Schnell konnte ich zu Izumi eine Verbindung wie zu einer Freundin aufbauen, auch wenn mir einiges fremd erschien.Ich empfand es sehr interessant, welche Gebräuche in Japan sind und wie die Menschen dort ihre Kultur leben.Auch die Orte, wo die Geschichte spielt ,konnte ich mir dank der schönen Beschreibungen sehr gut vorstellen.Angenehm empfand ich den Schreibstil, der locker und leicht gehalten ist und mich herrlich durch die Geschichte getragen hat. Diese Geschichte ist so voller Träume und Hürden, ebenso wie Missgeschicken, die Izumi unterlaufen, dass ich an einigen Stellen auch laut lachen und schmunzeln musste, deswegen möchte ich dieses Buch jedem Mädchen empfehlen, die gerne träumen, Verständnis aufbringen, die japanische Kultur kennenlernen möchten oder auch gerne lachen.

natalierose86 am 04.09.2022 15:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Charmant und schön

Rezension „Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe“ von Emiko Jean Meinung Emiko Jean schafft mit „Tokyo Ever After“ die etwas andere Art Prinzessinnen Story und punktet vor allem durch ihren jugendlich frischen Stil, der eine gehörige Portion Sarkasmus mit sich bringt. Als Leser sprangen mir auf jeder Seite Sätze entgegen, die zum schmunzeln und lachen einluden. Izumi ist ein typischer Teenager, mit normalen Problemen und vor allem Höhen und Tiefen. Obgleich sich jeder Mensch mit dieser Zeit seines Lebens identifizieren kann, so blieb sie anfänglich manchmal für mich fern und mir fehlte ein wenig die Nähe. Doch im Verlauf wandelt sie sich aufgrund der Erfahrungen und am Ende stand ich vor einer reifen, jungen Frau. Diese ehrliche Entwicklung war durchzogen von Authentizität und ich hatte nach und nach immer mehr das Gefühl, mich in Izumi widerzuspiegeln. Die Autorin webt in die Geschichte viele Eindrücke und Wissen rund um Japan, seine Kultur und Sprache ein, was mich unglaublich faszinierte. Die japanische Welt zeigte sich voller Magie und glänzte mit einer tollen Atmosphäre und jeder Menge Reiz. Wenngleich die Romanze kitschig und sehr plötzlich erschien, so passte es zu dem Flair. Und am Ende zählt doch nur, ob selbst eine unperfekte Geschichte perfekt sein kann um die Seele baumeln und in eine fremde Welt eintauchen zu lassen. Fazit Tokyo Ever After konnte sich insbesondere durch sein Setting Japan und mit seiner Kultur und Sprache in mein Herz schleichen. Und auch die Geschichte unterhält mit Leichtigkeit, Humor und einer kitschigen Romanze, die dennoch zum Flair passte. Eine Prinzessinnen Story der anderen art. Charmant und schön. Ich vergebe 4 von 5 Sternen

xlisax1409 am 02.09.2022 13:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Prinzessin sein ist nicht einfach

Izumi lebte ihr ganzes Leben lang im Ungewissen, wer ihr Vater ist und wie durch Zufall erfährt sie seinen Namen. Ihr Vater ist einfach der zukünftige Kaiser von Japan! Izumi kann es kaum fassen, dass genau ihr so was passiert und möchte ihren Vater natürlich gleich kennenlernen, das heißt allerdings auch, dass sie sich wie eine richtige Prinzessin verhalten muss und das ist schwieriger, als sie anfangs dachte.Die Protagonisten:Ob Izumi die geborene Prinzessin ist? Das so ziemlich nicht, zumindest was die Etikette angeht, allerdings die nötigen Charaktereigenschaften dafür hat sie. Sie ist sympathisch, hilfsbereit und hat einfach ein gutes Wesen, zugleich ist sie allerdings etwas unbeholfen und weiß nicht ganz, was sie noch in ihrem Leben alles möchte. Sie war eine tolle Protagonistin, ebenso wie alle anderen. Vor allem die Nebencharaktere waren alle etwas oberflächlicher beschrieben, aber ich mochte sie alles in allem trotzdem.Die Umsetzung:Ich liebe Geschichten nach dem Motto „Plötzlich Prinzessin“ und da passt das Buch halt unglaublich gut rein. Die Japan-Atmosphäre war richtig magisch, auch wenn das Buch in Japan sehr viel im Palast spielte.Den Schreibstil mochte ich richtig gerne, das Buch ist aus Izumis Sicht geschrieben und durch die Perspektive war die Erzählung sehr leicht, ich wusste selbst nie mehr als Izumi und bin dadurch unglaublich schnell mit dem Buch durch gewesen, da ich einfach wissen musste, wie es weiter geht. Die Geschichte hat natürlich auch eine Liebesgeschichte mitinbegriffen, und auch wenn diese nicht ganz so tiefsinnig war, war sie trotzdem gut. Wie alles in Japan abläuft, war unglaublich fesselnd zu lesen und wie Izumi versuchte, mit all den neuen Informationen klar zu kommen, war ebenfalls interessant mitzuverfolgen. Es gab viele Informationen zu Japan, die immer wieder hier und dort eingestreut wurden, was ich super fand. Es war allerdings etwas schade, dass Izumis Vater in dem Buch keine wirklich große Rolle gespielt hatte, obwohl er ja überhaupt erst der Grund war, warum Izumi nach Japan reiste. Das Ende war ganz gut, vor allem der Plot-Twist, allerdings hatte ich mir irgendwie etwas mehr erhofft. Das gewählte Ende war auf jeden Fall trotzdem eine gute Wahl von der Autorin.Mein Fazit:Prinzessinnen, eine leichte Liebesgeschichte, japanische Etikette und tolle Sidefacts, das Buch hat viel zu bieten und es wäre auf jeden Fall eine Überlegung wert, dazu zu greifen. Deshalb gebe ich dem Buch 4,5 von 5 Sterne.

kathi2905 am 02.09.2022 09:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Prinzessinnengeschichte mit Witz!

"Vater ist eine Bezeichnung, die einem Mann bei der Geburt seines Kindes automatisch verliehen wird, den Titel Dad muss er sich erst verdienen - durch schlaflose Nächte, aufgeschürfte Knie und Abschlussfeiern."~ Seite 26.Umsetzung: Zu Beginn dachte ich, das wird eine zwar klischeehafte, aber vor allem sehr witzige Geschichte, denn in der ersten Hälfte musste ich so oft lachen, schmunzeln oder grinsen. Dadurch, dass ich immer nach ein paar Sätzen wieder über Izumis Tollpatschigkeit oder Sarkasmus lachend den Kopf schütteln musste, hat mich die Oberflächlichkeit nicht gestört. Dann aber gab es immer mehr auch ernstere und ruhigere Szenen, die echt zum Nachdenken angeregt haben und aufgrund dessen ich das Buch noch mehr liebe. Vor allem habe ich sehr viel über Japan und dessen Entstehungsgeschichte gelernt, worüber ich der Autorin sehr dankbar bin. Charaktere: Izumi war mir von Anfang an sehr sympathisch und auch ihre Freundinnen - die AGG (Asian-Girl-Gang) - habe ich sehr gemocht. In dem Buch stellt sich Izumi auch oft die Frage, wer sie wirklich ist und wo sie dazugehört. In Amerika ist sie, aufgrund ihres Aussehens, nicht amerikanisch genug, in Japan muss sie dann leider feststellen, dass sie nicht japanisch genug ist, weil sie die Sprache nicht spricht und keine Ahnung von der Kultur hat. Ihre Entwicklung dann mitzuerleben war sehr schön. Schreibstil: Ich liebe Emiko Jeans Schreibstil, der locker leicht, ironisch und sarkastisch ist. Fazit: Eine sehr humorvolle, witzige Geschichte über Izumi, die plötzlich erfährt, dass ihr Vater der Kronprinz von Japan ist, bei der Tiefgründigkeit aber nicht zu kurz kommt. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir, für mich ist das Buch ein Jahreshighlight und ich freue mich schon sehr auf Band 2!"Du gehörst dir selbst, Izumi. Schaff dir deine eigene Welt. Eine, über die nur du bestimmst."~ Akio

athene1989 am 30.08.2022 20:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Unterhaltsame Prinzessinnengeschichte, wenn auch mit einigen Schwächen

"Tokyo ever after" ist der erste Band einer Reihe von Emiko Jean, in der ein junges Mädchen herausfindet, dass ihr Vater der zukünftige Kaiser von Japan ist. Auf einmal ist Izumi mitten im Blitzlichtgewitter und leistet sich einen Fauxpas nach dem anderen. Und während sie versucht ihren Vater und ihre neue Heimat kennenzulernen, wird sie von ihrem Bodyguard Akio begleitet, der ihr tierisch auf die Nerven geht – und unter die Haut.Die Geschichte hat mich ein wenig an „Plötzlich Prinzessin“ mit Anne Hathaway erinnert, nur eben an eine japanische Version. Und auch wenn ich mich immer gut unterhalten gefühlt habe und das Setting einfach traumhaft war, so gab es doch einige Makel. So hat Izumi Schwierigkeiten sie selbst zu sein. Sie weiß nicht, wer sie ist, weil sie nie wusste, wer ihr Vater ist. Ihr fehlt eine Hälfte und fühlt sich unvollständig. Aber die Suche nach ihrem Vater wird von ihrer besten Freundin Noora geleitet und als sie auf dem Flug nach Japan ist, hat sie bereits seit einiger Zeit eine Mappe mit der Geschichte ihrer Familie, wie ihrem Vater als auch der vorherigen Generationen, und sie sieht sich diese nicht eine Sekunde an, sondern schaut lieber eine Serie. Das fand ich absolut unpassend, da sie immer diese Verzweiflung und Selbstzweifel gezeigt hat. Wer ist sie, woher kommen ihre Familien usw. Und dann hat sie die Möglichkeit, etwas über diese zu erfahren und sie nutzt sie nicht eine Sekunde. Das passte für mich einfach nicht zusammen. Ebenso wie paar andere Dinge, wo ich mich frage, wieso das nicht aufgegriffen wurde, warum das nicht thematisiert wurde, wie zum Beispiel ob ihre Mutter mit nach Japan kommen solle und, da sie nicht mitkam, wieso nicht, immerhin sind Mutter und Tochter sich sehr nahe und Izumi fliegt zu einem ganz anderen Kontinent, den sie noch nie besucht hat und zu einer Familie, die sie nicht kennt. Da wäre wenigstens ein kleiner Nebensatz, wieso ihre Mutter sie nicht begleitet, angemessen gewesen.Die Romanze zwischen Izumi und Akio fand ich einerseits wirklich süß, andererseits kam sie anfangs völlig aus dem Nichts. Immerhin mochten sich beide nicht, er war nur unglaublich gutaussehend und das war es dann. Und auf einmal war er so toll und man verstand sich so gut, obwohl es an sich keine privaten Gespräche und ähnliches gab. Da hätte ich mir einfach mehr gewünscht. Aber als die beiden dann mehr Interaktionen zusammen hatten, gerade auch als Gefühle im Spiel waren, fand ich es einfach sehr schön, das zu verfolgen. Die beiden passen wirklich sehr gut zusammen, gerade weil keiner von beiden ein Blatt vor dem Mund nimmt. Ebenso begeistert war ich von Izumis Entwicklung. So hatte sie anfangs viele Selbstzweifel und wusste nicht wohin mit sich selbst, so lernt sie sich mit der Zeit besser kennen und merkt was wirklich wichtig ist. Die Nebencharaktere, sei es ihre Eltern, ihre besten Freunde oder ihre Cousinen und Cousins fand ich sehr spannend, da sie alle sehr unterschiedlich waren. Und gewisse Interaktionen, wie zwischen Yoshi und seinem weiblichen Bodyguard, fand ich unterhaltsam oder auch berührend. Da hat die Autorin wirklich vielschichtige Charaktere entwickelt, die man entweder mochte oder eine Abneigung gegenüber entwickelt hat. Das Ende fand ich passend und es kam mir schon wie ein richtiges Ende vor, sodass, wenn man nicht weiterlesen möchte, für sich selbst ein Ende hat, auch wenn natürlich offenbleibt, was aus den unterschiedlichen Charakteren wird usw. Aber es gibt keinen schlimmen Cliffhanger oder sowas, was ich sehr angenehm finde.Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten, es war humorvoll, es gab Intrigen, Skandale, Romanzen und auch wenn es einige Unstimmigkeiten, wie mit der Mappe, gab, so gebe ich dem Buch doch vier Sterne, da es mich von der ersten bis letzten gut unterhalten hat und Izumi eine wunderbare Entwicklung gemacht hat.

holdesschaf am 26.08.2022 00:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Viel Japan-Flair und mehr Tiefgang als erwartet

Izumi ist ein amerikanischer Teenager, deren Großeltern aus Japan eingewandert sind. Sie lebt mit ihrer Mutter in einer Kleinstadt, wo sie eher eine Exotin ist. Daher hat sie sich mit anderen Mädchen zusammengetan, denen es ähnlich geht. Durch Zufall entdecken sie einen Hinweis auf Izumis Vater, der sich als Kronprinz der japanischen Kaiserfamilie entpuppt. Izzy nimmt Kontakt auf und reist in das Land ihrer Vorfahren. Doch dort, wo sie glaubt, endlich ihre wahre Herkunft zu finden, steht man ihr skeptisch gegenüber. Prinzessin-Sein von heute auf morgen ist alles andere als einfach, selbst wenn der Leibwächter ganz süß ist. Zwischen Unterricht und Terminen schlittert Izzy von einer Katastrophe in die nächste.Ich habe hier ehrlich gesagt einen etwas kitschigen, liebeslastigen Jugendroman erwartet und war dann sehr überrascht, dass das allenfalls am Anfang so wirkt. Es macht viel Spaß, Izzys Freundinnen und ihr Leben in der amerikanischen Kleinstadt kennenzulernen. Es ist interressant zu erfahren, wie sie sich als asiatisch aussehende Person unter nahezu lauter Weißen fühlt und als Leser spürt man eine gewisse Leere in ihr.Der Wechsel zum Besuch in Japan könnte gravierender nicht sein. Endlich fühlt Izzy sich dazugehörig. Das das aber nicht allein vom Aussehen abhängig ist, stellt sie sehr bald fest. Die japanischen Traditionen, Gerichte und Orte, die man hier kennenlernen darf, sind einfach toll beschrieben. Es tauchen natürlich diverse Probleme auf. Und das nicht nur, weil der Leibwächter Akio in Wirklichkeit doch netter ist, als er auf den ersten Blick scheint. Man empfindet und fiebert sehr stark mit Izzy mit, die sich immer wie zwischen den Stühlen fühlt. Überhaupt spricht der Roman mehr Probleme an und geht ihnen auf den Grund, als man durch die Beschreibung vielleicht erwartet.Natürlich muss sich Izzy in ihrer neuen Familie und Umgebung erst zurechtfinden und erlebt so freudige Momente, aber auch viele peinliche Augenblicke. Ständig fragt man sich, ob sie in dieser rauhen Welt der Kaiserfamilie überhaupt überleben kann. Auch die Nebencharaktere sind interessant ausgestaltet und geben der Geschichte den letzten Schliff. Wer sich für Japan interessiert, für innere Konflikte um Zugehörigkeit oder einfach eine nicht kitschige Liebesgeschichte lesen möchte, dem empfehle ich das Buch auf jeden Fall. Von mir bekommt es für die gute Mischung aus Humor, Tiefgang, Landeskunde und Kultur Japans 5 Sterne.

bambi-nini am 23.08.2022 20:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Keine großen Überraschungen

18 Jahre lang hielt Izzy ihren Vater für eine zufällige, einmalige Partybekanntschaft ihrer Mutter. Dementsprechend groß ist der Schock, als sie die Wahrheit erfährt: Ihr Vater ist der Sohn des aktuellen japanischen Kaisers.Auch ihr Vater wusste nichts von Izzys Existenz. Nun lädt er die junge Frau nach Japan ein. Allerdings ist der Alltag als Kronprinzessin viel komplizierter, als Izzy es sich vorgestellt hatte…Der Klappentext klang ganz süß und letztlich lässt sich dies auch über die Handlung sagen. Die Geschichte verläuft ziemlich genau so, wie man sich eine Plötzlich-Prinzessin-Story im Japan-Setting vorstellt.Izzy lässt kein Schlamassel aus. Aber nicht nur die übertriebene Menge an Besteck oder die Kleidungsvorschriften bereiten ihr Schwierigkeiten, sondern vor allem die kulturellen Unterschiede und die japanischen Umgangsformen, mit denen die gebürtige Amerikanerin nicht vertraut ist, sorgen für unangenehme Situationen -manches zum Schmunzeln, anderes zum Mitleiden.Auch die Lovestory ist von diesen Themen geprägt. Aber nicht nur die Standesunterschiede und die öffentlichen Benimmregeln machen Izzy diesbezüglich Kopfzerbrechen – auch die Presse mischt stetig mit und sorgt für zusätzliche Aufregung.Izzy ist die Ich-Erzählerin der Geschichte. Sie gibt Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle. Die Perspektive ermöglicht es, ihre Entwicklung zu verfolgen: In ihrer Heimat fiel sie wegen ihres Aussehens auf. In Japan wegen ihres amerikanischen Benehmens. Izzy macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Sie will herausfinden, wer sie ist und muss sich entscheiden, wer sie sein will. Dabei spielt die Annähung zu ihrem „neuen Vater“ ebenso eine Rolle wie die Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Position, die sie plötzlich innehat.Die Geschichte liest sich recht zügig, der Schreibstil ist locker und anschaulich. Große Höhepunkte bleiben allerdings ebenso aus wie große Überraschungen.Für mich wäre das Ende ok gewesen, um als Einzelband bestehen zu bleiben. Allerdings geht das ‚Abenteuer Tokyo’ noch weiter.Fazit‚Plötzlich Prinzessin’ im Kulturenkonflikt. Izzy muss sich nicht nur an all die Vorschriften am Kaiserhof gewöhnen, sondern bekommt vor allem die für sie ungewohnten öffentlichen Benimmregeln immer wieder vorgehalten. Ich habe die Entwicklung der jungen Frau gern verfolgt. Auch die Liebesgeschichte ist ganz süß. Allerdings verläuft die Geschichte sehr vorhersebar.

lili-marie am 23.08.2022 07:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Prinzessin über Nacht

In Tokyo Ever After begleiten wir Izumi, die mit ihrer Mutter ein ganz normales Leben in den USA führt. Ihren Vater kennt sie nicht. Durch einen Zufall entdeckt sie eine Widmung in einem Buch ihrer Mutter. Zusammen mit ihren Freundinnen macht sie sich auf die Suche nach ihrem Vater und findet ihn tatsächlich kurze Zeit später. Ihr Vater ist Kronprinz von Japan.Der Schreibstil von Emiko Jean hat mir sehr gut gefallen und ich bin sehr gut und schnell durch dieses Buch gekommen. Japan finde ich ein sehr interessantes Land und habe mich so gefreut, dass man auch sehr viel von der Kultur, Geschichte und Traditionen erfährt. Das hat mir Japan noch ein Stück näher gebracht und ich würde unheimlich gerne dieses Land mit eigenen Augen sehen.Für Izumi ist die Umstellung sehr groß und nicht einfach. Sie nimmt jedes Fettnäpfchen mit und wird dafür öffentlich kritisiert. Etwas schade, dass die Menschen ihr dort keine Chance geben sich zurechtzufinden und etwas Geduld mit ihr haben. Dennoch gibt Izumi nicht auf und das habe ich sehr an ihr bewundert.Sie kämpft schon ihr Leben lang um Akzeptanz denn mit ihren japanischen Wurzeln war sie in den USA immer ein Außenseiter. In Japan wird sie als zu amerikanisch betitelt. Das stelle ich mir sehr schwer vor.Die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie hat nicht zu viel Raum eingenommen, sodass viele wichtige Themen ordentlich behandelt werden konnten, dennoch war sie immer präsent und spürbar. Das hat mir sehr gut gefallen.

lavendelknowsbest am 22.08.2022 12:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Plötzlich Prinzessin made in Japan

Mich sprach der Klappentext des Buches sofort an, denn ich habe die Plötzlich Prinzessin Buchreihe in meiner Jugend über alles geliebt. Daher war ich so gespannt, ob sich dieses einzigartige Flair einer "vom einfachen Mädchen zur Prinzessin" Geschichte auch noch nach all den Jahren für mich bewähren würde und wie mir das japanische Setting gefallen würde. Izumi ist ein sehr durchschnittlicher Teenager. Sie steht kurz vor dem Highschoolabschluss, doch ihre Noten sind nicht berauschend, daher wird das nichts mit einem Studienplatz an einer renommierten Uni. Neben ihr sind ihre 3 Freundinnen die einzigen Mädchen mit asiatischen Wurzeln an der Schule in einer amerikanischen Kleinstadt. Izumi fühlt sich daher nicht wirklich zugehörig. Eines Tages entdeckt sie in den Sachen ihrer alleinerziehenden Mutter ein Buch mit geheimnisvoller Widmung. Nach einigen Recherchen ist tatsächlich ihr bisher unbekannter Vater gefunden und dieser ist kein geringerer als der Erbe des kaiserlichen Throns von Japan...Nach ein bisschen Anlauf fand ich in die Geschichte hinein und mochte den Sog, den sie entfaltete. Emiko Jean hat einen einnehmenden Schreibstil mit schönen Metaphern.Izumi ist eine tolle Protagonistin, die im Laufe der Geschichte sehr gewachsen ist, ihre Unsicherheiten ablegt und immer mehr auf ihr Herz hört.Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte der verbotenen Art, die ich wunderschön und authentisch fand. Ein paar zarte Schmetterlinge weckte sie in mir und ich fieberte hier, wie schon lange nicht mehr, einem Happy End entgegen. Das japanische Setting war eine gelungene Abwechslung im Jugendbuchgenre. Die japanische Kultur mit ihren Eigenarten, was Etikette und Höflichkeit anbelangt, war interessant und wirkte stellenweise sehr antiquiert auf mich.Am Ende wünschte ich mir etwas sehr seltenes, nämlich, dass Tokyo ever after kein Einzelband sein würde, denn ich war noch nicht bereit die Figuren und ihre ungewöhnliche Geschichte zu verlassen. Das Buch endet abgeschlossen, dennoch ist ein 2. Teil im Englischen bereits erschienen und ich hoffe, dass er auch bald hierzulande erscheinen wird.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Die Presse
Ein wunderbar leichtes Jugend-Sommerbuch mit Drama.

06.08.2022

NDR Kultur
"Tokyo ever after" ist eine zauberhafte Geschichte, deren Kitschpotential durch den lustigen Ton auf...gefangen wird. Und besonders schön sind Emiko Jeans Schilderungen der japanischen Besonderheiten und kaiserlichen Traditionen.“ mehr weniger

Katja Eßbach, 29.10.2022

Kieler Magazin
Flott geschrieben – ein Buch, das wirklich Spaß macht.

19.07.2022

Spot
Ein sehr lustiges Buch und Mustread für JapanFans.

MIrai Mens, 01.07.2022

Buchkultur
Hier mischen sich exotische Romantik, erstaunliches Wissen und frecher Humor zu einem absolut empfeh...lenswerten Buch. mehr weniger

Andrea Wedan, 01.07.2022