Küsse unter Kirschblüten – Tokyo Ever After
Izumis ganz normales Teenagerleben steht Kopf, als sie herausfindet, dass ihr bislang unbekannter Vater kein Geringerer als der zukünftige Kaiser von Japan ist – und sie selbst kaiserliche Kronprinzessin.
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Küsse unter Kirschblüten – Tokyo Ever After
Izumis ganz normales Teenagerleben steht Kopf, als sie herausfindet, dass ihr bislang unbekannter Vater kein Geringerer als der zukünftige Kaiser von Japan ist – und sie selbst kaiserliche Kronprinzessin. Als sie nach Japan reist, um das Leben am Hof und ihre Familie kennenzulernen, erwarten sie intrigante Cousinen, eine klatschsüchtige Presse und ihr umwerfend gutaussehender, aber furchtbar ernster Bodyguard, der niemals etwas tun würde, was seine Position gefährden könnte – oder? Doch während Izumi völlig überfordert davon ist, eine gute Figur am Hof zu machen und sich die Paparazzi vom Hals zu halten, ist ausgerechnet er der Einzige, auf den sie sich verlassen kann, Standesunterschied hin oder her …
Royal Romance im angesagten Asien-Setting mit zahlreichen beliebten Tropes wie ›Forbidden Love‹ und ›Grumpy x Sunshine‹
Alle Bände von Izumis und Akios Liebesgeschichte:
Band 1: Küsse unter Kirschblüten – Toyko Ever After
Band 2: Küsse unter Sternschnuppen – Tokyo Dreaming
Die Bände sind nicht unabhängig voneinander lesbar.
Dies ist eine Neuauflage von ›Toyko Ever After. Prinzessin auf Probe‹.
Bibliografische Daten
2. Auflage
Emiko Jean
Emiko Jean ist eine vom unabhängigen Buchhandel in den USA als Indie Next Pick ausgezeichnete Jugendbuchautorin. Sie lebt in Washington State mit ihrem Mann und ihren Kindern (liebreizende Zwillinge). Und, ja, sie liebt den Regen dort.
Katarina Ganslandt
Katarina Ganslandt hat schon als Kind angefangen zu übersetzen (Schlagertexte in die Schäli-Geheimsprache) und kann sich keinen Beruf vorstellen, der ihr mehr Spaß machen würde. Hoffentlich verliert ihr nie die Lust an Büchern!
2 - 10 von 124 Leserstimme
Plötzlich Prinzessin
Izumi, genannt Izzy ist japanischer Herkunft, auch wenn ihre Mutter ein Geheimnis um den Vater der Jugendlichen gemacht hat. Als Izzy herausfindet, dass ihr Vater der zukünftige Kaiser von Japan ist, heißt das, dass Izzy kaiserliche Kronprinzessin ist. Prompt folgt eine Einladung vom japanischen Kaiserhof. Aber so einfach ist es gar nicht, so plötzlich im Rampenlicht zu stehen…Izzys leicht chaotisches Leben als amerikanische Jugendliche ändert sich schlagartig, als herauskommt, dass sie nicht nur vom japanischen Kaiserhof abstammt, sondern unversehens sogar zur Kronprinzessin wird. Locker-flockig erzählt, erfährt der Leser, wie es ist, wenn das Leben sich so plötzlich verändert. Das gibt Stoff für viel Situationskomik, so dass man immer wieder mal vor sich hinlächelt beim Lesen. Doch es fehlt auch nicht der nachdenkliche Ton im Hintergrund, wenn Izzy sich plötzlich zwischen den Kulturen wiederfindet. Und eine kleine feine Liebesgeschichte gibt‘s obendrauf.Das Jugendbuch überrascht mit vielen überraschenden Aspekten der Geschichte. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe überzeugte 4 von 5 Sternen.
„Plötzlich Prinzessin“ auf japanisch
"Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe" ist eine moderne Prinzessinengeschichte, die durch das ungewöhnliche Setting überrascht. Protagonistin Izumi Tanaka war ein ganz normaler amerikanischer Teenager - mal abgesehen von ihrem bis dahin unbekannten japanischen Vater - die unerwartet in die Welt des japanischen Kaiserhofs katapultiert wird und sich dann mit dem dort herrschenden Reglement auseinandersetzen muss. Obwohl Izumi auch in der amerikanischen Kleinstadt, in der sie unter der Obhut ihrer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen ist, ständig das Gefühl hatte, nicht wirklich dazuzugehören, ist der Kulturschock bei ihrer Ankunft doch ziemlich heftig.Es gibt auch eine süße Liebesgeschichte, doch für mich war vor allem die Reise nach Japan und der Einblick in die dortige Kultur interessant. Wer die "Plötzlich Prinzessin"-Filme mochte, wird auch "Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe" lieben.
Plötzlich Prinzessin
Auf den ersten Blick hat es mich direkt an Plötzlich Prinzessin und all die anderen Geschichten erinnert, bei denen man entdeckt, dass man Nachfahre von Kaiser, König oder ähnlichem ist. Und doch hat diese Geschichte ihren eigenen Charme.Izumi ist mit ihrer alleinerziehenden Mutter in Mount Shasta in den USA, hat aber japanische Wurzeln. So fühlt sie sich dort nicht richtig dazugehörig. Als sie dann zufällig einen Namen entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Vater und purzelt direkt hinein in in den japanischen Kaiserhof., denn ihr Vater ist der Kronprinz!Zuerst wusste ich nicht so recht, ob mir die Geschichte gefallen wird, und habe mich dann doch darauf eingelassen – und es definitiv nicht bereut.Izumi habe ich gleich ins Herz geschlossen. Man fühlt ihre innere Zerrissenheit nirgends richtig dazu zu gehören (außer zu ihrer Mum und ihren Freundinnen), wie auch ihren Wunsch ihren Platz zu finden. Da kommt natürlich so ein Wechsel nach Japan genau richtig, denn dort liegen ihre Wurzeln. Die Autorin beschreibt es so fesselnd, das ich gerne darüber gelesen habe. Und dabei gibt es auch noch jede Menge Szenen, die so unterhaltsam sind, dass man einfach schmunzeln oder lachen muss. Izumi tappt von einem Fettnäpfchen ins nächste und lernt dabei doch auch jede Menge. Auch wie es ist, sich richtig zu verlieben. Die zarte Liebesgeschichte hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es für mich zu schnell zu intensiv angesehen wurde und doch passt sie ganz gut ins Buch. Denn sie nimmt nicht überhand, sondern bleibt lange im Hintergrund, da Izumi ja genug andere Probleme zu bewältigen hat. Mir hat es großen Spaß gemacht Japan, die Kultur und Lebensweise, aber auch den inneren Konflikt von Izumi mitzuerleben, kann man sich doch in manchen Punkten richtig hinein fühlen. Denn dazu gehören will jeder, egal wer man ist und woher man kommt. Eine unterhaltsame, schöne Geschichte, die natürlich etwas an bereits bekannte Storys erinnert und doch ihren ganz eigenen Charme hat. Ich habe sie sehr gerne gelesen!
Plötzlich Prinzessin American-Asia-Style
Es soll ja Menschen geben, die davon träumen eines Tages zu einer royalen Familie zu gehören. Und dann gibt es da noch Izumi Tanaka, die mehr oder weniger durch einen Zufall erfährt, daß sie die Tochter des japanischen Kronprinzen ist. Kein Wunder, daß sich ihr Leben danach von jetzt auf gleich völlig verändert. In "Tokyo ever after" erzählt Autorin Emiko Jean auf knapp 380 Seiten aber nicht einfach nur eine Story à la "Plötzlich Prinzessin". Sie verpaßt der bekannten Geschichte einen interessanten Twist, indem sie gleichzeitig auch die kulturelle und soziale Zerrissenheit der Protagonistin zwischen ihrem Dasein als halber Amerikanerin und halber Japanerin, die sich so nie wirklich als etwas Ganzes fühlt, gut herausarbeitet.Dazu kommt ein Haufen toller Nebencharaktere, gerade was Izzys Freundinnen angeht, und natürlich (!) eine Liebes-Geschichte. Der Ton des Buches ist dabei fast durchgehend locker-leicht und modern, teilweise amüsant, aber an den richtigen Stellen auch geboten ernst. Und trotz der teilweise hakelig anmutenden Übersetzung fliegt man nur so durch die Seiten. Fazit: Wirklich nette Unterhaltung für zwischendurch!
Sehr humorvoll
"Tokyo ever after" von Emiko Jean ist eine schöne und humorvolle Plötzlich-Prinzession-Geschichte, die mir viel Spaß gemacht hat zu lesen. Izumi Tanaka ist ein ganz normaler Teenager, die zusammen mit ihrer Mutter in Kalifornien lebt. Ihren Vater kennt sie nicht und ihre Mutter möchte auch nichts über ihn erzählen. Dies ändert sich, als sie einen Hinweis über ihren Vater findet und bekannt wird, dass er der Thronfolger Japans ist. Gerade noch ein ganz normaler Teenager reist Izumi nun als Kronprinzessin nach Japan, um dort ihren Vater kennenzulernen und tritt dort in ein Fettnäpfchen nach dem anderen.Der flüssige Schreibstil der Autorin hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Mit ihrer humorvollen Art zu schreiben, hat sie eine sehr sympathische Protagonistin erschaffen, die nicht auf den Mund gefallen ist. Durch ihre authentische Art ist mir Izumi schnell ans Herz gewachsen. Trotz Humor werden hier aber auch wichtige und ernste Themen angesprochen. Dank ihrer japanischen Herkunft fühlt sich Izumi als Außenseiterin in Kalifornien, aber auch in Japan will sie nicht so richtig reinpassen. Fazit: eine sehr unterhaltsame Wohlfühlgeschichte, die man gerne liest. Ich freue mich schon auf Teil 2.
USA meets Japan
Eine Cinderella-Story - und dann auch noch mit dem spannenden Setting USA meets Japan, da war ich neugierig.Das Buch ist für junge Lesende ab dreizehn Jahre empfohlen und dementsprechend stellenweise wirklich zuckersüß. Für meinen erwachsenen Lesegeschmack teilweise etwas überzuckert, aber ich kann mich noch erinnern, wie mein Lesegeschmack "damals" war - mein jüngeres Selbst wäre ganz gewiss hingerissen gewesen. Izumi ist ein amerikanischer Teenie mit japanischen Wurzeln. Ihren Vater kennt sie nicht, aber als sich herausstellt, dass er der japanische Thronfolger ist, ändert sich ihr Leben komplett. Sie besucht ihn - und ihr erster Japanbesuch läuft natürlich so gar nicht nach Plan! Das Hofzeremoniell ist streng und es lauern jede Menge Fettnäpfchen...Die Hauptdarstellerin ist schon 18 - auf mich wirkte sie im Buch allerdings deutlich jünger. Interessanterweise sah das die Tochter, knapp dreizehn Jahre, ganz anders. Sie hat das Buch nur angelesen, es hat sie nicht interessiert, weil "Izumi schon so alt ist, sie ist ja schon erwachsen".Es kommt wie immer auf die Perspektive an.Empfohlen wird das Buch ab dreizehn Jahre - nach der Aussage der Tochter in dem Alter würde ich es aber altersmäßig eher bei vierzehn, fünfzehn Jahren verorten. Es ist eine romantische Lovestory - verzwickt und mit dem Japan-Setting auch besonders.
Super gelungenes Jugendbuch, toll mit der Kultur Japans und dem Königshaus
Ich finde das Cover passt perfekt zu dem Buch, es macht neugierig auf ein Jugendbuch, ein royales Thema durch die Krone und durch die Darstellung der Protagonistin weißt es schon auf das Land Japan hin.Im englischsprachigen Raum habe ich sehr viel Positives zu dem Buch gehört und war gespannt, wie es mir gefallen würde. Besonders der Aspekt der Kultur Japans und der Monarchie hat mich neugierig werden lassen.Ganz zufällig finden Izumi und ihre beste Freundin Noora einen Hinweis darauf, wer ihr Vater sein könnte, über den Izumis Mutter nicht spricht. Niemals hätten sie damit gerechnet, dass er wahrscheinlich der Kronprinz von Japan ist. Und ein Gespräch mit ihrer Mom und eine E-Mail später, stehen auf einmal japanische Vertreter des Könighauses vor ihrer Tür und laden sie im Namen ihres Vaters nach Japan ein. Zitat : "»Er ist adelig.« Pause. Sie lächelt vielversprechend. [...] »Und zwar der Kronprinz von Japan. Mit vollem Namen heißt er Makotonomiya Toshihito.« Die Uhr an der Wand tickt. Nooras Lächeln wird brüchig. Ich stoße die Luft durch die Nase."Für Izumi eine völlig fremde und unbekannte Welt. Ihre Vorverfahren mütterlicherseits stammen ebenfalls aus Japan, aber durch den frühen Tod ihrer Großeltern, hat sie keine Verbindung zu dem Land. Und gleich mit ihrer Ankunft in Tokio erwartet sie als Mitglied der Monarchie eine strikt getakteter Terminplan, Regeln und genaue Etikette. Auf einmal wohnt sie in einem Palast, trifft fast täglich wichtige Personen, wo bestimmtes vorgegebenes Verhalten von ihr verlangt wird. Unterrichtsstunden in japanischer Geschichte und Kultur, das Erlernen der Sprache und Training von Etikette. Dazu neue Verwandte und ein Leibwächter, der sie ständig begleitet.Viele neue Dinge, die für Izumi nicht einfach zu handhaben sind und sie besonders darauf achten muss, dass durch nicht aus Versehen einen Skandal auslöst. Immerhin versteht sie sich gut mit ihrem Cousin Yoshi und dann ist da noch ihr Bodyguard Akio. Ihn mag sie anfangs überhaupt nicht, was auf Gegenseitigkeit beruht. Mit der Zeit ändert sich das, aber ihre jeweilige Stellung steht dem entgegen, und eine Liebesbeziehung würde nicht geduldet.Zitat : "Ich sehe Akio an. »Könnten Sie das für mich übersetzen ?« Er stöhnt leise auf. »Wir haben keine Zeit.« Stur ist er also auch noch. Ihm mag diese Bitte vielleicht übertrieben erscheinen, aber mir ist Höflichkeit nun mal sehr wichtig. Also verschränke ich die Arme und sehe ihn abwartend an."Izumi erzählt ihre Geschichte mit einer lockeren und coolen Art und war mir schnell sympathisch. Selbstfindung und Selbstidentität sind ein wichtiger Teil der Handlung. In den USA fühlt sie sich nicht amerikanisch genug (in ihrer Heimatstadt leben kaum Menschen mit asiatischer Herkunft) und in Japan zu amerikanisch. Die Liebesgeschichte, die nicht im Vordergrund steht, fand ich total süß. Auch der Schreibstil von Emiko Jean hat mir total gut gefallen, toll flüssig zu lesen und ich bin begeistert davon, dass sie es so überzeugend geschafft hat, bei einem Jugendbuch die verschiedenen Themen darzustellen.Fazit :Super gelungenes Jugendbuch, toll mit der Kultur Japans und dem Königshaus. Selbstfindung und Selbstidentität spielen eine große Rolle und es gibt eine süße Liebesgeschichte.
Plötzlich Prinzessin
Zum Buch: Izzy lebt in den USA, bisher war ihr besonderes Merkmal höchstens das sie asiatischer Herkunft ist und ihr Vater unbekannt. Dann stellt sich heraus, ihr Vater ist der Kaiser von Japan, sie eine Prinzessin. Um Ihren Vater kennenzulernen reist sie nach Japan, stellt dort aber schnell fest, das kaiserliche Leben ist nicht so ganz wie sie es sich vorgestellt hat.Meine Meinung: Mich sprach sowohl Cover als auch Klappentext an, vor allem da ich schon einige Mal die Filme Plötzlich Prinzessin mit meinem Kind anschauen "musste". Der Schreibstil ist sehr jugendlich und einfach zu lesen, die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und ist durchaus humorvoll und amüsant erzählt. Ich fand Izzy total sympathisch, keinerlei Staralüren, keine gewickelt, eine rundum nette Person, die kaum einen Fettnapf auslässt. Ein Jugenbuch, mit dem auch ältere LeserInnen noch ihre Lesefreude haben. Die Gepflogenheiten in Japan werden gut umschrieben und es ist echt empfehlenswert.
Eine wundervolle asiatische Interpretation von „Plötzlich Prinzessin“
"Ist der Kimono erst mal offen, kann er nicht mehr zugemacht werden."Ich bin ja ein riesiger Fan der asiatischen Kultur und lese auch gern mal Bücher, die in einem solchen Setting spielen. Deshalb möchte ich euch heute das Buch "Tokyo ever after" ans Herz legen. Allein schon der Buchumschlag in diesen poppigen Farben ist wunderschön gestaltet und erinnert ein wenig an ein Origami. Doch die große Überraschung kam, als ich zum Lesen den Schutzumschlag entfernt habe und auf dem Einband einen wunderschönen holografischen Schmetterling entdeckte.Doch kommen wir mal zum Buch. In Tokyo ever after erleben wir die Geschichte von Izumi, die allein mit ihrer Mutter im beschaulichen Mount Shasta (USA) lebt.Als junges Mädchen mit asiatischen Wurzeln hat sie sich noch nie besonders zugehörig gefühlt. Dieses Gefühl wurde noch verstärkt, da ihre Mutter immer ein Geheimnis um ihren Vater gemacht hat. Aus Zufall findet sie mit ihrer Freundin Noora einen Hinweis auf ihre Herkunft und muss feststellen, dass ihr Vater kein gewöhnlicher Mann ist, sondern der Kronprinz von Tokio!Ehe sich Izzy versieht, ist sie in Japan und auf einmal Kronprinzessin von Tokio, auch wenn sie gar nicht weiß, wie das geht und somit von einem kulturellen Fettnäpfchen ins nächste springt. Wer jetzt glaubt bei diesem Buch würde es sich um die nächste 0815 Lovestory aus dem Young Adult Bereich handeln, den muss ich leider enttäuschen. Natürlich gibt es hier auch einen Anteil an Liebe im Plot, doch dieser sticht nicht unangenehm heraus und hält sich für mich dezent im Hintergrund. Vielmehr geht es um die Geschichte eines jungen Mädchens, dass auf der Suche nach ihren Wurzeln ist und sich nirgendwo richtig zugehörig fühlt. In den USA sticht sie aufgrund ihres asiatischen Äußeren hervor und für die Japaner ist sie schlichtweg zu amerikanisch. Dabei schafft es Emiko Jean den Leser mit einem leichten und doch bildhaften Schreibstil zu fesseln. Ohne, dass es mir zuviel geworden wäre, nimmt sich die Autorin Zeit Bilder von Japan heraufzubeschwören, so dass ich keinerlei Probleme hatte mich in die Szenen hineinzuversetzen als sei es ein Film, den ich gerade schaue. Auch die Charaktere sind der Autorin hervorragend gelungen. Angefangen von Izumi (Izzy) über ihre AGG (Asian Girl Gang) bis hin zu Mariko, Izzys Kammerzofe. Vor allem Mariko hat mich charakterlich positiv überrascht und mich noch von sich überzeugen können :-) Der Plot ist insgesamt natürlich nicht überraschend und erinnert ein wenig an "Plötzlich Prinzessin" halt nur auf asiatisch! Das hat mich jedoch nicht im geringsten gestört, da die Autorin es geschafft hat mich doch noch mit Kleinigkeiten überraschen zu können. Außerdem ist es ihr gelungen die Kultur Japans sehr gut darzustellen und dem Leser näherzubringen. Nebenbei wird man nicht nur mit bildhaften Beschreibungen eines wunderschönen Japans belohnt, sondern auch mit einer tollen Geschichte über Familie, Freundschaft und vor allem Selbstliebe!Ich gebe dem Buch daher 5 von 5 Schmetterlingen.
Eine Empfehlung für alle die auf royale Geschichten stehen
Zusammenfassung:Izumi findet durch einen Zufall bei Ihrer Mutter einen Brief von ihrem bisher noch geheimen Vater. Nachdem Izumi und ihre Freundinnen über den Namen des Unbekannten herauszufinden wer er ist, stoßen Sie auf die Tatsache, dass es sich bei Izumis Vater um keinen geringeren als den zufkünftigen Kaiser von Japan handelt. Das heißt Izumi ist die Prinzessin von Japan.Nachdem Sie über Umwege versucht zu ihm Kontakt aufzubauen, beginnt eine aufregende Zeit für Izumi, denn sie fliegt nach Tokyo um Ihren Vater und den Rest der Familie kennenzulernen.Meine Meinung:Ich habe oft schon Jugendromane gelesen, die mich mit Anfang 30 leider nicht mehr angesprochen haben. Ganz anders bei diesem „Jugend“-Roman. Natürlich ist die Hauptprotagonistin Izumi noch recht jung mit ihren 18 Jahren und an manchen Stellen merkt man das auch, aber absolut nicht auf eine negative Weise. Ich würde Izumi als eine kluge, fleißige junge Frau beschreiben, die manchmal eben auch das Herz auf der Zunge trägt. Das macht sie zu einem sehr sympathischen Charakter und es war so spannend ihre Reise und alle Erlebnisse in Tokyo als Leser zu begleiten. Auch die andere Charaktere, waren toll beschrieben und ich konnte mit vielen von Ihnen Sympathien aufbauen.Sehr gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen der Autorin von verschiedenen Plätzen in Tokyo, so wie die verschiedenen Situationen, in denen das Volk seine neue Prinzessin Izumi Willkommen heißen wollte.Auch das Cover passt meines Erachtens wunderbar zum Buch und ist einfach ein wahnsinnig schöner Hingucker im Bücherregal.Ich hoffe sehr das der zweite Band bald im deutschen erscheint.Fazit:Ein großartiges Buch, wundervoll geschrieben und zum mitfühlen gemacht. Eine absolute Empfehlung und zwar nicht nur für Jugendliche.
Pressestimmen
Ein wunderbar leichtes Jugend-Sommerbuch mit Drama.
06.08.2022
"Tokyo ever after" ist eine zauberhafte Geschichte, deren Kitschpotential durch den lustigen Ton auf...gefangen wird. Und besonders schön sind Emiko Jeans Schilderungen der japanischen Besonderheiten und kaiserlichen Traditionen.“ mehr weniger
Katja Eßbach, 29.10.2022
Flott geschrieben – ein Buch, das wirklich Spaß macht.
19.07.2022
Ein sehr lustiges Buch und Mustread für JapanFans.
MIrai Mens, 01.07.2022