Ein emotional schockierender und zugleich tief berührenden Thriller, entrollt Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.
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Liebes Kind
Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.
In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.
Bibliografische Daten
16. Auflage
11 - 10 von 218 Leserstimme
Psychoanalytische Opferbetrachtung
4,5 SterneIch hab die Kurzbeschreibung nur angelesen, denn ich wollte keinerlei Spoiler haben. War auch die absolut richtige Entscheidung, denn so wurde ich schließlich umso mehr überrascht. Was für mich bei einem guten Thriller immens wichtig ist."Liebes Kind" ist ein Thriller der besonderen Art, denn er beginnt dort, wo die meisten andere Bücher enden. Mit der Flucht aus der Waldhütte. Und danach konzentriert er sich auch nicht auf polizeiliche Ermittlungen, sondern begleitet 3 unmittelbar Betroffene, und wie sie mit der ganzen Situation umgehen. In Rückblenden erfährt der Leser dennoch, wie das Leben in der Hütte so in etwa ablief. Aber der Fokus ist ganz klar auf das seelische (Wohl-)Befinden der Betroffenen. Das ja gar nicht so 'wohl' ist wie man es sich als Außenstehender sicherlich meist denkt. "Jetzt ist ja alles vorbei, alles wieder gut." Für die Opfer aber eben nicht, aus verschiedenen Gründen. Die Kinder kannten nur das Leben in der Hütte, kannten nur diese 2 Erwachsenen dort als Bezugspersonen, die zu ihnen immer liebevoll waren. Nichts davon ist jetzt mehr da, in ihrer vermeintlichen "Freiheit". Hier gelten plötzlich ganz andere Regeln als die, die ihnen eingebläut wurden. Wie sollen sie sich da bloß zurecht finden, wenn nichts mehr vertraut ist...Aber auch die posttraumatischen Belastungsstörungen bei Erwachsenen, die eine Entführung, Gefangennahme, Erniedrigung, Schläge und sonstige Grausamkeiten ertragen mussten, ist sehr heftig. Das wird von der Autorin hier ziemlich gut dargestellt, und kommt in Büchern eigentlich viel zu selten vor (auch wenn ich vor nicht allzu langer Zeit im "dunklen Garten" von Tana French über eine sehr ähnliche Thematik gelesen habe).Ich fand die Gefühle und Gedanken aller drei Personen, denen wir als Leser begleiten, sehr gut beschrieben und es fühlte sich für mich authentisch an. Am interessantesten fand ich dabei die Schilderungen von Hannah, aber auch ihre Art und Weise faszinierte mich. Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen, und die Autorin verriet dort, dass sie sich durchaus von Natascha Kampusch inspirieren ließ und dass sie von deren Stärke beim 1. Fernsehinterview direkt nach ihrer Flucht beeindruckt war. Hier in Österreich ist dieser Fall natürlich sehr präsent gewesen, auch ich habe das Interview im ORF damals gesehen und war ebenfalls überrascht davon, wie aus dem 10jährigen entführten Mädchen so eine reife 18jährige geworden ist, die sich stets überlegt und vor allem gut auszudrücken wusste. Und ich habe es auch nie verstanden, wieso Natascha Kampusch dann genau für diese Stärke, die sie zeigte, von vielen plötzlich angefeindet wurde und ihre Opferrolle in Frage gestellt wurde. Aber ich schweife ab...Ambivalente Gefühlte hatte ich in diesem Buch eigentlich nur gegenüber Jasmin.~~~(Vorsicht - ab hier werden wichtige Details verraten! SPOILER!Ich kann überhaupt nicht verstehen, wieso sie sich kein bisschen mehr für die Kinder interessiert hat, sobald sie aus der Hütte draußen war. Sie hat sie zwar noch aufgefordert, mit ihr zu kommen. Als sie das aber nicht sofort taten, ist sie alleine losgerannt und hätte die beiden ihrem Schicksal überlassen. Auch nach der Rettung dann hat sie sich nicht nach ihnen erkundigt. Irgendeine Bindung muss sie doch zu ihnen während der 4 Monate dort aufgebaut haben. Und die 2 haben sie immerhin als Mutter angesehen! Aber gut, das war vielleicht ihr Charakter, den die Autorin mit Absicht so angelegt hat.Doch vom rein logischen Standpunkt her fand ich es nicht schlüssig, dass Jasmin der Polizei nicht verrät, dass das Phantombild nicht den Entführer sondern den Autofahrer zeigt. Sie hatte so große Angst, fühlte sich selbst in ihrer Wohnung unsicher. Und sagt der Polizei dann nicht, dass der Entführer doch noch frei rumläuft? Wieso ist sie nicht wenigstens sofort aus der Wohnung verschwunden, nachdem die Polizei weg war? Wohl wissend, dass jeder leicht ihre Adresse über das Internet heraus finden könnte, so auch der Entführer. Stattdessen legt sie sich schlafen... Aber auch das könnte man ihrer allgemeinen Gemütsverfassung zuschreiben.Die größte logische Unstimmigkeit war für mich jedoch, wieso der Entführer Jasmin nach dem Autounfall laufen lässt. Wieso ruft er sogar einen Krankenwagen? Hat er keine Angst, aufzufliegen? Dass sie ihn irgendwann identifizieren kann? Und wieso will er jemanden, der ja offensichtlich schon mehrmals 'Ärger' gemacht hat während der Gefangenschaft, der öfter Anfälle hatte und ihm schon einmal nach dem Leben getrachtet hat, wieder als seine Frau haben - statt sich eine neue, andere, passendere zu suchen? SPOILER ENDE~~~Trotz dieser 'Anmerkungen' war es ein extrem gutes Buch, das mir noch länger im Gedächtnis bleiben wird. Das Konzept der Geschichte fand ich gut und neuartig. Selbst wo keine imminente Gefahr drohte, wie bei anderen Krimis, war das Buch durchweg spannend weil man als Leser wissen wollte "Wieso? Warum? Wer? Wie (viele)?" Und es kommt alles zu einem schlüssigen Ende.Ich habe auch lange mit mir gerungen, ob ich 5 oder doch nur 4,5 Sterne vergebe. Ob ich das kreative Konzept der Geschichte mehr honoriere als das bisschen Verbesserungspotential, das ich sehe. Schlussendlich habe ich die Bewertung im Vergleich zu meinen anderen gelesenen Büchern vorgenommen.Ein letzter Satz zur Printausgabe. Das Cover ist toll gestaltet, mit 'verkohlter' Schrift und Flecken, die sich auch genauso verkohlt anfühlen. Das fällt auf jeden Fall auf und war in der Herstellung sicherlich aufwendig. Großes Lob an den Verlag, dass sie diesen Aufwand dennoch auf sich genommen haben. Doch so toll ich das haptische Erlebnis auch finde - was hat es in diesem Fall mit der Story zu tun?
Verstörend
Das Buch wird aus Sicht von verschiedenen Personen erzählt. Jedes Kapitel ist mit der erzählenden Person überschrieben. Somit verliert man nicht den Überblick. Das Buch fängt mit der Flucht von Lena aus der Hütte an. In die Handlung werden immer wieder Rückblicke eingestreut, die ein immer detaillierteres Bild von den Grauen in der Hütte zeigt. Besonders die distanzierte Erzählweise von Hannah hat mich schockiert. Lange wusste ich nicht, wohin die Geschichte führt und wer welche Rolle spielt. Auch den Entführer hatte ich nicht im Verdacht.Das Buch hat eine subtile Spannung erzeugt, die immer mehr gesteigert wurde. Es werden kaum Brutalitäten geschildert, alles läuft auf der physischen Ebene.Das Buch ist ein echter super spannender Psychothriller. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
Absolut toller und überzeugender Thriller!
Wer ist diese Frau, die in die Klinik eingeliefert wird? Ist es wirklich Lena? Wieso erkennt ihr Vater sie dann nicht? Was hat es mit Hannah, ihrer kleinen Tochter auf sich? Fragen über Fragen und je weiter man liest, umso mehr Fragen stellt man sich!Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht der unterschiedlichen Protagonisten geschrieben und auch immer dementsprechend übertitelt, so dass alles sehr klar und gut verständlich ist.Es gibt immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit und so nach und nach kommt einiges an Licht, was richtig erschütternd ist. Es kommt recht schnell Spannung auf und die Handlung ist gut durchdacht und die einzelnen Stränge sind logisch aufgebaut. Der Ausgang des Buches ist nicht vorhersehbar. Dadurch bleibt die Spannung wirklich bis zum Ende erhalten. Darum handelt es sich hier um ein Buch, welches so fesselnd ist, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte. Obwohl es sich um den Debütroman von Romy Hausmann handelt, ist das Buch wirklich überraschend gut geschrieben. Es liest sich absolut kurzweilig und unterhaltsam , aber auch genauso fesselnd und spannend.Der Schreibstil ist bildhaft und sehr gut lesbar. Die Protagonisten, egal ob jung oder alt, sind wunderbar ausgearbeitet. Und auch der Plot konnte mich restlos überzeugen.Da es in dem Buch weniger um körperliche Gewalt und Blutvergießen geht, würde ich es als einen gut ausgearbeiteten Psychothriller bezeichnen.Auch das Coverbild passt wunderbar zum Inhalt.Also in allem ein absolut gelungener Debütthriller, der mich restlos überzeugen und begeistern konnte!
Spannend und undurchschaubar bis zum Ende
Das Cover gefällt mir sehr gut. Die verschmierte Schrift, das aus Gittern gebaute Haus wie bei einem Gefängnis. Beides passt perfekt zur Geschichte. Das triste Erscheinungsbild des Buches passt auch gut zur Stimmung der Protagonisten."Liebes Kind" ist das Thrillerdebut von Romy Hausmann und beginnt tatsächlich dort, wo andere Thriller enden. Es gibt einen Unfall, eine Frau wurde von einem Auto angefahren und befindet sich jetzt im Krankenhaus. Ihre Tochter Hannah hat den Unfall beobachtet und wartet im Krankenhaus darauf endlich zu ihrer Mama zu dürfen. Krankenschwester Ruth kümmert sich um die kleine Hannah, die schon 13 Jahre alt ist, aber viel jünger aussieht. Und Hannah offenbart Ruth nach und nach kleinere Details aus ihrem Leben, die Ruth vermuten lassen, dass hier ein schreckliches Verbrechen geschehen ist.Während Hannahs Mutter behandelt wird, werden die Eltern von Lena Beck darüber informiert, dass man davon ausgeht, ihre Tochter gefunden zu haben. Lena wird seit 14 Jahren vermisst. Zwischen Hoffen und Erleichterung hin- und hergerissen machen sie sich mitten in der Nacht auf den Weg ins Krankenhaus.Auch die Presse spielt eine große Rolle. Wie die Wahrheit nach außen hin verzerrt wird um die Sensationsgier der Leser zu befriedigen, wie es den Opfern und deren Angehörigen dabei geht, spielt keine Rolle. Zunächst einmal hätte ich mir nicht vorgestellt, dass das Buch so aufgebaut ist. Es ist wirklich intelligent, aber auch sehr verschachtelt geschrieben. Man muss konzentriert lesen, um wirklich kein wichtiges Detail zu verpassen. Hauptsächlich wird aus Sicht der kleinen Hannah erzählt, aber auch aus Sicht von anderen. Vieles wird in Rückblenden widergegeben, was aber vorher nicht ersichtlich ist, von daher muss man eben ganz genau lesen.Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr gut. Sie schafft es, diesem Thriller sehr viel Gefühl zu verleihen. Das ganze Innenleben aller Protagonisten, die Gefühle, der viele Schmerz und die Angst, greifbar darzustellen und den Leser so mitfühlen zu lassen. Die Charaktere sind dabei sehr authentisch. Vor allem die kleine Hannah wird perfekt beschrieben, ein Kind, das unter solchen Umständen aufwächst, das die reale Welt gar nicht versteht.Und auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Es gibt immer wieder spannende Momente die eingestreut werden, meistens bevor ein Kapitel endet. Das tut der Geschichte sehr gut und es macht es spannend, man will unbedingt weiterlesen um zu wissen, was passiert.Fazit:Die ersten Seiten lesen sich wirklich gut, aber danach hatte ich einige Seiten lang kurz Probleme, richtig in die Geschichte rein zu finden. Man muss sich erst mal an die Erzählweise und den Schreibstil gewöhnen, denn so wie das Buch aufgebaut ist, fand ich es schon sehr außergewöhnlich. Teilweise war es grade am Anfang etwas langatmig, aber dann steigert es sich rasant und man möchte unbedingt weiterlesen. Ich konnte das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen um endlich zu wissen, wie die Geschichte endet. Ein tolles Buch, das mich richtig gut unterhalten hat und das ich sehr gerne weiterempfehle!
Puh, was ein spannender Thriller
„Dieser Thriller beginnt dort, wo andere enden!“ Dieser Satz trifft es genau und macht es gerade auch so spannend: Lena schafft es ihrem Entführer zu entkommen; doch damit scheint es noch nicht zu Ende zu sein. Was alles nach der Flucht passiert müsst ihr allerdings selbst lesen; ich verrate nur soviel: es ist meeeeega spannend.Ich habe das Buch an einem Abend gelesen; ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Das Buch hat mich dermaßen in den Bann gezogen, ich musste einfach wissen wie die Geschichte endet. Der Schreibstil ist flüssig und schnell zu lesen. Und sehr spannend. Immer wechselnd wird die Geschichte aus Sicht der geflüchteten Lena, Lenas Tochter Hannah und Matthias, Lenas Vater, erzählt. Dadurch erfährt man sehr viele Informationen und bekommt umfassende Einblicke. Aber erst so nach und nach kommt man darauf was passiert ist. Wer der Täter ist, hätte ich nie erahnt. Wirklich super geschrieben, mit spannenden und überraschenden Wendungen und manchmal scheint es doch ganz anders als es dann im Endeffekt war. Einfach klasse. Die Emotionen werden sehr authentisch beschrieben, beispielsweise die Panik von Lena, aber auch ihre Gefühle den Kinder gegenüber, die Gefühle der Eltern. Teilweise ist der Thriller etwas blutig oder grausam, insbesondere die Erniedrigungen gegenüber Lena. Aber auch für mich, die ich doch eher zartbesaitet bin, war es (noch) okay.Fazit: Ein wirklich super Thriller-Debüt von Romy Hausmann; ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Von mir gibt es 5 Sterne. Ich hoffe bald noch mehr von der Autorin lesen zu können.
Ein berechtigter Hype
Studentin (oder doch Partygirl?) Lena verschwand vor 13 Jahren vom einem auf den anderen Tag spurlos. Ihre Eltern scheinen an der Ungewissheit zu zerbrechen, doch plötzlich taucht eine Frau auf, die auf Lenas Beschreibung passt. Angeblich wurde sie in einer Hütte ohne Fenster festgehalten. Ist es tatsächlich Lena und wie konnte sie sich jetzt befreien?Bei Hypes bin ich immer recht skeptisch, aber hier hat mich einfach der Klappentext total angesprochen, also habe ich es gewagt und ich muss sagen: Zum Glück! Dieses Buch hat mich fast von der ersten Seite an so gefesselt, dass ich es kaum mehr aus den Händen legen konnte und daher vom einen Tag auf den anderen gelesen habe. Die Spannung war mit Händen greifbar und steigerte sich noch peu á peu und gerade zu Beginn, wenn noch recht viele Seiten übrig sind (und bei anderen Büchern die Geschichte an genau dem Punkt enden würde), fragt man sich stellenweise, wohin alles führen wird. Also muss man einfach weiterlesen, der Sog wird immer und immer stärker. Der Showdown war dann zwar irgendwann in ähnlicher Form absehbar und trotzdem hatte die Autorin noch Überraschungen für den Leser im Gepäck.Interessant fand ich auch, dass das Leben der Opfer nachdem alles überstanden schien, so viel Raum einnahm. Wie fühlt man sich, wenn man die Hölle überstanden hat? Ist man einfach nur erleichtert oder wirkt es nach und wenn ja, wie einschränkend sind die Nachwirkungen? Wie gehen Eltern mit einer verschwundenen Tochter um? Was machen die Medien daraus und wie absolviert man am besten den Balanceakt mit Medien und Polizei. Was macht ein Verbrechen aus Familien? All diesen Fragen geht die Autorin gekonnt nach.Der Schreibstil mit seinen wechselnden Perspektiven ist sehr lebendig, ansprechend und sehr rund. Kritik habe ich schlichtweg keine und das gab es in meinem Fall schon lange nicht mehr.Ich kann dieses neue Lieblingsbuch nur jedem ans Herz legen, der gerne psychologische Spannungsliteratur liest und das auch Lesern, die es nicht so blutig mögen, denn die Autorin kommt noch mit recht wenig brachialer Gewalt aus.
Wenn der Horror zum Alltag wird
Das Buch:„Liebes Kind“ ist ein Psychothriller von Romy Hausmann, der als broschierte Ausgabe, E-Book und Hörbuch am 28. Februar 2019 beim dtv erschienen ist.Der Inhalt:Als eine Frau ins Krankenhaus eingeliefert wird, sieht alles nach einem normalen Verkehrsunfall aus. Doch während die Ärzte um ihr Leben kämpfen, erweckt das Verhalten ihrer kleinen Tochter Aufmerksamkeit bei einer Schwester. Irgendetwas stimmt mit dem Kind nicht. Die Mutter weist zudem eindeutige Ähnlichkeiten mit einer Frau auf, die seit 14 Jahren vermisst wird. Die Eltern der vermissten Studentin machen sich unterdessen auf den Weg ins Krankenhaus, in der Hoffnung, ihre geliebte Lena nach so vielen Jahren endlich wieder in die Arme schließen zu können. Doch als die verletzte Frau wieder ansprechbar ist, offenbart sich für alle eine viel grausamere Wahrheit, als man überhaupt für möglich gehalten hätte. Sie erzählt, dass sie in einer Hütte von einem Mann festgehalten wurde und nun geflüchtet ist. Die Hütte hat keine Fenster und die Luft kommt über einen Zirkulationsapparat ins Innere. Energieriegel als Nahrung sind an der Tagesordnung und der tägliche Ablauf unterliegt bestimmten Regeln, die minütlich eingehalten werden müssen. Und dann ist da auch noch ein zweites Kind und dieser Junge befindet sich noch immer in der Hütte.Meine Meinung:Das Cover ist super und passt zu einem modernem Psychothriller. Die Geschichte ist spannend aufgebaut. Da ist zum einen der alte Vermisstenfall, der die Polizei vor vielen Jahren beschäftigt hat, zum anderen die unfassbar grausamen Einzelheiten einer gepeinigten Frau, die kein normales Leben mehr führen kann und dann noch die Schilderungen eines kleinen Mädchens, dass eine ganz andere Sichtweise auf das Leben hat. Der Schreibstil ist unfassbar gut. Die wechselnde Sichtweise im Buch hat perfekt dazu beigetragen die Geschichte spannend voranzutreiben. Die Wortwahl war für mich nahezu perfekt und hat das ein oder andere Mal eine Gänsehaut hinterlassen, wenn man mal zu tief in der grausamen Geschichte versunken ist. Die Charaktere sind super ausgearbeitet. Die Schilderungen von Hannah, die für sie selbst total natürlich erscheinen. Eine Frau, die trotz der vermeintlichen Freiheit immer noch in dem Martyrium festhängt, weil ihre Psyche das Erlebte nicht verarbeiten kann. Die Verzweiflung zweier Eltern, die vor vielen Jahren ihr Kind verloren, doch die Hoffnung nie aufgegeben haben.Es war alles so authentisch beschrieben, dass man wirklich das Gefühl hatte, mittendrin im Geschehen zu sein. Die Handlung war durchgehend nachvollziehbar und verständlich, aber gleichzeitig auch rätselhaft, da man die Wahrheit immer nur häppchenweise serviert bekam und das ein oder andere Mal in die Irre geführt wurde, wenn man dachte, man wüsste die Lösung jetzt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und dadurch, dass es so authentisch rüberkam, ließ es mich fast ein wenig verstört zurück. Fazit:Ich könnte mir gut vorstellen, dass es für mich DAS Buch des Jahres wird, weil es wirklich unfassbar gut geschrieben ist. Es gehört definitiv zu den besten Psychothrillern, die ich bisher gelesen habe. Kein 0815-Thriller, sondern eine beklemmende Story, die erzählerisch top vermittelt wurde. Absolute Leseempfehlung!
Es hat mich total gefesselt
Zum Buch:Eine junge Frau kommt nach einem Autounfall schwer verletzt ins Krankenhaus, begleitet von einem kleinen Mädchen.Handelt es sich tatsächlich um die seit fast vierzehn Jahren vermisste Lena?Was ist das für eine Hütte im Wald? Kann Lenas Vater irgendwas tun?Meine Meinung:Ein Buch was mich total fesseln konnte, ich habe schon ewig keinen Krimi mehr gelesen, der mich so packen könnte. Innerhalt eines Tages habe ich das Buch durchgelesen und im letzten Drittel könnte ich es nicht mehr zur Seite legen.Ein absolut fesselnd geschriebener Thriller, ja so könnte man es nennen. Es war jetzt nicht brutal, aber der psycho-Hintergrund hat mich von Beginn an gepackt.Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Einmal die Frau, die den Unfall hatze, dann das Mädchen, welches die Frau begleitet hat und dann noch der Vater der seit vierzehn Jahren vermissten Studentin. Alles zusammen ergab eine packende Story, die mich nicht mehr losließ bis ich das Buch zugeschlagen (bzw. den Reader ausgeschaltet) hatte.Der Autorin ist es gelungen, die Gewcjxojten so zu konzipieren, dass ich bis zum Ende nicht auf die Lösung kam. Sowas mag ich sehr gerne, da kann ich gar nicht schnell genug weiterlesen.Eine absolute Empfehlung für Spannungsleset, die wie ich nicht so auf Blut und grausige Details stehen.
Einfach nur spannend bis zur letzten Seite
Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.Ein absolut spannender packender Krimi ohne brutal zu sein und ohne Blutvergießen.Die Autorin hat einen tollen,fesselnden Schreibstil so dass die Seiten nur so dahin fliegen. Mir gefiel die unterschiedliche Erzählperspetive, so kam quasi jeder zur Wort, jeder konnte seine Geschichte erzählen.Ich denke Liebes Kind ist auch für LeserInne die normal keine Krimis oder Thriller lesen durchaus lesenswert. Für mich ist es jetzt schon ein Jahreshighlight. Ich hoffe auf noch viele spannende Krimis aus der Feder von Romy Hausmann.
Atemlos spannend
Eine Frau wird nach einem Verkehrsunfall in die Klinik eingewiesen. Es handelt sich um Lena Berg, die schon seit vielen Jahren vermisst wird. Ihre Tochter Hannah verhält sich merkwürdig und im Nachhinein erfährt der Leser peau a peau, dass die 2 Kinder der Frau in einer Hütte im Wald leben und noch nie draussen waren. Der Vater ist nämlich der Ansicht dass er sie einsperren muss um sie von den Gefahren der Aussenwelt zu schützen. Ob die Mutter ihre leibliche Mutter ist?..Das Debüt von Romy Hausmann lässt einen atemlos zurück, es ist raffiniert geschrieben und erzeugt durchweg Spannung! Der Plot ist einzigartig und mitreissend und man kann den Thriller nicht aus der Hand legen. So zumindest erging es mir. Absolute Leseempfehlung!
Pressestimmen
Romy Hausmanns ›Liebes Kind‹ fesselt ab der ersten Seite.
Die wendungsreiche, abgründige Story, kurzweilige, spannende Kapitel machen das Buch zu einem echte...n Highlight! Absolute Leseempfehlung! mehr weniger
Florian Valerius, Buchblogger, 21.04.2020
PSYCHOTHRILL DE LUXE
Caren Hodel, 07.04.2020
(...) ein Thriller, der mit knisterndem Spannungsbogen statt schockierenden Folterszenen zu überzeug...en weiß. mehr weniger
Rebecca Reinhard, 08.03.2020
Ein spannendes Debüt, das man nicht mehr aus der Hand legt.
01.10.2019
Romy Hausmann ist der Shooting-Star im Thriller-Genre.
09.08.2019
Ein starkes Thriller-Debüt über eine kranke Idee von Familie, die Liebe einer Mutter und die Macht d...er Fantasie. mehr weniger
Angela Wittmann, 05.06.2019
Einer der besten Thriller in diesem Sommer!
Katrin Schmidt
Ein grandioses Thriller-Debüt, das man so schnell nicht mehr aus der Hand legt!
Die Leser sind gefesselt von der Geschichte, denn die ist von der ersten bis zur letzten Seite absol...ut mitreißend. mehr weniger
Andrea Weide
Ein Ausnahmethriller.
Arno Strobel, 28.04.2021
Wer von der ersten bis zur letzten Seite mitfiebern und -rätseln will, wird garantiert nicht enttäus...cht. Dieser Thriller hat es nämlich wirklich in sich. mehr weniger
Eva Unterrainer, 11.04.2021
Das Debüt einer deutschen Autorin, die es versteht, Spannung und menschliche Abgründe gekonnt zu ver...binden, so dass dieser wirklich lesenswerte Thriller entsteht. mehr weniger
29.01.2021
Ein unfassbar spannender Thriller, den man gar nicht mehr aus der Hand legen kann.
Marina Folkerts, 19.12.2019
Für alle, die gerne spannende Bücher mit einer Portion Psychothrill lesen.
Angela Drilling, 11.11.2019
Spannend, tiefgründig, verstörend gut.
20.08.2019
Wow, welch ein gelungenes Debüt!
29.06.2019
In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Bestseller entrollt Romy Hausmann St...ück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt. mehr weniger
Biggi Müller, 03.06.2019
Einer der besten Psychothriller des Jahres!
Alex Dengler, 27.05.2019
Mit ihrem Thrillerdebüt ist Romy Hausmann ein fesselnder Pageturner gelungen.
03.05.2019
Romy Hausmann legt mit ›Liebes Kind‹ ein beachtliches Debüt vor, das sich sofort in den Bestsellerli...ste verankert hat. mehr weniger
30.04.2019
Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das mich derartig in seinen Bann gezogen hat!
17.04.2019
Ein brillantes Debüt!
16.04.2019
Sie ist eine Meisterin der Andeutung
Georg Pepl, 15.04.2019
In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stüc...k für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche Vorstellungskraft übersteigt. mehr weniger
13.04.2019
Kurzum, ein Thriller, den man nicht aus der Hand legen mag.
Andrea Kahlmeier, 07.04.2019
Ihr ist mit diesem Psyhothriller etwas ganz Besonderes gelungen.
Manuela Haselberger, 22.03.2019
›Liebes Kind‹ heißt das starke Thrillerdebüt der deutschen Autorin Romy Hausmann - ein verstörender ...Roman mit großer Sogwirkung. mehr weniger
Doris Wassermann, 17.03.2019
Den Namen Romy Hausmann sollte sich jeder Thriller-Fan unbedingt merken!
Stefanie Rufle, 04.03.2019
Außergewöhnlich!
Ute Horak-Mayr, 25.02.2019