Ein emotional schockierender und zugleich tief berührenden Thriller, entrollt Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.
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Liebes Kind
Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.
In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.
Bibliografische Daten
16. Auflage
20 - 10 von 218 Leserstimme
Im Käfig
Mit dem Psychothriller "Liebes Kind" hat Romy Hausmann ein literarisches Debüt vorgelegt, das seinesgleichen sucht. Geschildert wird das Schicksal des Opfers einer Entführung, das in einer fensterlosen Hütte im Wald leben muss. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.Bereits das in Schwarz-Weiß gehaltene Cover zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Es scheint weniger wie weniger wie ein Haus als ein Käfig, in dem Menschen wie Tiere gehalten werden. Wenn man seine Finger über den Umschlag gleiten lässt, kann man die einzelnen Gitterstäbe deutlich spüren. Der Titel "Liebes Kind" ist in groben, verschwommenen Blockbuchstaben geschrieben und wirkt einschüchternd. Denn man fragt sich sofort , wie es einem "unartigen" Kind in dieser Umgebung ergehen mag.Das Geschehen wird aus wechselnden Perspektiven, jeweils in der 1. Person Singular, erzählt. Zu Wort kommen Hannah, Lena, Matthias und Jasmin, deren Lebensgeschichten untrennbar miteinander verbunden sind. Hannah ist ein 13jähriges Mädchen, das seit seiner Geburt mit der Außenwelt niemals in Berührung gekommen ist und unter einer gestörten (Selbst-)Wahrnehmung leidet. Das Leben von Matthias ist aus den Fugen geraten, als seine einzige Tochter spurlos verschwunden ist. Lena ist vor 14 Jahren das Opfer einer Entführung geworden, und Jasmin hat vor einigen Wochen das gleiche Schicksal erlitten und im wahrsten Sinne des Wortes in ihre Fußstapfen treten müssen. Durchbrochen werden diese persönlichen Schilderungen von einigen Zeitungsartikeln, die sich mit den Ereignissen auseinandersetzen.Zeitlich gesehen bewegt sich dieser Psychothriller auf mehreren Ebenen. Romy Hausmann arbeitet mit vielen Rückblenden und springt ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Ihr Schreibstil ist einfach, flüssig und gut lesbar. Gleich mit der ersten Szene schafft sie es, den Leser in ihren Bann zu schlagen, und sie hält den Spannungsbogen auf einem konstant hohen Niveau. Auf die Darstellung von brutaler Gewalt hat sie weitgehend verzichtet. Das unvorstellbare Grauen offenbart sich vielmehr zwischen den Zeilen.Romy Hausmann ist ein packender Psychothriller gelungen, der jeden Leser aufgewühlt zurückläßt. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint, und die Autorin wartet mit einem grandiosen Finale auf, nachdem man lange über den Täter und seine Motive gerätselt und völlig im Dunkeln getappt hat. Dieses Debüt ist das Lese-Highlight im Februar 2019!
Das Grauen als ständiger Begleiter bei der Lektüre
Vor 14 Jahren ist Lena, Studentin, von einem Tag auf den anderen verschwunden. Es gab keinerlei Lebenszeichen, keine Lösegeld- oder andere Forderungen, was ist damals und in den folgenden Jahren passiert? Diese Frage zieht durch das ganze Buch, das mit einem Ereignis kurz vor Auflösung der Geschichte beginnt. Eine Frau läuft durch einen dunklen Wald, in Panik rennt sie auf die Straße und wird von einem Auto erfasst. Der Unfallfahrer ruft den Notarzt und verschwindet dann spurlos. Hannah, die etwa 13 Jahre alte Tochter der verletzten Frau, fährt mit ins Krankenhaus und verrät den Helfern, dass ihre Mutter Lena heißt. Nur Lena. Was ein Nachname ist, das weiß Hannah nicht. Überhaupt ist das, was Ärzte und Schwestern in den folgenden Stunden erfahren, überhaupt nicht zu begreifen, nicht einzuordnen. Als Lenas Eltern von der Polizei von diesem Vorfall erfahren, machen sie sich sofort auf den Weg in Krankenhaus. Voller Hoffnung und auch voller Sorge. Wird Lena wieder gesund werden und sich jetzt endlich aufklären, was damals passiert ist. Als die Eltern das Krankenzimmer betreten, ist der Vater mehr als erschrocken. Er taumelt und sagt nur diese beiden Sätze: „Das ist nicht Lena. Das ist nicht meine Tochter“. Entsetzten macht sich breit, nicht nur bei den Betroffenen, sondern auch beim Leser. Bis hierhin klang es doch so schlüssig und doch war es eine falsche Spur. Und auch wieder nicht, wie wir am Ende erfahren werden. Als der Vater dann aber Hannah, die Tochter der schwer verletzten Frau sieht, wachsen Entsetzten, Ratlosigkeit und Fragen über Fragen, die zunächst niemand beantworten kann. Hannah ist seiner Tochter Lena wie aus dem Gesicht geschnitten, die Ähnlichkeit ist frappierend. Nach wie vor versichert sie, dass ihre Mutter Lena heißt. Ihr jüngerer Bruder Jonathan ist allein im Zuhause der Familie zurückgeblieben und mit der Aufgabe betraut, Blutflecken aus dem Teppich zu entfernen. Viel Blut. All das berichtet Hannah in einem Ton, der keine Anteilnahme vermuten lässt und auch der Wortschatz und die Art, das Familienleben zu beschreiben, ist für die Betreuer nicht nachvollziehbar. Bis das Ende des Romans erreicht ist, werden die Leser immer wieder mit verstörenden Details auf neue Spuren gelockt. Der Roman erzählt zum einen im Rückblick auf die vergangenen 14 Jahre und das aus der Sicht einzelner Betroffener. Da über jedem Kapitel der Name der gerade erzählenden Person zu finden ist, kann man sich leicht in den verschiedenen Erzählebenen zurechtfinden, ob gerade Gegenwart oder Vergangenheit erzählt wird, erschließt sich leicht aus dem jeweils Gesagten. Das Ende ist mehr als ungewöhnlich und doch auch in all seiner Schrecklichkeit logisch nachvollziehbar. Wer psychologische Thriller mag, ist mit „Liebes Kind“ bestens bedient. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen, zart besaitete Gemüter sollten sich allerdings darüber im Klaren sein, dass das Entsetzen bei der Lektüre an vielen Stellen ihr ständiger Begleiter sein wird.
Verstörend !
Kurzbeschreibung (Quelle: amazon) Dieser Thriller beginnt, wo andere enden Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.Autor (Quelle: amazon)Romy Hausmann wurde 1981 geboren und war mit 24 Jahren Redaktionsleiterin bei einer Münchner Fernsehproduktion. Dort hat sie mit hunderten von Protagonisten gearbeitet und von deren Leben erzählt: von misshandelten Ehefrauen, somalischen Kriegsflüchtlingen, vernachlässigten Kindern. Seit der Geburt ihres Sohnes arbeitet sie frei fürs Fernsehen, seit 2016 schreibt sie regelmäßig für den blog www.mymonk.de. Darin erzählt sie von all den persönlichen Dingen und Erfahrungen, die ihr wirklich wichtig sind: Von nicht-linearen Lebenswegen, von Stolpersteinen und Niederlagen, vom Mut zur Veränderung und der Zuversicht, auch im Scheitern stark sein zu können. Liebes Kind‘ ist ihr Thrillerdebüt. Romy Hausmann wohnt mit ihrer Familie in einem abgeschiedenen Waldhaus in der Nähe von Stuttgart.Inhalts. KurzbeschreibungDaten zum BuchVerlag: dtv VerlagsgesellschaftISBN: 342326229XPreis Taschenbuch: 15,90 EuroPreis Kindle: 14,99 EuroBeurteilungZunächst zum Cover - gefällt mir gut. Einfach, aber auch verstörend. Bei dem Buch handelt es sich um das Thriller-Debüt der Autorin. Ihr Schreibstil ist einfach, sehr flüssig und baut direkt vom ersten Satz einen Spannungsbogen auf. Sie verzichtet dennoch meist auf brutale Szenenbeschreibungen. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt. Nicht nur aus der Sicht von Hannah und Lena, sondern auch aus der Sicht des Vaters von Lena.Ein unheimliches und beklemmendes Gefühl wird übermittelt. Die Geschichte hat mich in Spannung versetzt und ist nichts für Menschen mit schwachen Nerven. Die Autorin schafft es den Leser bis zum überraschenden Schluss im Ungewissen zu belassen. FazitEs handelt sich um einen tiefgründigen, sehr bewegenden Thriller. Ein tolles Debüt der Autorin, den ich unbedingt empfehlen möchte. Ich vergebe 5 Sterne.
Nichts ist so wie es scheint
Seit mehr als 14 Jahren ist die Münchner Studentin Lena Beck verschwunden. Ihre Eltern haben die Hoffnung nie aufgegeben, dass die geliebte Tochter noch lebt. Als Sie eines Nachts aus dem Schlaf geklingelt werden, scheint sich die Hoffnung zu erfüllen. Wer „Liebes Kind“ von Romy Hausmann zu lesen anfängt, sollte für die nächsten 24 bis 48 Stunden nichts anderes vorhaben. Einmal angefangen, legt man diesen Thriller nicht mehr aus der Hand. Die Spannung hält von der ersten bis zur letzten Seite. Der Klappentext erinnerte mich zunächst an den Bestseller „Raum“ von Emma Donaghue. Auch darin wird eine junge Frau entführt, in einem fensterlosen Raum festgehalten und bekommt ein Kind von ihrem Peiniger. Schon beim Lesen der ersten Seiten von „Liebes Kind“ wurde mir klar, dass Hausmanns Thriller ganz anders angelegt ist. „Raum“ ist ganz aus der Sicht des Kindes geschrieben und spielt im ersten Teil komplett im „Gefängnis“ von Mutter und Kind.In „Liebes Kind“ erzählen verschiedene Protagonisten und die Handlung setzt nach der Flucht aus dem „Gefängnis“ ein. Hausmann gelingt es, ihre unterschiedlichen Erzähler sehr überzeugend klingen zu lassen. Allen voran Hannah, das erste Kind, das in der Gefangenschaft geboren wurde. In sachlich, nüchternen Sätzen die von kindlicher Naivität ebenso wie von abgeklärter Vernunft geprägt sind, wird hier schwer fassliches Grauen zur fassbaren „Normalität“. Ergänzend zu Hannah, wird die Geschichte aus der Sicht des Vaters von Lena und aus dem Blickwinkel eines weiteren Opfers erzählt. Hinzu kommen Zeitungsartikel aus der Zeit des Verschwindens von Lena. Die Erzähleinheiten sind perfekt gesetzt. Puzzleteil für Puzzleteil scheint sich die Geschichte vor dem Auge des Lesers herauszubilden. Um dann, ganz plötzlich, eine überraschende Wendung nach der anderen zu nehmen. Nichts ist so wie es scheint und vieles ist anders als man denkt. Mir hat besonders gefallen, dass Hausmann keine Gewaltexzesse benötigt, um Spannung zu erzeugen. Die Schilderung von Szenen, wie sie alltäglicher nicht sein könnten, genügen um Beklemmung hervorzurufen .
Ganz großes Kino
Auf über 420 Seiten hat es Romy Hausmann geschafft, mich in ihrem Thriller-Debüt in eine Welt des Grauen zu entführen, aus der ich beinahe nicht mehr hinausgefunden habe. Ein Buch wie ein Film. So anschaulich, perplex und unbegreiflich erschreckend.Die junge Studentin Lena wird Opfer einer Entführung.Ihr Peiniger hält sie über 14 Jahre gefangen in einer Hütte im Wald.Dort muss sie ihm Kinder gebären und ein Leben als sittsame und unterwürfige Frau und Mutter mit ihm führen. Das Leben in dieser Hütte besteht für Lena und ihren Kindern aus zeitlich punktgenauen Regeln und Abläufen. Werden diese nicht eingehalten, folgt eine Bestrafung. Tageslicht gibt es für die Drei nicht und frischen Sauerstoff erhalten Sie über einen Luftzirkulationsapparat.Dann kommt der Tag, an dem Lena die Flucht gelingt.Die Geschichte ist aus den unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen Personen geschrieben.In den Anfängen erfährt man so vieles über die Tochter Hannah, die eine völlig weltfremde Ansicht vom Leben hat. Das 13-jährige Mädchen ist ziemlich intelligent, jedoch ist es ihre anerzogene Art von der Richtigkeit der Abläufe in der Hütte, die einen an die Grenze des Fassbaren führen.Ein sehr interessanter Charakter ist auch Lenas Vater, der über all die Jahre nicht aufgehört hat nach seiner Tochter zu suchen. Auch er hat eine schon beinahe kranke Art, seinen Weg auf der Suche nach seiner Tochter zu gehen und durchzusetzen.Jeder Abschnitt endet so spannend, dass man meint es nicht auszuhalten zu können, bei dieser Person weiterzulesen und mehr zu erfahren.Durchweg wird der Leser von "Liebes Kind" mit Häppchen von Informationen gefüttert, die allerdings lange Zeit kein Bild ergeben wollen.Man rätselt stellt sich Fragen und überlegt, wie manches sein kann. Jedoch liegt das eigentliche Ergebnis weit vom eigenen Vorstellungsbereich. Mit unvergleichlicher Raffinesse führt einen die Autorin zu einem genialen Abschluss.Mein Fazit:Mich wundert es nicht, dass die Filmrechte bereits optioniert wurden, denn dieses Buch ist ganz großes Kino. Für mich ist "Liebes Kind" einer der besten und raffiniertesten Thriller, die ich seit langem gelesen habe.Romy Hausmann gesellt sich mit diesem Debüt direkt an die Spitze der Thriller-Autoren.Bitte mehr davon!
Ein ungeheuer spannendes und total ungewöhnliches Buch
Zum Inhalt:In einer fensterlose Hütte im Wald werden Lena und ihre Kinder festgehalten und leben nach total festen Regeln. Eines Tages gelingt die Flucht, doch der Alptraum hört nicht auf.Meine Meinung:Wo hat sich diese Autorin bisher versteckt? Was für ein geniales Erstlingswerk! Allerdings liegt die Latte für die nächsten Bücher extrem hoch. Wie will man so einen Knaller nochmal erreichen oder gar überbieten. Der Schreibstil ist ungeheuer fesselnd und sehr gut lesbar. Die Story ist unglaublich emotional, grausam, teilweise kaum vorstellbar. Die Geschichte ist ungeheuer spannend. Die Protagonisten sind total interessant und vorallem Hannah hat mich total in den Bann gezogen. Sie und ihr Bruder berühren einen ungeheuer und man leidet mit. Aber auch mit Lena und den Eltern habe ich mitgefiebert und mitgelitten. Ein buch, bei dem einem die Superlativen wirklich ausgehen.Fazit:Ein ungeheuer spannendes und total ungewöhnliches Buch.
Origineller Entführungsroman
Vom Klappentext her hat mich „Liebes Kind“ stark an „Raum“ erinnert. Ich war gespannt auf dieses Buch, bildete mir jedoch ein, die Handlung schon zu kennen. Frau wird entführt, bekommt unfreiwillig Kinder, nach Jahren der Gefangenschaft gelingt ihr die Flucht und sie muss mit den Eindrücken der Außenwelt zurechtkommen.Schon innerhalb der ersten 100 Seiten gab es die ersten beiden Überraschungsmomente und ich verstand sehr schnell, dass diese Handlung nach keinem Muster abläuft. „Liebes Kind“ umfasst 420 Seiten. Immer wieder gelingt es Romy Hausmann den Leser zu verwirren und Zweifel zu sähen. Zeitweise arbeiteten meine Hirnzellen auf vollen Touren um dahinter zu kommen, was hier vor sich geht. Beim Lesen fühlt man sich oft, als würde man versuchen ein Puzzle zusammen zu setzen und das entscheidende Teil fehlt. Die Auflösung scheint so nah, wenn man nur ein letztes Detail verstehen würde. Jedes Mal, wenn man denkt, auf der Zielgeraden zu sein, wirft das nächste Kapitel alles wieder um und neuer Unglaube, neue Zweifel, machen sich breit. Dadurch ist „Liebes Kind“ nahezu unerträglich spannend. Während dem Lesen war ich kaum ansprechbar und habe den Thriller innerhalb von 3 Tagen beendet. Die einzelnen Kapitel sind kurz und erzählen aus drei verschiedenen Perspektiven. Da ist Lena, der die Flucht gelungen ist, Hannah, ihre Tochter und ihr Vater Mathias. Menschen, denen man zunächst voller Mitgefühl entgegen tritt und die man im Verlauf der Geschichte mit immer mehr Misstrauen und Unverständnis betrachtet. Warum lügt Lena? Ist Mathias nicht irgendwie verdächtig?Besonders beeindruckend fand ich die Ausarbeitung von Hannah. Geboren in Gefangenschaft, ahnungslos, was normale Familienkonstellationen und Verhaltensweisen angeht, schließt man sie erst einmal ins Herz, nur um später eine immer größere Abneigung und Irritation zu empfinden. Zur Handlung selbst kann man im Grunde gar nichts schreiben, ohne bereits zu viel zu verraten. Zusammenfassend kann man jedoch sagen, dass es hier um Entführung und Manipulation geht, und dass der Thriller weit entfernt von Schema F ist. Die Spannungskurve von „Liebes Kind“ ist konstant hoch und wer auf der Suche nach einem Pageturner ist, ist hier goldrichtig!
Was ist mit Lena geschehen
Das Buchcover hat mich mega angesprochen, aus diesem Grund war das Buch einfach ein muss. Eine Frau eingesperrt in einer Hütte im Wald. Kein Tageslicht , gefangen gehalten von einem Mann der psychisch nicht normal ist. Der Kinder mit seiner ehemaligen Affäre in die Welt setzt und sein Spiel über Macht ganz gut beherrscht. Das Buch ist sehr spannend und man will es gar nicht mehr aus den Händen legen und möchte so schnell wie möglich erfahren was der Studentin Lena beck wieder fahren ist. Um sein krankes Spiel vorzusetzen entführt er auch andere Frauen die für die Kinder eine mutterrolle spielen müssen und für ihn die tolle der Ehefrau. Die Autorin war mir bis dahin unbekannt aber ich freue mich auf weitere tolle Bücher von ihr.
Genialer Thriller
Lena ist seit fast vierzehn Jahren verschwunden. Ihre Eltern hoffen immer noch, dass sie wieder auftaucht. Dann wird eine Frau ins Krankenhaus eingeliefert. Sie scheint in einer Hütte im Wald gefangen gewesen zu sein. Ein kleines Mädchen ist bei ihr und verrät den Ärzten, dass die Frau Lena heißt.Romy Hausmann ist ein wirklich grandioses Debüt gelungen. Dieser Thriller ist durchgehend spannend und man kann ihn nicht mehr aus der Hand legen. Noch dazu tappt der Leser Ewigkeiten im Dunkeln und kommt einfach nicht auf den Täter. Auch die Handlung wird erst nach und nach aufgedeckt und immer wieder kommt es zum Aha-Effekt – wieder ein Puzzleteil, das eingesetzt werden kann. Erzählt wird die Handlung aus drei unterschiedlichen Perspektiven: Die Frau aus dem Haus, Hannah ein kleines Mädchen und Matthias, der Vater des Entführungsopfers. Die Charaktere sind Romy Hausmann wunderbar gelungen. Ihre Gefühle kommen sehr gut rüber und sie wirken sehr authentisch. Das Entführungsopfer mit, auf der einen Seite, der Angst und der Scham und auf der anderen Seite wird hier die psychologische Veränderung durch den Psychoterror sehr gut sichtbar. Der Vater des Entführungsopfers verdeutlicht die Angst um die Tochter, die ewig anhaltende Hoffnung, sie doch noch lebend zu finden – das „Sich an jede kleine Möglichkeit klammern“. Und die kleine Hannah, für die eine Welt zusammenbricht und die nicht versteht, was denn so schlimm war. Sehr gefallen hat mir hier auch, dass sich der Schreibstil zu jeder Perspektive geändert hat. Hannah zum Beispiel kennzeichnet sich durch eine einfache, kindlichere Sprache. Auch die Atmosphäre des Thrillers hat mir sehr gut gefallen. Es wirkte alles sehr anschaulich und es war in gewisser Weise wie Kino-im-Kopf. Man sitzt mit Lena und den Kindern in der Waldhütte, oder ist bei Matthias und Karin zuhause. Das hat mir richtig gut gefallen.Viel mehr kann ich leider nicht sagen, da ich so spoilern würde. Bei diesem Thriller geht das sehr schnell und es wäre schade, denn so richtig spannend bleibt es nur, wenn man ahnungslos an dieses Buch heran geht! Ich kann einfach nur sagen: so muss ein Thriller sein! Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung wer denn nun der Entführer ist. Am Ende wurde alles sehr logisch und nachvollziehbar aufgeklärt. Und somit gab es einen wunderbar stimmigen Abschluss. Endlich mal wieder ein richtig psychologischer Thriller! Sehr gerne vergebe ich volle fünf von fünf Sternen und spreche eine klare Leseempfehlung aus!
Sehr spannend, gut durchdacht mit unerwartetem Ende
Bei " Liebes Kind" von Romy Hausmann handelt es sich um einen sehr spannenden Thriller.Er macht den Tag . Und die Nacht.Mein Zeitgefühl, meine Würde und einen Backenzahn, werde ich am ersten Tag verlieren. Zwei Kinder und eine Katze habe ich dafür bekommen und einen großen Mann mit kurzem dunklem Haar und grauen Augen. Er hat unsere Fenster mit Dämmplatten verschraubt. Er macht den Tag und die Nacht. Wie Gott.Dieser grausame, tragische und tief berührende Thriller ist nichts für schwache Nerven. Zwar kommen keine blutrünstige Szenen vor, aber das Psychospiel... hat es in sich.Durch die sehr vielen Wendungen bleibt die Geschichte bis zum Schluß sehr spannend. Das Ende ist überraschend und wirklich nicht vorhersehbar. Der Spannungsaufbau beginnt schon auf den ersten Seiten und endet auf der letzten Seite. Die Autorin hat die Geschichte nicht unnötig in die Länge gezogen, keine Seitenfüller eingebaut. Es passiert immer irgendwas. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.Die Charaktere werden sehr gut beschrieben und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. Sie kommen sehr authentisch rüber und ich habe mit ihnen mitgefiebert, gehofft, vertraut und bin ihnen auf den Leim gegangen. Gerade die Psyche von..., wird sehr ausführlich, feinfühlig und interessant beschrieben.Der Aufbau der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Protagonisten erzählen Ihre Geschichte. Als Leser erkennt man, anhand des jeweiligen Namens über dem Kapitel, wer gerade zu Wort kommt. Der Schreibstil in der Ich Perspektive macht die Geschichte sehr realistisch und ich konnte mich gut in die einzelnen Personen hineinversetzen.Der Plot ist sehr gut durchdacht und plausibel.Absolute Leseempfehlung.
Pressestimmen
Romy Hausmanns ›Liebes Kind‹ fesselt ab der ersten Seite.
Die wendungsreiche, abgründige Story, kurzweilige, spannende Kapitel machen das Buch zu einem echte...n Highlight! Absolute Leseempfehlung! mehr weniger
Florian Valerius, Buchblogger, 21.04.2020
PSYCHOTHRILL DE LUXE
Caren Hodel, 07.04.2020
(...) ein Thriller, der mit knisterndem Spannungsbogen statt schockierenden Folterszenen zu überzeug...en weiß. mehr weniger
Rebecca Reinhard, 08.03.2020
Ein spannendes Debüt, das man nicht mehr aus der Hand legt.
01.10.2019
Romy Hausmann ist der Shooting-Star im Thriller-Genre.
09.08.2019
Ein starkes Thriller-Debüt über eine kranke Idee von Familie, die Liebe einer Mutter und die Macht d...er Fantasie. mehr weniger
Angela Wittmann, 05.06.2019
Einer der besten Thriller in diesem Sommer!
Katrin Schmidt
Ein grandioses Thriller-Debüt, das man so schnell nicht mehr aus der Hand legt!
Die Leser sind gefesselt von der Geschichte, denn die ist von der ersten bis zur letzten Seite absol...ut mitreißend. mehr weniger
Andrea Weide
Ein Ausnahmethriller.
Arno Strobel, 28.04.2021
Wer von der ersten bis zur letzten Seite mitfiebern und -rätseln will, wird garantiert nicht enttäus...cht. Dieser Thriller hat es nämlich wirklich in sich. mehr weniger
Eva Unterrainer, 11.04.2021
Das Debüt einer deutschen Autorin, die es versteht, Spannung und menschliche Abgründe gekonnt zu ver...binden, so dass dieser wirklich lesenswerte Thriller entsteht. mehr weniger
29.01.2021
Ein unfassbar spannender Thriller, den man gar nicht mehr aus der Hand legen kann.
Marina Folkerts, 19.12.2019
Für alle, die gerne spannende Bücher mit einer Portion Psychothrill lesen.
Angela Drilling, 11.11.2019
Spannend, tiefgründig, verstörend gut.
20.08.2019
Wow, welch ein gelungenes Debüt!
29.06.2019
In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Bestseller entrollt Romy Hausmann St...ück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt. mehr weniger
Biggi Müller, 03.06.2019
Einer der besten Psychothriller des Jahres!
Alex Dengler, 27.05.2019
Mit ihrem Thrillerdebüt ist Romy Hausmann ein fesselnder Pageturner gelungen.
03.05.2019
Romy Hausmann legt mit ›Liebes Kind‹ ein beachtliches Debüt vor, das sich sofort in den Bestsellerli...ste verankert hat. mehr weniger
30.04.2019
Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das mich derartig in seinen Bann gezogen hat!
17.04.2019
Ein brillantes Debüt!
16.04.2019
Sie ist eine Meisterin der Andeutung
Georg Pepl, 15.04.2019
In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stüc...k für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche Vorstellungskraft übersteigt. mehr weniger
13.04.2019
Kurzum, ein Thriller, den man nicht aus der Hand legen mag.
Andrea Kahlmeier, 07.04.2019
Ihr ist mit diesem Psyhothriller etwas ganz Besonderes gelungen.
Manuela Haselberger, 22.03.2019
›Liebes Kind‹ heißt das starke Thrillerdebüt der deutschen Autorin Romy Hausmann - ein verstörender ...Roman mit großer Sogwirkung. mehr weniger
Doris Wassermann, 17.03.2019
Den Namen Romy Hausmann sollte sich jeder Thriller-Fan unbedingt merken!
Stefanie Rufle, 04.03.2019
Außergewöhnlich!
Ute Horak-Mayr, 25.02.2019