Die Buchvorlage zur Netflix-Serie: Ein emotional schockierender und zugleich tief berührenden Thriller, entrollt Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.
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Liebes Kind
Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Der Vater versorgt seine Familie mit Nahrung, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder eine Mutter haben – koste es, was es wolle. Doch eines Tages gelingt dieser die Flucht. Und nun geht der Albtraum richtig los. Denn vieles scheint darauf hinzudeuten, dass sich der Vater mit aller Macht zurückholen will, was ihm gehört. Wahn oder Wirklichkeit?
Bibliografische Daten
2. Auflage
Romy Hausmann
Romy Hausmann, Jahrgang 1981, hat sich 2019 mit ihrem Thrillerdebüt ›Liebes Kind‹ sogleich an die Spitze der deutschen Spannungsliteratur geschrieben: ›Liebes Kind‹ landete auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste, mit ›Marta schläft‹ folgte 2020 ihr zweiter Bestseller. Übersetzungen ihrer Bücher erscheinen in 26 Ländern, die Filmrechte wurden hochkarätig verkauft. Romy Hausmann wohnt mit ihrer Familie in einem abgeschiedenen Waldhaus in der Nähe von Stuttgart. Auch ihr dritter Thriller ›Perfect Day‹ landete sofort nach Erscheinen 2022 auf Platz 2 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Weitere Informationen unter www.romy-hausmann.de
18 - 10 von 218 Leserstimme
Grandios! Außergewöhnlicher Plot. Einfach nur toll!
Kurz zum Inhalt:Die 23jährige Studentin Lena Beck verschwindet eines Abends spurlos nach einer Party. Ihr Vater Matthias setzt alles daran, seine Tochter wiederzufinden. Er wendet sich sogar an die Medien. Doch Lena bleibt verschwunden.Lena erwacht in einer Hütte im Wald. Die Hütte selbst und alle Fenster sind mit Holzplatten verschlossen. Sie hat plötzlich zwei Kinder, die 13jährige Hannah und den 11jährigen Jonathan, und einen Mann, der sich um die Familie kümmert und sie vor den Gefahren draußen beschützt. Die Tagesabläufe sind streng geregelt - wehe, sie hält sich nicht daran!Doch eines Tages gelingt ihr die Flucht...Meine Meinung:"Liebes Kind" ist das Thrillerdebüt der Autorin Romy Hausmann. Bisher habe ich noch keinen Roman von ihr gelesen, aber dieser Thriller hat mich mehr als überrascht. Die Geschichte ist außergewöhnlich, innovativ, mitreißend und fesselnd. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.Die Geschichte beginnt mit einem Zeitungsauschnitt, in dem von der plötzlich verschwundenen 23jährigen Lena Beck berichtet wird. Und dann erfährt man von Lena, die plötzlich in einer verschlossenen Hütte aufwacht. Und zwei Kinder hat. Und einen Mann...Die Beschreibungen der Tagesabläufe in der Hütte sind einfach emotional mitreißend. Es ist unvorstellbar, nur zu vier festen Zeiten auf die Toilette gehen zu dürfen. Und wehe, man hält sich nicht an alle Regeln! Das ist ein unglaubliches Ausmaß an psychischer und physischer Gewalt.Und Lenas Vater Matthias gibt die Suche nach seiner Tochter nicht auf.Die psychischen Auswirkungen einer jahrelangen Gefangenschaft und die starke Bezugsperson und das Oberhaupt - der Vater - auf die Kinder ist hervorragend und authentisch dargestellt. So wie sich Hannah verhält, hätte ich sie viel jünger als 13 geschätzt.Und die Autorin schafft es auch ganz toll, einen in die Irre zu führen. Ich brauchte länger, bis ich die Zusammenhänge begriffen habe. Und auf den Täter wäre ich auch nicht gekommen!"Dieser Thriller beginnt da, wo andere enden" - Besser kann man es gar nicht ausdrücken. Und durch die Worte "Er macht den Tag. Und die Nacht. Wie Gott." kommt einem das Gruseln. Man muss einfach mit Lena mitfiebern und nach und nach wird die ganze Geschichte aufgedeckt. Unglaublich toll!Ich bin schon sehr auf die Verfilmung gespannt, und wie dabei alles umgesetzt wird!Das minimalistische Cover zeigt nebst Titel und Autorin bloß die Hütte in schwarzen Strichen auf weißem Hintergrund. Das ist aussagekräftig genug, und diese Zurückhaltung im Design gefällt mir sehr gut und passt perfekt.Fazit:So einen außergewöhnlichen Plot habe ich noch nie gelesen. "Dieser Thriller beginnt da, wo andere enden" - Besser kann man es gar nicht ausdrücken; mehr gibt es nicht zu sagen. Leider kann man nicht mehr als 5 Sterne vergeben, ich hätte es gerne getan. Meine Bewertung somit: 5 Sterne Plus!!
Die Liebe, die uns antreibt...
Lena wird seit vierzehn Jahren vermisst, sie ist nach einem Party-besuch spurlos verschwunden und alle Ermittlungen der Polizei ergaben bisher keine Spur ihres Verbleibens. Sie lebt in einer einsamen und abgeschotteten Hütte, ihr "Mann" hält sie dort mit ihren mittlerweile zwei Kindern unter strengen Regeln gefangen. Als ihr eines Tages die Flucht gelingt, ahnt sie noch nicht, dass für alle Beteiligten das Grauen noch lange nicht beendet ist...Romy Hausmann ist aus meiner Sicht mit ihrem Debutroman "Liebes Kind" ein packender und beeindruckender Thriller gelungen. Sie schreibt die berührende Geschichte aus unterschiedlichen Erzähl-perspektiven und macht sie so aus den Blickwinkeln der Haupt-protagonisten erlebbar. Hierbei verleiht sie den Personen mit ihren Gedanken und ihrem Handeln eine Seele, die das Ganze noch ergreifender machen. Der Spannungsbogen wird direkt mit dem Ausbruch Lenas aus ihrem "Gefängnis" auf ein hohes Niveau gehoben und durch die ungeklärten Hintergründe ihres Verschwindens sowie den seelischen Nachwirkungen der Protagonisten stets dort gehalten. Die vielen kurzen Kapitel und die damit verbundenen Perspektivwechsel beleben das Geschehen und Romy Hausmann arbeitet hier auch mit sehr gekonnten Cliffhängern, die den Leser das Buch nicht aus der Hand legen lassen. Das fulminante Finale kann dann auch noch mit Überraschungen aufwarten und bis zum Schluss begeistern."Liebes Kind" ist ein richtig guter Thriller, der mich absolut fesseln konnte. Er beginnt da, wo viele andere Büches des Genres aufhören und sticht so aus der Menge heraus. Ein für mich sehr gelungenes Debut, welches hoffen lässt, dass die Autorin mit ihrer erfrischend anderen und sehr flüssig zu lesenden Schreibweise noch das ein oder andere Buch veröffentlicht. Ich empfehle das Buch unbedingt als sehr lesenswert weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen!!!
Thrillertastisch!
“Traurigkeit ist kein schönes Gefühl. Ich stelle es mir vor wie ein kleines Tier mit vielen spitzen Zähnchen, das jeder im Körper hat. Die meiste Zeit über schläft es, aber manchmal wacht es auch auf und hat Hunger. Man kann richtig spüren, wie es anfängt am Herzen rumzunagen. Das tut nicht doll weh, also nicht so doll, dass man schreien muss, aber man wird ein bisschen schwach davon und möchte sich ausruhen.“ (Hannah, Seite 29)1 Tag!In nur einem Tag habe ich das Buch von R. Hausmann verschlungen. Ich glaube, bisher ist mir das nur bei Thrillern von C. Stevens passiert. Als Leser/in verfolgt man 3 Blickwinkel, die einem nach und nach, mit ganz intensiven Einblicken in ihre jeweilige Gedankenwelt, die Geschichte rund um ihr Leben und der schrecklichen Katastrophe darin, näher bringen. Dabei, und das ist wirklich Großartig, könnte ich nicht sagen, welche Sichtweise mich am meisten gepackt hat, denn jede für sich war so unglaublich fesselnd! Jedes Gefühl, jede Erklärung, jede Handlung konnte ich vollkommen nachempfinden und niemals empfand ich die Beschreibungen als zu lang oder zu ausschweifend. Ganz im Gegenteil, ich habe an jeder Zeile gehangen. Hannah, ihre Mutter und ihr Großvater kommen, in sich recht konstant abwechselnden Kapiteln, zu Wort und ergeben nach und nach ein wahnsinnig spannendes Gesamtbild. Ihre Leben sind so eng miteinander verbunden und doch entwickelt sich jeder anders. Jeder hat seinen ganz eigenen unverkennbaren Charakter, der sich ganz langsam und vor allem ganz oft überraschend entfaltet. Die ganze Geschichte ist völlig unvorhersehbar, bei nichts und niemanden kann man sich sicher sein. Hervorragend! Der Schreibstil strotzt nur so vor Spannung, überraschenden Wendungen, grausamen sowie emotionsgeladenen Momenten. Mit jeder Seite, die ich eifrig verschlungen habe, bin ich tiefer und tiefer in die Geschichte eingetaucht und konnte das Buch wirklich erst weglegen, als auch die letzte Seite umgeblättert war!Ich bin von diesem Thriller wirklich begeistert und beeindruckt. Er ist super aufgebaut und mega unterhaltsam. Ein Thriller mit gaaanz viel Thrill! Es gibt noch viel mehr Details und Dinge, die mich begeistern konnten, allerdings zählt in diesem Buch jeder Augenblick und ich möchte nicht unabsichtlich etwas Spoilern, deswegen verteile ich nur noch 5 dicke, fette Sterne, eine klare Leseempfehlung und bleibe mit großer Hoffnung auf weitere Werke von R. Hausmann zurück. P.s. Das Cover und der Titel gefallen mir durch ihre intensive Schlichtheit doppelt so gut!
Pamm....pamm......
Er macht den Tag. Und die Nacht. Wie Gott.Was erstmal etwas seltsam klingt, herkommt in diesem Thriller eine ganz neue Bedeutung.Kaum hat man die erste Seite aufgeschlagen, wird man geradezu wie in einem Sog in die Geschichte hineingezogen. Eine Entführung, eine Hütte im Wald, zwei Kinder und und und.......Und immer wenn man meint, man wäre auf der richtigen Spur, ja dann wendet sich das Blatt erneut. Geschickt spielt die Autorin mit dem Leser und zwingt ihn geradezu weiterzulesen und das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen.Nichts, aber auch gar nichts ist so wie es scheint. Unglaublich!!! Und spannend......so musses sein!!!Liebe Romy Hausmann, bleiben Sie unbedingt dran und schreiben Sie weiter. Ich kann mir zwar kaum vorstellen, wie Sie diesen Thriller noch toppen können, aber tun Sie’s einfach, bleiben Sie dran. Ich freue mich jetzt schon auf ihren nächsten Thriller.
Nur noch ein Kapitel...
... das habe ich mir immer wieder eingeredet, bis aus einem Kapitel zwei, vier,... und schließlich weitere hundert Seiten wurden. "Liebes Kind" ist ein Buch, das einen von Anfang an packt und nicht mehr loslässt. Lange ist es her, dass ich bis spät nachts wach geblieben bin, um ein Buch zu lesen, weil ich es einfach nicht beiseitelegen konnte. Romy Hausmann hat genau das geschafft, eine Leistung, von der sich viele Thriller-Autoren noch etwas abschauen könnten. "Liebes Kind" beginnt an der Stelle, wo die meisten Thriller aufhören. "Was gibt es denn da noch zu sagen?", möchte so mancher fragen, doch glaubt mir - es gab noch viel zu sagen. Hat mich das Buch anfangs noch ein wenig an "Raum" von Emma Donoghue erinnert, so verflog dieses Gefühl ganz schnell wieder. Der Thriller beginnt mit Lenas Flucht aus ihrem Gefängnis. Ein Gefängnis, in dem sie jahrelang gelebt hatte, indem sie sogar eine Familie hatte. Doch schon bald stellt sich heraus, dass nicht alles so ist, wie es scheint und sie trotz ihrer Flucht kein Happy End erreicht hat - sie ist eher von einem Verderben ins nächste gestolpert. Die Geschichte wird aus den Perspektiven von mehreren verschiedenen Personen erzählt. Obwohl sie alle von derselben Autorin geschrieben wurden, ist jeder Charakter einzigartig, hat seine Stärken und seine Schwächen, seine Engel und Dämonen, die für den Leser mit der Zeit immer sichtbarer werden. Besonders der Charakter der Hannah geht einem unter die Haut und man erlebt mit ihr mit, wie sie die Welt zum ersten Mal erlebt und wie es ihr dabei ergeht.Ich muss zugeben, in etwa 100 Seiten vor dem Ende dachte ich zu wissen, wer der Täter war und worauf es im Endeffekt hinauslaufen wird - und ich lag so falsch. Was mich natürlich umso mehr gefreut hat, denn das zeigt, dass das Ende alles andere als vorhersehbar war. Ich möchte euch zum Schluss meine absolute Lieblingsstelle des Buches nicht vorenthalten: "Es ist schwer zu ertragen, aber wahrscheinlich ist es einfach so. Es ist Liebe. Ganz gleich wie krank, verdreht und falsch verstanden, bleibt es immer noch Liebe. Liebe, die uns antreibt. Die und zu Monstern macht, jeden auf seine Art." Was es damit auf sich hat, müsst ihr selbst lesen, vertraut mir - ihr werdet es nicht bereuen.
Ein erstaunlich ungewöhnliches Buch
Romy Hausmann hat mit ihrem Debüt wirklich einen unglaublichen Thriller geschrieben, man kann nicht fassen wie bizzar und gleichzeitig schockierend diese Geschichte ist. Und wenn man bedenkt, dass sich so etwas in der Art auch in der Realität passiert ist, kommt man wieder mal zum Schluss sich zu fragen, in was für eine Welt leben wir? Die kleine Hannah kennt ausserhab ihres Lebens in der Hütte kaum etwas anderes. Die grosse Vaterliebe hat sie dort eingesperrt zusammen mit ihrem Bruder. Die Mutter sorgt für die Kinder und der Vater kommt abends und sieht nach dem Rechten. Für die nötige Luftzufuhr sorgt ein Zirkulationsapparat, den der "liebende" Vater besorgt hat. Sie weiß nicht wie die Sonne und der Himmel aussiehen, sie kennt kein Regen, Schnee und die Natur, sie hat keine Freunde, besucht keine Schule, hat nie mit anderen Kinders gespielt, nichts dergleichen, ausser ihrer Familie. Ihr Leben ist strengen strukturiert und alles ist vorprogrammiert. Als ihre Mutter einen Unfall erleiden muss sie ins Krankenhaus und da kommt Hannah zu ersten Mal in die Aussenwelt. Die Autorin beschreibt sehr realistisch das Unvorstellbare, die Charaktere sind gut durchdacht und herausgearbeitetet und die Geschichte ist tief berührend, lässt einen obwohl sie fiktiv ist, nachdenklich zurück. Ein erstaunlich ungewöhnliches Buch.
Toller Erstling
Unheimlich fängt es an. Eine scheinbar "normale" Familie, Vater, Mutter und zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen. Wenn da nicht diese unheimliche Hütte wäre mit den mit Dämmplatten verschraubten Fenstern, aus der sie nicht heraus dürfen. Nur der Vater hält Kontakt mit der Außenwelt. Die Kinder und die Mutter dürfen nicht nach draußen. Der Vater übt ein strenges Regiment aus. Man erfährt, dass die Mutter nicht die richtige Mutter der Kinder ist sondern entführt wurde und zum Leben in der einsamen Hütte unter Gewalt gezwungen wird. Sie ist offensichtlich die Nachfolgerin von Lena, der eigentlichen Mutter, die vor etlichen Jahren auch entführt wurde. Was ihr Schicksal ist, bleibt zunächst mal im Unklaren.Ich hatte den hinteren Klappentext über die Autorin vorher nicht gelesen und war erstaunt, dass dieses Buch ein Erstlingswerk ist. Es ist sehr gut gelungen. Romy Hausmann schreibt aus der Sicht der Hauptpersonen heraus. Das machen andere gestandene Schriftsteller/innen auch und lassen den Leser zu Beginn der einzelnen Kapitel erst mal im Unklaren, aus welcher Sicht das Kapitel geschrieben ist. Dieses Verfahren, dass wohl angeblich künstlerisch wertvoll ist, finde ich nur schlimm. Und deshalb ist es um so toller, dass Hausmann nicht diesen Weg einschlägt, sondern die einzelnen Kapitel immer mit dem Namen der Person überschreibt, aus deren Sicht berichtet wird.Auch den Fehler, den man oft in Debütromanen findet, dass die Autoren/innen viel zu viel an handelnden Personen, Erzählsträngen und Handlungsorten in den Roman packen, macht Hausmann nicht. Die Personenzahl und die Handlungsstränge sind überschaubar. Man findet sich immer gut zurecht.Dabei gelingt Hausmann eine Sache ganz hervorragend, nämlich den Leser immer mal wieder in die Irre zu führen. Kaum hat man sich etwas ausgedacht, wie es wohl weiter gehen könnte, wie die Lösung des Ganzen aussehen könnte, schon geschieht etwas, was die schöne Lösung über den Haufen wirft. Toll gemacht. Ein Debütroman ohne Anfängerfehler. Liebe Frau Hausmann, noch gerne viele weitere solche Romane.
ein extrem spannender Thriller
Romy Hausmanns Thriller „ Liebeskind“ hat mich von Seite eins in den Bann gerissen.Lena wird nach einem Unfall verletzt ins Krankenhaus gebracht. Vom Täter fehlt jede Spur und Zeugin ist Ihre Tochter Hannah. Wir erfahren aus verschiedenen Perspektiven von Ihrem Leben, welches erschreckend und so detailliert erzählt wird, dass man sich mit hautnah dabei fühlt.Das leben der kleinen Hannah, Ihrem Bruder und Ihrer Mutter ist sehr streng organisiert. Toilettengänge und Essenszeiten werden auf die Minute eingehalten, raus in die Welt geht nur der Vater, um seine Familie mit Lebensmitteln zu versorgen.Als Ihnen endlich die Flucht gelingt, geht der Horror mit dem Entführer erst richtig los.Vor allem die Perspektive der kleinen Hannah hat mich sehr berührt, deren Charakter sehr erwachsen und unnatürlich strukturiert ist. Man erkennt aus den Erzählungen, wie sich die Charaktere formen und fühlt vollends mit.Für mich ist „Liebeskind“ ein sehr bewegender und starker Thriller, den ich gerne empfehle. Ich werde mir in Zukunft mehr vom Autos lesen, ganz große Leistung!
Puh, was für ein Schocker!
Ich habe dieses fantastische Buch grade beendet und bin sehr begeistert. Aufgrund der Kurzbeschreibung und auch der Leseprobe hatte ich eine verstörende Geschichte erwartet, in der das Schicksal der entführten Lena und ihrer 2 Kinder erzählt wird. Ich hatte Ähnlichkeiten mit dem Buch "Raum" von Emma Donoghue erwartet, vielleicht nicht so sehr im Schreibstil, aber in der Geschichte. Bald wurde ich allerdings eines Besseren belehrt, Liebes Kind erzählt nicht "einfach" das Schicksal der entführten Lena, sondern es wird relativ unauffällig mal hier und da ein Hinweis eingestreut, dass da irgendwas nicht so ganz stimmen kann. So scheint die Tochter der entführten Lena ihren Großvater zu erkennen und behauptet, sie habe mit ihrer Mutter Ausflüge unternommen. Wie soll das denn funktioniert haben fragt man sich da?Durch die Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven und diese eingestreuten Hinweise fand ich das Buch extrem spannend. Es hat mich sehr dazu angeregt mir zu überlegen, wie das Ganze jetzt logisch aufgeklärt werden könnte, aber bis zum Schluß war mir nicht klar, wie alles zusammenhängt - was ja perfekt ist.Von mir eine absolute Leseempfehlung und die Bitte an Romy Hausmann unbedingt weiter so spannende Bücher zu schreiben!
Ein Thriller der Extraklasse
"Liebes Kind" ist das Thriller-Debüt von Romy Hausmann. Ein unglaublich spannendes Buch, dass man als Leser kaum aus der Hand legen kann, bis man sich durch alle schockierenden Momente und unvorhersehbaren Wendungen zum packenden Finale hat mitreißen lassen!Das schlichte Cover passt hervorragend zum Buch, für mich drückt es Tristesse, Trostlosigkeit und Einsamkeit aus. Es besticht durch seine Schlichtheit.Eine grauenhafte Situation, ein Mann, der die Frau und zwei Kinder in einer einsamen Waldhütte gefangen hält. Er bestimmt ihren Tagesablauf und alle Regeln. Bis zu dem Tag, an dem es der Frau gelingt, sich aus der Gewalt ihres Entführers zu befreien... Doch lässt sie damit das Martyrium der Quälerei und Unterdrückung hinter sich?Als ich mit dem Lesen begann, musste ich unweigerlich an den Roman "Raum" denken, der zunächst eine ähnliche Thematik hat. Allerdings ist der Thriller von Romy Hausmann ganz anders. Es ist aus Sicht dreier Personen geschrieben, der entführten Frau, der 13jährigen Tochter und des Vaters der Vermissten. Das macht einen ganz besonderen Reiz aus und gerade die Sichtweise von Hannah, die ihr ganzes Leben in der Hütte verbracht hat, ist bedrückend und faszinierend zugleich. Sie sieht die Welt mit einer solchen Sachlichkeit und Abgeklärtheit, dass es mir beim Lesen Gänsehaut bereitet hat. Auch die Zerissenheit des Vaters, der seit 14 Jahren vermissten Lena, ist so packend und nachvollziehbar beschrieben, obwohl ich ihn so manches Mal wegen seiner unbedachten Handlungen am liebsten geschüttelt hätte. Und die Schilderungen der Entführten erwecken Mitleid und Grauen.Die Autorin schafft es eine ganz besondere Spannung zu erzeugen, nahezu an jedem Kapitel gibt es einen kleinen Cliffhanger, der den Leser quasi zwingt dranzubleiben um die Zusammenhänge zu begreifen, die Motive zu ergründen und zu verstehen.Dieser Thriller hat mich in seinen Bann gezogen, das Lesen hat mich verwirrt, beängstigt, bedrückt und berührt. Ich habe mitgerätselt und bin mit meinen Erkärungsversuchen doch gescheitert, bis die Autorin zum Schluß die logische Auflösung aller Zusammenhänge enthüllt. Ein Buch, wie ein Film. Ein must-read für alle Thrillerliebhaber!
Pressestimmen
Romy Hausmanns ›Liebes Kind‹ fesselt ab der ersten Seite.
Die wendungsreiche, abgründige Story, kurzweilige, spannende Kapitel machen das Buch zu einem echte...n Highlight! Absolute Leseempfehlung! mehr weniger
Florian Valerius, Buchblogger, 21.04.2020
PSYCHOTHRILL DE LUXE
Caren Hodel, 07.04.2020
(...) ein Thriller, der mit knisterndem Spannungsbogen statt schockierenden Folterszenen zu überzeug...en weiß. mehr weniger
Rebecca Reinhard, 08.03.2020
Ein spannendes Debüt, das man nicht mehr aus der Hand legt.
01.10.2019
Romy Hausmann ist der Shooting-Star im Thriller-Genre.
09.08.2019
Ein starkes Thriller-Debüt über eine kranke Idee von Familie, die Liebe einer Mutter und die Macht d...er Fantasie. mehr weniger
Angela Wittmann, 05.06.2019
Einer der besten Thriller in diesem Sommer!
Katrin Schmidt
Ein grandioses Thriller-Debüt, das man so schnell nicht mehr aus der Hand legt!
Die Leser sind gefesselt von der Geschichte, denn die ist von der ersten bis zur letzten Seite absol...ut mitreißend. mehr weniger
Andrea Weide
Ein Ausnahmethriller.
Arno Strobel, 28.04.2021
Wer von der ersten bis zur letzten Seite mitfiebern und -rätseln will, wird garantiert nicht enttäus...cht. Dieser Thriller hat es nämlich wirklich in sich. mehr weniger
Eva Unterrainer, 11.04.2021
Das Debüt einer deutschen Autorin, die es versteht, Spannung und menschliche Abgründe gekonnt zu ver...binden, so dass dieser wirklich lesenswerte Thriller entsteht. mehr weniger
29.01.2021
Ein unfassbar spannender Thriller, den man gar nicht mehr aus der Hand legen kann.
Marina Folkerts, 19.12.2019
Für alle, die gerne spannende Bücher mit einer Portion Psychothrill lesen.
Angela Drilling, 11.11.2019
Spannend, tiefgründig, verstörend gut.
20.08.2019
Wow, welch ein gelungenes Debüt!
29.06.2019
In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Bestseller entrollt Romy Hausmann St...ück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt. mehr weniger
Biggi Müller, 03.06.2019
Einer der besten Psychothriller des Jahres!
Alex Dengler, 27.05.2019
Mit ihrem Thrillerdebüt ist Romy Hausmann ein fesselnder Pageturner gelungen.
03.05.2019
Romy Hausmann legt mit ›Liebes Kind‹ ein beachtliches Debüt vor, das sich sofort in den Bestsellerli...ste verankert hat. mehr weniger
30.04.2019
Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das mich derartig in seinen Bann gezogen hat!
17.04.2019
Ein brillantes Debüt!
16.04.2019
Sie ist eine Meisterin der Andeutung
Georg Pepl, 15.04.2019
In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stüc...k für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche Vorstellungskraft übersteigt. mehr weniger
13.04.2019
Kurzum, ein Thriller, den man nicht aus der Hand legen mag.
Andrea Kahlmeier, 07.04.2019
Ihr ist mit diesem Psyhothriller etwas ganz Besonderes gelungen.
Manuela Haselberger, 22.03.2019
›Liebes Kind‹ heißt das starke Thrillerdebüt der deutschen Autorin Romy Hausmann - ein verstörender ...Roman mit großer Sogwirkung. mehr weniger
Doris Wassermann, 17.03.2019
Den Namen Romy Hausmann sollte sich jeder Thriller-Fan unbedingt merken!
Stefanie Rufle, 04.03.2019
Außergewöhnlich!
Ute Horak-Mayr, 25.02.2019