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Eine grandiose Zeitreise-Romance

#London Whisper – Als Zofe ist man selten online

Ein Austauschjahr in London – besser kann ihr Leben nicht werden, meint Zoe. Doch dann wacht sie nach einer Party auf und ist plötzlich im Jahr 1816 gelandet, als Dienstmädchen der schüchternen Miss Lucie! Und die hat eine Heidenangst vor ihrem Debüt bei der Ballsaison. Aber keine Sorge, Zoe weiß Rat. Der erste Ball naht, Zoe lässt Miss Lucie erstrahlen und trifft dort auf den jungen Lord Falcon-Smith. Wie sich herausstellt, ist er ebenfalls ein Zeitreisender. Um wieder in ihre Zeit zurückzukehren, müssen die beiden notgedrungen zusammenarbeiten …

Romantisch, magisch, unwiderstehlich!

Bibliografische Daten

EUR 12,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44048-6
Erscheinungsdatum: 16.02.2022
1. Auflage
336 Seiten
Sprache: Deutsch
Lesealter ab 12
Autor*innenporträt

Aniela Ley

Aniela Ley war von Kindesbeinen an ein Bücherwurm, getrieben von der Hoffnung, dass sich zwischen den Buchdeckeln ein Tor in eine fantastische Welt öffnet. Nachdem sie als Autorin viele solcher Buchwelten selbst schöpfen durfte, weiß sie, dass dieses Tor immer dort ist, wo gelesen wird.

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117 von 117 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.42 von 5 Sternen


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2 - 10 von 117 Leserstimme

lisaliestviel am 14.05.2022 17:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Witziges und leicht zu lesendes Jugendbuch – Eine amüsante Reise ins 19. Jahrhundert

„# London Whisper – Als Zofe ist man selten online“ ist der erste Band der neuen Reihe von Aniela Ley. Um die Vorfreude auf Band 2 zu wecken, bleiben am Ende auch einige Fragen offen, so dass wir uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit den Protagonist:innen freuen dürfen. Im Gesamten hat mir das Buch durchaus gefallen. Der Schreibstil liest sich angenehm leicht und auch die Sprache ist, obwohl die Geschichte 1816 spielt, meist modern und nur selten der damaligen Zeit angepasst. Ehrlich gesagt bleibt die Geschichte was Authentizität und Zeitreiselogik betrifft, hinter anderen Büchern aus dem gleichen Bereich zurück. Eingeschworene Fantasyfans könnten hiervon enttäuscht werden. Alles was die Mondscheinmagie betrifft wird nur angedeutet und auch für andere fantastische Besonderheiten (z.B. das Zeitreisende mit Hunden sprechen können), gibt es keine Erklärung. Der Fokus der Handlung liegt vielmehr auf der Hauptprotagonistin Zoe und ihrem neuen Leben als Zofe. Mit recht ungewöhnlichen Methoden schlägt diese sich in der ungewohnten Londoner Gesellschaft, dabei wirklich gut. Zwar entstehen dabei manche verzwickte Situationen, welche nicht alle besonders glaubwürdig sind, dennoch gefiel mir der besondere Humor des Buchs ausgesprochen gut. Obwohl es ab und zu doch ein wenig knistert, ging es erfrischender weise oft um Girl Power, Freundschaft und die Rolle der Frau im 19. Jahrhundert. Sehr gelungen macht die Autorin auf die damaligen stark eingeschränkten Möglichkeiten aufmerksam und ihre Hauptprotagonistin Zoe lässt wirklich keine Gelegenheit aus um für Selbstbestimmung zu werben und mit so manchem damaligen Geschlechterklischee aufzuräumen. Dieser Schwerpunkt gefiel mir nicht nur richtig gut, sondern wertete zudem die Geschichte auf. Deswegen gibt es von mir, trotz kleinerer logischer Schwächen, noch gute 4 Sterne.

micasophie am 13.05.2022 21:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Plötzlich Zofe

Eigentlich nimmt Zoe in ihrem Austauschjahr in London nur an einer Mitternachtsparty teil. Dies ändert sich aber, als sie plötzlich im Jahr 1816 als Zofe für Miss Lucie aufwacht...Das Buch beginnt sehr spannend und hat mich sofort angesprochen. Zoe ist eine sehr sympathische Hauptprotagonistin, die sehr selbstbewusst wirkt und sich auch ziemlich gut der neuen Situation anpasst. Auch die Protagonistin Miss Lucy spricht mich sehr an. Ich konnte sie sehr gut verstehen, da zu diesen Zeiten es vor allem für Frauen durch die Gesellschaftsanforderungen schwierig war.Besonders die Idee mit dem Kettenbrief um jungen Frauen wertvolle Tipps zu geben, finde ich gut umgesetzt. Der Schreibstil ist fließend und angenehm zu lesen. Auch wenn #LondonWhisper für Jugendliche ab 12 ist, kann ich es auch erwachsenen Fantasy-Fans sehr empfehlen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

swanwing am 11.05.2022 20:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein realistischer Traum mit einer Zeitreise ins Jahr 1816 – bin gespannt auf Band 2

Zoe macht ein Austauschjahr in London und wacht nach einer Partynacht als Zofe im Jahre 1816 auf. Sie realisiert schnell, dass das kein Traum ist und versucht sich als moderne Zofe durchzuschlagen. Eine interessante Herausforderung, denn sie muss als Dienstmädchen für Miss Lucie arbeiten, ein sehr introvertiertes und schüchternes Mädchen. Aufgrund ihrer erfrischenden Art kann sie Miss Lucie jedoch aus der Reserve locken und entdeckt während ihrer Arbeit bei der Familie noch die ein oder andere erstaunliche Fähigkeit, die ihr in ihrem neuen Alltag hilft. Sie versucht außerdem den ein oder anderen Trend aus der modernen Zeit in der dortigen zu etablieren. Eines Abends trifft sie auf einen Jungen Lord namens Falcon-Smith, der scheinbar ein ähnliches Schicksal wie sie zu haben scheint und sie geht der Sache nach.Die Gestaltung des Buches ist schon super süß und passend zum Buchtitel. Das Buchcover besticht mit den schönen Farben und verspricht nicht zu viel. Es passt perfekt zum Buchtitel und hat einen super Kontrast mit der Mädchensilhouette und dem Handy in der Hand. Wenn man den Buchdeckel des Hardcovers aufschlägt, hat man eine wunderschön gestaltete Innenseite mit einem Teeservice und dem Spitz, der auch noch eine witzige Rolle im Buch spielt. Da hat der Buchverlag dtv eine tolle Arbeit geleistet, wie ich finde! Ich fand das Jugendbuch mit dieser Idee sehr erfrischend. Ist einfach mal wieder etwas anderes und die Mischung aus historischer Roman und aktueller Jugendprobleme finde ich ziemlich gut. Das Buch ist auf jeden Fall nicht nur für Teenies geeignet. Mich hat es sehr unterhalten und das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Leider endete Band 1 mit einem fiesen Cliffhanger, gerade dann als die Story nochmal so richtig in Fahrt kam. Ich freue mich auf Band 2 und werde es bestimmt lesen. Ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht und ob Zoe doch noch einen Weg zurück in ihr altes Ich findet. 4 von 5 Sternen, da es immer noch Luft nach oben geben muss!

pe_we am 27.04.2022 13:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Zofe über Nacht

"#London Whisper – Als Zofe ist man selten online" (2022) ist ein Urban-Fantasy-Roman für Jugendliche ab 12 Jahren von Aniela Ley, der von Zoes Zeitreise ins Jahr 1816 erzählt.Zum Inhalt:Die 15-jährige Zoe ist für ein Austauschjahr in London. Nach einer verbotenen Mitternachtsparty wacht sie im Jahr 1816 wieder auf und ist plötzlich Zofe. Sie arbeitet für Miss Lucie, die sich ängstlich in ihrem Zimmer vor der Welt versteckt. Mit Verständnis und ein paar Tricks hilft sie ihr zurück ins Leben. Auf einem großen Ball lernt Zoe einen jungen Lord kennen, der ebenfalls ein Zeitreisender ist. Zusammen suchen sie nach einem Weg zurück in ihre Zeit.Persönliche Einschätzung:Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Ein toller Kontrast ist der Wechsel zwischen Zoes moderner Ausdrucksweise, die in Ich-Perspektive die Geschichte erzählt, und den authentisch wirkenden, altmodischen Formulierungen bei Gesprächen mit den Personen aus dem Jahr 1816.Die Protagonistin Zoe ist sehr sympathisch, selbstbewusst und selbstständig und passt sich sofort gut an. Miss Lucie ist liebenswert und verkörpert perfekt die junge Dame von 1816. Durch ihre unterschiedlichen Sichtweisen wird auch hier ein toller Kontrast geschaffen.Die Darstellung der Anstandsregeln und Einschränkungen, die vor allem für Frauen Anfang des 19. Jahrhunderts galten, aus Sicht einer heutigen 15-Jährigen ist witzig und unterhaltsam. Über die Zeitreise und wie es dazu kam erfährt man noch recht wenig.Ich finde, der erste Band ist ein richtig guter Reihenauftakt und Zoes Zeitreise-Geschichte gefällt mir sehr. Die Protagonistin ist mir sympathisch und wie sie vom Jahr 1816 erzählt ist teilweise sehr lustig, wenn auch nicht durchgehend realistisch. Es handelt sich zwar um ein Jugendbuch, ist aber für Erwachsene genauso interessant. Ich bin schon gespannt auf den zweiten Band!Fazit: Ein schöner Auftakt zu einer Urban-Fantasy-Reihe für alle ab 12 Jahren um eine Zeitreise ins frühe 19. Jahrhundert mit einer sympathischen Protagonistin. Unterhaltsam und witzig geschrieben.

9buecherwurm9 am 22.04.2022 16:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Eine ungeplante Zeitreise

Zoe hat es endlich geschafft. Sie hat ihre Eltern dazu überredet ein Jahr in einem Londoner Internat zur Schule gehen zu dürfen. Doch kaum hat sie sich dort eingelebt guckt sie in einen Spiegel und wacht auf einmal in 1814 auf. Doch das kann doch eigentlich nur ein Traum sein, oder? Und was ist mit Hayden, den jungen Lord der sich ebenfalls nicht ganz zeitgemäß verhält.Der Schreibstil von Aniela Ley gefällt mir sehr gut. Man kommt gut in die Geschichte rein und freut sich auf jedes neue Kapitel.Zoe als Hauptcharakter hat mir gut gefallen. Sie ist selbstbewusst, weiß was sie will und setzt sich für sich und andere ein. Sie findet sich erstaunlich schnell mit der neuen Situation ab, verliert ihre Ziele jedoch nie aus den Augen.Miss Lucie gefällt mir sehr gut. Sie ist eine junge Dame aus der gehobenen Londoner Gesellschaft zu einer Zeit, in der es extrem schwer ist, als Frau aufzuwachsen. Es gibt mehr Vorgaben, was verboten ist als man sich vorstellen mag und jeder Moment scheint ein Balanceakt zu sein. Das wird von der Autorin sehr gut beschrieben. Besonders bei ihr ist es schön zu sehen, wie sie sich im Laufe der Geschichte verändert.Hayden finde ich schwer zu beschreiben. Er scheint nett und loyal zu sein, allerdings habe ich das Gefühl, das ganze Buch über nicht wirklich viel über in zu erfahren, obwohl er ein Hauptcharakter ist. Ich hoffe, dass sich das in der Fortsetzung ändert.Insgesamt hat mich die Geschichte nicht vom Hocker gehauen, mir aber doch gut gefallen. Da sie mit einem ziemlichen Cliffhanger endet, werde ich die Fortsetzung auf alle Fälle lesen.

*bücherwürmchen* am 17.04.2022 16:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Unterhaltsamer Zeitreiseroman

„Als Zofe ist man selten online“ hat mich positiv überrascht. Ich hatte eine andere Geschichte erwartet. Für mich entpuppte sich dieser erste Band als ein erfrischender Zeitreiseroman mit sympathischen Charakteren und einem Rätsel, dass es zu lösen gilt. Zoe ist eine starke Persönlichkeit, die sich nicht von der Tatsache aus der Ruhe bringen lässt, sich plötzlich im Jahr 1816 wiederzufinden. Sie hadert nicht mit ihrem Schicksal, sondern nimmt die Herausforderung an. Sie passt sich in ihrem Verhalten auch nicht der Zeit an, was in meinen Augen zu mehr Bemerkungen hätte führen müssen. Hayden hingegen empfand ich bei diesem Kontrast als ziemlich blass. Ich mochte ihn aber, da er so ganz anders war, als ich ihn erwartet hatte (ich hatte mehr mit einem Bad Boy gerechnet). Zoe kommt den Haushalt der Arlingtons, wo sie für Lucie zuständig ist. Wie Lucie langsam ihre Schüchternheit ablegt, war gut zu beobachten. Immer mit dabei ihr Hund Prickelton, der für mich die größte Überraschung des Buches war. Der Verlauf der Geschichte mag zwar den einen oder anderen kleinen Spannungsbogen aufweisen, richtig große Spannung kam für mich nicht auf. Mir fehlte hier jedoch nichts, da ich auch so gut unterhalten wurde. Mit Zoe das Jahr 1816 zu erleben war interessant. Da soziale Medien nicht zur Verfügung standen, musste sie sich überlegen, wie man seine Beiträge auch ohne weltweite Vernetzung unter das Volk bringt. Die Umsetzung fand ich gut, zumal ja auch das Schriftbild auf die Geschichte angepasst war. Die Romantik hat mir hier etwas gefehlt, aber nur, weil ich sie erwartet hatte. Ein bisschen mehr hätte ich mir allerdings gewünscht, wobei es auch so stimmig war. Ich bin aber gespannt, wie es hier weitergeht. 4 Sterne gibt es hier von mir.

addicted2books_ela am 16.04.2022 16:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Turbulente Zeitreise - Liebe nicht ausgeschlossen

Ich dachte, nach der Leseprobe, dass mich ein üblicher Zeitreiseroman erwartet, aber ich wurde sehr angenehm überrascht und es hat mich begeistert. Den Schreibstil von Aniela Ley empfinde ich angenehm zu lesen, durch die verschiedene Tempi, dass sie in der Erzählung anwendet, um mich als Leser zu begeistern.Ich mochte Zoe von Anfang an und das hat mir die Autorin sehr einfach gemacht, mit dem von ihr erschaffenen Charakter . Ich finde sie einfach herzerfrischend und wenn sie keine fiktive Figur wäre, dann hätte ich sie auch gerne als Freundin. Auch wie sie sind mit all den Umstellungen in ihrem Leben als Zofe ist einfach so genial geschrieben, dass man es ihr einfach abnimmt. Ich liebe diese Geschichte, die einerseits so zuckersüß ist und zum Anderen einfach spannend und unterhaltend ist, so dass ich vergnügliche und kurzweilige Lesestunden hatte. Es ist einfach eine supersüße Teenie - Zeitreise Lovestory bei der ich allerdings einen Kritikpunkt habe: Der bitterböse Cliffhanger. Ich weiß, dass es Jammern auf hohem Niveau ist. Aber es ist schon wirklich fies, dass gefühlt mitten in der Spannung, das Buch zu Ende ist. Ich hoffe, dass bald der zweite Band erscheint, denn ich halte es nicht wirklich aus und muss wissen, wie es weitergeht. Das Cover mit den Metallic Effekten ist ein wahrer Schatz und Hingucker an dem ich mich nicht satt sehen kann. FazitEin zuckersüßes Jugendbuch, das mehr ist als eine Buch über Zeitreise. Es ist ein Buch, das nicht nur von Freundschaft handelt, sondern auch von der Ersten Liebe, die einen nicht immer im richtigen Moment oder gar in der richtigen Zeit begegnet.Eine klare Leseempfehlung für ein Jugendbuch, dessen Fortsetzung ich kaum erwarten kann.

stefaniekerstin am 06.04.2022 15:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Beginn einer Zeitreise - Geschichte

"#London Whisper - Als Zofe ist man selten online" von Aniela Ley hat mich gleich vom Cover her angesprochen. Die Silhouette einer jungen Frau und London im Hintergrund gefallen mir sehr. Auch der Klappentext verhieß eine tolle Zeitreisegeschichte, die mich aufgrund des Schreibstils auch gleich gepackt hatte. Der Humor der Autorin spricht mich an und Zoe ist eine lebhafte, sehr sympathische Protagonistin, die man gerne auf die Zeitreise ins 19. Jahrhundert begleitet. Zoe verbringt ein Austauschjahr in London, bevor sie durch einen Spiegel im Jahr 1816 landet. Dort ist sie die Zofe von der jungen, sehr schüchternen Miss Lucie. Auf Miss Lucies ersten Ball, zu den Zoe sie begleitet, trifft sie dann auf den jungen Lord Falcon-Smith - einen anderen Zeitreisenden...Mir war zuvor nicht bewusst, dass das Buch als Beginn einer Reihe angelegt worden war. Das sollte man bedenken, wenn man dieses Buch lesen möchte. Alles in allem hat mir das Buch sehr gefallen und ich warte sehnsüchtig auf den nächsten Teil.

april1985 am 02.04.2022 18:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Whisper, whisper

Für die 15-jährige Zoe geht ein riesengroßer Wunsch in Erfüllung als sie für ein Austauschjahr nach London ins Internat Dunwick House eingeladen wird.  Als Zoe und ihre Freundinnen eine nicht ganz so erlaubte Party im Internat veranstalten, passiert etwas Unfassbares. Zoe wird ohnmächtig und erwacht im Jahr 1817 als Zofe der 17-jährigen Miss Lucie Arlington wieder. Zoe, die erfolgreich als Kummerkastentante einen Instagram-Account führt, auf dem sie allerlei Tipps gibt und Ratschläge erteilt, wird gerade zur richtigen Zeit in die Vergangenheit katapultiert.  Denn die schüchterne Miss Lucie soll ihr Balldebüt geben und braucht dabei dringend Hilfe. Auf dem Ball trifft Zoe auf den charmanten jungen Lord Hayden Falcon-Smith - wie sich herausstellt ebenfalls Zeitreisender. Gemeinsam versuchen Zoe und Hayden wieder in ihre Zeit zurückzukehren. Ob es ihnen gelingen wird? Aniela Ley konnte mich bereits mit "Lia Sturmgold" begeistern, weshalb für mich klar war, dass ich auch #London Whisper lesen möchte. Außerdem hat mich der Klappentext sehr an die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier erinnert, welche bis heute eine meiner liebsten Buchreihen rund ums Zeitreisen ist. Ich war neugierig und gespannt, ob #London Whisper eventuell auch das Potenzial zum Lieblingsbuch hat. Und ja, das Potenzial ist definitiv da, auch wenn dieses meines Erachtens nicht vollständig ausgenutzt wurde. Fans von Kerstin Giers Edelstein-Trilogie werden hier aber dennoch auf ihre Kosten kommen, man sollte die beiden Buchreihen aber nicht zusehr miteinander vergleichen bzw. messen. Ich hatte jedenfalls eine Menge Spaß mit Zoe #herzenfreundin, die nicht nur als Kummerkastentante heimlich Whisper-Whisper-Kettenbriefe verfasst, sondern auch ein riesengroßer Jane Austen-Fan ist. Als solcher findet sich Zoe in der opulenten Regency-Zeit sofort wohl. Allerdings ging mir die Anpassung von Zoe fast ein wenig zu schnell. Zoe hinterfragt mir gerade zu Beginn ihrer Zeitreise zu wenig.  Sie geht sofort voll in ihrer neuen Rolle als Zofe von Miss Lucie auf. Das Zoe quer durch die Zeit gesprungen ist, scheint sie nicht besonders zu stören bzw. wundern. Hier hätte ich mir etwas mehr Realismus gewünscht. Abgesehen davon ist Zoe aber eine großartige Protagonistin.  Humorvoll, schlagfertig und eine richtig tolle Freundin. Vorallem ihre Gespräche mit dem Spitz Pickelton - ja, richtig, dieser Hund kann sprechen und die Schlagabtäusche mit Hayden haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Und ja, man erahnt, dass sich eine leichte Liebesgeschichte abzeichnet. Allerdings wirklich nur ganz leicht und sehr, sehr jugendfrei. Neben der wirklich süßen Dynamik zwischen Zoe und Hayden, hat mir auch die Freundschaft zwischen Zoe und Lucie unglaublich gut gefallen.  Nach dem etwas zu reibungslosen und glatten Einstieg ins Buch hat sich die Geschichte für meinen Geschmack dann doch noch in eine wunderbare Richtung entwickelt. Magisch, spannend,  romantisch und humorvoll! Aniela Ley hat mich auf eine zauberhafte Zeitreise mitgenommen und mir ein sehr schönes Leseabenteuer beschert. Ich werde die Reihe auf jeden Fall im Auge behalten. Fazit Magisch, romantisch, humorvoll! #London Whisper ist ein zauberhaftes Zeitreise-Abenteuer ab 12 Jahren mit vielen "Kerstin-Gier-Vibes", schlagfertigen Dialogen, einer leichten Liebesgeschichte,  tollen Freundschaften und spannenden Momenten. Wenn du ein Fan der Edelstein-Trilogie bist oder Zeitreise-Geschichte im Allgemeinen gerne hast,  dann kann ich dir #London Whisper sehr empfehlen. 

lenis_lesewelt am 02.04.2022 12:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Romantisch, magisch, unwiderstehlich

Eine verbotene Mitternachtsparty, eine magische Zeitreise - und plötzlich bist du Zofe!Das Cover sticht sofort ins Auge und ist wunderbar ausgearbeitet. Der Glanzeffekt setzt das abgebildete Mädchen perfekt in Szene und umschließt auch den Titel herrlich.Der Inhalt des Buches erinnert mich ein bisschen an "Rubinrot" von Kerstin Gier, aber in "#LondeonWhisper" hat die Zeitreise einen Touch mehr Magie und wirkt mysteriöser.Auch der Schreibstil hat mich sehr an den von Kerstin Gier erinnert, da sich der Humor wie ein roter Faden durch die ganze Story zieht.Die Firguren im allgemeinen und die Protagonistein im besonderen sind sehr lebendig und authentisch gestaltet, auch wenn ich einige Entscheidungen wirklich nicht nachvollziehen konnte und viele Handlungsstränge sehr vorhersehbar waren. Die Gedankengänge von Zoe, so heißt die Protagonistin, wurden sehr interessant und lebendig ausgearbeitet, sodass ich mich größtenteils gut in sie hineinversetzen konnte.Romantisch, magisch, unwiderstehlich - Romantasy, eigentlich genau mein Genre, aber hier kann ich aufgrund der oben genannten Gründe leider nur 3,5 bis 4 Sterne geben. Trotzdem beinhaltet das Buch eine wirklich coole Story und ich kann es euch wirklich nur empfehlen.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Thüringische Landeszeitung
Ein prima Ferienschmöker

Anette Elsner, 06.07.2022

Buchmedia Magazin
›London Whisper‹ ist ein sehr aufregend geschriebenes Buch mit coolem Stil. Mir haben besonders die ...lustigen Hashtags gefallen. mehr weniger

Valerie, 01.07.2022