Raes Leben nimmt eine seltsame Wendung, als sie durch Magie in ihrem Lieblingsfantasybuch gefangen wird – und sie dort die Schurkin ist!
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Long Live Evil
Rae hat sich schon immer in die Welt von Büchern geflüchtet, selbst während ihr reales Leben aus den Fugen geriet. Als sie im Sterben liegt, ergreift sie eine zweite Chance zu leben: Ein magischer Handel, der sie in die Welt ihrer Lieblings-Fantasy-Buchreihe eintreten lässt. Dort steht sie plötzlich dem lebenden und atmenden Objekt ihres Schwärmens gegenüber – dem »Einstigen und Ewigen Kaiser« – und dieser würde sie am liebsten tot sehen. In einem Reich am Rande des Krieges ist sie die Schurkin in seiner Geschichte und muss die Kontrolle über die Handlung übernehmen, bevor diese und der Kaiser die Kontrolle über sie übernehmen – auf die tödliche Weise. Rae glaubt zu wissen, wie die Story verlaufen wird, aber schon bald muss sie erkennen, dass Geschichten ein Eigenleben haben können.
Für alle, die schon einmal in den Schurken eines Romans verknallt waren und deren Lieblingsfarbe Morally Grey ist
Platz 1 der Sunday Times Bestseller-Liste!
»›Long Live Evil‹ ist sowohl eine geniale Auseinandersetzung mit den Freuden und Gefahren von Fiktion als auch ein mitreißendes, romantisches Abenteuer, das es in sich hat. Machen Sie sich bereit, laut zu lachen, in der Öffentlichkeit zu weinen und die Bösewichte anzufeuern, wenn Sarah Rees Brennan in diesem brillanten und verwegenen, subversiven Leckerbissen eines Buches bekannte Tropes mit humorvoller, wilder Freude zerschmettert.« Leigh Bardugo, New-York-Times-Bestsellerautorin von ›Das neunte Haus‹ und ›Das Lied der Krähen‹
»Absolut brillant. Ich kann nicht aufhören, über ›Long Live Evil‹ nachzudenken, das sich an die Spitze meiner Lieblingsfantasyromane aller Zeiten katapultiert hat. Dieses Buch darf man nicht verpassen. Sarah Rees Brennan wird alles, was man über Fantasy zu wissen glaubt, auf den Kopf stellen.« C.S. Pacat, New-York-Times-Beststellerautor:in von ›Dark Rise‹ und ›Die Prinzen‹
»Sarah Rees Brennans brillantes ›Long Live Evil‹ spielt mit klugen Streitdialogen, herrlichen Wortspielen und epischen Kulissen, um eine besondere Geschichte zu erzählen und zu erkunden, wie befreiend es ist als Schurke zu gelten – und vielleicht sogar einer zu werden. Vor allem aber lernen wir Rae kennen, die ihren scharfen Verstand, ihre Loyalität und ihre Hartnäckigkeit einsetzt, um ihrem Schicksal zu entgehen (und gelegentlich eine Musicalnummer aufzuführen).« Holly Black, New-York-Times-Bestsellerautorin von ›The Book of Night‹ und ›Elfenkrone‹
»Bestellt dieses Buch. Glaubt mir. Sarah Rees Brennan hat das Buch geschrieben, auf das die Fantasy-Lesenden gewartet haben.« Jay Kristoff, New-York-Times-Bestsellerautor von ›Empire of the Vampire‹
Bibliografische Daten
2. Auflage
Sarah Rees Brennan
Sarah Rees Brennan wurde in Irland an der See geboren. Nachdem sie mehrere Jahre die Welt bereist und eine Krebserkrankung der Stufe 4 überlebt hat, ließ sie sich dort im Schatten einer 300 Jahre alten Bibliothek nieder. Für ihre Jugendbücher wurde sie bereits mit zahlreichen Preisen und Bestsellerplatzierungen ausgezeichnet.
Kerstin Fricke
Kerstin Fricke lebt in Berlin und arbeitet als freie Übersetzerin und Lektorin von Romanen, Sachbüchern, Graphic Novels und Games.
1 - 10 von 93 Leserstimme
Durchgehend spannend
Das Cover und der Farbschnitt des Buches sind wunderschön. Auch nach dem Lesen steht es weiterhin sichtbar im Bücherregal weil es einfach etwas hermacht. Das Buch war von Anfang bis Ende sehr interessant und spannend. Rae kommt in die Welt des Lieblings-Buches Ihrer schwester und Ihr. In dieser Welt denkt sie sich des öfteren "Ach, naja es ist eh nicht real" und entscheidet sich deshalb oft auch gegen die Vernunft, denn es hat ja keine Konsequenzen.Es gibt viele Lustige situationen und Szenen. Komplett unterschiedliche Charaktäre von denen jeder sein kleines Geheimnis hat. An manchen stellen ist das Buch etwas verwirrend, da sich die "Buch-Welt" und die Realität vermischen und man die Klare Linie nicht erkennen kann. Oft bekommt man dann die Fragen aber aus dem Kontext beim weiter lesen heraus.Ich würde das Buch noch einmal lesen, jedoch ist es nicht unter meinen Top 20.
Spannende Story, schwieriger Schreibstil
Long Live Evil hatte eigentlich alles, was ich an Geschichten mag. Ein super interessantes Konzept, absurden Humor (liebe ich ja sehr!!) und vielschichtige Charaktere. Es hätte zu einem absoluten Highlight werden können, aber der Schreibstil hat leider zu einem Punkt Abzug geführt. Somit vergebe ich 4 von 5 ⭐️ für das Buch.Die todkranke Rae bekommt auf einmal eine alles verändernde Chance. Sie kann ihrem Leben entfliehen und in ihren Lieblingsfantasyroman flüchten. Dort angekommen merkt sie jedoch schnell, dass sie nicht die Heldin, sondern die Schurkin der Geschichte ist und dass ihr geliebter Kaiser ihr Ende will. Kann sie die Kontrolle über die bereits geschriebene Geschichte übernehmen?Rae, Lia, die goldene Kobra, die letzte Hoffnung, Octavian, Key… ein Charakter facettenreicher als der andere, auch wenn es bei vielen zunächst so scheint, als wären sie komplett stereotypische Buchcharaktere. Ich mochte die Wandlungen total und hab mit vielen echt nicht gerechnet.Die Story war erfrischend anders und ich musste nicht nur einmal über die Absurdität einiger Szenen lachen. Allerdings hat der Schreibstil es mir echt nicht leicht gemacht, durch die Geschichte zu kommen. Der Satzbau war irgendwie ganz anders als sonst und manchmal hatte ich das Gefühl, nicht mitzukommen. Es war wirklich super schade, weil ich zwischendurch echt die Lust verloren hatte, aber nach einer Pause bin ich dann doch noch richtig gut durch die zweite Hälfte gekommen.Ich denke, dass ich den nächsten Band auf Englisch lesen werde, um zu schauen, ob der Schreibstil mir in der Originalsprache besser gefällt. Denn das Ende hat es absolut in sich und ich möchte wissen, wie es weitergeht!
Mal etwas Neues
Als Rae schwer krank ist und im Sterben liegt, bekommt sie die zweite Chance zu leben: Ein magischer Handel, der sie in die Welt ihrer Lieblings-Fantasy-Bücher eintreten lässt. Dort steht sie plötzlich ihrer liebsten Buchfigur gegenüber – König Octavian. Dieser will sie jedoch am liebsten tot sehen würde. In einem Reich am Rande des Krieges muss sie die Rolle der Schurkin Lady Rahela aus der Geschichte übernehmen und die Kontrolle über die Handlung erlangen, bevor diese und der Kaiser die Kontrolle über sie übernehmen – auf eine tödliche Weise. Rae glaubt zu wissen, wie die Story verlaufen wird, aber schon bald muss sie erkennen, dass Geschichten und Figuren ein Eigenleben haben können.Das Buch war für mich mal etwas ganz anderes und neues, als man sonst so liest. Es war voller frischer Ideen und vor allem auch unerwartet.Das Worldbuilding und allgemein das ganze Buch ist schon sehr komplex gewesen, es hat etwas gedauert bis man vollständig in die Geschichte eintauchen konnte. Vor allem bei Ortsbeschreibungen hat die Karte geholfen.Mir haben am meisten die vielen verschiedenen Charaktere gefallen, die Guten und auch die Bösen. Die Figuren sind vielseitig und der Autorin gut gelungen. Manche sind mir echt ans Herz gewachsen. Rae ist eine sehr starke und hilfsbereite Protagonistin.Das Ende war voller unvorhersehbarer Twist und einem überraschendem Ende, bei dem man am liebsten weiterlesen will.Das Buch ist die perfekte Lektüre für Fantasy Fans, die Morally Grey Charaktere und Kampfszenen mögen.
Skurril, außergewöhnlich, emotional und humorvoll
Kurz und knapp: Ich fands genial! Während mich der Anfang an meine emotionalen Grenzen gebracht hat und mich Dankbarkeit gelehrt hat, ging's dann weiter mit "Was lese ich hier eigentlich?" und "Wie genial ist das denn!". Das Buch hat einfach so viele Facetten, war ganz anders als erwartet und hat mich letztlich richtig begeistert.Es geht um Rae, 20 Jahre und unheilbar an Krebs erkrankt. Zuflucht findet Rae in ihrem Liebsten Fantasyromanen "Zeit des Eisens", welche ihre Schwester ihr am Krankenbett vorliest. Tja, und dann ist Rae plötzlich selbst Teil der Geschichte, als eine fremde Frau ihr einen Handel anbietet, der ihr Leben retten könnte. Die Welt, in die wir mit Rae eintauchen hat alles was Märchen brauchen. Helden, Schurken, Prinzessinnen, Edelmänner und noch mehr Schurken. Und auch Rae findet sich in der Rolle der Bösewichtin wieder. Ich hab's schlichtweg geliebt. Angefangen bei den zwielichtigen Charakteren und deren Entwicklung, bis hin zum Schreibstil der Autorin, der nicht nur mit Klischees spielt und wahnsinnig humorvoll ist, sondern auch eine poetische Seite hat. Ich musste wahnsinnig oft herzhaft und laut lachen; die Geschichte hat mich aber auch nachdenklich gestimmt. Von meiner Seite gibt's eine große Empfehlung.FazitSkurril, außergewöhnlich, emotional und humorvoll. Ein besonderes Buch mit besonderen Charakteren. Ich hab's geliebt!
Heldin oder Schurkin? Long Live Evil hat mich eiskalt erwischt
Long Live Evil von Sarah Rees Brennan hat mich positiv überrascht und emotional berührt – und das, obwohl ich am Anfang Zweifel hatte, wie sehr mich Rae als Protagonistin wirklich begeistern würde.Rae ist eine Hauptfigur, die mich vor allem am Anfang etwas ratlos zurückgelassen hat. Sie hat diesen unglaublichen Wunsch, ihrer realen Welt zu entfliehen und in die düstere Welt ihres Lieblingsbuches einzutauchen - und kann ihn wahr werden lassen, als sie im Sterben liegt. Ich konnte ihre Sehnsucht nach einer „anderen“ Existenz verstehen, aber oft wirkte sie dabei so naiv und unüberlegt, dass ich mich gefragt habe, ob sie bewusst so handelt – oder ob sie einfach so naiv ist. Ihre impulsive, manchmal beinahe fahrlässige Art, in die Fantasy-Welt einzutauchen und ihr Schicksal in die Hand zu nehmen, hat mir gleichzeitig gefallen und mich irritiert. Andererseits verleiht es ihr auch eine menschliche Seite, die gerade durch ihre Unsicherheiten und die eine oder andere Aktionen greifbarer wird. Rae wird in seinen Augen zur Schurkin, und sie steht im Zentrum eines gefährlichen Spiels, in dem die Grenzen zwischen Held und Bösewicht mehr als einmal zu verschwimmen scheinen. Der „Einstige und Ewige Kaiser“, der dunkle Held aus ihren Träumen, ist alles andere als der verständnisvolle oder romantische Gegenpart, den ich zuerst erwartet hatte. Tatsächlich bleibt er lange unnahbar und bedrohlich – eine Distanz, die die Liebesgeschichte auf interessante Weise unterläuft und ihr eine besondere Tiefe verleiht. Ich mochte es sehr, dass sich die romantische Spannung zwischen den beiden so subtil und fast gegen alle Vernunft aufbaut, anstatt in eine klischeehafte Richtung zu driften. Es ist kein märchenhaftes „Liebe auf den ersten Blick“, sondern eine komplizierte, unsichere Beziehung, die sich schrittweise entfaltet. Gerade zum Ende hin gewinnt die Geschichte eine emotionale Geschwindigkeit, die mich überrascht und wirklich gepackt hat. Ohne zu viel zu verraten: Es gibt entscheidende Wendungen, die Rae alles abverlangen, und diese letzten Kapitel haben mich berührt und auch emotional gefordert. Ich hätte nicht gedacht, dass das Buch am Ende so viel in mir auslösen würde.Der Fantasy-Aspekt von Long Live Evil mit seinem düsteren, kriegsgezeichneten Setting ist wunderbar geschrieben und gibt dem Buch eine fesselnde Atmosphäre, die mich Seite für Seite weiterziehen ließ. Die Idee, dass Rae nicht nur in ihre Traumwelt flüchtet, sondern als vermeintliche „Schurkin“ dort feststeckt und mit den Konsequenzen ihrer Entscheidungen kämpfen muss, hat die Story für mich außergewöhnlich und faszinierend gemacht.Insgesamt ist Long Live Evil ein Buch, das von seiner düsteren Tiefe und emotionalen Wirkung lebt und den Leser mit dem Konflikt zwischen Idealbild und Wirklichkeit konfrontiert. Rae und der Kaiser haben mir als ungleiches Paar besonders gut gefallen, gerade weil die Liebesgeschichte sich so subtil entwickelt und erst gegen Ende ihre ganze Kraft entfaltet. Trotz meiner anfänglichen Zweifel hat mich das Buch mit einem überraschenden Ende und einem Hauch Tragik absolut überzeugt und viele positive Emotionen in mir geweckt.
Sie ist eine 4,5 von 5
Sie ist eine 4,5 von 5Fast perfekt, ist echt ein unglaubliches Buch gewesen!Die Geschichte ist echt was neues, was ich so noch nicht gelesen habe. Und auch die vielen Wendungen die darin eingebaut sind haben dafür gesorgt das es interessant blieb. Wenn man das Buch noch nicht gelesen hat, kann man sich das so vorstellen: Welt A - Welt BA) du trinkst was und stellst das glas auf den Küchentisch B) du trinkst was und räumst das Glas in die Spülmaschine Wenn jz jemand kommt der nur über A bescheid weiß wird er ziemlich verwirrt sein darüber das es nicht so ist wie gedacht. Daraus resultiert sich Handlungen ( zb neues Glas aus dem Schrank holen) die in A nicht notwendig waren. Und schwupp verändert sich die Geschichte nach und nach immer mehr sodass am Ende nichts so ist wie es war...Die Charaktere sind sympathisch und OMG neuer Bookboyfriend <3 Key Ist einfach sooooo genial, R. + E ist auch nicht ohne xDDer einzige negativ Punkt war der Schreibstil, welcher an manchen Stellen echt verdammt zäh war. So dass ich fast abgebrochen hätte o.O Zum Glück hab ich aber durchgezogen.Das Ende ist eine 10 von 10!
Fortgeschrittene Lektionen für angehende Schurken
Die erste Lektion: Niemals darauf vertrauen, dass die Geschichte, die du glaubst zu kennen, auch wirklich die ist, die du erleben wirst. Genau das gilt für die Geschichte, die du hier meinst zu erwarten zu erleben.Rae dachte, sie wüsste alles – kämpfen, leiden, verlieren. Doch als sie in ihrer geliebten Fantasy-Buchreihe als Schurkin landet, sieht sie sich plötzlich dem „Einstigen und Ewigen Kaiser“ gegenüber, der sie lebend nicht haben will … Willkommen, angehender Schurke! Willkommen im grauen, moralisch verwirrenden Wunderland, wo Kontrolle nur eine Illusion ist.Zweite Lektion: Lass dich auf das Chaos ein.Der Schreibstil ist bereits dein erster Antagonist - konfus, wirr. Du wirst dich immer wieder verlieren. Ja, es ist verwirrend, ja, du wirst Sätze nochmal lesen müssen. Aber vielleicht ist genau das die wahre Essenz des Bösen. Raes Abenteuer spiegelt diesen Wahnsinn perfekt wider: Wie sie, fühlte ich mich überfordert von dieser fremden Welt und den unzähligen Figuren. Doch das ist eben die Kunst des Schurken, Sarah Rees Brennan zeigt es uns: die Fähigkeit, selbst im Chaos einen Weg zu finden.Dritte Lektion: Ein Schurke ist nicht nur das, was er scheint.Das Spannende daran ist: jede Entscheidung, jede Tat, oder eben nicht, formt den Lauf der Geschichte neu. Schurken haben auch Sympathie und Grauzonen. Das Buch bringt eine überraschende Tiefe mit, die dich zum Nachdenken bringt und letztendlich dazu, die nächste böse Tat ein wenig wohlüberlegter anzugehen.Nun frage ich dich, zukünftiger Schurke. Magst du wirklich böse sein?Lies es! Trotzdem!
tödlich & verwegen
Der Einstieg ins Buch mit der ungewöhnlichen Erzählperspektive fiel mir anfangs schwer, und ich musste einiges Mal zurückblättern um zu schauen, wer gerade erzählt, aber nach ein paar Kapiteln habe ich mich daran gewöhnt.Rae macht den Leser neugierig, denn ihre nächsten Schritte, lassen sich schwer einschätzen. Das macht das Buch sehr interessant und spannend. Auch Raes Hintergrundgeschichte am Anfang des Buches war überraschend tiefgründig und ein schweres Thema, welches auch im Verlauf des Buches, in Raes Gedanken zur Sprache kommt.Die Absätze aus 'Zeit des Eisens', welche jede neuen Kapitel einweihen, sind interessant und aufschlussreich und machen Lust auf mehr. Und wie Rae langsam anfängt Key zu mögen. ?? Mir schwant böses. ?Ein tödliches Urban Fantasy Abenteuer, mit einigen Längen aber unglaublich toller neuer Welt und ich bin gespannt, wie es weiter gehen wird.
Einfach cool
Zunächst einmal fühle ich mich verpflichtet zu sagen, dass mich die Idee des Buchs gleichermaßen begeistert wie verschreckt hat. Befürchtet habe ich eine Geschichte wie ich sie schon zu dutzenden gelesen habe, gehofft habe ich auf das Potential, dass das Setting bietet: In einer Buchwelt als Bösewicht gefangen.Jetzt, nachdem ich dieses Buch beendet habe bleibt mir nur eins zu sagen: Ich bin ein riesen Fan dieser Reihe -- und freue mich unfassbar auf den nächsten Teil. Das World building- die Charaktere und die doch unerwarteten Wendungen. Gerade das Ende bietet wirklich Potenzial für die Fortsetzungen - die Geschichte kann sich ab diesem Punkt in alle Richtungen entwickeln. Mein Fazit: Dieser Roman ist definitiv lesenswert und ich empfehle ihm jeden (der vielleicht auch ein kleiner Webtoon-Fan von dieser Sorte Geschichte ist.)
Sehr spannendes und außergewöhnliches Konzept
Worum geht’s?Rae liegt im Krankenhaus und bekommt die Möglichkeit in ihr Buch einzutauchen, um sich vor ihrem Tod zu retten. Das einzige Problem? Sie bekommt die Rolle der Schurkin des Fantasybuches, nur kann sie sich leider an alle Ereignisse und Personen des ersten Bandes erinnern und muss schnell lernen, dass sich die Geschichte ändern könnte. Ihr einziges Ziel ist es am Leben zu bleiben, um zurück in ihr Leben zu gelangen.Meine Meinung:Was ist das bitte für ein grandioses Konzept! Ich finde es super spannend in seine Lieblingsfantasywelt eintauchen zu können und auf einmal Teil der Geschichte zu werden. Besonders gelungen fand ich, dass man bei Rae merken konnte, dass sie nun mal nicht in dieser Welt aufgewachsen und nicht die Sprache der Figuren spricht. Also was meine ich mit Sprachen? Es geht eher um die Ausdrücke, die Rae benutzt. Für die anderen Charaktere sind Wörter wie High Five oder auch Flashbacks komplett außerirdisch. Aber genau diese Anspielungen und Ausdrücke aus unserem Leben habe es so lustig gemacht und manche Situationen echt aufgehellt. Sehr gefallen hat es mir, dass die Lesenden die Geschichte aus zahlreichen Sichtweisen erleben durften. Es stehen zwar keine Namen über den Kapiteln, aber man wusste innerhalb der ersten 2-3 Sätze, wer uns gerade vom Geschehen berichtet. Die ersten Seiten des Buches fand ich super spannend und konnte sie auch schnell weg lesen. Leider wurde es mir irgendwann zu detailliert. Manche Szenen wurden zu sehr mit „unwichtigeren“ Informationen gefüllt und waren dadurch wirklich lang. Für mich wäre es in diesem Fall besser gewesen, sich kurz und knackig zu halten. Das hat mir leider die Leseausdauer geraubt. Die Spannung war dadurch auch nicht mehr so präsent, sodass ich nicht immer gefesselt war. Es gab wie in Fantasywelten üblich viele Charaktere. Aber mit meinem kleinen Spicker habe ich meine Fragezeichen, wer das nun wieder ist, sehr schnell ausmerzen können. Und wollen wir mal ehrlich sein, ohne den ganzen tollen und sehr unterschiedlichen Charakteren wäre es auch viel zu langweilig gewesen. Mir hat die Message der Geschichte sehr gefallen. Jede Entscheidung, die wir treffen, egal wie unscheinbar sie auch wirken mag, kann viele Auswirkungen haben und Konsequenzen mit sich ziehen. Rae ist durch diese Erfahrung erwachsener geworden und hat uns gezeigt, wie relevant jede einzelne Entscheidung für den weiteren Verlauf sein kann. Fazit:An manchen Stellen zu langatmig, aber dennoch eine tolle Geschichte, die für mich einzigartig war. Der Humor hat dem ganzen nochmal einen schönen Kick gegeben.
Pressestimmen
Long Live Evil ist eine echt besondere Geschichte mit interessanten Protagonisten und viel Potenzial.... Ich bin sehr gespannt darauf wie es weitergehen wird. mehr weniger
@read.about.it.once, 10.09.2024
Lernt Charaktere aus ›Long Live Evil‹ kennen!
Leserbrief von Sarah Rees Brennan
An meine überaus bezaubernden/bestechenden Leserinnen und Leser,
manchmal kann einen nur Fantasy vor der Realität retten. Wir alle haben schon einmal in dem richtigen Buch einen Rückzugsort gefunden.
Für Rae ist das wortwörtlich so. Sie liegt im Sterben und ihr einziger Halt sind ihre Lieblingsbuchreihe und ihre Lieblingsfigur, der rücksichtslose, aufbrausende Einstige und Ewige Kaiser. Bis sie die Chance ergreift, die fiktive Welt tatsächlich zu betreten. Doch der Realität zu entkommen, birgt nicht nur Schönes, sondern auch Gefahren. Nachdem sie sich als Schurkin in der Geschichte wiederfindet, vereint Rae alle Widersacher des Buches, um ihrem Schicksal in den Händen des Kaisers und der Erzählung zu entgehen. Ein zwielichtiger Playboy, ein sarkastisches Dienstmädchen, eine schamlose Verführerin und ein mörderisch charmanter Leibwächter: Ihre schurkische Reise beginnt jetzt ...
Dies ist das erste Buch, das ich für Erwachsene geschrieben habe, und ich habe erst während des Schreibens herausgefunden, dass es für Erwachsene ist. Für mich ist die Kindheit das Reich, in dem nichts stirbt, nicht einmal Träume. Es ist etwas anderes, wenn man erwachsen wird und feststellt, dass sich die Tür zur Magie nicht öffnet, dass der Brief nicht kommt und dass der Ruf zu heldenhaften Abenteuern nie für einen bestimmt war. Vielleicht hat man sogar mehr mit den Schurken gemeinsam.
Frei nach Jack Kerouac: Die einzigen Figuren, die mich interessieren, sind die Bösen; die, deren Schicksal nur durch himmlische Fälschungen in die Sterne geschrieben ist. Von Shakespeares Richard III. bis zur bösen Königin in Schneewittchen mochte ich diese Figuren immer am liebsten. Man benötigt eine Menge Charisma, um zu versuchen, die ganze Geschichte in seinem Sinne zu wenden. Was soll ich sagen? Die dunkle Seite ist einfach sexier. Sie sind diejenigen, die alles durchgemacht haben und sich trotzdem lachend erheben.
Lebt lange genug, um zu Schurken zu werden. Es gibt kein Lachen ohne Schmerz, keinen Trost ohne Kummer. Nicht in diesem Buch. So wie Rae hatte auch ich eine schreckliche Krankheit und wäre fast gestorben, aber stattdessen habe ich überlebt. Ich habe die schlimmsten Zeiten überstanden, indem ich viele Bücher gelesen habe, und ich habe dieses geschrieben. Für mich ist es „Das Buch“, das Buch, das mir am meisten bedeutet.
Ich hoffe, ihr geht durch die seltsame Tür und begleitet die Vipern bei ihrem wilden Abenteuer.
Entflieht mit mir
Sarah Rees Brennan