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Buch Long Live Evil und Text Böse zu sein sah noch nie so gut aus! Fantastisch. Fies. Flirty.
Buch Long Live Evil und Text Böse zu sein sah noch nie so gut aus! Fantastisch. Fies. Flirty.
Long Live Evil! – Schurken an die Macht?

Long Live Evil

Rae hat sich schon immer in die Welt von Büchern geflüchtet, selbst während ihr reales Leben aus den Fugen geriet. Als sie im Sterben liegt, ergreift sie eine zweite Chance zu leben: Ein magischer Handel, der sie in die Welt ihrer Lieblings-Fantasy-Buchreihe eintreten lässt. Dort steht sie plötzlich dem lebenden und atmenden Objekt ihres Schwärmens gegenüber – dem »Einstigen und Ewigen Kaiser« – und dieser würde sie am liebsten tot sehen. In einem Reich am Rande des Krieges ist sie die Schurkin in seiner Geschichte und muss die Kontrolle über die Handlung übernehmen, bevor diese und der Kaiser die Kontrolle über sie übernehmen – auf die tödliche Weise. Rae glaubt zu wissen, wie die Story verlaufen wird, aber schon bald muss sie erkennen, dass Geschichten ein Eigenleben haben können.

Für alle, die schon einmal in den Schurken eines Romans verknallt waren und deren Lieblingsfarbe Morally Grey ist

Platz 1 der Sunday Times Bestseller-Liste!

»›Long Live Evil‹ ist sowohl eine geniale Auseinandersetzung mit den Freuden und Gefahren von Fiktion als auch ein mitreißendes, romantisches Abenteuer, das es in sich hat. Machen Sie sich bereit, laut zu lachen, in der Öffentlichkeit zu weinen und die Bösewichte anzufeuern, wenn Sarah Rees Brennan in diesem brillanten und verwegenen, subversiven Leckerbissen eines Buches bekannte Tropes mit humorvoller, wilder Freude zerschmettert.« Leigh Bardugo, New-York-Times-Bestsellerautorin von ›Das neunte Haus‹ und ›Das Lied der Krähen‹

»Absolut brillant. Ich kann nicht aufhören, über ›Long Live Evil‹ nachzudenken, das sich an die Spitze meiner Lieblingsfantasyromane aller Zeiten katapultiert hat. Dieses Buch darf man nicht verpassen. Sarah Rees Brennan wird alles, was man über Fantasy zu wissen glaubt, auf den Kopf stellen.« C.S. Pacat, New-York-Times-Beststellerautor:in von ›Dark Rise‹ und ›Die Prinzen‹

»Sarah Rees Brennans brillantes ›Long Live Evil‹ spielt mit klugen Streitdialogen, herrlichen Wortspielen und epischen Kulissen, um eine besondere Geschichte zu erzählen und zu erkunden, wie befreiend es ist als Schurke zu gelten – und vielleicht sogar einer zu werden. Vor allem aber lernen wir Rae kennen, die ihren scharfen Verstand, ihre Loyalität und ihre Hartnäckigkeit einsetzt, um ihrem Schicksal zu entgehen (und gelegentlich eine Musicalnummer aufzuführen).« Holly Black, New-York-Times-Bestsellerautorin von ›The Book of Night‹ und ›Elfenkrone‹

»Bestellt dieses Buch. Glaubt mir. Sarah Rees Brennan hat das Buch geschrieben, auf das die Fantasy-Lesenden gewartet haben.« Jay Kristoff, New-York-Times-Bestsellerautor von ›Empire of the Vampire‹

Bibliografische Daten

EUR 18,00 [DE] – EUR 18,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-26408-2
Erscheinungsdatum: 15.08.2024
2. Auflage
592 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Englischen von Kerstin Fricke
Autor*innenporträt

Sarah Rees Brennan

Sarah Rees Brennan wurde in Irland an der See geboren. Nachdem sie mehrere Jahre die Welt bereist und eine Krebserkrankung der Stufe 4 überlebt hat, ließ sie sich dort im Schatten einer 300 Jahre alten Bibliothek nieder. Für ihre Jugendbücher wurde sie bereits mit zahlreichen Preisen und Bestsellerplatzierungen ausgezeichnet.

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Übersetzer*innenporträt

Kerstin Fricke

Kerstin Fricke lebt in Berlin und arbeitet als freie Übersetzerin und Lektorin von Romanen, Sachbüchern, Graphic Novels und Games.

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Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

93 von 93 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.42 von 5 Sternen


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2 - 10 von 93 Leserstimme

woodglimm am 09.10.2024 22:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wenn Eskapismus Realität wird - nicht perfekt aber lesenswert

In die Welt des Lieblingsbuches einzutauchen kann für viele ein Traum sein - für Rae wird es Realität, mit der Chance ihr eigenes Leben zu retten, denn sie liegt mit einer Krebsdiagnose im Sterben. Auf magische Art und weise landet sie in ihrem Lieblingsbuch, im Körper von Rahela - die Bösewichtin, die in wenigen Stunden exekutiert werden soll. Dank Rae's Wissen über den Verlauf der Gesichte kann sie die Geschehnisse manipulieren. Weil ihr Gedächtnis aber nicht mehr ganz so zuverlässig ist, birgt das lückenhafte Wissen leider einige Hürden.Die Prämisse des Buches klingt sehr interessant und die Story fängt auch sehr stark an. Der Schreibstil sagt mir sehr zu, allerdings sind mir einige Stellen aufgefallen, die sehr holprig gewirkt haben, was ich erstmal auf die Übersetzung schieben würde. Bei manchen Formulierungen hätte ich es bevorzugt, wären einige englische Begriffe unübersetzt geblieben. Über "Schurkenhintergrundgeschichte" kann man nur stolpern. Auch gab es leider einige Tippfehler - welche nicht der Autorin zuzuschreiben sind, aber nach dem dritten doch auffällig werden.Aber weiter zur Story: ich muss einigen anderen Rezensierenden zustimmen - ein paar Szenen waren einfach zu langwierig, etwa Mitte des Buches kam ich kaum voran, und die Story gefühlt auch nicht. Anfang und Ende jedoch haben mich gut gecatcht. Es gab Charaktere die ich mochte, andere weniger, aber das ist ja rein subjektiv, genau wie das Gefallen von romantischen Plotlines. Ich kann verstehen, wenn man diese gerne liest, in dem Fall von Long Live Evil wollte ich persönlich sie aber weniger lesen.Ich muss aber sehr positiv die Einbindung von queeren Charakteren anmerken, das hat mich unglaublich gefreut, weil es sehr casual ist und kein riesen Ding draus gemacht wird - sondern einfach normal ist!Über das Ende des Buches möchte ich wegen Spoiler-Gefahr möglichst wenig sagen aber eins werde ich sagen: Ich hatte gehofft, dass es ein Standalone wird. Aber weil ich doch zu neugierig bin, kann ich mir gut vorstellen, dass ich den zweiten Band früher oder später lesen werde; allerdings auf keinen Fall wieder auf Deutsch.Trotz meiner Kritikpunkte hatte ich Spaß beim Lesen und würde das Buch weiterempfehlen.Noch kurz zum Äußerem des Buches:Ich bin riesen Fan des Covers, der Stil gefällt mir sehr sehr gut und ich hätte das Buch im Laden vermutlich wenigstens einmal in die Hand genommen - hätte ich es nicht durch die Verlosung bei Lovelybooks gewonnen. Der Farbschnitt ist gerade so an der Grenze zwischen schön und "too much", das Motiv ist einfach etwas unruhig und meiner Meinung nach sehen (einfarbige) Farbschnitte gerade an gebunden Büchern schöner aus, als an Taschenbüchern. Aber auch das ist natürlich rein subjektiv.

amelien am 30.09.2024 20:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Lang lebe die Schurkin?

„Als wir noch klein waren, haben wir einander Geschichten erzählt. Dann wurde ich krank und hatte Angst einzuschlafen, weil ich befürchtete nicht mehr aufzuwachen. Ich konnte nur schlafen, wenn ich mir sagte, dass sie ihren Kindern im Fall meines Todes von mir erzählen würde. Dann wäre ich zwar nicht mehr als eine Geschichte, aber das war besser als nichts. Niemand lebte ewig, aber eine Geschichte kann überdauern. Nur dank der Geschichten habe ich überlebt. Wenn ich ums Weiterleben kämpfe, sage ich mir immer: Das wird eine tolle Geschichte, die ich meiner Schwester erzählen kann. Bestimmt wird es ihre Lieblingsgeschichte. Die beste Geschichte, die sie je gehört hat.“ (S. 258-259)Wow. Bei diesem Buch weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Es gibt soviel zu sagen, was den Umfang dieser Rezension allerdings sprengen würde, deshalb versuche ich meine Gedanken zu sortieren und die wichtigsten Punkte hervorzuheben ohne dabei genauer auf die Handlung einzugehen. Die todkranke Rae bekommt die Möglichkeit in ihr Lieblingsfantasybuch zu reisen. Welcher begeisterte Leser hat solche Gedanken nicht schon einmal gehegt? Eintauchen in die Buchwelt, den Lieblingscharakteren begegnen, die einem so vertraut sind und seinen Buchschwarm leibhaftig gegenüberstehen? Für Rae wird dies alles Realität, als ihr eine seltsame Frau im Krankenhaus begegnet, welche ihr einen Pakt anbietet, sie wird leben, wenn sie die Blume von Leben und Tod rechtzeitig pflückt, sobald diese einmalig blüht. Die Figuren sind ein absolutes Highlight der Geschichte, liebevoll ausgearbeitete Charaktere in einem epischem Fantasysetting. Mein persönlicher Favorit war der mörderische Palastwächter Key, dann gibt es unter anderem noch die verrückte Zofe Emer, die liebliche Lia, die Geschichtenliebende goldene Kobra, den selbstverliebten König und den kalten wortkargen Marius Valerius.Eine spannende Mischung aus Schurken, zweifelhaften Helden und bissigen Dialogen macht das Buch zu etwas ganz Außergewöhnlichem. Besonders gefallen hat mir die originelle Idee, eine Mischung aus Metafiktion und Fantasy, verwobenen in einem besonders schönen, gehaltvollen und sehr gehobenen Schreibstil, der wohl angemerkt nicht für jeden etwas ist. Als Leser ist es spannend zu sehen, wie sich das Gefüge der Buchwelt durch Raes Entscheidungen verändert. Die Figuren die eigentlich wie Marionetten reagieren sollten, entwickeln plötzlich ein Eigenleben und die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen. Ein besonderer Reiz beim Lesen entsteht durch die Prämisse, das Rae in die Rolle der Schurkin schlüpft und durch egoistisches Verhalten ihr eigenes Überleben sichern will.Das Buch erhält aufgrund kleinerer Schwächen von mir einen halben Stern Abzug, da die Autorin sich zu sehr in den Nebenschauplätzen verliert, dadurch weist die Geschichte einige unnötige Längen auf und schafft mehr Verwirrung als Klarheit. (Teilweise wurde daraus eine Abschweifung von den Abschweifungen…XD)Insgesamt gefiel mir das Buch aber richtig gut. Ich mochte den eloquenten Schreibstil, sowie die Schwärmerei und den Fokus auf die Charaktere und das forcieren der moralischen Grauzonen. Ich würde dieses Buch älteren Lesern empfehlen, die eine originelle Idee schätzen, sowie komplexe Charaktere, unerwartete Wendungen und einem anspruchsvollen Schreibstil gegenüber nicht abgeneigt sind. 4,5⭐️

suedeee am 30.09.2024 17:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein Highlight!

"Long live evil" von Sarah Rees Brennan, gehört zu zu einem meiner Jahres Highlights!Das Cover hat mich zuerst nicht wirklich angesprochen. Es passt zwar perfekt zur Handlung aber hatte mich am Anfang nicht wirklich angesprochen. Zugegeben, nachdem ich es in Exht sag, gefiel es mir besser und mittlerweile mag ich es auch.Der Schreibstil hat mir persönlich gefallen, aber war doch schon eher schwierig bzw gewöhnungsbedürftig. So kann es sein, dass manche mit diesem Probleme haben. Auch weil viel ins Deteil eingegangen wird. Auch haben die Figuren sämtliche Titel wie " die in bluteingetauchte Schönheit" oder "die letzte Hoffnung ". Zum Inhalt: Zum einem hat die Autorin , bereits am Anfang ein sensibles Thema eingebaut die auf ihre eigenen Erfahrungen basieren. Dies hat mir sehr gefallen, da man den Leid und auch Trauer der Autorin richtig spüren konnte. Sie hat ihre Gefühle emotional vermittelt und man konnte einfach sich fut in die Protagonisten hineinversetzen. Danach ging die Handlung ein wenig komplexer zu. Es passieren nicht unbedingt viele Sachen, welches auch darin liegt, dass man viel Einblicke in das Leben wichtiger Figuren bekommt. So liest man auch was eine andere Figur irgendwo anders macht. Für mich persönlich war, dies sehr gut gelungen, da es weder langweilig wurde oder irgendwelche Handlungsstränge gestört wurden. Zum Worldbuilding kann ich nur sagen, das sie sehr finster rüber kam. So gab es auch schon mehrere blutige Scenen und man sah auch die Welt außerhalb der Palastwachen. Vor allem aber gefielen mir die Charaktere. Sie alle lernt man erst später richtig kennen und lieben. Manche hasst man einfach auch. Eine richtige Entwicklung der Charaktere gab es für mich nicht, eher dass sie mehr ihre verborgenen Seiten zum Vorschein brachten und ihr wahres Ich offenbaften.Fazit: Auch wenn es viele gespaltene Meinungen gibt, so habe ich das Buch vom Anfang bis Ende geliebt. Für Anime/ Manga/ Manwha Fans ist das Konzept hier bekannt, hatte ich aber tatsächlich so noch nicht. Es war für mich etwas neues und schönes und gehört somit zu meinem Jahres Highlights !

ceciliasophie am 29.09.2024 20:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

So unterhaltsam wie erhofft

Das ist ein phantastisches Buch gewesen!Ist es vorhersehbar? Ja, aber auch immer wieder doch überraschend. Bedient es Stereotypen? Ja, in Massen, aber irgendwie auf eine sehr humorvolle Art und Weise. Es ist erfrischend anders, aber irgendwie doch auch wie so viele andere Bücher aus dem NA Fantasy Reigen. Ich fand es auf jeden Fall sehr unterhaltsam und es war genau das Buch, was ich brauche, um mich nach den Sommermonaten aus meiner jährlichen Leseflaute zu holen. Die Prämisse fand ich von Anfang an total spannend. Eine Protagonistin, die nicht die strahlende Heldin sein will, sondern die Rolle der Schurkin auskundschaftet. Und Rolle ist hier wirklich die richtige Bezeichnung, denn durch das Spiel von einer fiktiven Welt innerhalb des Plots konnte man als Leser:in nicht nur Rae als Protagonistin ihrer eigenen Geschichte sondern auch der Rolle einer zweiten Geschichte kennenlernen. Irgendwie liebe ich solche Geschichten, in denen Person sich plötzlich in einer anderen Welt wiederfinden (wie zum Beispiel Narnia). Und vor allem mag ich es, wenn es eine der Figur bereits bekannte Welt ist, die sie durch Bücher schon vorher entdeckte. Dieser Wissensvorsprung war wirklich schön umgesetzt und ich fand es toll, wie die Autorin mit dem Stilmittel spielte. Rae als Protagonistin fand ich toll. Ich mochte ihre beiden Seiten und fand viele ihrer Gedankengänge ganz spannend. Teils nur fand ich sie naiv und wahnsinnig blind für ihre Mitmenschen. Das kann man auf den Stress und die Ausnahmesituation schieben, ich bin aber mal gespannt, wie dies im zweiten Teil sein wird. Falls sich dementsprechend nichts ändert, wäre ich schon enttäuscht. Ansonsten fand ich die Nebencharaktere auch gut. Klar, ein paar von ihnen bleiben etwas blass und entsprechen sehr Stereotypen. Aber es ist schwer, dies zu kritisieren, schließlich ist eben dieses stereotype ein Stilmittel und wird eigentlich sehr gekonnt umgesetzt. Die Charaktere sollen also teilweise sehr oberflächlich und dumpf wirken, überraschen aber dann teils auch wieder mit Ecken und Kanten. Es ist kein herausragendes Buch, diesen Anspruch hat es aber auch nicht. Es ist aber ein unglaublich unterhaltsames Buch, das ich auf jeden Fall noch einmal lesen werde. Und das ist für mich inzwischen der Aspekt, der bei Rezensionen sehr ins Gewicht fällt. Denn meine Zeit ist kostbar, mit jedem verstreichenden Jahr schätze ich meine verfügbare Freizeit immer höher ein und diese möchte ich nicht mit mittelmäßigen Büchern verbringen, sondern mit Büchern, die ich immer wieder lesen würde. Und dies ist auf jeden Fall ein solches Buch. Für 5 Sterne reicht es mir nicht ganz, ich würde am liebsten 4.5 Sterne vergeben, runde hier aber wegen kleinerer Schwächen auf 4 Sterne ab. Ich freue mich jetzt schon auf den (leider noch nicht angekündigten) zweiten Band!

saraah am 27.09.2024 22:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Auf der Seite der Schurken

Rae ist sehr krank. Ihre Chancen zu überleben sind nicht gering. Da bekommt sie durch eine mysteriöse Frau die Chance auf eine zweite Chance: Sie kann in die Welt ihrer Lieblings-Fantasy-Buchreihe schlüpfen. Wenn sie es dort schafft, eine Blume mit besonderen heilsamen Kräften zu pflücken, ist ihr Leben gerettet.In der Geschichte wird Rae als Lady Rahela wach, kurz vor ihrer Exekution. Lady Rahela ist eine Figur mit durchtriebener Hintergrundgeschichte. Nun muss Rae versuchen, ihr Wissen über die Welt einzubringen und nicht nur ihr Leben in ihrer eigenen Welt, sondern auch in der Welt von Eyam retten. Leider entwickelt die Geschichte auch allzu schnell ein Eigenleben.Das Buch ist gespickt mit Witz und Sarkasmus und kann auch gerne als Satire auf Fantasy Geschichten gelesen werden. Rae ist so unfassbar cool! Zwar war der Einstieg erst nicht ganz leicht für mich, aber ich habe die Geschichte dann sehr genossen.

buesra_ue am 27.09.2024 14:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Humorvoll, düster und fesselnd

„Long Live Evil“ von Sarah Rees Brennan bietet spannenden Blickwinkel: Statt der klassischen Heldengeschichte begleitet man eine Protagonistin auf die dunkle Seite. Rae, schwer krank im realen Leben, bekommt die Chance, ihre Lieblingsgeschichte aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben – und zwar aus der Sicht der Schurkin. Sogleich steckt man zusammen mit Rae in einem aufregenden Wendepunkt des Buches, denn diese Schurkin steht vor ihrer eigenen Hinrichtung.So spannend der Einstieg auch klingt, leider ist er nicht allzu gut gelungen. Brennan versucht auf recht wenig Seiten beide Welten - die ,reale‘ und die fiktive - aufzubauen, wodurch beim Lesen sehr viel Exposition (wie Namen, Titel, Orte, Zeitstränge) auf eine zukommt. Dadurch braucht es seine Zeit, einen Überblick für die Welt und seine Charaktere zu schaffen Brennans Schreibstil ist jedoch gerade anfangs als chaotisch und schwer zugänglich zu beschreiben. Während der lockeren Ton mit viel Humor und Sarkasmus manchmal gut funktioniert, funktioniert er in anderen Momenten weniger. Nach einer gewissen Zeit hatte ich jedoch total Spaß an dem Buch, gerade weil es sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Sobald sich die Handlung entfaltet, wird man in den Sog der Geschichte gezogen.Rae als Protagonistin zu verfolgen macht in der Regel Spaß, nur manchmal ist sie etwas zu naiv. Neben Rae sticht besonders die Gruppe von Begleitern hervor, von denen einige im Verlauf der Geschichte immer sympathischer werden.Leider scheitert das Buch teilweise an seiner Übersetzung, woran die Autorin selbst natürlich nichts kann. Daher würde ich jedem, der kann, empfehlen, dass Buch in seiner Originalsprache zu lesen. Insgesamt empfand ich „Long Live Evil“ als gelungen. Nach einem etwas schwierigen Einstieg belohnt das Buch die Leser mit einer fesselnden Geschichte. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

an_gina am 25.09.2024 12:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Vipern ??

Vielleicht steckt in uns allen, ein kleines bisschen Dunkelheit.Inhalt:Was würdest du tun, wenn du die Chance hast in deine liebste Geschichte zu reisen? Würdest du es tun und all deine liebsten zurücklassen, für eine minimale Hoffnung ?Genau, dieser Frage muss sich Rae zu Beginn des Buch stellen und nimmt das Angebot an. Sie landet daraufhin in ihrer liebsten Geschichte, nur leider als Feind ihres Bookboyfriends.Was soll sie nun tun, wenn sie alle Tod sehen wollen und welche Konsequenzen hat es den Verlauf einer Geschichte zu verändern ?Du bist neugiere, dann bleib und ließ weiter❤️.Vorab: Bei dem Buch handelt es sich um den ersten Teil einer Erwachsenden Fantasy Reihe, mit einem auschweifenen älteren Stiel mit "vielen Fremdwörtern".Zusätzliche wird die Geschichte aus Sicht des allwissenden Erzählers erzählt.Meinung:Puhh.Erst einmal möchte ich sagen, auch ich habe etwas anderes erwartet, als ich erfahren habe, dass wir die Schurkin begleiten. Ich dachte an eine schnelllebige Story in der wir "Mord und totschlag begehen" um an unser Ziel zu kommen, doch so ist es nicht.Wir haben mehr eine ruhige Geschichte, die uns mit ihrem ausschweifenden Stiel die Welt und die Charaktere zeigt. So ein wenig wie in "Herr der Ringe", ist es ehr der Weg einer Gruppe, den wir begleiten (sorry, wenn den Vergleich nicht alle zutreffend finden ?). Auch ich fande es hatte ein paar Längen im Mittelteil.Doch unsere Hauptprotagonistin Rae hat mir vieles versüßen können. Dadurch das sie aus der modernen Zeit stammt, sorgen ihre Sprüche/ Aussagen und Vergleiche in einer "Altenwelt" für viel unverständniss, was schon sehr lustig/ brisant sein kann.Rae selbst ist ein Charakter der in ihrerm kurzen Leben bereits viel erlebt hat, daher vertraut sie nur auf sich selbst. Doch auch sie merkt im Laufe der Geschichte, das sich manche Dinge ändern.Auch alle anderen Charaktere, die wir getroffen haben, waren spannend und glaubwürdig. Nähr werde ich hier nicht drauf eingehen, damit ihr sie selbst erleben könnt.Schlussendlich hat mich das Buch gut unterhalten und konnte mich auch an der ein oder anderen Stelle zum Lachen bringen, wenn wir über die Perfektheit der Helden aus Büchern sprechen zum Bsp. .Fazit: Ein Buch der etwas anderen Art und anderes als Erwartet, aber wenn man sich darauf einlässt absolut Lesenswert.Wenn du dir unsicher bist, ob der Stiel was für dich ist schau gerne erstaml in die Leseprobe.Cover: 5 Sterne ? Erzählstiel: 4 Sterne ? Handlung: 4 Sterne ? Charakter: 4 Sterne ? Gefühl: 3,5 Sterne ? => Insgesamt: 4 Sterne ? Werbung/Rezensionsexemplar

moontales am 22.09.2024 17:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein Herz für Bösewichte

Long Live Evil war für mich das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Ihr Schreibstil ist locker und leicht, humorvoll und sarkastisch, was dem eher schweren Thema an der ein oder anderen Stelle die Schärfe nimmt.Allein schon die Idee hinter dem Buch fand ich extrem gut. Zum Einen, weil es originell ist, dass wir endlich mal einen Schurken begleiten, zum Anderen aber auch, weil es gepaart mit dem Thema Krebs wirklich im Gedächtnis bleibt. Es ist wie gesagt kein leichtes Thema und die Autorin bringt den Ernst der Lage und wie viel es den betroffenen Menschen abverlangt auf den Punkt.Rae mochte ich als Protagonistin sehr. Auch ihre Betrügereien und Schurkereien haben mein Herz für die Bösewichte bzw. moralisch graue Charaktere höher schlagen lassen. Aber nicht nur Rae ist ein denkwürdiger Charakter, sondern auch der Rest der Clique, die sie begleitet, ist gut ausgearbeitet. Mir persönlich ist Key ans Herz gewachsen, da unser kleiner Psycho viele denkwürdige Momente hat, aber ich denke, dass viele Leute auch Cobra mögen werden, und vor allem Lia ist vielschichtiger als man erwarten könnte. Es stimmt, dass viele der fiktiven Charaktere geschaffen wurden, um eine Rolle in der Welt von Long Live Evil spielen, aber selbst in diesen Fällen gibt Brennan ihnen genug Freiheiten, um zu überraschen.Es gab auf jeden Fall ein paar überraschende Wendungen und insgesamt war das Buch wirklich spannend. Beim zweiten Teil bin ich definitiv auch wieder dabei und kann das Buch dementsprechend auch empfehlen!

missdramalama am 20.09.2024 19:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Schurkisch schön

Wer High-Fantasy liebt aber gelangweilt davon ist, immer nur die gleiche Geschichte der schönen und gutherzigen Heldin zu lesen, die am Ende der Story, nachdem das Gute über das Böse gesiegt hat, den Ritter in glänzender Rüstung abbekommt, der wird „Long Live Evil“ lieben. Endlich mal eine Geschichte in der es um die Schurken geht, die aber eigentlich gar nicht so schurkisch sind…Ich habe durch den etwas langatmigen Weltaufbau länger gebraucht, um wirklich in die Story reinzukommen, was aber bei einer so komplexen Storyline und High-Fantasy-Welt zu erwarten ist. Aber nachdem ich endlich angekommen bin, hat mich eine Geschichte voller Spannung und Witz erwartet. Ich habe richtig mit der weiblichen Protagonistin Rae mitgefiebert und gehofft, das all ihre schurkischen Pläne aufgehen. Raes Gefühle und Handlungen waren trotz ihres Auftretens als Schurkin der Geschichte authentisch und nachvollziehbar. Aber auch alle mehr oder weniger durchgedrehten Nebencharakteren waren großartig und durchdacht. Ich habe gelacht, geweint und mitgefiebert.Mir hat auch gut gefallen, dass nicht alle Kapitel nur aus der Sicht der Protagonistin geschrieben wurden, sodass man auch Einblicke in die Gedanken und Gefühle einiger Nebencharaktere bekommt.„Long Live Evil“ ist eine erfrischende Story aus Sicht der Schurken, die mit Humor, Spannung und einem Hauch Romantik gefüllt ist. Klare Empfehlung für High-Fantasy-Fans, die mal etwas anderes lesen möchten.

selly-herbi am 19.09.2024 11:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Mal was ganz anderes!

Rae ist todkrank. Zusammen mit ihrer Schwester, liest sie eine Fantasy Reihe. Sie bekommt die Chance in dieser Reihe eine Rolle einzunehmen und so vielleicht ihr Leben zu retten. Zusammen mit ihrem Schurken Club versucht sie die Blüte von Leben und Tod zu bekommen, um sich zu heilen. Leider läuft alles überhaupt nicht nach Raes Plan..Endlich mal etwas ganz anderes. Wie bei vielen Fantasy Romanen wird auch hier viel beschrieben und erklärt. Mich hat das nicht gestört. Viel zu aufregend ist diese neue Welt, die auch Rae kennenlernen muss. Man hat Spaß dabei ihr in diese Welt zu folgen. Die Geschichte nimmt unerwartete Wendungen. Meine absoluten Lieblinge sind Key und die Kobra. Zwei absolut spannende Typen mit ihren ganz eigenen Geschichten. Es war ein auf und ab, emotional, witzig und spannend. Eine klare Leseempfehlung meinerseits!

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

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Long Live Evil ist eine echt besondere Geschichte mit interessanten Protagonisten und viel Potenzial.... Ich bin sehr gespannt darauf wie es weitergehen wird. mehr weniger

@read.about.it.once, 10.09.2024

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„Long live evil“ ist ein spannendes, sehr detailliertes Fantasybuch was mich absolut begeistert hat.... Für mich war es mein Monatshighlight im August. Von mir gibt es ein klare Leseempfehlung. mehr weniger

@love_booksandpixiedust, 01.09.2024

Instagram
Mich „Long Live Evil“ durch eine packende Handlung, die vielschichtigen Charaktere, den speziellen H...umor und den fesselnden Schreibstil für sich gewinnen können. mehr weniger

@buecherseitenrascheln, 27.08.2024


Lernt Charaktere aus ›Long Live Evil‹ kennen!

Charakterkarte Rae, Bösewicht
Charakterkarte Cobra, Bösewicht
Charakterkarte Key, Bösewicht
Charakterkarte Emer, Bösewicht
Charakterkarte Octavian, Held
Charakterkarte Lia, Heldin
Charakterkarte Marius, Held

©Venessa Vida Kelley


Leserbrief von Sarah Rees Brennan

An meine überaus bezaubernden/bestechenden Leserinnen und Leser,


manchmal kann einen nur Fantasy vor der Realität retten. Wir alle haben schon einmal in dem richtigen Buch einen Rückzugsort gefunden. 

Für Rae ist das wortwörtlich so. Sie liegt im Sterben und ihr einziger Halt sind ihre Lieblingsbuchreihe und ihre Lieblingsfigur, der rücksichtslose, aufbrausende Einstige und Ewige Kaiser. Bis sie die Chance ergreift, die fiktive Welt tatsächlich zu betreten. Doch der Realität zu entkommen, birgt nicht nur Schönes, sondern auch Gefahren. Nachdem sie sich als Schurkin in der Geschichte wiederfindet, vereint Rae alle Widersacher des Buches, um ihrem Schicksal in den Händen des Kaisers und der Erzählung zu entgehen. Ein zwielichtiger Playboy, ein sarkastisches Dienstmädchen, eine schamlose Verführerin und ein mörderisch charmanter Leibwächter: Ihre schurkische Reise beginnt jetzt ... 

Dies ist das erste Buch, das ich für Erwachsene geschrieben habe, und ich habe erst während des Schreibens herausgefunden, dass es für Erwachsene ist. Für mich ist die Kindheit das Reich, in dem nichts stirbt, nicht einmal Träume. Es ist etwas anderes, wenn man erwachsen wird und feststellt, dass sich die Tür zur Magie nicht öffnet, dass der Brief nicht kommt und dass der Ruf zu heldenhaften Abenteuern nie für einen bestimmt war. Vielleicht hat man sogar mehr mit den Schurken gemeinsam. 

Frei nach Jack Kerouac: Die einzigen Figuren, die mich interessieren, sind die Bösen; die, deren Schicksal nur durch himmlische Fälschungen in die Sterne geschrieben ist. Von Shakespeares Richard III. bis zur bösen Königin in Schneewittchen mochte ich diese Figuren immer am liebsten. Man benötigt eine Menge Charisma, um zu versuchen, die ganze Geschichte in seinem Sinne zu wenden. Was soll ich sagen? Die dunkle Seite ist einfach sexier. Sie sind diejenigen, die alles durchgemacht haben und sich trotzdem lachend erheben. 

Lebt lange genug, um zu Schurken zu werden. Es gibt kein Lachen ohne Schmerz, keinen Trost ohne Kummer. Nicht in diesem Buch. So wie Rae hatte auch ich eine schreckliche Krankheit und wäre fast gestorben, aber stattdessen habe ich überlebt. Ich habe die schlimmsten Zeiten überstanden, indem ich viele Bücher gelesen habe, und ich habe dieses geschrieben. Für mich ist es „Das Buch“, das Buch, das mir am meisten bedeutet. 

Ich hoffe, ihr geht durch die seltsame Tür und begleitet die Vipern bei ihrem wilden Abenteuer. 


 Entflieht mit mir 

 Sarah Rees Brennan