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Buch Long Live Evil und Text Böse zu sein sah noch nie so gut aus! Fantastisch. Fies. Flirty.
Buch Long Live Evil und Text Böse zu sein sah noch nie so gut aus! Fantastisch. Fies. Flirty.
Long Live Evil! – Schurken an die Macht?

Long Live Evil

Rae hat sich schon immer in die Welt von Büchern geflüchtet, selbst während ihr reales Leben aus den Fugen geriet. Als sie im Sterben liegt, ergreift sie eine zweite Chance zu leben: Ein magischer Handel, der sie in die Welt ihrer Lieblings-Fantasy-Buchreihe eintreten lässt. Dort steht sie plötzlich dem lebenden und atmenden Objekt ihres Schwärmens gegenüber – dem »Einstigen und Ewigen Kaiser« – und dieser würde sie am liebsten tot sehen. In einem Reich am Rande des Krieges ist sie die Schurkin in seiner Geschichte und muss die Kontrolle über die Handlung übernehmen, bevor diese und der Kaiser die Kontrolle über sie übernehmen – auf die tödliche Weise. Rae glaubt zu wissen, wie die Story verlaufen wird, aber schon bald muss sie erkennen, dass Geschichten ein Eigenleben haben können.

Für alle, die schon einmal in den Schurken eines Romans verknallt waren und deren Lieblingsfarbe Morally Grey ist

Platz 1 der Sunday Times Bestseller-Liste!

»›Long Live Evil‹ ist sowohl eine geniale Auseinandersetzung mit den Freuden und Gefahren von Fiktion als auch ein mitreißendes, romantisches Abenteuer, das es in sich hat. Machen Sie sich bereit, laut zu lachen, in der Öffentlichkeit zu weinen und die Bösewichte anzufeuern, wenn Sarah Rees Brennan in diesem brillanten und verwegenen, subversiven Leckerbissen eines Buches bekannte Tropes mit humorvoller, wilder Freude zerschmettert.« Leigh Bardugo, New-York-Times-Bestsellerautorin von ›Das neunte Haus‹ und ›Das Lied der Krähen‹

»Absolut brillant. Ich kann nicht aufhören, über ›Long Live Evil‹ nachzudenken, das sich an die Spitze meiner Lieblingsfantasyromane aller Zeiten katapultiert hat. Dieses Buch darf man nicht verpassen. Sarah Rees Brennan wird alles, was man über Fantasy zu wissen glaubt, auf den Kopf stellen.« C.S. Pacat, New-York-Times-Beststellerautor:in von ›Dark Rise‹ und ›Die Prinzen‹

»Sarah Rees Brennans brillantes ›Long Live Evil‹ spielt mit klugen Streitdialogen, herrlichen Wortspielen und epischen Kulissen, um eine besondere Geschichte zu erzählen und zu erkunden, wie befreiend es ist als Schurke zu gelten – und vielleicht sogar einer zu werden. Vor allem aber lernen wir Rae kennen, die ihren scharfen Verstand, ihre Loyalität und ihre Hartnäckigkeit einsetzt, um ihrem Schicksal zu entgehen (und gelegentlich eine Musicalnummer aufzuführen).« Holly Black, New-York-Times-Bestsellerautorin von ›The Book of Night‹ und ›Elfenkrone‹

»Bestellt dieses Buch. Glaubt mir. Sarah Rees Brennan hat das Buch geschrieben, auf das die Fantasy-Lesenden gewartet haben.« Jay Kristoff, New-York-Times-Bestsellerautor von ›Empire of the Vampire‹

Bibliografische Daten

EUR 18,00 [DE] – EUR 18,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-26408-2
Erscheinungsdatum: 15.08.2024
2. Auflage
592 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Englischen von Kerstin Fricke
Autor*innenporträt

Sarah Rees Brennan

Sarah Rees Brennan wurde in Irland an der See geboren. Nachdem sie mehrere Jahre die Welt bereist und eine Krebserkrankung der Stufe 4 überlebt hat, ließ sie sich dort im Schatten einer 300 Jahre alten Bibliothek nieder. Für ihre Jugendbücher wurde sie bereits mit zahlreichen Preisen und Bestsellerplatzierungen ausgezeichnet.

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Übersetzer*innenporträt

Kerstin Fricke

Kerstin Fricke lebt in Berlin und arbeitet als freie Übersetzerin und Lektorin von Romanen, Sachbüchern, Graphic Novels und Games.

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Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

93 von 93 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.42 von 5 Sternen


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7 - 10 von 93 Leserstimme

rieke am 10.08.2024 22:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wahnsinnig gut

Ich bin absolut begeistert von diesem Buch. Ohne zu übertreiben, kann ich sagen, dass ich schon lange nicht mehr so ein genussvolles Leseerlebnis hatte. Ich habe den Text inhaliert und mich an jeder Zeile erfreut. Für mich absolut hochwertige Schreibkunst! Auch inhaltlich hat mich die Story auf ganzer Linie überzeugt. Sie ist komplex, ziemlich irre und hat unglaublich faszinierende Charaktere zu bieten. Zudem ist sie mit schwarzem Humor und vielen OMG-Momenten gespickt. Die Aufteilung von Gut und Böse ist anfangs sehr klar, verschwimmt dann immer mehr und rückt die Bedeutung von Moral in den Vordergrund. Das Ende war eine große Überraschung und ich bin sehr glücklich, dass es wohl eine Fortsetzung geben soll. Ich habe jede der knapp 600 Seiten genossen und kann dieses Buch nur empfehlen für Leser, die Lust auf eine anspruchsvolle und unkonventionelle Story mit herausragendem Schreibstil haben.

unkrautfee am 10.08.2024 18:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ungewöhnliches Setting trifft zu allem bereite Schurkin

Ich liebe das Cover. Sobald man das erste Mal die Beschreibung des Kleides der Blutbefleckten Schönheit gelesen hat, weiß man, dass es das ganze schön wiederspiegelt.Das Setting war etwas neues für mich. Zwar kenne ich Geschichten, in denen Charaktere in eine andere Welt oder auch eine Geschichte abtauchen. Allerdings nicht in die Rolle einer Schurkin. Erst Recht nicht in die einer Schurkin, die eigentlich zum Tod verdammt ist. Rae passiert allerdings genau das: Sie geht einen Handel ein und findet sich in ihrer Lieblingsgeschichte wieder, im Körper einer Schurkin, deren Namen sie nicht einmal kennt.Hier haben wir tatsächlich den ersten Punkt, warum ich nur 4 Sterne vergeben habe und sehr zwischen 3 und 4 hin- und hergeschwankt bin. Rae ist als Protagonistin teilweise anstrengend für mich. Ich liebe die Sichten der anderen Charaktere, ich liebe manche der überraschenden Wendungen. Dabei waren auch Wendungen, mit denen ich wirklich nicht gerechnet hatte. Die größte Wendung hatte ich allerdings direkt bei der ersten Begegnung mit einem bestimmten Charakter vorhergesehen und Rae hat, als Hauptprotagonistin, konsequent ihre Augen geschlossen. Das mag ok sein. Zusammen mit einigen ständigen Wiederholungen war das leider schwach. Andere Charaktere hatten schöne Charakterentwicklung und Lernkurven. Bei Rae hat sich auch das leider eher ... schwach angefühlt.Stiltechnisch lässt sich das Buch wunderbar lesen. Es sind viele interessante Perspektiven und ungewöhnliche Elemente dabei. Wer offen für etwas Chaos ist, kann also sehr viel Spaß haben.

caras.bookdream am 09.08.2024 20:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Eine Geschichte, die man so schnell nicht vergisst!

~Long Live Evil von Sarah Rees Brennan~Meine Meinung:Seitdem ich das erste Mal von diesem Buch gelesen hatte und erfahren hatte, worum es geht, musste ich es einfach lesen! Ich bin ein großer Fan von Isekai (Wiedergeburt) Geschichten und genau das ist „Long Live Evil“, eine Geschichte von einem kranken Mädchen, das nach einem Deal mit einer fremden Frau, in die Welt ihrer Lieblingsbuchreihe (die sie nicht mal richtig gelesen hat) gezogen wird und dort eine Aufgabe bestehen muss, um wieder gesund zu werden. Sie wird nur leider als die „böse“ in die Welt gebracht und muss sich dort mit ganz vielen verschiedenen Schwierigkeiten herumschlagen…Das Cover ist aber auf jeden Fall ein Eye-Catcher. Es hat eine Art von Style, der mir sofort auffällt und zusammen mit der Mischung des Covers und des Farbschnitts, muss man das Buch einfach kaufen.Jetz aber wieder zum Inhalt: Dieses Buch war sehr… interessant?! Ich kann es nicht beschreiben, aber rein vom Inhalt her war das Buch nicht mal so gut, aber die Mischung aus dem Schreibstil, der verrückten Welt und den noch verrückteren Charakteren, wurde dieses Buch zu einem tollen Erlebnis, das mich sehr gut entertainen konnte. Die Story fühlte sich manchmal sehr schnell an, es ist sehr viel passiert und dann geht es schon weiter, während man die Handlung nicht mal richtig verarbeiten konnte. Was mich aber sehr Überzügen konnte, war wie originell die Geschichte war. Sie verbindet eine Mischung aus „normalen“ Fantasy mit verschiedenen Sub-Genre, die ich so noch nicht gelesen habe und diese Mischung war genau das, was ich mal gerne lesen wollte (dessen war ich mir zwar nicht bewusst, aber nachdem ich das Buch beendet habe, wusste ich einfach das ich gerne noch mal so eine Art von Buch lesen muss!)Auch die Charaktere waren alle sehr toll und ich habe sehr viele von ihnen in mein Herz geschlossen. Sie waren alle auf ihre Art und Weiße sehr speziell und ich fand es sehr toll, durch die Verschiedenen Sichtweißen mehr über jeden von ihnen zu erfahren und auch zu wissen, was sie von den anderen halten. Das Buch ist auf jeden Fall perfekt für jeden, der schon mal den Bösewichten toll fand (obwohl der Held der gute war) oder schon mal gerne selbst der Böse seien wollte, da man einfach alles machen kann, ohne das jemand einen stoppen kann. Fazit: „Long Live Evil“ bekommt von mir 4 von 5 Sterne und hat mir gut gefallen. Es war mal etwas anderes und konnte mich besonders durch seine anders Artigkeit überzeugen. Ich freue mich jetzt schon sehr auf Band 2 (besonders nachdem fiesen Cliffhanger) und hoffe, das noch ganz viele andere diese tolle Geschichte entdecken werden.

anjulia am 08.08.2024 16:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Weil Schurken einfach mehr Spaß haben

Rae ist totkrank, erhält aber eine Chance auf Genesung. Wenn sie in ihrer Lieblingsbuchfantasyreihe eine bestimmte Aufgabe erfüllt, wird sie im echten Leben wieder gesund. Rae findet sich daraufhin in der Rolle einer gutaussehenden Schurkin wieder. Bald schon entwickelt die Geschichte des Buches ein Eigenleben, mit dem Rae nicht gerechnet hat.Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches. Es ist düster gehalten und zeigt Rae, als Schurkin, die es sich auf einem Thron bequem gemacht hat.Long Live Evil von Sarah Rees Brennan ist mit Sicherheit kein klassischer Fantasyroman. Einen Roman aus Sicht einer Schurkin zu lesen, die aufgrund ihres Wissens und ihrer Herkunft glaubt über allem zu stehen, ist mal etwas herrlich anderes. Die Story ist spannend geschrieben und konnte mich fesseln. Man kann nachvollziehen, dass die Autorin Aspekte ihrer eigenen Erkrankung in die Handlung miteingebracht hat. Raes Verhalten als Schurkin fand ich allerdings oft etwas übertrieben bishin zu skurril, ohne aber wirklich richtig böse zu sein. Auch in die düstere, mittelalterliche Fantasy-Welt musste ich mich erstmal einarbeiten. Irritiert hat mich hierbei, dass Rae den genauen Inhalt des Buches selbst nicht wirklich kennt. So enthält die Geschichte einige interessante Twists und ein recht offenes Ende, dass für mich einer Fortsetzung bedarf.

anna.dmgz am 08.08.2024 13:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein Abenteuer zwischen Gut und Böse

Sarah Rees Brennan hat mit "Long Live Evil" eine faszinierende Welt geschaffen, die mich von Anfang an in ihren Bann gezogen hat. Bereits das ansprechende Cover des Buches, das mit seinen düsteren und mysteriösen Elementen einen ersten Eindruck von der Atmosphäre vermittelt, hat mein Interesse geweckt und versprach ein ebenso packendes Leseerlebnis.Obwohl ich anfangs Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte einzutauchen, hat mich die packende Handlung schnell gefesselt. Schon nach den ersten Kapiteln war ich vollständig in die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre des Buches eingetaucht.Die Geschichte bietet eine gelungene Mischung aus Spannung und überraschenden Wendungen. Besonders beeindruckt haben mich die vielschichtigen Charaktere, die weit über einfache Klischees hinausgehen. Jeder von ihnen hat eine bemerkenswerte Tiefe, und ihre Dialoge tragen wesentlich zur intensiven und oft bedrückenden Stimmung des Buches bei. Die Gespräche zwischen den Charakteren sind mehr als nur oberflächliche Interaktionen – sie enthüllen die inneren Konflikte und moralischen Zwiespalte, die sie antreiben.Ein weiterer Aspekt, der mich besonders nachdenklich gestimmt hat, ist die Art und Weise, wie die Autorin mit den traditionellen Vorstellungen von Gut und Böse spielt. Sarah Rees Brennan gelingt es meisterhaft, die Grenzen zwischen diesen Konzepten zu verwischen und den Leser zu hinterfragen, was wirklich „richtig“ oder „falsch“ ist. Diese thematische Tiefe verleiht dem Buch eine zusätzliche Dimension und macht es zu mehr als nur einer einfachen Fantasy-Geschichte.Trotz der düsteren Atmosphäre verliert das Buch jedoch nie seinen Sinn für Humor. An einigen Stellen konnte ich herzhaft lachen, was die Geschichte auflockert und ihr eine erfrischende Leichtigkeit verleiht. Dieser Humor schafft einen angenehmen Kontrast zur ansonsten intensiven und nachdenklichen Stimmung.Der Schreibstil von Brennan ist flüssig und fesselnd. Sie versteht es, die Atmosphäre der Geschichte einzufangen und eine Welt zu erschaffen, die gleichzeitig düster und faszinierend ist. Ihre Beschreibungen sind so lebendig, dass man sich als Leser oft direkt in der Szene fühlt, als wäre man Teil dieser komplexen und geheimnisvollen Welt.Insgesamt hat mich "Long Live Evil" von Sarah Rees Brennan durch seine spannende Handlung, die tiefgründigen Charaktere, den subtilen Humor und den fesselnden Schreibstil überzeugt. Es ist ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Das ansprechende Cover und die faszinierende Leseerfahrung machen es zu einer empfehlenswerten Lektüre für jeden, der eine anspruchsvolle und packende Fantasy-Geschichte sucht. Ich freue mich darauf, mehr von dieser faszinierenden Welt zu entdecken.Bewertungskategorien: Handlung und Spannung: 4,5/5Charakterentwicklung: 4,5/5Schreibstil: 4,5/5Humor und Unterhaltung: 4/5Themen und Tiefe: 4,5/5Covergestaltung: 4/5Insgesamt: 4,25/ 5 Sterne

anni00 am 08.08.2024 08:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Schwieriger Start, aber ganz starke Wendungen und Entwicklungen!

Ich habe zu diesem Buch sehr gemischte Gefühle. Erst einmal, finde ich die Idee großartig! Als Sterbenskranke in dem Lieblings Fantasy Buch und aus der Perspektive des Bösen - einfach mal etwas anderes und kreatives. Ich habe mich allerdings am Anfang sehr lange schwer getan, in die Geschichte rein zu kommen und habe oft überlegt, das Buch abzubrechen. Ich mochte die Charaktere nicht und konnte mich mit Rae garnicht anfreunden. Ich fand sie einfach nervig, naiv und übertrieben. Der Jugendsprachige Schreibstil ist persönlich nichts für mich. Auch die Handlungen und anderen Figuren waren mir unsympathisch. Ca. ab der Hälfte wurde es aber besser, obwohl ich immer noch nicht alles verstand. Aber besonders Keys Entwicklung und Key an sich gefielen mir immer besser! Zum Ende hin wurde es zunehmend spannend, die Figuren authentischer und es kamen viele unerwartete Wendungen. Rae wurde mir zunehmend sympathisch, aber ihre Naivität und Kurzsichtigkeit haben mich immer noch gestört (wobei einige dieser Eigenschaften ja schon so gewollt sind). Das Ende habe ich überhaupt nicht erwartet und habe tränenreich mitgefühlt! Für diese Wendung und das Zusammensetzen der Einzelheiten und das spannende Ende, kann ich das Buch empfehlen! Rückblickend machen die Handlungen des Anfangs nun auch Sinn. Die Charakterentwicklungen der meisten Figuren ist wirklich stark und gefällt mir gut! Es liefert viele Anekdote und hat mich zum Nachdenken angeregt. Wirklich tolle Idee und Entwicklung!Spice und viel Romantik hat dieses Buch nicht. Und auch die Zitate aus den original Fantasy Buch, in das Rae gerutscht ist, haben mir häufig nicht viel gesagt. Wahrscheinlich würde man beim zweiten Lesen noch die vielen gut durchdachten Details verstehen. Ich denke dieses Buch ist auf jeden Fall etwas für Fantasy Fans, die mal etwas Neues lesen wollen und nicht nur die typischen Handlungen, die von etlichen Autoren zig mal durchgekaut wurden. Man sollte aber auch offen sein und sich darauf einlassen können. Und etwas Geduld, um in die Geschichte rein zu finden. Ich kann mir vorstellen, dass die Leserschaft da sehr auseinander geht. Aufgrund der holprigen Startschwierigkeiten leider nur 4/5 Sternen. Aber ich finde das Buch dennoch außergewöhnlich und sehr gut!

ceecee am 07.08.2024 19:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wilder Wahnsinn und cleverer Charme

“Vergesst die Geschichten, die euch dazu ermutigen, gut zu sein, euch raten, in einer dreckigen Welt zu glänzen und euer Leid geduldig zu ertragen. Scheiß auf das Leiden. Es viel zu schwer, gut zu sein. Nehmt lieber den leichten Weg. Werdet böse. Ergreift mit euren blutbefleckten Händen, was immer euer gieriges Herz begehrt.” Okay, okay, okay… Dieses Buch war ein wilder Ritt. Einerseits hat man hier einen wirklich verrückten, originellen Plot, der durch noch verrücktere Charaktere vorangetrieben wird, sodass man sich zeitweise fragt, wo zum Teufel man hier gelandet ist… und andererseits gibt es zwei Meta-Ebenen, die zusätzlich zur offensichtlichen Geschichte eine Rolle spielen: Raes reales Leben, in dem sie krebskrank ist und im Sterben liegt, und das originale “Zeit des Eisens”, bevor Rae in die Geschichte geworfen wird. Wenn das nicht die perfekte Grundlage für ein großartiges Isekai-Fantasy-Abenteuer ist, dann weiß ich auch nicht.Das Cover ist definitiv kein typisches Fantasy-Roman-Cover, aber “Long Live Evil” ist auch kein typischer Fantasy-Roman. Der etwas anarchistisch-rebellische Touch passt perfekt zum überdrehten Fantasy-Satire-Ton des Buchs.Ich habe anfangs etwas Zeit gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden und mich wirklich auf sie einzulassen. Gerade zu Beginn haben Raes moderne Ausdrucksweise, ihre Popkultur-Referenzen und Meta-Überlegungen zur Story, allein die Tatsache, dass sie ihren Leibwächter und ihre Zofe offen als Schurken oder Schergen bezeichnet, einige Cringe-Momente bei mir ausgelöst und ich befürchtete schon ein solides 2-3-Sterne-Leseerlebnis. Dadurch, dass die Charaktere im Buch Raes untypischen Sprech viel zu leichtfertig abtun oder vollkommen ignorieren, fühlte es sich für mich zu unglaubwürdig und konstruiert an. Ich weiß, wir reden hier über Fantasy, aber trotzdem! Wer sich beim Lesen ähnlich fühlt, sollte sich davon allerdings nicht abschrecken lassen. Erstens wird es mit der Zeit besser und zweitens passt es ins Buch hinein. Denn einerseits spielt es eine große Rolle, was wir glauben zu sehen beziehungsweise was wir sehen wollen. Das gilt für die Figuren in Zeit des Eisens, aber auch für Rae, die sich aufgrund ihrer Erkrankung und ihres Verhaltens von allen außer ihrer Schwester im Stich gelassen fühlt. Die sich selbst als Schurkin sieht und in gewisser Weise aufgrund ihrer teils egozentrischen Art auch eine Schurkin ist. Und andererseits hatte ich den Eindruck, dass Rae ihr albernes Verhalten im Laufe der Handlung und mit schrumpfender Distanziertheit zur Geschichte und allen Charakteren auch immer weiter abbaut. Wie Rae wird man als Leser tiefer und tiefer in die Story hineingesogen. Nach einem Fünftel des Buchs konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und habe es innerhalb von zwei Tagen komplett verschlungen. Und danach habe ich den Anfang und das Ende nochmal gelesen, was ich sonst bei Büchern, die ich gerade erst gelesen habe, eher selten tue. ;)Neben Raes Perspektive, können wir vereinzelt auch Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt weiterer Charaktere, wie die der axtschwingenden Zofe oder der rechtschaffenen Letzten Hoffnung erhaschen. Das ganze Ensemble-Cast ist großartig und jeder auf seine Art eigentlich auch ein bisschen schurkisch. Großartig fand ich auch die flamboyante Kobra und emanzipierte Prinzessin Vasilisa - wobei alle weiblichen Charaktere in Long Live Evil ziemlich Badass sind. Und natürlich Key - der einen trotz seiner mörderischen Art so oft zum Schmunzeln oder Lachen bringt, dass er mühelos zu einem meiner Lieblingscharaktere des Buchs geworden ist.“High Five”, schlug Rae vor.Keys Grinsen wurde noch schiefer. “Ich hab keine Ahnung, was das bedeuten soll.”Rae hielt schon eine Hand hoch. “Schlag dagegen.”“Wie fest?”, fragte Key pflichtbewusst. “Soll ich sie brechen?”Bei seiner Frage schrak Rae zurück. “Nein! Berühr meine Handfläche mit deiner. Aber sanft. Ganz sanft!”Ist Long Live Evil perfekt? Sicher nicht. Ist es etwas für jeden? Auch wieder nein. Ist es ein Buch, bei dem man ohne schlechtes Gewissen für die Bösen rooten kann? Definitiv! Es geht um Einsamkeit, Menschlichkeit, den Glauben an sich selbst und an andere… Und es steckt meiner Meinung nach sehr viel mehr Cleverness in dieser unterhaltsamen, überdrehten Schurkengeschichte, als man auf den ersten Blick erkennt. Meinem Gefühl nach ist auch Raes Charakterentwicklung am Ende des Buchs noch längst nicht abgeschlossen, weshalb ich es kaum erwarten kann, ihre Geschichte in den nächsten Bänden weiterzuverfolgen! Es steckt noch so viel Potential in der Story und nachdem das Setting jetzt gesetzt ist, kann ich mir gut vorstellen, dass der nächste Teil nochmal um einiges ernster und tiefgründiger wird. Ich hoffe definitiv auf eine wunderschöne Tragödie!Und hier noch ein paar meiner Lieblingszitate aus dem Buch für alle, die immernoch nicht überzeugt sind:“Sie warf einen Blick über ihre Schulter und begegnete dem seinen. Er wirkte erschrocken, als hätte ihn nie zuvor jemand als sicheren Hafen angesehen.” “Es gibt nur eine Art von Ehre!”“Das ist Ansichtssache. Oder denkst du etwa, es würde nur eine Ansicht zählen? [...] Ist ein Charakter denn nicht das, was einen ausmacht, wenn niemand da ist, um einen zu sehen?”“Was ist Realität anderes als etwas, das uns wirklich beeinflusst? Wenn genug Leute etwas glauben, wird es dann nicht real?”

tenorschramme am 07.08.2024 16:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gut oder Böse? entscheide selbst in deiner eigenen Geschichte!

Ich bin Hin und Weg!Das Cover allein ist schon echt cool und auch der Klappentext hat meine Neugierde geweckt.Die Autorin hat hier eine Kluge Idee ersponnen, in dem Sie die Protagonisten vom Totenbett aus eine weitere Chance erhalten lässt, in dem sie in Ihr Lieblingsbuch springt.Die Protagonistin erfährt im Laufe des Buches eine starke Wandlung von der kränklichen jungen Frau bis Hin zur starken Wiedersachererin.Denn Im Buch im Buch quasi findet sie sich in einem gesunden Körper wieder , muss sich aber vor der/den vermeintlich Guten retten und lernt auf dieser Reise viele Menschen kennen. Häufig fragt man sich "wer ist hier die Böse und wer die Gute".Auch die Antagonisten (wenn mann sie denn so nennen kann) wandeln sich im laufe der Geschichte sehr.Der Schreibstil ist sehr flüssig und hilft das Rasante Tempo der Geschichte beizubehalten.Überzeugt haben mich am Ende vor allem die Dynamiken die sich in der Handlung entwickeln und das Spiel mit verschiedenen Grautönen anstatt kalr zu zeichnen wer Gut und wer Böse ist. Oft ist es tatsächlich nur eien Frage der Perspektive.

nightinsparrow am 07.08.2024 15:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wer braucht schon ein Happy End

Ich starte mal direkt mit: Definitiv das allerbeste Buch, was ich dieses Jahr gelesen habe!Sarah Rees Brennan ist schon ein long time Favorit von mir und natürlich muss ich sofort lesen, wenn sie ein neues Buch herausbringt.Wissend, dass sie selbst 4-stage Cancer hatte und das auch ein wenig in dem Buch verarbeitet, wusste ich dennoch nicht was mich erwartet. Es ist nämlich definitiv ein adult fantasy Novel.Rae liegt im Sterben, die letzten Jahre hat sie gegen den Krebs gekämpft, aber so wie es ausschaut, ist er Weg bald zuende, kurz vor ihrem Tod bekommt sie ein Angebot diese Krankheit doch zu überleben, indem sie in ihr Lieblingsbuch steigt und der mysteriösen Dame etwas mit zurückbringt.Gosh, dieses Buch lebt von Tropes, soviele Tropes, auf die lustigste und auch auf die dramatischte Art und Weise verpackt. Ich habe selten wen erlebt, der Charaktere so unglaublich nuanced, lebendig, aber auch extrem flawed schreiben kann. Angefangen mit der Protagonistin, aber auch so fast jeder andere Charakter in dem Buch. Und oh, Rae sammelt sich ihre Band of Villains zusammen und ich liebe jeden einzelnen. Vor allem stabby Key habe ich so sehr in mein Herz geschlossen.Das Buch ist in drei POVs eingeteilt, wer mich kennt, weiß dass ich verschiedene POVs immer liebe, da man so einfach auch andere Einsicht in Charaktere bekommt und es nicht so einseitig ist. Die Choice gerade diese drei Charaktere zu nehmen, habe ich sehr geliebt. Zur Story will ich gar nicht soviel sagen, weil ich möchte, dass jeder das selbst erlebt,aber oh man, es passiert soviel und es ist so gut, man hat soviel Action, aber auch viele dramatisch geladene Szenen, auch spielt das Buch mit sovielen Klischees und ich liebe alles. Und hey, natürlich bin ich den Villains so sehr verfallen und die Perspektive der Villains eben auch zu haben, ist sowas von gut.Auch gibt es ein paar Plottwists, die ich ganz fantastisch finde, weil wenn man genau aufpasst, kann man die vielen versteckten Hints entdecken und ich liebe, wenn sich Sachen so aufbauen, dass es eben nicht komplett unerwartet kommt, sondern man es hätte herausfinden können. Generell ist dieses Buch unglaublich clever geschrieben und Sarah Rees Brennan hat mit den besten Schreibstil, den ich je gelesen habe. Es ist einfach so right up my alley. Also wie gesagt definitiv mein Fave Buch dieses Jahr bisher und so weit oben auf meiner Liste generell. Was ein fantastisches Buch, ich kann es kaum erwarten das nächste zu lesen, das Ende war richtig klasse.

favole.s am 07.08.2024 11:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Geniale Handlungsidee mit wenigen Mängeln

Rae hat Krebs und weiß, dass sie ihn nicht überleben wird. Als eine Frau ihr anbietet, dass sie in ihr Lieblingsfantasybuch reisen kann, um dort die Blume von Leben und Tod zu ergattern, ergreift sie die Chance um sich zu retten.Tatsächlich lässt Raes Reise ins Buch nicht lange auf sich warten. Rae erwacht im Körper einer Schurkin und beschließt, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Eigentlich soll die Figur Lady Rahela, in deren Körper sie sich nun befindet, hingerichtet werden, doch Rae nutzt ihr Wissen über die Bücher und kann sich retten. Schon vorher lernt man Rae etwas kennen und weiß, dass sie nicht unbedingt ein Gutmensch ist und sich zu wehren weiß. Und nun, wo sie in einem Buch steckt, beschließt sie eine Schurkin zu sein. So gründet sie eine Schurkengruppe mit dem frischen Palastwächter Key und ihrer Zofe Emer. Auch erhält sie Hilfe von einem weitern Menschen, der einst auch ins Buch geraten ist und es nicht geschafft hat, die Blume zu bekommen.Das Buch strotzt nur so vor interessanten Figuren und spielt mit den Klischees von Buchfiguren, die immer perfekt aussehen und besonders poetisch beschrieben werden. So sind auch hier viele übertrieben Sätze und Beschreibungen enthalten, um Augenfarben, Gesten oder Personen bildlich darzustellen. Dadurch liest sich das Buch manchmal etwas schwer, weil oft zu dick aufgetragen wird. Die wichtigen Figuren lernt man nach und nach kennen, wobei ich mich oft wie ins kalte Wasser geworfen gefühlt habe. Mir fehlten hier schlichtweg die Hintergründe zu den Figuren. Es gibt wechselnde Perspektiven, die zwischen Rae, Marius, Emer und anderen wechseln, aber mir sind einfach die Zusammenhänge mit der Vergangenheit nicht immer klar geworden.Es gibt zwar vor jedem Kapitel einen Auszug aus dem „originalen Buch“, aber mir ist bis zum Ende z. B. nicht ganz klar geworden, was denn nun eigentlich genau zwischen Lia, Emer und Rahela vorgefallen ist.Durch die verschiedenen Perspektiven lernt man schnell, dass die Figuren alle eigene Hintergedanken und Pläne haben und nicht allen zu trauen ist. Trotzdem entstehen besondere Freundschaften und Bündnisse. Die meisten der Figuren fand ich total klasse, allen voran den verrückten Key, der gut mit seinen Messern umgehen kann und einfach herrlich verrückt ist. Emer gefiel mir auch sehr gut, die traut einfach nur sich selbst und gibt herrliche Kommentare ab. Auch die Kobra weiß zu unterhalten, er ist einfach eine schillernde Persönlichkeit, die viele Tricks auf Lager hat und deren Persönlichkeit sich immer mehr offenbart. Das totale Gegenteil von allen war Marius, die letzte Hoffnung, der der typische Held ist, der einen Eid geschworen hat und kalt und verschlossen wirkt, aber doch einen weichen Kern hat. Wen ich so gar nicht leiden konnte war König Octavian, der ging mir einfach nur auf die Nerven. Rae war mir natürlich auch sympathisch, ihre ,lockere Art jede Herausforderung anzunehmen war sehr erfrischend, doch ihr fehlte auch der Bezug zur Realität, denn Rae nimmt ihren Aufenthalt in einem Buch nicht sehr ernst und muss erst noch lernen, dass auch die Figuren echte Gefühle haben und sie jederzeit auf andere Arten sterben kann.Insgesamt hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten. Es bleibt immer spannend und es gibt eine Menge unerwarteter Wendungen. Durch Raes Eingreifen in die Geschichte verändert sich der ihr bekannte Verlauf oft drastisch in andere Richtungen. Was auch sehr überraschend ist, ist die Tatsache, dass Rae die Figuren auf ganz andere Weise kennenlernt, als sie es beim Lesen des Buches tat. Denn die Figuren haben Eigenschaften, die sich Rae beim Lesen des eigentlichen Buches nicht erschlossen haben.Das einzige, was mich neben dem Schreibstil wirklich gestört hat, ist eine große Logiklücke. Zu Beginn ihrer Mission plant Rae, den Schlüssel für das Gewächshaus zu stehlen, da die Tür zur Blume von Leben und Tod verschlossen ist. Doch später scheint kein Schlüssel mehr vonnöten zu sein, denn jeder spaziert plötzlich barrierefrei ins Gewächshaus. Generell hatte ich oft das Gefühl, irgendwas bei der Handlung verpasst zu haben.Ansonsten unterhält die Geschichte sehr gut und es hat richtig Spaß gemacht, sie zu lesen. Vielleicht sollte noch gesagt werden, dass es in diesem Buch nicht zimperlich zugeht und öfters mal viel Blut fließt. Dachte ich anfangs, es wäre ein Einzelband, so lässt das Ende vermuten, dass es noch weitergehen wird. Und das Ende hat es wirklich in sich.Wer gute Unterhaltung sucht und mit der genannten Logiklücke kein Problem hat, dem sei dieses Buch zu empfehlen, denn ist eine wirklich geniale Geschichte, die einen immer zu überraschen weiß.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

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Long Live Evil ist eine echt besondere Geschichte mit interessanten Protagonisten und viel Potenzial.... Ich bin sehr gespannt darauf wie es weitergehen wird. mehr weniger

@read.about.it.once, 10.09.2024

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„Long live evil“ ist ein spannendes, sehr detailliertes Fantasybuch was mich absolut begeistert hat.... Für mich war es mein Monatshighlight im August. Von mir gibt es ein klare Leseempfehlung. mehr weniger

@love_booksandpixiedust, 01.09.2024

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Mich „Long Live Evil“ durch eine packende Handlung, die vielschichtigen Charaktere, den speziellen H...umor und den fesselnden Schreibstil für sich gewinnen können. mehr weniger

@buecherseitenrascheln, 27.08.2024


Lernt Charaktere aus ›Long Live Evil‹ kennen!

Charakterkarte Rae, Bösewicht
Charakterkarte Cobra, Bösewicht
Charakterkarte Key, Bösewicht
Charakterkarte Emer, Bösewicht
Charakterkarte Octavian, Held
Charakterkarte Lia, Heldin
Charakterkarte Marius, Held

©Venessa Vida Kelley


Leserbrief von Sarah Rees Brennan

An meine überaus bezaubernden/bestechenden Leserinnen und Leser,


manchmal kann einen nur Fantasy vor der Realität retten. Wir alle haben schon einmal in dem richtigen Buch einen Rückzugsort gefunden. 

Für Rae ist das wortwörtlich so. Sie liegt im Sterben und ihr einziger Halt sind ihre Lieblingsbuchreihe und ihre Lieblingsfigur, der rücksichtslose, aufbrausende Einstige und Ewige Kaiser. Bis sie die Chance ergreift, die fiktive Welt tatsächlich zu betreten. Doch der Realität zu entkommen, birgt nicht nur Schönes, sondern auch Gefahren. Nachdem sie sich als Schurkin in der Geschichte wiederfindet, vereint Rae alle Widersacher des Buches, um ihrem Schicksal in den Händen des Kaisers und der Erzählung zu entgehen. Ein zwielichtiger Playboy, ein sarkastisches Dienstmädchen, eine schamlose Verführerin und ein mörderisch charmanter Leibwächter: Ihre schurkische Reise beginnt jetzt ... 

Dies ist das erste Buch, das ich für Erwachsene geschrieben habe, und ich habe erst während des Schreibens herausgefunden, dass es für Erwachsene ist. Für mich ist die Kindheit das Reich, in dem nichts stirbt, nicht einmal Träume. Es ist etwas anderes, wenn man erwachsen wird und feststellt, dass sich die Tür zur Magie nicht öffnet, dass der Brief nicht kommt und dass der Ruf zu heldenhaften Abenteuern nie für einen bestimmt war. Vielleicht hat man sogar mehr mit den Schurken gemeinsam. 

Frei nach Jack Kerouac: Die einzigen Figuren, die mich interessieren, sind die Bösen; die, deren Schicksal nur durch himmlische Fälschungen in die Sterne geschrieben ist. Von Shakespeares Richard III. bis zur bösen Königin in Schneewittchen mochte ich diese Figuren immer am liebsten. Man benötigt eine Menge Charisma, um zu versuchen, die ganze Geschichte in seinem Sinne zu wenden. Was soll ich sagen? Die dunkle Seite ist einfach sexier. Sie sind diejenigen, die alles durchgemacht haben und sich trotzdem lachend erheben. 

Lebt lange genug, um zu Schurken zu werden. Es gibt kein Lachen ohne Schmerz, keinen Trost ohne Kummer. Nicht in diesem Buch. So wie Rae hatte auch ich eine schreckliche Krankheit und wäre fast gestorben, aber stattdessen habe ich überlebt. Ich habe die schlimmsten Zeiten überstanden, indem ich viele Bücher gelesen habe, und ich habe dieses geschrieben. Für mich ist es „Das Buch“, das Buch, das mir am meisten bedeutet. 

Ich hoffe, ihr geht durch die seltsame Tür und begleitet die Vipern bei ihrem wilden Abenteuer. 


 Entflieht mit mir 

 Sarah Rees Brennan