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Was, wenn aus Fake ernst wird?

Love Songs in London – All I (don’t) want for Christmas

Ungleicher als die junge Studentin Febe mit dem Shakespeare-Faible und der aufstrebende Spieleentwickler Liam kann man kaum sein. Doch weil Febe Weihnachten sonst nur mit ihrem Hund feiern würde und eine Prise Bares gut gebrauchen kann, willigt sie in ein ungewöhnliches Vorhaben ein: Sie begleitet Liam als Fake-Freundin zum alljährlichen Familienweihnachtsfest im noblen South Kensington. Das Ziel: Liams Exfreundin Charlotte eifersüchtig zu machen, die inzwischen mit seinem Bruder verlobt ist. Der Plan scheint aufzugehen, denn je mehr die Funken zwischen Liam und Febe sprühen, desto mehr scheint es Charlotte wieder zu ihm zu ziehen. Doch je näher Febe Liam kennenlernt, desto weniger will sie ihn wieder hergeben …

Bibliografische Daten

EUR 13,95 [DE] – EUR 14,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-74084-5
Erscheinungsdatum: 21.09.2022
3. Auflage
416 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch
Lesealter ab 14
Autor*innenporträt

Tonia Krüger

Tonia Krüger wuchs auf dem Land auf, wo sie zwischen jeder Menge Büchern eine fantasievolle Kindheit verbrachte. Sie studierte Anglistik und Geschichte und lässt sich heute vor allem von ihren Reisen für ihre Texte inspirieren. Die Autorin lebt in der Nähe von Hannover – mit ihrer trubeligen Familie, Wald und Wiesen, Ruhe zum Schreiben und einem Bahnhof, falls das Fernweh sie packt. Seit ihren ersten E-Book-Veröffentlichungen ist sie bestens in der Fangemeinde vernetzt. Unter dem Titel ›The Book Hangover – Drei Autorinnen, drei Stimmen, ein Podcast‹ hat sie gemeinsam mit Valentina Fast und Leonie Lastella nun einen Podcast ins Leben gerufen. 

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174 von 174 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.62 von 5 Sternen


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9 - 10 von 174 Leserstimme

barbarah am 03.10.2022 22:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wunderschön!

„All I (don´t) want for Christmas” ist der 1. Band aus der Reihe Love Songs in London von Tonia Krüger.Febe hat gerade ihre Großmutter verloren und ist nun ganz allein. Nur der Hund ihrer Oma und ihre Freundin Joss sind in dieser traurigen Zeit für sie da. Als Studentin ist das Geld immer knapp. Gerne würde sie mit ihrer Freundin ein paar Tage in Ski-Urlaub fahren. Aber die Beerdigung ihrer Oma hat leider schon viel Geld verbraucht. Da kommt Joss mit einer verrückten Idee. Febe soll die Fake-Freundin für Liam spielen und Weihnachten mit ihm zu seiner Familie fahren. Er will seine Ex-Freundin Charlotte zurückerobern, die jetzt mit seinem Bruder zusammen ist. Liam ist ein Spieleentwickler und damit kann die Literaturstudentin Febe eigentlich so gar nichts anfangen. Liam´s Plan ist seine Ex eifersüchtig zu machen. Widerstrebend willigt Febe ein, da sie das Geld wirklich gut gebrauchen kann. Der Plan scheint tatsächlich aufzugehen, denn Charlotte zeigt tatsächlich wieder Interesse an Liam.Doch obwohl Febe und Liam unterschiedlicher nicht sein können, genießt Febe das Weihnachtsfest bei Liams Familie und auch Liam verbringt gerne die Zeit mit Febe. Zwischen den beiden sprühen die Funken, aber Charlotte scheint immer noch Liams große Liebe zu sein. Der Debütroman von Tonia Krüger hat mir sehr gut gefallen. Die Story ist wunderschön geschrieben, einfach ein toller Weihnachtsroman, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ein Roman für kuschlige Stunden auf dem Sofa. Ich freue mich schon sehr auf den 2. Band aus der Reihe Love Songs in London.

buch_geblätter am 03.10.2022 19:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Highlight

All I (don‘t) want for Christmas ist der erste Band der Love Songs in London-Reihe und mein erstes Buch der Autorin. Der Schreibstil war sehr schön, humorvoll und toll zu lesen.Die Ausgangslage ist eine Fake-Beziehung, die Febe und Liam sehr glaubwürdig und mit viel Witz begehen. Es ist genau die richtige Mischung aus Tiefgründigkeit, Humor und Weihnachtsflair.Beide Protas waren mir sehr sympathisch und authentisch und zusammen waren sie einfach zuckersüß. Es fing schon sehr früh an zu kribbeln und der erste Kuss war etwas ganz besonderes. So habe ich mit beiden sehr mitgefiebert und auch etwas mitgelitten.Besonders Febe habe ich sehr gemocht und in mein Herz geschlossen. Liam hätte ich zwischendurch echt erwürgen können, aber zum Glück findet er immer wieder auf den rechten Weg zurück.Dadurch das es in den Weihnachtstagen spielt, hat es mich in Weihnachtsstimmung versetzt und ich hätte gerne direkt Heiligabend gefeiert.Das Setting bei Liam‘s Eltern hat mir ziemlich gut gefallen, da es genauso zugeht wie in einer Familie vor Weihnachten mit viel Chaos und nicht alles läuft rund. Die Nebencharaktere waren sehr gut authentisch ausgearbeitet und passten genau in die Geschichte.Für mich ein sehr überraschendes Highlight. Falls ihr Fake-Date mögt und auf der suche nach einem tollen Weihnachtlichen Buch seid dann ist das euer Buch.

marcello am 03.10.2022 18:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Genau richtig vorweihnachtlich

Eigentlich bin ich immer erst so ab November richtig im Weihnachtsfieber, aber „All I (don’t) want for Christmas“ durfte gerne schon vorher einziehen, weil ich die Geschichte drum herum ganz lustig fand, auch weil die Fake-Beziehung zu Weihnachten oder sonstigen Familienfesten ein gern gesehenes Motiv ist, das aus vielfältigen Gründen für mich dennoch nicht alt wird. Tonia Krüger war mir bislang nicht bekannt, aber das hat mich speziell auch gereizt. Zudem habe ich es als Hörbuch gehört und Marylu Poolman hat mir wirklich gut als Erzählerin gefallen.Aber viel entscheidender ist eben der Inhalt und ich hatte insgesamt wirklich viele tolle Gefühle beim Hören, denn es war durchaus lustig, auch wegen gewisser schrulliger und spezieller Charaktere, es war romantisch, es war tiefsinnig und schon auch schön weihnachtlich, wenn auch auf keinem übertriebenen Niveau, weil Febe auch wegen ihrer Familiengeschichte kein großer Weihnachtsfan ist. So hatte es aber genau die richtige Stimmung, die man im frühen Herbst gerne mitnimmt. Aber es gab gerade auf der charakterlichen Ebene auch ein paar Hürden, denn da waren doch einige sehr oberflächliche Menschen geladen zwischen den Seiten. Das ist nicht immer kritikwürdig, denn je nach Inhalt passt es durchaus genau richtig, aber es war eben doch eine Geschichte, wo es auch um Tiefsinnigkeit in einigen Aspekten geht. Da wirkten einige Figuren zu kontrastreich, zumal sie auch kaum andere Seiten aufzeigten. Das fiel auch so deutlich ins Auge, weil Febe durchaus als eher zurückhaltender Mensch dennoch ganz klare Prinzipien vertreten hat, selbst wenn sie sich für einen Betrug hat bezahlen lassen, aber da habe ich mich doch manchmal gefragt, warum ist da überhaupt eine Beziehung? Beispiel Joss. Auch wenn ihr Mann noch viel schrecklicher ist, so hat sie teilweise auch Dinge zu Febe gesagt, die meine Ohren haben schlackern lassen. Auch wenn man durchaus unter Freundinnen auch ehrlich sprechen kann und sollte, so geht es dann doch hoffentlich darum, das Selbstbewusstsein aufzubauen, aber doch nicht, um es abzubauen. Joss war da fürchterlich auf äußere Aspekte versessen, so dass ich sie leider überhaupt nicht als gute Freundin empfunden habe.Auch Protagonist Liam hat lange mit der Oberflächlichkeit zu kämpfen, weswegen er wahrlich nicht als toller Book Boyfriend in Erinnerung bleiben wird. Eigentlich könnte man nach diesem Satz nun fragen, warum der Inhalt für mich überhaupt funktionier hat, aber Liam hatte auch ganz viele tolle Momente und das war immer dann, wenn es null um Oberflächlichkeiten ging. Ich fand besonders die Momente toll, als sie über seinen Job bei den Videospielen sprachen und sich Febe in seine Welt eingedacht, sie mit Shakespeare in Verbindung gebracht und sie dann ganz tolle Gespräche führen konnten, die auch zeigten, dass Menschen mit völlig unterschiedlichen Leidenschaften auch füreinander da sein können. In diesen Momenten hat man deutlich gemerkt, dass er sich quasi dadurch in sie verliebt hat, weil sie für ihn bedingungslos da war. Sicherlich hat er sich aber auch darin verliebt, wie Febe mit seiner Familie umgegangen ist und wie schnell sie von den unterschiedlichen Familienmitgliedern ins Herz geschlossen wurde. Deswegen waren die ganzen Familienszenen auch sehr schön und generell dieses Zusammensein, das Hochkochen von Emotionen etc., was man alles genießen konnte, obwohl Charlotte dabei war. Sie war natürlich aus Prinzip oberflächlich durch und durch und das war hier auch in Ordnung, denn es war sofort klar, sie ist die Antagonistin und das nicht ohne Grund. Dennoch ist Charlotte nicht völlig eindimensional dargestellt wurden, aber spätestens am Ende eine Frau mit einem Ziel, die keine Freunde kennt.Sicherlich hätte man sich von Liam früher eine klare Positionierung gewünscht, aber alles in allem mochte ich die Liebesgeschichte schon sehr. Auch die Szenenauswahl mit dem ersten Aufeinandertreffen, das völlig eskalierte, dann seine Art zu Kreuze zu kriechen, das gemeinsame Shoppen für die Geschenke und dann eben all die Familienmomente und dann doch auch immer wieder die Soloszenen der beiden. Das hat eine gute Stimmung kreiert, die am Ende etwas übertrieben zusammengeführt wurde, aber dafür war das Ende wieder genau richtig goldig. Denn die Art und Weise, wie auch das Computerspiel für die Versöhnung eingebunden war, war herrlich, dazu auch, dass das Happy End vor einer räumlichen Trennung stehen darf, ohne dass man gleich Jahre in die Zukunft springen muss. Das wirkte dann wieder sehr erwachsen und in sich überzeugt, dass der Schlusspunkt sitzt.Fazit: „All I (don’t) want for Christmas” war im genau rechten Maße weihnachtlich, um es bereits im Herbst zu lesen, denn es war gemütlich und die Stimmung aufsaugend, aber auch nicht übertrieben klischeehaft. Zwar ist die Oberflächlichkeit ein etwas kritisches Thema hier, zwar nicht in der Gestaltung selbst, sondern bei den Figuren, aber dennoch konnte ich mich gut auf die Liebesgeschichte einlassen und habe dort vieles verschiedene erlebt, was mich gut unterhalten hat.

nina's leselounge am 03.10.2022 18:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Weihnachten kann jetzt kommen

? Eigentlich versuche ich diesen Weihnachtssüsswahnsinn, der gefühlt im Hochsommer anfängt, aus dem Weg zu gehen. Weihnachtsbücher gehen immer, aber das Gebäck dazu, gibt es erst im November. Aber die liebe @toniakrüger hat mit ihren Buch meine Gesetze zum einbrechen gebracht. Denn beim lesen habe ich so Lust auf Plätzchen bekommen, dass eine Packung Zimtsterne daran glauben musste, die ich zum Glück die Woche geschenkt bekam.?Kurzbeschreibung:Ungleicher als die junge Studentin Febe mit dem Shakespeare-Faible und der aufstrebende Spieleentwickler Liam kann man kaum sein. Doch weil Febe Weihnachten sonst nur mit ihrem Hund feiern würde und eine Prise Bares gut gebrauchen kann, willigt sie in ein ungewöhnliches Vorhaben ein: Sie begleitet Liam als Fake-Freundin zum alljährlichen Familienweihnachtsfest im noblen South Kensington. Das Ziel: Liams Exfreundin Charlotte eifersüchtig zu machen, die inzwischen mit seinem Bruder verlobt ist. Der Plan scheint aufzugehen, denn je mehr die Funken zwischen Liam und Febe sprühen, desto mehr scheint es Charlotte wieder zu ihm zu ziehen. Doch je näher Febe Liam kennenlernt, desto weniger will sie ihn wieder hergeben …?Meine Meinung:Das Cover ist ein einen pastellblau, eher schlicht, aber wiederum edel. Die Schrift und ein Teil der Verzierungen sind so auf Cover gedruckt, dass sie tastbar sind. Jetzt noch ein Hauch Glimmer drauf und ich hätte mich zu 300% verliebt.Klar, die Geschichte an sich kennt man, die moderne Vision von "Pretty Woman" , aber sie ist einfach schön geschrieben und die Protagonisten sind zum dahin schmelzen. O.k. Charlotte nicht wirklich, aber es muss ja auch immer ein Bösewicht in einer Geschichte geben und man versteht nicht wirklich, warum Liam so an ihr festhalt. Aber Gefühle machen halt blind und seien wir ehrlich, die erste große Liebe ist was besonders. Und man muss wirklich mit ihr abgeschlossen haben, um offen für was neues zu sein.Ich kannte bis jetzt die Autorin noch nicht, aber sie schafft eine Welt in der man komplett abtaucht und das ab den ersten Kapitel. Ich wollte das Buch nicht aus der Hand lege.Der Schreibstil ist flüssig und locker, die Geschichte hat Humor, aber auch Tiefe und sehr viele Momente wo das Herz ❤ auf stöhnte. Tonia Krüger schafft es, dass mein Kopfkino, Hamlet und Febe im Regen sitzen sah und neben die Lust auf Plätzchen, wollte ich unbedingt Kakao, aber gab es leider nicht. Wäre ich nicht im Schlafanzug gewesen, wäre ich den Nachbarn rüber gegangen, um zu betteln.Das Buch hat seine ????? von 5 verdient, aber warum sind da keine Rezepte im Buch, das kann man doch nicht machen. Dafür aber der Hinweise auf Teil 2 der Reihe, der ist pastellgrün und ich hoffe auf Matts Geschichte.

buchgespenst am 03.10.2022 17:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Weihnachtsstimmung pur – etwas durchgeknallt, etwas kitschig und traumhaft schön

Febes Jahr war furchtbar: ihre Großmutter – die letzte Familie, die sie hatte – ist tot und die Beerdigung hat all ihre Ersparnisse und noch mehr verschlungen. Allein in einem alten Häuschen, mit einem Hund, der immer noch auf sein Frauchen wartet, einem Haufen Schulden und einer Freundin, die absolut nicht einsehen will, dass das Schicksal den langgeplanten Skiurlaub unmöglich gemacht hat, sieht Weihnachten düster aus. Bis besagte Freundin eine völlig verrückte Idee hat: Febe soll für einen ihr Unbekannten das Weihnachtsdate spielen, damit er so seine Exfreundin zurückgewinnen kann. Entrüstet lehnt Febe ab zumal Liam ihr absolut unsympathisch ist. Und doch lockt das Geld und die Aussicht ihr Leben völlig neu zu beginnen. Damit beginnt eine turbulente, völlig irrwitzige Weihnachtszeit, die nicht nur Febe alles abverlangt und ihr Leben auf den Kopf stellt.Ich bin hin und weg! Eine der schönsten Weihnachtsgeschichten, die ich in letzter Zeit entdeckt habe. Ich könnte sie sofort noch einmal lesen. Man könnt jetzt sagen, dass die Idee nicht neu ist, die Entwicklung vorhersehbar, aber alle Charaktere haben so eine unverwechselbare Zeichnung bekommen, sind so herzerwärmend und originell in ihren Allüren und die ganze Geschichte ist mit so viel Witz und Weihnachtsflair erzählt, dass ich von der ersten Seite an in ihr gelebt habe! Ein Weihnachtsroman, der etwas ganz Besonderes ist. Mit ihren Shakespeare-Zitaten fällt Febe immer wieder aus dem Rahmen und wirkt etwas merkwürdig, aber da dieses Element nicht überhandnimmt, stört es auch nicht, sondern gibt ihrem Charakter etwas völlig eigenes. Liam wirkt dagegen erst wie ein unsympathischer Schnösel und seine Besessenheit von seiner Exfreundin ist etwas verstörend, aber auch er hat viel mehr Tiefgang und Kontur als man zu Beginn annimmt. Und seine Familie ist der absolute Wahnsinn! Voller Güte, Herzlichkeit und immer wieder etwas durchgeknallt und absurd.Mit so viel Wärme erzählt, dass man glaubt am Kaminfeuer unter dem Weihnachtsbaum zu sitzen. Ein Lieblingsbuch!

asome am 03.10.2022 16:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wunschzettelverdächtig

Love Songs in London – All I (don`t) want for Christmas besticht zuallererst mit einem sehr schönen, verspielt romantischen und winterlichen Cover. Das Buch hat alles, was ein guter Liebesroman so braucht. Eine leicht schrullige und einsame Studentin, einen gutaussehenden Startup Gründer, dessen Exfreundin und seine herzliche Familie. Die Geschichte ist kitschig, ja und genau deshalb habe ich sie geliebt. Wenn ich mir ein Buch mit einer romantischen Weihnachtsgeschichte zulege dann erwarte ich genau das. Kitsch, Herzschmerz, Romantik und viel Gefühl. Von Beginn an ist man gefesselt und obwohl man bereits sehr früh erahnt, wie es denn am Ende ausgehen wird ist man trotzdem nur schwer in der Lage das Buch auch mal wegzulegen. Genau der richtige Lesestoff für graue, verregnete Herbsttage welche nur mit Kuschelsocken, einer Tasse Kaffee, Kaminfeuer und einem schnulzigen Liebesroman verbracht werden wollen. Mir hat auch sehr gut gefallen wie die Autorin die wundervolle Stadt London mit ihrem grausamen Winterwetter beschreibt und man kann teilweise das nasskalte Wetter richtig spüren, wenn man liest. Der Schluss des Buches kommt, wenn natürlich auch vorhersehbar, doch recht abrupt und ich hätte mir gerne noch einen Kleinen Ausblick in die Zukunft von Febe und Liam gewünscht und auch wie es mit Nelson und Charlotte weitergeht. Alles hier schreit nach einer Fortsetzung, wenn auch vielleicht aus dem Blickwinkel eines anderen Familienmitgliedes aus Liams Familie, vielleicht der jüngere und herzliche Bruder Matt. Ich für meinen Teil werde danach auf jeden Fall die Augen offenhalten. Für alle die romantischen Lesestoff für die Weihnachtszeit brauchen muss dieses Buch definitiv auf den Wunschzettel.

kristallkind am 03.10.2022 14:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Spaßig und aufregend

Febe ist in finanziellen Nöten und möchte trotzdem gerne in ihren heißersehnten Skiurlaub. Liam hat Vermögen, aber keine Freundin mehr. Die ist jetzt nämlich mit seinem Bruder zusammen, wobei er an jedem verdammten Familienfest die beiden turteln sehen muss. Um seine Ex-Freundin zurückzugewinnen, schließt Liam mit Febe kurzerhand eine Pakt: Febe soll mit ihm zu seiner Familie reisen und seine Freundin spielen, und dafür füttert er ihr Konto. Gesagt getan, doch einfach war gestern. Ist Febe überzeugend genug, um Liams Familie zu täuschen?Das verspielte Cover lud mich förmlich in die erste Weihnachtsstimmung für dieses Jahr ein, und sofort hatte ich richtig Laune nach einer turbulenten Liebesgeschichte im winterlichen London. Letztlich hatte ich aufregende Lesestunden und viel Spaß mit Febes Abenteuer.Anfangs habe ich allerdings etwas gebraucht, bis ich mich in der Geschichte eingefunden hatte. Ich hatte etwas Schwierigkeiten mit den Protagonisten warm zu werden, weil ich sie eher kalt und berechnend fand. Vor allem Febes Tick, ständig mit Shakespeare-Zitaten aufzuwarten, fand ich irgendwie unpassend und störend. Das alles relativierte sich dann aber recht schnell, die Figuren wurden zugänglicher und die Geschichte damit warmherziger. Vor allem die Turbulenzen mit Liams durch und durch sympathischer Familie fand ich überaus amüsant. Am liebsten wäre ich selbst dabei gewesen und hätte die unfreiwillige Komik vor Ort persönlich miterlebt. Überraschend, wie unterhaltsam die Autorin diese eher abgegriffene Idee auf ihre Art umsetzen konnte! Herrlich.Liam und Febe fand ich durchaus authentisch. Auch Febes Bedürftigkeit, die sie manchmal zeigen durfte. Vor allem gefiel mir, wie die junge Frau durch freundliche Zurückhaltung glänzte und damit jeden positiv stimmte, und auch Liam nach und nach bezauberte. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir auch Liams jüngerer Bruder Matti. Daher würde es mich auch freuen, dessen Weg in einem weiteren Buch verfolgen zu können.Einzig die Szenen, in denen die Protagonisten mit ihrem beruflichen Wissen glänzen wollten, passten nicht so richtig in das Geschehen. Irgendetwas störte hier meines Erachtens die Harmonie und die Persönlichkeit der Figuren. Doch im Großen und Ganzen traf ich hier auf alles, was eine Liebeskomödie braucht: Nervige Brüder, urige Großmütter, zickige Frauen und etwas versnobte Eltern. Die Krone der Unannehmlichkeit trug allerdings, zu meiner eigenen Überraschung, Febes Freundin Joss, die es zwar gut meinte, aber durch ihre penetrante Ader Febe immer wieder in Schwierigkeiten brachte. Ich muss heute noch lachen, was ich mit Febe während des Lesens alles durchlebt habe!Mir gefiel die Entwicklung zwischen den Hauptfiguren, die nicht einfach, aber durchaus nachvollziehbar war – mit allen Ecken und Kanten, und allem Vor und Zurück. Leider entwickelte sich das Ende für mich zu schnell und war thematisch auch nicht so meins. Doch am Ende hallte noch eine Zeit lang dieses versöhnliche Weihnachtsgefühl nach, welches sich nach der Lektüre in mir breit machte. Der Weg ist das Ziel, ist für dieses Buch bezeichnend. Die Grundgeschichte ist nicht neu, aber mit vielen emotionalen Seiten und verschiedenen Sichtweisen gepflastert, mit einigem Humor gespickt und ehrlichen Gefühlen versüßt. Ein empfehlenswerter Liebesroman mit Weihnachtsflair!

isy1608 am 02.10.2022 20:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Liebe auf Umwegen

Febe hat das Haus ihrer Oma geerbt, nachdem diese als letzte Verwandte gestorben ist. Doch auch ein Haufen Schulden ist ihr geblieben. So kann sie das Geld nicht aufbringen, um mit ihrer besten Freundin in den Skiurlaub zu fahren. Liam sucht nach einer Begleitung zu einem anstrengenden Weihnachtsfest, zu welchem auch seine Exfreundin kommen wird, welche jetzt mit seinem Bruder liiert ist. Geld spielt dabei für Liam keine Rolle und so kommen zwei ungleiche Charaktere zusammen, welche sich wunderbar ergänzen könnten. Mit Liam und Febe wurden zwei gefühlvolle, reizende Protagonisten geschaffen, welche auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Auf eine schöne Art bekommt man als Leser Einblick in ihre Gefühlswelt, welche schlichtweg fesselt. Die Leichtigkeit, welche im Schreibstil mitschwingt, macht es dem Leser einfach, der Geschichte zu folgen und auch immer wieder hineinzufinden. Auch wenn man bereits zu Beginn ahnen kann, wie die Geschichte endet, begibt diese sich doch auf einige Umwege und es bleibt stets eine gewisse Spannung. Alles in allem eine schöne Lektüre für zwischendurch, um einfach mal abzuschalten und schon jetzt in Weihnachtsstimmung zu schwelgen. Nur zu empfehlen für die kalte Vorweihnachtszeit.

9buecherwurm9 am 02.10.2022 13:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein weihnachtlicher Wohlfühlroman

Febe studiert Literatur und ist Shakespeare Fan. Vor kurzem ist ihre Oma gestorben und sie hat ihr Haus, Hund und Schulden geerbt. Um sich den Silvesterurlaub mit ihrer besten Freundin trotzdem leisten zu können, spielt sie für den Spieleentwickler Liam über Weihnachten die Freundin. Diesem wurde im Vorjahr die Jugendliebe von seinem älteren Bruder ausgespannt und nun möchte er sie mithilfe von Febe eifersüchtig machen und zurück gewinnen.Wie zu erwarten ist das Buch relativ vorhersehbar und die Charaktere nicht extrem tiefgründig. Aber auch ein solches Buch kann seinen Charme haben und, wie bei mir in diesem Fall, einen Leserausch auslösen. Sowohl Febe und Liam, als auch Liams Familie und besonders Hamlet, Febes Hund, haben mir gut gefallen. Sie sind alle auf ihre eigene Art interessant. Auch wenn von Anfang an klar ist, wie die Geschichte ablaufen wird, ist sie dennoch gut geschrieben und macht Spaß zu lesen. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Wer sich also leichte Unterhaltung für die kalte Jahreszeit, mit einer chaotischen Familie, Humor, ein paar Denkanstößen, einem tollen Hund und etwas fürs Herz sucht ist hier genau richtig.

alex_k_this_is_me am 01.10.2022 15:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Liebes- und Familiengeschichte mit Weihnachts-Ambiente

"Weihnachten mit Liams Familie macht mich glücklich - ein Gefühl wie funkelnde Lichterketten in meinem Bauch" (Zitat S. 180)..Eigentlich ist es nur ein Fake-Date. Liam braucht eine Freundin fürs weihnachtliche Familientreffen. Und Febe braucht Geld für den Ski-Trip an Silvester. Also gehen der Entwickler von Spiele-Apps und die Shakespeare-zitierende Studentin einen Deal ein….Gegensätze ziehen sich an. Aus Fake wird Ernst. In welche Richtung das hier läuft, ist wenig überraschend. Charmant erzählt mit sympathischen Figuren und schönem Setting ist der Roman aber genau das richtige Lesefutter für ein usseliges Herbstwochenende. Ich mochte das Buch alleine deshalb schon,weil es mich irgendwie an einen meiner Lieblingsfilme erinnert hat: "Während du schliefst" mit Sandra Bullock und Bill Pullman. In dieser Weihnachtsromanze schwärmt Lucy Moderatz erst für einen schönen Unbekannten und wird dann mit ganz viel von der chaotisch-liebenswerten Großfamilie Callaghan vereinnahmt So eine Herzens-Familie sind auch die Harrisons im Debüt-Roman von Tonia Krüger..Ich sag' nur: London, Shakespeare, Weihnachten. ZACK! Schon bin ich lesetechnisch glücklich. Fast! "All I (don't) want for christmas" war echt auf dem Weg zum 5 Sterne Herzensbuch - ist letztendlich aber knapp daran vorbeigeschrammt. Ab der Hälfte ging bei mir so ein bisschen der Lesefluss verloren. Keine Ahnung, warum. Außerdem fand ich Liams jüngeren Bruder Matt irgendwann als Person viel zu interessant. Liam und Febe sind da bei mir etwas ins Hintertreffen geraten. Nichtsdestotrotz ist "All I (don't) want for christmas" ein schöner, stimmungsvoller und romantischer Weihnachtsroman..Fazit: Fallenlassen. Wohlfühlen. Genießen. Weihnachten mit den Harrisons war mir ein Fest. Und das Cover ist wunderschön!

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Ruhr Nachrichten
Zeitreise, Romantik, Spannung und Humor – wenn dieses Quartett zusammenspielt, dann ist das so was w...ie eine „Verschling-Garantie“. mehr weniger

Alexandra von Braunschweig, 13.12.2022

Münchner Merkur
Obwohl die Geschichte etwas klischeehaft und oberflächlich ist, wird man blendend unterhalten.

Nina Daebel, 13.12.2022

Buchkultur
Ein Roman wie eine süße Umarmung, die die Zuversicht schenkt, dass alles immer irgendwie gut werden ...wird. mehr weniger

Andrea Schnepf, 30.11.2022

Instagram
Ein schönes Buch für die kalten Tagen ist mit einem warmen Getränk in der Hand und etwas Süßes zum E...ssen. mehr weniger

@marysbookworld, 24.10.2022

Instagram
Die Geschichte ist wirklich herzerwärmend und authentisch, voller klischeehafter Dinge und wundersch...öner Momente. mehr weniger

@majasbookslove , 30.09.2022

Instagram
Für mich ein Highlight. Eines, das dir Tränen der Rührung in die Augen treibt, dich wütend macht und... dein Herz zum Schmelzen bringt. mehr weniger

@designatedgys, 30.08.2022