Man vergisst nicht, wie man schwimmt

Roman

Vibrierendes Leben, der Aufbruchswillen und die Melancholie der Jugend und der Zauber eines endlosen Sommertags – Der Bestseller jetzt als Taschenbuch

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»Die einzige Möglichkeit, etwas vom Leben zu haben, ist, sich hineinzuwerfen.«
Man vergisst nicht, wie man schwimmt

31. August 1999. Sengende Hitze liegt über Bodenstein, dem Heimatkaff des 15-jährigen Pascal. Es sind die großen Ferien, und eigentlich könnte der Junge den Sommer genießen. Den Skatepark. Die Partys der Oberstufler. Das Freibad mit den besten Pommes des Planeten. Doch seit er nicht mehr schwimmen kann, mag Pascal den Sommer nicht mehr. Warum das so ist, das kann er nicht erzählen. Ebenso wenig, wieso ihn alle Krüger nennen. Und erst recht nicht, warum er sich unter keinen Umständen verlieben darf. Lieber träumt er vor sich hin und schreibt Geschichten. Dann kracht Jacky in seine Welt. Ein geheimnisvolles Mädchen aus dem Zirkus. Mit roten Haaren, wasserblauen Augen und keiner Angst vor nichts. Zusammen verbringen sie einen flirrenden, letzten Sommertag, der alles für immer verändert ...

Bibliografische Daten
EUR 12,95 [DE] – EUR 13,40 [AT]
ISBN: 978-3-423-21856-6
Erscheinungsdatum: 20.04.2023
1. Auflage
400 Seiten
Format: 12,2 x 19,1 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Christian Huber

Christian Huber, geboren in Regensburg, schreibt für Print, Online, Fernsehen und die Bühne. Mit dem Team von Jan Böhmermanns »Neo Magazin Royale« wurde er u.a. für die Goldene Kamera und den Deutschen Comedypreis nominiert. Sein Podcast »Gefühlte Fakten« zählt zu den beliebtesten Deutschlands. Sein Roman »Man vergisst nicht, wie man schwimmt« eroberte sofort die Bestsellerlisten. Der Autor lebt in Köln.

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01.04.2022 10:04 Uhr
Unbedingte Leseempfehlung

Nach Benedict Wells „Hard Land“ und Ewald Arenz‘ „Der große Sommer“ legt nun Christian Huber mit „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ einen weiteren großen Coming-of-age -Roman vor. Und es fehlt nichts, was zu diesem Genre gehört: Das Zeitkolorit (hier die 90er Jahre) und die Themen Außenseiter, Freundschaft, erste Liebe. Gleich zu Beginn des Romans werden die Themen in aller Kürze angedeutet: Damals, an diesem 31. August 1999. Da sind wir. Jacky. Viktor. Ich. Eine Freundschaft. Eine Liebe. Und ein Tod. Und das ist die Geschichte. Huber bereitet diese Themen auf sehr spannende Weise auf. Pascal, von allen Krüger genannt, hat in seiner Jugend ein traumatisches Erlebnis, das dem Leser angedeutet, über das er aber erst im Verlaufe der Handlung aufgeklärt wird, dramaturgisch geschickt im Zusammenhang mit Pascals erstem Liebeserlebnis. Seine Freundschaft mit Viktor wird auf eine harte Bewährungsprobe gestellt und auch die Beziehung zu Jacky ist großen Belastungen ausgesetzt. Wenngleich die äußere Handlung zuweilen etwas unrealistisch wirkt: die Probleme der Jugendlichen sind nachvollziehbar, aus dem Leben gegriffen. Für jeden Romanschreiber stellt sich das Problem, ein befriedigendes Ende zu finden (der erwachsene Pascal ist Schriftsteller und hat bei seinem neuesten Roman genau dieses Problem, wie der Leser im Epilog erfährt). Huber ist es überzeugend gelungen, dieses Problem zu lösen. Der Romantitel „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ deutet ein optimistisches Ende an, aber es ist durchaus vielschichtig, mehrdeutig. Unbedingte Leseempfehlung!

18.03.2022 14:03 Uhr
Auf die Freundschaft, auf die Liebe, auf den Tod

Schon nach den ersten Seiten konnte ich die Hitze und Schwüle des Sommertages spüren Die Jugendsprache Ende der 90er Jahre hat der Autor authentisch wiedergegeben und mich das ein oder andere Mal heftig zum Schmunzeln gebracht. Der 15-jährige Pascal – den alle nur Krüger nennen – würde den Rest der Ferien am liebsten schlafend in seinem Bett verbringen. Er hasst die Hitze und den Sommer, seit er nicht mehr schwimmen kann, warum ist sein Geheimnis. Auch, warum ihn alle Krüger nennen und er sich unter keinen Umständen verlieben darf. Dies weiß auch nicht sein bester Freund Viktor, ebenso wenig, dass er Geschichten schreibt. Viktor, der unter dem strengen Regime seines Vaters zu leiden hat, möchte unbedingt zu der angesagten Clique der Oberstufler gehören. Denn cool genug ist er, schließlich lässt er im „Fünf-Finger-Discounter“ Müller gerne mal die ein oder andere CD mitgehen. Als die beiden in besagtem Laden mal wieder an der Playsi zocken, schlägt das rothaarige Zirkusmädchen Jacky wie ein Komet mit Feuerschweif in Pascals Leben ein. Wer ist dieses mutige Mädchen, das vor nichts und niemanden Angst hat? Mir hat unwahrscheinlich gefallen, wie sich die beiden später annähern. Wie sehr sich Pascal mit tiefster Überzeugung auch gewehrt hat, er war von der ersten Sekunde an fasziniert von ihr. Die drei Jugendlichen verbringen einen Tag voller Ereignisse und Überraschungen miteinander, die sie auch in die eine oder brenzlige Situation bringen. Für mich war dieses Buch ein emotionaler Ausflug auch in meine Jugend. Mit Pascal konnte ich mich sehr gut identifizieren, auch ich war ein wenig die stille Außenseiterin in dem Alter mit kleinen Narben auf meiner Seele, wenn auch nicht so gravierende. Jacky war das Beste, was Viktor passieren konnte. Nicht nur eine Seelenverwandte, sondern auch die Rettung seines Lebens. Als die beiden sich ihre Geheimnisse anvertrauten, musste ich mit den Tränen kämpfen. So groß ist der Schmerz in ihnen. Ich war erstaunt, wie ereignisreich ein einziger Tag doch sein kann, habe ich das als Jugendliche auch so empfunden? Die Gegenwart empfinde ich nur noch als schnelllebig. Es kam mir vor, als hätte ich viel mehr Zeit in der Geschichte verbracht. Das Ende hat mich ein wenig hilflos zurückgelassen. Ich habe doch tatsächlich vor und zurück geblättert und gedacht es fehlen Seiten. Doch dann habe ich meiner Phantasie freien Lauf gelassen, die mir ein Ende ganz nach meinem Gefallen beschert und mich sodann zufrieden in den Schlaf sinken ließ. Mein Fazit: Eine fesselnde Geschichte über das Erwachsenwerden, die Freundschaft und die erste Liebe. Ich fühlte mich von jetzt auf gleich zurückkatapultiert in meine Jugend, auch wenn ich im Jahr 1999 schon ein paar Jährchen älter war. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinfühlen. Jeder trug ein Geheimnis in sich, nicht nur Narben auf der Haut, auch auf der Seele. Alles hübsch verpackt hinter einer Schutzmauer, die man nur schwer durchbrechen kann. Doch wie viel besser fühlt man sich, wenn man mit jemand über alles reden kann. Die Geheimnisse teilt und sich selber plötzlich in einem ganz anderen, besseren Licht sieht. Das ist der Punkt, an dem man bereit ist erwachsen zu werden. Ein sehr ausdrucksstarkes Buch, welches ich gerne gelesen habe.

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BRF

"Man vergisst nicht, wie man schwimmt" von Christian Huber ist die Erinnerung an die Jugend der 90er... Jahre und eine Retrospektive des damaligen Soundtracks. mehr weniger

07.11.2022