Vibrierendes Leben, der Aufbruchswillen und die Melancholie der Jugend und der Zauber eines endlosen Sommertags – Der Bestseller jetzt als Taschenbuch
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Man vergisst nicht, wie man schwimmt
Der SPIEGEL-Bestseller von Christian Huber – jetzt als Taschenbuch!
- Christian Huber ist ein eindrucksvoller Erzähler – sein Roman vibriert vor Leben, dem Aufbruchswillen und der Melancholie der Jugend und dem Zauber eines endlosen Sommertags
- Die Geschichte eines Außenseiters, der durch die Liebe erkennt, dass nur das Hier und Jetzt zählt
Eine Freundschaft, eine Liebe und ein Tod – am letzten Tag des Sommers verändert sich das Leben eines Jungen in der bayrischen Provinz für immer.
31. August 1999. Sengende Hitze liegt über Bodenstein, dem Heimatkaff des 15-jährigen Pascal. Es sind die großen Ferien, und eigentlich könnte der Junge den Sommer genießen. Den Skatepark. Die Partys der Oberstufler. Das Freibad mit den besten Pommes des Planeten. Doch seit er nicht mehr schwimmen kann, mag Pascal den Sommer nicht mehr. Warum das so ist, das kann er nicht erzählen. Ebenso wenig, wieso ihn alle Krüger nennen. Und erst recht nicht, warum er sich unter keinen Umständen verlieben darf. Lieber träumt er vor sich hin und schreibt Geschichten. Dann kracht Jacky in seine Welt. Ein geheimnisvolles Mädchen aus dem Zirkus. Mit roten Haaren, wasserblauen Augen und keiner Angst vor nichts. Zusammen verbringen sie einen flirrenden, letzten Sommertag, der alles für immer verändert ...
»Ein Buch, das so besonders ist. (...) Eine leise Melancholie durchzieht diesen Roman. (...) Christian Huber will den Leser mitnehmen in die eigene Jugend. Ihn noch einmal fühlen lassen, wie es mit 15 war, als man keine Ahnung hatte, wo es langgehen sollte, sich dennoch auf den Weg machte und so tat, als hätte man keine Angst vor nichts.« Christine Westermann ― stern
Bibliografische Daten
13. Auflage
Christian Huber
Christian Huber, geboren in Regensburg, schreibt für Print, Online, Fernsehen und die Bühne. Mit dem Team von Jan Böhmermanns »Neo Magazin Royale« wurde er u. a. für die Goldene Kamera und den Deutschen Comedypreis nominiert. Sein Podcast »Gefühlte Fakten« zählt zu den beliebtesten Deutschlands. Sein Roman »Man vergisst nicht, wie man schwimmt« eroberte sofort die Bestsellerlisten. Der Autor lebt in Bayern.
11 - 10 von 118 Leserstimme
Einnehmend gefühlvoll
Ich hatte zuvor noch kein Buch von Christian Huber gelesen, was ich aber jetzt evtl. ändern werde. Das Buch hat mich total in die Jugend versetzt, da es auch die typische Storyline dieser Jugendbücher hat. Natürlich ist es durch diesen Aufbau etwas vorhersehbar, allerdings gibt es genug Elemente, die dann doch überraschen. Es ist eine sehr süße Geschichte, die sich flüssig durchlesen lässt. Ich habe das Buch in nur zwei Tagen gelesen, weil ich es garnicht mehr aus der Hand legen wollte. Man kann damit abschalten und den Alltag etwas vergessen. Das Ende hat mich auch begeistert und mich gleichzeitig sehr gerührt. Mit dem unsicheren jungen Protagonisten können sich sicherlich viele identifizieren. Gleichzeitig bleibt es spannend, da seine Geschichte erst zum Schluss aufgelöst wird.Das Buch eignet sich perfekt für die Lektüre im Urlaub oder als Entspannung nach einer anstrengenden Woche.
Jacky und Pascal
Man vergisst nicht, wie man schwimmt – Christian HuberEigentlich ist dies ein typischer anspruchsvoller Sommerroman. Allerdings spielt sich die gesamte Handlung der Gegenwart an einem einzigen Tag ab, dem 31. August 1999. Der fünfzehnjährige Pascal, genannt Krüger, ist alles andere als selbstbewusst und hütet noch dazu ein Geheimnis, weswegen er auch nicht mehr schwimmen geht. An besagtem letzten Sommertag 1999 würde er eigentlich am liebsten im Bett liegenbleiben. Doch dann lernt er das furchtlose Zirkusmädchen Jacky kennen, erlebt mit ihr das Abenteuer seines Lebens und findet an einem einzigen Tag zu sich selbst.Es geht um Freundschaft und um Liebe, um alte Wunden und Erwachsen werden. Der Leser wird richtiggehend in die 90er Jahre zurückkatapultiert, genau wie in die Sommer seiner Jugend. Bei mir passt das altersmäßig ziemlich genau und hatte damit eine durchschlagende Wirkung.Der Autor schreibt aus der Sicht des fünfzehnjährigen, unsicheren Jungen und macht das wunderbar authentisch. Ich hab ihm jedes Wort abgenommen. Die Probleme des Jugendlichen werden sehr einfühlsam dargestellt – und zwar nicht nur oberflächlich. Auch Pascals erschütterndes Geheimnis wird gegen Ende schlüssig gelüftet. Dabei wird die Geschichte nie kitschig oder unwahrscheinlich, sondern einfach so, wie das Leben eben ist…Für mich ist dieser Roman ein unterhaltsames Leseerlebnis, ein Flashback in die 90er und eine absolut runde Sache! Große Leseempfehlung und 5 Sterne!
Erinnerungen an die eigene Jugend
Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Von der Sprache und dem Umgang der beiden Freunde Krüger und Viktor untereinander, bis hin zu den Freizeitbeschäftigungen fühlt man sich sofort zurückversetzt in die eigene Jugend. Was waren das nur für Sommer am Badesee oder bei schlechtem Wetter auch mal ne Runde Tony Hawk auf der PS1... Oder geht es etwa nur mir so, da ich ebenfalls die 90er als Jugendlicher erlebt habe?Das Buch ist spannend, witzig und macht einen aber auch hin und wieder auch etwas nachdenklich. Die Protagonisten finde ich durch die Bank alle authentisch und liebenswert. Die Geschichte leicht verrückt, aber warum sollte sowas nicht auch mal passieren. Ich bin mir jetzt schon ziemlich sicher, dass ich dieses Buch irgendwann noch einmal lesen werde.Übrigens war mir bereits nach der Leseprobe klar, dass dieses Buch gelesen werden muss.
Die Geschichte einer Jugendfreundschaft im Jahr 1999
Sagenhaft, was alles an einem einzigen Tag passieren kann! Es ist der 31. August 1999. Der 15jährige Pascal, genannt Krüger, hängt an diesem Ferientag mit seinem besten Freund Viktor ab. Im Plattenladen klaut das gleichaltrige Zirkusmädchen Jacky nicht nur das neueste Handy, sondern auch Krügers Rucksack nebst seinem Notizbuch mit von ihm geschriebenen höchst persönlichen Geschichten. Die beiden Freunde spüren Jacky auf und verbringen den Tag zusammen an verschiedenen Stationen. Die Situation eskaliert in der Nacht, als sie es mit dem lokalen Drogenboss zu tun bekommen.Höchst spannend ist alles, vor allem, weil man schon aufgrund des Klappentextes weiß, dass am Tagesende eine Freundschaft, eine Liebe und ein Tod stehen. Die eine oder andere Vermutung, wie sich das Geschehen entwickeln könnte, darf man anhand von eingestreuten Andeutungen hegen, um am Ende dann aber doch zu erfahren, dass man falsch lag. Daneben sorgt noch ein weiterer Aspekt dafür, dass es fesselnd bleibt. Von Anbeginn an ist nämlich klar, dass Krüger ein Geheimnis birgt, das ihm gebietet, nicht schwimmen zu gehen und sich noch nicht zu verlieben und das seinen Spitznamen erklärt. Natürlich wird auch dieses mit seinem tragischen Hintergrund sehr spät aufgedeckt. Die Sprache ist sehr authentisch gehalten, mit sehr viel Verwendung von Jugendsprache, wie es auf jugendliche Protagonisten eben gut passt. Dennoch ist das Buch kein Jugendroman, spricht vielmehr erwachsene Leser an, die ihre Jugend in den 1990er Jahren erlebt haben und die sich während der Lektüre erinnern, dass das Geschriebene damals tatsächlich so war.
Rezension zu 'Man vergisst nicht, wie man schwimmt'
Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen, weil es so schön schlicht ist und trotzdem aufmerksam macht. Es ist in einem zarten Farbton gehalten und zeigt einen jungen Mann von hinten, der von einer Klippe ins Wasser springt. Zusammen mit dem Titel macht das Buch trotz der unaufdringlichen Covergestaltung sehr neugierig.In dem Buch „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ von Christian Huber geht es um den fünfzehnjährigen Pascal Friedrich, der von allen nur Krüger genannt wird, um seinen besten Freund Viktor Dornmann und um das unerschrockene Zirkusmädchen Jacky, die der ganzen Welt die Stirn bietet.Das Buch ist aus der Sicht von Krüger geschrieben und ist in insgesamt vier Teile unterteilt. Sehr positiv fand ich auch die kurzen Kapitel. Ziemlich schnell kristallisiert sich heraus, dass er einige Geheimnisse mit sich herumträgt. Er darf sich zum Beispiel nicht verlieben, schwimmt nicht mehr und wird von allen nur Krüger genannt. Die Frage nach dem Warum bleibt während des Lesens lange ungeklärt, wird aber zwischendurch immer wieder angeschnitten, was mich nur umso neugieriger gemacht hat. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit seiner Geschichte auf sich hat.Die Geschichte spielt im Sommer 1999 und ich habe während des Lesens so eine schöne Nostalgiereise durchlebt, da der Autor viele Dinge aus den Neunzigern erwähnt, wie zum Beispiel die legendären Eastpak Rucksäcke, die wir gefühlt alle hatten, viele Bands und Solosänger der 90er wie die die Red Hot Chili Peppers, Britney Spears, Blink182 usw. Ich habe die damalige nostalgische Zeit und die damit einhergehende Stimmung richtig greifen können, da ich auch in den Neunzigern groß geworden bin und habe mich als ein Teil der Geschichte gefühlt, das Lesen hat mir großen Spaß gemacht und ich habe mich sehr wohlgefühlt.Der Schreibstil des Autors hat mir unheimlich gut gefallen, die Seiten flogen für mich nur so dahin. Ich musste mich zwischendurch sogar zwingen, mir das Buch etwas einzuteilen, damit ich länger was davon habe, das hatte ich beim Lesen schon lange nicht mehr. Die Dynamik unter den drei Hauptprotagonisten ist fantastisch, da sie zusammen einfach super funktionieren, und mich oft zum lachen gebracht haben. Aber auch das Emotionale kam alles andere als zu kurz. Auf der einen Seite habe ich noch geschmunzelt und auf der nächsten Seite war ich wieder so ergriffen und gerührt, manches ging mir richtig ans Herz. Ich möchte diesbezüglich aber nichts vorwegnehmen und empfehle stattdessen jedem, unbedingt dieses Buch zu lesen. Ihr werdet es nicht bereuen. Es ist eine großartige und schöne Geschichte, auch wenn sie etwas wehtut.
So viel Leben
„Jeder von uns hat diese Menschen, an die man ab und an denkt und bei denen wir uns fragen, wie ihre Geschichte weiterging.“Wie viele Leute haben wir in unserem Leben getroffen und wieder aus den Augen verloren, mal schnell, mal schleichend? Kurze Festivalbekanntschaften, die Leute aus der Parallelklasse. Das Mädchen von der Kinokasse, der ältere Herr aus Zimmer 102 während des Zivildiensts. Der beste Freund aus Jugendtagen, die erste große Liebe. Wie viele Geschichten wurden nie zu Ende erzählt?Es ist der 31. August 1999. Der letzte Tag des Sommers. Der letzte Sommer des Millenniums. Vielleicht der letzte Sommer überhaupt, wenn wahr ist, was Esoteriker und Verschwörungswissenschaftler schwurbeln. Krüger ist das egal. Er ist froh, wenn der Sommer vorbei ist. Dieser eine Tag muss noch geschafft werden. Doch der läuft so ganz anders als gedacht. So anders, dass er noch Jahrzehnte später tief in seinem Kopf eingebrannt ist.Nur kurz seinem Kumpel Viktor helfen, die Zeitung auszutragen, dann im Müller das neue Tony Hawk zocken, dann mal sehen. Das ist der Plan. Doch schnell wird Krüger auf den Boden der Tatsachen geholt. Oder besser: über den Haufen gerannt und zu Boden gerissen, von einem rothaarigen Mädchen, das mit einem neuen Nokia 3210 in der Hand auf der Flucht vor dem Nazi-Chef der örtlichen Müller-Filiale ist. Und die sich direkt auch noch Krügers Eastpak schnappt, in dem sein größter Schatz steckt. Sein Notizbuch. Sein Geheimnis. Seine Vergangenheit. Sein Grund, warum er den Sommer so hasst.„Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ ist einer dieser Romane über die Sommer der Jugend, die wie geschrieben sind für die Thirty- oder Fourty-somethings. Bei denen die eigene Coming-of-Age-Zeit irgendwo zwischen den Zeilen aufflackert. Der legitime Nachfolger von Ewald Arenz‘ „Der große Sommer“ oder Benedict Wells‘ „Hard Land“. Nur eben: späte 90er statt 80er. Endlich, denken alle, die zu dieser Zeit in der Pubertät, der Führerscheinprüfung oder der Abi-Zeit steckten. Als das Internet noch nicht wirklich existierte, Snake die einzige App war, die wir brauchten (und hatten), wenn wir überhaupt schon ein Handy besaßen. Als Eastpaks unsere Schuluniform waren, die Red Hot Chili Peppers über Californication sangen und Freundeskreis über A-N-N-A. Auch so eine nicht zu Ende erzählte Geschichte. Bus weg, Regen fällt, was bleibt?Doch die Geschichte von Krüger fängt gerade an und endet erst 400 Seiten später am nächsten Morgen, so wie einer dieser perfekten Filme aus genau dieser Zeit: „Go“ mit dem komischen deutschen Zusatz „Das Leben beginnt erst um 3 Uhr morgens“ oder „11:14“ oder natürlich „Schule“, diesem fantastischen Film über eine Clique, die ihr Abi feiert im unausgesprochenen Wissen, bald auseinander zu brechen, die gemeinsame Geschichte zu beenden, um neue zu schreiben.Gemeinsam mit Viktor macht sich Krüger auf die Suche nach dem Mädchen mit dem Nokia und seinem Eastpak und findet sie im Zirkus, der morgen schon weiterreisen wird. Sie lädt ihn ein zur letzten Vorstellung im fränkischen Kaff Bodenstein, bevor sie gemeinsam in den Abend ziehen, auf die Suche nach der Hanfplantage der örtlichen Dealer, auf die große Hausparty der neureichen Zwillinge, deren Eltern übers Wochenende verreist sind, zur Enthüllung von Krügers Geheimnis. Und zu einem Ende, das alles verändern wird – das Leben, die Freundschaft, die Liebe.Christian Huber hat einen Roman geschrieben, der einen fantastischen, dramatischen, aber niemals kitschigen Sog entwickelt, der Leser:innen mit in den Rausch dieses letzten Sommertages 1999 nimmt und erst am nächsten Morgen ausspuckt, völlig geschafft, völlig überwältigt, voller 90s-Flashbacks. Oder wie es die Figur Jacky wundervoll in Worte fasst:„Ein Tag wie ein Leben. Und so viele Tage liegen noch vor uns. So viel Leben.“
Ein Tag wie ein Leben
Christian Hubers Werk „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ ist einer der besten Jugendromane, den ich in den letzten Jahren gelesen habe. Hier passt einfach alles. Es ist kein Buch im Stile vieler anderer, sondern dem Autor gelingt etwas Neues. Der Mini-Fahrrad-Roadtrip findet an einem einzigen Tag in einem bayerischen Kaff namens Bodenstein statt, das so viele Schauplätze bietet, dass die 24 Stunden an diesem Ort das ganze Leben des Protagonisten Pascal verändern. Der Autor lässt den Jungen seine Geschichte mit stilsicheren Worten erzählen. Mehr noch, der 15-Jährige erlebt das Geschehen nicht nur, sondern er fasst es auch mit seinen ganzen Gefühlen in weiteren Erzählungen zusammen, die auch Rückblicke in seine Kindheit offenbaren. Der Protagonist Pascal wird so zu etwas Besonderem, der gemeinsam mit seinem Freund Viktor und seiner Zufallsbekanntschaft Jacky erlebt, was das Leben wirklich ausmacht.So erzählt der Roman die Geschichte von Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt und Tod und natürlich Pascals Geheimnis, das die Spannung bis zum Schluss trägt. Das Cover – genauso einfach wie genial – bildet einen ganz wesentlichen Punkt des Romans ab, der darüber hinaus alle Themen miteinander zu verbinden weiß: Sommerhitze, Wasser, der Wunsch eines Jugendlichen in das kühlende Nass zu springen. Wer das Buch liest, wird das umso besser verstehen. Empfehlenswert nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene, die noch einmal nachempfinden möchten, wie sehr sich die Erlebnisse in Kindheit und Jugend auf das ganze Leben auswirken. Pascal ist für mich auf jeden Fall einer, der trotz einiger Schatten in seinem Leben, auch die Sonnenseite kennt, im tiefsten Herzen weiß, was richtig und schön ist, und das durch sein einzigartiges schriftstellerisches Talent auch ausdrücken kann.
Eine spannende Reise in die 90er Jahre
In diesem Buch lernen wir Pascal, seinen besten Freund und das Zirkusmädchen Jacky kennen. Die drei verleben den letzten Tag des Augusts 1999 miteinander und zumindest für den Protagonisten Pascal wird dieser immer in seinem Gedächtnis bleiben.Pascal selbst trägt ein großes Geheimnis mit sich herum, den Grund, warum er nicht mehr schwimmt, den Grund, warum er sich niemals verlieben möchte.Insgesamt ließ sich das Buch sehr gut und flüssig lesen. Auch die beschriebenen Charaktere hatten sehr gut erzählte Hintergrundgeschichten und jede Handlung war meiner Meinung nach nachvollziehbar.Das Cover ist sehr schlicht gehalten und spielt trotz seiner, größtenteils, Pastellfarben auf den Sommer an, in welchem die Handlung stattfindet.Dieses Buch kann ich nur jedem empfehlen, der darauf Lust hat, sich auf eine spannende Reise zurück in die 90er Jahre zu begeben.
Ein Tag wie ein ganzes Leben
Pascal, der von allen nur "Krüger" genannt wird, ist 15 Jahre alt, ein Träumer und wohnt in einem kleinen Kaff in Bayern, in dem nie etwas spannendes passiert. Am letzten Augusttag im Jahr 1999 lernen er und sein bester Freund Viktor ein Mädchen kennen, dass zumindest Pascals Leben gehörig aus der Bahn wirft.Das Cover und der Titel des Buches haben mich schon von vornherein sehr begeistert und da ich auch den Klappentext sehr ansprechend fand und unbedingt eine Antwort auf die drei gestellten Fragen (wieso er Krüger genannt wird, nicht mehr schwimmen kann und sich nicht verlieben darf) haben wollte, hab ich mich hineingestürzt und wurde nicht enttäuscht.Die Fragen werden erst am Ende der Geschichte aufgelöst, was die Spannung aufrecht erhält und einen immer motiviert weiterlesen lässt. Der Autor kommt ursprünglich aus Regensburg, was nur ca. 90km von meinem Heimatort entfernt liegt. Auch ich wohne in einem kleinen Ort in Bayern und schreibe gern Geschichten bzw. träume vor mich hin, weswegen ich sowohl mit Pascal als auch mit dem lockeren, humorvollen Schreibstil des Autors sofort eine persönliche Verbindung aufbauen konnte. Ja, ich konnte mich in Pascal wahnsinnig gut hineinversetzen und das Buch hat mich zurück in meine Jugend und meine Sommer katapultiert.Mir haben die Handlung, der Spannungsbogen, die authentischen Charaktere und deren Beziehungen zueinander und auch das Ende sehr gut gefallen und ich kann das Buch getrost jedem ans Herz legen, der sich auch gerne mal an seine Jugend zurückerinnert.
Der schönste letzte Sommertag!
Christian Huber nimmt uns mit in den ereignisreichen und nostalgischen letzten Sommertag von Krüger, Viktor und dem geheimnisvollen Mädchen, welches die beiden Protagonisten zuvor noch nie im beschaulichen "Kaff" Bodenstein gesehen haben. Es geht um die erste Liebe, Streit, Verrat, aber vor allem um die Freundschaft und wie alte Wunden der Vergangenheit Auswirkungen auf das weitere Leben haben können. Und vielleicht was man dagegen tun kann. Die Covergestaltung und der Titel haben mich sofort angesprochen und die für mich damit einhergehende Aussicht auf einen Feel-good-Coming-of-Age-Roman, wurde nicht enttäuscht. Durch den flüssigen Schreibstil des Autors kam ich beim Lesen nicht ins Stocken und konnte somit das Buch nach zwei Abenden beenden. Der/Die LeserIn wird durch die Geschichte zurückgeworfen in die Jugendzeit der 90er/2000er und ich für mich konnte viele Parallelen zu meiner damaligen Zeit wieder erkennen. Sehr wertschätzend gegenüber dem/der LeserIn finde ich persönlich der am Ende aufgelistete Soundtrack, da oftmals in den Kapiteln Zeilen verschiedener Songs dieser Zeit von Krüger eingebracht wurden. Dadurch könnte man wahrscheinlich noch tiefer in das "Jugendfeeling" eintauchen wenn man die Playlist beim Lesen hört. Christian Huber zeichnet in seinem Roman Charaktere die man sofort ins Herz schließt. Zu Beginn des Buches wird eröffnet dass der Hauptprotagonist Krüger ein Geheimnis hat, welches dafür verantwortlich ist warum er nicht mehr schwimmt. Ob er es letztendlich doch noch kann möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Wir begleiten Viktor und Krüger von früh bis spät in witzigen, skurrilen, aufregenden und vielleicht auch etwas romantischen Situationen des Augusttages. Ich finde es wird durch die Geschichte nochmal sehr deutlich dass "die Jugend" welche rückblickend oftmals romantisiert und als unbeschwert dargestellt wird, diese eben nicht so erlebt worden ist sowie die damaligen Gefühle und Empfindungen eine Validität und Bestärkung bekommen. Ich lege dieses Buch wirklich jedem ans Herz. Es hat mich buchstäblich in seinen Bann gezogen sodass ich die 400 Seiten verschlungen habe und nun wehmütig auf das Gefühl beim Lesen zurück blicke. Es ist eine empfehlenswerte Lektüre für die wärmeren Tage und den kommenden Sommer.
Pressestimmen
Wer nach diesem Buch nicht wieder 15 sein will, hatte keine Jugend.
Mona Ameziane
Christian Huber katapultiert uns zurück in die Jugend. Der Roman des Sommers.
Tommi Schmitt
Eine Geschichte, die vom Druck erzählt, ein Teenager zu sein, immer cool wirken zu wollen und den Er...wartungen anderer gerecht zu werden. mehr weniger
13.04.2022
Du fühlst dich beim Lesen gesehen. Einfach großartig.
Igor Levit
Liebe, Freundschaft, Flashbacks in die 90er, und dieses ´Geheimnis`, das mich fast waaaaahnsinnig ge...macht hat. Eine tolle Geschichte! mehr weniger
Ina Müller
Eine packende Geschichte vom Erwachsenwerden eines anderen, die einen mit jeder Seite tiefer in die ...eigene Vergangenheit zieht. mehr weniger
Louisa Dellert
"Man vergisst nicht, wie man schwimmt" von Christian Huber ist die Erinnerung an die Jugend der 90er... Jahre und eine Retrospektive des damaligen Soundtracks. mehr weniger
07.11.2022
Über die Melancholie der Jugend und den Zauber eines endlsen Sommertags.
01.10.2022
Voller Tatendrang und Melancholie der Jugend: Christian Huber schmeißt Leser*innen in "Man vergisst ...nicht, wie man schwimmt" ins kalte Wasser des Sommers. mehr weniger
01.09.2022
Die Geschichte sagt einem auch, lebe diesen einen Tag, als ob es keinen nächsten geben könnte.
Alex Dengler, 09.05.2022
Das Buch passt prima zum Sommer, lässt sich aber auch zu jeder anderen Zeit lesen. Gerne vergebe ich... eine Leseempfehlung. mehr weniger
Ingrid Eßer, 08.04.2022
Am Ende ist ›Man vergisst nicht, wie man schwimmt‹ eine Liebeserklärung an die Jugend und an das Jun...gsein, an die Liebe, den Wert von Freundschaft und auch den Wert des Schreibens und Erzählens, die mir persönlich außerordentlich viel Spaß gemacht hat. mehr weniger
04.04.2022