Der neue Familienroman von Bestsellerautorin Alena Schröder
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Güstrow, Mai 1945: Die 14-jährige Marlen liegt zusammengekauert in der Schublade einer Bauernkommode in einem verlassenen Forsthaus. Als sie sich endlich befreit, entdeckt sie dort eine alte, etwas unscheinbare Leinwand. Wilma, die Marlen geholfen hat sich rechtzeitig vor den russischen Soldaten zu verstecken, nimmt die junge Waise bei sich auf. Denn Wilma hat ein Geheimnis, das sie zu zerstören droht.
Auf zwei Zeitebenen wird die bewegende Geschichte zweier Frauen erzählt, deren Leben durch eine unscheinbar wirkende Leinwand für immer verbunden ist.
Berlin, 2023: Hannah Borowski ist 34 Jahre alt und alles wäre gut, wenn nicht ihre beste Freundin Rubi plötzlich ausziehen würde. Und wenn nicht plötzlich Hannahs Vater wieder aufgetaucht wäre. Und was wurde aus der wertvollen Leinwand, die einst Hannahs Großmutter gehörte und die sich wie ein roter Faden durch ihr bisheriges Leben zieht?
Emotional, warmherzig, tiefgründig: Alena Schröder spürt in ihrem Roman der Frage nach, was wir unseren Eltern schulden und welches Erbe sie uns mitgeben.
»Fans der Autorin bekommen wie gewohnt dichte und feinsinnig erzählte Lebensgeschichten.« Vanessa Reiber, dpa
»Es hat mich mit Macht hineingezogen in eine Mutter-Tochter-Frauen-und-Familien-Geschichte, aus der man nach 318 Seiten mit dem verträumten Gefühl wieder zu sich kommt, man habe eine Zeitreise gemacht.« Christine Westermann, Der Stern (über Alena Schröders SPIEGEL-Bestseller ›Bei euch ist es immer so unheimlich still‹)
Von Alena Schröder sind außerdem erschienen:
›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹
›Bei euch ist es immer so unheimlich still‹
1. Auflage
Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren in der ›Brigitte‹-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. als ›Brigitte‹-Kolumnistin. Gemeinsam mit Till Raether spricht sie in ihrem Podcast »sexy und bodenständig« über das Schreiben.
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Eine besondere Familiengeschichte
Alena Schröder ist mit ihrem Romen „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ ein sehr bewegendes, wundervolles Buch gelungen. Dieser dritte Teil einer außergewöhnlichen Frauen- und Familiengeschichte reiht sich nahtlos und perfekt in die Familien-Saga ein. Ob es eine Trilogie bleibt oder noch ein weiteres Buch von Alena Schröder erscheint, bleibt für mich offen und macht es so noch gelungener.Bereits das Buchcover zieht mich an, wie ein Magnet. Die leuchtenden Farben, die gewählte Schrift sowie die Gestaltung der Innseiten sind sehr gelungen. Das farblich passende Lesebändchen ist das Sahnehäubchen auf der Buchgestaltung, einfach großartig.Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Auf der einen Seite ist da die 14-jährige Marlen. Ein junges Mädchen, welches sich in einer alten Truhe verstecken muss, dort ein kleines Bild findet, welches sie ihr ganzes Leben begleitet, vom Ende des zweiten Weltkrieges bis zum Fall der innerdeutschen Mauer. Andererseits, auf der zweiten Zeitebene gerät in Hanna Borowskis Leben alles durcheinander, als plötzlich ihr leiblicher Vater auftaucht und Kontakt will. Hannah begibt sich auf die Suche nach der Vergangenheit. Dabei kommt sie ihrer eigenen Geschichte, verwoben mit denen ihrer Mutter und Großmutter näher, verliert aber nie den Blick in ihre Zukunft. Die Autorin Alena Schröder schafft es mit ihrer feinen, emotionalen und direkten auch manchmal humorvollen Sprache, lebhafte, detaillierte Bilder zu zeichnen, die uns tief in diese große Familiengeschichte hineinziehen. Es ist ein Fest, dieses Buch zu lesen. Das Lesen, das Eintauchen in diesen Roman fühlt sich besonders an. „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ von Alena Schröder ist ein wirklich außergewöhnlicher Roman und ein gelungener dritter Teil der großen Familiengeschichte. Absolute Leseempfehlung *****
Ein weiteres gefühlvolles Generationen-Porträt in Folge
Eine Geschichte auf zwei Ebenen:Mai 1945, Güstrow – das Mädchen Maren versteckt sich dort auf ihrer Flucht vor den Russen in der Schublade eines alten Jagdhauses, in der sie ein kleines Ölgemälde findet. Dort trifft sie auch auf Wilma Engels, die ihr hilft und das Kind mit nach Hause nimmt. 2023 Berlin – bei Hannah läuft gerade alles schief! Nach dem frühen Tod ihrer Mutter und Großmutter trudelt sie alleine durchs Leben. Zudem verliert sie auch noch ihre beste Freundin aus ihrer WG, die mit ihrem Freund Max auf dem Land eine Familie gründen will. Unfreiwillig nimmt Hannah einen neuen Untermieter auf, den ihr ihre ungeliebte Arbeitskollegin Judith aufs Auge drückt. Doch am meisten genervt ist Hannah, als urplötzlich ihr Vater auftaucht, der sich bislang noch nie bei ihr gemeldet hat! Wie soll Hannah jetzt darauf reagieren?„Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“, von Autorin Alena Schröder ist wieder ein äußerst einfühlsamer und interessanter Roman, in dem ich auch wieder Hannah und Evelyn, die schon in dem Buch „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“, begegnen durfte. In Teilen findet man Verbindungen zum ersten Roman, wichtig dafür, die Nebenrolle von Maren Engels einer Kriegswaise aus Demmin. Auch hier im Roman geht es wieder um Kunst, diesmal um das Kunstbild der DDR, den sozialistischer Realismus und dessen Interpretation. Geschaffen wird diese Kunst von Protagonistin Wilma Engels, die ihre Chance zur Selbstverwirklichung nach dem Zweiten Weltkrieg geschickt nutzt. Die Autorin verwebt auch hier wieder die Schicksale ihrer vier Protagonistinnen geschickt miteinander, damit sich am Ende ein ganzes Bild ergibt. Die ganze Geschichte ist emotional und bildhaft geschrieben, die Gefühle der Protagonisten sind dabei greifbar und nachvollziehbar, das mag ich sehr.Mein Fazit:Sehr fesselnder Roman, der meine Erinnerung an den von mir vor 5 Jahren gelesenen Vorgängerroman wieder erweckt hat. Die beiden Bücher haben eine versteckte Verbindung, die ich sehr gelungen finde! Leider fehlt mir nun der Mittelteil der Familiengeschichte, über Oma Evelyn Borowski, mit dem Titel „Bei euch ist es immer so unheimlich still“. Muss ich unbedingt noch nachholen:).
Berührende Familiengeschichte
Ich mochte die Vorgängerbände "Junge Frau, am Fenster stehen, Abendlicht, blaues Kleid", in dem die Geschichte von Evelyn Borowski erzählt wird, und den Nachfolger "Bei euch ist es immer so unheimlich still", in der wir Evelyns Tochter Silvia näher kennenlernen, sehr gerne.Nun also Hannah, Evelyns Enkeltochter, die schon in den Vorgängerbänden erwähnt wurde.Hannah ist 34 Jahre alt, allein auf der Welt, denn Mutter und Großmutter sind bereits verstorben. Nun zieht auch noch ihre Freundin Rubi aus der WG aus, die die beiden in Berlin in der ererbten Wohnung führten, stattdessen belegt der Neffe einer Kollegin von Hannah nicht nur Rubis Zimmer, sondern auch Wohnzimmer, Kühlschrank und Küchentisch. Als dann auch noch Hannahs Vater auftaucht, der sich jahrzehntelang nicht um Hannah gekümmert hat, ist das Gefühlschaos perfekt.In einer zweiten Zeitebene erfahren wir, was mit dem Bild, dass im ersten Band der Reihe eine große Rolle gespielt hat, passiert ist und wir lernen die vierzehnjährige Marlen kennen. In den letzten Kriegstagen in Güstrow auf der Flucht, nachdem ihre Mutter und ihr Bruder in den Fluß gegangen sind, zeigt sich ihr Überlebenswille. Sie wird von der Malerin Wilma aufgenommen und lebt mit ihr und der Haushälterin Burgel zurückgezogen außerhalb der Stadt.Mich hat die Geschichte sofort wieder in den Bann gezogen. Ich mag Alena Schröders Schreibstil und ihre Art, Lebensschicksale miteinander zu verweben. Sowohl die Gegenwart, in der Hannah, die eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben war, nun durch das Auftauchen ihres Vaters und einer neuen Familie durchgerüttelt wird, aber auch die Vergangenheit mit Marlen, die sich von ihrer Retterin Wilma lösen und selbst malen möchte und beinahe sogar in den Westen geflüchtet wäre, konnten mich fesseln.Umrahmt von Prolog, in dem 1989 Evelyn als Ärztin in dem Durchgangslager Marienfelde arbeitet und Marlen kennenlernt, die den Weg in den Westen gefunden hat und dem Epilog, als Evelyn und Marlen erneut aufeinander treffen, war das für mich wieder ein runder Familienroman, die anschaulich die Lebensgeschichten der Frauen beschrieben werden.
Fesselnde Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen
„Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ ist mein erstes Buch von Alena Schröder, und ich habe mich gleich verliebt in die Story, in die Erzählweise und natürlich auch in das wunderschöne Cover! Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: in der Gegenwart (2023) und in der Vergangenheit (ab 1945) mit einem Prolog aus 1989. Wir begleiten zum einen Hannah in Berlin. Ihre Mutter Silvia ist vor Jahren verstorben. Der Vater, der nie eine Rolle in Hannahs Leben spielte, sucht auf einmal den Kontakt, was sie zunächst aus der Bahn wirft. Gegen Ende des zweiten Weltkriegs versteckt sich die 14jährige Marlen in Güstrow auf dem Dachboden eines Forsthauses in einer Schublade vor den russischen Soldaten. Sie trifft dort auf Wilma, die sie mitnimmt in ihr Haus, wo sie mit ihrer Haushälterin, der alten Burgel, zusammenlebt. Wilma ist Künstlerin, und auch Marlen interessiert sich zusehends für das Malen. Ein kleines, geheimnisvolles Gemälde wird noch eine wichtige Rolle spielen.In den Kapiteln wechseln sich die Erzählstränge über Hannah und Marlen jeweils ab. Dies hat bei mir einen außergewöhnlichen Sog erzeugt, da ich am Ende eines Kapitels immer wissen wollte, wie es mit der jeweiligen Hauptfigur weitergeht. „Nur noch ein Kapitel!“ habe ich selten so intensiv erlebt wie in diesem Buch.Ich mochte Alena Schröders geradlinigen Stil, ihren subtilen Humor und ihre klare Sprache ausgesprochen gerne. Die Figuren kamen mir dadurch sehr nah, und ich habe mit ihnen gefühlt und gelitten.„Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ ist ein fesselnder Roman über Frauen, ihre Schicksale, Familie und Verlust und über das, was sie über Generationen miteinander verbindet. Ganz große Leseempfehlung!
Entfremdung und Wiedergutmachung
2023: Hannah (34) lebt alleine in Berlin und ist gerade ziemlich orientierungslos. Ihre beste Freundin ist ausgezogen UND schwanger! Als Krönung taucht plötzlich ihr leiblicher Vater auf, der ihr Leben lang keinen Kontakt mit ihr gepflegt hatte. Er eröffnet der perplexen Tochter, dass sie noch zwei Halbbrüder habe. Auf der Suche nach ihren Wurzeln taucht Hannah ein in die Vergangenheit.Güstrow, Ostdeutschland, Mai 1945: Der zweite Weltkrieg liegt in den allerletzten Zügen. Die Menschen in diesem Landstrich befinden sich wortwörtlich zwischen den Fronten. Die Leute flüchten vor der herannahenden Roten Armee und eine Welle von Selbstmorden erschüttert die Gegend. Marlen, ein 14-jähriges Waisenmädchen hat auf der Flucht die ganze Familie verloren. Sie findet Unterschlupf bei der exzentrischen Kunstmalerin Wilma und ihrer verschrobenen Haushälterin. Die Malerin adoptiert Marlen, spannt sie allerdings zunehmend für ihre eigenen Zwecke ein.2023 beginnt sich die Familiengeschichte von Hannah ebenfalls zuzuspitzen, denn es tauchen noch mehr Fragen und neue Lügen auf. Es wird klar, dass Hannah sich entscheiden muss, welchen Weg sie für ihr Leben wählen soll.Alena Schröder vermag es erneut, mit zwei spannenden Frauengeschichten in zwei Epochen ab der ersten Seite zu fesseln. Dabei wird sie beiden Protagonistinnen gleichermassen gerecht. In lebendiger und gefühlvoller Sprache wurde mir vieles bildhaft aufgezeigt: traumatisierte Menschen, die sich in den Verwerfungen der Weltgeschichte neu zurechtfinden sollen, ihre Würde verteidigen und ihren Platz in einem neu erschaffenen Staat finden müssen. Die Erkenntnis, dass ein Krieg nicht automatisch vorbei ist, nachdem die letzten Artilleriefeuer verstummt sind, sondern auch ohne Waffen Kämpfe weitergeführt werden, die Auswirkungen bis heute haben können. Und nicht zuletzt hat der Roman mir auf eine liebevolle Weise bestätigt, dass Familien komplizierte Konstrukte sind - und zwar alle.
Zwei Zeiten und ein Nachhall.
Als ich den Klappentext von „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ las, wusste ich sofort: Ich werde wieder tief in die Welt von Hannah und ihrer Familiengeschichte eintauchen. Nach „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ und „Bei euch ist es immer so unheimlich still“ hat Alena Schröder erneut ein Buch geschrieben, das mich emotional abgeholt hat.Der neue Roman knüpft thematisch an die beiden Vorgänger an, lässt sich aber – was ich sehr schätze – auch als eigenständige Geschichte lesen. Was mich direkt beeindruckt hat, ist nicht nur die erzählerische Tiefe, sondern auch das Cover. Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht schlicht, doch die zarten und zugleich kräftigen Farben strahlen für mich etwas Positives und Lebendiges aus – fast so, als würde das Cover bereits andeuten, was einen im Inneren des Romans erwartet. Zum Inhalt:In dieser Geschichte treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander. Zwei Zeitebenen, die kunstvoll miteinander verwoben sind und eine Geschichte über Herkunft, Verlust und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben erzählen. Im Jahr 2023, in Berlin, verfolgen wir Hannah und ihren Lebensweg. Beruflich hat sie ihren Platz gefunden und fühlt sich angekommen. Doch als ihre beste Freundin auszieht und ihr entfremdeter Vater – den sie nie wirklich kennengelernt hat – plötzlich versucht, eine Beziehung zu ihr aufzubauen, gerät ihr Leben zunehmend aus dem Gleichgewicht. Die zweite Zeitebene führt uns ins Jahr 1945, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, in die ostdeutsche Stadt Güstrow. Die junge Waise Marlen ist auf der Flucht vor Soldaten und muss sich verstecken. In ihrer Not begegnet sie der Künstlerin Wilma Engel, die sie bei sich aufnimmt und zu ihrem Mündel macht. Doch Wilma scheint mehr zu verbergen, als sie anfangs zeigt – und verfolgt offenbar ihre ganz eigenen Ziele.Alena Schröder beweist erneut ihr feines Gespür für emotionale Tiefe und authentisches Erzählen. Mit einem zugänglichen, nie ins Kitschige abgleitenden Stil schafft sie ein Leseerlebnis, das ebenso berührt wie fesselt. Jede der beiden Zeitebenen funktioniert als eigenständige, spannende Geschichte – doch in ihrem Zusammenspiel entsteht ein berührendes Gesamtbild, das lange nachhallt. Ich mochte das eher ruhige Erzähltempo, es entschleunigt und passt zum Ton, ohne dass sich die Geschichte dabei dehnt. Besonders haben mir außerdem die vielschichtigen weiblichen Protagonistinnen gefallen. Sie verleihen dem Roman eine besondere Stärke: sympathisch, eigensinnig und zugleich verletzlich Charaktere.Das Lesen des Romans war für mich fast wie ein Heimkommen – voller vertrauter Charaktere, aber auch neuer Figuren, die der Geschichte frischen Wind und neue Perspektiven gegeben haben.„Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ ist für alle eine Leseempfehlung, die ruhige, fein erzählte Geschichten mit einem roten Faden und liebevoll beschriebenen Charakteren mögen. Ein Buch, das man mit einem guten Gefühl aus der Hand legt.
Ein leiser und tiefgründiger Roman
Dieser Roman wird als dritter Teil um die Familie Borowski verstanden, er lässt sich aber wunderbar ohne die beiden vorherigen Bücher zu kennen lesen. In diesem Buch werden zwei Geschichten erzählt. Eine kreist um Marlen, die 1945 nach Kriegsende in Güstrow bei der Malerin Wilma Unterschlupf findet. Was zuerst nur als Zwischenlösung für die 14jährige Marlen gedacht ist, wird nun ihr Leben und wir begleiten sie bis die die 60er Jahre. Im zweiten Handlungsstrang ist die 34 Jahre alte Hannah Borowski die Protagonistin. Berlin 2023: Nach dem frühen Tod ihrer Mutter und auch ihrer Großmutter vor einigen Jahren, steht sie ohne Familie da. Bis plötzlich Martin, ihr Vater sich meldet und Kontakt wünscht. 34 Jahre lang hat er diesen vermieden. Hannahs Leben ist momentan eh schon aus dem Takt geraten, ihre beste Freundin und WG-Mitbewohnerin ist schwanger, zieht nun nach Brandenburg zum Kindsvater. Der neue WG-Mitbewohner nervt und an ihrem Beziehungsstatus Single gibt es auch keine Veränderung. Zu gern würde Hannah glauben, dass ihr Vater die gemachten Fehler gutmachen wirr, doch leider wird sie eines Besseren belehrt. Auch mit diesem Roman hat mich Alena Schröder wieder komplett abgeholt. Ihr unaufdringlicher und tiefgründiger Schreibstil bildet die Figuren authentisch ab und haucht Ihnen Leben ein. Es ist ein leiser Roman ohne viel Dynamik, er beschreibt einfach das Leben. Erkenntnis: es braucht keine Blutsverwandtschaft um einander nah zu sein, Gefühle zu entwickeln und familienähnliche Strukturen aufzubauen. Bis zum Schluss war ich neugierig, wie diese beiden Romanstränge wohl miteinander verwebt sind. Ohne zu Spoilern, kann ich sagen, der Autorin gelingt ein rundes Ende, welches die Leserschaft animiert eigene Gedanken zu entwickeln. Tatsächlich beschleicht mich der Eindruck, dass auch noch ein weiterer Teil möglich wäre. Dieser Roman wird noch einige Zeit in mir nachhallen und lässt das Leben reflektieren. Sehr gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus.
Familienroman einmal anders
Es ist nicht das erste Buch von Alena Schröder das ich gelesen habe und es wird nicht das letzte sein. Ich mag diese Autorin und ihren Schreibstil. Daher habe ich mir sehr bewusst dieses Buch ausgesucht und mit Vorfreude gestartet. Ich wurde nicht enttäuscht. In mein ganzes Leben verfolgen wir zwei Handlungsstränge. Einer spielt in Berlin im Jahr 2023 und beschreibt das Leben von Hannah. Sie ist Mitte dreißig, lebt mit ihrere besten Freundin Ruby zusammen und macht einen sinnstiftenden Job. Sie habt ihre Oma und Mutter vor langer Zeit verloren und ihren Vater kennt sie nicht. Trotz allem führt sie ein nicht unglückliches Leben. Erst als Ruby schwanger wird und auszieht und ihr Vater plötzlich auftaucht und Behauptungen über ihre Mutter preisgibt, gerät ihr Leben aus der Bahn. Im zweiten Handlungsstrang geht es um Marlen und ihr Leben in Güstrow von 1945-1961. Eine schwere Zeit, in der sie als Waise von Wilma aufgenommen wird. Diese lebt zusammen mit Burgel, eine merkwürdige alte Haushälterin auf einem Hof. Im beginnenden Sozialismus wird Wilma eine gefragte Malerin und Marlen lernt sehr viel von ihr. Die drei Frauen gewohnen sich aneinander und unterstützen sich in einer ruhigen unausgesprochenen Art. Auch die Rückkehr des kriegsversehrten Manns von Wilma übersteht die Frauengemeinschaft gut. Also jedoch Marlen sich verliebt droht die Wahlfamilie zu zerbrechen. Besonders gut gefallen hat mir in diesem Buch die vielen Frauenfiguren und ihre feingezeichneten Charaktere. Die Handlung ist trotz zwei Handlungssträngen stringent und verständlich. Nur am Anfang und am Ende überschneiden die Geschichten sich kurz. Eine Verbundenheit der Personen miteinander ist aber immer spürbar.
Schön erzählt
Dieses Buch erzählt die Geschichte von zwei Frauen auf unterschiedlichen Zeitebenen. Die 14-jährige Marlen befindet sich 1945 in Güstrow auf der Flucht vor den Russen und wird von der Malerin Wilma aufgenommen, die sich der Kunstströmung des sozialistischen Realismus folgend, einen respektierten Status in der neuen Gesellschaftsordnung erarbeitet. Über die Jahre entdeckt Marlen als Wilmas Gehilfin ihr eigenes künstlerisches Talent, das ihr ermöglicht, in einer Umgebung, die Pflichtbewusstsein und Unterordnung fordert, ihre Gefühle und Individualität auszudrücken – heimlich.Der andere Handlungsstrang spielt 2023 in Berlin. Die 34-jährige Hannah ist in der Krise: Ihre beste Freundin ist schwanger und zieht aus der gemeinsamen WG aus. Weil Hannah nicht Nein sagen kann, nistet sich daraufhin ein junger Untermieter bei ihr ein. Und dann taucht aus dem Nichts auch noch ihr Vater auf, obwohl der ihr bisheriges Leben lang nie Interesse an ihr gezeigt hat, und behauptet, dass er damit nur dem Wunsch ihrer längst verstorbenen Mutter und Großmutter gefolgt wäre.Irgendwie hängen die Geschichten der beiden Frauen mit einem kleinen Gemälde zusammen – was ich zwischendurch allerdings immer wieder vergaß, weil ich beide Handlungsstränge so interessant und spannend fand, dass sie mich auch ohne dieses nebulöse Rätsel zum Weiterlesen motivierten.Alena Schröder erzählt sehr bildhaft und einfühlsam. Mit den Figuren rund um Hannah webt sie leisen Humor mit ein und schafft einen erholsamen Gegenpol zur eher melancholischen Stimmung rund um Marlen. Dabei versteht sie es großartig, ihren Figuren Tiefe zu geben, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Beide Handlungen streifen auf unterschiedliche Weise die Themen: leibliche und selbst gewählte Familie, Verantwortung und Pflichtgefühl, Bindung und Loslassen, Zugehörigkeit, Identitätsfindung und für sich selbst einstehen lernen.Ein empfehlenswertes Buch, warmherzig und einfach schön geschrieben.
Sehr lebensnah!
Mit ihrem neuen Buch ‚ Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‘ bleibt sich Alena Schröder treu in ihrem Schreibstil und ihrer Geschichte, in der sie auf kleine Situationen und Ereignisse aus ihren vorherigen Büchern zurückgreift. Im neuen Roman taucht der Leser in die Geschichten von Hannah und Marlen ein, die in abwechselnd erzählten Kapiteln und Jahrzehnte voneinander getrennt, etwas miteinander zu tun haben. Hannah in der heutigen Zeit, beschäftigt mit Familiengeheimnissen und Marlen Ende des Zweiten Weltkriegs, vierzehnjährige Waise, die von einer Künstlerin gerettet und aufgenommen wird. Alena Schröder erzählt so mitreißend und lebendig, wie ich es schön aus ihren früheren Romanen kenne und liebe. Es hat mir wieder sehr gut gefallen, ein Buch von ihr zu lesen und ich kann es nur wärmstens empfehlen. Auch das Cover ist wieder hervorragend passend zum Inhaltlichen. Perfekt!
Veranstaltungen & Medientermine
Alena Schröder präsentiert ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹
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Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹
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Am Spitalbach 8
74523 Schwäbisch Hall
Alena Schröder präsentiert ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹
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76275 Ettlingen
Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹
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19053 Schwerin
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Zehntscheuerweg 11
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Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹
Eine Veranstaltung im Rahmen von "Dachau liest"
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85221 Dachau
Pressestimmen
Recklinghäuser Zeitung
Ein eindringlicher Roman. Es geht um die vielschichtige Auseinandersetzung mit Erinnerung, Verantwor...tung, Familienbande und weiblicher Geschichte. mehr weniger
Sylvia Paschert, 07.02.2026
Dresdner Morgenpost/Chemnitzer Morgenpost
Ein warmherziger Familien- und Generationenroman über Identität, Erbe und die Macht der Erinnerung.
07.02.2026
tz
Ein Gesamtkunstwerk also, zweifellos.
Johanna Schultheiss, 28.01.2026
Brigitte
Eine berührende Jahrhundertgeschichte, die hier eine starke Vollendung findet.
Angela Wittmann, 28.01.2026
Hamburger Abendblatt
Alena Schröder erweist sich erneut als pointierte, szenisch orientierte Erzählerin – mit Gespür für ...Dramaturgie, Zugänglichkeit und nachvollziehbare Figuren, die manchmal so überzeichnet sind, dass sie unbedingt realistisch wirken. mehr weniger
Thomas André, 20.01.2026
NDR Buch des Monats
Ein tolles Leseerlebnis.
19.01.2026
dpa
Die zwei Erzählstränge fließen sanft und in klarer Sprache dahin, Schröder nimmt sich Zeit für die G...eschichten ihrer Figuren. (...) Fans der Autorin bekommen wie gewohnt dichte und feinsinnig erzählte Lebensgeschichten. mehr weniger
Vanessa Reiber, 19.01.2026
Die Presse am Sonntag
Ein berührender, packender und witziger Roman. Ein Roman, der zu Herzen geht.
Doris Kraus, 18.01.2026
Gewinnen Sie mit ArtNight und dtv ein kreatives Erlebnis, das bleibt
In Alena Schröders neuem Roman ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹ erzählt die Bestsellerautorin die mitreißende Geschichte zweier Frauen, deren Schicksal durch das unscheinbar wirkende Porträt einer jungen Frau für immer verbunden ist – auch über Generationen hinweg. Und für alle, die gerne selbst kreativ werden, haben wir nun in Kooperation mit ArtNight ein Gewinnspiel, das Sie nicht verpassen sollten.
ArtNight bietet Ihnen eine entspannte Auszeit vom Alltag: Unter Anleitung erfahrener Künstler:innen gestalten Sie Schritt für Schritt Ihr eigenes Kunstwerk, mit Freude am Erschaffen und ganz ohne Vorkenntnisse. Egal ob Malen oder DIY Erlebnisse, hier werden kreative Momente für jede Person geschaffen. Mit dem Liebsten können Sie hier echte Quality Time verbringen und gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen schaffen, die bleiben.
1. Preis: Ein Gutschein für ein ArtNight Event für vier Personen sowie vier Exemplare des Romans ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹
2. – 3. Preis: Ein Exemplar des Romans ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, füllen Sie das untenstehende Formular aus und beantworten folgende Frage: Wie werden Sie am liebsten kreativ?
Das Gewinnspiel endet am 28.02.2025 um 23:59 Uhr. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.