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Buch Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel und Text Der neue Roman von Alena Schröder
Buch Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel und Text Der neue Roman von Alena Schröder
Was, wenn dein Leben eine Leinwand wäre? Und die Schichten von Farbe Schmerz und Glück?

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel

Güstrow, Mai 1945: Die 14-jährige Marlen liegt zusammengekauert in der Schublade einer Bauernkommode in einem verlassenen Forsthaus. Als sie sich endlich befreit, entdeckt sie dort eine alte, etwas unscheinbare Leinwand. Wilma, die Marlen geholfen hat sich rechtzeitig vor den russischen Soldaten zu verstecken, nimmt die junge Waise bei sich auf. Denn Wilma hat ein Geheimnis, das sie zu zerstören droht. 

Auf zwei Zeitebenen wird die bewegende Geschichte zweier Frauen erzählt, deren Leben durch eine unscheinbar wirkende Leinwand für immer verbunden ist. 

Berlin, 2023: Hannah Borowski ist 34 Jahre alt und alles wäre gut, wenn nicht ihre beste Freundin Rubi plötzlich ausziehen würde. Und wenn nicht plötzlich Hannahs Vater wieder aufgetaucht wäre. Und was wurde aus der wertvollen Leinwand, die einst Hannahs Großmutter gehörte und die sich wie ein roter Faden durch ihr bisheriges Leben zieht?

Emotional, warmherzig, tiefgründig: Alena Schröder spürt in ihrem Roman der Frage nach, was wir unseren Eltern schulden und welches Erbe sie uns mitgeben.


»Fans der Autorin bekommen wie gewohnt dichte und feinsinnig erzählte Lebensgeschichten.« Vanessa Reiber, dpa

»Es hat mich mit Macht hineingezogen in eine Mutter-Tochter-Frauen-und-Familien-Geschichte, aus der man nach 318 Seiten mit dem verträumten Gefühl wieder zu sich kommt, man habe eine Zeitreise gemacht.« Christine Westermann, Der Stern (über Alena Schröders SPIEGEL-Bestseller ›Bei euch ist es immer so unheimlich still‹)


Von Alena Schröder sind außerdem erschienen: 

›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹

›Bei euch ist es immer so unheimlich still‹


Bibliografische Daten

EUR 19,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44879-6
Erscheinungsdatum: 19.01.2026
1. Auflage
352 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Alena Schröder

Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren in der ›Brigitte‹-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. als ›Brigitte‹-Kolumnistin. Gemeinsam mit Till Raether spricht sie in ihrem Podcast »sexy und bodenständig« über das Schreiben. 

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140 von 140 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.53 von 5 Sternen


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12 - 10 von 140 Leserstimme

leseschneckchen555 am 05.01.2026 21:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wie das Leben so spielt und was wir daraus machen…

Über das Finden und Verlieren von Familie, über die Erwartungen, die wir an das Leben stellen und über die Fehler und Zwänge, denen man sich stellen muss.Gelesen hatte ich von der Autorin bisher noch nichts, aber ihre Romane haben aufgrund des Covers schon einen Wiedererkennungswert. Besonders der interessante Titel des Buches war es, der mich aufmerksam gemacht hat. Wer möchte hier nicht erfahren, was die Autorin uns damit sagen will? Zwar hatte ich ein wenig die Befürchtung, dass mir der Schreibstil nicht zusagen könnte. Vielleicht schreibt sie zu sonderbar? Aber diese Sorge war absolut umsonst, denn ich fühlte mich sehr schnell in der Geschichte wohl. Besonders gefällt mir, dass die Geschichte in mehreren Zeitebenen geschrieben wurde und wir Leser nur langsam dem Sinn der Handlung näherkommen. In dieser Geschichte werden die Leben vieler Personen widergespiegelt. Die Fehler, die man macht, die unerfüllten Träume, die man hatte, die Zwänge, denen man sich hingibt und die Verantwortung, die man seinem Gegenüber hat oder auch die Erwartungen, die man an andere stellt. Es geht um die Familie, wie wir sie finden und verlieren und was sie bedeutet, wenn nicht alles nach dem Bilderbuchschema verläuft. Wer sich für Lebensgeschichten interessiert, der wird sich mit diesem Buch sehr wohlfühlen. Das besondere Augenmerk der Erzählung liegt auf Marlen aus der Vergangenheit und auf Hannah aus der Gegenwart. In welcher Verbindung diese beiden Frauen zueinanderstehen, das versucht man im gesamten Verlauf der Geschichte herauszufinden. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Kunst und ein besonderes Portrait. Die Vergangenheit spielt sich in der Zeit um 1945 ab und zieht sich bis in die Sechzigerjahre. Marlen verliert in den Kriegsjahren, mit gerade mal Vierzehn, Mutter und Bruder durch einen tragischen Vorfall und wird von einer Künstlerin aufgenommen, die sie schließlich auch adoptiert. Die Gegenwart spielt sich im Jahre 2023 ab. Hier geht es vorrangig um Hannah, die sowohl Mutter als auch Großmutter verloren hat. Mittlerweile ist sie Anfang Dreißig und eine erwachsene Frau, die versucht ihren Weg zu gehen. Die beste Freundin wird schwanger und zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus. Hannah ist allein. Doch plötzlich zeigt der Vater Interesse an ihr, nachdem er sich über all die Jahre hinweg nie für sein Kind interessiert hat.Das Buch lässt sich langsam lesen und ich konnte gut dabei entspannen. Es passiert nicht wesentlich viel, was Spannung erzeugen könnte und doch fieberte ich dem Fortgang entgegen und wollte dem Zusammenhang der beiden Frauen näherkommen. Denn aus dem Prolog konnte ich entnehmen, dass da noch etwas kommen muss, was diese beiden Frauen in Verbindung bringt. Da die Zeiten immer wechseln und die Kapitel oft mit einer Frage endeten, konnte ich es kaum erwarten, wieder in der jeweiligen Zeit zu landen. Das weckte in mir die gesamte Buchlänge über den Wunsch, weiterlesen zu wollen. Zum Ende hin fand ich es sogar richtig spannend und ich war erleichtert, dass sich einige Dinge noch zum Guten wendeten. Für mich war es das erste Buch der Autorin. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass sich die beiden Vorgängerbücher auch um die Personen drehen, die ich in diesem Buch kennenlernen durfte. Es wäre also interessant noch etwas weiter zurück in die Vergangenheit zu blicken.

s.a.m. am 05.01.2026 17:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Zu Empfehlen!

Dies ist mein erstes Buch, das ich von Alena Schröder gelesen habe. Auch wenn die Vorgänger-Bücher damit zusammenhängen sollen konnte ich es auch gut lesen ohne die Vorgeschichte zu kennen. Der Schreibstil ist recht locker und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. An keiner Stelle habe ich Längen entdeckt die mich langweilten. Die Geschichte ist in 2 Haupterzählstränge eingeteilt:Einmal spielt es im Jahr 2023 in Berlin. Dort geht es um Hannah die mit ihrer Freundin Rubi in einer Wg lebt. Diese zieht allerdings aufgrund von Familienplänen bald aus. Aus Nettigkeit nimmt Hannah dann Justus auf, um ihrer Kollegin einen Gefallen zu tun. Hannah ist bald sehr überrascht, dass sich ihr Vater bei ihr meldet, zu dem sie keinen Kontakt mehr hatte. Ein auf und ab der Gefühle beginnt.Der zweite Teil spielt 1945 in Güstrow und handelt von Marlen, die als Kind von Zuhause weggelaufen ist. In dieser Zeit kommt sie erstmals mit einem Gemälde in Kontakt, welches sie durch das Leben begleitet. Als Kind wird sie von Wilma aufgenommen, die eine Künstlerin ist. So kommt Marlen immer mehr mit dem Malen in Berührung. Aber Wilma trägt auch ein Geheimnis mit sich, dem Marlen immer mehr auf die Spur kommt. Als dann auch der totgeglaubte Mann von Wilma auch auftaucht entwickelt sich einen Spannungsgeladene Zeit. Doch Marlen lässt sich nie unterkriegen.Beide Erzählstränge sind gut beschrieben und man fiebert mit den Protagonistinnen mit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich immer wissen wollte wie es bei Beiden weitergeht.Klare Leseempfehlung. Ich werde mir die Vorgängerbücher auch besorgen und lesen!

steffi kohl am 05.01.2026 17:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Das Leben als Leinwand

Alena Schröders Roman "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" umfasst 352 Seiten .Das Cover gefällt mir gut, auch wenn ich zunächst den Zusammenhang zur Geschichte nicht vollständig erkannt hatte. Das Cover hätte mich dennoch nicht unbedingt zum Lesen animiert, aber der Verweis auf den Bestseller "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid" schon.Interessant fand ich , dass am Ende des Buches eine Leseprobe genau dieses Bestsellers abgedruckt ist . Dieses Buch steht im Zusammenhang zu dem aktuellen Roman von Alena Schröder, aber eine Lektüre ist für das Verständnis des Buches nicht notwendig.Der Roman beginnt in Berlin 1989 mit einem Prolog , in dem sich im Notaufnahmelager Marienfelde die dort arbeitende pensionierte Ärztin Evelyn Borowski und die aus der DDR kommende Marlen Engels treffen.Danach entwickelt sich die Geschichte in zwei Handlungssträngen weiter und wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit und zwischen Güstrow und Berlin ,den beiden Orten des Geschehens. In einem angenehm lesbaren Schreibstil gelingt es der begabten Autorin beide Zeitebenen miteinander zu verbinden und dennoch jeweils eigene Welten erlebbar zu machen.

forti am 05.01.2026 17:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Super erzählt!

"Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" ist wieder mal ganz wundervoll geschrieben. Das Buch liest sich durchgängig flüssig, hat keine Längen und war für mich ein regelrechter Pageturner ohne dass das Buch im klassischen Sinne spannend gewesen wäre. Alena Schröder ist einfach eine sehr gute Erzählerin.Auf zwei Zeitebenen wird vor zeitgeschichtlichem Hintergrund vor allem von Frauen erzählt: Hannah, die 2023 in Berlin immer noch mit ihrer Familiengeschichte befasst ist - und Wilma und Marlen, die in der DDR ihren Weg als Künstlerinnen und ihr Verhältnis zueinander finden müssen.Diese Hauptfiguren haben Ecken und Kanten, was sie aber selbst wissen. Nicht nur deshalb sind sie sympathisch und wachsen beim Lesen ans Herz. Der manchmal etwas schnodderige Ton passt da auch sehr gut.Es ist der dritte Band, der sich mit der Familiengeschichte von Hannah, Evelyn und Silvia und einem geheimnisvollen Gemälde befasst, aber er liest sich auch ohne Vorkenntnisse stimmig.

ib am 05.01.2026 14:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Außergewöhnlich gutes Buch!

Das Buch "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" von der Autorin Alena Schröder hat mich sehr berührt. Es wird die Geschichte von zwei Frauen in unterschiedlichen Zeitebenen, deren Leben durch Verlust, Suche und Hoffnung geprägt sind, erzählt. Durch die Erzählungen meiner Oma, die sich teilweise in dem Buch widerspiegelten, fühlte ich mich den beiden Frauen sehr nah.Besonders Hannahs Geschichte hat mich sehr bewegt. Dieses Gefühl, nicht mitzukommen, festzustecken, während das Leben der anderen scheinbar mühelos weitergeht, ist so ehrlich und feinfühlig beschrieben, dass es lange in mir nachgewirkt hat. Aber auch Marlens Erlebnisse, eingebettet in die Zeit nach dem Krieg, sind voller stiller Stärke und berührender Momente und in der Hoffnung, sie niemals selbst erleben zu müssen.Alena Schröders Sprache ist berlinerisch warm (ich wusste als Berlinerin sofort wovon sie sprach!) bildhaft, farbig und voller Gefühl, ohne aufgesetzt zu wirken. Sie schafft es, schwere Themen mit Leichtigkeit zu erzählen, kleine Lichtblicke einzuflechten und den Leser immer wieder zum Innehalten zu bringen. Dieses Buch erzählt nicht nur eine Geschichte, sondern stellt Fragen nach Identität, Herkunft und dem eigenen Platz im Leben.Für mich war das Buch intensiv und ich habe es buchstäblich "aufgesogen". Es ist der dritte Teil von einer zusammenhängende Romanreihe. Ich bemerkte es erst im nachhinein. Der Leser kann dieses Buch zu jeder Zeit unabhängig von den vorhergehenden beiden Büchern lesen. Im übrigen ist das Buchcover eine richtige Augenweide, wunderschön anzusehen!Ich hoffe, die Autorin schreibt die Geschichte weiter. Ich würde gern weiter dem Leben von Hannah teilhaben!

büchermoni am 05.01.2026 10:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein verschollenes Bild

Das neue Buch, eine Fortsetzung und Erweiterung der beiden vorherigen Romane, beinhaltet zwei Erzählstränge. Die zurückliegende Geschichte beginnt 1945 in Güstrow. Die 14-jährige Marlen sucht Unterschlupf vor den plündernden Russen und wird von der Malerin Wilma aufgenommen. Bei ihr wird Marlen bleiben und malen. Auch und gerade deshalb, als Wilmas Augenlicht langsam schwindet. Der zweite Erzählstrang beginnt in Berlin 2023. In Hannahs Leben taucht plötzlich nach dem Tod der Mutter, ein bislang unbekannter Mann auf, der behauptet ihr Vater zu sein. Für Hannah eine verstörende Situation. Gibt es eine Chance für die Beiden?In ihrem dritten Roman knüpft Alena Schröder an ihre zwei vorherige Bestseller an. Die Geschichte des verschollenen Gemäldes spinnt sich wie ein roter Faden durch die Seiten. Atmosphärisch dicht erzählt sie von den, bereits ins Herz geschlossenen Charakteren. Jetzt beschreibt die Autorin, was in ihren Büchern im Dunklen blieb. Trotzdem verstehen wir den dritten Band auch, ohne die vorherigen Bücher gelesen zu haben.

johannarie am 05.01.2026 08:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Familie kann man sich aussuchen

Wichtiges vorab: Der zweite Band muss unbedingt vor diesem gelesen werden!!Ehrlich gesagt, war ich skeptisch, ob ein dritter Teil genauso funktioniert wie die beiden zuvor. Größtenteils hat er das auch. Was kennen wir aus bereits? 1. die Erzählstruktur mit dem Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit 2. die Orte des Geschehens: Güstrow und Berlin3. wir lernen noch mehr die Familie von Hannah kennen. In Teil drei wird jedoch klarer, dass es mehr direkte und indirekte Anspielungen und Verweise auf die ersten beiden - besonders den zweiten- Teile gibt. Es gibt kleine Aha-Momente und Auflösungen von offenen Handlungssträngen aus dem 2. Teil. Die erste Hälfte war daher ein wirklich solider Abschluss einer Triologie. Die zweite Hälfte hat mich aber schlucken und zum nachdenken gebracht, hätte ich so wie Hannah oder eher/und wie Marlen reagiert? Absolut starkes Ende und sehr lesenswert!

barbarah am 04.01.2026 20:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

So toll zu lesen!

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel heißt der neue Familienroman von Alena Schröder. Güstrow, Mai 1945: Die vierzehnjährige Marlen versteckt sich in der Schublade einer Kommode vor den plündernden russischen Soldaten. Als sie sich schließlich heraustraut, entdeckt sie am Boden der Schublade, das Porträt einer jungen Frau. Wilma, die von den Russen verprügelt und missbraucht wurde, nimmt Marlen zu sich. Mit den Jahren wird Marlen Wilmas größte Stütze und Vertraute, denn Wilma hat ein großes Geheimnis.Berlin, 2023: Hannah Borowski ist 34 Jahre alt und nach dem Tod der Großmutter inzwischen ganz allein. Da meldet sich plötzlich ihr leiblicher Vater bei ihr und möchte mit ihr Kontakt. Hannah ist misstrauisch, da er sich jahrelang nicht um sie gekümmert hat. Kann es wirklich sein, dass ihre Mutter und Großmutter den Kontakt verhindert hatten? Und erfahren wir doch noch, was aus dem wertvollen Gemälde wurde, welches Hannahs Urgroßmutter gehörte und das inzwischen verschollen ist?Im neuen Buch von Alena Schröder treffen wir wieder auf Hannah, deren Großmutter Evelyn inzwischen verstorben ist. Diesmal erfahren wir in Rückblicken mehr vom Verbleib des geheimnisvollen Gemäldes, welches schon im vorherigen Buch Thema war. Auch das neue Buch kann ohne vorherige Kenntnisse gelesen werden, aber wer einmal ein Buch von der Autorin gelesen hat, wird wohl jedes Buch von ihr lesen wollen. Ich habe den neuen Roman in knapp einem Tag verschlungen. Die Geschichte ist unglaublich spannend zu lesen und unglaublich berührend. Absolut empfehlenswert für Fans grandioser Frauenromane!

saronial am 04.01.2026 18:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Tolle Jahrhundertgeschichte

Es geht weiter....Der 3. Band von Alena Schröder um das verschollene Gemälde "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid" verwebt in einer Jahrhundert-Erzählung. Toll geschrieben; ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen.Auf verschiedenen Zeitebenen, nimmt die Autorin uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Nicht nur in die ihrer Charaktere, sondern auch in die Nachkriegszeit und die des Berliner Mauerfalls. Alena Schröder spinnt die Geschichte um Evelyn, Sylvia und Hannah Borowski geschickt und unterhaltsam weiter. Erweitert den Erzählstrang um die Waise Marlen Engels und Malerin Wilma ab Mai 1945. Das verschollene Gemälde zieht sich auch hier wie ein roter Faden durch die Geschichte. Was aus dem Bild geworden ist und wofür es am Ende steht verrät der Titel "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel". Absolute Leseempfehlung!

florinda am 04.01.2026 13:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Angemessenes Ende

Alena Schröders 352 Seiten umfassender Roman "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" (ab dem 29.01.2026 unter der ISBN 978-3-423-28528-5 bei dtv) gefiel mir recht gut, auch, wenn ich - passend oder nicht - leider weder zum Buchtitel noch zum Cover eine positive Einstellung zu finden in der Lage bin.Er verfügt über ein Lesebändchen und enthält nach der "Danksagung" hinten eine Leseprobe zu dem Debütroman der 1979 geborenen Journalistin und Schriftstellerin "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid". Dieser sowie ihr Werk "Bei euch ist es immer so unheimlich still" stehen in Zusammenhang mit ihrem aktuellen Buch, alle sind jedoch in sich abgeschlossen und deshalb unabhängig voneinander verständlich.In dem "Berlin 1989" betitelten Prolog treffen sich die im Berliner Notaufnahmelager Marienfelde tätige Ärztin Evelyn Borowski und die aus der DDR kommende Marlen Engels.Anschließend führt die in 2 Handlungssträngen erzählte Geschichte in den Ort Güstrow im Jahr 1945 zu der damals 14-jährigen Marlen. Im anderen, 2023 in Berlin angesiedelten Strang begegnen wir Evelyns Enkelin Hannah.In einem angenehm lesbaren Schreibstil verwebt die Autorin historisches Geschehen wie beispielsweise den Massensuizid von Demmin mit einer im wahrsten Sinne das Wortes "malerisch" unterlegten Erzählung, welche die Verbindung Borowski-Engels erklärt und in einen "Berlin 1990" überschriebenen Epilog mündet.Fazit:Leseempfehlung!

Veranstaltungen & Medientermine

Veranstaltung
Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

Eine Veranstaltung im Rahmen des Literarischen Bilderbogens.

23.09.2026
19:00 Uhr (CEST)
Grüner Salon der Bibliothek im Kontor
Kettenstr. 24
16909 Wittstock
Veranstaltung
Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹
30.09.2026
19:00 Uhr (CEST)
Zehntscheuer Münsingen
Zehntscheuerweg 11
72525 Münsingen
Veranstaltung
Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

Eine Veranstaltung im Rahmen von "Dachau liest"

13.10.2026
20:00 Uhr (CEST)
Ludwig-Thoma-Haus
Augsburger Str. 23
85221 Dachau
Veranstaltung
Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

Eine Veranstaltung im Rahmen der Lit.Eifel

16.10.2026
19:00 Uhr (CEST)
Panoramasaal - Jugendherberge Gemünd Vogelsang
Im Wingertchen 9
53937 Schleiden-Gemünd
Veranstaltung
Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹
24.11.2026
19:30 Uhr (CEST)
Rathaus - Schwörsaal
Marktstraße 26
88299 Leutkirch im Allgäu
Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Flow
Ein bewegendes, stimmiges Ende einer Trilogie, aber auch für sich allein toll.

13.04.2026

BÜCHER Magazin
Ein wunderbares Buch über ein ganzes Frauenleben: berührend, tragisch, komisch und auf den Punkt erz...ählt. mehr weniger

01.04.2026

WDR 4
Die Figuren bleiben bewusst ambivalent und vielschichtig. Sie lösen Mitgefühl, aber auch Wut und Unv...erständnis aus. Gerade diese Widersprüchlichkeit macht sie besonders greifbar. (...) Der Roman erzählt ruhig, eindringlich und ohne Pathos. Er stellt die Frage, was wir unseren Eltern schulden – und was sie uns hinterlassen. mehr weniger

Heike Knispel, 30.03.2026

Happy
Uneingeschränkte Leseempfehlung!

Isabella Huber, 01.03.2026

bibliomanicas.de
Feinbeobachtete Emotionen, starke Frauenfiguren und ein leiser, eindringlicher Stil machen diesen Ro...man zu einem echten Leseerlebnis. Bewegend, klug und voller Gefühl – absolut empfehlenswert! mehr weniger

19.02.2026

Freundin
Was macht Familie aus? Diese Frage erkundet Alena Schröder klug und witzig anhand zweier Frauenschic...ksale aus verschiedenen Zeiten, die eine geheimnisvolle Leinwand verbindet. mehr weniger

18.02.2026

freundin.de
Mit warmem, atmosphärischem Stil und viel Gefühl verknüpft sie Vergangenheit und Gegenwart zu einem ...dichten, bewegenden Porträt über Identität und Familie. mehr weniger

Irem Özkalga, 12.02.2026

Für Sie
Der packende Roman verbindet Frauenschicksale und Geheimnisse und fragt, welches Erbe unsere Eltern ...uns mitgeben haben - und ein spannendes Stück Zeigeschichte erzählt er auch. mehr weniger

11.02.2026

Recklinghäuser Zeitung
Ein eindringlicher Roman. Es geht um die vielschichtige Auseinandersetzung mit Erinnerung, Verantwor...tung, Familienbande und weiblicher Geschichte. mehr weniger

Sylvia Paschert, 07.02.2026

Dresdner Morgenpost/Chemnitzer Morgenpost
Ein warmherziger Familien- und Generationenroman über Identität, Erbe und die Macht der Erinnerung.

07.02.2026

tz
Ein Gesamtkunstwerk also, zweifellos.

Johanna Schultheiss, 28.01.2026

Brigitte
Eine berührende Jahrhundertgeschichte, die hier eine starke Vollendung findet.

Angela Wittmann, 28.01.2026

Hamburger Abendblatt
Alena Schröder erweist sich erneut als pointierte, szenisch orientierte Erzählerin – mit Gespür für ...Dramaturgie, Zugänglichkeit und nachvollziehbare Figuren, die manchmal so überzeichnet sind, dass sie unbedingt realistisch wirken. mehr weniger

Thomas André, 20.01.2026

NDR Buch des Monats
Ein tolles Leseerlebnis.

19.01.2026

dpa
Die zwei Erzählstränge fließen sanft und in klarer Sprache dahin, Schröder nimmt sich Zeit für die G...eschichten ihrer Figuren. (...) Fans der Autorin bekommen wie gewohnt dichte und feinsinnig erzählte Lebensgeschichten. mehr weniger

Vanessa Reiber, 19.01.2026

Die Presse am Sonntag
Ein berührender, packender und witziger Roman. Ein Roman, der zu Herzen geht.

Doris Kraus, 18.01.2026

DONNA
Ein Roman (man muss die anderen nicht kennen), der einen nicht loslässt: atmosphärisch, dicht getakt...et und fesselnd. mehr weniger

02.01.2026