Mit der Geschwindigkeit des Sommers

Roman | Über ein Leben vor und nach dem Mauerfall: »berührend und preisverdächtig.« Brigitte

Zwei Schwestern, aufgewachsen in der DDR. Nach dem Mauerfall bereist die eine den Westen, die andere bleibt. Bis sie eines Tages den Entschluss fasst, nach New York zu fahren, und ihrem Leben dort ein Ende setzt. 

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»Ein betörend schönes deutsches Wintermärchen.« Iris Radisch, Die Zeit
Mit der Geschwindigkeit des Sommers

Zwei Schwestern, zu DDR-Zeiten aufgewachsen im mecklenburgischen Nirgendwo nahe der polnischen Grenze. Die eine bricht nach dem Mauerfall in den Westen auf, die andere bleibt, mit Mann, Kindern und einem Liebhaber. Ein hinreißend erzählter, bewegender Roman über den Untergang der DDR und das Zerplatzen aller Träume, über eine Frau zwischen den Zeiten und Systemen.

»Julia Schoch hat ein ausgezeichnetes Gespür dafür, wie Landschaft und Zeitgeschichte einander durchdringen.«
Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung

Bibliografische Daten
EUR 12,00 [DE] – EUR 12,40 [AT]
ISBN: 978-3-423-14851-1
Erscheinungsdatum: 17.08.2022
1. Auflage
144 Seiten
Format: 11,5 x 19,0 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Julia Schoch

Julia Schoch, 1974 in Bad Saarow geboren, aufgewachsen in der DDR-Garnisonsstadt Eggesin in Mecklenburg, gilt als »Virtuosin des Erinnerungserzählens« (FAZ) und bekam für ihre von der Kritik hochgelobten Romane und Erzählungen schon viele Preise. Zuletzt erschien ihr Roman ›Das Vorkommnis. Biographie einer Frau‹. Für ihr schriftstellerisches Gesamtwerk wurde ihr 2022 die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung verliehen. Sie lebt in Potsdam.

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Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Die Zeit

Ein Frauenklassiker. Aber erzählt in einer stoischen, auf Haltung bedachten Sprache, die sich nicht ...anschmiegt und nicht einfühlt, sondern die Welt und alle Unbill mit dem kleinen Obstmesser ihres Scharfsinns traktiert. Einen schönen, wehmütigen Widerspruch ergibt das. (…) Julia Schoch lässt keinen Zweifel daran, dass sie ihre östliche Heldin so verstanden wissen will: als eine Frau, die ihre Milchsuppe endlich allein auslöffelt. Als eine Schneekönigin aus dem Osten, über die niemand verfügen kann. Noch nicht einmal dieses betörend schöne Wintermärchen. mehr weniger

Iris Radisch, 12.03.2009

die tageszeitung

Ein leiser Roman. Den Metaphern des Lautlosen, Geräuschlosen, die ihn unauffällig durchziehen, korre...lieren die präzisen Bilder. (…) Ein todtrauriges, ein überaus schönes Buch. mehr weniger

Jochen Schimmang, 12.03.2009

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Julia Schoch ist eine emphatische Lakonikerin. Ihre strengen, zugleich sensiblen Sätze strahlen etwa...s bezwingend Selbstverständliches aus und ergeben gerade deshalb einen ganz unverwechselbaren Stil. mehr weniger

Jochen Hieber, 12.03.2009

Süddeutsche Zeitung

Julia Schoch, deren Prosa frei von Sentimentalität ist, hat ein ausgezeichnetes Gespür dafür, wie La...ndschaft und Zeitgeschichte einander durchdringen. (…) ein spannendes Psychogramm, das nichts mit Ostalgie und Jammer-Ossitum zu tun hat. mehr weniger

Ijoma Mangold, 10.03.2009

Die Welt

Ein Wenderoman (…). Ein Wendeverliererroman. Ein Roman über die Leere nach dem Tod des sozialistisch...en Staates. Das Gegenteil von realistisch. Skrupulös, tastend, lyrisch. Er wird bleiben, wie die Probleme, die wir mit der Generation haben werden, von der er erzählt. mehr weniger

Elmar Krekeler, 06.03.2009