Mord & Breakfast

Ein Fall für Melody Moss

Melody Moss erbt unverhofft das Bed & Breakfast ihrer Tante Mabel und kommt dabei dem gefährlichen Geheimnis der Verstorbenen auf die Spur – Auftakt zu einer sommerlichen Cosy-Crime-Reihe an der schottischen Ostküste.

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Erben auf Schottisch – Auftakt zu einer sommerlichen Cosy-Crime-Reihe an der Ostküste Schottlands
Mord & Breakfast

Am selben Tag, als Melody Moss ihren Job als Journalistin in London verliert, erfährt sie, dass sie das Bed & Breakfast ›Coastal Inn‹ von ihrer Tante an der Ostküste Schottlands geerbt hat. Die gute Tante Mabel sei tragisch die Steilklippe vor dem B&B hinuntergestürzt. Doch vor Ort muss Melody feststellen: Im malerischen Örtchen Seagull Bay trauert keiner um Mabel. Vielmehr hatte die Tante es faustdick hinter den Ohren. Melodys kriminalistisches Gespür sagt ihr: Mabels Tod war niemals ein Unfall! Mithilfe des attraktiven Gärtners Dean und der anhänglichen Bulldogge Cheddar beginnt die frischgebackene B&B-Besitzerin auf eigene Faust zu ermitteln. Vor traumhafter Küstenkulisse kommt sie dabei nicht nur einem dunklen Geheimnis auf die Spur ...

Ein Wohlfühl-Dorf-Destination-Krimi mit viel Schottlandatmosphäre und liebenswert-skurrilen Dorfbewohnern: Richard Osman meets Julie Caplin.

Mit Haggis, Shortbread und einem Glas Whisky: sommerlicher Krimispaß aus Schottland.

Bibliografische Daten
EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44967-0
Erscheinungsdatum: 01.02.2026
1. Auflage
272 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Anne Gordon

Anne Gordon verschlug es nach dem Studium der Anglistik und Germanistik nach Großbritannien, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie im Londoner Stadtteil Ealing lebt und in einer Sprachschule Deutsch unterrichtet. Sie mag Tea und Scones sowie Wanderungen mit ihrem Hund, auf denen sie besonders gern über Kriminalfälle in schottischen Dörfern nachdenkt. 

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129 von 129 Leserstimmen


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nina2401 am 10.05.2026 11:05 Uhr
Mord, Charme und Schottlandfeeling

Mit Mord & Breakfast hat Anne Gordon einen herrlich gemütlichen Cosy Crime geschaffen, in den ich mich sofort verliebt habe. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in Seagull Bay – einem fiktiven kleinen Ort in der Nähe von Edinburgh, der mit seinem charmanten Küstenflair und den liebevollen Details echtes Schottlandfeeling vermittelt und der für mich in kurzer Zeit ein wahrer Wohlfühlort wird. Im Mittelpunkt steht Melody Moss, die nach dem Verlust ihres Jobs eher widerwillig nach Schottland reist, um das Erbe ihrer verstorbenen Tante anzutreten. Obwohl sie ihre Tante kaum kannte, verbindet Melody viele Kindheitserinnerungen mit Seagull Bay, wo sie früher oft ihre Ferien verbracht hat. Doch schnell wird klar: Seagull Bay ist nicht nur ein Ort voller Erinnerungen an ihre Kindheit, sondern auch voller Geheimnisse. Besonders schön fand ich die persönliche Entwicklung von Melody, im Laufe der Geschichte ihren eigenen Weg findet.Und natürlich darf auch die Romantik nicht fehlen: Aus dem frechen Jungen aus ihrer Kindheit ist inzwischen ein attraktiver Gärtner geworden – da sind Herzklopfen und charmante Begegnungen vorprogrammiert. Ja, der Roman bedient einige typische Klischees des Genres, aber genau das macht seinen Charme aus. Ich konnte mich vollkommen in die Geschichte hineinfallen lassen und habe die Mischung aus gemütlicher Atmosphäre, Humor und leichter Romantik sehr genossen. Gleichzeitig wird es auch spannend: Melody glaubt nicht daran, dass der Tod ihrer Tante wirklich ein Unfall war, und beginnt kurzerhand selbst Nachforschungen anzustellen.Die Mischung aus Wohlfühlroman, Humor, leichter Romantik und spannender Spurensuche funktioniert wunderbar. Mord & Breakfast ist der perfekte Auftakt für alle, die wie ich charmante Cosy Crimes mit sympathischen Figuren, einem kleinen Schuss Romance und viel Schottlandatmosphäre lieben.

josi91 am 04.05.2026 17:05 Uhr
Tolles Buch

Das Cover des Buches ist typisch schottisch gehalten und zeigt bereits eine Steilklippe, die noch eine besondere Bedeutung haben wird. Wir begleiten hier Melody Moss, die ihren Job verliert und gleichzeitig die Mitteilung erhält, dass ihre Tante Mabel, die sie seit Jahren nicht mehr gesehen hat, verstorben ist und ihr das Bed & Breakfast ›Coastal Inn‹ in Schottland hinterlassen hat. Dazu muss Melody Jedoch ihr geliebtes London verlassen. Sie hat jedoch nicht vor, allzu lange in Schottland zu verweilen, sondern zeitnah wieder nach London zu kommen. Was sie jedoch in Schottland erwartet, konnte sie nicht erahnen. Denn ihre Tante war nicht sonderlich beliebt und es stellt sich die Frage, ob es Mord war. Das Buch fand ich sehr spannend und hält einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Ich kann das Buch daher weiterempfehlen.

leselockbuch am 03.05.2026 11:05 Uhr
Solider Cosy Crime an Schottlands Küste

Melody verliert aus fadenscheinigen Gründen ihren Job als Journalistin in London. Da trifft es sich gut, dass sie von ihrer verstorbenen Tante ein Bed & Breakfast in Schottland geerbt hat.Der Plan: alles möglichst schnell zu Geld machen und mit dem neuen finanziellen Polster auf Jobsuche gehen, wobei ein Vorstellungsgespräch bei der BBC schnell eingefädelt ist.Während Melody versucht, sich in Seagull Bay und im „Coastal Inn“ zu orientieren, kommen ihr plötzlich Zweifel an der Todesursache ihrer Tante. Wie kann es sein, dass sie trotz ihrer Höhenangst die Klippen hinuntergestürzt ist? Aus einer vagen Vermutung wird nach einigen Nachforschungen ein handfester Verdacht …Ich habe den Roman sehr gerne gelesen. Der Schreibstil war angenehm, und man konnte gut miträtseln. Größeren Nervenkitzel sucht man hier vergeblich, aber das ist in diesem Genre auch so gewünscht und gewollt. Es gab nur ein paar Punkte, die ich nicht ganz gelungen fand:1. Dieser große Zufall, dass sich direkt nach dem Jobverlust eine neue Tür öffnet und quasi die Zukunft gesichert ist, ohne dass Melody selbst etwas dafür tun muss. Meiner Meinung nach hätte es den Jobverlust gar nicht gebraucht. Dann wäre das Dilemma, welchen Weg sie künftig einschlagen möchte, größer gewesen, und ihre Entscheidung hätte mehr Gewicht gehabt.2. Ihr Umgang mit dem süßen Hund Cheddar zu Beginn. Menschen, die Hunde nicht mögen, sind mir suspekt – und leider auch unsympathisch. Zum Glück bekommt sie noch die Kurve, aber bei mir hat das einen kleinen Sympathiedämpfer hinterlassen.3. Die Beziehung bzw. deren Entwicklung mit ihrem Love Interest war für mich nicht glaubwürdig. Es haben mir eindeutig mehr gemeinsame Interaktionen gefehlt.4. Der Leser kommt deutlich schneller hinter das Geheimnis der Tante als die eigentlich brillante, in Schlussfolgerungen geübte Journalistin. Das lässt sie erst einmal ziemlich naiv wirken.5. Ein Zufall spielt ihr am Ende in die Karten, um den Fall zu lösen.Da ich mich insgesamt trotzdem gut unterhalten gefühlt habe, es viele Verdächtige und Geheimnisse gibt und ich ein Fan der schottischen Kulisse bin, vergebe ich vier Sterne.

chiralu am 27.04.2026 15:04 Uhr
Ein Cosy Crime zum Verlieben – Schottland, Geheimnisse und eine Bulldogge namens Cheddar

Ich habe „Mord & Breakfast“ von Anne Gordon geradezu verschlungen. Genau so einen Cosy Crime liebe ich: gemütlich, spannend genug, um dranbleiben zu wollen, aber nicht so, dass man nachts das Licht anlassen muss. Und genau das habe ich mit diesem Buch bekommen: einen Cosy Crime durch und durch.Melody Moss mochte ich sofort. Sie ist witzig, schlau und irgendwie bodenständig, auch wenn ihr Leben gerade ziemlich aus den Fugen geraten ist. Ich fand es toll, wie sie sich Stück für Stück in den Fall einarbeitet – und nebenbei versucht, ihr neues Leben zu ordnen. Doch der heimliche Star des Buches ist ganz klar Cheddar, die Bulldogge, die einfach nur großartig artig ist - ich musste öfter schmunzeln! Aber auch die anderen Nebencharaktere tragen maßgeblich dazu bei, dass das Buch so "gemütlich" ist, denn sie haben alle viel Charme und sind wirklich liebevoll ausgearbeitet.Die kleine Küstenstadt in Schottland ist ebenfalls total stimmig beschrieben. Man spürt die rauen Klippen und sieht die traumhafte Küstenkulisse bildlich vor dem geistigen Auge und es entsteht der Wunsch am liebsten vor Ort zu sein, während es sich beim Lesen gleichzeitig so angefühlt hat, als wäre man genau das. Generell mochte ich den leichten, humorvollen sowie bildlichen Schreibstil der Autorin super gerne, denn ich flog nur so durch die Geschichte.Der Mordfall an sich ist nicht mega kompliziert, aber das muss er auch gar nicht sein. Trotzdem war es spannend den Fall zu lösen und die Geheimnisse aufzudecken.Alles in allem ein richtig schöner Cosy Crime. Man kann sich wunderbar fallenlassen, miträtseln und zwischendurch einfach die Atmosphäre genießen. Ich bin gespannt, wie es mit Melody weitergeht, denn es soll ja der Auftakt einer Reihe sein.

ib am 20.04.2026 16:04 Uhr
Schönster Wohlfühlkrimi!

Das Buch „Mord & Breakfast“ der Autorin Anne Gordon bietet genau das, was man sich von einem Cosy Crime erhofft: Eine stimmungsvolle Kulisse, eine sehr sympathische Hauptfigur und eine spannende, aber angenehm leichte Handlung.Melody Moss steht plötzlich vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens und wagt einen Neuanfang in Schottland – allerdings unter denkbar ungewöhnlichen Umständen. Das geerbte Bed & Breakfast wird schnell mehr als nur ein Ort der Veränderung, denn der mysteriöse Tod ihrer Tante wirft viele Fragen auf. Besonders gelungen ist, wie sich die anfängliche Neugier Schritt für Schritt in eine ernsthafte Spurensuche entwickelt.Die Geschichte lebt von ihrer Atmosphäre: die raue Küste, das kleine bezaubernde Dorf und seine reizenden Bewohner verleihen dem Ganzen einen besonderen Charme. Gleichzeitig sorgen humorvolle Dialoge und kleine skurrile Momente dafür, dass die Handlung nie zu schwer wirkt.Zwar ist der Kriminalfall nicht übermäßig komplex, doch genau das passt gut zum Genre. Wer eine unterhaltsame, leichtgängige Lektüre mit einer Prise Spannung sucht, wird hier fündig. Insgesamt ein gelungener Auftakt, der Lust auf weitere Fälle mit Melody macht. Ich freue mich jeden schon jetzt auf die Fortsetzung im nächsten Jahr.

fraeuleinu am 18.04.2026 11:04 Uhr
Ein Fall zum Wohlfühlen

Ich habe Mord & Breakfast – Ein Fall für Melody Moss von Anne Gordon mit großer Freude gelesen und war schnell in dieser charmant-kriminalistischen Mischung aus Cosy Crime und clever konstruierter Ermittlungsstory angekommen. Die Ausgangssituation rund um ein Bed & Breakfast, in dem ein Mord die scheinbar idyllische Ruhe durchbricht, ist klassisch gesetzt, wird hier aber mit viel Gespür für Timing und Figurenzeichnung umgesetzt.Besonders gelungen fand ich die Protagonistin Melody Moss, die mit Witz, Beobachtungsgabe und einer angenehm unaufgeregten Hartnäckigkeit durch den Fall führt. Die Nebenfiguren sind liebevoll charakterisiert und tragen entscheidend zur Atmosphäre bei, ohne ins Karikaturhafte zu kippen.Die Handlung bleibt durchgehend unterhaltsam, logisch aufgebaut und angenehm spannend, ohne in Hektik zu verfallen. Insgesamt habe ich den Roman als rundum gelungenen, stimmungsvollen Reihenauftakt wahrgenommen, der genau das hält, was er verspricht.

anyways am 17.04.2026 11:04 Uhr
humorvoller Krimi

Statt endlich die Karriereleiter hochzuklettern, raus aus der Sparte für seichten Journalismus hin zum knallharten Investigativ Journalismus, wird Melody Moss nicht befördert, sondern gefeuert unter der fadenscheinigen Begründung sie hätte die Kaffeekasse geplündert. Völlig geschockt von diesem Ereignis erreicht sie am selben Tag auch noch die Nachricht, dass ihre Tante, die in Schottland lebt, plötzlich verstorben ist und Melody als Alleinerbin eingesetzt hat. Dabei hatten beide seit Jahren keinen Kontakt. In der Hoffnung, dass ihre Tante ihr ein wenig Geld hinterlassen hat, um die nächsten Monate in London ohne Job zu überstehen, macht sie sich auf den Weg nach Seagull Bay um den Nachlass entgegenzunehmen.Um es vorneweg zu sagen, es ist eine sehr leichte Krimikost, die sich durch wenig Spannung auszeichnet und trotzdem für mich ein Lesevergnügen darstellte. Das liegt an dem angenehmen und sehr humorvollen Schreibstil der Autorin, die die schottische Landschaft sehr eindrücklich beschreibt und die Eigentümlichkeiten der Dorfbevölkerung gut abbildet.Ihre Protagonistin wächst einem im Laufe der Geschichte ans Herz, ihre Zerrissenheit zwischen ihrem einstigen Traumjob und jetziger ungewollten Aufgabe einen Hotelbetrieb leiten zu müssen ist sehr nachvollziehbar beschrieben.Es ist wirklich ein sommerlicher krimispaß ohne viel Tiefgang, dafür mit Witz und Esprit.

silawicker am 12.04.2026 12:04 Uhr
Charmanter Cosy Crime in Schottland

Mord & Breakfast ist ein ausgesprochen charmantes und kurzweiliges Lesevergnügen. Schon das liebevoll gestaltete Cover macht Lust darauf, in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil ist flüssig, leicht und mit einer guten Portion Witz versehen – die Seiten fliegen nur so dahin. Besonders gelungen finde ich die atmosphärische Einbettung in die schottische Landschaft, die dem Roman ein warmes Cosy-Crime-Flair verleiht.Worum geht's?Melody, überzeugte Großstädterin und frisch arbeitslose Jungjournalistin, erbt völlig unerwartet das Bed & Breakfast ihrer Tante – einer Frau, die sie kaum kannte. Eigentlich möchte sie nur kurz nach Schottland reisen, das Anwesen begutachten und es möglichst schnell verkaufen, um mit dem Erlös ihre Karriere neu zu starten. Doch das Testament ihrer Tante macht ihr einen Strich durch die Rechnung: Ein Verkauf ist nicht ohne Weiteres möglich.Also wagt Melody widerwillig einen Neuanfang als Bed-&-Breakfast-Besitzerin. Von Beginn an ist sie eine sympathische Protagonistin – ebenso wie Cheddar, die charmante Bulldogge, die sie gleich mit „erbt“. Nach und nach muss Melody sich eingestehen, dass das idyllische Leben im kleinen Küstenort durchaus seinen Reiz hat. Nicht ganz unschuldig daran ist der gutaussehende Gärtner Dean.Doch die Idylle trügt. Melody stößt auf Ungereimtheiten rund um den angeblichen Unfalltod ihrer Tante und entdeckt, dass in deren Vergangenheit mehr Geheimnisse schlummern, als sie erwartet hätte. Ihre journalistische Spürnase erwacht – und sorgt für eine angenehme, unaufdringliche Spannung, die perfekt zum Cosy-Crime-Genre passt.Fazit: dies ist ein echter Wohlfühlkrimi - charmant, humorvoll, mit einem Hauch Spannung und einem Setting, in das man sich sofort hineinträumen möchte. Humorvolle Momente und kleine Nervenkitzel wechseln sich harmonisch ab. Für mich war es ein rundum angenehmes, unterhaltsames Leseerlebnis – und freue mich auf den zweiten Band.

calendula2710 am 09.04.2026 17:04 Uhr
Familie suchst du dir nicht aus!

Melody erbt von ihrer Tante ein Bed & Breakfast im beschaulichen Schottland. Ihr Plan: Nach Schottland reisen, das Erbe veräußern und um Geldsorgen ärmer und Kapital reicher zurückkehren ins alte Leben nach London. Leider muss Melody sich schnell eingestehen, dass ihre Tante ihr deutlich mehr, als eine Immobilie hinterlassen hat. Wie wird sie mit dieser Hypothek umgehen? Ich habe den Roman unglaublich gerne gelesen. Es ist eine gelungene Mischung mehrerer Genres und dadurch kaum mit mir bekannten Geschichten zu vergleichen. Immer wieder begegnen dem Leser unerwartete Wendungen; dabei greift aber alles so gut ineinander, dass die Story bis zum Ende schlüssig bleibt und alle Fäden zusammen laufen. Großes Lob an die Autorin!Besonders gut haben mir die ausführlichen Beschreibungen von Landschaft und Spielort gefallen; ich konnte mich richtig gut in die Geschichte und ihre liebenswürdigen Charakter einfühlen.Einziger Wermutstropfen war für mich die Tatsache, dass die Geschichte auf der Liebesebene etwas zu kurz kam. Das hätte ich mir eine Spur ausführlicher gewünscht. Trotzdem ein schönes Buch, dass ich uneingeschränkt empfehle!

woertergarten am 06.04.2026 13:04 Uhr
Willkommen im „Coastal Inn“ in Seagull Bay

Die schottische Flagge, die Disteln und der Tartan Tam o‘ Shanter auf dem wunderschönen Cover lassen keinen Raum für Zweifel: Der Plot dieses Cosy-Krimis entführt seine Leser*innen nach Schottland. Man könnte fast die Rufe der Möwen von Seagull Bay und die Hektik im Bed & Breakfast hören…Die Protagonistin Melody Moss ist in Schottland verabredet, nachdem sie entlassen wurde. Ihre Tante Mabel, die Besitzerin des Bed & Breakfast „Coastal Inn“ ist verstorben und hat sie als Erbin in ihrem Testament eingetragen, obwohl sie jahrelang keinen Kontakt hatten. Allerdings unter gewissen Bedingungen…Dieser Roman bedient sich allen Artefakten des Cosy-Crime-Genres. Vom Beruf Journalistin ist Melody eine neugierige Protagonistin, die mit polizeilichen Ermittlungen nichts am Hut hat. Cheddar, der Bulldogge ihrer Tante wird ihr zum liebevollen Gefährten. Der Ort des Geschehens verfügt über eine besondere Stimmung und ist Heimat für eine große Gemeinschaft besonderer Menschen, die fast alle einen Grund hätten haben können, Mabel beseitigen zu wollen. Somit kann Anne Gordon, die Autorin, die Leser*innen auf zahlreichen falschen Fährten schicken und das Lesevegnügen andauern lassen.Wer leichte Cosy-Krimis mag, der wird von dieser literarischen Reise nach Schottland begeistert sein. Tee, sowie Scones und Shortbread stehen bereit: Das „Coastal Inn“ in Seagull Bay heißt euch Willkommen.